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Gast Pfefferminztee

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Hallo,

 

nachdem ich mir hier anhand der Vergleichsthreads ein bisschen durchgewuselt habe und ich der festen überzeugung war, das jpg ooc das non-plus-ultra ist, hatte ich mich am wochenende dazudurchgerungen, ein paar raw-converter zu testen.

Insbesondere im Highiso bereicht, also ab 800 aufwärts kann man mit nem converter doch mehr rausholen als mit den jpgs ooc.

getestet habe ich bibble 5, dxo 7 und lightroom. der rawconverter von aperture gefällt mir überhaupt nicht, den schließ ich mal aus...

bibble finde ich sehr unübersichtlich, alles wirkt unaufgeräumt. lightroom unterstützt leider keine verzeichnungskorrektur für die mft objektive, was ich sehr schade finde. weiter finde ich die übersicht nicht so gut. letztendlich bin ich aperture 3 verwöhnt in sachen bildverwaltung.

dxo 7 gefiel mir bisher am besten. coole menüstruktur, sehr gute einstellungsmöglichkeiten. es ist aber recht lahm, was mich aber nicht stört.

 

nun wollte ich mal wissen, ob ihr mir dxo bedenkenlos empfehlt oder obs da nicht doch das ein oder andere übel gibt, was ich bis jetzt noch nich kenne.

was ich an dxo gut finde, man kann alles einstellen wie am olympus viewer (weißabgleich, verzeichnung, vignetterung usw... es gibt für jedes mft objektiv so module mit den "richtigen" einstellungen dafür).

dabei ist mir übrigens aufgefallen, dass bei einem jpc ooc mit panasonic 20mm garnicht die vezeichnung und vignettierung korrigiert wird. ist das normal? ich dachte bei mft wird immer alles korrigiert oder kann olympus nur olympus objektive korrigieren?

 

weiter wollte ich wissen, ob ihr verschiedene presets für verschiedene iso habt - speziell in sachen rauschminderung?!

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Also für mich war DxO eine regelrechte Offenbarung. Im Verbund mit dem Film Pack hat man ein Gesamtpaket auf sehr hohem qualitativen Niveau, das trotzdem noch intuitiv bedient werden kann. Der erste und einzige RAW-Konverter, dem ich meine X100-RAWs bedenkenlos anvertraue, und zwar in allen ISO- und Dynamikstufen.

 

Ich kann derzeit nichts Negatives über DxO sagen und hoffe, dass die für April angekündigte X10-Unterstützung genauso gut funktionieren wird wie für die X100. Und natürlich erwarte ich eine künftige Unterstützung der X-Pro1 und ihrer drei zur Einführung erhältlichen Objektive.

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Die Aussage bzgl. Verzeichnungskorrekturen in Lightroom verstehe ich nicht. Es werden schon seit Lightroom 2.6 sämtliche m4/3 Objektive durchkorrigiert, vollautomatisch anhand der in den RAW Dateien encodierten Korrekturparametern. m4/3 Objektive tauchen allerdings nicht in der Profilliste auf, weil die Korrektur obligatorisch vorgenommen wird.

 

Gerade DXO halte ich bzgl. m4/3 als einen der problematischsten Hersteller, da die Unterstützung für Spiegellose Kamerasysteme nur äußerst schleppend erfolgt. Es gibt derzeit noch kein Kameragehäuse, für das alle nativen m4/3 Objektive unterstützt werden, nicht mal diejenigen der eigenen Marke.

 

Zur Bildqualität bin ich bei DXO eher skeptisch. Die Bilder sehen eher unnatürlich glatt aus, Schatten laufen in den Standardeinstellungen zu häufig zu, einen anständigen Bildbrowser gibt es gar nicht.

 

Ich bin übrigens in Sachen RAW Editoren eingebranntes Kind. Schon zweimal ist das Produkt, auf das ich gesetzt hatte, baden gegangen (RawShooter und Lightzone), ein drittes, Bibble 5, ist nie den vollmundigen Versprechungen gerecht geworden und ist gerade jetzt baden gegangen (BibbleLabs wurde von Corel übernommen).

 

Bzgl. neuer Kameramodelle sollte man bei DXO übrigens nicht damit rechnen, dass diese schnell und zeitnah zur Markteinführung unterstützt werden.

 

Wer kein Risiko eingehen will sollte daher auf den Marktführer setzen: Lightroom.

 

Die Bildqualität ist DXO i.d.R. überlegen oder ebenbürtig. DXO hat lediglich bei den optischen Korrekturen und der Perspektivekorrektur etwas die Nase vorn.

 

Lightroom bietet demgegenüber einen guten Bildbrowser, haushoch überlegenes Bildmanagement, lokale Korrekturen, Verlaufsfilter, ein gutes Druckmodul und ist von der Bedienbarkeit ebenfalls um Längen besser. DXO hat den Nachteil, dass es letztlich nur als RAW Konvertierer zu gebrauchen ist. Ohne Konvertierung geht eigentlich gar nichts. Lightroom hingegen ist auch schon als Bildbetrachter hervorragend. Letztlich muss man mit Lightroom seine Bilder nicht in RGB Bilder (JPEG, TIFF) konvertieren, da der Bildbetrachter die Korrekturen in guter Qualität schon so anzeigt. Jedenfalls konvertiere ich meine Bilder nur noch für die Fälle, wo dies erforderlich ist: Drucken mit Qimage (der Druckfunktion In Lightroom etwas überlegen), für eine Weiterverarbeitung in einem Pixeleditor (was nur noch sehr selten vorkommt), oder zur Verwendung in meinem "Diashow" Programm Wings Platinum.

 

Insgesamt fährt man mit Lightroom am besten und sichersten. Es hat schon seinen Grund, dass es der de facto Standard ist. Literatur und Online Ressourcen gibt es zuhauf. Neue Kameras werden oft schon unterstützt, bevor es diese auf dem Markt gibt.

 

Wahrscheinlich kommen jetzt wieder die Leute auf den Plan, die über den "Katalogzwang" wettern. Ich kann nur sagen, dass man sich hiervon nicht abschrecken lassen sollte und ganz zwanglos die Katalogvorteile nutzen sollte. Lightroomkataloge schränken letztlich die Organisationsmöglichkeiten auf der Verzeichnis- und Dateiebene nicht ein, bieten dafür jedoch bei der Bildverwaltung zahlreiche Vorteile, die ein Dateisystem nicht hat.

 

Also am Ende sei die Frage nochmal ganz klar beantwortet: Lightroom !!! Alle anderen Konverter gerne für Spezialfälle, aber sonst nichts. Das Risiko eines Umstiegs, weil das Produkt baden geht oder weil die Kamera oder das Objektiv nicht unterstützt wird, ist sonst zu hoch.

bearbeitet von tgutgu
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Also für mich war DxO eine regelrechte Offenbarung. Im Verbund mit dem Film Pack hat man ein Gesamtpaket auf sehr hohem qualitativen Niveau, das trotzdem noch intuitiv bedient werden kann. Der erste und einzige RAW-Konverter, dem ich meine X100-RAWs bedenkenlos anvertraue, und zwar in allen ISO- und Dynamikstufen.

 

Ich kann derzeit nichts Negatives über DxO sagen und hoffe, dass die für April angekündigte X10-Unterstützung genauso gut funktionieren wird wie für die X100. Und natürlich erwarte ich eine künftige Unterstützung der X-Pro1 und ihrer drei zur Einführung erhältlichen Objektive.

 

Ach ja, und wann? Wenn sich bei DXO nichts ändert, würde ich frühestens in 6 bis 12 Monaten - wenn überhaupt, damit rechnen. Allerdings plant DXO offenbar die Kapazitäten für die Profilerstellung von Kameras und Objektiven auszubauen. Dennoch würde ich DXO derzeit noch als den unsichersten "Kantonisten" einstufen.

 

Für mich daher nur als "Zweitkonverter" und Spielwiese denkbar und im Gebrauch.

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Ich habe mit DxO auch keine besonders guten Erfahrungen gemacht. Es ist eine Illusion zu glauben, dass DxO alle möglichen Kamera-Objektiv-Kombinationen in vertretbarer Zeit anbieten kann. Selbst innerhalb eines Systems wäre dazu eine unglaubliche Menge von Messungen notwendig.

 

Lightroom ist da zweiffelos überlegen! Mir persönlich gefällt aber dessen Handling nicht.

 

SilkyPix Pro wäre auch eine Überlegung wert. Dieses nutze ich zur Zeit vorwiegend. Mein bisheriger Favorit war Capture One (C1).

 

Mein Hauptkriterium bei den Tests war aber die Tauglichkeit für die automatische Verarbeitung mit den Standardeinstellungen, ähnlich JPG ooc. Bei individuellen Einstellungen für jedes Bild lassen sich mit allen Konvertern sehr gute Ergebnisse erzielen, man darf aber dabei vor dem Aufwand nicht zurückschrecken. Ich möchte möglichst wenig Bilder von Hand tunen müssen. Das gelingt für meinen Geschmack mit ACR (Lightroom bzw. PSE), C1 und SilkyPix derzeit etwa gleich gut; wenn auch mit individuellen Unterschieden.

 

https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/27787-silkypix-4-1-52-0-erschienen.html#post226528

 

https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/16360-vergleich-der-raw-konverter-c1-pse9-und-silkypix.html

 

https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/18545-probleme-mit-dxo-6-5-6-und-pana-gh2.html

 

https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/27304-nun-kommt-dxo-pro-7-a.html

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Gast Pfefferminztee

Lightroom hat defintiv keine Objektivkorrekturen für MFT. Das Panasonic 20 mm verzeichnet genauso wie beim jpg OOC. Bei DXO hab ich dort eine Korrektur für die Vignette und der Verzeichnung, vollautomatisch.

 

Zumindest habe ich bei Lightroom gerade keine gefunden...

 

Bibble fällt weg, das Handling und die Übersicht sind richtig miese. Werde es deinstallen.

 

Entschieden wird zw. Lightroom und DXO. Aktuell habe ich ja nur das 14-150iger und das 20er Pancake, beide werden von DXO unterstützt. Demnächst würde ich mir noch das 9 - 18 zulegen, was ab März auch unterstützt werden soll.

Als Bildverwaltung nutze ich Aperture 3, das finde ich zum organisieren der Bilder am besten.

 

ich habe noch 2 fragen:

 

1. wird bei jpg ooc wirklich keine Verzeichnung mit der EPL3 und dem Pana Pancake 20mm korrigiert? Oder habe ich was nicht richtig eingestellt?

 

2. Habt ihr ein Preset für iso-unterschiedliche Bilder und was ihr auf alle anwendet? Oder stellt ihr für jede ISO ein Preset, wo ihr dann die Luminanz und CO extra geregelt habt? Kann ich z.b. die Luminanz auf 65 lassen bei DXO, obwohl ich nur ein ISO200 Bild habe, was ja eh nicht rauscht?!

 

PS: Lightroom ist echt günstig, 70 Euro die EDU Version. Das wäre schon ein Argument. Leider gefällt mir die Bedienung auch nicht so gut. Na mal sehen, beide Testversionen laufen noch 28 Tage.

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Lightroom hat defintiv keine Objektivkorrekturen für MFT. Das Panasonic 20 mm verzeichnet genauso wie beim jpg OOC. Bei DXO hab ich dort eine Korrektur für die Vignette und der Verzeichnung, vollautomatisch.

 

Zumindest habe ich bei Lightroom gerade keine gefunden...

 

Bibble fällt weg, das Handling und die Übersicht sind richtig miese. Werde es deinstallen.

 

Entschieden wird zw. Lightroom und DXO. Aktuell habe ich ja nur das 14-150iger und das 20er Pancake, beide werden von DXO unterstützt. Demnächst würde ich mir noch das 9 - 18 zulegen, was ab März auch unterstützt werden soll.

Als Bildverwaltung nutze ich Aperture 3, das finde ich zum organisieren der Bilder am besten.

 

ich habe noch 2 fragen:

 

1. wird bei jpg ooc wirklich keine Verzeichnung mit der EPL3 und dem Pana Pancake 20mm korrigiert? Oder habe ich was nicht richtig eingestellt?

 

2. Habt ihr ein Preset für iso-unterschiedliche Bilder und was ihr auf alle anwendet? Oder stellt ihr für jede ISO ein Preset, wo ihr dann die Luminanz und CO extra geregelt habt? Kann ich z.b. die Luminanz auf 65 lassen bei DXO, obwohl ich nur ein ISO200 Bild habe, was ja eh nicht rauscht?!

 

PS: Lightroom ist echt günstig, 70 Euro die EDU Version. Das wäre schon ein Argument. Leider gefällt mir die Bedienung auch nicht so gut. Na mal sehen, beide Testversionen laufen noch 28 Tage.

 

Da muss ich leider widersprechen. Lightroom hat definitv Objektivkorrekturen für alle m4/3 Objektive (oder hast Du ein anderes Lightroom?).

 

Um es zu wiederholen: die m4/3 Objektive tauchen in der Liste der Objektivprofile im Panel "Objektivkorrekturen" nicht auf, da die Korrekturen immer durchgeführt und nicht ausgeschaltet werden können. Lightroom liest und interpretiert die Korrekturdaten, die von Kamera- und Objektivfirmware in die RAW-Datei geschrieben werden. Außerdem sollte es beim OOC JPEG keine Verzeichnungen geben, da diese vom Kameragehäuse herauskorrigiert werden sollten (jedenfalls bei Panasonic-Gehäusen, was bei Olympus-Gehäusen nicht korrigiert wird, sollten die Olympus-Experten benennen).

 

DxO hat natürlich seine eigenen Objektivprofile, die sich hinsichtlich Korrektur von den Hersteller- und Lightroomprofilen unterscheiden können.

 

Ich habe eben noch einmal meinen Lightroomkatalog kontrolliert und konnte bei keinem m4/3 Objektiv deutliche Verzeichnungen feststellen. Manchmal sind die Korrekturen nicht ganz perfekt, jedoch sind noch existierende Restfehler i.d.R. zu vernachlässigen. Ohne Korrekturen würden alle Bilder, die mit m4/3 Objektiven aufgenommen sind, in Lightroom völlig grauenhaft (insbesondere bzgl. Vignettierung) aussehen.

 

Ich empfinde die Qualität der DxO Korrekturen der von Lightroom unterlegen, da die Rauschunterdrückung bei DxO zu sehr auf Kosten der Details geht. Selbst die Standardeinstellung von 20 beim Luminanzrauschen empfinde ich als viel zu hoch. Da dürfte 65 nicht zu guten Ergebnissen führen. Weiterhin bestehen bleibt das Problem, dass Schatten zu stark zulaufen und dies nur schwer wegzubekommen ist.

 

Falls die Wahl auf Lightroom fallen würde, macht meiner Ansicht nach die Bildverwaltung in Aperture keinen Sinn mehr. Lightroom bietet ja gerade den Vorteil Bildverwaltung und -bearbeitung zusammenführen zu können.

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Die Olys (zumindest damals meine E-PL1) korrigieren Panasonicobjektive nicht, das ist korrekt. Das sieht dann schon ziemlich merkwürdig aus im JPEG ;).

 

Möglicherweise sieht deswegen aber auch Lightroom die Korrekturdaten im RAW nicht, oder Olympus schreibt sie nicht rein. Aber dann kann man mit Lightroom immer noch händisch korrigieren.

 

Gruß,

Lümmel

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Lightroom hat definitiv keine Objektivkorrekturen für MFT. Das Panasonic 20 mm verzeichnet genauso wie beim jpg OOC. ..
Mich wundert, wie dieser Eindruck bei dir entsteht: Auch das JPEG ooc ist doch bereits in der Kamera verzeichnungskorrigiert. Wenn du mal sehen willst, wie das Objektiv tatsächlich abbildet, dann entwickle ein RAW mal mit einem nicht automatisch korrigierenden Konverter (z.B. RAW Therapee). Dann siehst du richtige Verzeichnung, die sich gewaschen hat :eek:

Lightroom dagegen liefert ein diesbezüglich deckungsgleiches Bild mit dem JPEG.

 

Gruß, Reinhard

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Die Olys (zumindest damals meine E-PL1) korrigieren Panasonicobjektive nicht, das ist korrekt. Das sieht dann schon ziemlich merkwürdig aus im JPEG ;)...
Das ist eigenartig: Ich habe schon mehrfach gelesen, bei der Kombination Olykamera-Panaobjektiv würde die Verzeichnung ebenfalls korrigiert - nur nicht die CAs. :confused:

 

Gruß, Reinhard

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Gast Pfefferminztee

händisch korrigieren kommt garnicht in frage!

 

hier mal 3 jps bei iso3200

 

das 1. iso3200 ist ooc jpg iso3200.JPG

das 2. iso3200 lightroom iso3200_lightroom.jpg

das 3. iso3200 dxo olyfarben iso3200_DxO_olyfarben.jpg

 

beim 3. sind deutlich die dxo korrekturen erkennbar. bei lightroom fehlen sie, es gibt keine automatische korrektur der mft objektive von panasonic mit olympusbody in lightroom, zumindest nicht mit der epl3 und dem panasonic 20mm. evtl mit dem oly 14-150, aber das habe ich nicht versucht.

wie sieht es mit olympus objektiv an panasonic gehäusen aus?

Bitte das Rauschen nicht so genau nehmen, bei DXO hab luminanz 65 genommen, bei lightroom 85... es geht nur um die Verzeichnung!

 

was meinst du mit "bei dxo laufen die schatten zu stark aus"? meinst du damit, dass sie zu "hell" sind wenn man die vignettierungskorrektur anstellt?

 

bitte mal auf diese frage nochantworten, weil ich neu in sachen raw konvertern bin: 2. Habt ihr ein Preset für iso-unterschiedliche Bilder und was ihr auf alle anwendet? Oder stellt ihr für jede ISO ein Preset, wo ihr dann die Luminanz und CO extra geregelt habt? Kann ich z.b. die Luminanz auf 65 lassen bei DXO, obwohl ich nur ein ISO200 Bild habe, was ja eh nicht rauscht?!

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Die Olys (zumindest damals meine E-PL1) korrigieren Panasonicobjektive nicht, das ist korrekt. Das sieht dann schon ziemlich merkwürdig aus im JPEG ;).

Hallo Lümmel

 

das stimmt so nicht, die Korrektur-Daten für die Objektiv-Verzeichnung sind bei Micro Four Thirds in den Objektiven hinterlegt und werden an die Kamera übertragen. Das funktioniert auch, wenn Objektiv und Kamera von unterschiedlichen Herstellern sind. Beispielsweise korrigiert meine Panasonic GF1 die Verzeichnung des Olympus 9-18, obwohl es das Objektiv noch gar nicht gab, als die Kamera-Firmware geschrieben wurde. Das gleiche gilt für die Olympus E-P1 meiner Tochter und das Panasonic 20/1,7.

 

Wenn deine E-PL1 die Panasonic-Objektive nicht korrigiert hat, liegt da irgend ein Defekt vor, vielleicht an den Kontakten am Objektiv oder an der Kamera.

 

Olympus und Panasonic schreiben die Korrektur-Daten in die RAW Files und (fast) alle gängigen RAW-Konverter übernehmen diese Korrekturen.

 

Kolja

 

Nachtrag: Huch, da haben sich aber viele Posts überschnitten. Hätte ich das gewusst, hätte ich meinen nicht geschrieben. Eine Korrektur hätte ja ausgereicht...

bearbeitet von kolja
Nachtrag
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Gast Pfefferminztee

das ist aber merkwürdig, warum korrigiert meine epl3 das pana 20mm nicht? oder ist das dxo modul "falsch" in sachen verzeichnungskorrektur mit der epl3 und dem pana 20mm? AHHH HILFE :D

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Anhand dieses Motivs kann ich das nicht feststellen (andere vielleicht schon). Mir fällt aber auf, dass das DXO-Bild etwas mehr zeigt -- man könnte also vielleicht vermuten, dass DXO die Verzeichnung nicht (oder anders) korrigiert. Das 20/1,7 ist ja auch unkorrigiert kein Fisheye...

 

Kolja

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Gast Pfefferminztee

das ist schon richtig, aber warum sollte dxo das "anders" korrigieren. also mich verwundert das jetzt schon, denn wenn ich bei dxo die verzeichnungskorrektur ausstelle mit dem "pana20mm an epl3 modul", dann sieht das bild so wie bei lightroom oder jpg ooc aus, also meiner meinung nach unkorrigiert?!?! ich warte mal 1 - 2 posts ab, was noch so kommt. bitte frage 2 nicht vergessen ;)2. Habt ihr ein Preset für iso-unterschiedliche Bilder und was ihr auf alle anwendet? Oder stellt ihr für jede ISO ein Preset, wo ihr dann die Luminanz und CO extra geregelt habt? Kann ich z.b. die Luminanz auf 65 lassen bei DXO, obwohl ich nur ein ISO200 Bild habe, was ja eh nicht rauscht?!

 

EDIT: bei amazon habe ich gerade diese rezension gefunden:

 

Ich habe das Objektiv für meine Olympus E-PL3 Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) weiß Kit mit 14-42mm und 40-150mm Objektiven silber gekauft. Ich suchte ein Objektiv welches klein baut und Lichtstark ist. Mit diesem Objektiv kann ich die E-PL3 in die Jackentasche stecken und noch öfter mitnehmen. Ebenso konzerte sind bei ISO 800-1600 gar kein Problem.

Schön ist, dass Olympus und Panasonic sich den mFT-Standard teilen sodass man die Objektive wild tauschen kann. die EXIF Daten werden nicht vollständig an die Olympus E-PL3 übertragen, Objektivinfos fehlen. Brennweite und Blende werden aber richtig übertragen, daher kein Problem.

 

Leider liegt auch diesem Objektiv keine Gegenlichtblende bei. Dafür ist ein transportsackerl dabei.

 

Fazit: Absolut geniales Objektiv mit bester Abbildungsleistung und sehr kompakter Bauweise.

 

Das in Rot kann ich bestätigen. Hier ein Screenshot aus Aperture: Bildschirmfoto 2012-01-09 um 14.21.01.png

Zum Vergleich das 14 - 150mm von Olympus: Bildschirmfoto 2012-01-09 um 14.21.38.png

 

Scheinbar werden tatsächlich nicht alle Werte ausgelesen, sodass das Panasonic 20mm an der EPL3 unkorrigert bleibt in Bezug auf Verzeichnung und Vignettierung. Auch in Lightroom! Lediglich DXO kontrolliert das mit den jeweiligen Modulen.

 

So jetzt warte ich mal weiter Post ab!

bearbeitet von Pfefferminztee
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Die Verzeichnungskorrektur ist im M43-Standard festgeschrieben. Die Korrekturdaten sind in der Objektivfirmware, und werden von den Kameras in die RAW-Files geschrieben. Lightroom liest diese Daten und wendet sie automatisch an - zumindest in der Prozessversion 2010, bei der älteren (2003?) bin

ich nicht sicher.

 

Der Workflow mit Lightroom ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber an sich ganz einfach: immer von links nach rechts und von oben nach unten. LR ist aber als reiner Converter wenig sinnvoll, da nutzt man besser Camera-RAW, das hat denselben Entwicklungsprozess wie LR.

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(...)

Scheinbar werden tatsächlich nicht alle Werte ausgelesen, sodass das Panasonic 20mm an der EPL3 unkorrigert bleibt in Bezug auf Verzeichnung und Vignettierung. Auch in Lightroom! Lediglich DXO kontrolliert das mit den jeweiligen Modulen.

(...)

Ich starte noch einen letzten Versuch, danach verabschiede ich mich aus diesem Thread.

 

Dem Zitat aus der Amazon-Rezension lässt sich nicht entnehmen, dass Korrektur-Daten für Panasonic Objektive nicht in die Olympus RAW-Files geschrieben werden. Die Rede ist von EXIF-Daten, das ist etwas ganz anderes.

 

Deine beiden Screenshots zeigen lediglich, dass Du bei einem Foto eine Belichtungs-Korrektur (-0,3 EV) vorgenommen hast, bei dem anderen nicht (0 EV). Das hat ebenfalls nichts mit Verzeichnungs-Korrektur zu tun.

 

Richtig ist dagegen, dass Olympus-Kameras Panasonic-Objektive nicht in Bezug auf Vignettierung und Chromatische Aberrationen korrigieren. Deshalb musst Du dir aber keine grauen Haare wachsen lassen, denn (im Gegensatz zur Verzeichnung) sind Vignettierung und Chromatische Aberrationen bei Micro Four Thirds Objektiven optisch auskorrigiert. Insbesondere das 20/1,7 hat weder mit dem einen noch mit dem anderen Problem übermäßig zu kämpfen.

 

Alle diese Fragen sind also komplett irrelevant bei der Auswahl des RAW-Konverters. Nimm den, mit dessen Bedienung Du am besten klarkommst.

 

Kolja

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Gast Pfefferminztee

Was Exif daten sind, weiß ich, aber ich meinte mit dem 2 Screens folgendes: beim Olympus steht dir korrekte Bezeichnung. Bei dem Pana steht nur 20mm/f1.7. Sicher hat das nichts mit der Verzeichnungskorrektur zu tun, aber mich wundert es eben, dass DXO, wenn ich denn dort die Verzeichnungskorrektur anschalte, ein "anderes" Bild ausspuckt, als das OOC JPG. Ich teste das gleich nochmal mit dem Olympus 14 - 150 mm, ob das dort auch ist oder nicht... Ich melde mich dann zurück.

 

Wenn ich beim OOC JPG ne gerade Linie an mein Imac in dem Bilder halte, is das auch nicht gerade, sondern kurvig. Darum denke ich eben, dass es nicht "korrigiert" ist oder ich habe defintiv einen Knick in der Optik.

 

Nochmal zu meiner Frage 2: Habt ihr ein Preset für iso-unterschiedliche Bilder und was ihr auf alle anwendet? Oder stellt ihr für jede ISO ein Preset, wo ihr dann die Luminanz und CO extra geregelt habt? Kann ich z.b. die Luminanz auf 65 lassen bei DXO, obwohl ich nur ein ISO200 Bild habe, was ja eh nicht rauscht?!

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Hier mal zum Anschauen ein korrigiertes uns ein unkorrigiertes Bild mit dem Panasonic 20/1,7. Ohne Verzeichnungskorrektur sind Architekturaufnahmen schlichtweg unbrauchbar. Ich arbeite mit ACDSee Pro 5 und korrigiere die Verzeichnung manuell. Weil von meinen Objektiven lediglich das 20/1,7 so massiv verzeichnet, hält sich die Arbeit in Grenzen.

 

ACDSee Pro ist bei den RAW-Konvertern auch einen Blick wert - die Bildverwaltung ist zudem die schnellste, die ich kenne,

 

 

1. unkorrigiert aus RAW (deutliche Tonnenverzeichnung)

 

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2. korrigiert aus RAW

 

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Gast Pfefferminztee

vielen dank für deine antwort! Welche Kamera hast du? Die beiden von Panasonic bei dir in der Signatur?

 

hier mal 3 bilder bei f4.0 mit dem 14 - 150 mm von Oylmpus

 

Nr. 1 JPG OOC: f4.0.JPG

Nr. 2 DXO Verzichnung korrigiert: f4.0_DxO_korrigiert.jpg

Nr. 3 DXO unkorrigiert: f4.0_DxO.jpg

Tipp: alle 3 links anklicken und dann die Tabs durchswitchen, so sieht man den Unterschied recht gut ohne runterladen zu müssen

 

DXO Scheint wirklich eine "andere" Korrektur zu haben. Aber was ist nun richtig

:confused:. Ich mein bei den 2 Bilder, die über mir gepostet wurden ist am Geländern schon deutliche eine Verzerrung zu erkennen. Beim korrigierten schaut alles normal aus!

 

Nochmal zu meiner Frage 2: Habt ihr ein Preset für iso-unterschiedliche Bilder und was ihr auf alle anwendet? Oder stellt ihr für jede ISO ein Preset, wo ihr dann die Luminanz und CO extra geregelt habt? Kann ich z.b. die Luminanz auf 65 lassen bei DXO, obwohl ich nur ein ISO200 Bild habe, was ja eh nicht rauscht?!

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Passend zum Thema: Capture One? Wer arbeitet damit und kann vielleicht sogar noch den Vergleich zu Lightroom herstellen?

 

@Thomas: Hast Du (als LR Spezialist) Capture One einmal näher betrachtet?

 

Aperture: Eigentlich bin ich immer noch angetan von der Bildwirkung der Aperture Ergebnisse (LR tendiert manchmal zu "unauffällig" bis "langweilig"). Zwar habe ich immer wieder probiert, den entsprechenden Bildeindruck in LR zu erhalten (vor allem mit Tuning des "richtigen" Schwarzpunktes), um dann doch festzustellen: Aperture kann automatisch, wozu ich in LR dann doch viel Zeit benötige (nicht oft, aber solche Bildbeispiele habe ich immer wieder). Aperture fehlen leider Objektivkorrekturen und gute Rauschentferner (den Umweg über TIFF / externe Module etc. möchte ich in Bezug auf Bearbeitungszeit und Speicherbedarf nur zu gern vermeiden).

 

Kann Capture One vielleicht beides: Hervorragende Bildwirkung, gekoppelt an ausreichend technisches Handwerkszeug?

 

 

Also nochmals die Frage: Wer kann den Vergleich Lightroom, Capture One, Aperture vielleicht noch aus eigener Erfahrung mitteilen?

 

 

Gruß Hans

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Ich habe C1 und LR und Silkypix Pro.

LR und Silky liefern bezüglich der Verzeichnung identische Bilder mit dem JPEG ooc.

C1 korrigiert ebenfalls automatisch (= ohne zu fragen), allerdings fällt die Korrektur ein wenig anders aus.

Presets für die verschiedenen ISO-Stufen wären sicher praktisch, aber bisher habe ich noch keine und passe das immer dem einzelnen Bild an. Korrekte Belichtung vorausgesetzt, bin ich dabei mit den Standardeinstellungen für Schärfe und Entrauschung bei C1 und LR zufrieden. Bei Silky muß ich oft selbst herumspielen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten. Silky kommt mit dem Farbrauschen schlechter zurecht. Allerdings finde ich trotzdem die Bilder aus Silky manchmal in der Gesamtansicht gefälliger als als bei C1 (im Gegensatz zur 100%-Ansicht).

LR bietet oft die beste "Trefferquote" was Farben und Rauschen angeht. Allerdings mag ich persönlich die Bedienung weniger (Import in einen Bilderkatalog statt Explorer-Baum).

 

Gruß, Reinhard

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Einen Post mache ich hier noch.

 

Wer seine Kamera auf Automatik stellt und sich an den schönen JPGs freuen kann, der braucht keinen RAW-Konverter und keine sonstige Bearbeitungssoftware. Macht ganz, ganz wenig Arbeit.

 

Wer schon mal die Parameter der Kamera manuell einstellt, weil er das Bild so und nicht anders haben will, der wird auch in der Regel seine RAWs einzeln manuell entwickeln - mit dem RAW-Konverter, den er am Besten bedienen kann.

 

Die Kamera manuell bedienen und dann die RAWs automatisch per Batch zu bearbeiten, macht in meinen Augen keinen großen Sinn.

 

Jede Software hat ihre Stärken - aber die tun per Automatik nicht jedem einzelnen Bild gleich gut.

 

Das gilt für:

 

- Weißabgleich

- Schatten/Lichterkorrektur

- Gradationskurve

- Rauschen

- Schärfen

- und die Verzeichnungskorrektur

 

Genausowenig wie ein Kameramotivprogramm meine Bildvorstellungen (die sehr unterschiedlich sein können bei einem Motiv) per Automatik anwenden kann - genausowenig kann das ein RAW-Konverter per Automatik oder genereller Voreinstellung.

 

Und das besten Bild für mich macht eine von mir für dieses eine Bild absichtlich eingestellte Kamera und eine individuelle Entwicklung.

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