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Ist das jetzt eine diplomatische Umschreibung für einen Grobmotoriker der Bildverarbeitung?   :D    

 

Und die Qualifikation der 6D eher als "Ackergaul", dem selbst übelste Behandlung nichts aus macht, im Vergleich zum A7-Rennpferd?

 

 

Danke, das merk ich mir . .  .     ;)

 

 

Hans

 

Nö, Hintergedanken waren eigentlich nicht dabei. Aber ich denke nicht, dass sich die Ergebnisse von Kameras im Bildverarbeitungsprozess noch genau an das halten, was bei den schönen Tests rauskommt.

 

Deine Bildbearbeitungstechniken und -präferenzen kenne ich nicht. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass sich mein System im Zuge der Bildbearbeitung oft besser verhält, als ich den Tests nach erwarten würde.

 

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Deine Bildbearbeitungstechniken und -präferenzen kenne ich nicht. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass sich mein System im Zuge der Bildbearbeitung oft besser verhält, als ich den Tests nach erwarten würde.

 

 

Weil Du Deine Methoden an den Sensor anpassen kannst. Bei einem Test sind standardisierte Methoden vorauszusetzen, und die sind halt nicht immer perfekt, zumindest nicht für jeden Sensor. 

 

 

Hans

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Weil Du Deine Methoden an den Sensor anpassen kannst. Bei einem Test sind standardisierte Methoden vorauszusetzen, und die sind halt nicht immer perfekt, zumindest nicht für jeden Sensor. 

 

 

Hans

 

 

Entsprechen solche Tests nicht etwa folgendem Autovergleich:

 

Getestet werden ein ganz kleines Elektrofahrzeug, ein etwas größeres Hybridfahrzeug und ein 8 Zylinder Benziner SUV.

 

Der Fahrtest wird auf drei Strecken durchgeführt und das Ergebnis gemittelt:

1. off road: schnellste Zeit, den mit 50cm Felsbrocken gespickten Waldweg hochzukommen gewinnt (timeout nach 20 Minuten ;-))

2. 1 km Rundkurs auf einer Rennstrecke mit 2 engen Kurven: schnellste Zeit gewinnt

3. 30 Minuten Innenstadtfahrt: geringster Verbrauch gewinnt, 2 Parklücken müssen gefunden werden Punktabzug für das Fahrzeug, das in beide nicht hineinpasst.

 

Die Ergebnisse werden auf ein Punkteschema normiert und die Statistik wird über Jahre fortgeschrieben. Um fair zu bleiben wird nicht nur die Gesamtpunktzahl ausgewiesen, sondern um die Punkte für die drei Streckenprofile ergänzt.

 

Und die Autobesitzer streiten sich dann ganz ernsthaft Generationen lang über die Rangfolge.

:D

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...Wenn ich einen Schatten um 6 Blendenstufen aufhellen muss, kann ich mich um Falle des Sony Sensors zwar am niedrigsten Rauschanteil erfreuen, aber sonst ist doch in diesem Bereich keine verwertbare Information mehr enthalten - alle Bildbeispiele, die ich zu diesem Thema bislang gesehen habe, hätte ich an genau diesen Stellen abgedunkelt, um wenigstens noch das Gesamtbild zu retten.

 

Auch hier meine ich: Wer sich für die SL interessiert, sollte sich von diesen Vergleichen nicht abschrecken lassen. Nur weil sich ein Sensor bei Aufhellung um 6 Blendenstufen gutmütig verhält ist noch lange nicht gesagt, dass er dies bei "normalen" Aufhellungen (2-4 Blenden) auch ist. Und umgekehrt: Wer im 6-Blenden-Test verliert, kann im "sichtbaren Bereich" dennoch als Gewinner vom Platz gehen...

Man sieht es hier ganz gut:

Sony A7 vs. Canon 6D

Ganz unten nativ in ISO6400 fotografiert sieht Canon rauschärmer aus, partielle (Nach-)Belichtung auf ISO6400, um die helle Bereiche nicht ausbrennen zu lassen, sieht bei Sony besser aus, schon bei 4 Stufen wie in der Mitte zu sehen. Moderne Sensoren gestatten eine andere Arbeitsweise, die ich z.B. nicht mehr missen möchte. Mit der jeweils passenden Arbeitsweise kann man mit den Sensoren auf jeden Fall gleich gute Ergebnisse erzeugen, egal ob von Canon, Leica oder Sony. Insofern ist es richtig, sich nicht abschrecken zu lassen.

 

Aber ja, die 6 Blendenstufen Bearbeitung sind sinnvoll nutzbar, z.B. wenn man in Kirchen fotografiert, dunkle gothische Gemäuer mit sonnendurchfluteten Glasfenstern. Der eine macht mit Stativ HDR mit ISO6400 und ISO200, der andere zieht einfach die dunklen Bereiche im aus der Hand aufgenommenen ISO200-Bild hoch.

 

...sie haben sich nicht dazu verleiten lassen im Zeitalter der schnellen und kurzen Produktzyklen zumindest bei einem Teil ihrer Produkte (also diejenigen, die keine Panasonic Klone sind), auf die Tugenden Robustheit, wertige Materialen, gute mechanische Qualität auch weiterhin wert zu legen, auch wenn das den Preis in die Höhe treibt...

Fraglich, ob das nicht eher den Gewinnambitionen von Blackstone geschuldet ist.

 

Man kaschiert dies vielleicht geschickt mit massiven Metallfrästeilen an den Bodies, die in Zeiten heutiger CNC-Techniken bezahlbarer sind, als ihr massives Wirken vermuten lässt. Zusätzlich spart man bei den Teilen ja auch Bearbeitungsschritte ein, indem man die Kontur recht kantig wählt. Müsste man das ganze so gerundet herstellen wie manche beliebte DSLR, wäre es noch um einiges teurer. Auch die Endmontage einer DSLR mit den vielen Tasten, Grifffeldern, Spiegelkasten, Stangenmechanik für den alten AF-Antrieb usw. dürfte deutlich kostenintensiver sein als so eine aus dem vollen Block gehauene Systemkamera neuer Technik mit einer minimierten Zahl beweglicher Teile.

 

Ihr Fertigungsstandort und die geringen Seriengrößen machen Leica auf jeden Fall teuer, was da sonst noch alles mit reinspielt, da kann man über die Auswirkungen auf den Preis sicher lange streiten.

bearbeitet von outofsightdd
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...Einen technischen "Mythos" gab es bei Leica übrigens nie. Technisch war Leica wohl nie führend. Der Mythos hat sich eher aus der mechanischen und optischen Qualität geschöpft und zwar so überzeugend, dass es niemals wirklich großer Werbung bedurfte...

 

1924/25 war Leica beim Bau von KB-Kameras weltweit führend   ;)

Wo ist denn bitte der Widerspruch zwischen einem "technischen Mythos" und einem "Mythos, der sich aus mechanischen und optischen Qualitäten geschöpft hat"   :confused:

Und natürlich war Leica lange Jahrzehnte als Reporter- und Reportagekamera führend: kompakt, präzise, zuverlässig, dezent. Da war Leica professionelles "Benchmark" (gemeinsam mit Rollei). Dazu einfach mal alte Bilder mit Reporter-"Horden" anschauen: da sieht man praktisch nur Leica und Rolleiflex

Dass Leica hervorragende Objektive gebaut hat und immer noch baut, ist sicher auch unstrittig. Ich würde sagen, dass früher Leitz, Carl Zeiss, Rodenstock und Schneider im Objektivbau führend waren

 

bearbeitet von Viewfinder
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Diejenigen, die auf tolle Kamera machen, aber alles was ihre Kamera ausmacht bei Sony einkaufen?

 

Die einen kaufen bei Sony, die anderen bei Panasonic.

 

 

Leica versteht sich bestimmt nicht als technische Benchmark obwohl sie auch da immer wieder ueberraschen, wie jetzt bei der SL mit dem besten EV den man derzeit kaufen kann. Quasi von O auf 100 besser als alle anderen die da schon laenger mit herumfummeln.

 

... und das EVF-Panel der SL ist das neue "Ultimicron" von Seiko Epson - diejenigen haben das "zusammengefummelt". Auch diese Hochleistungskomponente hat mit Leica genau Null zu tun. Du kannst bereits die Tage zählen bis der nächste Kamerahersteller dasselbe Panel (oder dessen Nachfolger) verbaut hat.

 

 

Leicas Entscheidung praktisch jede moderne technische Komponente zuzukaufen war die einzig richtige um ein technisch konkurrenzfähiges neues System in Form der SL auf die Beine zu stellen. Machen alle anderen genauso, aus gutem Grund.

 

Man sollte sich heutzutage dank der Globalisierung in annähernd jedem Sektor einfach von lokalpatriotischen Träumereien bzw. Markenglauben verabschieden. Bei näherem Hinsehen fällt dieses Konstrukt doch sehr schnell zusammen - bei jedem Hersteller.

bearbeitet von flyingrooster
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...

 

Man sollte sich heutzutage dank der Globalisierung in annähernd jedem Sektor einfach von lokalpatriotischen Träumereien bzw. Markenglauben verabschieden. Bei näherem Hinsehen fällt dieses Konstrukt doch sehr schnell zusammen - bei jedem Hersteller.

 

 

Das trifft sogar für "unsere" Schweizerschokolade zu - die Toblerone z.B. mit ihrem charakteristischen Dreieck-Querschnitt, welcher der Form der Eigernordwand nachempfunden ist, gehört schon lange dem global operierenden Mondalez-Konzern ...

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Die beste Werbung für Leica und höchstwahrscheinlich der einzige Grund, warum heutzutage überhaupt noch jemand eine Leica kauft, liegt rund 90 Jahre zurück, als sich Leitz 1924 entschloß, die Barnack'sche Erfindung in Serie zu bauen.

 

Das ist zu einfach gedacht. Keine Firma überlebt allein vom Mythos, das haben Voigtländer, Rollei, Kodak u. a. gezeigt.

 

Auch Leica stand am Abgrund und hat sich mit gutem Namen, guten Produkten und gutem Management gerettet.

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(...)

Und zuletzt, um die Kurve zum Thread zu kriegen, im Vergleich zu den SL Laborbildern (https://www.systemkamera-forum.de/topic/112839-leica-setzt-neuen-meilenstein-digitale-leica-sl-vorbild-für-beste-bedienbarkeit/?p=1241138), wäre ich geneigt zu sagen: Nicht allzu wichtig nehmen. Wenn ich einen Schatten um 6 Blendenstufen aufhellen muss, kann ich mich um Falle des Sony Sensors zwar am niedrigsten Rauschanteil erfreuen, aber sonst ist doch in diesem Bereich keine verwertbare Information mehr enthalten - alle Bildbeispiele, die ich zu diesem Thema bislang gesehen habe, hätte ich an genau diesen Stellen abgedunkelt, um wenigstens noch das Gesamtbild zu retten.

 

Auch hier meine ich: Wer sich für die SL interessiert, sollte sich von diesen Vergleichen nicht abschrecken lassen. Nur weil sich ein Sensor bei Aufhellung um 6 Blendenstufen gutmütig verhält ist noch lange nicht gesagt, dass er dies bei "normalen" Aufhellungen (2-4 Blenden) auch ist. Und umgekehrt: Wer im 6-Blenden-Test verliert, kann im "sichtbaren Bereich" dennoch als Gewinner vom Platz gehen.

 

Hans

 

Zustimmung.

Wie fast immer wird vergessen, dass das Objektiv gerade da, wo es um das Hervorholen von Informationen aus dem Sumpf geht, eine wesentliche Rolle spielt. Und je nach Helligkeits(intensitäts)verteilung ist 6 Stufen unter der Sättigung des Sensors nur noch Sumpf, weil dieser Bereich vom Streulicht verquirlt wird. "Rauschfreies" hochziehen nützt da gar nichts. 6 Blenden unter Sättigung ist 1,56 %. Das ist gerade der Streulichtschleier eines Objektivs bei "normalen" Motiven. Bei einem kleinen Spitzlicht oder einer Lampe über der Sättigung ist der Streulichtanteil noch höher.

Dann lieber "dunkel".

https://books.google.de/books?id=c21npp2HA1QC&pg=PA49&lpg=PA49&dq=Streulichtanteil#v=onepage&q=Streulichtanteil&f=false

Seiten 65 ff.

http://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=5604217&postcount=485

http://www.pc-magazin.de/ratgeber/streulicht-weniger-licht-weniger-kontrast-1255505.html

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Man sollte sich heutzutage dank der Globalisierung in annähernd jedem Sektor einfach von lokalpatriotischen Träumereien bzw. Markenglauben verabschieden. Bei näherem Hinsehen fällt dieses Konstrukt doch sehr schnell zusammen - bei jedem Hersteller.

Mit welchen Worten habe ich wo genau behauptet, dass dies bei Leica anders waere?

Ich habe, bezogen auf sogenannte Benchmarks nur ein paar Beispiele derer genannt, die angeblich als Leica Konkurenten gelten.

Dass der gelungene EV nun aber gerade zuerst in der Leica auf den Markt kommt, hat sicherlich auch was

damit zu tun, mit welchen Vorstellungen und Voraussetzungen, zwischen Leica und Seiko/Epson gearbeitet wird.

 

Das kommt nicht ohne Grund zwischen Firma A und Firma B zustande.

 

Aber beruhige dich, das was Leica hier mit Seiko/Epson herausgearbeitet hat, darf bestimmt auch bald in deine Fan-Marke eingebaut werden. :D

Dann kannst du hier verbreiten, was deine XXX fuer einen tollen EV hat. ;)

Das Gesamtpaket, Qualitaet und Verarbeitung auf Leica-Niveau, wird damit aber noch lange nicht erreicht sein. :P

bearbeitet von Sony Beach
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Das trifft sogar für "unsere" Schweizerschokolade zu - die Toblerone z.B. mit ihrem charakteristischen Dreieck-Querschnitt, welcher der Form der Eigernordwand nachempfunden ist, gehört schon lange dem global operierenden Mondalez-Konzern ...

Oh je, die suesse Eigernordwand, ist in fremder Hand. :eek:

Die Schweiz wird nochmal enden wie ihr Nachbar Germanistan. :rolleyes:

bearbeitet von Sony Beach
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Zustimmung.

Wie fast immer wird vergessen, dass das Objektiv gerade da, wo es um das Hervorholen von Informationen aus dem Sumpf geht, eine wesentliche Rolle spielt. Und je nach Helligkeits(intensitäts)verteilung ist 6 Stufen unter der Sättigung des Sensors nur noch Sumpf, weil dieser Bereich vom Streulicht verquirlt wird. "Rauschfreies" hochziehen nützt da gar nichts. 6 Blenden unter Sättigung ist 1,56 %. Das ist gerade der Streulichtschleier eines Objektivs bei "normalen" Motiven. Bei einem kleinen Spitzlicht oder einer Lampe über der Sättigung ist der Streulichtanteil noch höher.

 

Bei der A7 kann ich ein Bild mit heller Lichtquelle (brennt etwas aus) und sehr dunklen Bereichen in Lightroom laden und Bereiche 6EV aufhellen. Dann rauscht's natürlich stark, aber der aufgehellte Bereich kann trotzdem recht klar sein. Ist da jetzt ein Denkfehler drin?

 

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Dass der gelungene EV nun aber gerade zuerst in der Leica auf den Markt kommt, hat sicherlich auch was damit zu tun, mit welchen Vorstellungen und Voraussetzungen, zwischen Leica und Seiko/Epson gearbeitet wird.

 

Es könnte auch einfach sein, dass die SL das erste Modell ist bei welchem sich zeitlich die Verwendung des neuen Seiko/Epson Panels ausgegangen ist. Das Ding ist immerhin noch ziemlich neu.

 

Leica hat nichts mit der Entwicklung des Panels zu tun und Seiko/Epson wird es wohl ziemlich egal sein an wen sie die erste Lieferung verkaufen. Zumal die Hersteller solcher Komponenten ja nirgends namentlich erwähnt werden. Die jeweiligen Kamerahersteller alleine (alle, nicht nur Leica) rühmen sich mit den Eigenschaften solcher Zukäufe und preisen sie ja beinahe schon grenzwertig als Eigenentwicklungen an. Was hätte Seiko/Epson von einem solchen "Deal"?

 

Wenn sich Leica diesen USP des aktuell fortschrittlichsten EVF für eine Weile sichern wollten (sicher nicht unattraktive PR), müssten sie wohl für diese zeitliche Exklusivität zahlen. Ob das allerdings wirklich mehr wert wäre als ein anderer Großkonzern für den Massenauftrag des Panels für ihr eigenes nächstes Kameramodell böte?

Ich bezweifle dies eher, kann in diesem Punkt aber auch nur vermuten. Falls es sich doch rentieren sollte, wird sich Leica dies wohl überlegt haben und schon zahlen.

 

 

Ich habe, bezogen auf sogenannte Benchmarks nur ein paar Beispiele derer genannt, die angeblich als Leica Konkurenten gelten.

 

Ok, zur Kenntnis genommen.

 

 

Aber beruhige dich, das was Leica hier mit Seiko/Epson herausgearbeitet hat, darf bestimmt auch bald in deine Fan-Marke eingebaut werden. :D

Dann kannst du hier verbreiten, was deine XXX fuer einen tollen EV hat. ;)

 

Dies scheint eher dein Bier zu sein, wenn ich mir deine unzähligen, polarisierenden Kommentare über die Anpreisung "deiner" A7 und all ihrer weltbesten Eigenschaften in diesem Forum so ansehe.

 

Es fiele mir zudem schwer meine Fan-Marke zu definieren - ich kaufe und verwende was mich gerade reizt. Wenn irgendetwas davon demnächst ein solches EVF-Upgrade verpasst bekommt, werde ich jedoch sicher nichts dagegen haben.  ;)

 

bearbeitet von flyingrooster
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Es könnte auch einfach sein, dass die SL das erste Modell ist bei welchem sich zeitlich die Verwendung des neuen Seiko/Epson Panels ausgegangen ist. Das Ding ist immerhin noch ziemlich neu.

 

Leica hat nichts mit der Entwicklung des Panels zu tun und Seiko/Epson wird es wohl ziemlich egal sein an wen sie die erste Lieferung verkaufen. 

Wenn du tatsaechlich glaubst, dass solche Dinge im Wochentakt entwickelt werden,

dann hast du nicht viel Ahnung von den Vorgaengen bei der Entwicklung technischer Komponenten.

Fuer so was braucht es laenger, und wenn Entwickler wie in dem Fall Seiko/Epson den EV ganz alleine entwickelt haetten

dann waeren sie ja dumm, es nicht zuerst den Herstellern mit den meistverkauften Kameras anzubieten, mit einem viel groesseren Gewinn.

 

Zu Behaupten, Leica habe mit der Entwicklung des EV nichts zu tun, ist schon fast Hellseherei.

 

Klingt so als ob die von Seiko/Epson eines Tages bei Leica angeklopft haben und verkuendeten,

dass sie da etwas ganz tolles haetten, und Leica muesste nur noch eine Kamera drumherumbauen. :lol:

bearbeitet von Sony Beach
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Fuer so was braucht es laenger, und wenn Entwickler wie in dem Fall Seiko/Epson den EV ganz alleine entwickelt haetten dann waeren sie ja dumm, es nicht zuerst den Herstellern mit den meistverkauften Kameras anzubieten, mit einem viel groesseren Gewinn.

 

Wieso "zuerst"? Sie haben ein interessantes Produkt in ihrem Portfolio und bieten es dem Markt an. Wer es möchte, kauft es. Natürlich bekommen Kamerahersteller sicher Insiderinformationen über aktuelle Entwicklungsprozesse solcher Komponenten, um deren Verwendung selbst mittelfristig einplanen zu können (und Seiko/Epson mehr abzukaufen). Geringfügige Abstimmungen geordeter Serienfertigungen auf Kundenwünsche mag es durchaus geben.

Die Seiko/Epson Panels waren in den letzten Jahren noch nie auf eine Kameramarke limitiert. Analog zur Sensorsparte Sonys und zig anderen elektronischen Komponenten.

 

Das neue "Ultra HD Ultimicron Panel" wurde seitens Seiko/Epson bei der diesjährigen CP+ der Öffentlichkeit präsentiert. Nicht von Leica, Olympus, oder sonstwem der ihre Panels bislang verwendet hatte - sondern einzig von Seiko/Epson, eben weil sie es entwickelt haben.

bearbeitet von flyingrooster
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Wieso "zuerst"? Sie haben ein interessantes Produkt in ihrem Portfolio und bieten es dem Markt an. Wer es möchte, kauft es. Natürlich bekommen Kamerahersteller sicher Insiderinformationen über aktuelle Entwicklungsprozesse solcher Komponenten, um deren Verwendung selbst mittelfristig einplanen zu können (und Seiko/Epson mehr abzukaufen). Geringfügige Abstimmungen auf Kundenwünsche mag es durchaus geben.

Die Seiko/Epson Panels waren in den letzten Jahren noch nie auf eine Kameramarke limitiert. Analog zur Sensorsparte Sonys und zig anderen elektronischen Komponenten.

 

Das neue "Ultra HD Ultimicron Panel" wurde seitens Seiko/Epson bei der diesjährigen CP+ der Öffentlichkeit präsentiert. Nicht von Leica, Olympus, oder sonstwem - sondern einzig von Seiko/Epson, eben weil sie es entwickelt haben.

Na wenn das so einfach ist, dann kauf dir doch mal so ein Panel bei Seiko/Epson und baue es in deine Kamera ein.

Du glaubst gar nicht, wie oft sich Techniker von Bosch und Mercedes treffen und besprechen muessen, bis dann endlich

nach vielen Monaten, eine neues Einspritzventil fuer einen neuen Motor entwickelt ist.

Wenn das dann irgendwann nach viel gemeinsamer Entwicklungsarbeit funktioniert, wird es auch an andere Hersteller

angepasst und weitergegeben alleine schon um die enormen Entwicklungskosten zu decken.

 

Seiko/Epson haben eine Sparte gegruendet, die nach Wuenschen und Ideen anderer Firmen, Komponenten entwickelt.

Das macht zum Beispiel Porsche auch, von ihren Autos alleine, koennte die Firma nicht leben.

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Grundsätzlich stimme ich einigen deiner obigen Aussagen zu. Wer hätte gedacht, dass es mal soweit kommt? <_<

 

Ich bezweifle jedoch sehr, dass dieses neue Panel eine revolutionäre Entwicklung darstellt. Viel eher wird es wohl "nur" eine Weiterentwicklung der bestehenden Modellinie sein - mit dementsprechend gehobeneren Spezifikationen. Die Klärung der tatsächlich grundsätzlichen Probleme bezüglich Abstimmung und Einbindung in ein gesamtes, restliches System einer Kamera ist wohl schon vor einigen Modellgenerationen passiert. Hierbei wird das Rad sicher nicht jedesmal neu erfunden. Wie erwähnt, Abstimmungen auf bestimmte Systeme mag es sicher geben - die eigentlich entscheidende Grundkomponente steht aber mittlerweile sicher bereits davor.
 

Ich glaube unsere Meinungsverschiedenheit (die diesbezügliche - wir können ja aus dem Vollen schöpfen...) liegt einzig darin begründet das Ausmaß an "Fremdeinwirkung" auf's Seiko/Epson Panel bzw. den finalen EVF unterschiedlich zu gewichten. Ich halte es nach der Entwicklung der Basiskomponente des Panels für geringfügig, du für eine tiefergehende Co-produktion. Wirklich interessant wäre es dementsprechende Einblicke von Seiko/Epson oder Leica zu bekommen - halte ich jedoch für unwahrscheinlich ... ;)

 

bearbeitet von flyingrooster
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Wer nun wieviel mit diesem Panel zu tun hat, ist voellig unwichtig.

Es ist in der am besten verarbeiteten Kamera verbaut und schon sind zwei gute Dinge vereint.

Baut man das EV Panel in eine Samsung ein, ist es lediglich ein gutes Panel in einer Massenware.

 

Immerhin kann dann der Samsung/Pana/Fuji/etc. User sagen, in meiner Kamera ist ein Panel verbaut, das auch Leica verwendet. ;)

bearbeitet von Sony Beach
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Einen Nutzer interessiert es nicht die Bohne, von wem das Panel ist und kaum jemand hat den direkten Vergleich. Im visuellen Eindruck liegen übrigens auch nicht Welten oder Galaxien zu den anderen modernen Panels, z.B. einer GX8.

 

Was aber immer erforderlich sein wird, ist kameraintern die anderen Komponenten (Prozessor, Platine) so weit "aufzurüsten", dass das höher auflösende Panel auch ohne Einbußen angesteuert werden kann. Das Rüstzeug dafür wird möglicherweise weder von Panasonic noch von Seiko/Epson kommen.

 

Insofern ist es schon ein umfangreicheres Kooperationsprojekt, so ein neues Panel zu integrieren, aber für so etwas dürften alle DSLM-Hersteller mittlerweile gut gerüstet sein. Ich sehe jedoch den Leica SL Sucher schon als Ausdruck der Leica Philosophie, ein möglichst hochwertiges Produkt anzubieten. Gerade beim Sucher wird nicht selten selbst bei Flaggschiff-Modellen gepatzt. Das muss nicht mal das Panel selbst sein (die technischen Spezifikationen sind ja oft beeindruckend), sondern ist auch schon mal an einem minderwertigen Okular gescheitert.

 

Auf jeden Fall konnte ich im Fotogeschäft im Leica SL Sucher kaum störende Artefakte erkennen, wo andere, angeblich hochwertige Sucher mit heftigem Flimmern, Moirees und Kantengeflicker "glänzten".

bearbeitet von tgutgu
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Das trifft sogar für "unsere" Schweizerschokolade zu - die Toblerone z.B. mit ihrem charakteristischen Dreieck-Querschnitt, welcher der Form der Eigernordwand nachempfunden ist, gehört schon lange dem global operierenden Mondalez-Konzern ...

 

Eiernordwand? Ich würde jetzt auf das "Matterhore" tippen.   :)

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Bei der A7 kann ich ein Bild mit heller Lichtquelle (brennt etwas aus) und sehr dunklen Bereichen in Lightroom laden und Bereiche 6EV aufhellen. Dann rauscht's natürlich stark, aber der aufgehellte Bereich kann trotzdem recht klar sein. Ist da jetzt ein Denkfehler drin?

 

 

Nein, Denkfehler seh ich jetzt keinen, das ist schon die Situation, in der Du die Vorteile solcher Sensoreigenschaften nutzen kannst: Eine sehr helle Lichtquelle trifft auf einen großen Bildanteil, der im Schatten liegt. Und, wie oben schon erwähnt, ist das wohl auch die Charakteristik des modernen, "Iso-losen" Sensors (Sony), sich hier flexibler zu verhalten als ein Sensor alter Bauart (Canon, vielleicht auch Leica?). 

 

Gleichzeitig habe ich den Verdacht, dass  der Sony-Sensor diese Fähigkeit möglicherweise mit Einbussen im mittleren Helligkeitsbereich erkaufen muss (steilere Gradation, geringere Farbtiefe?), die Diskussion, die hier schon mehrfach angedeutet wurde, die ich aber noch nicht belegen konnte. Aber ich lern auch dazu, und nach den jüngsten Beispielen bei dämmrigen Kunstlicht etwa, konnte ich mit der Canon eine leichtere, "stabilere" (Farb-) Entwicklung hinbekommen als mit dem Sony Sensor: Eine weiße Wand war als solche erkennbar, bei der Sony Vorlage musste ich mich lange bemühen, den (durch Beleuchtung) verursachten Farbstich auszukorrigieren. Dies könnte die Kehrseite der Medaille sein, aber sie ist noch nicht richtig verstanden geschweige denn bewiesen. Es geht mir bei diesen Beispielen auch mit Sicherheit nicht darum, einem Sensor das Prädikat "ist besser" zu verleihen, sondern ich versuche, die Eigenschaften so zu verstehen, um für mich die richtige Entscheidung zu treffen, welcher Sensor in welchen Aufnahmesituationen vorzuziehen ist.  

 

Gleichzeitig ist Dein Beispiel aber ein typisches HDR Szenario, dass sich mittlerweile mit zahlreicher Software Unterstützung (kameraintern wie durch BV) wohl noch besser lösen lässt, dann halt wieder mit anderen Einschränkungen (Bewegung etwa). 

 

 

Hans 

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