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Mal ehrlich -


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war für Euch der Wechsel von APS-C (z.B. A6000) zu Vollformat (z.B. A7II) so, dass sich Eure Erwartungen beim nüchternen Blick auf die Bilder tatsächlich erfüllt haben? Sind Sie sichtbar besser - oder bewegen wir uns eher im Bereich von marginalen Differenzen? Habt Ihr auch schon mal Euren Wechsel bereut?

 

Mich interessieren die Einschätzungen von denjenigen, die tatsächlich den Wechsel vollzogen haben oder beide Systeme parallel nutzen.

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Eine A7r(ii) ist wegen der hohen Sensorauflösung und dem fehlenden AA Filter sichtbar besser als alle APS Kameras.

Das heißt aber nicht, dass APS Kameras zu schlecht oder nicht wettbewerbsfähig wären, aber man sieht die Unterschiede.

Habe die A7r (36mio pix), die NEX5 (14 Mio), die A77 (24 Mio). Die Bilder aus der A7r sind einfach klarer und detailreicher.

 

Bei einer A7(ii) würde ich nicht diese deutlichen Unterschiede erwarten.

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Ich fotografiere seit Jahren nur im Vollformat und habe mir Anfang des Jahres noch eine a6000 als Urlaubskamera gekauft. Ich war froh, als der Urlaub vorbei war, und ich meine A7s wieder benutzen konnte, mein Fall ist das nicht wirklich und es wird für mich weiterhin eine Urlaubskamera bleiben - vielleicht [wahrscheinlich] liegt das aber nur an meiner jahrzehntelangen Gewöhnung ans Kleinbild. Ich vermisse aber sehr deutlich das Freistellungspotential und den Look des großen Sensors.

 

Da legt meine A7s mit ihren großen Pixeln [und dem dadurch sehr "mittelformatigem"-Look] aber vielleicht die Latte auch besonders hoch ;)

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Ich nutze mft, APSC und KB-Format.

Bei allen Brennweiten unter 200mm sehe ich deutliche Unterschiede zugunsten des größeren Sensors.

Nicht nur die Freistellungsmöglichkeit, auch die Bildwirkung infolge sanfter schön gezeichneter Schärfe- und Kontrastverläufe meine ich sehen zu wollen.

Das Format allein ist es aber auch nicht. Ich halte den Sensor der Sony Axxx auch für besonders ausgewogen und elastisch im Bereich der Dynamik.

Die Pixelanzahl ist mir dabei nicht so besonders wichtig.

 

Mich würde interessieren, wie Kleinbild bei anderen Herstellern aussehen wollte. Auf eine Fuji x wäre ich besonders gespannt.

 

LG

 

foxfriedo

Edited by foxfriedo
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Da legt meine A7s mit ihren großen Pixeln [und dem dadurch sehr "mittelformatigem"-Look] aber vielleicht die Latte auch besonders hoch ;)

Über die A7s wird ja primär bez. video geschrieben. Mich würde schon auch interessieren, wie sich die großen pixel bildlooktechnisch bemerbar machen. Du nennst es mittelformatartig. Kann man das noch etwas anschaulicher beschreiben?

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Die Nex 5n war meine erste Digitalkamera und ich war entsprechen zufrieden, besonders schön fand ich die S/w-darstellung. Seit Markteinführung habe ich jetzt eine A7R und möchte nicht mehr zu kleiner Sensoren zurückgehen. Bei "Vollformat" habe ich genug Spielraum z.B. wenn ich stürtzende  Linien aufrichte oder Ausschnitte mache. Und sonst auch.

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Die Nex 5n war meine erste Digitalkamera und ich war entsprechen zufrieden, besonders schön fand ich die S/w-darstellung. Seit Markteinführung habe ich jetzt eine A7R und möchte nicht mehr zu kleiner Sensoren zurückgehen. Bei "Vollformat" habe ich genug Spielraum z.B. wenn ich stürtzende  Linien aufrichte oder Ausschnitte mache. Und sonst auch.

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Bei mir sind eine a6000 und A7 im Einsatz. Rein vom Kameragehäuse bzw. vom Sensor her sind die Qualitätsunterschiede der Bilder sehr gering, gleiche Auflösung, die A7 hat etwas mehr Spielraum im Dynamikumfang in den raw-Daten (bei ISO 100).

Der restliche Unterschied kommt von den Objektiven. Die "großen" Objektive sind tendenziell deutlich teurer und leistungsstärker. Z.B. das E35mm/f1,8 vs. FE55mm/1,8. Das große FE kann eine Stufe mehr Freistellung (sieht man unabhängig von der Ausgabegröße) und die Schärfe ist besser (aber das E35/1,8 auch auf hohem Niveau, so dass man den Unterschied sicherlich erst bei sehr großer Ausgabe bzw. beim Pixelpeepen sieht). Ganz ähnlich dürfte es beim E1018 vs. FE1635 sein, oder auch beim E50/F1,8 vs. Batis 85mm/f1,8.

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Für die Nutzung von Altglas ist die a7(x) wesentlich sinnvoller als die a6000 mit dem Crop.

 

Immer wenn Gewicht ins Spiel kommt, ist die a6000 dabei.

 

Und manchmal ist der Crop-Faktor der a6000 erwünscht, wenn die FE Objektive eine längere Brennweite bekommen sollen.

 

Ich finde es sehr sinnvoll, dass beide Varianten einen identischen Mount haben und die Objektive je nach Anforderung genutzt werden können.

 

 

Edited by fourthird
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Habe beide Formate bei gleicher Pixelzahl (Nex 7 + A7). Die Antwort auf deine Frage ist bei mir die selbe wie beim Vorredner: Beide Formate nebeneinander haben ihre Berechtigung, und so nutze ich sie auch. Da ich prinzipiell keine Zoom nutze, kann ich so aus zwei gut ausgewählten FB vier Brennweiten machen. Wenn es leicht sein muss, nehme ich nur die APS-C mit, sonst kommt FF hinzu. Der Unterschied ist natürlich da (Schärfeeindruck, Dynamik, Rauschen, Freistellmöglichkeiten), spielt aber für mich

nicht unbedingt die Hauptrolle.

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Bin umgestiegen von der A58 auf die A7II und muss sagen, dass ich endlich die Fotos hinbekomme, die ich immer machen wollte bei denen man technisch einfach limitiert wurde.

 

Hab gestern Langzeitbelichtungen mit dem A7II und Batis 25/2 gemacht. Danach hab ich dann ein paar Fotos aus der Hand gemacht mit ISO2000- mir aber erfahrungsgemäß nichts besonderes erhofft.

Die Ergebnisse sind der Wahnsinn. Sowas wäre vorher gar nicht denkbar gewesen. Auch der Dynamikumfang ist ein ganz anderer.

Natürlich gute Linsen vorausgesetzt, die mir vorher auch gefehlt haben. Hatte zwar Festbrennweiten, aber eher nur mäßige (Sony Standard APS-C Festbrennweiten).

 

Was ich auch besonders schätze sind die Freistellmöglichkeit, die bei Vollformat deutlich größer sind (bei gleicher Blende).

Der Autofokus sitzt. Gar nicht vergleichbar mit meiner alten Ausrüstung. Dies wird teils an Objektiven und teils an Kamera gelegen haben.

 

Ich würde daher den so oft genannten Satz wiedersprechen, dass es auf die Ausrüstung nicht so sehr ankommt und der Fotograf die Fotos macht. Das mag bedingt stimmen (bei manchen Bildern ist es fast egal welche Ausrüstung man hat). Wenn man aber einigermaßen weiß was man tut, wird man sehr schnell limitiert durch eine einfache Ausrüstung und profitiert enorm durch eine gute Ausrüstung (Vollformat + hochwertige Linsen).

 

Sinn macht Vollformat mE aber auch nur mit entsprechenden Linsen. Wenn man gerade nur das Geld für Kit Objektiv mit A7II hat und dann nicht weiter investiert lohnt es sich nicht unbedingt umzusteigen.

Edited by T-P
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...

 

Ich würde daher den so oft genannten Satz wiedersprechen, dass es auf die Ausrüstung nicht so sehr ankommt und der Fotograf die Fotos macht. Das mag bedingt stimmen (bei manchen Bildern ist es fast egal welche Ausrüstung man hat). Wenn man aber einigermaßen weiß was man tut, wird man sehr schnell limitiert durch eine einfache Ausrüstung und profitiert enorm durch eine gute Ausrüstung (Vollformat + hochwertige Linsen).

 

...

 

Den rot markierten Satz unterschreibe ich - es kommt wirklich sehr auf das Motiv an, ob man die Vorteile des grösseren Sensors ausreizen kann oder nicht, ob sie zum Tragen kommen in der Ästhetik. 

 

Je nach persönlichem Motivschwerpunkt lohnt sich dann eine KB-Ausrüstung, oder eben auch nicht. 

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Über die A7s wird ja primär bez. video geschrieben. Mich würde schon auch interessieren, wie sich die großen pixel bildlooktechnisch bemerbar machen. Du nennst es mittelformatartig. Kann man das noch etwas anschaulicher beschreiben?

Ob ich es kann, weiss ich nicht, aber ich versuche es gerne:

Ich bekomme eine 3-dimensionalere Wirkung, die Farben sind satter, plastischer, die Unschärfeverläufe weicher - abgesehen von den auf der Hand liegenden Vorteilen des geringeren Rauschens und der damit sehr hohen ISO-Fähigkeit. Und irgendwie wirken die Bilder analoger und nicht so digital / clean ... Verständlich ausgedrückt?

 

Man müsste tatsächlich mal ein Testbild mit A7s und A7RII machen unter genau den selben Bedingungen und diese dann vergleichen - ich bilde mir ein, das unterscheiden zu können [auch auf die gleiche Ausgabegröße skaliert] - aber vielleicht ist das nur Einbildung ;) In Ermangelung einer A7RII kann ich das augenblicklich leider nicht selbst testen.

 

---edit

ja, eigentlich hatte ich mir die A7s vorrangig für Video gekauft, meine 5D Mark II musste aber plötzlich sehr schnell gehen - und augenblicklich mache ich mit der A7s zu 85% Fotos - in Kombination mit Leica-Gläsern ist das für mich die ultimative Kombi...

Edited by deep_dark_blue
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Ich sehe die Unterschiede zwischen mFT und KB hauptsächlich dann, wenn es mit dem kleinen Sensor einfach nicht mehr geht ;)

 

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Ich sehe die Unterschiede zwischen mFT und KB hauptsächlich dann, wenn es mit dem kleinen Sensor einfach nicht mehr geht ;)

 

Das kommt auf's Objektiv an - mit dem Olympus 35-100mm f2 kommst Du recht nah an die klassischen 70-200mm/f2,8 (den AF, auch wegen Adapter für mFT, mal außen vorgelassen).

 

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Ich bin letzten Monat von A6000 auf A7II umgestiegen. 

 

Ich bereue es definitiv nicht. Das beste ist aber, dass ich die A6000 erst richtig lieben gelernt habe seit ich die A7II habe. Vorher hab ich imme rirgendwie gedacht, dass die A6000 schlecht wäre und ich einfach zu Arm um mir eine gute KAmera zu kaufen. Jetzt sehe ich den Vergleich der Bilder (klar die A7II ist deutlich besser), und erkenne halt wie sau geil die A6000 ist. Noch dazu kommt der crop Faktor viel besser zur Geltung. Wenn ich vorher ein Objektiv benutzt habe, habe ich es einfach umgerechnet und fertig. Jetzt nutze ich z.B. ein 35-70mm von 35-70 und halt von ca. 47 - 105. Außerdem ist die A6000 auch schön leicht und klein, wenn man mal ausgiebig mit dem größeren Body gearbeitet hat. 

 

Für semi profi Arbeiten nehme ich natürlich immer die A7II aber in meiner Freizeit nehme ich gerne die kleine. Also definitiv nichts zu bereuhen, im Gegenteil! Die beiden ergänzen sich einfach so perfekt, dass man sich viel vollständiger fühlt.

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Ich vermute mal, dass sich hier einige Leute in die eigene Tasche lügen, weil die meisten Fotos sowieso nur am Monitor beglotzt werden!

 

Also ich nutze meine A6000 sehr gerne und oft und habe bislang noch so keine gravierende Unterschiede mit meiner A7 bei den normalen Aufnahmen feststellen können! Bei Extremen mag man den Unterschied sicher feststellen, aber wie oft - mal ehrlich - kommt das vor?

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aber wie oft - mal ehrlich - kommt das vor?

 

Wenn ich meine (Subjektiv!) 10 besten Bilder nehme, sind Momentan 6 Stück von der A7II. Und ich hab sie erst seit einem Monat. 

 

Dabei berücksichtige ich nur Snapshots, also mal eben die Freundin von der Seite oder ein Auto an ner Ampel. 

 

Aber die A6000 hat klar formulierte Vorteile gegenüber der A7II. Wie gesagt, ich finde man (ICH) braucht (BRAUCHE) beide. 

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Ich vermute mal, dass sich hier einige Leute in die eigene Tasche lügen, weil die meisten Fotos sowieso nur am Monitor beglotzt werden!

 

Lügen ist dazu nicht nötig, auch nicht in die eigene Tasche. Die Schwierigkeit bei den Vergleichen fängt doch damit an, dass man unterschiedliche Objektive und unterschiedliche Kameras / Sensoren auf einmal vergleicht. Oder zumindest dann unterschiedliche Ausschnitte des selben Objektivs. Nur die Dynamik und das Rauschen kann man so direkt vergleichen. Oder man vergleicht halt das System als Ganzes, dann kann man aber die Unterschiede nicht mehr so einfach einem einzelnen Faktor (dem Sensor) zuschreiben.

 

Zur Monitorbetrachtung: Ist das nicht bei vielen sowieso die kritischste Betrachtungsweise?

Edited by leicanik
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Das kommt auf's Objektiv an - mit dem Olympus 35-100mm f2 kommst Du recht nah an die klassischen 70-200mm/f2,8 (den AF, auch wegen Adapter für mFT, mal außen vorgelassen).

 

Das mag sein. Rechnet man aber alle Parameter wie Freistellung, High-ISO-Leistung, schneller C-AF, Sucherbild bei Serienaufnahmen etc, geht das beim gegenwärtigen Entwicklungsstand bei Canon-KB in Richtung mühelos und narrensicher, bei Olympus mFT in Richtung hoffentlich klappts ;)

 

Wobei Indoor-Sport sicher ein Nischenthema ist, das sich eine kleine Firma wie Olympus nun nicht auch noch mit Gewalt erschliessen muss.

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Hallo!

ich hatte die Nex 7 und habe jetzt die A 7. Nach einem halben Jahr kann ich feststellen, dass für mich die Vorteile des größeren Sensors nicht durchschlagend sind. Für die meisten Hobbyaufnahmen reicht der kleinere, die Auflösung dieses Sensors ist größer, ca. 110 L/mm zu 80 L/mm bei dem selben hochwertigen Objektiv unter optimalen Verhältnissen, Stativ und Blitz.   Beide Sensoren erfassen die selbe Pixelzahl. Die Begrenzung ist hier eher das Objektiv als der Sensor.

Die Fragen der Freistellung, Dynamik und Rauschverhalten sind dabei nicht berücksichtigt, diese sind objektiv schwer zu erfassen, ebenso der " Pep ".

Von Vorteil ist der größere Sensor bei Weitwinkelaufnahmen, da das Angebot von Altglas hier größer ist, wenn man nicht eins mit den bunten Rändern erwischt.

Für den Hobbyfotografen reicht meiner Meinung nach der kleinere Sensor, nur wer ständig Din A 2 Bilder braucht, sollte zum Vollformatsensor greifen.

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Vorausschicken möchte ich, dass ich hauptsächlich Landschaft fotografiere.

 

Ich benutze im Moment meist eine Canon 5DII und eine NEX-6 mit dem 1670Z als Immerdrauf.

 

Wann immer es geht, nehme ich die Canon, hier ist mein Immerdrauf mittlerweile das 45er T/S. Ich bin gerade dabei die Fotoausbeute eines längeren Australienaufenthalts zu verarbeiten. Meine Lieblingsaufnahmen habe ich mit der Canon gemacht, bis auf die Unterwasseraufnahmen, die stammen von einer Nex-5 mit 16mm.

 

Ich vermute, dass dabei ein Rolle spielt, wie einem das Werkzeug in der Hand liegt. Mir liegt eben die Canon besser in der Hand, ich mag sie einfach und das merke ich an den Bildern.

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