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Hi,

 

die Zeitschrift c't (Computertechnik), die ich seit Jahren lese, hat einen aufschlussreichen Test publiziert.

 

Wie immer, testet die c't klug und umsichtig.

 

Getestet wurden: Olympus E-P2, Rikoh GXR mit Modul S10, und A12, Samsung NX10 und SONY NEX-5.

 

Von Pansonic ist leider nichts dabei. Schade -

 

Zur Handhabbarkeit der SONY schreibt c't: "Dank der präzisen Bedienelemente macht die Handhabung echt Freude, von einigen Ungereimtheiten abgesehen..."

 

Vielleicht doch nicht so gräßlich, wie befürchtet ...

 

Wahrscheinlich findet jeder Leser im Test das Gesuchte.

 

Viel Spaß bei der Lektüre,

 

wünscht immodoc!

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Da ich auch treuer Abonnent der c't bin, hatte ich sie heute auch schon im Briefkasten.
Auch meine Empfehlung: Absolut lesenswert!
Für jeden, der sich einen Überblick verschaffen will, welche Ansätze für spiegellose Systemkameras derzeit verfügbar sind, ist dieser Artikel Pflichtlektüre!

Nach einem kurzen Einführung werden die wichtigsten Unterschiede zu DSLRs erklärt, verbunden mit einer klaren Abgrenzung, in welchen Bereichen DSLRs immer noch die Nase vorn haben.

Danach werden die verschiedenen Systeme anhand von Olympus E-P2, Ricoh GXR, Samsung NX10 und Sony NEX-3 / NEX-5 kompetent vorgestellt.

Ein kleines Zitat, das uns (unser Vorschlag, eure Auswahl) in der Namenswahl für unser Forum bestätigt:

Die neue Kameraklasse bringt Bewegung in den Markt und Redakteure in Begriffsnot. Unter welchem griffigen Titel soll die neue Produktgruppe firmieren? Einer der ersten Vorschläge kürzte die angelsächsische Merkmalsbeschreibung "Electronic Viewfinder, Interchangeable Lens" einfach zu "EVIL" ab. Gegen die Scheu, eine ganze Kameraklasse als "böse" zu titulieren, kam die fraglos prägnante Abkürzung aber doch dann nicht an. Im Folgenden wird deshalb, trotz vielleicht umständlicher Länge, von spiegellosen Systemkameras die Rede sein [...]


Gruß
Andreas

Nachtrag:
Hier noch ein Link mit einem Vergleich der technischen Daten der getesteten Kameras:
http://www.heise.de/foto/produktdaten/kameras/spiegelreflex/compare/technische_daten?id=34215&id=34630&id=35930&id=35931

... und die Daten der getesteten Ricoh GXR Module:
http://www.heise.de/foto/produktdaten/kameras/kompakt/compare/technische_daten?id=35308&id=35307
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Nach einem kurzen Einführung werden die wichtigsten Unterschiede zu DSLRs erklärt, verbunden mit einer klaren Abgrenzung, in welchen Bereichen DSLRs immer noch die Nase vorn haben.

 

Auf der Haben-Seite der DSLR steht mit Sicherheit die AF-Geschwindigkeit.

Sieht die ct das Aufholpotential des Kontrast-AF-Verfahrens als diskussionsfähig an oder kommt die Zeitung zu dem Ergebnis, dass es prinzipbedingt spürbar limitiert bleiben wird?

 

Spannend wäre es ausserdem zu erfahren, welche Qualitätsmerkmale ct für elektronische Sucher hinsichtlich deren Einsatzes in Fotokameras sieht und inwieweit diesbezüglich Stand der Technik und in Fotokameras eingesetzte Technik auseinanderklaffen.

 

Ein fernere Zukunftsprognose, ob elektronische Sucher sich überhaupt optischen annähern können, wird ct sicherlich nicht gewagt haben. Vielleicht weiss jedoch unabhängig von ct jemand bescheid?

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DSLR und

EVSC - electronic viewfinder system camera (eng.) bzw.

SES - Systemkamera mit elektronischem Sucher (dt.)

 

fände ich zukunftsfähiger als 'spiegellose Systemkamera', sofern diese pellicle Kameras aus der Gerüchteküche zur Realität werden sollten. Diese hätten nämlich einen Spiegel für die AF-Sensoren und einen elektronischen Sucher.

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CSC für Compact System Camera ist auch noch im Rennen, glaube Sony hat das entworfen.

 

Ich könnte mir vorstellen, dass es bei der Namenswahl Probleme geben könnte; es gibt nämlich ein Beratungsunternehmen, das so heißt.

 

Gruß

Thobie

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Ich könnte mir vorstellen, dass es bei der Namenswahl Probleme geben könnte; es gibt nämlich ein Beratungsunternehmen, das so heißt.

 

Hi, das Problem sehe ich nicht.

 

Rechtlich handelt es sich um eindeutig unterscheidbare Bereiche,

 

bemerkt immodoc!

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Mit Systemkamera weiß aber derzeit jeder erstmal was für eine Gattung gemeint ist.

 

scuidgy,

 

wir müssen uns mal vor Augen führen, was hier vorliegt:

 

es handelt sich eigentlich um die digitale Wiederentdeckung oder Wiedererfindung der Leica und der ZEISS CONTAX.

 

Aber wahrscheinlich haben das auch die Amerikaner erfunden, wie das Auto und den Computer,

 

meint immodoc!

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CSC für Compact System Camera ist auch noch im Rennen, glaube Sony hat das entworfen.

Etwas unglücklich, da in sich widersprüchlich: Eine Kompaktkamera ist definitionsgemäß keine Systemkamera (und umgekehrt).

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Auf der Haben-Seite der DSLR steht mit Sicherheit die AF-Geschwindigkeit.

In dieser Vereinfachung ist es einfach nicht richtig.

 

Meine G1 mit Kitobjektiv ist bei gutem Licht eher schneller als meine D300 mit einem durchaus guten Standardobjektiv (16-85). Wie die CT richtig feststellt, brechen Kameras mit Kontrast-AF deutlich ein wenn das Licht schlecht wird. Das ist systembedingt, denn Rauschen stört den Kontrast-AF erheblich mehr als den Phasendetektions-AF. Dann gibt es beim Kontrast-AF noch das Problem mit bewegten Motiven (der AF-C steigt schnell aus und verliert das Ziel völlig aus dem Fokus).

 

Ein noch größeres Problem liegt aber darin, dass für den schnellen AF der Panasonic die Fokussierglieder der Objektive extrem schnell verschoben werden müssen, denn der Punkt des optimalen Fokus muss in der Regel mehrfach angefahren bzw. überfahren werden. Dann, wenn der Fokus ermittelt wurde, muss diese "im Vorbeifahren" als optimal erkannte Position zielsicher angefahren werden, wobei eine Erfolgskontrolle systembedingt nicht machbar ist (der Kontrast-AF kann nur verschiedene Positionen vergleichen, er kann nicht verifizieren ob eine Position dem optimalen Fokus entspricht).

 

Daraus folgen zwei Einschränkungen des Kontrast-AF: Objektive mit schweren Fokussiergliedern (also hochgeöffnete und/oder langbrennweitige Objektive) können nicht hinreichend schnell fokussiert werden, und Objektive mit geringer Tiefenschärfe könnten zu Fokusproblemen führen, weil der letzte Fokusschritt blind gefahren wird. Die diversen Fokusprobleme von DSLR treten ja nicht zuletzt deshalb so stark in Erscheinung, weil dort lichtstärkere Objektive verwendet werden als bei mFT.

 

Die Stärke des Kontrast-AF ist sein einfacher Aufbau bei guter Leistung. Damit ist er für ein kompaktes System, bei dem ein 1,4/85 mit fast 1 kg Gewicht (um nur mal ein Beispiel zu nennen) wohl nicht wirklich zielgruppengerecht wäre, absolut die beste Wahl.

 

Nun darf man aber spiegellose Systeme und Kontrast-AF nicht als für immer verheiratet betrachten. Die Welt dreht sich weiter, und wenn sich spiegellose Systeme - wie viele glauben - irgendwann mal im echten Systemkamerabereich positioniert werden sollen, dann muss da ein anderes AF-Konzept her. Entweder man findet einen Weg, irgendwo doch wieder einen Strahlenteiler in den Strahlengang zu mogeln und nutzt den Phasendetektions-AF, oder man findet einen neuen Weg der Entfernungsmessung, den wir heute noch nicht sehen. Aber da ist noch überhaupt nichts in der Kristallkugel zu sehen, das wird also noch dauern.

 

Grüße

Andreas

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Für mich sind Systemkameras durchaus "kompakt". Wenn man den Begriff für Kompakte bisher nur auf Knipsen angewendet hat, dann hat sich das Blatt eben gewendet. Definition hin oder her, alles ist relativ zu betrachten :)

Sprache dient der Verständigung und die fällt leichter, wenn man keine Privatdefinitionen eingeführter Begriffe verwendet. Eine Kompaktkamera ist dadurch definiert, dass sie keine Systemkamera ist, es also keine wechselbaren Objektive, Rückteile und dergleichen gibt. Die Olympus E-20P beispielsweise war eine kompakte DSLR, aber keine Systemkamera, denn alle Komponenten waren fest miteinander verbunden. Das war auch gewiss keine „Knipse“, aber eben eine Kompaktkamera (mit Spiegel).

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Sprache lebt. Wie auch immer. Für mich ist der Begriff kompakte Systemkamera kein Widerspruch und solange Leute zu Mobiltelefonen Handy sagen, sollte es absolut kein Problem darstellen.

µFT und die neuen APS-C zeichnen sich nunmal durch Systembauweise und Kompaktheit aus. Basta.

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In dieser Vereinfachung ist es einfach nicht richtig.

 

Meine G1 mit Kitobjektiv ist bei gutem Licht eher schneller als meine D300 mit einem durchaus guten Standardobjektiv (16-85). Wie die CT richtig feststellt,....

 

Grüße

Andreas

 

Du meinst Nikon D300?

Das kann ich gar nicht glauben.

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Sprache lebt. Wie auch immer. Für mich ist der Begriff kompakte Systemkamera kein Widerspruch und solange Leute zu Mobiltelefonen Handy sagen, sollte es absolut kein Problem darstellen.

µFT und die neuen APS-C zeichnen sich nunmal durch Systembauweise und Kompaktheit aus. Basta.

 

Hat man nicht damals schon den Begriff Hybridkamera praktisch verwendet, um die etwas grösseren Kameras (die zufällig auch einen elektronischen Sucher hatten) ohne Wechselobjektive von den kleinen Kompaktkameras abzugrenzen?

Hybrid = Mittelding zwischen kleiner Kompaktkamera (z.B. Ixus) und grosser Spiegelreflex.

 

Diese Hybridkameras hatten alle grössere Gehäuse, grosse Zoomobjektive mit langen Brennweitenbereichen. Ich glaube nicht, dass man Hybrid hier wegen des elektronischen Suchers dieser Kameras verwendet hat.

Insofern würde ich für die kleine NEX Kamera als kompakt bezeichnen.

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Du meinst Nikon D300?

Das kann ich gar nicht glauben.

Ich habe beide, und das ist mein (subjektiver) Eindruck. Mir fällt jetzt kein einfaches Meßverfahren ein um das mit Zahlen zu untermauern, aber auf jeden Fall kann man mal festhalten dass beide AF von ihrer Schnelligkeit her völlig unkritisch sind. Jedenfalls ist das bei gutem Licht so.

 

Grüße

Andreas

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Hat man nicht damals schon den Begriff Hybridkamera praktisch verwendet, um die etwas grösseren Kameras (die zufällig auch einen elektronischen Sucher hatten) ohne Wechselobjektive von den kleinen Kompaktkameras abzugrenzen?

Hybrid = Mittelding zwischen kleiner Kompaktkamera (z.B. Ixus) und grosser Spiegelreflex.

...

 

Ich weiß nicht was sich durchsetzen wird. Aber selbst TIPA verwendet schon CSC. Ich habe damit kein Problem ;)

Selber verwende ich eigentlich eher nur den Begriff Systemkamera.

 

btw. obwohl ein Apple Macintosh eigentlich ja auch ein Personal Computer vom Begriff her ist, habe ich dennoch keinen PC, sondern eben einen Mac. ;)

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Das Problem wirkann entstehen, falls sich das Angebot dieser neuen Systemkameras nicht mehr nur im kompakteren Bereich abspielen wird. Rein technisch spricht auf lange Sicht kein Argument dagegen, dass sich diese Kameras auch in höheren Klassen gegen die Spiegelreflexkameras durchsetzen können (es ist in der Hauptsache eine Frage der Rechenleistung). Wenn dann eine Nikon D5 oder Canon 1Ds Mark VII ohne Spiegel daherkommen, aber weiterhin eine stattliche Größe besitzen, wird "Kompakt" tatsächlich ad absurdum geführt.

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Stimmt.

Eigentlich ja auch schon jetzt, je nachdem welches Objektiv dran ist.

Aber die NEXen deuten ja an, wie sowas in Zunkunft aussehen könnte.

Wir rennen dann alle mit Objektiven rum, an denen ein kleines Stück Kamera hängt :D

Die Stabilisierung wird ja auch zunehmend wieder in die Objektive ausgelagert. Von daher braucht es nur noch einen TouchScreen ala iPhone und den Sensor (mFT, APS-C) und der Rest sind die Linsen.

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