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Hallo zusammen,

 

auf Nachfrage von Matadörle und anderen versuche ich mal, zu zeigen, wie mit dem OpenSource-Programm Photivo (http://www.photivo.org) eine RAW-Entwicklung ablaufen könnte.

 

Das Programm ist sehr komplex und auf den ersten Blick unübersichtlich. Wenn man (wie ich :o) eher ein Anfänger in der Bearbeitung digitaler Bilder ist, dann fällt es zunächst schwer, aus der Vielzahl der Regler die richtigen auszusuchen. Probieren ist also angesagt.

 

Aber mit etwas Geduld findet sich dann doch schnell ein Workflow. Warum sollte man nun sich mit diesem Programm beschäftigen, wenn es auf den ersten Blick so benutzerunfreundlich erscheint? Recht einfach: Durch die Vielzahl der implementierten Verfahren sind Bearbeitungen möglich, wie zumindest ich sie bisher in keinem anderen Programm gefunden habe. Das trifft insbesondere auf "Problembilder" zu.

 

Als Problembild sehe ich verrauschte und eher weniger durch Schärfe glänzende an. Davon habe ich nach meiner Seeadlerfotosession (siehe https://www.systemkamera-forum.de/tier-natur/18869-auch-fuer-die-groessten-voegel.html) ziemlich viele :cool:. Um die zu retten, ist Photivo toll, mittlerweile nutze ich es für alles andere auch, außer, wenn es mal richtig schnell gehen muss.

 

So, genug der Vorrede, zu den Schritten. Ausgangsbild ist das folgende:

 

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Wie zu sehen ist, rauscht es doch deutlich (ISO 800 an der G1) und ist nicht wirklich scharf (2000mm Brennweite, siehe obigen Thread).

 

In Photivo bin ich wie folgt vorgegangen:

 

1. Bild öffnen

2. Kamerafarbraum Externes Profil, Panasonic G1

3. Weißabgleich per Hand angepasst, da das Bild zu bläulich ist

4. Belichtung manuell auf 1,5 EV

5. Das Ganze noch etwas aufhellen und

6. Kontrast erhöhen.

 

Mittlerweile habe ich auch gelernt, dass eine Kontraststeigerung den späteren Einsatz des Nachschärfens effektiver macht, da "Schärfen" auch nichts anderes ist, als den Kontrast an wenigen Stellen zu erhöhen ;).

 

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So, jetzt sieht das Bild schon farblich besser aus.

Jetzt geht es an das Rauschen. Das muss zuerst weg, damit es hinterher eine Chance gibt, Schärfe ohne neues Rauschen zurück zu holen. Ich habe mich durch die unterschiedlichen Rauschfilter mehr oder minder durchprobiert. Für meine Zwecke (und das auch bei anderen Bildern) ist der Pyramid-Entrauscher am effektivsten.

 

7. Pyramid-Entrauschen

 

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Danach ist das Bild natürlich noch matschiger als vorher. Jetzt geht es ans Schärfen. Das Problem ist hier, dass die meisten Verfahren Rauschen wieder beim Schärfen hinzufügen. Das ist aber beim "Gradient Sharpen", hier in der deutschen Übersetzung "gerichtetes Schärfen", weniger der Fall.

 

8. Gerichtetes Schärfen

 

Mit Mikrokontrast etc. muss man dann etwas rumprobieren. Ganz wichtig für Entrauschen und Schärfen: vorher die "Pipe" (unten links) auf 1:1 umstellen, um das Ergebnis zu sehen, dass hinterher in größtmöglicher Auflösung gespeichert werden soll.

 

So, noch etwas die Farben aufgefrischt mit

9. sRGB-Gamma-Kompensation

 

und fertig.

 

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Mir gefällt das Ergebnis :cool:. (Aber die fürs WEB skalierte Variante ist bei weitem nicht so scharf wie das Original auf meinem Rechner. Die Screenshots geben einen Eindruck davon)

 

Noch was: Wenn das Bild doch viel zu unscharf ist, dann belasst die "Pipe" bei 1:4 (ein Viertel der Originalbildgröße). Durch die Reduktion der Pixel ist das Schärfen der Kanten, die dann ja aus weniger Pixeln bestehen, effektiver.

 

Hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt. Schönen Gruß,

Lümmel

bearbeitet von matadoerle
Link korrigiert
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Hallo!

auf Nachfrage von Matadörle und anderen versuche ich mal, zu zeigen, wie mit dem OpenSource-Programm Photivo (http://www.photivo.org) eine RAW-Entwicklung ablaufen könnte.

Danke für deine Initiative, aber ich hätte zwei Bitten:

 

1) die kleinere, entferne bitte die ')' aus dem obigen Link.

2) Beschreibe bitte, wie man nach der Installation vorgeht (braucht man noch andere "Bauteile" oder PlugIns...)

Das Programm ist sehr komplex und auf den ersten Blick unübersichtlich.

Abgesehen von einem doch eher ungewöhnlichen Bildschirmaufbau (zum Lesen der einzelnen Reiter muß man den Kopf um 90° nach links neigen) geht dann garnichts mehr, ausser das Programm mit dem taskmanager abzuschießen.

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Hallo Harald,

 

zu deinen Wünschen:

 

1. Ich kann nichts mehr an dem Beitrag ändern. Könnte das ein Moderator veranlassen?

2. Es braucht keine andere Software für Photivo als die Installationsdatei. Solltest du das Programm auf einem 32-Bit Betriebssystem installieren, dann beachte bitte die diesbezüglichen Hinweise auf der Homepage. Da gibt es ein Speicherproblem, aber es wird erklärt, wie man es umgeht.

 

Das Programm schließen kann man über das Kreuz oben rechts wie jedes Windowsfenster auch. Solltest du in der Vollbildansicht sein, hilft die Escapetaste oder das Kreuz unten rechts im Programm.

 

Hoffe, das hilft weiter.

 

Schönen Gruß,

Lümmel

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Hallo!

1. Ich kann nichts mehr an dem Beitrag ändern. Könnte das ein Moderator veranlassen?

Habe ich befürchtet...

2. Es braucht keine andere Software für Photivo als die Installationsdatei. Solltest du das Programm auf einem 32-Bit Betriebssystem installieren, dann beachte bitte die diesbezüglichen Hinweise auf der Homepage. Da gibt es ein Speicherproblem, aber es wird erklärt, wie man es umgeht.

Ich habe jetzt einen zweiten Anlauf gemacht, es war nicht das Speicherproblem (habe 2.5GB) sondern meine Geduld.

Das Programm schließen kann man über das Kreuz oben rechts wie jedes Windowsfenster auch.

Ja, aber nur dann, wenn es auch vollständig geladen ist. Das dauert immerhin knapp 3min (2.8GHz CPU).

Beim zweiten Versuch habe ich zwar keine Tasse Kaffee konsumiert, aber doch einiges andere erledigt.

Auf den ersten Blick macht das ganze einen schönen, aber total überladenen Eindruck.

Wechsel von 1:4 auf 1:1 Pipeline (was auch immer das bedeuten soll) braucht wieder einige Minuten. Der nächste Tastendruck bringt das ganze zum Absturz (obwohl nur etwa 600MB RAM konsumiert wurden).

Hoffe, das hilft weiter.

Na ja, geholfen hat nur Geduld.

Aber dennoch wieder (hoffentlich) rückstandlos von der Platte entfernt.

Ein an sich schönes Freeware Produkt, daß aber wohl nur Frühpensionisten oder Arbeitslose als Zielgruppe erwarten kann.

Mir ist schon LightRoom zu zeitintensiv, da lobe ich mir halt Capture One Express um €90.- plus MWSt (das ist ca. 5x so schnell wie LR bei der Bearbeitung).

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Hallo Harald,

 

das wundert mich jetzt etwas und ich kann es auch so nicht stehen lassen. Ich habe es gerade mal getestet. Bei mir (1,8GHz, 4GB Ram, Win7-64) braucht es zum Start exakt 8 Sekunden und damit deutlich weniger als C1.

 

Ja, es wirkt überladen. Das Konzept ist, möglichst alle zur Verfügung stehenden Tools bereit zu stellen. Über die Favoriten kann man sich die dann selbst einschränken, dann wird es wieder übersichtlicher.

 

Aber das mit der Unübersichtlichkeit auf den ersten Blick (gibt sich bei Einarbeitung recht schnell) hatte ich im Tutorial erwähnt, wenn ich mich nicht irre. Photivo ist definitiv nichts für Anfänger, C1 meiner Meinung nach aber auch nicht. (Du erinnerst dich vielleicht an die Fragen zu C1, die du mir nicht beantworten wolltest :cool:.) Für Anfänger würde ich dann doch Elements oder Helicon Filter empfehlen.

 

Zur Frage 1:4 und 1:1: Das ist die sog. "Pipe". Damit kannst du entscheiden ob das Resultat und die Vorschau in der vollen Auflösung berechnet wird (1:1), oder in einem Bruchteil (bei 1:4 also ein Viertel der Ursprungsauflösung) davon. Musst du halt etwas ausprobieren (SCNR).

 

Schönen Gruß,

Lümmel

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Moin Lümmel,

vielen Dank für die Vorstellung deines Workflows. Ich werde mich mal weiter damit beschäftigen. Ich hab's auf einemn 3,2 GHz Rechner mit XP SP3 problemlos laufen, ohne den vorsorglich heruntergeladenen troubleshooter zum Einsatz bringen zu müssen. Die Startzeit mag bei mir etwas länger als 8 S sein, aber keinesfalls so, wie von Harald beschrieben.

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Hallo Harald,

 

das wundert mich jetzt etwas und ich kann es auch so nicht stehen lassen. Ich habe es gerade mal getestet. Bei mir (1,8GHz, 4GB Ram, Win7-64) braucht es zum Start exakt 8 Sekunden und damit deutlich weniger als C1.

 

 

... das kann ich voll und ganz bestätigen: startet und arbeitet auf dem gleichen Rechner (Dual Core, unter Win7-32) schneller als C1, ist aber weniger intuitiv zu handhaben. Ob es im Ergebnis mit C1 mithalten kann, wird sich noch zeigen.

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Hallo!

das wundert mich jetzt etwas und ich kann es auch so nicht stehen lassen. Ich habe es gerade mal getestet. Bei mir (1,8GHz, 4GB Ram, Win7-64) braucht es zum Start exakt 8 Sekunden und damit deutlich weniger als C1.

Ich habe WinXP mit 32 Bit, möglicherweise ist das die Bremse. Aber wie gesagt, ich hätte meinen ersten Beitrag nicht geschrieben, wenn es schneller geladen worden wäre. Eventuell sind es ja Nebeneffekte mit anderen Laufzeitbibliotheken - habe da das DotNet API in Verdacht...aber sowas sollte ein "Programmhersteller" eben auch austesten.

Ja, es wirkt überladen. Das Konzept ist, möglichst alle zur Verfügung stehenden Tools bereit zu stellen. Über die Favoriten kann man sich die dann selbst einschränken, dann wird es wieder übersichtlicher.

Wobei ich da eher versuche, neutral zu bleiben, jeder wie er damit zurechtkommt.

Aber das mit der Unübersichtlichkeit auf den ersten Blick (gibt sich bei Einarbeitung recht schnell) hatte ich im Tutorial erwähnt, wenn ich mich nicht irre. Photivo ist definitiv nichts für Anfänger, C1 meiner Meinung nach aber auch nicht.

Was du und auch viele andere Vergessen ist, daß man nur sehr kurz "Anfänger" bleibt. Es ist praktisch eine Einstiegsschwelle über die man einmal hinüber muß. Ausserdem, wer sich mit RAW-Entwicklung auseinandersetzt, hat mit dieser Entscheidung praktisch den Anfängerstatus verwirkt :-)

(Du erinnerst dich vielleicht an die Fragen zu C1, die du mir nicht beantworten wolltest :cool:.)

Leider erinnere ich mich nicht mehr daran. Kannst du mir bitte auf dieSprünge helfen.
Für Anfänger würde ich dann doch Elements oder Helicon Filter empfehlen.
Siehe oben bez. Anfänger...

Zur Frage 1:4 und 1:1: Das ist die sog. "Pipe". Damit kannst du entscheiden ob das Resultat und die Vorschau in der vollen Auflösung berechnet wird (1:1), oder in einem Bruchteil (bei 1:4 also ein Viertel der Ursprungsauflösung) davon.

Dann ist das 1:4 praktisch ohnehin nicht relevant. Wer will schon die Auflösung dermaßen reduzieren!
Musst du halt etwas ausprobieren (SCNR).

Wollte ich ja :-)

Aber nach dem zweiten reproduzierbaren Totalabsturz war meine Geduld wirklich am Ende.

 

PS: ich behaupte keinesfalls, daß diese Abstürze eine Programmeigenschaft sind, vielmehr denke ich, daß es eine Nebenwirkung in Abhängigkeit von der Betriebssystemumgebung ist.

Capture One Version 6 hat auch bis zur Version 6.2 (über zwei Zwischenversionen) gebraucht, um solche Nebeneffekte zu minimieren - ganz weg sind sie noch nicht, darum verwende ich noch Version 5.

 

PPS: es gilt immer noch der alte Programmierergrundsatz:

Die Applikation hat bei der Ausführung keine CPU-Zeit und kein RAM zur Verfügung.

Aber ich befürchte, all jene Programmierer, die das immer im Hinterkopf bereit haben, sterben schön langsam aus...oder werden Manager :-)

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Hallo Herbert,

 

wenn du möchtest, könnte ich Dir meine Settings-Datei schicken, die die Vielfalt der Werkzeuge etwas reduziert und das ganze übersichtlicher gestaltet.

 

Schönen Gruß,

Lümmel

 

Ja, das wäre sehr nett. Meine E-Mail Adresse aus der PN vom 03.03. hast Du noch? Wenn nicht bitte nochmal per PN anklopfen, ich danke schonmal vorab.

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Dann ist das 1:4 praktisch ohnehin nicht relevant. Wer will schon die Auflösung dermaßen reduzieren!

 

Hallo,

 

das mit 1/4 Pipe ist ein pfiffiger Trick, um die Rechenzeit und die Speichernutzung zu reduzieren.

 

Man kannst in der Einstellung sein Bild bearbeiten, ohne das ein 32-bit System Probleme bekommt. Das wird von den Entwicklern empfohlen. Andere Einstellungen werden auf 32-bit Systemen als instabil angesehen.

 

Das hat aber nichts mit Reduzierung der Auflösung des Ergebnisses zu tun.

Nach Abschluß aller Bearbeitungen kann man immer noch entscheiden in welcher Auflösung man ein JPEG exportiert.

Ein Rechtsklick auf den Speicherknopf (Diskettensymbol unten rechts) sollte selberklärend sein.

Über Stabilität und Performance von photivo auf Windows-Systemen kann ich nichts sagen. Auf einem 32-bit Ubuntu läuft es stabil.

 

gruß

 

 

PS: Bei all dem Auflösungswahn sollte man sich ab und an auch mal vor Augen führen wieviel Megapixel der durchschnittliche Monitor so darstellt. So denn die Bilder auf dem Schirm angezeigt werden sollen.

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Hallo!

das mit 1/4 Pipe ist ein pfiffiger Trick, um die Rechenzeit und die Speichernutzung zu reduzieren.

Also ich sehe das eher als faule Ausrede, um mangelnde Programmierung zu kompensieren/verschleiern.

Man kannst in der Einstellung sein Bild bearbeiten, ohne das ein 32-bit System Probleme bekommt. Das wird von den Entwicklern empfohlen. Andere Einstellungen werden auf 32-bit Systemen als instabil angesehen.

Also wozu dann?

Das hat aber nichts mit Reduzierung der Auflösung des Ergebnisses zu tun.

Nach Abschluß aller Bearbeitungen kann man immer noch entscheiden in welcher Auflösung man ein JPEG exportiert.

Wenn ich mit 1:4 exportiere, dann krieg ich ein JPG mit etwa 700 Kilobyte. Wenn ich mit 1:1 exportiere, sollte ich - bei der gewählten Qualität 4:4:4 irgendwas bei 10-12Megabyte bekommen. Kann es leider nicht nachprüfen, weil das Programm reproduzierbar abstürzt. Der Taskmanager zeigt nie mehr als knapp unter 1GB RAM-Verbrauch an.

Über Stabilität und Performance von photivo auf Windows-Systemen kann ich nichts sagen.

Und warum tust du es dann???

PS: Bei all dem Auflösungswahn sollte man sich ab und an auch mal vor Augen führen wieviel Megapixel der durchschnittliche Monitor so darstellt. So denn die Bilder auf dem Schirm angezeigt werden sollen.

Ich drucke regelmäßig in A4 aus, und da oft auch Ausschnitte mit einer Vergrößerung äquivalent A2 oder A1.

 

Ebendfalls PS: arbeitet das Photivo intern mit 8 oder 16 Bit? Das konnte ich nirgendwo herausfinden...

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Hallo!

Also ich sehe das eher als faule Ausrede, um mangelnde Programmierung zu kompensieren/verschleiern.

Kann ich nicht beurteilen, bin kein Programmierer. Nur, warum und wem gegenüber sollten die Entwickler sich "Ausreden" ausdenken?

Also wozu dann?

Versteh ich nicht?

(Ein 32-bit XP ist jetzt auch nicht mehr ganz der Nabel der Welt ;) )

Wenn ich mit 1:4 exportiere, dann krieg ich ein JPG mit etwa 700 Kilobyte. Wenn ich mit 1:1 exportiere, sollte ich - bei der gewählten Qualität 4:4:4 irgendwas bei 10-12Megabyte bekommen.

Stimmt!

Habe ich mal ausprobiert: RAW=13,7MB, 1:4=730kB, 1:1=9,7MB

Kann es leider nicht nachprüfen, weil das Programm reproduzierbar abstürzt. Der Taskmanager zeigt nie mehr als knapp unter 1GB RAM-Verbrauch an.

Schade, dass es bei dir nicht läuft. Da klemmts wohl irgendwo anders und nicht beim Arbeitsspeicher. Die von dir berichtete Startzeit ist ja schon auffällig.

Und warum tust du es dann???

Äehm? Was jetzt genau? Wo genau habe ich denn über Windows-Systeme berichtet?

Ich hatte lediglich die Einstellungsempfehlungen für 32-bit-Systeme der Entwickler wiedergegeben. Wenn hier grundsätzlich vorausgesetzt wird, dass ein Betriebssystem Windows ist und alles andere muß gesondert erwähnt werden, dann bitte ich das zu entschuldigen und gelobe Besserung.

Ich drucke regelmäßig in A4 aus, und da oft auch Ausschnitte mit einer Vergrößerung äquivalent A2 oder A1.

Dann brauchst du selbstverständlich alles watt die Pixel hergeben. Nur ob jpeg dann das richtige Exportformat ist...?

Ebendfalls PS: arbeitet das Photivo intern mit 8 oder 16 Bit? Das konnte ich nirgendwo herausfinden...

Unter Photivo - photivo wiki steht unter Features:

16-bit internal processing, color managed with LCMS2

und vieles mehr. :)

 

gruß

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Hallo!

Versteh ich nicht?

(Ein 32-bit XP ist jetzt auch nicht mehr ganz der Nabel der Welt ;) )

Software korrodiert nicht. Was einmal funktioniert, funktioniert immer.

Zitat:

Ich drucke regelmäßig in A4 aus, und da oft auch Ausschnitte mit einer Vergrößerung äquivalent A2 oder A1.

Dann brauchst du selbstverständlich alles watt die Pixel hergeben. Nur ob jpeg dann das richtige Exportformat ist...?

Ja, durchaus, mit 100% Qualität und voller Farbauflösung (Photivo nennt es 4:4:4) wird mehr Information zum Drucker geschickt, als dieser zum Verarbeiten braucht...

Unter Photivo - photivo wiki steht unter Features:

16-bit internal processing, color managed with LCMS2

und vieles mehr. :)

Danke.
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Hallo Harald,

 

Leider erinnere ich mich nicht mehr daran. Kannst du mir bitte auf die Sprünge helfen.

 

klar :D: https://www.systemkamera-forum.de/raw-converter/11175-anleitung-fuer-capture-one-2.html#post89431

 

Zu den anderen Punkten: Schade, dass es bei dir nicht läuft. Vermutlich ist das eine der Unwägbarkeiten, die es insbesondere bei OpenSource manchmal gibt. Da die Sachen ja von Privatleuten kostenlos zur Verfügung gestellt werden, stecken die ihre Zeit meist in die Programmierung und weniger in die Dokumentation. Aber wenn du die Programmierer fragst, geben die gerne und schnell Hilfe, ist meine Erfahrung.

 

Bei mir läuft bspw. RawTherapee nicht, warum auch immer.

 

Das Programm glänzt sicherlich nicht mit Hochgeschwindigkeit auf älteren Systemen, das ist richtig. Aber andererseits gibt es halt auch kein vergleichbares Programm, mit dem man so viele Filtermöglichkeiten hat.

 

Wie auch immer, ich wollte hier keine Diskussion pro und contra lostreten, sondern habe lediglich dem Wunsch von einigen entsprochen, mal zu beschreiben, wie ich mit dem Programm Bilder bearbeite.

 

Schönen Gruß,

Lümmel

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Hallo Lümmel,

und dafür dir auch mal ein großes Danke schön! Es passiert immer wieder, daß man als Beschreibender der Kritik ausgesetzt wird, die eigentlich Richtung Programmierer gehen müßte. Dabei hast du schon darauf hingeweisen: hier wird verdammt viel KnowHow und Arbeit kostenlos und vollkommen uneigennützig zur Verfügung gestellt - in Anbetracht dessen ist die Kritik daran manchmal schon unverschämt zu nennen.

 

Trotzdem ist es natürlich vollkommen o.k., die Schwächen und Stärken der einzelnen Lösungen zu benennen - bei mir persönlich läuft beispielsweise RawTherapee in der aktuellen Beta recht stabil ..

Gruß Thorsten

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