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Einen Post mache ich hier noch...
Ich hoffe, du beantwortest mir trotzdem noch eine Frage ;):

 

Ich gehe ja bei allen deinen Punkten mit - bis auf einen: Wieso macht die automatisierte Verzeichnungskorrektur in deinen Augen keinen Sinn? Die Verzeichnung ist doch eine für die jeweilige Brennweite des Objektivs immer gleiche, feste Größe :confused:

 

Gruß, Reinhard

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Klare Frage, klare Antwort.

 

Angefangen habe ich mit der Fotografie eines rechteckigen Stücks Papier und dann eine Zeitlang den Verzeichnungsregler stur auf die ermittelten +36 gestellt. War auch völlig korrekt.

 

Aber mehr als die Hälfte der Bilder hat mir nicht besonders gefallen. Viele Bilder hatten ein zu steriles Aussehen.

 

Bei organischen Formen korrigiere ich mittlerweile den halben Betrag, bei schrägen Architekturperspektiven irgendwo dazwischen.

 

Ich glaube, das ist ähnlich den stürzenden Linien. Eine vollständige Korrektur ist nur in manchen Fällen notwendig - in vielen Fällen ist weniger mehr.

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Gast Pfefferminztee

Naja, die Frage für mich ist dann aber folgende: Wenn ich im Urlaub bin, 1500 Fotos mache, davon 1200 Aussortiere, und die restlichen 300 alle manuell mit RAW Entwickle, dann werd ich doch bekloppt... Da ist es schon angebracht nen selbsterstelltes Preset zu nehmen und drüber zujagen. Sicher kann man einige Aufnahme noch individuell einstellen, aber doch wohl nicht jede... Allgemein finde ich den RAW Konverter in Betracht auf meine EPL3 erst ab ISO800 Sinnvoll. Also ISO1000 aufwärts, denn sonst seh ich kaum Unterschiede zw. RAW und jpg OOC.

Also ich habe heute den ganzen Tag mit rumgespielt...

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händisch korrigieren kommt garnicht in frage!

 

hier mal 3 jps bei iso3200

 

das 1. iso3200 ist ooc jpg iso3200.JPG

das 2. iso3200 lightroom iso3200_lightroom.jpg

das 3. iso3200 dxo olyfarben iso3200_DxO_olyfarben.jpg

 

beim 3. sind deutlich die dxo korrekturen erkennbar. bei lightroom fehlen sie, es gibt keine automatische korrektur der mft objektive von panasonic mit olympusbody in lightroom, zumindest nicht mit der epl3 und dem panasonic 20mm. evtl mit dem oly 14-150, aber das habe ich nicht versucht.

wie sieht es mit olympus objektiv an panasonic gehäusen aus?

Bitte das Rauschen nicht so genau nehmen, bei DXO hab luminanz 65 genommen, bei lightroom 85... es geht nur um die Verzeichnung!

 

was meinst du mit "bei dxo laufen die schatten zu stark aus"? meinst du damit, dass sie zu "hell" sind wenn man die vignettierungskorrektur anstellt?

 

bitte mal auf diese frage nochantworten, weil ich neu in sachen raw konvertern bin: 2. Habt ihr ein Preset für iso-unterschiedliche Bilder und was ihr auf alle anwendet? Oder stellt ihr für jede ISO ein Preset, wo ihr dann die Luminanz und CO extra geregelt habt? Kann ich z.b. die Luminanz auf 65 lassen bei DXO, obwohl ich nur ein ISO200 Bild habe, was ja eh nicht rauscht?!

 

So, wo ich jetzt wieder stationär online bin, erstmal eine Antwort zu dieser Frage: meiner Ansicht nach sind beide Aufnahmen, von DxO und Lightroom, korrigiert. Lightroom verwendet die Korrekturparameter aus dem RAW file und hat nach der Korrektur einen etwas größeren Beschnitt als DxO. Die Ursache ist wahrscheinlich, dass DxO durch eigene Messungen noch weitere "optische" (sind natürlich keine optischen) Korrekturen durchführt, für die es in den Raw-Dateien keine entsprechenden Parameter gibt. Welche Parameter das sind, weiß ich nicht, vielleicht is es die Bildfeldwölbung. Diesen Unterschied halte ich bei den meisten Motiven im Vergleich zu den anderen Eigenschaften der konvertierten Bilder für nicht so wichtig.

 

Zum Rauschen: auch hier sieht man schon einige Probleme bzgl. DxO: für mich sieht die Entrauschung bei Lightroom qualitativ besser, gleichmäßiger aus. Ein Luminanzwert von 65 halte ich bei DxO auch für zu hoch.

 

Zum Thema Presets: in Lightroom kann man die Standard-Einstellungen je Kameramodell und ISO Stufe einstellen, ohne Presets erzeugen zu müssen. Hier habe ich für jede ISO Stufe bei Schärfe und Luminazrauschen leicht abgeänderte Werte.

 

Presets habe ich bei DxO bzgl. Rauschen kaum benutzt, da ich finde, dass bei der Entrauschung DxO viel zu aggressiv vorgeht. Selbst kleine Werte beim Luminanzrauschen verwischen schon zu viel von den Bilddetails. Ich bin ohnehin der Meinung, dass das Rauschen in Bildern etwas überbewertet wird. Was in 100% Ansicht auf dem Bildschirm verheerend ausieht, kommt beim Druck oder bei einer normalen Bildschirmansicht meist noch gut rüber. Also eher sachte Entrauschen und eher auf den Detailerhalt achten als umgekehrt. Hochempfindliche Filme hatten früher ja auch Korn. Das Rauschen hat seine Ursache meistens in einer Überschärfung der Bilder, und auch hier finde ich leistet Lightroom bessere Dienste und hat über den Maskierungsschieber auch gute Möglichkeiten die Schärfung auf Kanten zu beschränken, das geht mit DxO meiner Ansicht nach so ohne weiteres nicht.

 

DxO hat dafür Schärfe auch in die Objektivprofile eingebaut und gleicht Randunschärfen durch andere Schärfeparameter bis zu einem gewissen Grad wieder aus. Natürlich nur bei unterstützten, d.h. von DxO eingemessenen Objektiven. Hier liegt wohl auch die Ursache, dass DxO im Prinzip mit dem Marktgeschehen nicht so richtig nachkommt und bzgl. m4/3 noch sehr viele Objektive nicht unterstützt werden.

 

Ich würde aber diese Vorteile von DxO nicht überbewerten, da sie beim Gesamtbildeindruck viel weniger ins Gewicht fallen, als die Probleme, die DxO bei Details und zugelaufenen Schatten, teilweise auch bei den Farben, hat.

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Die Verzeichnungskorrektur ist im M43-Standard festgeschrieben. Die Korrekturdaten sind in der Objektivfirmware, und werden von den Kameras in die RAW-Files geschrieben. Lightroom liest diese Daten und wendet sie automatisch an - zumindest in der Prozessversion 2010, bei der älteren (2003?) bin

ich nicht sicher.

 

Der Workflow mit Lightroom ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber an sich ganz einfach: immer von links nach rechts und von oben nach unten. LR ist aber als reiner Converter wenig sinnvoll, da nutzt man besser Camera-RAW, das hat denselben Entwicklungsprozess wie LR.

 

Gewöhnungsbedürftig sind doch alle "Workflows". Lightroom hat aber meiner Ansicht nach den einfachsten. Insbesondere sind alle Panels im Entwicklungsmodul durch rauf- und runterscrollen mit dem Mausrad erreichbar, bei den meisten anderen Produkten, muss man hier erst auf verschiedene Reiter oder Buttons klicken (z.B. Bibble, CaptureOne) und hat nie alle Parameter einfach im Blick. Lightroom hat im Entwicklungsmodul das einfachste und am leichtesten navigierbare Interface. Ein Dreh mit dem Mausrad und alles ist erreichbar.

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das ist schon richtig, aber warum sollte dxo das "anders" korrigieren. also mich verwundert das jetzt schon, denn wenn ich bei dxo die verzeichnungskorrektur ausstelle mit dem "pana20mm an epl3 modul", dann sieht das bild so wie bei lightroom oder jpg ooc aus, also meiner meinung nach unkorrigiert?!?! ich warte mal 1 - 2 posts ab, was noch so kommt. (...)

 

Beide, Lightroom und DxO, korrigieren definitiv, nur eben etwas anders. Lightroom korrigiert jedes Objektiv (für mich bei m4/3 eine Notwendigkeit und ein klarer Vorteil Lightrooms), DxO nur die unterstützten, von DxO eingemessenen Objektive. Dabei korrigiert DxO offenbar noch weitere in den Raw-Dateien nicht parameterisierte oder parameterisierbare Abbildungsfehler, was dann zu den Unterschieden zwischen LR und DxO führt. Außerdem schreiben möglicherweise Panasonic- und Olympusgehäuse unterschiedliche Dinge in die Datei. Ich kann bei meiner GH2 bzgl. des Olympus 2.0/12mm keine gravierenden Korrketurfehler erkennen, d.h. Lightroom wird das Gröbste schon rauskorrigiert haben.

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warum korrigert dxo anders als lightroom :confused::confused::confused:

 

Liegt in der Natur der Sache. Lightroom interpretiert in die Bilddatei geschriebene Parameter, DxO erstellt ein eigenes Objektivprofil und korrigiert hierbei anhand eines Testbildes. DxO ist daher vollkommen frei was und wie es korrigiert. Lightroom kann nur die Parameter und Werte nehmen, die der Objektivhersteller liefert. Das erklärt die Unterschiede.

 

Diese Randbedingungen existieren auch nur für native m4/3 Objektive. Objektive anderer Hersteller werden auch bei Lightroom eingemessen und tauchen im Gegensatz zu m4/3 Objektiven auch in der Liste der unterstützten Objektive im Objektivkorrekturen Panel auf.

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Gast Pfefferminztee

Ok, kannst du mir grob mal erklären, wie ich die Presets in Lightroom auf die jeweiligen ISO's so einstelle, dass er sie automatisch wählt? Also bei ISO200 meinetwegen Luminaz 10, bei ISO 800 auf 35 etc...

Also das Lightroom das selber wählt und ich nicht jedesmal neuentscheiden muss.

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Naja, die Frage für mich ist dann aber folgende: Wenn ich im Urlaub bin, 1500 Fotos mache, davon 1200 Aussortiere, und die restlichen 300 alle manuell mit RAW Entwickle, dann werd ich doch bekloppt... Da ist es schon angebracht nen selbsterstelltes Preset zu nehmen und drüber zujagen. Sicher kann man einige Aufnahme noch individuell einstellen, aber doch wohl nicht jede... Allgemein finde ich den RAW Konverter in Betracht auf meine EPL3 erst ab ISO800 Sinnvoll. Also ISO1000 aufwärts, denn sonst seh ich kaum Unterschiede zw. RAW und jpg OOC.

Also ich habe heute den ganzen Tag mit rumgespielt...

 

Wieso bekloppt? Das ist doch das wesentliche, dass man sich als RAW Fotograf mit den Bildern auseinander setzt und die besten einzeln bearbeitet und optimiert - besser optimiert als der Kamera-interne RAW Konverter. Wer das nicht möchte, sollte bei OOC JPEGs bleiben! Natürlich kann man sich bei der RAW-Entwicklung die Arbeit über Standardeinstellungen und Presets, aber auch über das Kopieren von Entwicklungseinstellungen auf ähnlich belichtete Bilder erleichtern.

 

Dennoch: wer die Arbeit am PC (als Ersatz für die analoge Dunkelkammer) als lästig empfindet, sollte von RAW Entwicklung eher Abstand nehmen, das macht keinen Sinn.

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Gast Pfefferminztee

Zum Thema Presets: in Lightroom kann man die Standard-Einstellungen je Kameramodell und ISO Stufe einstellen, ohne Presets erzeugen zu müssen. Hier habe ich für jede ISO Stufe bei Schärfe und Luminazrauschen leicht abgeänderte Werte.

 

Ich möchte lediglich wissen wie das geht. Sicher hast du recht, alles manuell eintippen und durchtesten, aber zu Beginn genügen mir auch erstmal Presets. Ob ich dann noch einzelne Motive noch besser verunstalte, bleibt doch mir überlassen... Also erklär mir mal, wie man die Einstellungen mach Je ISO. Ansonsten muss ich google anwerfen und viel Bedienungsanleitung lesen ;).

 

hier mal ein JPG OOC bei ISO3200: P1084632.jpg

Und hier das, was ich grob mit Lightroom gemacht habe: ISO3200_lightroom.jpg

 

Da sieht man schon nen unterschied :cool:. Wobei der doch ganz schön die Details wegbügelt. Ich denke mal viel mehr kann ich aus der EPL3 eh nicht rausholen, dafür ist der sensor zu "rauschig" hehe.

 

Also was mir bei Lightroom gerade noch auffällt: Die RAW's haben die gleichen Farben wie die OOC JPG's. Das find ich echt gut, denn ich mag die Farben so, wie sie sind. Bei DXO gibs leicht andere Farben.

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Ok, kannst du mir grob mal erklären, wie ich die Presets in Lightroom auf die jeweiligen ISO's so einstelle, dass er sie automatisch wählt? Also bei ISO200 meinetwegen Luminaz 10, bei ISO 800 auf 35 etc...

Also das Lightroom das selber wählt und ich nicht jedesmal neuentscheiden muss.

 

Einfache Antwort: Das geht mit Presets grundsätzlich nicht.

 

Lange Antwort:

 

Standardeinstellungen sind etwas anderes als Presets. Standardeinstellungen sind die Entwicklungsparameter, die bei der Aufnahme eines Bildes in einen Lightroomkatalog angewandt werden (sofern nicht beim Import ein Preset explizit angegeben wird) oder auf die man ein Bild mit STRG+UMSCHALT+R zurücksetzen kann. Standardeinstellungen sind Kameramodell-spezifisch und(!) - bei Bedarf - ISO-spezifisch. D.h. STRG+UMSCHALT+R kann je nach Kameramodell zu unterschiedlichen Entwicklungseinstellungen führen.

 

Ein Preset ist ein Set von Entwicklungseinstellungen, das jederzeit auf ein Bild angewandt werden kann, das Kameramodell und ISO spielen hier keine Rolle. Der Benutzer wählt ein Preset aus und die Einstellungen werden entsprechend angepasst.

 

Hieraus folgt, dass man mit sinnvoll angewandten Standardeinstellungen sich seine Arbeitsweise schon sehr erleichtern kann, indem Bilder schon von vorn herein ansprechend ausschauen können, ohne dass man bearbeiten muss.

 

Bevor man Standardeinstellungen festlegt, muss man sich ein paar grundsätzliche Gedanken machen: wie sollen die Voreinstellungen sein, so dass man möglichst gleich ein knackiges Bild hat oder so, dass man eine gute Grundlage für die eigene Bearbeitung hat. Möchte man unterschiedliche Einstellungen für gewisse ISO Bereiche haben?

 

Die Entscheidung, ob man nur für ein Kameragehäuse oder auch für ISO spezifische Voreinstellungen haben möchte, trifft man in den Programmoptionen.

 

Ich bin bei den Standardeinstellungen folgendermaßen vorgegangen:

 

Zunächst habe ich micht entschieden, dass ich eher neutrale, für eine Bearbeitung gut geeignete Voreinstellungen haben wollte. Dafür habe ich mir mit Hilfe des eingebauten Nullwerte-Presets alle Einstellungen auf 0 zurückgesetzt. Anschließend habe ich ein Basis-ISO Bild (bei der GH2 ISO 160) geladen und mir für Standardeinstellungen wichtige Parameter passend eingestellt: Klarheit, Dynamik, Mittlere Tonkurve, Schärfung und Rauschreduzierung. Den Rest habe ich bei den Nullwerten gelassen (also keine automatische Tonwertkorrketur). Diese Einstellungen habe ich dann als Standardeinstellung für Kamera und ISO festgelegt (also GH2 und ISO 160) und anschließend ein Preset "GH2 Standard" angelegt.

 

Bei anderen GH2 Bildern mit anderer ISO Zahl, habe ich zunächst das oben erstellte Preset "GH2 Standard" angewandt und die Parameter, die bzgl. der angewandten ISO Zahl nicht mehr zufriedenstellend waren, angepasst und anschließend diese Einstellungen wieder als Standardvorgabe (diesmal für eine andere ISO Zahl) festgelegt. Hierbei macht es wenn überhaupt nur Sinn, die Parameter anzupassen, die vom ISO Wert stark beeinflusst werden: Schärfung, Rauschunterdrückung, ggf. noch Dynamik. So ergeben sich bei mir über den gesamten verfügbaren ISO Bereich der Kamera, drei bis fünf unterschiedliche Voreinstellungen, die je nach ISO Zahl variieren. In der Tendenz je höher die ISO Zahl desto stärker die Rausch-Einstellungen (grundsätzlich aber nicht zu stark) und geringer die Schärfung.

 

Beim Import und Zurücksetzen von Bildern werden nun ISO und Kameraspezifisch die zuvor angepassten Einstellungen angewandt.

 

Presets nutze ich eher selten. Viel effizienter ist es ein Bild aus einer Serie mit vergleichbarer Lichtsituation optimal zu entwickeln und diese Einstellungen dann auf die weiteren Bilder der Serie anzuwenden.

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Einen Post mache ich hier noch.

 

Wer seine Kamera auf Automatik stellt und sich an den schönen JPGs freuen kann, der braucht keinen RAW-Konverter und keine sonstige Bearbeitungssoftware. Macht ganz, ganz wenig Arbeit.

 

Wer schon mal die Parameter der Kamera manuell einstellt, weil er das Bild so und nicht anders haben will, der wird auch in der Regel seine RAWs einzeln manuell entwickeln - mit dem RAW-Konverter, den er am Besten bedienen kann.

 

Die Kamera manuell bedienen und dann die RAWs automatisch per Batch zu bearbeiten, macht in meinen Augen keinen großen Sinn.

 

. . .

 

Hallo teakplantage,

 

 

in Deinem Denkansatz fehlt eine ganz ganz wichtige Komponente: Nämlich die Ausnahme.

 

Das Problem bei OOC ist, dass die Aufnahme, die trotz sorgfältig eingestellter Parameter nicht gelingt, meist sogar ganz im Eimer ist - dank JPG Kompression. Mit dem Raw Konverter gehe ich meine Bilder durch, und welches davon die Ausnahmebehandlung erfordert / verdient, kriegt sie auch. Insbesondere beim Weißabgleich habe ich 100% aller Originalinformation noch im Bild und kann beliebig am Farbregler drehen, mit der Helligkeit ist es nicht ganz so gut bestellt, aber immer noch besser als bei OOC, ja und Schärfe ist sowieso ein Kapitel für sich, welches ich OOC von vornherein nicht anvertraue.

 

 

Gruß Hans

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Presets nutze ich eher selten. Viel effizienter ist es ein Bild aus einer Serie mit vergleichbarer Lichtsituation optimal zu entwickeln und diese Einstellungen dann auf die weiteren Bilder der Serie anzuwenden.

 

Hallo Thomas,

 

 

auch für mich einer der ganz wichtigen Gründe für eine RAW Entwicklung: Vergleichbare Bildwirkung in kleinen Bildserien zu erzielen. Welche Kameraintelligenz sollte einer OOC-Aufnahme dies beibringen wollen? Wenn bei minimal geändertem Bildwinkel plötzlich der ins Bildfeld wandernde Schatten den Weißabgleich verdreht - gute Nacht OOC.

 

Übrigens danke für Deine Tipps.

 

 

Gruß Hans

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Wie meinen? Also, mein LR sortiert die Bilder beim importieren in Jahresordner und darin in Tagesunterordner ein - genau so, wie ich es eingestellt habe...
Ich meinte genau das damit: LR erfordert grundsätzlich, die Bilder zuerst mal in die Programm-eigene Datenbank zu importieren. Mir ist eigentlich lieber, wenn ich einfach die vorhandene Betriebssystem-Ordnerstruktur durchblättern kann - so wie in C1, Silkypix, ACDSee zum Beispiel.

 

Gruß, Reinhard

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Ich meinte genau das damit: LR erfordert grundsätzlich, die Bilder zuerst mal in die Programm-eigene Datenbank zu importieren. Mir ist eigentlich lieber, wenn ich einfach die vorhandene Betriebssystem-Ordnerstruktur durchblättern kann - so wie in C1, Silkypix, ACDSee zum Beispiel.

 

Gruß, Reinhard

 

Genau, und damit auf viele Vorteile eines Kataloges verzichten. In einem Katalog die Bilder zu suchen ist meist schneller und effizienter. Ein Katalog behindert nicht. Die Dateien landen ohnehin im Dateisystem. Der Import stellt nur einen geringen Overhead dar.

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Genau, und damit auf viele Vorteile eines Kataloges verzichten. In einem Katalog die Bilder zu suchen ist meist schneller und effizienter. Ein Katalog behindert nicht. Die Dateien landen ohnehin im Dateisystem. Der Import stellt nur einen geringen Overhead dar.

 

Ja, die Vorteile sind mir seit meinen früheren Versuchen mit PSE bekannt. :)

Aber sie kommen nur zum Zug, wenn man "im System" bleibt. Das bedeutet: keine wechselnden Programme verwenden und möglichst nur auf einem PC arbeiten. Ansonsten heißt es, den Katalog ex- und importieren. Zudem läuft LR auf meinem altersschwachen PC leider seeeehr behäbig. Aber das sind natürlich subjektive Faktoren. Und vielleicht werde ich auch wieder bei LR landen, wenn ich endlich einen neuen Rechner habe...

 

Gruß, Reinhard

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Mit PSE kannst du den Katalog von LR eigentlich fast nicht vergleichen. Der Organizer von PSE ist in meinen Augen eine Gurke gegen LR. Den größten Vorteil hat LR sicherlich, wenn du nur in RAW arbeitest und aus jeder Entwicklung eine neue Datei machen willst. Mit den virtuellen Kopien in Lightroom ist das Arbeiten mit RAW allein ein Vergnügen, dass so m.W. kein anderes Programm bieten kann.

 

Schönen Gruß,

Lümmel

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Kleiner Hinweis: heute ist Lightroom 4 Beta herausgekommen. Mein erster Eindruck: exzellent, deutliche und signifikante Verbesserungen bzgl. Bildqualität (z.B. Behandlung ausgefressener Lichter, Doppelkonturen bei Kanten mit starkem Kontrast), siehe auch mein Beispiel in folgendem Beitrag:

 

https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/29051-lightroom-4-beta1.html#post238519

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...Den größten Vorteil hat LR sicherlich, wenn du nur in RAW arbeitest und aus jeder Entwicklung eine neue Datei machen willst. ..
Hallo Lümmel,

ich bin nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe: Kann es sein, daß in dem Satz das Wörtchen "nicht" fehlt (also: "... und nicht aus jeder Entwicklung eine neue Datei machen willst...") ? :confused:

 

Gruß, Reinhard

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Tja, scheißendreck... Wisst ihr, wann die Full erscheint von 4? Soll ich jetz lieber die Beta von 4 nutzen und mir dann direkt 4 kaufen?

Ich hatte es mit LR3 so gemacht, war allerdings noch in der Kennenlernphase der digitalen Fotographie (und der Michwiederandiephotographiegewöhnphase...), so dass die Risiken der Beta (Teil- oder Totalverlust des Katalogs und somit der Bildentwicklungen) nicht so wichtig waren. Hab dann aber alles weiternutzen können :)

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.... bei den meisten anderen Produkten, muss man hier erst auf verschiedene Reiter oder Buttons klicken (z.B. Bibble, CaptureOne) und hat nie alle Parameter einfach im Blick. Lightroom hat im Entwicklungsmodul das einfachste und am leichtesten navigierbare Interface. Ein Dreh mit dem Mausrad und alles ist erreichbar.

 

Die Oberfläche von Bibble lässt sich relativ frei konfigurieren. Man kann die Reiter, die man am öftesten braucht alle gleichzeitig anzeigen lassen und muss dann nur noch ganz selten navigieren.

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Tja, scheißendreck... Wisst ihr, wann die Full erscheint von 4? Soll ich jetz lieber die Beta von 4 nutzen und mir dann direkt 4 kaufen?

 

Ich würde es positiv sehen. nun hast Du Gelegenheit einen RAW Editor, ohne an eine kurze Testphase gebunden zu sein, ausführlich zu testen und kennenzulernen.

 

Dies ist meine 4. Lightroom Betaphase und ich habe bislang noch nie ein Ergebnis verloren, d.h. ich konnte meine Bearbeitungen, die ich in den Betas von LR 1, 2 und 3 gemacht habe, immer in die finale und dann bezahlte Version übernehmen. Alle öffentlichen Betas liefen bislang sehr stabil, Abstürze hatte ich so gut wie keine. (Lightroom Betas waren insbesondere auch stabiler als die öffentlichen Betas der Konkurrenz, häufig soganr fehlerfreier als die freigegebenen "x.0" Versionen der Konkurrenz).

 

Womit zu rechnen ist, sind Performanzprobleme an noch nicht optimierten Funktionen, dass die Software tatsächlich noch Fehler hat, dass einige Funktionalität in der freigegebenen Version noch angepasst wird und dass noch einige Funktionen hinzukommen.

 

Falls Dich Video auch interessiert: auch dies wird nun umfangreich unterstützt.

 

Die öffentlichen Betas von Lightroom haben bislang ca. 6 bis 9 Monate in Anspruch genommen. Ich würde mal vermuten, dass es Adobe's Ziel ist, Lightroom 4 bis zur Photokina herauszubringen. Die öffentlichen Betas sollte man übrigens nicht mit internen Betaversionen verwechseln. Das, was Adobe nun herausgebracht läuft im Wesentlichen stabil, da es jetzt darum geht, von den Nutzern Feedback zu den neuen Funktionen zu erhalten, den Test auf einen größeren Nutzerkreis zu erweitern, um noch Fehler zu finden, die mit bestimmten Hardware- und Softwarekonstellationen verbunden sind und um insbesondere auch Performanzoptimierungen auf Basis der Benutzermeldungen durchzuführen. Daher kann es sein, dass es noch eine zweite Betaversion von LR 4 geben wird.

 

Ich würde den Versuch wagen, die Gelegenheit ist genau richtig !!

bearbeitet von tgutgu
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