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Man sieht halt schon, wie die Beugungsunschärfe "zuschlägt" beim großen Achromaten. Die Ergebnisse bis 1:1 sind ordentlich, finde ich.

 

Klaus

in der Realität fotografiere ich ja auch nie mit Blende 22.....

ich habe immer mal wieder sehr brauchbare Ergebnisse von ziemlich kleinen Insekten mit verschiedenen Kombis mit Achromat hinbekommen - auch freihand. Kommt halt immer drauf an, gegen eine Aufnahme mit Stativ und einem guten MakroObjektiv ist das von der Bildqualität nicht unbedingt zu vergleichen - bei gleichem ABM allerdings bisweilen durchaus.... es gibt Leute, die mit Achromaten tolle Aufnahmen machen - ConradB's Aufnahmen z.B. kenne ich von anderen Foren....

meine G1 habe ich ja erst kurz - und zur Zeit ist das Viehzeug irgendwie nicht so gut zu finden...:D

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Hatte ein Gespräch mit Herrn Zörkendorfer: Der Adapter von der Makroschnecke auf MFT gehört bereits zum Standardprogramm und ist lagernd. Bloss auf der Homepage hat er da nicht alles so aktuell sagt er.

 

Die Rodenstock Lupenobjektive vertreibt er auch, das habe ich nebenbei im Laufe des Gespräches rausgekriegt.

 

;-)

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Hallo Olybold,

 

habe gerade deine "alten" Aktivitäten nachgelesen - alle Achtung: du hast da ein besonders handwerkliches Geschick an den Tag gelegt.

 

Meine Frage an dich: hast du schon Erfahrung gesammelt mit dem sog "focus stacking", also dem Aufnahmen und Zusammensetzen von Einzelbildern mit dem Ziel den Bereich der Schärfentiefe nachträglich zu "erweitern"?

 

Wie ich gesehen habe, verwendest du ja den klassischen Balgen in deinem Aufbau: reicht dir da die "Auflösung" des Antriebs für das genaue "Erfassen" des jeweiligen Fokus?

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Hallo Klaus,

 

Ich habe mal einen Stack aus ca. 20 Fotos ausprobiert, bei Maßstab ca. 1:1, mit einem gewöhnlichen Zustellschlitten (mm-Skala). Die Skala war eh schon zu grob, hab eben immer am Rand ein kleines Stück weitergedreht, so ca. einen halben Millimeter pro Foto. Stacken mit Combine ZP hat bei mir sofort funktioniert, ich finde dieses Programm eigentlich sehr intuitiv, obwohl manche drüber jammern.

 

Bezüglich Tiefenschärfe habe ich einen Rechner gefunden mit dem ich nicht klarkomme (da fehlt mir wohl etwas Theorie):

Schärfentieferechner mit Zusatzfunktionen

 

und einen mit dem ich klarkomme:

Online Depth of Field Calculator

 

Letzterer und eine Tabelle die ich gefunden habe, ergeben rund 1-5 hundertstel mm Tiefenschärfe bei Maßstab 10:1, abhängig natürlich von Blende und Abstand. Ich denke da ist wohl ein Schlitten mit µm-Spindel angebracht. Und ein SEHR stabiler Makrotisch.

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Bevor man alle mögllichen Makro-Objektive mit überlangen Auszügen quält......sollte man auch die Spezial-Objektive (für vergrößernde Abbildung) nach denen "iximan" schon gefragt hat, erwähnen... z.B. die Photare von Leica.

Gängig: 12, 25 und 50 mm. Nur noch gebraucht zu bekommen, soviel ich weiß. Einsatz mit Balgengerät. Notwendig zum Objektiv noch ein Adapter, mit dem das "kleine" Objektiv an den R-Anschluss des Balgengerätes adaptiert wird.

So ein Photar kann leicht um die 300-500 € kosten, der Adapter manchmal inkl. ---- aber oft extra verkauft kann auch noch mal bis 300 € kosten.

Manchmal gibt es ein Schnäppchen in der "Bucht"... ich habe leider keines erwischt, kein Schnäppchen, meine ich.

Mit Photaren zu arbeiten ist nicht so ohne, größtes Problem ist meist das Licht und der geringe Abstand zwischen Objektiv und Motiv, insbes. bei lebenden Tieren... da empfhielt sich dann doch in aller Regel ein (wenn auch gequältes) Makro-Objektiv.

 

gerade gibt es in der Bucht übrigens 1 Photar und sogar 2 Lupenobjektive von C...recht günstig?? (ich habe selbstverständlich mit den Versteigerungen nichts zu tun und kein persönliches Interesse)

bearbeitet von noman
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  • 2 weeks later...

Habe mir inzwischen das Apo-Rodagon-N f 2,8/50 mm mit Adapter besorgt (neu), sowie Zwischenringe und Makroschnecke gebraucht.

 

Allerdings habe ich die Zwischenringe für vorne gekriegt, also die dünneren. Hat den Nachteil das die vor der Schnecke sitzen und sich daher beim Fokussieren mitdrehen. Ist zwar auf der Zörk-Homepage auch so dargestellt erscheint mir aber nicht optimal bei der Rohrlänge, ich lebe erstmal damit.

 

An Klaus: Passt eigentlich deine Schnecke auch ohne deine Zwischenringe in den Adapter zur Kamera?

 

Der Hammer ist, das ich mit allen Ringen und der ausgefahrenen Schnecke auf insgesamt 24 cm Verlängerung komme, und damit krieg ich genau 4 mm auf die 17,3 mm Sensorbreite, also Maßstab 4,3:1 wenn ich richtig rechne.

 

Nun ist aber das Objektiv gerechnet für 2:1 bis 15(!):1. Wieviel Rohr muss ich da eigentlich noch reinschrauben um auf die 15:1 zu kommen??? Interssiert mich aber vorerst nur theoretisch da ich mit 4,3:1 erstmal klarkommen muss. Oder habe ich da einen Denkfehler und muss die 15:1 noch irgendwie auf MFT umrechnen?

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An Klaus: Passt eigentlich deine Schnecke auch ohne deine Zwischenringe in den Adapter zur Kamera?

 

Der Hammer ist, das ich mit allen Ringen und der ausgefahrenen Schnecke auf insgesamt 24 cm Verlängerung komme, und damit krieg ich genau 4 mm auf die 17,3 mm Sensorbreite, also Maßstab 4,3:1 wenn ich richtig rechne.

 

Nun ist aber das Objektiv gerechnet für 2:1 bis 15(!):1. Wieviel Rohr muss ich da eigentlich noch reinschrauben um auf die 15:1 zu kommen??? Interssiert mich aber vorerst nur theoretisch da ich mit 4,3:1 erstmal klarkommen muss. Oder habe ich da einen Denkfehler und muss die 15:1 noch irgendwie auf MFT umrechnen?

 

Ja, die Schnecke passt per Adapter direkt an die Kamera - ich finde die Lösung mit den Rohren vor der Schnecke nicht so ideal bei grossen Auszügen: es wackelt. Auch beim Balgen sollte dieser sehr stabil sein, wenn bei größtem Auszug noch Rohre davor angebracht sind.

 

Die Rohre zw. Schnecke und Kamera scheint da die sichere Lösung zu sein (wohlbemerkt, wir reden über 1:1 bis 5:1).

 

Ich vermute du hast den Abb.M. wie folgt berechnet:

 

m = B/G = b/g = (b-f)/f = f/(g-f) = b/f -1

 

m=AbbMassstab

B=Bildgrösse

G=Gegenstandsgrösse

b=Bildweite

g=Gegenstandsweite

f=Fokus

 

Vereinfacht: b=Rohrlänge+Schnecke bis zum Sensor=300 mm und m= 300/50-1=5 (5:1 beim Rodagon 50). Um auf theoretische 15:1 zu kommen, müsste das Rohr 800mm lang sein. Ich würde dann lieber die Technik wechseln :D

 

Ich bin kein Freund von irgendwelchen Formatumrechnungen (siehe Thread https://www.systemkamera-forum.de/micro-four-thirds-fourthirds-objektive/13683-oly-50-mm-oder-pana-45-mm.html). Bildgrösse ist Bildgrösse. Man kann sich ja ausrechnen, ob es auf den gewünschten Sensor formatfüllend passt.

 

Ich komme wahrscheinlich erst nach Weihnachten zu meinen ersten Versuchen mit der Schnecke und dem Rodagon, habe i.A. zuviel Anderes am Hals.

 

Bis denne also ...

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Hallo Klaus,

 

Ich habe habe ein Lineal fotografiert, und dabei genau 4 mm auf die Sensorbreite untergebracht. Meine Rechnung ist dann 17,3/4 = 4,3. Sollte das falsch sein, schäme ich mich hiermit zutiefst!

 

Sieht so aus als werde ich mir die hinteren Verlängerungsringe besorgen. Einen oder zwei von den vorderen kann ich bei Bedarf immer noch draufschrauben ohne das es allzu sehr wackelt.

 

Bezüglich Schellen habe ich was in Erfahrung gebracht:

Die vorderen Tuben haben Aussendurchmessen 45 mm, dafür gibts eine genau passende Schelle von Ermeto. Das sind massive Kunstoffblöcke, da rührt sich bestimmt nix mehr. Die großen Tuben haben Außendurchmesser 67,5 mm, Ermeto-Schellen gibts mit 67 mm. Könnten passen, ansonsten lasse ich mir eine etwas größer fräsen.

 

Liebe Grüße und frohes Fest! Dieter

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Hallo Dieter,

 

4.3:1 ist doch schon mal sehr gut. Versuch mal das Rodagon umzudrehen (Frontgewinde ist 41.5mm).

 

Wo kann ich eigentlich die Ermetoschellen kaufen? Ich bin nicht recht zufrieden mit der Sonderanfertigung durch Zörk: ich muss einen Tubus um fast eine halbe Umdrehung zurückdrehen, um den Kameraboden parallel zur Gondel zu bekommen. Mit der Schelle kann ich das Rohr nach Belieben drehen. An einer Ermetoschelle mit 67mm wäre ich sehr interessiert. Wie ist denn die Befestigung am Stativ o.ä. vorgesehen?

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Hallo Klaus,

Vom Umdrehen des Apos hat der Herr Zörkendorfer auch schon gesprochen (weil die Dinger ja offenbar eigentlich zum Verkleinern gedacht sind (Papier auf Sensor), daher beim Vergrößern bessere Abbildungsleistung in Retrostellung. Hat aber gemeint das die technische Qualität des Objektives so gut ist, das es kaum einen Unterschied macht. Habe übrigens keine Ahnung wie sich das auf den Abbildungsmaßstab auswirkt. Einen Retroadapter würde er liefern, oder gehts auch ohne?

 

Ermeto findest du im Internet, hab grade keine Möglichkeit was zu verlinken. Ich besorge mir die Teile persönlich bei einer Vertretung, nämlich Steyr-Werner. Die Dinger gibts aber sicher auch irgendwo im Internet zu bestellen.

 

Zur Montage haben die Schellen eine Grundplatte, eine Variante zum Anschweißen und eine zum Anschrauben. Wobei es die Schraubvariante eventuell nicht für alle Größen gibt. Jedenfalls schraubt man die Grundplatte dann auf irgendein Teil mit Fotogewinde. Bastelarbeit also. Die Schellen sind eigentlich für Rohrmontage in Industrieanlagen, also garantiert stabil!

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Die vorderen Tuben haben Aussendurchmessen 45 mm, dafür gibts eine genau passende Schelle von Ermeto. Das sind massive Kunstoffblöcke, da rührt sich bestimmt nix mehr. Die großen Tuben haben Außendurchmesser 67,5 mm, Ermeto-Schellen gibts mit 67 mm. Könnten passen, ansonsten lasse ich mir eine etwas größer fräsen.

 

Liebe Grüße und frohes Fest! Dieter

 

Hallo Dieter,

 

Achtung! Ich hab nochmals nachgemessen, es sind 57.5mm Außendurchmesser für die Großen Tuben - ich denke, wir meinen die gleichen.

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Schönes Beispiel - die synthetische Schärfentiefe ist beeindruckend.

 

Was den Makrotisch anbelangt: planst Du eine Automatisierung des Stackings mit Schrittmotor? Wenn ja, so möchte ich auf die betriebsfertige Lösung von Cognisys hinweisen (StackShot - Focus Stacking Macro Rail). Ich habe mal rechnerisch überschlagen, was es kostet die Einzelkomponenten für einen automatisierten Vorgang zusammenzustellen. Da kommt man mit USA Import, Zoll etc. von diesem System fast günstiger weg. Die spezifizierte "Auflösung" liegt wohl bei 0.01mm mit einer erreichbaren Tiefe von 100mm.

 

Wegen der zu bewegenden Masse verschieben hier einige Spezialisten vorzugsweise das Objekt (mit Tisch) und nicht das Kamerasystem mit Balgen. Was planst Du?

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.

Hi,

ich habe vor etwa 4 Jahren mit der Stackingtechnik angefangen. Ich hatte eine Phase wo ich dann alles versucht habe zu stacken. Mittlerweile hat sich das jedoch gelegt und ich bin nunmehr nur noch ein Gelegenheitsstacker, trotzdem immer wieder mit viel Spass dabei.

Ich habe viel probiert im Naturbereich immer an lebenden Individuen, meist im Massstab 3:1 bis 6:1. Für mich war das wie eine Art Sport... Wenn dann was gelang, war die Freude mächtig.

 

Zum Stacken, bzw. für die grösseren ABM benutze ich meinen Novoflex Einstellschlitten und oft das 12 Diop. Zörk Macroscope (Kenne keine bessere Nahlinse). Ich habe auch das Zörk MFS welches ich mit verschiedenen Vergrösserungsobjektiven nutze. Am besten finde ich das 90mm Apo Componon, welches mit dem Macroscope hervorragende Leistung bringt. Das Macroscope kam auch öfters auf meinem 105er Micro Nikkor zum Einsatz. Das harmoniert auch bestens. Manchmal hatte ich zusätzlich auch noch meinen 1,7x Telekonverter und Zwischenringe genutzt. Was auch nicht schlecht ist, das 20mm Nikkor in Retro.

 

Für das Stacken in freier Natur, denke ich, ist ein ABM bis maximal 5:1 sinnvoll. Es sollte sogut wie windstill sein und meine bevorzugte Stackingzeit liegt zwischen 4:30h-7:00h in den Sommermonaten. Viel Geduld ist angesagt, da immer wieder mal ein Windhauch weht und den Stack sozusagen kaputtmacht. Nicht selten mache ich 200-400 Bilder bis man zuverlässiges Stackmaterial beisammen hat.

 

Ich zeige einfach mal ein paar meiner Stacks. Die sind zwar aus 2007 und 2008 und mit Nikon fotografiert, aber da es hier primär um die Stacktechnik und Abbildungsmasstäbe geht denke ich ist das in Ordnung.

 

Vieles dreht sich um die Schärfentiefe bei grossem ABM, andererseits, kann man auch wunderbar in normalem ABM die Hintergrundschärfe harmonischer gestalten. Man muss aufpassen es nicht zu übertreiben, da es dann manchmal wie aufgeklebt wirken kann (s. Laubfrosch)...

 

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Hallo,

 

Sehr schöne Bilder! Leider ist bei den gestackten Bildern der Hintergrund oft so "leer", wäre schön wenn man da eine entsprechende Hintergrundaufnahme dazustacken könnte, aber ich denke da müsste man wohl mit Photoshop und dergleichen rangehen.

 

Optimale Stackingzeit 4:30 bis 7:00 ist leider ein absolutes Ausschlußkriterium bei mir:-D Leider! Ich denke da eher an Indoor/Winter/Schlechtwetter, aber man wird sehen was die Zukunft bringt.

 

Hallo Klaus,

Wie gesagt, bin gerade am Planen, und so was wie der Stackshot könnte mein Konzept noch ganz schön durcheinanderbringen:-)

 

Das Ding ist echt interessant, sowohl technisch als auch preislich, aber offenbar ist der Vorschub nicht manuell bedienbar. Und wenn alles automatisiert ist, hab ich nichts mehr zu tun, und fotografieren ist doch mein Hobby!

 

Ich plane derzeit die Kamera an eine recht massive Stativkonstruktion mit fetten Rohren und Schellen, daran kann ich die Kamera-Position sehr flexibel einstellen, von waagrecht über schräg nach oben/unten bis senkrecht. Wenn die Schellen festgezogen sind rührt sich da nix mehr. Und dann hab ich da noch den Fein-Vorschub mit Mikrometerspindel zwischen dem Stativ und der Kamera, das ist dann das einzig bewegliche Teil von der Kamera-Seite. Die Positionierung des Motives möchte ich an der Objektseite machen, weil dort wie du sagst, die zu bewegende Masse wesentlich kleiner ist. Viellicht werde ich da meinen Kreuztisch irgendwie dafür missbrauchen.

 

Den Fein-Vorschub habe ich deshalb auf der Kamera-Seite weil ich so das Objekt von jeder beliebigen Seite (genauer gesagt von der schönsten Seite) anvisieren kann und der Vorschub trotzdem immer in Achse ist. Wäre der Fein-Vorschub am Objekt, könnte ich es nur von genau vorne oder genau oben anvisieren, nämlich in der Achse des Fein-Vorschubes des Objekträgers.

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.

Zum Stacken, bzw. für die grösseren ABM benutze ich meinen Novoflex Einstellschlitten und oft das 12 Diop. Zörk Macroscope (Kenne keine bessere Nahlinse). Ich habe auch das Zörk MFS welches ich mit verschiedenen Vergrösserungsobjektiven nutze. Am besten finde ich das 90mm Apo Componon, welches mit dem Macroscope hervorragende Leistung bringt. Das Macroscope kam auch öfters auf meinem 105er Micro Nikkor zum Einsatz. Das harmoniert auch bestens. Manchmal hatte ich zusätzlich auch noch meinen 1,7x Telekonverter und Zwischenringe genutzt. Was auch nicht schlecht ist, das 20mm Nikkor in Retro.

 

Für das Stacken in freier Natur, denke ich, ist ein ABM bis maximal 5:1 sinnvoll. Es sollte sogut wie windstill sein und meine bevorzugte Stackingzeit liegt zwischen 4:30h-7:00h in den Sommermonaten. Viel Geduld ist angesagt, da immer wieder mal ein Windhauch weht und den Stack sozusagen kaputtmacht. Nicht selten mache ich 200-400 Bilder bis man zuverlässiges Stackmaterial beisammen hat.

 

Hallo Danijel

 

eine Freude für das Auge sind Deine Bilder! Ich habe schon einige Deiner Beiträge in anderen Foren gesehen. Wenn ich so den "Ausschuß" betrachte, den Du zwangsweise produzierst, wird mir Angst und Bange ;) vor meinen zukünftigen Aktivitäten in der freien Natur.

 

Aber im Ernst: ich fotografiere seit vielen Jahrzehnten Makro und weiß um die Geduld, die man aufbringen muß. Mittlerweile krieche ich auch nicht mehr so gerne im Gebüsch herum, aber frühes Aufstehen sollte kein Problem sein (im Gegensatz zu iximan :P, der aber seine Aktivitäten in den Indoor-Bereich verlegen will).

 

Das Stacken von Makros soll bei mir nicht in Spezialistentum ausarten, sondern auch Darstellungsmittel sein: dabei spielt natürlich die Technik eine Rolle.

 

Bei meinen bisherigen Aktivitäten (Balgen, Freihand mit Zangenblitz oder Sigma 105) habe ich immer die Beweglichkeit von wechselwarmen Tieren (auch in den frühen Morgenstunden) unterschätzt. Wenn ich so überlege, daß Du bis zu 40 Stackfotos pro Sitzung benötigst, frage ich mich, ob man nicht aus Zeitgründen allein die Aufnahmetechnik automatisieren MUSS. Was meinst Du?

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Hallo Klaus,

von muss kann keine Rede sein im Hobbybereich. Es geht auch ohne.

Nur muss ich offen und ehrlich sagen, dass mich dieses Teil sehr reizt, nicht wegen dem Zeitfaktor (im Hobby hab ich alle Zeit der Welt...),

sondern wegen der Präzision und der Daumenhornhaut...:D

 

Wenn der Stackshot z.B. erst eine Spiegelvorauslösung und dann die normale Auslösung macht, dann seinen Schritt fährt und so weiter macht, dann ist das Teil sicherlich genial. Und etwas Zeit zum Ausschwingen zwischen den Auslösungen sollte er auch programmierbar haben.

 

Nur wenn sich das Fotoobjekt bewegt oder ein leiser Windhauch dazwischen kommt, wirst du auch mit diesem hunderte Bilder machen müssen.

 

Aber ich kann mir wirklich vorstellen, dass die Ergebnisse absolut klasse sind, wenn die Fotosequenz perfekt ist.

 

So präzise kann ich nicht manuell drehen. Ausserdem habe ich fast immer mehrere Bilder mit Versatz. Der Versatz kommt halt durch die Berührung und das drehen zustande. Bei grossem ABM ist schon 0,1mm Versatz bemerkbar.

 

Hat der Stackshot eigentlich ein Akkupack?

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... was ich gelesen habe (Handbuch) sieht recht gut aus:

  • arbeitet im Normalbetrieb mit 12V Gleichspannung, nimmt in dieser Betriebsart 120mA Strom auf (erscheint etwas wenig). Cognisys bietet auch ein Akkupack mit 2 Ah und 12V an, der das Gerät etwa 4.2 Std bei 10% Auslastung (Motorbewegung) betreiben soll und 98US$ kostet. Das kann man auch selber bauen.
  • Kann mehrere Fotos zwischen den Bewegungsabläufen aufnehmen. Gut für HDR o.ä.
  • Wenn also die Schrittweite 0.15mm ist und die Wartezeit inkl. Aufnahme 3sec pro Schritt, bist du in 120 sec auf eine Länge von 6mm mit 40 Aufnahmen durch

Exemplarische Frage: wie lange bleibt eine Libelle ohne Tricks auf einer Stelle "sitzen"? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:

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Wenn der mehrere Auslösungen machen kann, sollte dann wohl auch die SVA funktionieren.

 

Nun wie lange eine Libelle sitzenbleibt?

Meiner Erfahrung nach zwischen ca. 0,1s-12h wahrscheinlich auch drüberhinaus. :D

 

Nur ca. 12h kann ich bezeugen. Hab mal Abends eine entdeckt und am nächsten morgen an gleichem Ansitz bis etwa 9:00h fotografiert...

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Habe mir den Stack Shot nochmal genauer angesehen, hat schon was das Teil. Wie montiert man eigenltich den Stack Shot? Ich sehe da an der Unterseite so ein Schwalbenschwanzartiges Ding das ich aber nicht kenne. Was braucht man da?

 

Wie ich es verstanden habe, steuert der Regler über ein separat zu erwerbendes gewöhnliches Standard-Auslösekabel die Kamera an. Bitte korrigieren wenn das falsch ist.

 

Wie auch immer, auch ohne den Stack Shot wären Fern- und Intervallauslösung absolute wünschenswerte Features.

 

Soweit ich weiß haben sämtliche Panasonic MFT-Kameras nicht mal eine Intervall-Funktion, bzw. nur dann wenn man mit dem Finger auf dem Auslöser bleibt. Finde ich ziemlich öde, warum nur, ist doch bloss ein bisschen Programmieraufwand.

 

Das Ding hier scheint es aber drauf zu haben:

Produkte

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Habe mir den Stack Shot nochmal genauer angesehen, hat schon was das Teil. Wie montiert man eigenltich den Stack Shot? Ich sehe da an der Unterseite so ein Schwalbenschwanzartiges Ding das ich aber nicht kenne. Was braucht man da?

 

Wie ich es verstanden habe, steuert der Regler über ein separat zu erwerbendes gewöhnliches Standard-Auslösekabel die Kamera an. Bitte korrigieren wenn das falsch ist.

 

Wie auch immer, auch ohne den Stack Shot wären Fern- und Intervallauslösung absolute wünschenswerte Features.

 

Soweit ich weiß haben sämtliche Panasonic MFT-Kameras nicht mal eine Intervall-Funktion, bzw. nur dann wenn man mit dem Finger auf dem Auslöser bleibt. Finde ich ziemlich öde, warum nur, ist doch bloss ein bisschen Programmieraufwand.

 

Das Ding hier scheint es aber drauf zu haben:

Produkte

 

Das sehe ich auch so - es wird über ein separates Auslösekabel automatisch ausgelöst.

 

Für meine Panasonic G1 habe ich mir folgendes Teil angeschafft (bevor ich an den StackShot gedacht hatte): Timer-Auslser JJC TM-D fr Panasonic Lumix DMC FZ100 G10 GF1 G1 etc. kaufen im Enjoyyourcamera.com Shop.

 

Manche Leute schwören auf Funkauslöser, aber die genannte Fernbedienung hat einen ordentlichen Timer an Bord!

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Hallo alle zusammen,

 

habe auch mal wieder etwas 'gespielt'. Getestet habe ich die Makrofähigkeiten des original

Panasonic 14-45 Kit-Objektiv bei Nutzung eines Umkehrrings. Zu erwarten sind bei Nuztzung

eines Umkehrrings Abbildungsmaßstäbe deutlich größer als eins. Im allgemeinen gilt je kleiner

die Nennbrennweite, desto größer der Abbildungsmaßstab. Mein Setup sieht wie folgt

aus:

 

An der Kamera GF1 habe ich einen FD-mFT Adapter montiert. Dann folgt ein FD Macrophoto Coupler (Umkehrring).

Dieser hat ein 52mm Filtergewinde und passt somit perfekt an das Pana. Der Gesamtabstand der Kombination

von der Bildebene bis zum Frontgewinde des anzuschließenden Objektivs ist ca. 61 mm. Das ganze sieht dann wie

auf dem ersten Bild aus.

 

In der folgenden Tabelle sind die erreichbaren Abbildungsmaßstäbe aufgeführt. Der Canon Umkehrring bietet

die Möglichkeit um zusätzliche 12mm ausgefahren zu werden. Dies ist in der Tabelle mit einem '+' gekennzeichnet

(nur bei 14mm getestet).

 

Abbildungsmaßstab, reverse:

 

Brennweite -- extended ---- Abbildungsmaßstab

14 _________ + __________ 6.2:1

14 _________ - __________ 5.3:1

18 _________ - __________ 4.0:1

25 _________ - __________ 2.9:1

35 _________ - __________ 2.3:1

45 _________ - __________ 2.3:1

 

Mit dieser Konfiguration kann man Vergrößerungen von 2,3 bis maximal 6,2 erreichen! Auffällig ist, das

zwischen 35 und 45 mm sich der Abbildungsmaßstab kaum noch ändert.

Leider kann man mit dem Panasonic nicht abblenden, die Tiefenschärfe ist daher sehr klein.

 

 

Abschließend ein paar

Beispielbilder. Aufnahme des Hologramms auf einem 50 Euro Schein. Die fotografierte '5' ist etwas

höher als 5mm, die Schriftdicke kleiner als 1mm.

 

Von oben nach unten: 45mm, 25mm, 18mm, 14mm und 14mm+extended.

 

 

Tschüß Garf

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Hier noch ein paar Beispielbilder mit obigen Setup. Die Bilder zeigen eine Kaffeebohne. Nacheinander wiederum bei 45mm, 25mm, 18mm, 14 und 14mm extended.

 

Tschüß Garf

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