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Du musst nur einen Adapter finden, mit dem die Fokuseinstellung gut läuft.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

 

Hat das Objektiv eine Besonderheit? Welchen Einfluss hat der Adapter auf die Fokuseinstellung?

 

Gruß

Michael

bearbeitet von air
Typo
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FDn 135mm F2.0 (Mai 1980) - ich habs mir gerade wieder geleistet:) ... gehört allerdings nicht in die Leichtgewichtsklasse - geht aber auch nicht, bei dem Aufwand an Gläsern. Ich würde es im Ergebnis dem EF gleichstellen. bearbeitet von aibf
Ergänzung
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Hat das Objektiv eine Besonderheit? Welchen Einfluss hat der Adapter auf die Fokuseinstellung?

 

Gruß

Michael

 

Eigentlich ist es ein AF Objektiv, angetrieben durch eine Schraube. Damals war der Antriebsmotor in der Cam (Contax G1/G2). Diese Schraube treibt selber einen wahrhaften Schneckengang, wie bei MF Linsen. Der Adapter hat einen großen Ring, der in diese Antriebsschraube greift. Das ganze funktioniert sogar recht präzise, fühlt sich aber, je nach Adapter, nicht so dolle an.

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Wie schon von "vidalber" erklärt, war das Contax-G-System eines mit Autofokus. Da heißt, diese Objektive haben keinen Fokusring - den muss der Adapter bereit stellen. Und da gibt es verschiedene Lösungen - vom kleinen Rädchen bis zum um alles herumgreifenden großen Ring (Metabones).

 

Für dieses System haben findige Leute sogar einen Adapter geschaffen, der eine NEX zum Autofokus bringt! Das kann man zwar sicher nicht mit modernen AF-Objektiven vergleichen, aber interessanterweise ist dieser Adapter kaum größer als andere:

 

Deo Tech Contax G - Sony NEX AF Adapter Mark.2

 

Eigene Erfahrung damit habe ich nicht. Man beachte die Filmchen am Ende der Seite.

 

Abgesehen davon sind diese Zeiss-Objektive, vor allem aber das 90er, unglaublich scharf - und vermutlich immer noch für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises zu haben, auch wenn dies heute nicht mehr so extrem sein dürfte wie vor 2 Jahren. Und der Adapter ist schön kurz, denn Contax-G ist ja kein System mit Spiegelkammer.

 

----

 

Ansonsten - wenn's preislich im Rahmen bleiben soll - würde ich auch mal nach Olympus-Glas gucken.

Da ist der Adapter zwar etwas länger (schließlich waren das SLRs), aber die Olympus hatte immer das Bestreben, die Objektive recht kompakt zu bauen. Da gibt es z.B. das schöne Zuiko Auto-T 1:2,8/100 mm, das kaum größer als manches 50er ist - und wenn man Geduld und Geld dafür hat, kann man sich ja mal nach der lichtstarken Luxus-Variante, dem Zuiko Auto-T 1:2/100 mm umsehen. Das Zuiko Auto-T 1:2,8/135 mm ist ein haptischer Genuss mit integrierter Geli, das besser zu bekommen sein müsste. Und das Zuiko Auto-Macro 1:2/90 mm ist Legende, kaum jemals angeboten - ein paar Leute hier im Forum scheinen es aber zu haben. Es ist weit mehr als ein reines Makro-Objektiv und universell einsetzbar, aber natürlich ist es ein rechter Glas-Klotz.

Bei Olympus liegt der Blendenring immer vorn, was meiner Meinung nach leichter zu ertasten ist.

 

Ich habe Links zur Olypedia hinterlegt - eine hervorragende Informationsquelle zu Olympus-Ausrüstung - mit dem kleinen Mangel, dass man von der Startseite aus nichts findet.1)

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

 

1) Wink mit dem Zaunpfahl an jemand im Forum, der das womöglich ändern könnte. ;-)

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Hi,

 

ich suche ein möglichst kleines/leichtes Tele für die A7. Perfekt wäre das 135-3.4 von Leica. Ggf. wird's das auch. Aber kennt jemand von euch vielleicht Alternativen? So ca. im Bereich 90-150 mm...

 

Gruß

Michael

 

... mit klein und leicht scheiden ALLE adaptierten SLR Optiken wohl aus, hätte ich so interpretiert. Glücklicherweise sind andere auch gut.

Es bleiben dann eben Contax/Zeiss 90mm G oder diverse Leica M in 90mm bzw 135mm. Für beide, wie bereits erwähnt, ist natürlich ein geeigneter Adapter notwendig.

KenRockwell.com erklärt die Leica Dinger gut, ob er mit der Bewertung recht hat, da scheiden sich die Geister, ich finde sie gut - zumindest was die 90mm angeht.

:)

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... und ich mag auch das ELMAR-M 135/4 sehr, denn ist optisch gut, zwar nicht ganz so scharf wie das ELMARIT-M 90/2.8, und es hat eine Stativschelle fix montiert. Das ist sehr toll bei diesem doch recht langen Rohr.

 

An der A7R fehlt mir ein ausgiebiger Test aber noch, deswegen empfehle ich das 135mm mit Vorbehalt. Hingegen das ELMARIT-M 90/2.8 ist hervorragend scharf schon bei 2.8. Habe neulich einen Chor in dunkler Kirche als Auftrag fotografiert und dieses 90mm ausschliesslich mit 2.8 verwendet, was soll ich sagen, Schärfe und Flare sensationell gut!

 

Sollte ich irgendwann mal an einem schönen Tag frei haben, werden alle Objektive ausführlich mit allen Blendenstufen an der A7R getestet. Wann auch immer das sein wird :(

 

Noch schärfer ist das Contax 90mm. Ich geb meins dennoch grad her, hat andere Gründe. Das Fokusieren geht mit dem Leica 90 etwas fixer - und primär, man mag es mir glauben oder nicht, ich mag in diesem speziellen Fall die Farben des Leica mehr.

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Die Olympus-Alternative ist interessant!
Dabei aber bitte nicht den langen Adapter vergessen.

"Klein" ist dann vorbei ;)

Das trifft im Telebereich nicht zu!

Z.B. ist das 100er von Olympus nicht oder kaum länger als das 90er Contax-G-Objektiv - jeweils mit Adapter. Hier entspricht die Brennweite dem Abstand Frontlinse - Chip. Da wo bei SLR-Objektiven der Adapter ist, ist bei den anderen Teleobjektiven auch: Luft.

Ich möchte aber nicht verschweigen, dass das Olympus einen größeren Durchmesser hat.

 

Überhaupt kann man sich ja in das Thema "Altglas" in scheinbar beliebiger Tiefe reinfuchsen :)
Die Hochzeit des Adaptierens fällt mit dem Aufkommen der spiegellosen Systemkameras zusammen und damit auch mit der Anfangszeit dieses Forums. In den Untiefen des Forums muss es noch zig Threads geben, die sich ausführlich mit der Problematik und mit verschiedenen Objektiven beschäftigen. Es gab auch mal Übersichtsthreads dazu, aber leider sind diese kaum noch auffindbar, weil sie in den Objektiv-Gruppen nicht mehr oben angepinnt sind.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Das trifft im Telebereich nicht zu!

Z.B. ist das 100er von Olympus nicht oder kaum länger als das 90er Contax-G-Objektiv - jeweils mit Adapter. Hier entspricht die Brennweite dem Abstand Frontlinse - Chip. Da wo bei SLR-Objektiven der Adapter ist, ist bei den anderen Teleobjektiven auch: Luft.

Ich möchte aber nicht verschweigen, dass das Olympus einen größeren Durchmesser hat.

 

War der Meinung, grad bei längeren Brennweiten wie diesen kann man einen Vorteil rausschlagen mit der spiegellosen A7®. Bei SWW klemmts bekanntlich noch etwas mit dem kurzem Abstand und der Schärfe in den Ecken.

 

Bringt wohl wenig Vorteile in Bezug auf Baugröße...

Wusste nicht, das Olympus so klein baut?!

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War der Meinung, grad bei längeren Brennweiten wie diesen kann man einen Vorteil rausschlagen mit der spiegellosen A7®.
Wenn du ein Objektiv bauen willst, das kürzer als seine Brennweite ist, musst du den Strahlengang falten - und erhältst ein Spiegellinsenobjektiv, was dann seine eigenen Nachteile hat.

 

Bei den bisherigen spiegellosen Systemkameras waren die Objektive kleiner, weil die Brennweiten kleiner sein konnten - dank kleinerer Sensoren. Dies trifft auf die Sony A7® nicht zu. Aber wenn man nicht gerade auf große Brennweiten aus ist, kann man mit diesen Kameras schon sehr kompakt auskommen.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Okay, kürzer als die Brennweite geht mal nicht. Ein zB. Contax oder Leica 90er sieht in Summe einfach nur dramatisch kleiner aus als eine ähnliche Brennweite einer SLR Optik. Zugegeben sind diese SLR Kaliber fast immer 1.8 und das genannte Contax bzw Leica hat nur 2.8!

 

Anyway, ich bleib gern beim kleineren in meiner Fototasche :)

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Wenn du ein Objektiv bauen willst, das kürzer als seine Brennweite ist, musst du den Strahlengang falten - und erhältst ein Spiegellinsenobjektiv, was dann seine eigenen Nachteile hat.

 

Morgen Südlicht,

es lässt mir doch keine Ruhe und ich habe mich durch ein paar Teleobjektive und deren Abmessungen gewühlt. Deine Aussage mit der Baulänge ist nicht korrekt, obwohl es sich nicht um Spiegelteles handelt.

Diverse Teles sind im Schnitt "fast" um die Hälfte kürzer als deren Brennweite. Die Brennweite ist optischer Natur und hat mit der Baulänge nur bedingt zu tun.

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das eigentliche Teleobjektiv(*) heisst ja so weil es kürzer baut als seine Brennweite ...

 

(*)

Teleobjektive unterscheiden sich von Fernobjektiven dadurch, dass durch die Kombination einer vorderen positiven Gruppe (Sammellinse) mit einer hinteren negativen Gruppe (Zerstreuungslinse) die bildseitige Hauptebene (H') des Objektivs nach vorne verschoben und dadurch eine kürzere Baulänge erreicht wird, als es der Nennbrennweite entspräche.

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Hier beschrieben:

Teleobjektiv

"Teleobjektive unterscheiden sich von Fernobjektiven dadurch, dass durch die Kombination einer vorderen positiven Gruppe (Sammellinse) mit einer hinteren negativen Gruppe (Zerstreuungslinse) die bildseitige Hauptebene (H') des Objektivs nach vorne verschoben und dadurch eine kürzere Baulänge erreicht wird, als es der Nennbrennweite entspräche."

 

Ähm, zu spät.....;)

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Wenn du ein Objektiv bauen willst, das kürzer als seine Brennweite ist, musst du den Strahlengang falten - und erhältst ein Spiegellinsenobjektiv, was dann seine eigenen Nachteile hat.

 

eigentlich bedeutet der Begriff Teleobjektiv, dass das Objektiv kürzer ist, als seine Brennweite.

 

Ansonsten wäre es ein "Fernobjektiv"

 

Fernobjektiv

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ich suche ein möglichst kleines/leichtes Tele für die A7. Perfekt wäre das 135-3.4 von Leica. Ggf. wird's das auch. Aber kennt jemand von euch vielleicht Alternativen? So ca. im Bereich 90-150 mm...

Da fällt mir spontan das Pentax M 135/3.5 ein.

63 mm lang und 270 g schwer.

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das eigentliche Teleobjektiv(*) heisst ja so weil es kürzer baut als seine Brennweite ...

Ok, aber wie kommt es dann, dass die untersuchten Objektive so um die 100mm Brennweite 100mm lang sind - ab Sensor gemessen? Und die 135er sind 135 mm lang. Gibt es denn deutlich kürzere Konstruktionen in diesem Brennweitenbereich? Ich lerne gerne!

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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