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ich glaube, das sind nun wirklich überholte Meldungen...... hier haben die Spatzen in den letzten 20 Jahren sehr zugenommen, auch und gerade auch auf dem Land - was tatsächlich ungewöhnlich ist, da grundsätzlich "auf dem Land" die SingVögel eher weniger geworden sind.....

aber auch in  Städten sehe ich die Kerle immer wieder öfter....

 

Vielleicht ist Eure (und unsere) Gegend eine Ausnahme, denn in der aktuellen Ausgabe der Zeitung des LBV steht ein Artikel, in welchem es über den Rückgang der Spatzenpopulation geht. Vor allem in Großstädten gibt es drastisch weniger, aber auch mancherorts auf dem Land ist der Bestand bedroht... ;)

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Immerhin wird so langsam auch die Öffentlichkeit auf das Thema Vogelsterben aufmerksam.

Ich hoffe es kommt da mal etwas Bewegung rein.

 

Hier ein aktueller Beitrag von letzter Woche:

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-05/voegel-bestand-landwirtschaft-gifte-kiebitz-braunkehlchen-uferschnepfe-feldlerche

 

Wenn ich mir ansehe, wie an allen Ecken und Enden Büsche und Hecken an Feldwegen, Landstraßen und auch Autobahnen niedergemetzelt werden, dann wundert mich das Vogelsterben ehrlich gesagt nicht mehr. Auch bei uns im Dorf gehen da gerade die Bauern einfach nur brutal mit der Kettensäge drüber. Wenn Du dann das Gespräch suchst und vorsichtig drauf hinweist, dass in diesen Hecken und Büschen doch Vögel brüten und auch Bienen ihre Freude (und Nahrung) finden, dann gucken sie Dich an, wie wenn Du vom anderen Stern kämst. Der Mensch ist einfach nur dumm und zerstört sich seinen eigenen Lebensraum.... :(

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 Der Mensch ist einfach nur dumm und zerstört sich seinen eigenen Lebensraum.... :(

 

Ich bin mir sicher, er hat es schon längst gemacht, vollendete Tatsachen geschaffen. Auch wenn es Optimisten gibt, die der Meinung sind, man kann den Klimawandel noch aufhalten, glaube ich das Gegenteil. Der Mensch reagiert einfach nicht, macht weiter wie bisher.

 

https://www.welt.de/wissenschaft/article164319185/Stephen-Hawking-raet-zum-Verlassen-der-Erde-innerhalb-von-100-Jahren.html

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Danke Barbara. Dann mach ich einen Zilptis draus. :lol: :lol:

Da ich den Piepmatz zum ersten Mal bewusst gesehen habe, kann ich die auch nicht am Gesang unterscheiden.

 

Außerdem: Gut sehen kann ich schlecht und schlecht hören kann ich gut. B)

 

 

ach so ...... deshalb sind Deine Meisen so oft unscharf ;)

 

was allerdings das hören anbelangt: hör Dir den Zilpzalp mal im Netz an - ich gehe jede Wette ein: den kennst Du !!

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Wenn ich mir ansehe, wie an allen Ecken und Enden Büsche und Hecken an Feldwegen, Landstraßen und auch Autobahnen niedergemetzelt werden, dann wundert mich das Vogelsterben ehrlich gesagt nicht mehr. Auch bei uns im Dorf gehen da gerade die Bauern einfach nur brutal mit der Kettensäge drüber. Wenn Du dann das Gespräch suchst und vorsichtig drauf hinweist, dass in diesen Hecken und Büschen doch Vögel brüten und auch Bienen ihre Freude (und Nahrung) finden, dann gucken sie Dich an, wie wenn Du vom anderen Stern kämst. Der Mensch ist einfach nur dumm und zerstört sich seinen eigenen Lebensraum.... :(

da ich ja schon etwas älter bin kann ich das beobachten: das Traurige scheint mir zu sein: vor ca 30 - 40 Jahren gab es eine starke Umweltbewegung und viele junge Menschen, die sich für den Naturschutz, für Vogelschutz etc auch aktiv eingesetzt haben.....

und heute? ich glaube, das sind deutlich weniger.

Und das Verständnis für Naturschutz  hat sich zwar in der Bevölkerung  im Kopf eher positiv entwickelt - aber das Bewußtsein , selbst unbedingt etwas  dafür zu tun  scheint mir nicht mehr so sehr verbreitet zu sein....

sind die Menschen zu bequem geworden??

 

....

 

 

EDIT: geändert wegen haarsträubendem Flüchtigkeitsfehler *gg*

bearbeitet von Ameise
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Bis vor kurzem war ich noch nicht so pessimistisch, was die Zukunft der Erde bzw. des Lebens auf ihr betrifft. Mittlerweile hat sich das geändert. Es ist schlimm, was das Streben nach Geld und verbunden damit nach immer mehr Wirtschaftswachstum anrichtet. Das ist ein scheinbar nicht mehr zu stoppender Selbstläufer der sich in exponentieller Geschwindigkeit ausbreitet. Dem Geldmarkt ist es egal, ob Tiere leiden oder aussterben, ob Menschen ausgebeutet werden oder ihrer Grundlage beraubt werden. Und die einzigen, welche diese Spirale stoppen könnten, weil sie an der Macht sitzen, sind doch nur Marionetten der Wirtschaft.

 

Naja, wollen wir uns hier der noch der gegenwärtigen Lebensvielfalt erfreuen und so viele mit unserem Hobby und unserem Engagement anstecken, wie es geht !

 

lg Manfred

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Amen

Wenn man sich die Weltkugel so ansieht, wie sie jezt ist und wie sie mal war, dann begreift man, dass das ganze Universum Zyklen durchläuft ob der Mensch da ist oder nicht. Die Alpen sind durch eine Kollision zwische Afrika und Europa enstanden (meine ich gelesen zu haben. Ich war nicht dabei). Eiszeiten sind gekommen und gegangen. Tierarten wurden extinct (durch Meteorite oder was immer). Alles miliionen von Jahren bevor der Mensch existierte.

Es ist natürlich einfach wenn man in Deutschland oder Kanada sitzt und eine, zum Leben (und fotografieren) ausreichende Rente kassiert und den Indern, Chinesen und wem sonst noch übel nimmt wenn sie ein ebenso "sorgenloses" Leben anstreben. Wie schon jemand ausgerechnet hat, kann die Welt 700 Millionen Menschen mit dem westlichen Lebensstandard verkraften. Also muss mal wieder ein Meteorit her.

Alles natürlich OT

bearbeitet von JoWul
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da ich ja schon etwas älter bin kann ich das beobachten: das Traurige scheint mir zu sein: vor ca 30 - 40 Jahren gab es eine starke Umweltbewegung und viele junge Menschen, die sich für den Naturschutz, für Vogelschutz etc auch aktiv eingesetzt haben.....

und heute? ich glaube, das sind deutlich weniger.

Und das Verständnis für Naturschutz  hat sich zwar in der Bevölkerung  im Kopf eher positiv entwickelt - aber das Bewußtsein , selbst unbedingt etwas  dafür zu tun  scheint mir nicht mehr so sehr verbreitet zu sein....

sind die Menschen zu bequem geworden??

 

Ich teile zwar auch die Meinung von Manifredo und Cold Steel (die Zerstörung unserer Umwelt und auch der Klimawandel sind nicht mehr aufzuhalten), aber trotzdem muss ich Dir widersprechen. In den letzten 2 Jahren habe ich mich aufgrund gesundheitlicher Probleme zunehmend mehr zum Thema "Natur" hin orientiert und es gewinnt in meinem Denken und Handeln immer mehr an Bedeutung. Dabei habe ich in der letzten Zeit erstaunlich viele Gleichgesinnte getroffen, die genauso denken wie wir. Gerade in der letzten Zeit spreche ich manchmal auch gezielt andere Menschen auf solche Themen an. Und ich denke, dass schon damit ein erster Stein ins Rollen kommt. Einfach dadurch, dass ein Bewußtsein für Umwelt, Natur und Tiere geschaffen wird. Und wenn das erst mal da ist, dann engagiert sich vielleicht auch der ein oder andere aktiv. Ich persönlich werde mich vielleicht noch dieses Jahr ehrenamtlich im LBV engagieren, weil mir das Thema "Vögel" sehr am Herzen liegt.

 

Aufhalten werden wir das trotzdem nicht, aber irgendwie tröstet es mich, dass es doch mehr Naturfreunde/Vogelfreunde gibt als man denkt :)

 

Sorry für OT, aber ich finde das ist eine wirklich wichtige Diskussion! :)

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ach so ...... deshalb sind Deine Meisen so oft unscharf ;)

Ach Barbara - scharf kann doch jeder, außer mir.

 

Ich habe mal nen kleinen Film gedreht, da sieht man mit welcher affenartigen Geschwindigkeit die Meisen in den Nistkasten fliegen.

 

 

Gestern habe ich den Futterspender aufgefüllt, heute ist er schon wieder halb leer. Das meiste haben die Saunickel wieder runtergefeuert. :angry:

 

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bearbeitet von tourer26
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Wenn man sich die Weltkugel so ansieht, wie sie jezt ist und wie sie mal war, dann begreift man, dass das ganze Universum Zyklen durchläuft ob der Mensch da ist oder nicht. Die Alpen sind durch eine Kollision zwische Afrika und Europa enstanden (meine ich gelesen zu haben. Ich war nicht dabei). Eiszeiten sind gekommen und gegangen. Tierarten wurden extinct (durch Meteorite oder was immer). Alles miliionen von Jahren bevor der Mensch existierte.

Es ist natürlich einfach wenn man in Deutschland oder Kanada sitzt und eine, zum Leben (und fotografieren) ausreichende Rente kassiert und den Indern, Chinesen und wem sonst noch übel nimmt wenn sie ein ebenso "sorgenloses" Leben anstreben. Wie schon jemand ausgerechnet hat, kann die Welt 700 Millionen Menschen mit dem westlichen Lebensstandard verkraften. Also muss mal wieder ein Meteorit her.

Alles natürlich OT

 

Auch wenn Dein Beitrag sehr zynisch ist, gebe ich Dir darin recht, dass unsere Probleme mit der Umwelt nicht exitieren würden wenn die Weltbevölkerung deutlich unter einer Milliarde bliebe und dass die Eindämmung des Bevölkerungswachtums die vordringlichste Aufgabe ist.

 

In der Verantwortung für unsere Kinder und Enkel sollten wir uns aber nicht mit der "Nach-mir-die-Sintflut-Philosophie" zufrieden geben sondern eher im Lutherischen Sinne "ein Apfelbäumchen pflanzen". Auch wenn Du es für sinnlosen Optimismus hälst: Es wäre schon viel damit gewonnen, wenn die Zyniker wenigstens die Optimisten nicht dauernd behindern würden. Ich erinnere hier nur mal an unsere unerfreuliche Diskussion im Erneuerbare-Energien-Thread. Letzlich ist es doch nur die Angst davor, dass unser "Made-im-Speck-Dasein" eventuell ein klein wenig eingeschränkt werden müsste.

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aber trotzdem muss ich Dir widersprechen. In den letzten 2 Jahren habe ich mich aufgrund gesundheitlicher Probleme zunehmend mehr zum Thema "Natur" hin orientiert und es gewinnt in meinem Denken und Handeln immer mehr an Bedeutung. Dabei habe ich in der letzten Zeit erstaunlich viele Gleichgesinnte getroffen, die genauso denken wie wir. ......

 

Aufhalten werden wir das trotzdem nicht, aber irgendwie tröstet es mich, dass es doch mehr Naturfreunde/Vogelfreunde gibt als man denkt :)

 

Sorry für OT, aber ich finde das ist eine wirklich wichtige Diskussion! :)

Wenn das nicht nur bei Dir so wäre  sondern eine "Tendenz" so  freute mich das natürlich.....

(und wenn es nur bei Dir so wäre: besser als nix :))

 

allein: meine Wahrnehmung ist ein wenig anders: theoretisch geben sehr viele Menschen bei Umfragen an, daß Umweltschutz und eine intakte Natur für sie oberste Priorität hat. Wenn man aber mal nachhakt, wie die einzelnen im Alltag tatsächlich leben und sich verhalten so schaut es schon wieder etwas anders aus...

und erst recht, wenn es mit ein wenig Mühe verbunden ist .....

 

ich kenne allerdings keine aussagekräftigen Statistiken über Umweltengagement - es gibt meist nur Umfragen zu den Idealvorstellungen der Menschen, nicht zu dem tatsächlichen Verhalten und dem aktiven Einsatz für Naturschutzverbände (jedenfalls habe ich im Netz nichts vernünftiges gefunden....)

 

Die wenigsten kennen halbwegs die Zusammenhänge, die für ein ökologisches Gleichgewicht notwendig sind..... das kann  schon im kleinsten Garten anfangen - da, wo nur ein wenig Rasen, ein paar nicht blühende Sträucher und Betonplatten sind wirst Du kaum Insekten finden, die Vögel verkrümeln sich dann auch.

In der Landschaft (bewirtschaftete Landschaft) ist es genau so: Sträucher zwischen den Feldern,  Büsche entlang von Wegen, un-gemähte Streifen, klein-teiligere Feldgröße, gesunde Böden....... uvm. ..... all das ist für die Fauna wichtig.

Aber das ist schon ein recht komplexes Thema - und muß natürlich in einem großen Kontext gesehen werden....

 

das führte nun wirklich hier zu weit - aber einen kleinen Abstecher zu solchen Themen sollte schon für jeden Naturfotografen wichtig sein...... was heißt da schon O.T .....

 

.

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Ach Barbara - scharf kann doch jeder, außer mir.

 

Ich habe mal nen kleinen Film gedreht, da sieht man mit welcher affenartigen Geschwindigkeit die Meisen in den Nistkasten fliegen.

 

 

 

Danke, wir haben hier selbst solche Flitzer....... ich beobachte sie lieber einfach so 

 

aber das Filmchen ist nett geworden  - und zeigt auch gleich noch eine neue EisenArt, die Blauneise 

 

 

 

 

:ph34r:

 

 

 

:P

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das führte nun wirklich hier zu weit - aber einen kleinen Abstecher zu solchen Themen sollte schon für jeden Naturfotografen wichtig sein...... was heißt da schon O.T .....

.

 

wenn man häufig Vögel fotografiert und das vielleicht auch außerhalb des Gartens kann man gar nicht anders, als sich für ihre Lebensbedingungen zu interessieren, und dann führt eins zum anderen und man kommt zum großen Ganzen: Bienen, Insekten, Düngung, extenisve/intensive Landwirtschaft, Flächenverbrauch, Naturschutzgebiete usw usw.

So geht es mir jedenfalls.

 

Aber helfen wird es alles nichts.

Der Mensch wird den Planeten irgendwann verbrauchen (gemessen am Nutzen für den Menschen, der Planet selber wird es überleben).

Den Zeitpunkt können wir noch variieren, mehr wohl nicht.

Das ist aber auch das Prinzip des Lebens: Sterben gehört halt dazu (um mal halbwegs philosophisch zu werden).

Alles hat ein Ende, der Sinn liegt in der Gegenwart, und von daher mache ich Vogel- und Naturfotos so oft ich kann (und helfe dem NABU, Schutzgebiete zu kaufen u.ä.). Aber schon die Fahrt mit dem Auto zu einem 50 Km entfernten Beobachtungsgebiet ist eigentlich eine zweischneidige Sache.

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Aber schon die Fahrt mit dem Auto zu einem 50 Km entfernten Beobachtungsgebiet ist eigentlich eine zweischneidige Sache.

 

Wohl wahr. Da ich die ersten 50 Jahre aber auf ein Auto verzichtet habe, mit 50 erst den Führerschein machte, ist mir das inzwischen egal. Den Rest will ich auch etwas genießen und mich verwöhnen. :rolleyes:

 

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