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Im Großen und Ganzen nutze ich seit Ende 2005 APS-C UND Vollformat.

Es gibt immer mal Momente, in denen die Cropkamera glänzt. Und wenns nur darum geht, einen zweiten Blick aufs Motiv zu haben. Wenn ich Landschaften fotografiere; beobachte, wie sich das Licht entwickelt, sind nicht selten beide Kameras auf das selbe Motiv ausgerichtet; mal in unterschiedlichen Bildwinkeln, mal eine im Quer- und eine im Hochformat.

 

Dieses Jahr hatte ich im Urlaub (incl. Kurz-Abstecher zu den Plitvicer Seen) "nur" die a6000 dabei, weil mein Vollformatwechsel von Canon zu Sony noch am Laufen war. Mit meinen Altglasbeständen (für die ich schon immer eine Schwäche hatte) waren Weitwinkel halt nicht weit, aber die paar Male, als das zum Problem wurde, hab ich es über Altglas-Panoramen gelöst oder das Kitobjektiv ordentlich abgeblendet.

 

Es wird manche enttäuschen, aber die Ergebnisse haben unterm Strich nicht schlechter als das ausgesehen, was ich vor zwei Jahren mit der 5D2 nach Hause gezogen habe. Und, für mich persönlich recht witzig: am Anfang hatte ich ein bisschen mit mir gehadert: "ach, hätt ich doch die 5DII erst nach dem Urlaub verkauft...". Nach ein paar Stunden kam der Punkt, als ich mir selbst geantwortet habe "Hast Du aber nicht, und jetzt mach das Beste draus und mach endlich anständige Fotos!". Diesen Zeitpunkt sieht man den Bilder klar an - ist eben alles Kopfsache. Ist wie bei der Arbeit: je mehr man darüber nachdenkt, um wie viel besser man seinen Job mit einem vermeintlich besseren Werkzeug machen könnte, desto schlechter macht man ihn mit dem vorhandenen.

 

Nichtsdestotrotz habe ich mich natürlich gefreut, als die Vollformat-Sony da war. Kein AA-Filter, höhere Auflösung, besseres Rauschverhalten, mehr Dynamikumfang und die gewohnten Bildwinkel mit dem Altglas... sind ein paar der Grunde, warum die Crop-Kamera im Rucksack vorerst das Stiefkind bleiben wird.

 

Staub hatte ich bisher auf jedem Sensor und die Energie, die manche verschwenden um sich darüber aufzuregen, habe ich in ein gelegentliches Auspusten mit einem Handblasebalg und einer machmal halb-, manchmal jährlichen Nassreinigung umgesetzt, die auch viele Händler ihren Kunden kostenfrei anbieten. Ein Staubproblem gibt es imo bei jeder Kamera erst, wenn man selbst eins draus macht, für mich gehört die Reinigung der Ausrüstung zur Routine... ich rege mich auch nicht drüber auf, wenn ich Staub an der Hinterlinse eines Objektivs sehe. 

Diese Staubdiskussion ist in etwa so produktiv, als würde man sich darüber aufregen, dass sich das Auto im Winter immer soviel Streusalz einfängt. Klar bleibt an einem VW-Bus bei gleicher Strecke mehr Salz hängen als an einem smart, aber waschen sollte man sie eben beide.

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Mein bisheriges System Fuji X war in der Praxis (fast) auf dem Level meiner alten DSLR (5d MkII), in manchen Punkten etwas hinterher (Auflösung), in anderen (Farben, Schattenrauschen) besser.

 

Meine neue A7r II ist besser als alles, was ich bisher hatte (auch Nikon d700). Endlich mal keine kleinen Schrittchen und in der Praxis "in etwa dasselbe", sondern ein deutlicher, komfortabler Qualitätsschritt.

 

Ich kann nun ohne Bedenken croppen, selbst bei höheren ISO- Werten noch 1-2 Blenden pushen, alles das gleichzeitig und bekomme immer noch hervorragende Ergebnisse. FF hat mich wieder daran erinnert, dass Tiefenschärfe manchmal auch zu wenig sein kann (Blende, Zeit, ISO), aber die Vorteile sind für mich deutlich.

 

Keine Reue hier.

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