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http://www.mirrorlessrumors.com/typical-2016-world-press-winner-uses-dlsr-only-one-fuji-and-one-sony-camera-used/

 

Ich hätte schon gedacht, dass auf Reportage und Presse Einsätzen die Vorteile der Kompaktheit und wenig Gewicht stärker genutzt werden. Aber es werden praktisch nur große Vollformatkameras eingesetzt. Auch keine APS DSLRs sind dabei. Als Spiegellose eine RX100 und eine Fuji xPro1.

Von 46 Kameras gesamt.

 

Da die Bildqualität der spiegellosen längst ausreicht müssen andere Gründe vorliegen.

Mir fallen zwei Gründe ein.

Vermeiden von Systemwechselkosten oder ein Misstrauen in die Produktzuverlässigkeit bzw. ein fehlendes internationales Servicenetzwerk.

 

In jedem Fall enttäuschend, dass es da hakt.

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Ich würde aus diesen Zahlen keine dramatischen Schlussfolgerungen ziehen. 46 Kameras ist keine ausreichende Menge. Im Übrigen ist es ja bekannt, dass der Markt für Berufsfotografen noch stark von traditionellen DSLR Systemen geprägt ist.

 

Neben der Tendenz gewohntes Gerät einzusetzen, halte ich die immer noch bescheidene Batterielaufzeit der DSLM für ein wichtiges Kriterium, dass diese Gerätekategorie bei Reportagefotografen unterrepräsentiert ist.

 

Im ambitionierten Amateurbereich finden DSLM zunehmenden Zuspruch.

bearbeitet von tgutgu
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Da die Bildqualität der spiegellosen längst ausreicht müssen andere Gründe vorliegen.

Mir fallen zwei Gründe ein.

Vermeiden von Systemwechselkosten oder ein Misstrauen in die Produktzuverlässigkeit bzw. ein fehlendes internationales Servicenetzwerk.

 

In jedem Fall enttäuschend, dass es da hakt.

Ich finde das weder enttäuschend noch überraschend.

Zu den beiden von Dir genannten Gründen - beide sehr schwerwiegend - würde ich noch den menschlichen Faktor "Gewohnheit" dazunehmen. Und zwar überhaupt nicht abwertend. Warum soll man sich auf eine andere Technik und eine andere Bedienung umstellen, wenn das keinen verwertbaren Qualitätsgewinn bringt. Das geringere Gewicht und die größere Handlichkeit sind da nur begrenzt überzeugend. Die Konkurrenz in der Branche ist hart. Ein wegen Unsicherheit in der Handhabung verpasstes Bild kann da schon ins Gewicht fallen. Also bleibt man bei dem, was einem in Fleisch und Blut übergegangen ist. Und die Firmen honorieren das durch eine überaus konservative Modellpflege.

 

Derweilen dürfen wir Amateure uns als Trüffelschweine betätigen und den Profis den Mund wässrig machen.

 

Wenn wir's denn können.

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Es hat vermutlich auch noch Prestigegründe. Ein große, schwere und erkennbar teure Ausrüstung (mit weißem Objektiv und Batteriegriff) macht einen nach außen hin als Profi-Fotograf kenntlich. Mit einer RX100 oder kleinen Systemkamera wird man weniger Ernst genommen.

 

Und für Nachtbilder und Teleaufnahmen bringt es ja auch tatsächlich Vorteile mit sich super teure Ausrüstung zu verwenden.

bearbeitet von Berlinia
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Na gut, aber diejenigen die so einen Preis gewinnen sind nicht erst seit gestern berufliche Fotografen. Ein Systemwechsel ist immer aufwändig, der fällt Hobbyfotografen oder Technikliebhabern leichter- manche wechseln offenbar aus Neugier, wenn man dieses oder andere Foren so liest, aber Berufsfotografen haben für sowas doch weder Zeit noch Lust.

 

Das heißt: Wer sich 2010 oder später die erste Ausrüstung mit Wechselobjektiven anschafft, gehört vielleicht im nächsten oder übernächsten Jahrzehnt zu den Preisträgern, und dann werden auch einige mit spiegellosen Kameras dabei sein.

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Aber es werden praktisch nur große Vollformatkameras eingesetzt.

Ist das so? Wie werden denn die Sieger gekürt? Wer sitzt in der Jury? Es gibt so viele Möglichkeiten, das Ergebnis zu verzerren, dass ich mir nicht zutraue, diesen Vorgang irgendwie zu bewerten. Ich würde jedem, der dort gewinnen will raten, sich eine Canon oder Nikon anzuschaffen. Statistisch gesehen verbessert das die Chancen dramatisch.

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Mir fallen folgende Gründe ein:

  • Service Netz (Reparatur und Vermietung)
  • Sehr breites Objektivangebot, vor allem bei KB (Canon/Sigma/Tamron ca. 5mal mehr Objektive als Sony?)
  • Schneller AF, schneller Sucher -> sehr hohe Trefferquote auch bei schnellen Motiven (trifft bei Reportage zu)
  • Ergonomie: Die Gehäuse sind auch für das Handling mit großen Objektiven sehr gut geeignet

 

Der (geringe) Gewichtsnachteil wird dagegen in Kauf genommen, scheint unwichtig zu sein.

 

Sony traue ich aber schon zu, so nach und nach im Profisegment eine große Rolle zu spielen. Vor allem die neuen Objektive werden dazu führen, dass mehr und mehr zweigleisig fahren, und später vielleicht ganz auf DSLR verzichten. Und solange hat Canon noch Zeit, mit einer "Profi-DSLM" zu reagieren.

 

Der neue AF-Antrieb von Canon könnte ein Baustein in dieser Entwicklung sein - Canon wird im Gegensatz zu Sony nicht auf ein neues System setzen, denke ich, sondern eine Kompatibilität DSLR/DSLM anstreben (so wie auch Sony mit dem neuen AF in dieser Richtung agiert).

 

Hans 

 

 

bearbeitet von specialbiker
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Ist das so? Wie werden denn die Sieger gekürt? Wer sitzt in der Jury? Es gibt so viele Möglichkeiten, das Ergebnis zu verzerren, dass ich mir nicht zutraue, diesen Vorgang irgendwie zu bewerten. Ich würde jedem, der dort gewinnen will raten, sich eine Canon oder Nikon anzuschaffen. Statistisch gesehen verbessert das die Chancen dramatisch.

 

Es findet sich immer mindestens ein Verschwörungstheoretiker   :) 

 

 

Hans 

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Du nutzt, was Deine Agentur Dir zur Verfügung stellt ... zumindest wenn Du bei den Grossen bist.

 

 

Der wirklich interessante Fakt ist doch, dass genausoviele Leute eine Nikon D3s oder D4s oder auch DF genutzt haben, wie eine Sony RX100 ;)

 

 

 

übrigens findet man die Fotos hier:

 

http://de.sputniknews.com/bilder/20160219/307969033/world-press-photo-2016.html

 

 

:) und bei den meisten bin ich mir nicht sicher, ob man dafür nun eine besondere Kamera brauchte, oder einfach einen besonderen Augenblick.

 

 

 

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Die besten nutzen aber was anderes. Das ist die message der Meldung.

 

Siehe erster Satz im 4. Zitat unten!

 

Ich finde das weder enttäuschend noch überraschend.

Zu den beiden von Dir genannten Gründen - beide sehr schwerwiegend - würde ich noch den menschlichen Faktor "Gewohnheit" dazunehmen. Und zwar überhaupt nicht abwertend. Warum soll man sich auf eine andere Technik und eine andere Bedienung umstellen, wenn das keinen verwertbaren Qualitätsgewinn bringt. Das geringere Gewicht und die größere Handlichkeit sind da nur begrenzt überzeugend. Die Konkurrenz in der Branche ist hart. Ein wegen Unsicherheit in der Handhabung verpasstes Bild kann da schon ins Gewicht fallen. Also bleibt man bei dem, was einem in Fleisch und Blut übergegangen ist. Und die Firmen honorieren das durch eine überaus konservative Modellpflege.

 

Derweilen dürfen wir Amateure uns als Trüffelschweine betätigen und den Profis den Mund wässrig machen.

 

Wenn wir's denn können.

 

 

Denke ich auch.

Und wir Amateure haben den Vorteil zu "dürfen" aber nicht zu "müssen".

 

Es hat vermutlich auch noch Prestigegründe. Ein große, schwere und erkennbar teure Ausrüstung (mit weißem Objektiv und Batteriegriff) macht einen nach außen hin als Profi-Fotograf kenntlich. Mit einer RX100 oder kleinen Systemkamera wird man weniger Ernst genommen.

 

Und für Nachtbilder und Teleaufnahmen bringt es ja auch tatsächlich Vorteile mit sich super teure Ausrüstung zu verwenden.

 

Dem ersten Absatz kann ich zum Teil zustimmen.

Für Nachtbilder und Teleaufnahmen ist das gerade NICHT der Fall. Dazu ist das Stativ u. U. wichtiger als der Rest der Ausrüstung.

 

Du nutzt, was Deine Agentur Dir zur Verfügung stellt ... zumindest wenn Du bei den Grossen bist.

 

 

Der wirklich interessante Fakt ist doch, dass genausoviele Leute eine Nikon D3s oder D4s oder auch DF genutzt haben, wie eine Sony RX100 ;)

 

 

 

übrigens findet man die Fotos hier:

 

http://de.sputniknews.com/bilder/20160219/307969033/world-press-photo-2016.html

 

 

:) und bei den meisten bin ich mir nicht sicher, ob man dafür nun eine besondere Kamera brauchte, oder einfach einen besonderen Augenblick.

 

! Dafür hätte es auch eine 1" Bridge getan, aber die war halt nicht zur rechten Zeit vor Ort.

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Hallo,

 

ich halte das für völlig normal, es sind mehrere Nikons, mehrere Canons, eine Pentax, eine Fuji und eine GoPro enthalten. Wer einen Objektivpark Canon oder Nikon hat, wird auch ein entsprechendes Gehäuse nutzen und nicht etwas Anderes ausprobieren.

Bin praktisch schon über die eine Fuji verwundert.

 

 

Karlo

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Was ist schon "Universal"? Eine DSLR ist es für mich nicht, weil ich sie eben nicht überall mit hinschleppen kann, wo ich es mit meiner DSLM noch tun kann. Es kommt auf die Anforderungen an. Einige DSLR sind z.T. noch etwas robuster ausgelegt und haben eben die lange Batterielaufzeit. Diese Aspekte und die Tatsache, dass das System schon da ist, werden den Ausschlag geben.

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Ist das so? Wie werden denn die Sieger gekürt? Wer sitzt in der Jury? Es gibt so viele Möglichkeiten, das Ergebnis zu verzerren, dass ich mir nicht zutraue, diesen Vorgang irgendwie zu bewerten. Ich würde jedem, der dort gewinnen will raten, sich eine Canon oder Nikon anzuschaffen. Statistisch gesehen verbessert das die Chancen dramatisch.

 

Vermutlich echtes Insider Wissen   ;) Bei so viel Wissen über den Mechanismus derartiger Preisverleihungen müsste es Dir doch ein leichtes sein, auch mal zu den Gewinnern zu gehören.

 

Gebrauchte N oder C kaufen und los gehts ...

bearbeitet von Gast
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Was ist schon "Universal"? Eine DSLR ist es für mich nicht, weil ich sie eben nicht überall mit hinschleppen kann, wo ich es mit meiner DSLM noch tun kann. Es kommt auf die Anforderungen an. Einige DSLR sind z.T. noch etwas robuster ausgelegt und haben eben die lange Batterielaufzeit. Diese Aspekte und die Tatsache, dass das System schon da ist, werden den Ausschlag geben.

 

 

Hier ging es eher nicht um Dich, sondern um die World Press Winner. Die scheinen offensichtlich noch im richtigen Alter oder einfach in der richtigen Verfassung zu sein, eine Spiegelreflex zu tragen.

 

 

bearbeitet von Gast
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Ich würde aus diesen Zahlen keine dramatischen Schlussfolgerungen ziehen. 46 Kameras ist keine ausreichende Menge.

 

Wenn von den genutzten Systemen der weitaus größte Teil VF Spiegelreflexen sind und keine MFT dabei ist, dann sagt das ganz sicher sehr viel zum Profisegment der Photographen aus. Zur Statistik: Man kann einfach nicht erwarten dass 5.000 Preise verteilt werden, nur um eine größere Zahl in der Kamerastatistik des World Press Awards präsentieren zu können   ;)

 

Der verzweifelte Versuch von einigen MFT-lern das System argumentativ in die Profikategorie zu wuchten, sagt viel über diesen Teil der Nutzer des MFT Systems aus, allerdings wenig über das System.

 

Lasst es doch einfach gut sein. Für uns Amateure ist es völlig ausreichend. Die älteren unter uns können es sogar noch tragen   :) .

 

Nächste Woche kommt hoffentlich meine bestellte PEN F und da ist es mir sowas von egal, wer nun mit was photographiert. Sicher ist nur, ich werde nicht zu den nächstjährigen Gewinnern des Wort Press Awards gehören. Würde ich allerdings auch nicht mit KB Ausrüstung. Bin schließlich ein Amateur.

bearbeitet von Gast
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Es kommt ja gerade einiges zusammen. Zuerst geht specialbiker back to the DSLR roots, den ich für einen erfahrenen Fotografen und rational agierenden Forenten halte, dann werden die 50 oder 60 besten Pressefotos alle mit KB DSLRs geschossen und heute lese ich, dass sonybeach beginnt, professioneller zu fotografieren und er sich wegen des CAF zusätzlich ein DSLR System kaufen wird.

Es ist technisch wohl noch nicht alles top bei DSLMs, obwohl Sony bei der a6300 mit dem weltbesten AF wirbt.

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Es kommt ja gerade einiges zusammen. Zuerst geht specialbiker back to the DSLR roots, den ich für einen erfahrenen Fotografen und rational agierenden Forenten halte, dann werden die 50 oder 60 besten Pressefotos alle mit KB DSLRs geschossen und heute lese ich, dass sonybeach beginnt, professioneller zu fotografieren und er sich wegen des CAF zusätzlich ein DSLR System kaufen wird.

Es ist technisch wohl noch nicht alles top bei DSLMs, obwohl Sony bei der a6300 mit dem weltbesten AF wirbt.

 

Und diese Schlussfolgerung ziehst du aus der Entscheidung zweier Hobbyfotografen? .. gewagte These. :)

 

Obwohl die Aussage an sich stimmt, natürlich ist bei DSLMs nicht alles optimal. Aber dafür muss man lediglich die Stärken und Schwächen der Systeme vergleichen und kommt auch drauf ;)

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Hier ging es eher nicht um Dich, sondern um die World Press Winner. Die scheinen offensichtlich noch im richtigen Alter oder einfach in der richtigen Verfassung zu sein, eine Spiegelreflex zu tragen.

Warum wird hier wieder auf sachliche Aussagen mit persönlichen Dingen geantwortet? Unglaublich.

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Wenn von den genutzten Systemen der weitaus größte Teil VF Spiegelreflexen sind und keine MFT dabei ist, dann sagt das ganz sicher sehr viel zum Profisegment der Photographen aus. Zur Statistik: Man kann einfach nicht erwarten dass 5.000 Preise verteilt werden, nur um eine größere Zahl in der Kamerastatistik des World Press Awards präsentieren zu können ;)

 

Der verzweifelte Versuch von einigen MFT-lern das System argumentativ in die Profikategorie zu wuchten, sagt viel über diesen Teil der Nutzer des MFT Systems aus, allerdings wenig über das System.

 

Lasst es doch einfach gut sein. Für uns Amateure ist es völlig ausreichend. Die älteren unter uns können es sogar noch tragen :) .

 

Nächste Woche kommt hoffentlich meine bestellte PEN F und da ist es mir sowas von egal, wer nun mit was photographiert. Sicher ist nur, ich werde nicht zu den nächstjährigen Gewinnern des Wort Press Awards gehören. Würde ich allerdings auch nicht mit KB Ausrüstung. Bin schließlich ein Amateur.

Über solche Beiträge kann man nur den Kopf schütteln.

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