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Animiert durch ein Bild von einer Kreisel-stabilisierten Bahn (Bild 1, links), dachte ich mir, wenn man eine Bahn so stabilisieren kann, dann auch eine Kamera.

Gesagt - getan:

Bild 1 zeigt die notwendigen Materialien und gibt Verarbeitungshinweise.

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Bild 2 - ohne Kreisel-Stabilisator; Bild 3 - mit Kreisel-Stabilisator

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Viel Freude beim Nachbau wünscht: Ulrich

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(einfach) :) genial :D (einfach) :)

 

.. für Grobmotoriker könnte man noch einen Solarantrieb erfinden; in der Luxusversion mit GPS-Kontrolle kann man das auch als freihändigen Panoramaautomat nutzen, wenn man die Kamera auf Serienbild schaltet und einfach losläßt ..

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  • 2 weeks later...

Vermutlich sichert hier auch der ein oder andere auf externe 3,5"-Festplatten. Macht euch mal den Spaß und hebt diese, wenn sie in Betrieb ist, an und dann dreht sie mal etwas hin und her...

Aber bitte nicht irgendwo anstoßen, und vor allem nicht fallen lassen - auch nicht aus 1 cm Höhe - sonst könnte es aus sein mit der Sicherung!

 

Schönen Gruß

vom Südlicht

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Die Idee ist wirklich super. Vor allem der bewusste Verzicht auf einen elektrischen Antrieb ist in diesen Zeiten - wo jetzt doch die AKWs wegmüssen -zu loben.

 

Hat schon jemand über eine Kleinserie nachgedacht? Ich hätte Interesse! Alternativ wäre auch eine Fahrradfelge geeignet. Einfach 1/4'' Gewinde schneiden und fertig. Da braucht's auch keine großen Drehzahlen... :)

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  • 4 months later...

Sehr witzig ...... Kreiselstabilisatoren gibt es schon lange, sogar mit Batterieantrieb. In den 60zigern habe ich die schon an der Arriflex IIC betrieben. Nur die Kamera wurde dadurch nur schwerer und unhandlicher. Somit hat es sich nicht durchgesetzt. Einige Filmkameraverleihfirmen bieten noch immer Stabis an, allerdings schon neuere Systheme

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Na ja,

wenn wir den 1. April schon aufarbeiten, nicht vergessen: Jede Idee hat ihren praktischen Kern.

 

Warum ist Wahns Erfindung unpraktikabel?

 

1. Das Ding ist viel zu schwer

2. Die rotierende Masse muss sorgfältig ausgewuchtet sein

3. Die Drehzahl muss weit höher sein als mit der Hand erreichbar (biegsame Welle und Fußantrieb wäre auch eine Möglichkeit ;)

4. Meistens braucht man mehrere Kreisel.

 

Mit Erwerb meines ersten HD-Camcorders in 2006 erinnerte ich mich an Kreisel-stabilisierte Ferngläser. Etwas Suche und Tipps in einem Filmforum führten mich zu den kommerziellen Stabilisatoren, wie sie wahrscheinlich petrcamsp benutzt hat.

Leicht waren die Dinger nicht. Billig waren die Dinger nicht. Und in einen Zubehörrucksack passen sie auch nicht, weil ihn allein die Stromversorgungseinheit sprengt.

 

Ich habe dieses Bastelprojekt übrigens noch nicht ganz aufgegeben. Der Kreisel muss eine möglichst kleine Masse und ein hohes Trägheitsmoment haben. Eine massive Scheibe scheidet damit aus. Es muss eine Ringkonstruktion sein, weil Eisen in der Mitte nur das Gewicht erhöht ohne die erwünschte Wirkung.

 

Derartige Schwungmassen sind/waren in besseren Kassettenrecordern üblich. Sie haben schon einmal die richtige Form, sie haben auch eine Antriebsmöglichkeit und ausgewuchtet sind sie auch. Jedoch müssen sie sich sehr viel schneller drehen als üblich. Wir müssen uns also sicher sein, dass es die Scheibe dabei nicht zerreist (und den Kameramann mit).

 

Es gibt übrigens auch eine Alternative: Wenn wir uns auf eine progressive MTV-Kameraführung umstellen, sparen wir uns jeden Gyro-Stabilisator, jeden Bildstabilisator, und eine Fokussierung ist auch weitgehend überflüssig. Versehentlich mit Stativ aufgenommene Videos lassen sich im PC nachträglich verschlimmbessern. Wir brauchen nur unsere Sehgewohnheiten zu verändern ;)

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Ich habe dieses Bastelprojekt übrigens noch nicht ganz aufgegeben. Der Kreisel muss eine möglichst kleine Masse und ein hohes Trägheitsmoment haben. Eine massive Scheibe scheidet damit aus. Es muss eine Ringkonstruktion sein, weil Eisen in der Mitte nur das Gewicht erhöht ohne die erwünschte Wirkung.

 

Derartige Schwungmassen sind/waren in besseren Kassettenrecordern üblich. Sie haben schon einmal die richtige Form, sie haben auch eine Antriebsmöglichkeit und ausgewuchtet sind sie auch. Jedoch müssen sie sich sehr viel schneller drehen als üblich. Wir müssen uns also sicher sein, dass es die Scheibe dabei nicht zerreist (und den Kameramann mit).

 

Hmm - zuerst dachte ich an das Rad eines kleinen Fahrrads, aber das wird dir zu groß sein. Aber probier doch wirklich mal eine Festplatte! Evtl. demontiere eine 5,15"-Platte und bohre Löcher am Innenradius der Platten...

Zwar müsste man das dann wieder auswuchten, aber der Antrieb wäre schon da.

 

Schönen Gruß

vom Südlicht

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Schönen Dank für den Hinweis :) Ich sehe dabei auf den ersten Blick zwei Probleme:

 

So eine Festplatte lässt sich zunächst nur betreiben, wenn ein Computer ihr das entsprechende Kommando gibt. Wie aufwendig ein entsprechender Umbau ist, kann ich nicht abschätzen. Hat jemand eine Idee, wie man den Plattenantrieb ohne Computer zum Rotieren überredet?

 

Löcher in den Platten reduzieren zwar das Gewicht etwas, sie erhöhen aber nicht das Trägheitsmoment und damit die Kreiselwirkung. Ich habe eine ganze Reihe USB-Platten. Deren stabilisierende Wirkung können wir wohl vergessen.

Eine Festplatte mit zwei Scheiben, zwischen denen ein Blei- oder Eisenring eingesetzt ist, könnte zum Ziel führen. Falls die/das Lager das verkraften. Darüber müsste ich mal nachdenken.

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So eine Festplatte lässt sich zunächst nur betreiben, wenn ein Computer ihr das entsprechende Kommando gibt. Wie aufwendig ein entsprechender Umbau ist, kann ich nicht abschätzen. Hat jemand eine Idee, wie man den Plattenantrieb ohne Computer zum Rotieren überredet?

 

Und was spricht dagegen, so ein Platinchen einer USB-Festplatte davor zu hängen? Kannst dich ja auch mal nach einer (evtl. gebrauchten) Platte mit 7500 U/min umsehen - allerdings wird eine solche dann auch mehr Saft ziehen.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Solche IDE/USB-Platinen habe ich mehrere ungenutzte. Platten mit 7500 Upm auch.

 

Jetzt muss ich die Frage etwas anders wiederholen:

Wie bringe ich einer USB-Festplatte bei, ohne Computerkommando zu rotieren? Meine USB-Platten bleiben alle stehen, wenn ich den PC abstecke.

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Wie bringe ich einer USB-Festplatte bei, ohne Computerkommando zu rotieren? Meine USB-Platten bleiben alle stehen, wenn ich den PC abstecke.

Hmm - der USB-Adapter, an den ich meine Sicherungsplatten stöpsele, ist so doof - da höre ich immer, dass die Platte "runter" und dann wieder "hoch" läuft, wenn ich sie vom Rechner trenne. Ist aber auch ein ziemlich altes Teil.

Evtl. hast du ja auch verschiedene zum probieren?

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