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Ich kann nochmals empfehlen sich wirklich mal die Links von Cyco und mir anzuschauen.

 

Computional Photography habe ich mir nicht ausgedacht, sondern es heißt nun mal so.

 

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Computational_photography

 

Und anscheinend und trotz aller (auch berechtigter) Kritik, ist das Thema recht vielversprechend, zumindest für die Unternehmen.

 

https://www.businesswire.com/news/home/20171130005495/en/Computational-Photography-Market---Expected-Reach-11.4

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Was soll so toll an noch mehr Vorgaben sein, mit denen man sich individuell noch mehr einschränken lässt?

Das ist doch das Problem. Die Menschheit lässt sich immer weiter verblöden und verdummen und überlässt das "indirekte" Denken denen, die das reale Denken in Geräte übertragen. Soll ich irgendwann mit meinem Auto oder der Kamera erst diskutieren, wie ich zur Arbeit fahre oder ob das Motiv sich lohnt?

es wird zwar schwierig, aber sollte ich irgendwann einen neues Auto anschaffen müssen, werde ich als erstes fragen, wo der Killschalter für das GPS ist, bei einer Kamera ebenso, wo man das GPS ausschalten kann. Es wird auch irgendwann so sein, dass man ohne diese zwangsweise abegfragten Daten keine Alibis mehr für irgendwas hat - OK, das ist jetzt grenzwertig zur VT, aber ich sehe es so.

 

Und ja, es sind doch nicht primär die Verbraucher oder Kunden, die solche "Fortschritte" fordern (ausser im Internet in Foren), es sind die Hersteller, die es den Verbrauchern schmackhaft machen und sie permanent anködern (=verblöden und entmündigen), aber wers braucht... Ich musste bei diesem verlinkten Artikel zu den Handykameras schmunzeln, weil das Google-Gerät die besten Nachtaufnahmen machen konnte. Meine boshafte Erklärung sieht so aus:

 

Das war im Prinzip so etwas wie "live comp", nur nicht in einem Arbeitsschritt per Kameramenü, sondern (haha, noch ein Wortwitz) eine zusammengesetzte Aufnahme (dass es ein Oly-Menü ist, ist jetzt wirklich rein zufällig aber passend). Das Motiv wurde bei Tag irgendwann vom Googlespionagemobil aufgenommen, dann per Handyaufnahme mit Googledingens gespeichert und von der Googlesoftware wiedererkannt, auf die Lichtsituation nachbearbeitet und zu einem ansehnlichen nightshot hochgerechnet...

Da geht die Reise hin. Und genauso wie Anbieter den Verbauchern Medieninhalte jetzt schon selektieren und zensieren = manipulieren (können), wird auch die zunehmende "Intelligenz" der Geräte dem Verbraucher (Hobbyfotografen) irgendwann sagen, dass das gewählte Motiv nichts für den Bediener ist, und deshalb verweigert wird. Alternativ wieder das Auto: es wird mir sagen "da wo du hinwillst, regnet es, wi bleiben zuhause..."

 

Wer sowas warum auch immer fordert, muss auch die andere (dunkle) Seite berücksichtigen und sich fragen, ob das wirklich wünschenswert ist. KI/AI ist gut und schön, aber man sollte sie dort einsetzen, wo sie wirklich sinnvoll ist und nicht den Menschen zunehmend bis komplett entmündigt, was ja wiederum nicht von der Maschine ausgeht, sonden von den Maschinenentwicklern, bzw. deren Auftraggebern.

 

Gruß Andreas

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Der Begriff "Photography" ist dann völlig fehl am Platz und viel zu hoch aufgehängt. Es handelt sich nicht um Photography sondern um automatische, technische Bildfehlerkorrektur oder Simulation von optischen Bildeffekten wie Bokeh. Daraus gleich ein eigenes Fotografie Genre zu machen, ist doch wohl etwas viel aufgetragen.

 

Ich würde es modischer ausgedrückt Malen nach Zahlen 2.0 nennen.   ;)

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Wir sind wieder bei der "Masse", zu der wir natürlich nicht zählen und mit den instinktgesteuerten Ameisen bei der düsteren Zukunftsprognose.

 

Die düstere Zukunftsprognose muss aber sein. Es fängt ja meist im kleinen Unscheinbaren an, was mit Bequemlichkeit verbunden wird. Es ersetzt aber das eigene Denken, was dabei gern unter den Tisch fällt. Wenn die Technik hilft, echte "Probleme" zu lösen, dann OK, aber alles hat seine Grenzen.

 

btw:

Ameisen sind wie alle koloniebildenden Tiere nicht schwerpunktmäßig instinktgesteuert, genauswenig wie Bienen. Sie sind sogar sehr lern- und anpassungsfähig und in der Lage, erlerntes Wissen an Nachfolgegenerationen weiterzugeben. Sie sind nur anders optimiert und verarbeiten äussere Reize anders als wir, um entsprechend zu reagieren.

 

Gruß Andreas

 

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Was soll so toll an noch mehr Vorgaben sein, mit denen man sich individuell noch mehr einschränken lässt?

 

Das ist doch das Problem. Die Menschheit lässt sich immer weiter verblöden und verdummen und überlässt das "indirekte" Denken denen, die das reale Denken in Geräte übertragen. Soll ich irgendwann mit meinem Auto oder der Kamera erst diskutieren, wie ich zur Arbeit fahre oder ob das Motiv sich lohnt?

 

Das hat alles nichts mit einschränken und Bevormundung zu tun. Wenn wir mal bei der Kamera bleiben, könnte ich unter Umständen eine Kamera bauen, die mir mein Wunsch-Bokeh berechnet und ich spare mir das lichtstarke Objektiv. Ob und wie das nutze bleibt doch weiterhin mir überlassen.

 

Und beim Thema Autofahren: Wieso diskutieren. Ziel eingeben fertig. Ich betrachte Autofahren als ein notwendiges Übel. Es langweilt mich zutiefst (das ist das Kreuz als Motorrafahrer) und liebend gerne würde ich das an eine autonom agierende KI abgeben, die deutlich sicherer und ressourcenschonender als ich fahren würde. Beim Motorradfahren würde ich mich mit Händen und Füßen dagegen wehren autonom gefahren zu werden, allerdings Sicherheitssysteme wie ABS, Traktionskontrolle etc. sofort nutzen. ;)

 

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btw:

Ameisen sind wie alle koloniebildenden Tiere nicht schwerpunktmäßig instinktgesteuert, genauswenig wie Bienen. Sie sind sogar sehr lern- und anpassungsfähig und in der Lage, erlerntes Wissen an Nachfolgegenerationen weiterzugeben. Sie sind nur anders optimiert und verarbeiten äussere Reize anders als wir, um entsprechend zu reagieren.

 

Gruß Andreas

 

Aber jedes Tier/Insekt hat in der Kolonie meist nur genau eine Aufgabe. Das ist schon fast wie ein binärer Computer. So weit reduziert sehe ich das menschliche Denken durch KI noch nicht. ;)

 

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@cyco für Dich ist also Motorradfahren wie richtig, selbstbestimmt und genießerisch mit einer echten Kamera zu fotografieren? Toll!

 

Ja, aber ich würde durchaus mit einem Elektro-Motorrad fahren, wenn einige Dinge weiterhin autonom tun dürfte. Ebenso würde ich mich über ein Alarmsystem freuen, welche mir schnell herannahende Autos oder Gegenstände, die nicht in meinem Blickfeld liegen, melden würde und Zwangsbremsungen vollführt zu denen ich nicht fähig bin. Und vielleicht würde ich auch noch ein ganz altes Motorrad nutzen. Aber ich hätte beides .. im Gegensatz zu vielen anderen hier. :)

 

http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/energica-esseesse9-im-test-dieses-e-bike-ueberzeugt-a-1183836.html

bearbeitet von cyco
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Ich kann nochmals empfehlen sich wirklich mal die Links von Cyco und mir anzuschauen.

 

Computional Photography habe ich mir nicht ausgedacht, sondern es heißt nun mal so.

 

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Computational_photography

 

Und anscheinend und trotz aller (auch berechtigter) Kritik, ist das Thema recht vielversprechend, zumindest für die Unternehmen.

 

https://www.businesswire.com/news/home/20171130005495/en/Computational-Photography-Market---Expected-Reach-11.4

 

Vielversprechend für wen und für was?

 

Das Thema betrifft die Fotografie doch nur am Rande, sie nutzt sie höchstens für Informationsbeschaffung zur Weiterverarbeitung.

 

Militär, Weltraumforschung, künstliches Sehen für Maschinen und Auswertung von Bildinformationen. Und genau aus diesen Bereichen stammen auch deine Zahlen im letzten Link.

 

Der erste Link beschreibt ein so umfangreiches Feld, das man dort alles unterbringen kann und hat höchstens informativen Charakter. Einen Rückschluss auf die Entwickluung der klassischen Fotografie daraus zu ziehen, bedarf schon eine gedopten Fantasie.

 

Aus wissenschaftlicher Sicht, im Sinne des Fortschritts und der Entwicklung allgemein, finde ich das sehr interessant.

 

Ansonsten ist das alles ist so weit von der von uns betriebenen Hobby-Fotografie, wie Aplha-Centaur von unserem Sonnensystem.

 

Irgendwann mal werden auch wir daraus profitieren - aber es als Heilbringung der klassischen Fotografie zu sehen ... uiuiui ... das kann nur spannend sein ...

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Der erste Link beschreibt ein so umfangreiches Feld, das man dort alles unterbringen kann und hat höchstens informativen Charakter. Einen Rückschluss auf die Entwickluung der klassischen Fotografie daraus zu ziehen, bedarf schon eine gedopten Fantasie.

 

Der Rückschluss ist ganz einfach und ganz banal. Ich hätte gerne eine aktuelle Kamera deren HDR-Funktion so gut ist wie die in meinem 2 Jahre alten Google Nexus 5X. Die HDR+ genannte Funktion, die auch in diesem Artikel beschrieben wird, funktioniert im SP besser als in jeder Kamera, die ich bisher ausprobiert habe. Keine Ahnung warum, ich vermute die beschriebene KI dahinter. Das hätte ich gerne auch in einer klassischen oder unklassischen Kamera damit ich diese Funktion in dieser Qualität nutzen kann. So einfach ist das gemeint. ;)

 

Ich schiebe noch mal hinterher warum, weil vermutlich gleich der Einwand kommt das kann man auch selber in PS oder LR machen kann. Und warum finde ich das gut? Weil dann die Kamera noch kleiner sein könnte. Ich könnte mit einem 1-Zöller und dieser Funktion einen größeren Dynamikumfang erreichen. Das Objekt müsste dann auch nicht mehr so lichtstark sein und dadurch könnte die Kamera leichter und günstiger werden usw. usf.

bearbeitet von cyco
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Rabbäähh-Buääähhh...

 

attachicon.gifAufnahme2.jpg

 

Ich hoffe, Du hast die Urheberrechte für das Bild. Da du dieses Thema kennst, gehe ich davon aus, dass Du das bist, als Du Dein erstes Firmware-Zäpfchen in Allerwertesten geschoben bekommen hast! :angry::D

 

bearbeitet von cyco
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Die Platte hängt zwar, aber hier nochmal der Hinweis, sich doch mal mit denn Inhalten der zuvor geposteteten Links genauer zu befassen:

 

„The smartphones manufacturers are, thus, focusing on enhancing the cameras embedded in their smartphones. The companies mainly focus on advancing the image sensors, optics, and camera modules. In October 2017, Google announced its Pixel 2 and Pixel 2 XL smartphones that support the computational photography feature.

 

The computational photography market for standalone camera is expected to grow at the highest CAGR between 2017 and 2023. Computational photography is a comparatively new technology, with a lucrative growth potential owing to the growing demand for innovation in the markets for standalone camera across the globe. Light Labs (US) has recently launched a standalone camera with the computational imaging capabilities. Moreover, the major camera providers, such as Nikon (Japan) and Canon (Japan), are expected to enter into this market during the forecast period.“

 

Da geht es eben auch um klassische Hersteller und Kameras. ;)

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Der Rückschluss ist ganz einfach und ganz banal. Ich hätte gerne eine aktuelle Kamera deren HDR-Funktion so gut ist wie die in meinem 2 Jahre alten Google Nexus 5X. Die HDR+ genannte Funktion, die auch in diesem Artikel beschrieben wird, funktioniert im SP besser als in jeder Kamera, die ich bisher ausprobiert habe. Keine Ahnung warum, ich vermute die beschriebene KI dahinter. Das hätte ich gerne auch in einer klassischen oder unklassischen Kamera damit ich diese Funktion in dieser Qualität nutzen kann. So einfach ist das gemeint. ;)

 

Ich schiebe noch mal hinterher warum, weil vermutlich gleich der Einwand kommt das kann man auch selber in PS oder LR machen kann. Und warum finde ich das gut? Weil dann die Kamera noch kleiner sein könnte. Ich könnte mit einem 1-Zöller und dieser Funktion einen größeren Dynamikumfang erreichen. Das Objekt müsste dann auch nicht mehr so lichtstark sein und dadurch könnte die Kamera leichter und günstiger werden usw. usf.

 

Darauf kontere ich, dass ich keine HDR-Funktion bräuchte, wenn der Sensor von sich aus einen Dynamikumfang hätte, der meinem Auge entspricht.

Dass die Kamera kleiner sein soll als welche? Du hast doch jetzt eine große Palette an Kameramodellen, aus denen du aussuchen kannst. Die kleinste Kamera wird es geben, wenn sie zu einem gedankengesteuerten Implantat wird, die direkt in Auge eingesetzt wird. Die Miniturarisierung kannst du aus Ergonomiegründen nicht auf die Spitze treiben.

 

Wissenschaftler haben Nano-U-Boote gebaut, die im Blutkreislauf schwimmen - was nutzt es mir, wenn ich drin sitzen und die Weltmeere erforschen will?

 

Was ich natürlich verstehe ist, wenn man Unzulänglichkeiten der aktuellen Kameras durch Workarounds umgehen will. Diese Lösungen gibt es und sie werden immer besser. Aus meiner Sicht gehört ein künstliches Bokeh nicht dazu. Egal wie gut es ist. HDR war auch der Heilsbringer der letzten Jahre - ein Hype, wie viele andere ... Natürlich werden die Funktionen immer besser, wir Nutzer lernen sie besser kennen und setzten sie besser um.

 

Du sagst, dass du bestimmte Sachen einfach machen willst. Einige Thesen hören sich für mich dabei etwas überspitzt so an, als ob du für bestimmte Aufnahmen einfach das falsche Equipment hast und oder eine falsche Technik nutzt, es dir aber egal ist und du trotzdem ein bestimmtes Resultat haben willst.

 

Ich habe ein 1"-Sensor - will aber Unschärfeverläufe, wie bei eine MF-Kamera. ... geht nicht? ... dann bilden wir es halt per Software nach.

 

Ich will eine 1600mm Linse an KB haben, die aber nur 300 Gramm wiegt und 5 cm lang ist - geht nicht? ... na dann soll doch die Software den Look bitte aus einem WWW-Foto interpolieren ....Weil ich das so will.

 

Ich lehne diese Gedanken nicht grundsätzlich ab, denn sie haben in der Geschichte zu sehr spektakulären Innovationsschüben geführt. Bei der Suchen nach Lösungen für unlösbare Probleme werden wir Menschen sehr kreativ.

 

Nur sollten wir uns nicht so verbissen an etwas klammern, wie die Diskussion gerade verläuft - weder KI noch SP wird alleine unsere Welt verbessern ... es sind nur kleine Steinchen die höchsten etwas beitragen können.

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Zitat ThreeD „The smartphones manufacturers are, ...

 

Mein Englisch ist zu schlecht, um das -wie üblich- zu überfliegen. Deins muss ziemlich gut sein, dass Du aus der Fülle der Publilationen auf die Schnelle das Dir Passende findest.

 

Mir ist nur nicht klar, warum der Autor klüger sein soll als z. B. wolfgang_r.  Vielleicht wird der in anderen Foren zitiert, wo jemand seine Meinung teilt.

bearbeitet von Kleinkram
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Ist es nicht eine normale Automatisierung? Nur, dass die nicht mechanisch durch Roboter durchgeführt wird, sondern von Algorithmen - die im Grunde auch nur Roboter sind, halt ohne eine physikalische Hülle. Und ist das Neu?

 

Das ist nur eine Weiterentwicklung von Textanalyse-Werkzeugen, die es bereits seit Ewigkeiten gibt - jetzt hat man eine Lösung für Juristen entwickelt.

 

Mittlerweile werden Menschen von Robotern operiert - war das absehbar? Klar - mit dem Fortschritt werden halt interdisziplinär Innovationen ausgetauscht und finden immer weitere Verbreitung in unserem Leben ...

 

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Darauf kontere ich, dass ich keine HDR-Funktion bräuchte, wenn der Sensor von sich aus einen Dynamikumfang hätte, der meinem Auge entspricht.

 

Hat der Sensor aber nicht. Wenn der Sensor das von sich aus hätte brauche ich die Funktion natürlich nicht. Aber was ist denn das für eine Argumentation? Ich bekomme langsam Bluthochdruck hier. Nochmal: Aktueller 1-Zoll-Sensor, kleine Kamera mit möglichst nicht herausstehendem Objektiv für volle Hosentaschentauglichkeit (z.B. wie meine uralte Panasonic FX-150), Limitierungen des Sensors und Objektiv durch KI-gestützte Bildverarbeitung bei Bokeh, Telezoom, Rauschen etc umgehen. Das wäre heute ja durchaus machbar.

 

Und ich verstehe nicht, warum hier dann immer die Argumenation des Anderen so auf die Spitze gedreht wird, dass es nichts mehr zu tun mit dem, was ich geschrieben habe.

 

Und besonders schön ist die Abqualifizierung, dass ich die falsche Ausrüstung benutze oder falsch einsetze. Das ist echt schon sehr dreist und überheblich. Dann sage mir bitte mal, warum darf ich keine Kamera nutzen, die das so könnte und die man heute schon so bauen könnte? Sehr klein und mit elektronischen Helferlein, die einen Bild-Look von größeren Kamera erzeugt, vielleicht nicht immer perfekt, aber zumindest so gut, dass 90% hier beim Blindtest versagen würden. Warum darf ich so eine kleine Kamera nicht nutzen? Wogegen verstösst das? Wenn ich auf Safari gehe, würde ich diese Kamera sicherlich nicht mitnehmen ...

 

Und deine Aussagen zu HDR kann ich nur verstehen, wenn Du ich davon ausgehe, dass Du noch nie HDR+ Bilder von Google-SP gesehen hast, weil Du denen den HDR-Look kaum ansiehst, aber trotzdem im Vergleich die verbesserte DR deutlich sichtbar ist.

 

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Zitat ThreeD „The smartphones manufacturers are, ...

 

Mein Englisch ist zu schlecht, um das -wie üblich- zu überfliegen. Deins muss ziemlich gut sein, dass Du aus der Fülle der Publilationen auf die Schnelle das Dir Passende findest.

.

Och, das geht wirklich recht einfach und schnell: Google auf, den Begriff eingeben, tadaa, mehrere aktuelle Artikel zu dem Thema die sich mit dem Potential dieses Marktes und der daran beteiligten Herstellern beschäftigen. Und das sind die ersten Einträge dazu, die man findet.

 

Es ist eben auch nicht „für mich passend“, sondern das was aktuell besprochen wird und ich kann die Aversion gegen künstliche Intelligenz und entsprechende Technologien gut nachvollziehen, sie sind nunmal Teil der Realität des Kameramarktes und anscheinend für alle Beteiligten interessant genug, um sich damit immer mehr zu beschäftigen.

bearbeitet von ThreeD
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Ist es nicht eine normale Automatisierung? Nur, dass die nicht mechanisch durch Roboter durchgeführt wird, sondern von Algorithmen - die im Grunde auch nur Roboter sind, halt ohne eine physikalische Hülle. Und ist das Neu?

 

Das ist nur eine Weiterentwicklung von Textanalyse-Werkzeugen, die es bereits seit Ewigkeiten gibt - jetzt hat man eine Lösung für Juristen entwickelt.

 

Mittlerweile werden Menschen von Robotern operiert - war das absehbar? Klar - mit dem Fortschritt werden halt interdisziplinär Innovationen ausgetauscht und finden immer weitere Verbreitung in unserem Leben ...

 

 

Richtig, Datenbanksuche nach Schlüsselwörtern, mehr ist das im Grunde nicht.

Da Juristen im allgemeinen mit Technik und Software auf Kriegsfuß stehen, sind sie davon stark beeindruckt.

Wenn wir in Google nach irgendwas suchen, passiert nichts anderes.

 

Vielleicht sollten mache heutige Software- bzw. KI-Gläubige mal nicht Programmierhochsprachen oder Interpreter verwenden, die ihnen schon 99,8% der eigentlichen Programmierarbeit abnehmen, sprich fertige Objekte bzw. Klassen mit fertigen Funktionen in Bibliotheken zur Verfügung stellen, sondern zuerst auf Assemblerebene und dann auf Machinenspracheebene einen komplizierten Vorgang programmieren, damit sie darauf kommen, auf welche primitive Abläufe von Einsen und Nullen in nichts anderem als Addier- und Subtrahiergliedern das alles am Ende zurück geht.

bearbeitet von wolfgang_r
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Hat der Sensor aber nicht. Wenn der Sensor das von sich aus hätte brauche ich die Funktion natürlich nicht. Aber was ist denn das für eine Argumentation? Ich bekomme langsam Bluthochdruck hier. Nochmal: Aktueller 1-Zoll-Sensor, kleine Kamera mit möglichst nicht herausstehendem Objektiv für volle Hosentaschentauglichkeit (z.B. wie meine uralte Panasonic FX-150), Limitierungen des Sensors und Objektiv durch KI-gestützte Bildverarbeitung bei Bokeh, Telezoom, Rauschen etc umgehen. Das wäre heute ja durchaus machbar.

 

Und ich verstehe nicht, warum hier dann immer die Argumenation des Anderen so auf die Spitze gedreht wird, dass es nichts mehr zu tun mit dem, was ich geschrieben habe.

 

Und besonders schön ist die Abqualifizierung, dass ich die falsche Ausrüstung benutze oder falsch einsetze. Das ist echt schon sehr dreist und überheblich. Dann sage mir bitte mal, warum darf ich keine Kamera nutzen, die das so könnte und die man heute schon so bauen könnte? Sehr klein und mit elektronischen Helferlein, die einen Bild-Look von größeren Kamera erzeugt, vielleicht nicht immer perfekt, aber zumindest so gut, dass 90% hier beim Blindtest versagen würden. Warum darf ich so eine kleine Kamera nicht nutzen? Wogegen verstösst das? Wenn ich auf Safari gehe, würde ich diese Kamera sicherlich nicht mitnehmen ...

 

Und deine Aussagen zu HDR kann ich nur verstehen, wenn Du ich davon ausgehe, dass Du noch nie HDR+ Bilder von Google-SP gesehen hast, weil Du denen den HDR-Look kaum ansiehst, aber trotzdem im Vergleich die verbesserte DR deutlich sichtbar ist.

 

 

Öhm, warum regst du dich so auf? Wir reden beide von hypothetischen Annahmen. Ich von einem Sensor, den es nicht gibt, du von einer Kamera, die es nicht gibt.

 

Wir reden auch etwas aneinander vorbei. Ich rede bei den künstlichen Helferleien um meine persönliche Wahrnehmung, mir ist vollkommen egal, ob jemand ein gefälschtes/manipuliertes/verändertes Bild von einem authentischen unterscheiden kann oder nicht. Ich persönlich möchte es so einfach nicht nutzen.

 

Mir geht es doch um meinen eigenen Eindruck vom Bild. Deswegen fotografiere ich auch und erstelle meine Bilder nicht am Computer. Wenn die Software meine unscharfen oder unästhetischen Fotos wieder scharf und schön macht, dann hab ich ja keinen Anreiz mehr, mir Mühe zu geben.

 

Ich nehme dann irgendein Equipment und lege los - und ein Algorithmus erstellt daraus ein ansehnliches Foto? Ist das die Zukunft? Ich habe einfach ein anderes Verständnis von der Fotografie.

 

Ich habe damit aber auch nur meine Meinung und Wahrnehmung beschrieben. Und deine Darstellung habe ich etwas überspitzt um meine These bildlicher zu machen, ich wollte keinesfalls unterstellen, dass du so handelst, oder handeln wirst - dafür war meine Übertreibung zu offensichtlich, sorry, wenn es falsch rüber gekommen ist.

 

Vielleicht noch ein Beispiel - ich bin lieber ein mittelmäßiger Sportler, der sich über seine eigenen Erfolge freut, als dass ich mit Doping der Superchampion bin, den andere Cool finden.

 

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Es ist eben auch nicht „für mich passend“, sondern das was aktuell besprochen wird und ich kann die Aversion gegen künstliche Intelligenz und entsprechende Technologien gut nachvollziehen, sie sind nunmal Teil der Realität des Kameramarktes und anscheinend für alle Beteiligten interessant genug, um sich damit immer mehr zu beschäftigen.

 

Das ist ein vielschichtiger Satz, dem ich nicht zustimmen kann, obwohl er wenig aussagt.

 

- Was wird wo aktuell von wem besprochen?

 

- Ich kann die Aversion gegen KI nicht nachvollziehen, weil viel zu wenig darüber bekannt ist. Alle Publikationen, die ich lese, nennen auch die Grenzen und warnen vor Vergleichen mit humaner I. Sorgen vor zuviel KI lese ich nirgendwo in meinen Quellen.

 

- Ist KI Teil des Kameramarktes? Die eingebauten Compi können viel, vielleicht riecht die Rauschverminderung an KI, aber Realität? Gewiss heute nicht. Oder ordnest Du die SP dem Kameramarkt zu? Selbst Da ist sie keine Realität, sondern steht am Anfang der Entwicklung.

 

- Wer ist "alle Beteiligte"? Die Entwickler sicherlich. Und sonst? Werber, Controller, Verkäufer, Kunden... interessiert das technische Innenleben nicht. Höchstens als Werbeargument, wenn es positiv belegt ist.

 

bearbeitet von Kleinkram
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Das ist ein vielschichtiger Satz, dem ich nicht zustimmen kann.

 

- Was wird wo aktuell von wem besprochen?

 

- Ich kann die Aversion gegen KI nicht nachvollziehen, weil viel zu wenig darüber bekannt ist. Alle Publikationen, die ich lese, nennen auch die Grenzen und warnen vor Vergleichen mit humaner I. Sorgen vor zuviel KI lese ich nirgendwo in meinen Quellen.

 

- Ist KI Teil des Kameramarktes? Die eingebauten Compi können viel, vielleicht riecht die Rauschverminderung an KI, aber Realität? Gewiss heute nicht. Oder ordnest Du die SP dem Kameramarkt zu? Selbst Da ist sie keinen Realität, sondern steht am Anfang der Entwicklung.

 

- Wer ist "alle Beteiligte"? Die Entwickler sicherlich. Und sonst? Werber, Controller, Verkäufer, Kunden... interessiert das technische Innenleben nicht. Höchstens als Werbeargument, wenn es positiv belegt ist.

 

Du hast ja angegeben, dass Dein Englisch nicht so gut ist. Die Analysten in den angegebenen Links, die das Potential beschreiben sprechen für die großen Marken von einer 5-10fachen Steigerung im Millardenbereich innerhalb der nächsten 5 Jahre. Das schließt im übrigen (siehe mein Zitat) die klassischen Kameras und deren Hersteller mit ein. „Die Beteiligten“ sind die Unternehmen, und das Potential die Kunden.

 

Ich denk schon, dass es Realität ist, sonst würde sie nicht so eingeschätzt werden und sie ist seit den letzten beiden SP-Kameragenerationen stärker und davor schon schwächer, integriert (HDR(+), Portraitmodus, Bildstabilisator, Portait Lighting, etc). So wie sich das andeutet, wird sie eben auch in Kameras wandern.

 

Und als damals ein AF für Kameras angekündigt wurde, war der Aufschrei groß, dann als die Kamera mit Speichermedien anstatt mit Film betrieben wurde, wurde gemeckert, dann Gesichtserkennung (ich glaube das fand niemand besonders schlimm), Eye-AF (finden auch alle super) und als nächste eben weitere elektronische Helfer, die das Ergebnis verbessern, aber eben nicht den Fotografen. ;) So ist nunmal die Entwicklung.

 

 

Interessant dazu:

 

https://www.google.de/amp/s/amp.fastcompany.com/3067252/the-future-of-photography-is-about-computation

 

https://pdnpulse.pdnonline.com/2017/10/photographers-need-know-computational-photography.html

 

Auch in Englisch.

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Richtig, Datenbanksuche nach Schlüsselwörtern, mehr ist das im Grunde nicht.

Da Juristen im allgemeinen mit Technik und Software auf Kriegsfuß stehen, sind sie davon stark beeindruckt.

Wenn wir in Google nach irgendwas suchen, passiert nichts anderes.

 

Vielleicht sollten mache heutige Software- bzw. KI-Gläubige mal nicht Programmierhochsprachen oder Interpreter verwenden, die ihnen schon 99,8% der eigentlichen Programmierarbeit abnehmen, sprich fertige Objekte bzw. Klassen mit fertigen Funktionen in Bibliotheken zur Verfügung stellen, sondern zuerst auf Assemblerebene und dann auf Machinenspracheebene einen komplizierten Vorgang programmieren, damit sie darauf kommen, auf welche primitive Abläufe von Einsen und Nullen in nichts anderem als Addier- und Subtrahiergliedern das alles am Ende zurück geht.

 

Genau Strg-F und dann findest du das schon. Schon mal einen Sprachassistenten benutzt? Deren Kontext-Verstehen wird immer besser. Das ist keine Schlüsselwörtersuche mehr, weil diese immer mehr Kontext verstehen und Mehrdeutigkeit interpretieren können müssen. Und den Kontext brauche ich auch bei einer Suche nach Paragraphen und das ist natürlich ein dankbares Feld, weil dort die Mehrdeutigkeit nicht stark ausgeprägt und der Text vorliegt.

 

Aber total unpassend ist deine überhebliche Abqualifizierung von Juristen. Ich hoffe, Du bist nicht mal einem Anwalt "ausgeliefert" bist, der Dich als Techniker belächelt, weil Du so leicht von Paragraphen zu beeindrucken bist. Und die anderen sind ja auch alle dumm, weil sie nicht von Programmierhochsprachen abstrahieren können....

bearbeitet von cyco
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Öhm, warum regst du dich so auf? Wir reden beide von hypothetischen Annahmen. Ich von einem Sensor, den es nicht gibt, du von einer Kamera, die es nicht gibt.

 

Wir reden auch etwas aneinander vorbei. Ich rede bei den künstlichen Helferleien um meine persönliche Wahrnehmung, mir ist vollkommen egal, ob jemand ein gefälschtes/manipuliertes/verändertes Bild von einem authentischen unterscheiden kann oder nicht. Ich persönlich möchte es so einfach nicht nutzen.

 

Du hast über meine fehlerhafte Auswahl von Equipment geschrieben. Dann schreib, dass Du das nicht brauchst, aber nicht das ich Sachen falsch einsetze. So wie du es jetzt getan hast.

 

Wenn es für Dich Foto-Doping ist, eine kleine kompakte Kamera mittels KI auf das Niveau von, sagen wir mal, MFT zu heben, ok, aber dann hoffe, dass du die meisten Helferlein an deinen Kameras ausschaltest und auch auf LR verzichtest, weil dann nur das OOC-Bild das ungedopte Bild sein kann.

 

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