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Hallo liebes Forum, ich habe folgendes Problem: Mein Capture One erkennt mein neues Tamron Objektiv falsch als ein Sigma Objektiv und schreibt das auch so in die Exif. Das passiert aber nur bei Raws, Jpegs werden dagegen richtig erkannt. Ich verwende C1 Pro Verison 16.3.8.23. Die genaue Bezeichnung des Objektivs ist Tamron 90mm F/2.8 Di III MACRO VXD. "Erkannt" wird es als Sigma 2.8/90mm DG DN. Ich nutze das Objektiv an einer Sony A7III.

Dementsprechend wendet C1 natürlich auch dauernd ein falsches Korrekturprofil an mit entsprechend üblen Verzeichnungen. Ich kann natürlich C1 sagen, dass es dass "Manufacturer Profile" verwenden soll, dann ist das mit den Verzeichnungen in Ordnung. Allerdings muss ich das für jedes Bild einzeln machen. Kennt vielleicht jemand eine Möglichkeit, C1 so einzustellen, dass es standardmäßig immer das Manufacturer Profile nimmt, statt das C1-eigene? das wäre mir sowieso auch für andere Objektive lieber.

Ansonsten kann ich die Raws normal entwickeln. Es ist natürlich ein "Schönheitsfehler", dass in den Exifs dann immer ein falsches Objektiv steht. Andere Tamron-Objekive werden richtig erkannt (28-200, 20-40., 50-300). Insofern liegt es ja eigentlich auch nicht daran, dass das Objektiv neuer ist als meine C1 Version. Das ist ja z.B. das 50-300 auch. Und es klappt ja auch mit Jpeg.

Ich arbeite auf einem MacBook Pro. Wenn ich die Aufnahmen in die Apple-eigene "Fotos-App" importiere, werden dort die korrekten Exifs mit dem richtigen Objektiv angezeigt, sowohl beim Raw als auch beim JPEG. Das ist ja ein Hinweis, dass nicht etwa meine Kamera das Objektiv falsch identifiziert und entsprechend falsche Exifs schreibt, sondern dass das wohl in C1 passieren muss, oder?

Hat jemand eine Idee? Ich möchte nicht nur wegen dieses Fehlers auf das Abo umsteigen oder eine neue teure Kaufversion kaufen, bei der ich nicht mal weiß, ob sie das Problem behebt – schließlich ist das Objektiv ja ganz neu auf dem Markt. Bin für jeden Tipp dankbar :)

bearbeitet von leicanik
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  • leicanik changed the title to Capture One identifiziert Objektiv falsch
vor 19 Stunden schrieb leicanik:

Ich möchte nicht nur wegen dieses Fehlers auf das Abo umsteigen

Bevor Du das in Betracht ziehst wäre eine Anfragen beim Support zu starten und ggf. auch die 16.5 als Testversion zu installieren. 
Wenn Du kein Template hast der das Objektiv falsch erkennt - wäre auch als Maßnahme mit exiftool schauen was ind en RAW und JPEG wirklich steht. ich nehme an bei den JPEG handelt es sich um OOC JPEG und nicht durch eine Software RAW-> JPEG  Konvertierung entstandene.

 

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vor 1 Stunde schrieb DSLRUser:

ich nehme an bei den JPEG handelt es sich um OOC JPEG und nicht durch eine Software RAW-> JPEG  Konvertierung entstandene.

Je genau. In den aus C1 erzeugten JPEGs steht dann nachher das falsche Objektiv.

Wie gesagt erkennt ja z.B. die "Fotos" App auf dem MacBook die korrekte Bezeichnung, sowohl im ooc JPEG als auch im Raw.

Was ist denn ein Template?

bearbeitet von leicanik
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Ich meine man könnte ein Profil (template) sich bauen und diesen beim Import anwenden. Sicher bin ich aber ehrlich gesagt nicht, weil ich keine Importfunktion in C1 je verwendet habe.

Mir kommt es ein wenig wie eine Änderung/ Fehler im Programm vor,  denn hier schreibt David Grover das was ich auch erwartet hätte, also bei Sony, mFT, Fuji - "manufactured profile" angezeigt und verwendet werden. Bei meinen älteren (2019-2022) Olympus Aufnahmen kann ich es aber nicht bestätigen. bei jedem Bild was ich mir angeschaut habe steht das verwendete Objektiv. Ich bilde mir aber ein, dass es noch mit der Version 15.x also (2023) tatsächlich "manufactured..." stand.

Also Ticket bei C1 und nachfragen. Vorher aber auf jedem Fall gucken was exiftool sagt.

 

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vor 10 Stunden schrieb DSLRUser:

weil ich keine Importfunktion in C1 je verwendet habe.

Vielen Dank. Ja, ich nutze auch das Import-Tool nicht (mehr). Ich kopiere mir die Bilder mit dem Finder in den gewünschten Ordner und synchronisiere den dann einfach in C1. 

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  • 9 months later...

Update: Ich hatte im November 2024 eine Supportfall bei C1 aufgemacht und den Bug geschildert. Gestern bekam ich jetzt eine Mail folgenden Inhalts:

„(…)The latest version of our software, Capture One 16.6.5, is now available for download. Your reported issue has been fixed in this new release.
 You can download the latest Capture One 16.6.5 here and view the release notes here.
 If you experience any difficulty after running this update, then please let me know.

Best regards, (…)“

Tja, ich könnte also jetzt die neue Version kaufen, diese ist nämlich kein Update meiner Version mehr (ich habe Version 16.5.11.15). Da ich ansonsten bisher keine neuen Funktionen vermisse, werde ich wohl nicht nur wegen eines dummen Bugs, den sie bereits durch zwei Kaufversionen durchgeschleppt haben, schon wieder einen Haufen Geld ausgeben. Danke auch, aber so gewinnt ihr mich nicht, Phase One …  :( 

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vor 1 Stunde schrieb DSLRUser:

Ich sag immer wieder - ABO Version ist das Beste was man bei C1 machen kann. Auch Preislich.

Da ich normalerweise nicht dauernd jede Neuerung brauche und folglich einzelne Versionen auch über längere Zeit nutze, wollte ich kein Abo. Die Einführung des Abos hat mich damals von LR weg hin zu C1 gebracht. Würde ich sowieso jedes Jahr eine neue Version kaufen, wäre es was anderes. Kaum hatte ich mich dann so richtig an C1 gewöhnt, fingen die auch damit an – und mit saftigen Preiserhöhungen. Würde ich jetzt ein Abo wollen, wäre Adobe sicher die preiswertere Option. Ich kann es zwar nicht ändern, aber in Ordnung finde ich es nicht, solche Fehler einfach erst durch zwei Versionen mitzuschleppen und dann nur in der nächsten kostenpflichtigen Version zu beheben. Für den Preis würde ich schon was anders erwarten. Tja, aber wie sagte schon mein Großvater (allerdings bezog der sich noch auf das Maurerhandwerk, von Software wusste man damals noch nichts): "Jean, halt mal eben die Mauer fest – ich kassiere schnell die Rechnung ab."

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vor 17 Stunden schrieb leicanik:

Würde ich jetzt ein Abo wollen, wäre Adobe sicher die preiswertere Option.

Da wäre ich jetzt nicht ganz sicher. Ist aber auch egal - du willst es nicht.

 

vor 17 Stunden schrieb leicanik:

Ich kann es zwar nicht ändern, aber in Ordnung finde ich es nicht, solche Fehler einfach erst durch zwei Versionen mitzuschleppen und dann nur in der nächsten kostenpflichtigen Version zu beheben.

Das Problem haben wir alle.
Meiner Meinung nach hilft da nur eins - man sucht sich "wieder" andere Software oder man arrangiert sich "irgendwie" mit der vorhandener. Alles andere führt nur zum Frust.
Auch wenn das ein wenig in Grundsatzdiskussion geht - C1 kommt aus professionellen Umfeld so die wenige Hundert EUR keine so große Rolle sielen. Da sind wir als "Einzelkämpfer" immer noch ein "notwendiges Übel". Rücksicht wir nur auf die große Studios und deren Anforderungen genommen. Meiner Meinung nach auch nur, weil da die Hardware von Phase One zum Einsatz kommt.

 

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Am 26.10.2024 um 22:27 schrieb DSLRUser:

Wenn Du kein Template hast der das Objektiv falsch erkennt - wäre auch als Maßnahme mit exiftool schauen was ind en RAW und JPEG wirklich steht. ich nehme an bei den JPEG handelt es sich um OOC JPEG und nicht durch eine Software RAW-> JPEG  Konvertierung entstandene.

Ich gebe auch zu bedenken, dass auch die Ausgaben von exiftool hier keine absolute Referenz sind. Um zu sehen, was wirklich in den EXIFs steht, muss man die binäre Ausgabe ansehen, denn der Text "Tamron 90mm F/2.8 Di III MACRO VXD" oder was immer da rauskommt ist die Interpretation des Zahlenwertes, welcher tatsächlich in den EXIFs steht. Die Objektivhersteller sind da teilweise etwas nachlässig und verwenden unter Umständen Codes, die eigentlich vergeben sind. Dann darf die Software raten, welches Objektiv gemeint ist. Unter Umständen funktioniert das ganz gut, wenn es andere Unterscheidungsmerkmale gibt, welche eindeutig sind. Das ist dann aber schon eher "Elementar, mein lieber Watson!". Ich erinnere mich zum Beispiel, dass das Carl Zeiss 35mm f/1.4 ZF.2 und das Zeiss Milvus 35mm f/1.4 ZF.2 nicht oder zumindest schwer auseinander zu halten waren. Noch extremer ist es bei Blitzgeräten. Ich habe einmal ein paar alte Files raus gesucht. Da schreibt exiftool:

Zitat

External Flash Firmware         : 5.01 (SB-900)

Beides falsch. Der Blitz ist ein Godox V860II-N und die Firmware ist eine ganz andere. Trotzdem sind diese Werte sinnvoll, denn sie signalisieren der Kamera dass dieser Blitz zu diesem Nikon Speedlight mit dieser Firmwareversion kompatibel ist. Denn die Nikon weiß für alle Nikon Blitzgeräte, welche Optionen sie unterstützen und welche nicht. Für Godox weiß sie das natürlich nicht. Detto meldet sich der Godox V350-O bei der Kamera als Olympus Blitzgerät an.

Bei Objektiven ist das Problem eben, dass es heute nicht mehr nur darum geht, was irgendwo in einer Infozeile steht, sondern dass mit einer Erkennung Profile verknüpft sind. Wer hier im Detail dafür zu blamieren ist, ist oft nicht eindeutig. Da hatte man in historischer Zeit nicht den Weitblick, ein System ähnlich den MAC Adressen bei Netzwerkschnittstellen einzuführen. Da ist der erste Teil der MAC Adresse die Hersteller ID und der zweite Teil eine Nummer, welche der Hersteller selbst verwaltet. Hätte man das bei Lens-Ids, dann wäre zumindest klar, ob das ein Tamron oder ein Sigma Objektiv ist.

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vor 2 Stunden schrieb kdww:

Rosinenpicken ist leider nicht immer möglich.

Hä? Darum geht’s doch gar nicht. Hast du richtig gelesen? Sie produzieren einen einfachen Datenbankfehler und halten es nicht für nötig, den in der gut bezahlten Version zu korrigieren, was vermutlich nicht mal besonders schwierig wäre. Wenn sie wenigstens endlich mal zulassen würden, dass man in den Grundeinstellungen wählen kann, ob man prinzipiell lieber das Manufacturer Profile hätte. Es ist übrigens nicht so, dass es für eine Kaufversion gar keine  Updates gäbe, wie dein Beitrag nahelegt. Sonst wüsste man ja, dass man keinerlei Fehlerkorrekturen zu erwarten hat.

bearbeitet von leicanik
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Ich habe nochmal die Beiträge hier drüber gelesen, sind ja schon ne Weile her. Um es nochmal klarzustellen:

C1 liest die Objektivdaten und wendet dann grundsätzlich sein eigenes Korrekturprofil an, sofern es eines gibt. Bei Objektiven, für die es kein eigenes Profil hat, nimmt es das in den Objektivdaten abgelegte Herstellerprofil. Man kann dieses Verhalten leider nicht grundsätzlich umstellen, dass also immer zuerst das Herstellerprofil genommen würde. Man kann es nur jedesmal einzeln bei der Bearbeitung einstellen.

Beim besagten Tamron nun ist es so, dass meine C1 Version noch kein eigenes Profil dafür hat, aber nun nicht wie bei anderen Objektiven dann eben auf das Herstellerprofil umschaltet, sondern es „erkennt“ das Objektiv fälschlich als ein Sigma und wendet dessen Profil an.
Natürlich kann ich jedes Mal von Hand das Herstellerprofil einschalten, aber das ist nervig. Ich habe inzwischen eine Notlösung gefunden: Ich schalte es nach dem Import bei einem Bild von Hand um, und bevor ich irgendwelche anderen Parameter verändert habe, übertrage ich per Copy + Paste diese Änderung auf alle anderen Bilder der Session, die mit dem Objektiv gemacht wurden. Ich komme damit zurecht, auch wenn es anders einfacher wäre. Warum aber Phase One so etwas erst in der übernächsten Version korrigiert und nicht wenigstens ein Kulanzangebot macht, muss ich nicht verstehen oder gar gutheißen. Das zu kritisieren halte ich auch nicht für Rosinenpicken.

bearbeitet von leicanik
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vor 12 Stunden schrieb leicanik:

Hä? Darum geht’s doch gar nicht. Hast du richtig gelesen? Sie produzieren einen einfachen Datenbankfehler und halten es nicht für nötig, den in der gut bezahlten Version zu korrigieren, was vermutlich nicht mal besonders schwierig wäre. Wenn sie wenigstens endlich mal zulassen würden, dass man in den Grundeinstellungen wählen kann, ob man prinzipiell lieber das Manufacturer Profile hätte. Es ist übrigens nicht so, dass es für eine Kaufversion gar keine  Updates gäbe, wie dein Beitrag nahelegt. Sonst wüsste man ja, dass man keinerlei Fehlerkorrekturen zu erwarten hat.

Es ist halt die Entscheidung einer Firma, welche Resourcen sie für was einsetzen, die Datenbank scheint nicht das dringenste Entwicklungsproblem zu sein. Und klar bekommt die Kaufversion Updates. Aber wenn die persönlichen Wünsche da nicht dabei sind, da interessiert das beim Hersteller letztendlich niemand. Das ist das Risiko Kauf gegen Abo. Du hast die unter Betrachtung aller Vor- und Nachteile incl der daraus entstehenden Risikien für den Kauf entschieden und dabei sicher einkalkuliert, dass du halt doch kurzfristig die nächste Version zur Fehlerbeseitigung kaufen musst und trotzdem viel Geld gegenüber dem Abo sparen wirst, also hast du alles Richtig gemacht. 

Sorry, dass ich vielleicht etwas harsch geschrieben habe. Aber ich hatte Beruflich auch immer mit solchen Themen zu tun, da bin ich nicht ganz frei davon.

Letztendlich sind wir wie DSLRUser schreibt Einzelpersonen, der Aufwand hier was zu machen steht für die Firma in keinem Verhältnis zum Nutzen (sie werden lediglich aufs Abo Verweisen).

Bei LR habe ich mal was bei der Hotline bemängelt und die haben mir im Gespräch direkt 3 Monate auf mein ABO aufgebucht, geht also auch anders.

bearbeitet von kdww
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vor 28 Minuten schrieb kdww:

Aber wenn die persönlichen Wünsche da nicht dabei sind, da interessiert das beim Hersteller letztendlich niemand. Das ist das Risiko Kauf gegen Abo. …

Danke für deine Klarstellung :)  Das Zitierte ist mir natürlich schon auch klar. Ich hätte halt nicht gedacht, dass es mit dem Kauf der nächsten Version den Fehler immer noch gibt. Insofern hast du schon recht: aufregen hilft auch nicht weiter, weil es den Firmen inzwischen eben einfach egal ist, sie haben genug zahlende Kunden. Das erlebe ich ja an anderen Stellen auch so, zum Beispiel im Handwerk. Als Dinosaurier, der ich inzwischen langsam werde, bin ich es halt noch so gewohnt, dass ich immer versucht habe, gute Arbeit für mein Geld abzuliefern. Heute zählt mehr, dass man die Arbeit gut verkauft. Ist halt so…

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vor 6 Stunden schrieb kdww:

Du hast die unter Betrachtung aller Vor- und Nachteile incl der daraus entstehenden Risikien für den Kauf entschieden und dabei sicher einkalkuliert, dass du halt doch kurzfristig die nächste Version zur Fehlerbeseitigung kaufen musst ...

Ich habe Phase One einmal - könnte Capture One 8 oder 9 gewesen sein - einen achtseitigen illustrierten Fehlerbericht geschrieben. Inklusive Übersetzungsfehlern in der deutschen Version und Anregungen, für welche Optionen man Presets in die Einstellungen legen sollte, damit man eben nicht gewisse elementare Dinge bei jedem Bild einzeln ändern muss. Phase One hat mit einer Ticketnummer reagiert, unter welcher sie es in Ihrem Fehlertracking System abgelegt haben. Einige Monate später kam ein Mail an alle registrierten Benutzer, dass das alte Ticketsystem abgeschaltet würde. Noch offene Probleme müssten vom Kunden ins neue System neu eingebracht werden. Das habe ich nicht getan. Nachdem ich "die nächste Version zur Fehlerbeseitigung" gekauft habe - Abo gab 's noch nicht - hatte ich nicht den Eindruck, dass sich an den von mir gemeldeten Problemen essentiell etwas geändert hatte. Ich habe es allerdings nicht im Detail nachgetestet. Wozu auch.

Nächste Woche beginne ich mit den Arbeiten am neuen Bildbearbeitungsrechner. Wenn Phase One da wieder rauf will, werden sie springen müssen.

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Am 25.8.2025 um 21:32 schrieb leicanik:

Beim besagten Tamron nun ist es so, dass meine C1 Version noch kein eigenes Profil dafür hat, aber nun nicht wie bei anderen Objektiven dann eben auf das Herstellerprofil umschaltet, sondern es „erkennt“ das Objektiv fälschlich als ein Sigma und wendet dessen Profil an.
Natürlich kann ich jedes Mal von Hand das Herstellerprofil einschalten, aber das ist nervig.

Vielleicht habe ich es falsch verstanden aber - wenn es kein Profil für Tamron gibt (was irgendwie auch nachvollziehbar ist), ist sowohl Sigma wie auch Herstellerprofil falsch.

vor 6 Stunden schrieb tengris:

Wenn Phase One da wieder rauf will, werden sie springen müssen.

Ich glaube die haben dein "pixen" nicht mal gehört.
(Ist jetzt nicht ganz ironisch gemeint. Jede Firma hat am liebsten Kunden die zahlen und "schweigen". Ob sie zufrieden sind, interessiert an sich nicht. )

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vor 27 Minuten schrieb DSLRUser:

Jede Firma hat am liebsten Kunden die zahlen und "schweigen".

Solche Firmen gibt es und es sind nicht wenige. Und solche Kunden gibt es auch. Aber ein paar Trotzköpfe zahlen dann eben nicht mehr. Mein Capture One ist so alt wie meine jüngste Kamera. Und einige neuere Versionen von C1 habe ich eben nicht mehr gekauft. Sollte eine neue Kamera nach Unterstützung verlangen, werde ich mir einen Workflow basteln, in dem ich die Files mit Adobe Camera RAW in TIFFs umwandle und diese dann C1 zur weiteren Bearbeitung vorlege. Mache ich teilweise schon. Schau mer mal, wie das auf längere Sicht funktioniert. Investieren kann ich immer noch. Bei Phase One oder anderswo.

P.S.: Zur Firmenphilosophie an sich:

Ich habe einmal mit einem neuen Kollegen aus Portugal über seinen beruflichen Werdegang gesprochen. Es hatte nach dem Studium einige Jahre bei einem portugiesischen Telekommunikationsanbieter gearbeitet. Dieser war dann von einem expansiven französischen Konkurrenten geschluckt worden. Deren Philosophie war "wir sparen wo es nur geht und fahren dazu die Servicequalität so weit runter, dass die Kunden gerade noch nicht den Anbieter wechseln". Das war nicht seines, deshalb kam er zu uns. Aber bei dieser Firmenphilosophie - die ja kein Einzelfall ist - fragt wann sich, ob die das eigentlich auf der Uni so lernen.

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vor 59 Minuten schrieb DSLRUser:

Vielleicht habe ich es falsch verstanden aber - wenn es kein Profil für Tamron gibt (was irgendwie auch nachvollziehbar ist), ist sowohl Sigma wie auch Herstellerprofil falsch.

  1. Phase One testet viele Objektive und implementiert in Capture One dann eigene Korrekturprofile. Diese werden vorrangig angewandt. Sie tragen immer den Namen des Objektivs.
  2. Gibt es in C1 kein solches selbst entwickeltes Profil für das Objektiv, dann greift die Software automatisch auf die Korrekturdaten des Objektiv-Herstellers zurück, welche in der Firmware des Objektivs abgelegt sind. Diese werden in C1 "Manufacturer Profile" genannt.
  3. Im Fall des Tamron 90mm Macro glaubt nun C1, es habe das Sigma 2.8/90mm vor sich, für das es ein eigenes Korrekturprofil besitzt und nun folgerichtig auch anwendet. Das Profil passt aber natürlich nicht zum Tamron. 
  4. C1 verwechselt das Objektiv, obwohl dessen Name und Daten in dessen Firmware korrekt vorhanden sind. Dass sie vorhanden sind, beweist nämlich die Tatsache, dass andere Programme das Objektiv korrekt erkennen.
  5. Man kann in C1 für jedes Objektiv auch selbst wählen, welches Korrekturprofil genutzt werden soll. Allerdings muss man das bei der Entwicklung eines einzelnen Bildes jedesmal händisch umstellen, man kann es C1 nicht grundsätzlich vorgeben. Es gibt also keine grundsätzliche Voreinstellung "wende für Objektiv X immer das Manufacturer Profile an, auch wenn du ein eigenes Profil dafür besitzt". Und es gibt auch keine globale Voreinstellung "wende nie die C1-Profile an sondern immer die Manufacturer Profiles". 
  6. Aufgrund dieser Verwechslung von C1 wird mein Objektiv falsch korrigiert. Ich kann dem Programm nicht vorschreiben, dass es statt des falschen eigenen Profils doch bitte automatisch immer die Korrekturdaten von Tamron aus der Firmware (= das "Manufacurer Profile") verwenden soll. Ich müsste also das Korrekturprofil für jedes einzelne Bild selbst umschalten, was reichlich umständlich ist.
  7. In C1 gibt es aber immerhin die Möglichkeit, Entwicklungseinstellungen eines Bildes auf andere Bilder im Ordner zu übertragen. Das zumindest eröffnet mir die Möglichkeit zu folgender Lösung: Ich muss das Profil für ein einzelnes  Bild umstellen und dann über "Einstellungen kopieren / Einstellungen einfügen" die Veränderung auf alle anderen Bilder im Ordner, die mit dem 90er Tamron gemacht wurden, übertragen. Damit habe ich dann bei allen diesen Bildern das korrekte Manufacturer Profile aktiviert statt des falschen Profils für das Sigma. Das mache ich am besten zuerst – bevor ich irgendwelche anderen Einstellungen (Helligkeit, WA usw.) verändere (damit diese nicht ungewollt mit überragen werden).

Ich hoffe, jetzt ist es verständlicher :) 

bearbeitet von leicanik
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Mal drei Screenshots zur Verdeutlichung:

1. so sieht ein korrekt erkanntes Objektiv mit C1-eigenem Profil aus (in dem Fall das Sigma 18-50mm):

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2. das 90mm Tamron wird mit dem Sigma 90mm verwechselt:

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3. man kann das im Objektiv hinterlegte Profil des Objektivherstellers einzeln von Hand auswählen:

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Am 27.8.2025 um 00:11 schrieb leicanik:

Gibt es in C1 kein solches selbst entwickeltes Profil für das Objektiv, dann greift die Software automatisch auf die Korrekturdaten des Objektiv-Herstellers zurück, welche in der Firmware des Objektivs abgelegt sind. Diese werden in C1 "Manufacturer Profile" genannt.

Das ist aber nur dann richtig wenn es sich im Objektiv vom Kamerahersteller handelt. Alle anderen bleiben "draußen", weil die Kommunikation nicht gegeben ist. (Bin zwar nicht 100% sicher, meine aber, dass so etwas selbst bei mFT und E-Mount gilt)
 

 

Am 27.8.2025 um 00:11 schrieb leicanik:

Ich hoffe, jetzt ist es verständlicher

Ich hatte demnach Dein Beitrag richtig verstanden, Du aber meins nicht deswegen noch mal der Eintrag oben.

 

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Am 25.8.2025 um 18:21 schrieb tengris:

Ich gebe auch zu bedenken, dass auch die Ausgaben von exiftool hier keine absolute Referenz sind.

Das ist so fern falsch, weil man immer die Möglichkeit hat entsprechende RAW Bilder Phil zur Verfügung zu stellen, damit er die Anpassung implementieren kann. Im Gegensatz zu großen Firmen macht er auch kleine Änderungen die den Usern helfen.

 

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