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Was bringt denn ein Monopod im Vergleich zu einem Stabilisator in Objektiv oder Kamera? Wie sind Eure Erfahrungen damit?

 

Ich habe zwar ein Monopod, jedoch noch kaum Erfahrungen damit. Mit OSS im Objektiv (SEL35F18 an A6000) habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und 1/2 s ist durchaus möglich frei gehalten. Auch beim SEL55210 sieht man schon beim Blick durch den Sucher dass der Stabi viel bringt.

Wie ist das mit einem Monopod?

Und können Kameras mit integriertem Stabilisator bei Teleobjektiven überhaupt mit Objektivstabilisator oder Monopod mithalten?

 

Wie sind Eure Erfahrungen?

bearbeitet von benmao
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Bei einem 3 kg Objektiv fragst du nicht mehr was ein Einbeinstativ bringt. Das ist für mich auch der einzige sinnvolle Einsatzzweck für sowas. Ansonsten benutze ich lieber ein Dreibeinstativ.

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Bei einem 3 kg Objektiv fragst du nicht mehr was ein Einbeinstativ bringt. Das ist für mich auch der einzige sinnvolle Einsatzzweck für sowas. Ansonsten benutze ich lieber ein Dreibeinstativ.

kann ich nur zustimmen.

 

ich habe immer wieder versucht normale Objektive mit Monopod zu stabilisieren ... Im Endeffekt hatte ich keinen Vorteil zu Freihand (mit Stabi) ... das liegt natürlich auch daran, dass ich von Natur aus eine recht ruhige Hand habe.

 

 

Bei schweren Teleobjektiven erleichtert das Einbein das Leben allerdings enorm.

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ich habe immer wieder versucht normale Objektive mit Monopod zu stabilisieren ... Im Endeffekt hatte ich keinen Vorteil zu Freihand (mit Stabi) ... .

Für Dich ist also Stabi (egal in der Kamera oder im Objektiv) gleichwertig zu einem Monopod, wenn ich das richtig interpretiere.

 

Ich habe ja bei einigen Objektiven keinen Stabi und in den Kameras auch nicht. Also wäre hier die Wahl freigehalten (evt angelehnt), Monopod der sehr schnell ausgezogen ist und mit einem Dreh fixiert ist oder das filigrane Reisestativ aufzubauen. Letzteres macht man dann oft doch nicht so gerne.

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Ich sehe auch bei Spiegellosen für alle Stabilisierungsformen eine Berechtigung. Normalerweise fotografiere ich freihand mit dem Body-Stabi der  E-M1. Das klappt bei Brennweiten bis 150mm (Bildwinkel wie 300mm KB) sehr gut. Wenn es um Landschaften oder Architektur mit sauberem Ausrichten geht, schätze ich aber ein Dreibeinstativ sehr. Das macht das Arbeiten ruhiger und präziser. Und ich überlege mir mehr, was ich wirklich fotografieren will. Und wenn es zu Langzeitbelichtungen kommt, ist ein vernünftiges Dreibeinstativ eh Pflicht.

Bei Makro in der Natur ist ein Dreibeinstativ nicht nur zum Ausrichten gut, sondern auch zum Stabilisieren. Manchmal hilft aber auch ein Einbeinstativ, wobei ich dann den Kamera-Stabi nicht abschalte.

Bei längeren Brennweiten bis 400mm kommt der Objektiv-Stabi eher zum Einsatz, als der Kamera-Stabi. Und auch hier ist ein Einbeinstativ oft eine willkommene Unterstützung. Vor allem merke ich, dass ich mit dem 100-400 ohne Einbein schon einen sehr sicheren Stand brauche, um scharfe Fotos zu produzieren und um das Motiv überhaupt ruhig im Sucher halten zu können. Halb aus der Hocke funktioniert mit dem 40-150 noch gut, mit 400mm kann ich das aber vergessen. Da brauche ich dann unbedingt ein Einbeinstativ. Und wenn ich wirklich auf Fotopirsch gehe - also auch mal eine halbe Stunde an einer Stelle bleibe - wird eigentlich immer das Dreibein mitgenommen. Für sich bewegende Motive und entsprechend kurze Belichtungszeiten dann mit einem Gimbal, sonst mit einem Kugelkopf. Wobei das Blöde dabei ist, dass die 400mm ein wirklich stabiles Stativ benötigen. Da ist man dann gerne in der Liga, die auch KB-Telefotografen brauchen. Denn entscheidend ist hier weniger das Ausrüstungsgewicht, sondern viel mehr der Bildwinkel. Und der Schlitzverschluss rüttelt die leichte Ausrüstung leider auch nicht viel weniger durch, als es der Spiegel mit einer DSLR tut.

 

Gruß

 

Hans

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Für Dich ist also Stabi (egal in der Kamera oder im Objektiv) gleichwertig zu einem Monopod, wenn ich das richtig interpretiere.

 

Ich habe ja bei einigen Objektiven keinen Stabi und in den Kameras auch nicht. Also wäre hier die Wahl freigehalten (evt angelehnt), Monopod der sehr schnell ausgezogen ist und mit einem Dreh fixiert ist oder das filigrane Reisestativ aufzubauen. Letzteres macht man dann oft doch nicht so gerne.

 

Nein, für mich hat sich das Einbein bei leichten Objektiven als nicht hilfreich erwiesen.

 

Auch ohne Stabi brauche ich das Einbein eigentlich nicht ... die Freiheit der Kamerabewegung ist mir im Endeffekt wichtiger (bei kurzen Brennweiten)

 

Man muss auch mal überlegen, ab wann man wirklich verwackelt ... ohne Stabi ist 1/60 für die kurzen Brennweiten sicher (bei mir) und auch die 1/30 oder 1/15 sind mit WW kein echtes Problem in hoher Qualität.

 

Ich bin ein Fan tiefer Perspektiven, die aber nicht unbedingt gerade gehalten sein müssen ... oft ist dann das entsprechenden Einstellen des Monopods schon umständlich.

 

 

MIT Stabi ist die Frage noch viel leichter beantwortet:

 

Ich schaffe es einfach nicht, längere Zeiten mit dem Einbein zu halten, als ein moderner Stabi mir gewährt ...

 

 

 

 

Das muss man aber selbst entscheiden, ich kenne Leute, die machen fantastische Sachen mit Einbeinstativen ... 

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hier ein Beispiel was bei großen BWen mit Einbein geht (und aus der Hand nicht mehr).

Bei 420mm mft = 840 mm KB und 1/13 s ist aus der Hand (jedenfalls bei mir) nix mehr zu wollen.

Aber mit dem Einbein ist es recht scharf geworden.

Bei kurzen BWen bringt nach meinen Versuchen ein Einbein nichts, im Gegenteil habe ich den Eindruck,

es verschlechtert die Handhabung dann nur.

 

https://www.systemkamera-forum.de/topic/109753-olympus-4300/page-35?do=findComment&comment=1297285

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Stabi und höhere ISO können natürlich hilfreich sein. Ein Stativ ist dennoch unersetzlich bei Nachtaufnahmen, bei Langzeitbelichtungen, mit langen Brennweiten oder zB bei Makros. Zumindest bin ich da bei der BQ viel flexibler und kann (zumindest bei statischen Motiven) eine optimale ISO und Blende wählen. Monopod sehe ich vor allem als Kompromiß mit langen Brennweiten, wenn man kein schweres Stativ schleppen will und trotzdem die kritischen Vertikalbewegungen reduzieren will.

 

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