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Wieviel Dynamikstufen hatte denn früher Umkehrmaterial (Diafilme), ob KB oder Planfilm :lol:

Solche Diskussionen zeigen für mich als Fazit, auf welchem hohen Niveau wir mittlerweile (formatunabhängig) in der Digitalfotografie angekommen sind.

Unter 20 EV-Stufen in einem Bild bei feinster Detailzeichnung und der Nachtsichtfähigkeit von Sensoren bei minimalem Rauschen wird nichts mehr akzeptiert. Und wozu eigentlich? :rolleyes:

Ja, es ist unglaublich dass ich früher jahrelang mit Kodachrome 25 brauchbare Bilder zustande gebracht habe - also mit DIN15/ISO25 und einem Dynamikumfang von geschätzten 8 Lichtwerten ...

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Freistellungspotential?

 

Mft mit Oly 75er und der a7 mit 24-70er 4.

 

Diese beiden Bilder beweisen, dass nicht die Schärfentiefe des verwendeten Sensors der wichtigste Faktor beim Freistellen ist, sondern dessen stilistische Beherrschung bzw. wie in diesen Fall die Nichtbeherrschung:

 

Beim ersten Bild stört der Baumstamm, beim zweiten die Ampel. Beides hätte mit einer sorgfältigeren Bildkomposition vermieden werden können, völlig unabhängig von der Sensorgrösse sowie der Brennweite und der Blendenöffnung des Objektivs.

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Diese beiden Bilder beweisen, dass nicht die Schärfentiefe des verwendeten Sensors der wichtigste Faktor beim Freistellen ist, sondern dessen stilistische Beherrschung bzw. wie in diesen Fall die Nichtbeherrschung:

 

Beim ersten Bild stört der Baumstamm, beim zweiten die Ampel. Beides hätte mit einer sorgfältigeren Bildkomposition vermieden werden können, völlig unabhängig von der Sensorgrösse sowie der Brennweite und der Blendenöffnung des Objektivs.

 

Da hast Du natürlich Recht. Ganz generell scheint es mir, dass der derzeitige Freistellungs- und Bokeh-Hype besonders lautstark von Fotografen unterstützt wird, die -sagen wir es mal nett- Bildkomposition eher als lästig empfinden. In der Tat ist es ja eine viel größere Herausforderung, ein Bild sauber zu gestalten (durch Brennweite, Perspektive, Bildaufbau und -ausschnitt usw) als alles in einer Bokeh-Tunke zu ertränken. Das kann mal ganz nett sein, steht aber bei den bildkompositorischen Stilelementen unter ferner liefen...jetzt wird es von manchen zum Allheilmittel gehypt

 

bearbeitet von Viewfinder
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...

 

Beim ersten Bild stört der Baumstamm, beim zweiten die Ampel. Beides hätte mit einer sorgfältigeren Bildkomposition vermieden werden können, völlig unabhängig von der Sensorgrösse sowie der Brennweite und der Blendenöffnung des Objektivs.

 

Hinsichtlich der Dynamik: wird aus dem zweiten Bild mit den heftigen Schatten (Mittagssonne) ein schöneres Bild, wenn die Dynamik einer Kamera um 0,5 EV höher ist? Ich meine nein.

 

Das zweite Bild hat vielleicht einen emotionalen Wert, weil der Ersteller mit der Person oder der Situation eine angenehme Erinnerung verknüpft. Aber die Thematik, die ich viel bei Fans der A7*-Reihe lese, dass man mit mehr Dynamik selbst bei Mittags-Licht mehr Optionen erhält, muss ich für mich klar verneinen!

 

Die Problematik des harten Mittagslichts löst auch die modernste A7x nicht zu meiner Zufriedenheit. Hartes Mittagslicht ist für mich Mist. Unabhängig von einer A7x. Man kann mit einer A7x aus so einem Bild ein HDR-ähnliches Bild machen, wo keine Lichter ausfressen und die harten dunklen Schatten zu grauen Schatten werden. Aber es macht immer noch keine schöne Lichtsituation!

 

Zugespitzt: verführt einen der größere Sensor dazu, bei bescheidenem Licht dennoch zu fotografieren? Weil man Lichter und Schatten retten kann?

 

(Wenn man jetzt entgegnen möchte, dass man ja mit einem guten KB-Sensor nicht in der Mittagssonne fotografieren "müsse", dann bin ich beruhigt. Das muss man auch mit MFT, APS-C und 1" nicht! Und fotografiert man ausserhalb des doofen Mittagslichts, reichen die Sensoren aller aktuellen Kameras bei weitem aus! Cool.) ;)

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Diese beiden Bilder beweisen, dass nicht die Schärfentiefe des verwendeten Sensors der wichtigste Faktor beim Freistellen ist, sondern dessen stilistische Beherrschung bzw. wie in diesen Fall die Nichtbeherrschung:

 

Beim ersten Bild stört der Baumstamm, beim zweiten die Ampel. Beides hätte mit einer sorgfältigeren Bildkomposition vermieden werden können, völlig unabhängig von der Sensorgrösse sowie der Brennweite und der Blendenöffnung des Objektivs.

 

Ich fotografiere einfach anderst als die anderen, gerne mit Leuten in ihrem Umfeld.

 

 

 

Man hat ja die Tendenz, die systembedingten Schwächen der eigenen Ausrüstung zu kompensieren. 

 

 

20431001029_487b368e9d_k.jpg

 

 

20431001249_e47a877af9_k.jpg

Bei deinen Bildern stört mich (um in deinem Schreibstiel zu bleiben) vor allem die roten Farben im Gesicht, beim ersten Bild die Beilagen links oben wie auch unten, rechts der schiefe Türrahmen, die Lampe an der Decke ist auch so ein Ding.

Beim zweiten Bild wieder die angeschnittenen Beilagen links unten, und vor allem rechts das gelbe Licht wie auch das nicht gerade richten des Bildes.

Es ist nicht meine ART anderen Mitstreitern deren Bilder zu kommentieren. In diesem Falle aber schon.

In diesem Sinne wünsch ich dir noch viele fotografiesche Hightlights vor deiner Linse.

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Ich fotografiere einfach anderst als die anderen, gerne mit Leuten in ihrem Umfeld.

 

Bei deinen Bildern stört mich (um in deinem Schreibstiel zu bleiben) vor allem die roten Farben im Gesicht, beim ersten Bild die Beilagen links oben wie auch unten, rechts der schiefe Türrahmen, die Lampe an der Decke ist auch so ein Ding.

Beim zweiten Bild wieder die angeschnittenen Beilagen links unten, und vor allem rechts das gelbe Licht wie auch das nicht gerade richten des Bildes.

Es ist nicht meine ART anderen Mitstreitern deren Bilder zu kommentieren. In diesem Falle aber schon.

In diesem Sinne wünsch ich dir noch viele fotografiesche Hightlights vor deiner Linse.

Sorry aber bei diesen beiden Aufnahmen ging es mir NUR um den technischen Qualitätsvergleich zwischen mFT und KB, nicht um das Motiv an sich und seine bildmässig optimale Darstellung.

 

Im Gegenteil bin ich sogar froh um die dich störenden Details links unten und rechts oben im unscharfen Bereich, weil sie weitere Aufschlüsse über die Abbildungsleistung der beiden verwendeten Systeme ermöglichen.

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Wieviel Dynamik-Umfang hat denn das folgende Bild?

 

Der Dynamikumfang eines Bildes ist mir eigentlich ziemlich egal. Ich finde 'viel Dynamik' dann von Vorteil, wenn man einfach einen 'Belichtungsunfall' vermeiden will.

 

Hat man nicht aufgepasst, dann kann Helles schnell ausgefressen sein... und wenn 1EV genau die Dosis zum Ausfressen war, dann hätte ein Sensor mit 1EV mehr Dynamik wohl noch Helles hell und nicht weiss sein lassen.

 

Insofern ist meine Ansicht: man kann nie genug Dynamik haben, nicht weil man sie sehen muss, sondern einfach um Unfälle im Extrembereich (meine Phobie ist 'reines Weiss') möglichst klein zu halten.

 

Ich persönlich könnte auch gut mit 8EVs Dynamik leben:

 

o es darf nichts ausgefressen sein

o die Schatten müssen nicht perfekt sein

o dazwischen darf sich gerne alles bei nur 8EVs abspielen

 

So hat jeder seine eigenen Dynamik-Ansprüche/Phobien und ich finde, bei jedem gilt: viel Dynamik hilft viel.

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Ich finde den Baum im obigen Bild sehr wichtig. Das sieht sonst aus, wie ne Studioaufnahme vor einer Fotokulisse

JEIN für mein Empfinden - der Baum wäre dann eine Bereicherung geworden, wenn man ihn anders in die Gesamtkomposition integriert hätte; er steht am falschen Ort d.h. zu nahe am Kopf, entweder müsste er weiter im Hintergrund oder aber mehr rechts platziert sein. Es geht mir nicht um Baum oder nicht Baum, sondern um das WIE seines Einbezuges.

 

Aber wir sind hier für eine Bildkritik im falschen Thread - mir ging es eigentlich nur darum auf die überragende Bedeutung der stilistischen Mittel bei der Freistellung bzw. Betonung des Hauptmotivs hinzuweisen - im Gegensatz zur technischen Freistellung durch Begrenzung der Schärfentiefe.

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@kirsche

 

Ich bin nicht gegen Dynamik! ;-))

 

Aktuell hat die Diskussion aber eher den touch, dass man für 0,273 EV dynamik-unterschied ein paar tausender an technik-investition als Lösung bespricht.

 

Ich habe mit der nex6/a6000 dutzende von aufnahmen auf der platte, die ich bei krassesten dynamik-situationen gemacht habe. In LR kann man ca. 2-3 EV retten, was noch wirklich gut aussieht. Man kann sich auch aus einem raw drei raws basteln und diese dann mit einem ev-unterschied von -2, 0, +2 in LR als hdr entwickeln.

 

man erreicht dadurch, dass einem keine stellen ausfressen und die Schatten noch genügend Zeichnung aufweisen.

 

Alternativ kauft man sich alle halbe Jahre die aktuellste kb-kamera, sofern diese wieder 0,1 EV mehr Dynamik verspricht. Weil: mehr Dynamik ist immer besser, als weniger Dynamik!

 

Mehr freistellungs-potential ist nebenbei bemerkt auch besser als weniger potential. Und weniger Gewicht ist oft besser, als zu viel Gewicht. Und weniger Geld für die Technik auszugeben, ist oft besser für das Konto, als viel Geld ausgeben. Allerdings bedeutet weniger Geld auszugeben, dass man auch weniger konsumrausch erlebt!?

 

Ich stelle fest, dass sich widersprechende Ziele nur kompromissbehaftet lösen lassen.

 

Für mich scheint die konto- und Gewichtsersparnis mehr nutzen zu stiften, als alle halbe Jahre den aktuellsten dynamik-boliden für Lichtsituationen zu kaufen, die einfach shice Lichtstimmungen haben. Der Kauf des aktuellsten Dynamik Fürsten schafft ja nur für ein halbes Jahr Satisfaktion. Dann geht die Pein wieder los, nur das zweitbeste Licht Monster sein eigen zu nennen. Diesem Wahnsinns Druck kann man entfliehen! Man muss aber sehr tapfer sein! Und man muss einstecken können, dass dann ander e die weltbesten Geräte gekauft haben.

 

/ironie

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Man kann sich auch aus einem raw drei raws basteln und diese dann mit einem ev-unterschied von -2, 0, +2 in LR als hdr entwickeln.

 

man erreicht dadurch, dass einem keine stellen ausfressen und die Schatten noch genügend Zeichnung aufweisen.

 

Denke, das war nur ein Joke... so wie man früher chemisch Gold herstellen wollte... Gold = reines Weiss in Hell zurück verwandeln... bearbeitet von kirschm
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Nix Joke.

 

Ich kenne keine ausgefressenen lichter. Die direkte sonne kann man zur Mittagszeit nicht retten,die nachmittagssonne schon.

 

Welcher aktuelle Sensor hat denn bei korrekter Belichtung ein Problem mit ausfressenden Lichtern? Der ltzte mir bekannte War der canon aps-c mit 15mp.

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Meine letzte Superzoom-Bridge vor der G3 war die Oly. SP-570UZ, 1/2,3" Sensor, 10MP,

 KB-äquivalente 520mm – war ein ziemlicher Brummer.

 

Jetzt hat sich ein Bekannter die Canon PS SX710 HS zugelegt. 1/2,3" Sensor, 20MP,

KB-äquivalente 750mm – und das Ding ist winzig, passt ausgeschaltet in die Hemdtasche! :eek:

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Für den einen ist es ein Fall des Belichtungsunfalls, für den anderen mehr Spielraum ........ und eine Vielzahl von Behauptungen.

Man sollte versuchen, es ein wenig entspannter, sachlicher, verobjektivierter zu betrachten. Durchaus auch mal aus dem Blickwinkel des Anderen.

Dann sind es nur noch ein paar Stärken der verschiedenen aktuellen Sensorgrößen, die am Ende auch kaum noch eine Rolle spielen.

Fast nur noch eine Frage des Geschmacks.

 

Gruß

 

foxfriedo

bearbeitet von foxfriedo
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Da hast Du natürlich Recht. Ganz generell scheint es mir, dass der derzeitige Freistellungs- und Bokeh-Hype besonders lautstark von Fotografen unterstützt wird, die -sagen wir es mal nett- Bildkomposition eher als lästig empfinden. In der Tat ist es ja eine viel größere Herausforderung, ein Bild sauber zu gestalten (durch Brennweite, Perspektive, Bildaufbau und -ausschnitt usw) als alles in einer Bokeh-Tunke zu ertränken. Das kann mal ganz nett sein, steht aber bei den bildkompositorischen Stilelementen unter ferner liefen...jetzt wird es von manchen zum Allheilmittel gehypt

 

 

Eine sehr einseitige Sicht auf Freistellung... Um auf etwas Entfernung noch freizustellen, sind lichtstarke Systeme nötig. Als Beispiel mit dem schon extremen Canon FD 135/2, einmal mit besagter Bokeh-Tunke im Nahbereich, das andere mit dezenterer Unschärfe im Hintergrund:

 

https://www.systemkamera-forum.de/topic/101635-canon-fd-1352/?p=1191751

 

Wird die Brennweite kürzer, bekommt man auch mit lichtstarken Objektiven an KB noch gut erkennbare Hintergründe, z.B. hier:

 

https://www.systemkamera-forum.de/topic/101200-sony-zeiss-fe-5518/?p=1186925

 

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Da hast Du natürlich Recht. Ganz generell scheint es mir, dass der derzeitige Freistellungs- und Bokeh-Hype besonders lautstark von Fotografen unterstützt wird, die -sagen wir es mal nett- Bildkomposition eher als lästig empfinden. In der Tat ist es ja eine viel größere Herausforderung, ein Bild sauber zu gestalten (durch Brennweite, Perspektive, Bildaufbau und -ausschnitt usw) als alles in einer Bokeh-Tunke zu ertränken. Das kann mal ganz nett sein, steht aber bei den bildkompositorischen Stilelementen unter ferner liefen...jetzt wird es von manchen zum Allheilmittel gehypt

 

 

Dieser Eindruck drängt sich auf und die meisten Bilder unterstützen ihn.

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