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Als Endmenge nach Selektion am heimischen PC 50 Bilder?

 

Natürlich als Endmenge nach vollständiger Selektion am heimischen PC. Wenn ich jede Aufnahme perfekt hinbekommen würde, hätte ich einen anderen Beruf ergriffen.

 

Aber: Wenn ich aus 400 Aufnahmen 50 Aufnahmen aussortiere, die so gut sind, dass es lohnt, in die Weiterverarbeitung zu investieren, dann ist die RAW-Bearbeitung auch nicht zu aufwändig. Es heißt ja nicht, dass ich alle anderen Aufnahmen wegwerfe. Da sind dann auch Bilder dabei, die man aus Gründen der Erinnerung aufbewahrt, aber nur ungern anderen zeigen würde.

 

Ich sehe das immer aus der Sicht eines Betrachters: Ich möchte gute Bilder präsentieren. Dafür macht man mit Freunden eine sog. Diaabend (ok, passt heute nicht mehr so ganz, die Bezeichnung hat sich aber irgendwie aus der analogen Zeit herübergerettet). Ich gehe bei diesen Präsentationen im privaten Kreis davon aus, dass irgendwo bei 25 oder 30 Minuten die Aufmerksamkeit des Betrachter deutlich nachlässt. Bei Videofilmen ist das jedenfalls so. Da setze ich für mich immer so eine Obergrenze von 25 Minuten. Und das muss dann schon richtig gut gemacht werden. Sonst kommen die Besucher irgendwann nicht mehr wieder. Wenn die Aufnahmen richtig gut sind, dann muss der Betrachter auch die Möglichkeit haben, die Aufnahme auf sich wirken zu lassen. Aus meiner Sicht kann diese Spanne bei guten Aufnahmen so etwa 20 Sekunden betragen.

 

Natürlich kann man Aufnahmen im 5-Sekunden-Rythmus präsentieren. Nur erlahmt da beim Betrachter schnell das Interesse.

 

Also meine Frage: Wie will man 800 Aufnahmen an einem Abend präsentieren?

 

Nur am Rande: Ich brauche inzwischen deutlich weniger Zeit für die RAW-Bearbeitung und die anschließende Bildbearbeitung als für die Aufbereitung und Zusammenstellen der Aufnahmen als Präsentation.

 

Gruß

Thobie

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Also meine Frage: Wie will man 800 Aufnahmen an einem Abend präsentieren?

 

Nur am Rande: Ich brauche inzwischen deutlich weniger Zeit für die RAW-Bearbeitung und die anschließende Bildbearbeitung als für die Aufbereitung und Zusammenstellen der Aufnahmen als Präsentation.

 

Gruß

Thobie

 

Ich glaube, es wollte niemand 800 Bilder anderen präsentieren, sondern das war die Menge, mit der man auf der Speicherkarte nach dem Urlaub zuhause ankommt. Daher die Irritation.

 

RAW Bearbeitung finde ich inzwischen auch sehr unkompliziert.

Bei jpgs ist doch das Problem schon bei der Aufnahme, nicht nur bei der Nachbearbeitung:

 

es mögen bei manchen Kameras Labortests unter anspruchslosen Lichtbedingungen zeigen, dass jpgs mancher Kameras mit Standardeinstellung nahe an die Auflösung von RAWs herankommen. In der Praxis hat man es jedoch mit Sonneneinstrahlung, starken Kontrasten, unterschiedliche Farben usw. zu tun. Das resultiert bei jpg Aufnahmen eben doch in schlechteren Ergebnissen (Kontraste, Farben, Helligkeiten), die man auf dem Kameradisplay gar nicht vernünftig beurteilen kann. In Standardeinstellung interpretiert die Kamera und verstärkt oder schwächt ab und in den Szenenmodi Landschaft usw. erst recht.

 

Ich kann daher auch nur wärmstens empfehlen, in RAW oder zumindest RAW+jpg aufzunehmen.

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wenn ich das will, kann ich auch gleich die JPGs aus meiner Olympus nutzen ;) ... wenn ich RAW mache, will ich mehr als automatisch geht.

 

Man weiß aber vorher nie was später mit dem Bild noch alles passiert, bei JPEG hat man Pech gehabt. Kann ja sein das die Bilder so gut werden das JPEG ausgereicht hätte, aber wenn das mal nicht so ist ärgert man isch grün und blau!

Besonders wenn man im Urlaub in nem anderem Land ist.

 

Ich lösche jetzt schon fast nie Fotos ausser Sie sind wirklich schlecht geworden, weil Speicherplatz kostet heutzutage ja wirklich nicht mehr viel.

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Ersten habe ich gewisse Zweifel, dass bei den 400 Aufnahmen wirklich 150 so gute waren, dass sich die Bearbeitung und die dauerhafte Speicherung lohnt.

 

ich auch ... willst Du es ihm sagen, oder soll ich? ;)

Und was den Urlaub betrifft: Auch da muss halt ein ganz strenger Maßstab angelegt werden. Dann reduzieren sich die Anzahl der Aufnahmen schon ganz automatisch. Man muss nur den Mut zum Verwerfen haben.

den Mut hat aber nicht jeder ;) ich zB stelle fast alles online ... einfach, weil ich mit Freunden unterwegs bin und die sehen wollen was ich gemacht habe ... und ich will auch bei denen nicht nur die 5 Glanzstücke aus 250 Bildern sehen ;) mit der Schrotschusstaktik kommt man immer zu tollen Bildern. (leider sehen das nicht alles so, so dass man von manchen wirklich nur die 5 zu sehen bekommt .... dabei will ich doch gerne wissen, wie derjenige das Motiv angegangen hat, was er daraus gemacht hat)

Fakt ist, das JPEG schon einmal komprimiert ist. Damit sind Bildinformationen unwiderruflich verloren. Wer es denn trotzdem will, soll JPEG fotografieren und damit glücklich werden.

darum gehts ;) ... und wer nicht glücklich wird, nimmt halt beides auf, hat Jpgs und wenn wirklich was fehlt, ist das RAW vorhanden und kann bearbeitet werden.

 

Die zwei Bilder, die dann an die Wand kommen, kann man mit Sorgfalt konvertieren und die Bilderchen fürs Internet verkleinert man per Batch.

 

Die RAW-Bearbeitung ist viel weniger aufwändig, als das häufig dargestellt wird. Fakt ist aber, dass man sich in die Materie einarbeiten muss.

 

Viele Grüße

Thobie

wenn man weiss was man tut ist immer alles einfacher ... trotzdem sitzt man an einem Bild, das nicht einfach Standard sein soll, ein paar Minuten. Sowas mache ich eigentlich nur, wenn Motiv und Zweck es wert sind ... für alles andere reicht ein jpg oder eine Standardkonvertierung vollkommen aus.

 

Es besteht immer noch die Grundannahme bei vielen, dass ein Bilder besser wäre, nur weil es aus RAW konvertiert ist .... dem ist nicht so, es ist nur dann besser, wenn man sich Mühe gibt und nicht einfach die Auto-Batch drüberlaufen lässt.

 

 

Ich sehe das immer aus der Sicht eines Betrachters: Ich möchte gute Bilder präsentieren. Dafür macht man mit Freunden eine sog. Diaabend (ok, passt heute nicht mehr so ganz, die Bezeichnung hat sich aber irgendwie aus der analogen Zeit herübergerettet). Ich gehe bei diesen Präsentationen im privaten Kreis davon aus, dass irgendwo bei 25 oder 30 Minuten die Aufmerksamkeit des Betrachter deutlich nachlässt.

Ja, das sehe ich auch so ... maximal 50 Bilder und 50 in der Hinterhand, falls die Leute nach mehr fragen. So behält man seine Freunde und stellt sicher, dass die auch nächstesmal wiederkommen, wenn man was zeigen will.

bearbeitet von nightstalker
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RAW oder JPEG ist eigentlich gar nicht die Frage!

 

Wenn hier von den bessren Fotos gesprochen wird, dann hatte zumindest ich in meiner Vor-RAW-Zeit auch immer die guten JPEG-Bilder immer recht aufwendig nachbearbeitet.

Heute habe ich mit RAW praktisch keinen Mehraufwand, aber höhere Qualität und mehr Potential bei der Nachbearbeitung.

 

Wer nachbearbeitet sollte also RAW nehmen. Wer kaum etwas an den Fotos verändert und nie in Großformat ausdruckt kann bei JPEG bleiben.

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[...]und Bob Krist hat in seinem nicht mehr existierenden Blog geschrieben, dass er JPEGs fotografiert und nur zur Sicherheit zusätzlich auch die Raw-Dateien speichert.

 

Ich habe den Blog-Eintrag gefunden (habe nicht gewusst, dass er ihn auch auf pixiq gepostet hat): Don't Ask, I'll Tell...

 

I shoot JPEG.

 

Wait, wait, before you click off in horror and disgust, I always shoot RAW too, always. But for the last six months or so, I’ve been shooting RAW +JPEG Fine, and about 80% of the time, I’ve just been using the out-of-the-closet, er, I mean, out-of-the-camera JPEGs. Hit the jump for details on how I found myself in this position—and how it is saving my sanity.

 

[...]

 

So, just as a lark, I started shooting RAW + JPEG Fine, paying attention to those customizable settings and changing them as necessary, double checking my exposures and white balance settings more often, and found that, in the large majority of cases, the JPEGs were more than usable. In many cases, they were preferable to my hand made versions.

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Es besteht immer noch die Grundannahme bei vielen, dass ein Bilder besser wäre, nur weil es aus RAW konvertiert ist .... dem ist nicht so, es ist nur dann besser, wenn man sich Mühe gibt und nicht einfach die Auto-Batch drüberlaufen lässt.

 

Schade, dass es hier kein "Daumen Hoch Piktogramm" gibt.

 

Trotzdem "Daumen Hoch Piktogramm"^3 :)

 

Was die Vorführproblematik betrifft. Ich werde niemals zum "Dia Abend" einladen.. aaaber auf die unvorsichtige Frage, "Wie war denn Euer letzter Urlaub" kann durchaus die Antwort kommen "Gut dass Du fragst, ich hätte da was vorbereitet" :cool:

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  • 3 months later...

Bei JPG kommt es auch sehr darauf an, wie brutal die Kamera die JPGs selbst bei höchster Qualität zusammenstaucht.

 

Rühmliche Ausnahme sind z.B. die Olympus PENs bei bester JPG-Qualität (LSF = Large plus Super Fine).

 

Die sind so behutsamt komprimiert, dass man sie x-fach neu speichern könnte, ohne einen Qualitätsverlust zu sehen.

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wenn Du Dir sicher bist mit Belichtung und Kameraeinstellungen, spricht nichts gegen Jpg im Urlaub.

 

Wenn Du gerne und viel fotografierst, wirst Du mich mehreren hundert Bildern zurückkommen ;) ... wenn Du die vor Weihnachten fertig haben willst, musst Du Dich bei RAW ziemlich ranhalten.

 

 

Es ist schon erstaunlich, welche Vorurteile zu diesem Thema über Jahre gepflegt werden :)

 

Was ich sagen will: Eine RAW Entwicklung in einer modernen Oberfläche nimmt man zeitlich praktisch nicht mehr wahr: Voraussetzung ist die geeignete Software sowie etwas Einarbeitung, um sie auch nutzen zu können.

 

Ich für meinen Teil verwende Lightroom: Die RAW Konvertierung geschieht bei Einlesen der Bilder von der Speicherkarte automatisch und wird bereits an dieser Stelle mit meinen Lieblingseinstellungen kombiniert. Die Trefferquote an Bildern, die ich anschließend nicht weiter bearbeiten muss, ist deutlich höher als bei jeder Kamera, die ich besitze, und dazu gehören auch solche mit anerkanntermassen guten JPG-Engines (A55). Mag sein, dass dieser Vorgang bei einer Urlaubsmenge von Bildern 5 Minuten länger dauert als ein reiner Kopiervorgang, aber bitte nicht bis Weihnachten (auch wenn es nicht ganz ernst gemeint war: Es wird halt suggeriert: RAW Bearbeitung dauert ewig).

 

Der Vorteil dieser Variante gegenüber der Mischung RAW+JPG und RAW nur als Reserve für "gelungene Aufnahmen" ist der, dass ich alle meine Bilder homogen in Farbabstimmung, Kontrast und Schärfe bestimmen kann, und keine Mischung aus Kameraeinstellungen und eigenen Bearbeitungsmethoden bekomme.

 

Die JPG's erzeuge ich dann in einem Exportvorgang (wiederum automatisiert), bei dem ich die Aufnahmen auch in der Auflösung reduziere, um sie dann etwa schnell über Netzwerk transportieren zu können (etwa für das Betrachten auf einem iPad). Allein schon dieser Aspekt erfordert eine Nachbearbeitungsschiene, oder hat jemand Lust, JPG's mit 4-5 MB über sein WLAN bzw. in eine Internetplattform zu quälen?

 

So gesehen ist die Integration in Lightroom nicht nur deswegen da, um eine RAW Konvertierung zu machen, sondern auch die Anlaufstelle für ein zentrales Bildermanagement, die ich also auch dann verwende, wenn ich mit JPG's meiner Kompaktkamera arbeite.

 

Nebenbei erziele ich den Effekt, dass ich eine für meinen Geschmack erarbeitete Bildabstimmung nicht nur innerhalb einer Serie einheitlich bekomme, sondern auch über verschiedene Kameramodelle hinweg. Letzteres spielt keine unwesentliche Rolle bei meinem Fuhrpark ;-)

 

 

Gruß Hans

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Es ist schon erstaunlich, welche Vorurteile zu diesem Thema über Jahre gepflegt werden :)

(....)

Gruß Hans

Ich gebe mir ja Mühe, aber ich kann auch machen was ich will, MEIN Vorurteil passt mir immer noch am besten. EINEN Vorteil von LR allerdings muss man wirklich sehen (von der Bildverwaltung mal abgesehen, die mich aber gerade gar nicht interessiert): Der Entrauschungsalgorithmus ist um einiges besser als der von Oly-in-der-Kamera oder Oly-Viewer. Alles andere macht - wenn auch oft nicht so viel, aber doch - Mehrarbeit und ist erst ab ca. 80cm x 60 cm relevant und eventuell sichtbar. Bis 60 x 45 packe ich da nichts an. Jedesmal, wenn ich zwischen der ausgeknautschten LR-Bearbeitung und Oly-Original hin-und-her schalte, nehme ich die Oly-Farben und Gradationsabstimmung. Ich bin aber auch jemand, der bei der Aufnahme schon so exakt wie möglich arbeitet (WB und ETTR;)) und manches (wirklich nur manchmal) gleich entsorgt und wiederholt. Interessant ist dann, wenn mich jemand (der auch immer nur RAW entwickelt) fragt, wie lange ich an solch einem Bild herumdokter, bis es so aussieht.:D

Bei wirklich wichtigen und unwiederholbaren Motiven (Hochzeiten, Sport z. B.) speichere ich immer auch RAW mit, sonst nur, wenn ich mir gar nicht sicher bin. Das allerdings nur der "Rettungsmöglichkeit" wegen und bei hohen ISO (siehe oben Entrauschungsalgorithmus).

 

Geschmacksache!

Just my opinion.

bearbeitet von wolfgang_r
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Gilt ausdrücklich nur für mich:

 

Im Urlaub (z.B. auf einer Studienreise) will ich mich so wenig wie möglich "nur" mit Fotografieren beschäftigen, d.h.ich will nur mit dem allernotwendigsten Aufwand Bilder festhalten, die mich im Moment der Aufnahme interessieren. Ausserdem kommt man meistens zu einer Zeit an ein Objekt, das von Interesse ist, aber das Licht nicht stimmt oder andere Hindernisse stören.

Warten bis alles vor Ort stimmt, und die richtigen Kameraabstimmungen vorgenommen sind, ist da nicht angesagt, d.h. JPG scheidet (für mich) im Urlaub aus! Ich fotografiere also grundsätzlich in RAW (was aber keineswegs ausschließt, gleich bei der Aufnahme möglichst gute Ausgangsbedingungen für die spätere Entwicklung eines "optimalen" Bildes zu schaffen).

 

Die RAW-Entwicklung auf dem PC (ich benutze dafür überwiegend Capture One) geht mit Standardeinstellungen (so macht es schließlich auch die "Engine" in der Kamera) hinreichend schnell für den gesamten Bildbestand.

 

Nur die Bilder, die mir besonders wichtig sind, werden dann, wenn ich mit dem Standardergebnis unzufrieden bin, besonders nachbearbeitet (RAW gibt mir dazu eine bessere Chance als JPG). Selbst wenn ich so die Fotos einer vollen 16GB Speicherkarte zu sichten habe, dauert das nur wenige Arbeitsstunden bis ich mit allem fertig bin.

 

Im Urlaub nehme ich keinen PC mit. Falls ich gelegentlich JPGs brauchen sollte, kopiere ich (wenn Zeit dazu ist) die entsprechenden Fotos in der Kamera als JPG auf die 2. Karte (d.h. bei der Oly auf den Memorystick und den dann wieder auf eine "normale" CF). Damit kann ich dann Fotos bereits im Urlaub mit anderen Urlaubern austauschen bzw. Prints am Ort anfertigen lassen.

 

Klingt aufwändiger als es ist.

bearbeitet von joachimeh
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Ich gebe mir ja Mühe, aber ich kann auch machen was ich will, MEIN Vorurteil passt mir immer noch am besten. E

. . .

Geschmacksache!

Just my opinion.

 

Hallo Wolfgang,

 

mit "Geschmackssache" gebe ich Dir 100% recht.

 

Aber ein Vorurteil, welches auch durch Wiederholung nicht richtiger wird, ist der immer wieder erwähnte deutliche (!) Mehraufwand für RAW Aufnahmen. Und wenn ich entgegne, dass unter den beschriebenen Voraussetzungen dieser vermeintliche Mehraufwand gegen Null geht, dann ist dies immer noch eine objektive Darstellung dessen, was im Vorurteil verzerrt dargestellt wird. Da diesen Workflow im Prinzip jeder nachvollziehen kann, wird hiermit kein weiteres Vorurteil in die Welt gesetzt, sondern ein simples (technisches) Statement abgegeben, diesen Unterschied möchte ich Dich bitten zu respektieren.

 

Ich habe nicht gesagt: Meine Bilder sind besser, weil ich sie in RAW entwickle. Das soll jeder selber entscheiden.

 

 

Gruß Hans

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Respektiere ich doch.:) Verwalten muss ich das ganze Zeug so oder so irgendwie. Insofern ist es kein wesentlicher Unterschied, ob ich das mit LR oder sonstwas mache oder einfach nur die Bilder in verschiedene Ordner schiebe. Entscheiden, wohin damit, muss sowieso ich, da hilft mir kein Programm.

Mir geht es nicht um die Verwaltung, sondern um das Bild an sich, welches mir der RAW-Konverter liefert. OK?

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Die Frage läuft - sicher nicht nur für mich - darauf hinaus, welche Bildverwaltungssoftware man einsetzt und wie diese mit Raw-Dateien umgeht. Oder gar mit Paaren von JPEG und Raw-Dateien. Wie ich ziemlich weit oben schon schrieb, können diese doppelten Dateien ganz schön nerven.

Und ein weiteres Bildverarbeitungsprogramm wird für viele auch nicht in Frage kommen - gerade dann, wenn man schon sehr viel fotografiert hat.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Ich weiss nicht, ob der TO hier noch mitliest, gehe aber anhand seines Nicks hier davon aus, dass er taucht. Wenn ein Teil seiner Fotos unter Wasser entstehen sollten, dann würde ich bei diesen auf jeden Fall JPG und RAW empfehlen, da man den Weissabgleich im RAW (insbesondere fehlende Rotanteile) meiner Meinung nach einfach besser korrigieren kann.

 

Ansonsten hängt das Ganze vom eigenen Workflow, der Anzahl der Bilder in Kombination mit zur Verfügung stehenden Speicherkarten nd der Zeit, die man für RAW Konvertierung und Nachbearbeitung zur Verfügung hat ab. Ein weites Kriterium ist die Frage, ob einem die JPGs aus der eigenen Kamera gefallen. Hier kann man mit entsprechenden Einstellungen an der JPG Engine spielen. Zuletzt hängt das Ganze vom eigenen Anspruch ab, ein Perfektionist wird an jedem JPG etwas zu Verbessern finden, die Frage ist nur, ob sich der Aufwand lohnt.

 

Ich kann diese ganzen erbitterten Diskussionen JPG vs. RAW irgendwie nicht nachvollziehen. Wenn ich eine Kamera habe, bei der mir die JPGs OOC schon gut gefallen, dann kann ich mich entweder entspannt zurücklehnen, oder ich kann bei ein paar handverlesenen Bildern, die so gut sind, dass es sich lohnt, da Zeit zu investieren, eine bild-individuelle optimale RAW Konvertierung vornehmen und danach noch in Photoshop o.ä. dran feilen. Gleiches gilt für "daneben gegangene" Fotos, die besondere Momente zeigen und durch entsprechende Nachbearbeitung gerettet werden können.

Andererseits macht es vielen hier auch einfach Spass, alle RAWs zu konvertieren, sei es individuell oder per Batch, d.h. alle mit den gleichen Einstellungen.

Letztenendes kann das doch jeder halten, wie er will.

 

Wenn ich wirklich das Optimum aus einem Bild herausholen will, verwende ich auch das RAW. Das ist allerdings nur bei <5% meiner Bilder der Fall und in diesem Fall ist die RAW Konvertierung auf optimale Nachbearbeitung mit PS und Plugins ausgelegt und nicht auf das Beste, was der RAW Konverter alleine zu leisten vermag. Meistens ist dann das Bild auch schon entsprechend fotografiert.

Ansonsten nehme ich einfach die OOC JPGs und verbringe die gesparte Zeit lieber mit Familie und Freunden.

 

Wenn man sich mit RAW Konvertierung und Nachbearbeitung noch nicht so gut auskennt, hat man meiner Meinung nach mehr Spass, wenn man erstmal gute und herzeigbare OOC JPGs hat und sich die nötigen Nachbearbeitungskenntnisse danach an ein paar RAWs selbst oder mittels Online-Tutorials, Büchern oder Video2Brain Videos und/oder Hilfe von Forenkollegen beibringen kann.

 

:) Sabine

bearbeitet von acahaya
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Beim Fotografieren möchte ich den Aufwand des Herumspielens in den Kameramenüs weitestgehend vermeiden. Daher verwende ich den RAW modus und vermeide damit, die vermeintlich für die Aufnahmesituation optimale jpg Einstellung zu ermitteln; auf dem Kameradisplay lässt sich das gerade bei wechselnden Lichtbedingungen (Reflexionen u.ä.) ohnehin nicht richtig beurteilen.

 

Zu beachten ist, dass die Qualität der jpgs sich zwischen Kameramodellen unterscheidet. Das nur jpg Experiment ist mit der A700 in der Vergangenheit schiefgegangen, die NEX kriegt die jpgs viel 'zerstörungsärmer' hin und man könnte sagen, dass für die meisten Anwendungsfälle die jpgs in Standardeinstellung ganz gut den RAW-Standardanzeigen im RAW Konverter entsprechen bzw. sich dort gut genug ähnlich wie RAWs anpassen lassen. In dem Sinne, dass die jpgs für einfache Standardbearbeitung gutes Ausgangsmaterial liefern.

Möchte ich bestimmte moderne Kamera features nutzen, die nur mit jpg möglich sind, mache ich das auch.

 

RAW+jpg als rundsätzliche Einstellung habe ich auch mal gemacht. Das verkompliziert die Bildorganisation und Bearbeitung erheblich, so dass ich dann alle jpgs des Urlaubs raussortiert und gelöscht habe. Nie wieder.

 

Über die Standardeinstellungen des RAW Konverters hinaus bearbeite ich nur Bilder, deren Motiv mir besonders gefällt. Ganz schlechte und Duplikate lösche ich im RAW Konverter auf der Festplatte, der gleich die Bildverwaltung mitliefert. Was dazwischen liegt, verbleibt in der Grundsammlung und man kann es sich jederzeit ansehen.

 

Eine überschaubare Bildanzahl wird mit Spezialeinstellungen weiterbearbeitet, das dann eher nicht in aperture (Haupteinsatz Bildverwaltung), sondern in DXO + film filter. Ein Teil davon wird als jpg exportiert. Der Rest verbleibt mit den vorgenommenen Einstellungen im DXO Projekt.

 

Bei 6, 12 und 14 mpix Kameras hat sich bisher die RAW Dateigrösse noch nicht negativ bemerkbar gemacht.

 

Vielleicht würde ich eine 24mpix Kamera auf 6mpix einstellen und nur jpgs fotografieren, wenn ich Pressefotograf oder ähnliches wäre, wo man viele Bilder schnell weiterreichen muss. Man verliert dabei ja nur die halbe Auflösung. Die andere Hälfte Auflösung dürfte für die meisten Verwendungszwecke ausreichend sein.

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ich nutze RAW u. Jpeg, je nach Laune u. Zeit oder Bedarf.

mit der Pen E-P3 ist mir allerdings eine Funktion aufgefallen, nennt sich "Art-Bracket", damit ist es möglich mehrere Versionen eines Jpegs zu speichern.

z.B. nicht nur die unsäglichen Filter sondern auch "vivid" "normal" oder "customized", damit bieten sich Möglichkeiten die Zeiten vor dem PC noch deutlich zu reduzieren....

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Respektiere ich doch.:) . . .

Mir geht es nicht um die Verwaltung, sondern um das Bild an sich, welches mir der RAW-Konverter liefert. OK?

 

Gerne. Mit der Zeit lernen wir doch, dieses Thema mit "professioneller Abgeklärtheit" zu diskutieren. :)

 

 

Schönen Sonntag noch, ich geh jetzt raus, Gruß Hans

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Hallo Wolfgang,

 

mit "Geschmackssache" gebe ich Dir 100% recht.

 

Aber ein Vorurteil, welches auch durch Wiederholung nicht richtiger wird, ist der immer wieder erwähnte deutliche (!) Mehraufwand für RAW Aufnahmen.

 

Ich sags gerne nochmal:

 

 

ohne Mehraufwand ist ein RAW Foto mit Defaulteinstellungen nicht besser als ein JPG.

 

Und bei meinen Olympusbildern sehen die ooc Jpgs immer noch sichtbar besser aus, als Lightroomdefaults.

 

 

Aber da LR inzwischen die Farben vernünftig hinbekommt und auch die Werkzeuge wirklich prima sind, die einem zur Verfügung stehen, benutze ich seit der Lightroomversion III wieder zum grossen Teil RAW. Mit Erfahrung geht es schnell ein Bild zu konvertieren ... bei 500 Bildern, von denen man 250 dabeihat, die man erst zurechtzurrt um dann nochmal 150 auszusortieren, braucht man trotzdem 250 x 1-2 Minuten um brauchbare Ergebnisse hinzubekommen, die man auch mal ausdrucken oder abgeben kann.

 

Das ist immer noch ein halber Arbeitstag!

 

 

Bei einem richtigen Urlaub kommen schonmal über 1000 Bilder zusammen, wenn er nicht gerade aus liegen am Strand abwechselnd mit baden und Abendessen besteht.

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ich nutze RAW u. Jpeg, je nach Laune u. Zeit oder Bedarf.

mit der Pen E-P3 ist mir allerdings eine Funktion aufgefallen, nennt sich "Art-Bracket", damit ist es möglich mehrere Versionen eines Jpegs zu speichern.

z.B. nicht nur die unsäglichen Filter sondern auch "vivid" "normal" oder "customized", damit bieten sich Möglichkeiten die Zeiten vor dem PC noch deutlich zu reduzieren....

Ja, es bringt später eine Menge Zeitersparnis, wenn man sich am Anfang der "Beziehung mit einer Neuen" ausgiebig damit beschäftigt. Die zahlreichen Konfigurations-Möglichkeiten der neueren PEN's haben schon manchen die Hände über dem Kopf zusammeschlagen lassen (ging einem meiner jungen Kollegen so), die vorher nicht schon Erfahrung mit Oly-DSLR's gesammelt haben.;)

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Wenn ich die 50 perfekten Fotos auch gleich machen könnte, würde ich mir sofort wieder eine Filmkamera kaufen und auf das Geschleppe des digitalen Krimskrams verzichten.

 

. . . und wie kriegst Du den Film auf Dein iPad? :D

 

Das "Geschleppe des digitalen Krimskrams" entsteht doch erst dadurch, dass man Aufnahmemengen in der Größenordnung typischer Harddisks produziert. Und bei nur 50 Aufnahmen gibt es demnach kein Geschleppe mehr.

 

Gruß Hans

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. . . und wie kriegst Du den Film auf Dein iPad? :D

 

Das "Geschleppe des digitalen Krimskrams" entsteht doch erst dadurch, dass man Aufnahmemengen in der Größenordnung typischer Harddisks produziert. Und bei nur 50 Aufnahmen gibt es demnach kein Geschleppe mehr.

 

Gruß Hans

 

Easy. :D

Der Film passt ins Dvd Laufwerk des macbook, aperture entwickelt und schiebt die fotos in fotostream über die icloud aufs ipad. ;)

 

Du meinst also, dass 50 Aufnahmen sich leichter tragen als 500? :D

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Es kommt schon auch ein wenig auf die eingesetzte Kamera an. Ein X100-RAW mit High-ISO und DR400 erfordert einen beachtlichen Aufwand in Lightroom oder Aperture, und Chancen stehen gut, dass man selbst mit professionellen (und teuren) Plug-ins bei ISO 3200 oder 6400 am Ende nicht die Rauschfreiheit hinbekommt, die der eingebaute RAW-JPEG-Konverter der X100 liefert.

 

Andere Kameras mögen sich hier anders verhalten (einige sollen laut Testberichten sogar eine ausgesprochen schlechte JPEG-Engine haben), und bei wiederum anderen stellt sich die Frage gar nicht wirklich: So unterstützt Aperture zum Beispiel keine einzige EXR-Kamera von Fuji. Ob sich das mit der X10 ändern wird, werden wir sehen, aber auch dann warte ich erstmal auf den Beleg, dass RAW-Dateien mit den EXR-Modi DR und SN korrekt bearbeitet werden und nicht etwa die Hälfte der Bildinformationen auf der Strecke bleibt.

 

Gerade bei der Fuji X-Serie, aber wohl auch bei Olympus (siehe frühere Posts in diesem Thread) hat man wiederum den Vorteil, dass man RAW-Dateien so oft man möchte mit wechselnden Einstellungen erneut in JPEGs umwandeln kann, nachdem man die Aufnahme längst gemacht hat. Also eine in die Kamera eingebaute RAW-Engine, die den Vorteil hat, dass sie unter Garantie perfekt mit der Kamera zusammenarbeitet. Und den Nachteil des kleinen Bildschirms und der Bedienung über das Kameramenü. Für mich, der ich sowieso immer ein großes MacBook Pro mit auf die Reise nehme, freilich kein unlösbares Problem: Nach erster Sichtung auf dem Mac entwickele ich suboptimale JPEGs einfach in der Kamera mit modifizierten Parametern neu (Push/Pull, Schärfe, Tonwertkurvenverlauf, Filmsimulation, Weißabgleich, Farbe usw.), mit etwas Erfahrung passt hier bereits der erste Versuch, und dieses optimierte JPEG kann ich dann sehr gut weiterverarbeiten. Hin und wieder greife ich bei der X100 auch in Aperture direkt auf die RAW-Datei zurück, verbringe dann aber meist längere Zeit mit dem Bild, inkl. verschiedener Plug-ins von NIK.

 

Kurzum: Mit der Fuji X-Serie fotografiere ich grundsätzlich RAW+JPEG und entwickle suboptimale JPEGs später in der Kamera neu, in seltenen Fällen auch auf dem Mac mit Aperture. In der Regel schicke ich also in der Kamera optimierte JPEGs in die PC-Nachbearbeitung. Meine billigeren Kompaktkameras (HS20, F200 usw.) nutze ich dagegen nur im JPEG-Modus, das macht sie nicht nur schneller, ich hätte ohnehin keine Möglichkeit, ihre RAW-Dateien mit Aperture oder iPhoto zu bearbeiten. Und Silkypix tue ich mir da als Zwischenstation eher nicht an.

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