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Empfohlene Beiträge

In Deutschland oder Österreich hast du diese Tastaturen ohne "ß" aber wohl nicht gekauft, oder?

.

 

Nein, aber sowas hat man in der IT öfter mal ... und so richtig viel mit dem Buchstaben anfangen kann man in dem Umfeld leider auch nicht :D

 

 

 

 

 

Zum Thema zurückkehrend...: dass "jackentaschentauglich" KEIN Substantiv ist, sollte doch wohl zig Mal leichter zu verstehen sein als die Schreibung des "ß", oder?...

 

 

der Baum

die Lampe

das Haus

die Straße

das Kind

der Jackentaschentauglich

das Buch

der Ball

 

Wo steckt der Fehler??...

 

 

es fehlt ein "e" in "der Jackentaschentaugliche" ;) .. wobei ich im Kontext Fotografie "die" schreiben würde.

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Der Herr stehe uns allen bei nun steht die Welt nicht mehr lange. ;)

 

http://www.duden.de/sprachwissen/rechtschreibregeln/bindestrich

http://www.duden.de/sprachwissen/rechtschreibregeln/gedankenstrich

 

Kurz (und zu unvollständig): Der Bindestrich vereint, wogegen der Gedankenstrich trennt.

 

Weiters nicht zu vergessen auf das Minuszeichen, den Geviertstrich, den Doppelgeviertstrich &c.

 

soweit klar, nur wie unterscheidet sich ein Strich von einem Strich?

 

(wenn man nicht die Schriftart untersucht, was ein anderer so festgelegt hat)

 

 

- - - - - 

 

 

könnt ja mal raten, welcher Strich was ist ... 

 

 

 

 

Ansonsten ist mir jetzt klar, wieso das Abendland untergeht ;) .. wenn man sich über sowas "wichtiges", wie einen waagrechten Strich so viele Gedanken machen kann.

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Eine (Auf)wendung ist keine Wand...von daher kommt nämlich das Wort

 

Gar nicht einfach. Was ist dann mit dem Aufwand, der hat mit der Wand auch nichts zu tun. Ist ja nicht alles das selbe, was gleich klingt. Wende ich also die Aufwendung auf, und den Aufwand wande ich auf? Oder gibt's den nur in der Vergangenheit, wenn ich ihn aufgewandt habe? Und die Aufwendung, hast du die dann aufgewendet oder aufgewandt? Fragen über Fragen ...

bearbeitet von leicanik
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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

(...)

Für ß oder ss gibt es eine einfache Regel, die selbst ich verstehe: Lang gespochen laaanges ß, kurzzz gesprochen kurzes ss. Einfach mal mit sich selbst sprechen und sich selbst zuhören. (...)

 

 

Ich komme gut mit dieser Regel klar: Scharf gesprochen -> ß (ein Maß Bier), schnell gesprochen -> ss (die Masse eines Elektrons). Und, wie das Beispiel zeigt, halte ich den Gebrauch des "ß" für die Unterscheidung schon sehr wichtig.

 

Ich bin zwar auch der Meinung, dass man gerade in Foren nicht zu kleinlich sein sollte. Aber trotzdem wäre es interessant, die wichtigsten, immer wieder vorkommenden Rechtschreibfehler aufzulisten. Dümmer wird man davon sicher nicht. Neben meiner Rechtschreibschwäche bin ich nämlich auch Perfektionist ;) .

 

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Ersten's: Es ißt Ironie deß Schickßal's, wenn hier der user COSMOVISIONE sich so feßt über Deutsche (großßgeschrieben weil in Deutschland?) Recht(s)schreibung aufregt. Er sollte doch wahrlich einen Blick fürs Ganze haben...

 

Grüsse aus der Schweiz' wo es Tastaturen aus aller Welt gibt (bei mir EN US).

 

[emoji485]

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Ersten's: Es ißt Ironie deß Schickßal's, wenn hier der user COSMOVISIONE sich so feßt über Deutsche (großßgeschrieben weil in Deutschland?) Recht(s)schreibung aufregt. Er sollte doch wahrlich einen Blick fürs Ganze haben...

 

Grüsse aus der Schweiz' wo es Tastaturen aus aller Welt gibt (bei mir EN US).

 

[emoji485]

 

Grüße zurück in die Schweiz. Sehr bald werd´ ich dort mal wieder zu Besuch sein. Du überschätzt ganz extrem meine vermutete "Aufregung". Im Gegenteil wundere ich mich, dass der Thread so lang geworden ist. Ursprünglich hatte ich geschätzt, dass das Thema wahrscheinlich so gut wie jeder zu langweilig finden würde, um überhaupt was dazu zu sagen.

 

Und als "Cosmovisione" liegt es natürlich auf der Hand... ;-)  , dass ich einen Blick fürs Ganze habe. Und als Sprachwissenschaftler erst recht nicht nur fürs Deutsche...

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Ach, wenn man sich jedes Mal von dem Totschlagargument "Nazi" beeindrucken lassen wollte ...

 

Themenverfehlung – das genaue Gegenteil ist der Fall.

 

Im angloamerikanischen Raum herrscht mit diesbezüglichen Tabubegriffen des deutschsprachigen Raums weitaus lockererer Umgang. Man sieht bei Erwähnung von derlei Reizworten nicht sofort hinter jeder Ecke das faschistische Nachtgespenst, sondern hat diesen – und noch weit mehr ähnliche Begriffe – in den alltäglichen Sprachgebrauch integriert. So gibt es, um bei diesem Beispiel zu bleiben, nicht nur den "grammar nazi", sondern auch den "health nazi", "network nazi", "food nazi" (der "soup nazi" aus Seinfeld ist vielleicht noch am ehesten hier bekannt), usw. Niemand fühlt sich dadurch als wortwörtlicher Nazi beschimpft, sondern lediglich als Pedant.

 

Dieses geht schon alleine bei halbwegs regelmässigem Konsum von angloamerikanischen Tageszeitungen, Internetforen oder TV-Sendungen ziemlich klar hervor – insbesondere der weit verbreitete und völlig harmlose Begriff des "grammar nazi". Darum nehme ich auch (immer noch) an, dass cosmovisione den "grammar nazi" (hab ich nichtmal an ihn gerichtet) in seiner Bedeutung dieses stehenden Begriffs verstanden hat und nicht als was auch immer du ihn hier, aus welchen Gründen auch immer, auszulegen versuchst. Falls er doch missverstanden wurde, bitte einfach melden, cosmovisione.

 

Vergangenheitsbewältigung wird im politisch überkorrigierten Deutschland aber vermutlich auf ewig ein Zukunftsthema bleiben ...

 

 

Ich hab übrigens sämtliche Gänsefüßchen, nach deutscher Norm, falsch gesetzt – falls man dies anmerken möchte. ;)

 

 

Tun das nicht alle?

 

Weiß nicht, mein liebster Browser leider schon.

 

 

soweit klar, nur wie unterscheidet sich ein Strich von einem Strich?

 

Im konkreten Beispiel des Binde- und Gedankenstrichs, einzig durch deren Länge. Der Bindestrich ist ein Viertelgeviert und der Gedankenstrich ein Halbgeviert (Längenmaße im Zeichensatz) lang. Bei den anderen Strichtypen hab ich diesbezüglich keine Ahnung mehr, ist schon zu lange her.

-   –

 

 

Ansonsten ist mir jetzt klar, wieso das Abendland untergeht ;) .. wenn man sich über sowas "wichtiges", wie einen waagrechten Strich so viele Gedanken machen kann.

 

Naja, was heisst Gedanken machen? Wurde im Deutschunterricht an der Schule durchgenommen – so viele Gedanken macht man sich als Schüler beim Schulstoff meist nicht, sondern lernt ihn und findet ihn Jahrzehnte später, teilweise, doch recht praktisch. Einiges dem man selbst nicht viel abgewinnen kann, hat bei näherer Betrachtung dann doch irgendwo Sinn und Berechtigung.

Und wenn ich mir ansehe über welche "fotografische" Themen man sich hier im Forum oft so Gedanken macht (bin da auch gern dabei), dann lass ich mal dahingestellt was nun unwichtiger wäre ...

 

Hast du dich übrigens schonmal an ostasiatischer Kalligraphie versucht? Dagegen sind die "wichtigen" Gesetzmässigkeiten der paar waagrechten Strichlein der westlichen Schrift gradezu Pillepalle. ;)

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Themenverfehlung – das genaue Gegenteil ist der Fall.

 

Im angloamerikanischen Raum herrscht mit diesbezüglichen Tabubegriffen des deutschsprachigen Raums weitaus lockererer Umgang. Man sieht bei Erwähnung von derlei Reizworten nicht sofort hinter jeder Ecke das faschistische Nachtgespenst, sondern hat diesen – und noch weit mehr ähnliche Begriffe – in den alltäglichen Sprachgebrauch integriert. So gibt es, um bei diesem Beispiel zu bleiben, nicht nur den "grammar nazi", sondern auch den "health nazi", "network nazi", "food nazi" (der "soup nazi" aus Seinfeld ist vielleicht noch am ehesten hier bekannt), usw. Niemand fühlt sich dadurch als wortwörtlicher Nazi beschimpft, sondern lediglich als Pedant.

 

Dieses geht schon alleine bei halbwegs regelmässigem Konsum von angloamerikanischen Tageszeitungen, Internetforen oder TV-Sendungen ziemlich klar hervor – insbesondere der weit verbreitete und völlig harmlose Begriff des "grammar nazi". Darum nehme ich auch (immer noch) an, dass cosmovisione den "grammar nazi" (hab ich nichtmal an ihn gerichtet) in seiner Bedeutung dieses stehenden Begriffs verstanden hat und nicht als was auch immer du ihn hier, aus welchen Gründen auch immer, auszulegen versuchst. Falls er doch missverstanden wurde, bitte einfach melden, cosmovisione.

 

Vergangenheitsbewältigung wird im politisch überkorrigierten Deutschland aber vermutlich auf ewig ein Zukunftsthema bleiben ...

 

Auf welchen Fuß bin ich dir denn jetzt gestiegen? Ich denke, du trittst mehr für den lockeren Umgang ein? Ich habe dir jedenfalls nichts unterstellen wollen, den Satz nur als Aufhänger genommen.

 

Mir persönlich sagt der flapsig-inflationäre Gebrauch solcher Begriffe im Angloamerikanischen allerdings tatsächlich weniger zu, für mich wirkt das eher etwas oberflächlich als locker. (Ganz nebenbei: "Political Correctness" ist keine deutsche Erfindung ...)

bearbeitet von leicanik
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Themenverfehlung – das genaue Gegenteil ist der Fall.

 

Im angloamerikanischen Raum herrscht mit diesbezüglichen Tabubegriffen des deutschsprachigen Raums weitaus lockererer Umgang. Man sieht bei Erwähnung von derlei Reizworten nicht sofort hinter jeder Ecke das faschistische Nachtgespenst (...)

 

Wir sind hier nicht im angloamerikanischen Sprachraum und sollten vorsichtig mit Tabubegriffen sein. Sie dienen leider in der Regel als hinterlistige Angriffsvokabeln.

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Auf welchen Fuß bin ich dir denn jetzt gestiegen? Ich denke, du trittst mehr für den lockeren Umgang ein? :D

 

(Ganz nebenbei: "Political Correctness" ist keine deutsche Erfindung ...)

 

Letzteres hab ich auch nicht behauptet.

 

Vielleicht hab ich dich auch fehlinterpretiert, aber diese ewigen Nazikeulen auf und gegen alles (nicht hier im Forum) kommen mir einfach schon zum Hals raus.

 

 

Wir sind hier nicht im angloamerikanischen Sprachraum und sollten vorsichtig mit Tabubegriffen sein. Sie dienen leider in der Regel als hinterlistige Angriffsvokabeln.

 

Ja. Darum stand der eindeutig englischsprachige böse Begriff auch nochmal zusätzlich in Gänsefüßchen.

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Letzteres hab ich auch nicht behauptet.

 

Vielleicht hab ich dich auch fehlinterpretiert, aber diese ewigen Nazikeulen auf und gegen alles (nicht hier im Forum) kommen mir einfach schon zum Hals raus.

 

 

 

Ja. Darum stand der eindeutig englischsprachige böse Begriff auch nochmal zusätzlich in Gänsefüßchen.

 

Also ich bin beim Lesen von "grammar nazi" jetzt nicht empört hochgeschreckt und hab es einfach so als metaphorischen englischen Begriff aufgefasst - also sagen wir mal im Sinne von "Fanatiker". Mich beeindruckt so eine Bezeichnung sowieso nicht so sehr, zumal ich beruflich unter anderem Grammatiken Korrektur lese...  :cool:  (kein Witz) - sozusagen noch viel schlimmer bin.  :D

bearbeitet von cosmovisione
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Dann gleich mal eine Frage zu Deiner Signatur:

Der Forumskollege Südlicht weist m.M.n. zu Recht darauf hin, dass die Schreibweise "RAW" eine Abkürzung vorzugeben scheint, die nicht gerechtfertigt ist. "raw" als die Eigenschaft "roh" sollte kleingeschrieben werden oder als eingedeutschte Bezeichnung der Daten als Hauptwort "Raw" in der Bedeutung von "Rohdaten". Wie ist denn die Meinung des Fachmannes dazu?

 

Jetzt habe ich auch noch die Anführungszeichen missbraucht  :eek: !

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...dass die Schreibweise "RAW" eine Abkürzung vorzugeben scheint, die nicht gerechtfertigt ist. "raw" als die Eigenschaft "roh" sollte kleingeschrieben werden

 

Ich wurde zwar nicht gefragt, sage aber trotzdem mal meine Sicht der Dinge dazu... auch wenn ich normalerweise auf Rechtschreibung einigermassen achte, schreibe ich wichtige Worte, die leicht im Lesefluss untergehen können, immer gross, egal ob es richtig ist oder nicht... manchmal auch 'komisch aneinander' (AutoISO) aus dem gleichen Grund:

 

RAW, JPG, HDR, AWB, AutoISO...

 

Das sind m.E. Wörter, die zum Textverständnis wichtig sind... und die sollen auch beim Textüberfliegen auffallen, damit man ohne doppelt lesen den Sinn erfasst.

 

Als Beispiel die Signatur von Cosmovisione: Ware dort RAW als raw geschrieben, könnte man sie doch glatt als allg. Datenschutzerklärung überlesen...

bearbeitet von kirschm
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Zum Lieblingsthema 'dass'.... Ich denke, es ist mehr als Korinthenkackerei, wenn man es gerne sieht, dass 'dass' als 'dass' geschrieben wird, wenn es wirklich 'dass' heissen sollte.

 

Warum?

 

Wenn ich in einem Text auf 'das' stosse, wenn ich zunächst meine, dass es 'dass' heissen soll, dann lese ich den Satz unnötigerweise nochmals, weil ich zunächst mal davon ausgehe, dass ich einen Verständnis/Lesefehler gemacht habe und vielleicht doch 'das' richtig gewesen wäre... stellt sich dann aber doch immer als Trugschluss raus....

 

Für mich ist es Höflichkeit, 'dass' oder 'das' richtig zu schreiben, um den anderen nicht unnötig zu quälen. Dass auch mir hier manchmal falsche 'dasse' passieren, ist menschliche Schusseligkeit... kommt aber zum Glück recht selten vor... und ist mir beim Lesen meines nicht mehr korrigierbaren Textes peinlich...

bearbeitet von kirschm
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