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In den 90er Jahren, bin ich aus versehen in die Fine Art Szene rund um Andreas Weidner gerutscht.

 

Lernte das Zonensystem von Ansel Adams, und besuchte Workshops von Peter Gasser (Schweiz) und Helmut Hirler.

 

Was mich damals fasziniert hatte, war die absolute technische Auflösung einer 8 X 10inch Kamera.

 

Ich selber habe es nie über die Größe von 4 X 5inch geschafft, die kosten standen damals einfach in keinem Verhältnis mehr, etwas größeres anzuschaffen.

 

Die Idee der technisch hohen Auflösung haben mich seither begleitet, und mit der digitalen Aufnahmemöglichkeit wurde es mir ermöglicht, dass mit wenig Geld auch umzusetzen.

 

Nicht das ich jetzt falsch verstanden werde, ich möchte einfach auch diesen Aspekt ansprechen, nachdem mein erster Beitrag mit einer 12 Megapixel- Kamera gemacht wurde.

 

Folgende Aufnahme wurde mit der Sigma DP1 M gemacht, erinnert überhaupt nicht an Ansel Adams, aber der Geist der 90er schwingt da bei mir mit.  B)

 

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Hmm... Problem ist halt, daß optimale Bildqualität mit den normalen Wiedergabemedien schwer zu transportieren ist - hier im Forum definitiv nicht.

 

Das Photo selbst gefällt mir sehr gut - auch wenn es mit meiner GX7 gemacht worden sein könnte. (Würde nach ordentlicher Entwicklung der Wolken mit meinem entsprechenden Preset im Forum genauso aussehen ;)). Gegen mittigen Himmel habe ich generell wenig und im konkreten Fall gar nichts. Einmal sind die Unterschiede zwischen beiden Bildhälften so vielfältig, daß ich nicht noch einen Größenunterschied brauche, und dann liegt der Horizont halt so perfekt an der Markierung des Pfahls (oder eher umgekehrt), und der Pfahl ist so assymetrisch geteilt, daß mein Bedarf an Assymetrie mehr als gedeckt ist. Im Gegenteil (Beinahe-)Symmetrie der einen Teilung und extreme Unsymmetrie der anderen - das hat was.

 

So verschieden sind die Geschmäcker.

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Der Threadtitel sagt mir, dass die „optimale Bildqualität“ für jeden eine andere Bedeutung hat.

 

Ich habe versucht, anhand von Text und Bild eine meiner Sichtweisen zur „optimalen Bildqualität“ darzustellen. Text ohne Bild, oder Bild ohne Text wird in so einem Fall immer schwierig ( was will er...).

 

Mit der Wiedergabe hier hat micharl Recht, da kann man fast jede x- beliebige Kamera nehmen, die Auflösung hier, wird den Sigma Merrill- Kameras nicht gerecht (darum ist Textbegleitung hier wieder sinnig).

 

Würde man die klassische Bildgestaltung bei meinem Bild (was die Lehrbücher so sagen) zu Grunde legen, hätte joachimeh wieder recht.

 

Klassische Bildgestaltung habe ich in der Analogzeit bis zum abwinken betrieben. Heute weiß ich, dass es gut ist, dieses Wissen zu haben, aber ich weiß auch, dass ich mich, für meine „optimale Bildqualität“, nicht daran halten muss.

 

Technisch hohe Auflösung und klassische Bildgestaltung sind aus meiner Sicht nur zwei Aspekte für die „optimale Bildqualität“. Wenn ein Bild in mir was auslöst (meist positive Gefühle), ist es ein weiterer Aspekt für die „optimale Bildqualität“, dem ich mehr Bedeutung als den ersten zwei genanten zugestehe.   :)

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Ich sehe es wie micharl, Mitte gut, Pfosten zu weit rechts, Foto liefe bei mir unter 'bessere' (im Sinne von gut-besser-am besten).

 

Ich setzte gerne Hauptmotive an den äußersten Rand (weg vom goldenen Schnitt), da sitzt der Pfosten bei diesem Bild noch harmlos am Rand.   ;)

 

Die Idee hinter so einem Bild ist, der Betrachter soll einen Ausgangspunkt beim Betrachten des Bildes haben (Pfosten), dann aber soll sich durch den leeren Raum (Strand/Horizont) eine eigene Geschichte/Fantasie beim Betrachter entwickeln.  B)

 

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Ich sehe nicht, dass Bild*gestaltung* in dem Kontext, den wir hier diskutieren, etwas mit der Bildqualität zu tun hat. Unabhängig davon gefällt mir das Bild mit dem Pfahl von der Gestaltung sehr gut. Die Bildqualität wird dem hier zugrunde liegenden Ausgabemedium voll gerecht.

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Ich sehe nicht, dass Bild*gestaltung* in dem Kontext, den wir hier diskutieren, etwas mit der Bildqualität zu tun hat.

 

Bildqualität ohne Bildgestaltung funktioniert auch, habe ich weiter oben beschrieben.

 

Ob Bild* Gestaltung* im Kontext zu der Diskussion hier steht? Sieht vermutlich jeder anders.   ^_^

 

Ich habe mal was aus dem Eingangstext von noreflex heraus kopiert: Jetzt habe ich zufällig eine weitere Seite besucht, wo mir diese Bildgestaltung (körnige Bilder, reduzierte Schwarz- und Weiß-Werte, Split-Toning) ins Auge stach:

 

Hier sehe ich den Kontext zur Diskussion, ich glaube nicht, dass es jetzt notwendig ist, darüber zu Diskutieren wo fängt Bildgestaltung an, und wo hört sie auf, das würde dem Thread eine föllig andere Richtung geben.   B)

 

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@lichtmann und @tgutgu

 

Im Grunde ist dieser Punkt der Aufhänger für den Thread: Die Reportage aus Neuseeland hat Martin Krolop mit einer Nikon KB fotografiert (850?). Dann hat er also was Auflösung, Dynamik und Rauschen betrifft, eines der technisch besten Geräte mitgenommen, die Reise-Fotografen mit sich führen. Anschließend hat er in der Bildbearbeitung aber Techniken verwendet, die diesen Gewinn an technischer Qualität schröpfen: er hat Vignettierung hinzugefügt, die Bilder so entwickelt, dass sie rauschen, er hat Bildunschärfen en masse eingebaut (beim Fotografieren und wohl auch beim Nachbearbeiten).

 

Die Frage des Threads "Die Bedeutung der optimalen Bildqualität für unsere Fotografie" würde Krolop zumindest für seinen Neuseeland-Bericht mit der Antwort: "unbedeutend!" beantworten. Aber auch Krolop beschäftigt sich intensiv mit Objektiv-Design, Abbildungseigenschaften von Optiken, Sensoren etc. Für seine Bilder aus Neuseeland hätte er, was die Ergebnisse betrifft, aber jede x-beliebige DSLR oder DSLM mit zwei, drei preiswerten Optiken nehmen können. Seine Bilder wären im Ergebnis nicht anders ausgefallen.

 

Den Gegenpool zu dieser Beobachtung haben Links von Micharl und ThreeD gezeigt: da haben Leute sehe bedacht Bilder inszeniert, die von Exaktheit und Details leben und da haben die Künstler kein Korn, kein Rauschen, keine Unschärfen reingearbeitet. Sie haben hochwertige Technik verwendet und alle Reserven dieser Technik benutzt um neben der Bildaussage auch technische Perfektion zu erreichen.

 

In diesem Kontinuum von aufwendiger Technik und daraus entstehenden technisch hochwertigen Fotos und Fotos, die technisch "fehlerhaft" daherkommen, spannt sich ein weites Feld.

 

Ich tendiere in meinen Bildern eher zu den Leuten, die auch mal Unschärfe, Rauschen oder weniger Details akzeptieren. Hauptsache, die Bilder sprechen die Betrachter an. Und daher muss ich mich auch hinterfragen, was mehr Auflösung, mehr Dynamik und weniger Rauschen mit meinen Bildern macht: eher wenig. Sie brauchen das kaum, um zu wirken.

 

Es gibt aber Bilder und Genres, wo das sehr sinnvoll ist (Beispiele von Micharl verlinkt). Für Fotografen solcher Bilder macht es viel mehr Sinn, sich nach dem technisch besten Material zu strecken. Ihre Bilder profitieren davon weit mehr, als meine Reisefotografie...

bearbeitet von noreflex
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Da stimme ich zu. Die in Lichtmanns Pfahlbild angewandten und hier diskutierten Elemente der Bildgestaltung haben allerdings keinen Einfluss auf die "technische Bildqualität" (Auflösung, Dynamik, Rauschen, etc.). Es gibt natürlich Elemente der Bildgestaltung jenseits von Optik und Sensor, welche die erreichbare technische Bildqualität "negativ" beeinflussen, so dass es fragwürdig sein könnte, für solche Einsatzzwecke, ein Aufnahmegerät mit extrem hoher Aufnahmequalität zu verwenden, welche durch die Gestaltungs"effekte" sozusagen "vernichtet" wird.

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@tgutgu

 

Du hast es auf den Punkt gebracht! ;)

 

 

 Es gibt natürlich Elemente der Bildgestaltung jenseits von Optik und Sensor, welche die erreichbare technische Bildqualität "negativ" beeinflussen, so dass es fragwürdig sein könnte, für solche Einsatzzwecke, ein Aufnahmegerät mit extrem hoher Aufnahmequalität zu verwenden, welche durch die Gestaltungs"effekte" sozusagen "vernichtet" wird.

 

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Gast User73706

Warum fragwürdig? Wenn damit das Foto „leichter“erzeugen kann, dann ist es doch absolut legitim. Wenn man sich mit einer Kamera besonders wohl fühlt und man ihr die „technische Perfektion“ im Nachhinein entzieht, weil dies einen bestimmten Look erzeugt, sollte das doch auch genauso erlaubt wie mit einer technisch nicht so hochwertigen Kamera einen bestimmten Look zu erzeugen.

 

Am Ende zählt das Ergebnis und viele Wege führen nach Rom. :)

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Da stimme ich zu. Die in Lichtmanns Pfahlbild angewandten und hier diskutierten Elemente der Bildgestaltung haben allerdings keinen Einfluss auf die "technische Bildqualität" (Auflösung, Dynamik, Rauschen, etc.). Es gibt natürlich Elemente der Bildgestaltung jenseits von Optik und Sensor, welche die erreichbare technische Bildqualität "negativ" beeinflussen, so dass es fragwürdig sein könnte, für solche Einsatzzwecke, ein Aufnahmegerät mit extrem hoher Aufnahmequalität zu verwenden, welche durch die Gestaltungs"effekte" sozusagen "vernichtet" wird.

 

Ich freue mich schon auf die Threads: "Hilfe - ist meine Kamera zu gut für meine Fotos?"

 

Man verbindet mit solch einer Ausarbeitung wie bei der Reportage von Krolopp eine höhere Authentizität, die Aufnahmen roher, irgendwie unfertiger. Dass das heutzutage ganz und garnicht der Fall ist und man Energie in der Bearbeitung stekcen muss, um solch einen "Look" hinzubekommen, macht für mich eher diesen Ansatz der Präsentation fragwürdig, als das verwendete Aufnahmegerät. Da unsere Sehgewohnheiten aber so funktionieren, wird man als Fotograf seine Mittel eben so einsetzen, dass sie auch verstanden werden.

 

 

Gruß

 

Hans

 

bearbeitet von Hacon
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Weil es auch hier um Bilder aus Neuseeland in diesem Blog ging: http://blog.krolop-gerst.com/bildstrecke/kg-destination-neuseeland-01/

 

Meine bessere Hälfte hat viel mehr Urlaub als ich. Wir waren dieses Jahr eh schon in Florida und gemeinsam geht im Sommer in den Yellowstone. Da musste er noch weiteren Urlaub verbraten und hat erst kürzlich einige Wochen Neuseeland dazwischen geschoben.

 

Hier einige Bilderimpressionen von seiner Reise, mit den Smartphone fotografiert: https://www.flickr.com/photos/133364014@N03/albums/72157694010273782

 

Ja, schon eine ganz andere Art von Bildern, aber schlechter ? Ich finde nicht. Eine RX10 III hatte er auch noch dabei, die Bilder liegen noch unbearbeitet auf der Speicherkarte.

bearbeitet von SilkeMa
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Warum fragwürdig? Wenn damit das Foto „leichter“erzeugen kann, dann ist es doch absolut legitim. Wenn man sich mit einer Kamera besonders wohl fühlt und man ihr die „technische Perfektion“ im Nachhinein entzieht, weil dies einen bestimmten Look erzeugt, sollte das doch auch genauso erlaubt wie mit einer technisch nicht so hochwertigen Kamera einen bestimmten Look zu erzeugen.

 

Am Ende zählt das Ergebnis und viele Wege führen nach Rom. :)

 

Legitim ist es sowieso. :) So, wie man auch mit dem Porsche nur Tempo 100 fahren kann und darf! Oder mit dem SUV zum Einkaufen fahren darf.

 

Aber "fragwürdig" (=einer Nachfrage würdig) ist es in dem Sinne, dass üblicherweise versucht wird, mit geringstem Aufwand ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder aus einer gegebenen Ressource das Maximum herauszuholen.

 

Man kann die Frage stellen, warum ich so viel Leistung in einem Set zusammenstelle (und zuvor einkaufe und bezahle), um es anschließend im technischen Ergebnis (Rauschen, Details, Schärfe) zu reduzieren. Erlaubt (legitim) ist und bleibt es.

 

Es ist insbesondere unter dem Aspekt zu hinterfragen, dass wir uns als Forenten über tausende von Beiträgen über infinitessimal kleine Unterschiede bestimmter Optiken oder Kameras zerfleischen, um dann fassungslos mit anzusehen, wie der Krolop mit einem F1-Boliden loszieht und dann unscharfe, verrauschte Bilder präsentiert. Darf der das? ;)

 

Was sagt uns das über die Bedeutung unserer Technik-Kampf-Diskussionen?

 

(Meistens ist sie so was von unwichtig für unsere Bildergebnisse. Aber es gibt einige Bereiche, wo genau diese kleinen Unterschiede bedeutsam sind. Meistens jedoch nicht für unsere eigenen Bilder, sondern für irgendwelche Fotografen von Olympiaden, Modenschauen und anderen virtuellen Notwendigkeiten)

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Gast User73706

Natürlich darf er das und jeder andere auch. Rauschen, Teiltonung, flaches schwarz, Korn und Tonung hin oder her. Die Kamera bietet trotzdem die höchste Dynamic Range und einer der besten AFs auf dem Markt und natürlich auch eine super ISO Leistung. All diese Vorteile werden durch die Nachbearbeitung nicht entkräftet sondern sie helfen dabei im richtigen Moment zuverlässig zu sein und danach noch mehr aus den Fotos herauszuholen. Und sich eben damit wohl zu fühlen, was wahrscheinlich am wichtigsten ist.

 

Für mich hinkt der Vergleich des SUVs weil die Kamera eben dann genau das tut, was sie tun soll und der SUV in der Stadt maximal über einen hohen Bordstein muss oder im Winter mehr Grip hat. Das heißt die Leistung der Kamera wird viel öfter und regelmäßig abgerufen, als die des SUVs und nicht wirklich durch die nachträgliche Körnung geschmälert. Bei einer Autofahrt passiert auch nichts „nachträglich“.

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Ich sehe nicht, dass Bild*gestaltung* in dem Kontext, den wir hier diskutieren, etwas mit der Bildqualität zu tun hat. Unabhängig davon gefällt mir das Bild mit dem Pfahl von der Gestaltung sehr gut. Die Bildqualität wird dem hier zugrunde liegenden Ausgabemedium voll gerecht.

 

Das ist auch meine Meinung Thomas.

 

 

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Man kann die Frage stellen, warum ich so viel Leistung in einem Set zusammenstelle (und zuvor einkaufe und bezahle), um es anschließend im technischen Ergebnis (Rauschen, Details, Schärfe) zu reduzieren. Erlaubt (legitim) ist und bleibt es.

 

Es ist insbesondere unter dem Aspekt zu hinterfragen, dass wir uns als Forenten über tausende von Beiträgen über infinitessimal kleine Unterschiede bestimmter Optiken oder Kameras zerfleischen, um dann fassungslos mit anzusehen, wie der Krolop mit einem F1-Boliden loszieht und dann unscharfe, verrauschte Bilder präsentiert. Darf der das? ;)

 

Was sagt uns das über die Bedeutung unserer Technik-Kampf-Diskussionen?

 

da kommen zwei Dinge zusammen:

 

erstmal verläuft halt alles in Wellen (oder Moden).

Wenn jeder Depp mit 37 verschiedenen Kameras supercleane Bilder machen kann, ist das irgendwann fad und dann ist es eben schick, wenn man bewusst das Gegenteil macht (Korn usw).

Hätten wir alle noch das analoge Zwangskorn der 40er/50er Jahre würde niemand das schick finden.

Der Mensch braucht Abwechslung, egal wie.

 

unsere Technik-Kampf-Diskussionen und das Bemühen um größtmögliche Schärfe, Rauschfreiheit usw. sind weitgehend Selbstzweck.

Fotografieren ist für fast alle hier ein Hobby, so dass es von Natur aus Selbstzweck ist. 

(ein Hobby mit einem konkreten Zweck ist kein Hobby).

Warum habe ich zwei mft-Spitzenkameras mit 2 guten/sehr guten Teles + 1 VF von Sony + zig Objektive usw usw?

und bin drauf und dran mir eine Nikon zu kaufen, weil da der AF noch einen Tick besser ist?!?

Alles Wahnsinn, vollkommen sinnlos.

Außer dass ich Freude dran habe :)

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Man kann die Frage stellen, warum ich so viel Leistung in einem Set zusammenstelle (und zuvor einkaufe und bezahle), um es anschließend im technischen Ergebnis (Rauschen, Details, Schärfe) zu reduzieren. Erlaubt (legitim) ist und bleibt es.

Auch der genannte Krolop wird das nicht immer tun. Vielleicht hat er sich sogar nach der Rückkehr, als er bemerkte, daß aufgrund eines technischen Defekts viele Aufnahme seinen primären Ansprüchen nicht genügten, nachträglich entschlossen, das durch eine bestimmte Art der Bearbeitung zu kaschieren ;)

 

Das Beispiel von Lichtmann leidet etwas darunter, daß er ausgerechnet hohe Auflösung als einen wesentlichen Faktor der Bildqualität bemüht hat. Damit hat er zwar theoretisch recht, in der Forenpraxis kann man allerdings gerade diesen Aspekt am wenigsten zur Geltung bringen. In der Praxis der meisten von uns auch sonst nicht: Wer hat schon so viele Wände, daß er seine ganze Produktion in DIN A1 aufhängen könnte.

 

Für mich hat "hohe Bildqualität" vor allem auf Datei-Ebene große Bedeutung: Das erlaubt es mir, in der Bearbeitung Dinge zu tun, die ein besserer Photograph vielleicht schon bei der Aufnahme gemacht hätte. Oder die bei der Aufnahme gar nicht gehen.

 

Mit der Bildqualität von Christian Tagliavini könnte und wollte ich in gar keiner Weise konkurrieren. Der druckt und verkauft seine Aufnahmen (mit der PhaseOne) in Formaten von 3x2 m oder noch größer. Er kontrolliert alle, wirklich alle Parameter für seine Aufnahmen aufs penibelste und macht "optimale Bildqualität" nicht nur zu einem Markenzeichen, sondern auch zu einem Stilmittel. Seine Photographie ist ohne "optimale Bildqualität" gar nicht denkbar. 

 

Meine schon - und sei's nur deshalb, weil das Talent nicht für mehr reicht.

 

Wer mal in Berlin nichts anderes zu tun hat, kann sich Tagliavinis Bilder in der Galerie "Camera Work" in der Kantstraße ansehen. Sehr beeindruckend.

bearbeitet von micharl
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Mist, da habe ich mit meinen Beitrag #101 etwas losgetreten, was ich nicht wollte.   :huh:

 

Ich wollte einfach den Thread mal wieder konstruktiv beleben.  -_-

 

Ausgerechnet auf Seite 6 gibt es wieder Streitereien über ein einziges Wort,   :(   :angry:    :(     ich ziehe mich hier zurück, und gehe Kochen.   :mellow:

bearbeitet von Lichtmann
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Mist, da habe ich mit meinen Beitrag #101 etwas losgetreten, was ich nicht wollte.   :huh:

 

Ich wollte einfach den Thread mal wieder konstruktiv beleben.  -_-

 

Ausgerechnet auf Seite 6 gibt es wieder Streitereien über ein einziges Wort,   :(   :angry:    :(     ich ziehe mich hier zurück, und gehe Kochen.   :mellow:

 

ok, aber wenn Du fertig gekocht hast, komm doch wieder. :)

So zartbesaitet sind die/wir hier alle nicht, dass da nicht mal eine kleine Diskussion über einzelne Begriffe drin wäre, ohne dass der thread dran kaputtgeht! (ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was Du meinst)

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...

Ausgerechnet auf Seite 6 gibt es wieder Streitereien über ein einziges Wort,   :(   :angry:    :(     ich ziehe mich hier zurück, und gehe Kochen.   :mellow:

 

Jetzt sei mal nicht so zimperlich! ;-)

 

Alles im grünen Bereich!

 

Ich finde, dass hier die Standpunkte gut dargelegt wurden. An der Vielfalt der Meinungen erfreue ich mich und habe nicht das Ziel, hier einen Konsens zu "erarbeiten"!

 

Dein Bild gehört hier selbstverständlich gern dazu. Gern auch mehr aus Deiner Vergangenheit mit größeren Formaten. Warum hast Du sie gebraucht (KB gab es damals ja auch schon und kleineres MF).

 

***

 

Zu Krolop: ich denke auch ähnlich wie ThreeD: die 850 hat halt fast alles, was er braucht und er wird nicht jede Serie wie Neuseeland gestalten. Ein Auftrag später muss er vielleicht im dunklen Bar-Bereich eine Mode-Ikone ohne Blitz fotografieren. Und den Tag darauf einen Sportler in der Halle porträtieren. Für sehr viele Fälle bietet dann die 850 genug Reserven.

 

***

 

Zur "nötigen" Bildqualität: ich hadere auch gerade mit mir, ob ich mir eine A7III zulegen sollte. Einerseits ja, weil mein Spieltrieb mich nervt. Andererseits nein, weil ich seit Wochen auf Youtube, Flickr und Instagram Bilderstrecken (v.a. Hochzeiten) vergleiche und feststelle, dass mir die Bilder entweder gefallen (vom Stil her) oder nicht gefallen. Es ist seit Wochen nicht einmal passiert, dass mich Bildqualität negativ berührt hat. Sämtliche Hochzeiten aus MFT-Geräten können voll mit denen mithalten, die mit KB geschossen wurden. Dabei meine ich nicht das Pixelpeepen auf 100%, wo selbstredend die KB-Geräte noch einen Schnaps mehr bieten. Nein, ich meine auf der Ebene Voll-Bild auf einem 55"-Monitor. Und da gucke ich mir u.a den Dirk Weber (Brautrausch), Roland Michels (Hamburg), Ondro u.a. Kandidaten an. Die Kamera ist da überhaupt kein Thema.

 

Diese Erkenntnis habe ich hier zu Beginn des Threads ja auch geteilt: um Bilder wirken zu lassen, reicht auch MFT in den allermeisten Fällen. Die Bild-Strecken von Brautrausch sind jedenfalls für mich ein Grund, erstmal weiter meine Bildsprache zu entwickeln und neues Klimbim aufzuschieben.

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gefällt mir von Farben 1a, wäre m.E. noch schöner, wenn etwas weniger Himmel zu sehen wäre, so ist mir das zu mittig

Interessant, wie Leute und Geschmäcker gestrickt sind.

Mir gefällt GENAU die mittige Linie von Horizont UND der roten Markierung am Pfosten! In einem normalen Foto würde ich das vermeiden, hier gefällt‘s mir. Dazu Farben die passen und auch der Himmel zieht nach rechts, wo auch der Pfosten steht. Als sehr grosser Print würde das sicher toll aussehen.

Hatnaber nix mit Auflösung oder Schärfentiefe zu tun...

;-)

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ok, aber wenn Du fertig gekocht hast, komm doch wieder. :)

So zartbesaitet sind die/wir hier alle nicht, dass da nicht mal eine kleine Diskussion über einzelne Begriffe drin wäre, ohne dass der thread dran kaputtgeht! (ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was Du meinst)

 

Alles gut, habe gerade festgestellt, dass halb so heiß gegessen wird, wie gekocht.  :lol:

 

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