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Am 9.11.2018 um 11:36 schrieb Agfa Click:

Ich habe aktuell das Problem, dass zwei ext. Festplatten (WD, 1 TB, USB) nicht mehr lesbar sind.

 

Wann hast Du die Festplatte gekauft bzw formatiert? Nach 10 Jahren würde mich ein Datenverlust nicht wundern.

bearbeitet von benmao
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Was rotierende Festplatten gar nicht mögen, ist das Starten und Stoppen. Bei mir laufen HDs (Samsung, WD) seit Jahrzehnten ununterbrochen und ohne Ausfälle. Mir selber ist noch nie eine Festplatte defekt gewesen, ausser einer externen 2.5", die im Betrieb runter gefallen ist und dann defekte Tracks hatte. Mit einem journaling Dateisystem sollte auch ein Stromausfall im Betrieb keine Probleme machen. Ich weis nicht, was ihr mit euren Festplatten anstellt. :eek:

Läuft die Platte an? Mach sie klackende Geräusche? Was heißt, wird nicht erkannt? Ich würde Mal einen HW-Fehler ausschliessen und die HD direkt an einem PC mit einem (Live) rettungs Linux System anschließen. Das sollte auch Dateisysteme von MacOS lesen können. Da gibt es Tools, um files von Partitionen dann auf ein anderes Medium zu sichern. 🚑🐧

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vor 9 Stunden schrieb doc brown:

Bei mir laufen HDs (Samsung, WD) seit Jahrzehnten ununterbrochen und ohne Ausfälle. 

. 🚑🐧

Seit Jahrzehnten? Also mindestens 20 Jahre. Gab es da überhaupt schon Samsung Festplatten?

Jedenfalls geht die Magnetisierung verloren, wenn die Daten nicht neu geschrieben werden. Egal ob sie im Schrank liegt oder läuft. Man müsste von Zeit zu Zeit umkopieren. 

 

Laufen lassen kann aber tatsächlich besser sein (Verharzung), auch wird das Hauptverzeichnis evt neu beschrieben.  

Siehe auch

https://de.m.wikibooks.org/wiki/Datensicherung/_Langzeitarchivierung#Haltbarkeit_von_Daten_auf_externer_Festplatte_erh.C3.B6hen

 

 

 

 

 

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Hallo zusammen, ich wollte den Thread nicht kapern, da es hier ja auch ursprünglich um ext. Festplatten ging. Aber durch Eure Informationen angestachelt habe ich einen Thread aufgemacht und das dann versucht auch ein wenig zu sortieren. Ich würde mich freuen wenn sich ein paar beteiligen und ihre Strategie (noch mal - etwas sortierter) kund tun. 

 

Ich bin auf der Suche nach Optimierung :)

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Ich nutze ebenfalls diverse externe USB-Festplatten (so ca. 15 Stück, die zyklisch aktualisiert werden) verschiedener Hersteller zur Datensicherung. Einige Festplatten habe ich bereits ersetzt - nicht weil sie kaputt waren, sondern da sie so alt waren, dass die Kapazität einfach zu klein wurde (160GB oder weniger). 😉

Wichtig ist mir, dass ich per Hand die Ordner kopiere und den Kopiervorgang durch MD5-Checksumen verifiziere. Tools oder Software zum automatischen Sichern könnten potentielle Bugs beinhalten und ich vertraue aus gutem Grund keiner komplexen Software. Das gleiche gilt übrigens auch für die Sicherung auf einem NAS. Diese sind zwar komfortabel, aber gänzlich ungeeignet zur Datensicherung. Sie dienen eher zur Verteilung von Daten im Netz. Das wollte ich nur mal gesagt haben, da einige Bekannte ausschließlich ihren NAS zur Datensicherung verwenden und die eigentliche Funktion nicht verstanden haben.

 

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vor einer Stunde schrieb Tobias123:

Das gleiche gilt übrigens auch für die Sicherung auf einem NAS. Diese sind zwar komfortabel, aber gänzlich ungeeignet zur Datensicherung. Sie dienen eher zur Verteilung von Daten im Netz. Das wollte ich nur mal gesagt haben, da einige Bekannte ausschließlich ihren NAS zur Datensicherung verwenden und die eigentliche Funktion nicht verstanden haben.

 

Kann ich nicht ganz teilen Deine Meinung. Gänzlich ungeeignet? Eine NAS ist erstmal ein "Netzwerkspeicher" und was macht man mit Speicher - Daten darauf ablegen und darauf zugreifen. So liest sich das auch in den Definitionen welche man zu dem Thema findet.  Natürlich verteile ich die Daten zentral an alle Clients im Netzwerk bei Bedarf oder nutze andere "Services" welche mir durch die NAS zur Verfügung stehen (DHCP Server, Media-Server, Backup, Download Client etc.)

aber es spricht wohl nichts dagegen auch das Client Backup darauf laufen zu lassen. Das ganze als Raid um noch etwas Sicherheit bei einem Festplattendefekt zu haben. Klar, fackelt mir die Bude ab habe ich Pech, dafür könnte ich dann noch ein ausgelagertes Backup machen (Cloud, entfernte NAS, USB Platte und zu Papi oder Bruder fahren). 

Ich finde das nicht nur komfortabel sondern auch sehr geeignet. Mir wäre es definitiv zu blöd mit 15 Platten zu hantieren. Zumal ich seit Beginn noch nie einen wirklichen physikalischen defekt (wenn dann hat er sich angekündigt und ich reagiert) an einer Festplatte hatte sondern eher mit defekten MBRs oder Partitionstabellen kämpfen musste. Da konnte ich aber immer die Daten wiederherstellen. 

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vor 18 Minuten schrieb Son:

Kann ich nicht ganz teilen Deine Meinung. Gänzlich ungeeignet? Eine NAS ist erstmal ein "Netzwerkspeicher" und was macht man mit Speicher - Daten darauf ablegen und darauf zugreifen. So liest sich das auch in den Definitionen welche man zu dem Thema findet.  Natürlich verteile ich die Daten zentral an alle Clients im Netzwerk bei Bedarf oder nutze andere "Services" welche mir durch die NAS zur Verfügung stehen (DHCP Server, Media-Server, Backup, Download Client etc.)

aber es spricht wohl nichts dagegen auch das Client Backup darauf laufen zu lassen. Das ganze als Raid um noch etwas Sicherheit bei einem Festplattendefekt zu haben. Klar, fackelt mir die Bude ab habe ich Pech, dafür könnte ich dann noch ein ausgelagertes Backup machen (Cloud, entfernte NAS, USB Platte und zu Papi oder Bruder fahren). 

Wie gesagt: Ein NAS ersetzt keine richtige Backup-Lösung.

Löscht du versehentlich wertvolle Daten, hilft dir auch kein RAID. Wurde das System infiziert und verschlüsselt oder löscht  Daten, sind sie weg. Klar kann man ein "richtiges Backup" z.B. auf weitere Festplatten / Speichermedien über ein NAS organisieren. Ein NAS alleine ist aber keine sichere Backup-Lösung. Sicherheit gibt es erst dann, wenn auch von dem NAS ein Backup erzeugt wird.

Und ein Aspekt hast du auch genannt: Klaut dir einer deinen NAS (realistischer als ein Brand) ist alles weg. 

bearbeitet von Tobias123
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Ein Backup kann auf einem NAS liegen. Das ist eine richtige Backup Lösung. Warum sollte ich Daten aus einem "Backup-File" löschen? Also ist ein NAS alleine eine "sichere" (was ist schon sicher - siehe Gebäudebrand/Diebstahl) Backuplösung, wsofern ich mein Backup dort speichere - ich spreche nicht von den Daten an sich. Oder zumindest von den Daten dann ein Backup auf eine 2. Platte in der NAS oder eine andere NAS. 

Klar ist bei einem Diebstahl alles weg... wenn Du es nicht dezentralisierst ist as immer so, egal mit welcher Lösung... auch mit USB Festplatten (deshalb habe ich ja auch Cloud, entfernte NAS oder Auslagerung zu Freunden/Familien erwähnt).

Aber ja, wenn man die Daten auf einer NAS speichert ist das KEINE Backup-Lösung, da gebe ich Dir rech und ein Raid hat auch noch nie ein Backup ersetzt.

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vor 50 Minuten schrieb Tobias123:

Wie gesagt: Ein NAS ersetzt keine richtige Backup-Lösung.

Man kann es aber koppeln. NAS mit 2 Platten. Bei Hardware-Defekt einer Platte, hat man schon mal eine zweite Platte zur Sicherung. Das ist schon mal nicht schlecht. Das noch kombiniert mit einer Backup-Sicherung auf 2-3 USB-Platten im Wechsel, die nach dem Backup abgetrennt werden und woanders lagern ist recht sicher.

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Auf die Haltbarkeit der Daten ist jetzt noch keiner Eingegangen. Ihr sichert im Wechsel und wenn ihr nach Jahren ein altes Bild sehen will, ist es nicht mehr lesbar?

Ich habe die Daten auf 2 Platten und die kommen vom Laptop auf die erste und von der ersten auf die zweite. Bei dem letzten Schritt kopierte ich bisher nur die nicht vorhandenen, was aber ganz schlecht ist, weil die alten Daten schon jahrelang nicht mehr kopiert wurden. 

Ich kopiere in Zukunft alle (vorhandene überschreiben), und wechsle die Reihenfolge auch jährlich durch. Dann vergammeln die Daten nicht.

Optimal wäre noch ein diff Programm jedes Jahr (Kdiff3) über beide Festplatten laufen zu lassen, um auszuschließen dass man defekte , also  geänderte, kopiert.

Jpg Dateien, nicht die RAW, habe ich auch noch auf Flickr im Netz.

Nur mit NAS wäre mir zu riskant, man denke nur an einen Trojaner/Virus der alles verschlüsselt.

 

bearbeitet von benmao
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Nachtrag: wenn ich von Platte 1 auf Platte 2 kopiere und sonst keine Kopie habe, wäre auch das Risiko dass die Bilder von einem Virus manipuliert werden. Wenn ich vorher die Bilder betrachte, dann die zweite Platte anschliesse und diese nach dem kopieren wieder anstecke sollte das Risiko aber minimiert sein. 

Wir hatten in der Tat letztes Jahr einen derartigen Virus und hatten Glück, dass dieser den Dateinamen geändert hatte, so wurden die Backup-Daten nicht mit den manipulierten überschrieben.

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Wenn du periodisch Backups machst (Inkrementelle UND auch Gesamtbackups) und diese Backupversionen lagerst über ein paar Monate, dann enthalten diese Dateien immer neue Kopien der ältesten Daten aufm PC. Ich behalte diese dann etwa 1-2 Jahre restrospektiv auf um Datenlöschungen/änderungen abzusichern. Das heisst ein 10 Jahre altes Foto ist bei mir in verschiedenen Bakcupfiles drin und diese haben ein Alter von etwa 0-2 Jahre. Diese Primärbackups erstellt Acronis automatisch auf eine interne zweite HD. Ich kopiere etwa einmal im Monat diese Backups mit Teracopy auf die auf die NAS und auch auf externe USB/HDs. Eine davon kommt wohl ab Montag ins Büro.

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Am 9.11.2018 um 18:49 schrieb cyco:

Vermutlich ja, aber mich würde immer noch ein Bild interessieren.

@cyco

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bearbeitet von Agfa Click
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Ich habe in den letzten Tagen viel gelesen zum Thema Retten von Daten auf nicht mehr ansprechbaren Festplatten.

Vorab, ich habe es wider besseres Wissen gestern auch nochmal probiert, meine 2 USB-Festplatten an einem Win-Notebook anzuschließen. Ohne Erfolg!

Meine Zusatzfrage an evtl. erfahrene Anwender hier ist, gibt es echte Empfehlungen für eine "Rettungssoftware"?

Ach ja, bei mir muß es auf einen Imac mit OSX funktionieren.

Ich habe ausprobiert:

- EaseUS Data Recovery Wizard

- Stellar Mac Data Recovery Professional   (aka Disk Warrior)

Beide habe nach jeweils einer Nacht von der WD Festplatte den Inhaltsindex lesen können und angezeigt (also meine Datei/- bzw Ordnernamen.

Von einem Lizenzkauf, welcher dann das Echte bereitstellen der Inhalte machen soll habe ich erst mal abgesehen. Die Lizenz kostet 89,-€ bzw 99,-@ und gilt nur für ein Jahr.

bearbeitet von Agfa Click
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vor einer Stunde schrieb Agfa Click:

@cyco

Danke. Und das sieht in der Tat nicht gut aus, weil das weder ein normaler IDE- oder SATA-Anschluss ist. Das nächste Mal kauf lieber ein leeres USB-Festplattengehäuse und eine normale Festplatte dazu. Das ist dann Plug-and-Store. ;)

bearbeitet von cyco
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vor 48 Minuten schrieb Agfa Click:

Vorab, ich habe es wider besseres Wissen gestern auch nochmal probiert, meine 2 USB-Festplatten an einem Win-Notebook anzuschließen. Ohne Erfolg!

Wenn die Festplatten mit HFS+ formatiert sind, kann Windows sie nicht lesen. Dafür braucht es dann einen Treiber. Hier kann mal wohl 10 Tage den Treiber testen?

https://www.paragon-software.com/de/home/hfs-windows/

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Am 11.11.2018 um 15:36 schrieb wasabi65:

Wenn du periodisch Backups machst (Inkrementelle UND auch Gesamtbackups) und diese Backupversionen lagerst über ein paar Monate, dann enthalten diese Dateien immer neue Kopien der ältesten Daten aufm PC.

Bei inkrementellem Backup werden die alten Daten aber nicht mehr neu geschrieben und können über die Jahre verloren gehen, da ja nur neue Bilder kopiert werden. 

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Genau, Acronis macht mir das einmal pro Woche und alle 4 Wochen fängt eine neue Kette an. Ich habe also jeden Monat eine neue Backup Kopie der alten Fotos, plus die neuen frisch dazu. Die alten Backupketten behalte ich über einen gewissen Zeitraum (etwa 2-3 pro Jahr). Durch das kopieren und archivieren der Backupcontainer kann es auch weniger zu Lesefehlern durch Alterung des Datenträgers kommen.

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vor 19 Stunden schrieb cyco:

Danke. Und das sieht in der Tat nicht gut aus, weil das weder ein normaler IDE- oder SATA-Anschluss ist. Das nächste Mal kauf lieber ein leeres USB-Festplattengehäuse und eine normale Festplatte dazu. Das ist dann Plug-and-Store. ;)

@Cyco

Dei obige Rat des getrennt kaufens ist für mich noch nicht einleuchtend. Um aber da keinen neue Fehler zu machen hier meine Nachfrage:

Wenn die eparat gekaufte Festplatte aber auch wieder die komplette Elektronik beinhaltet bringt es doch nichts, oder?

 Dasselbe habe ich doch jetzt auch, nur das die verklebten (Seagate) oder verklickten Gehäuse (WD) schwerer zu öffnen sind. Wobei wir ja wissen, dass das eh nichts bringt.

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vor 28 Minuten schrieb Agfa Click:

Wenn die eparat gekaufte Festplatte aber auch wieder die komplette Elektronik beinhaltet bringt es doch nichts, oder?

Du kaufst eine nackte Festplatte ohne Gehäuse mit normalen SATA-Anschluss und ein Leergehäuse ohne Platte und baust beides mit zusammen. Das ist ziemlich easy. Festplatte ins Gehäuse schieben, Festplatte ans Gehäuse schrauben und dann das Gehäuse zuschrauben. Dann hast Du eine USB-Festplatte, die Du jederzeit auch im Rechner testen könntest oder schnell austauschen kannst. Ich kaufe schon lange keine festverbauten USB-Platten mehr, weil dort auch gerne die ganz langsamen Modelle verbaut werden. Ich nutze gerne dieses Gehäuse.

http://www.fantec.de/produkte/speicherprodukte/festplattengehaeuse/25-zoll-festplattengehaeuse/produkt/details/artikel/1659_fantec_db_alu3_6g/

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Mein Dank geht an cyco und allen, die ihre Zeit geopfert haben um mir bei meinen Problemen zu helfen.

@cyco

Ich glaube,  den von dir vorgeschlagenen Weg kann ich nicht nutzen. Bei aktuellen IMacs gibt es kein (e)Sata mehr da wird thunderbold verwendet.

Eine Festplatte in einen IMac einbauen geht auch nicht,  usw.

Evtl. Sind ja deine Tipps für PC-Nutzer hilfreich.

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