Jump to content

Empfohlene Beiträge

Also Motiv mit großer Dynamik und dann die Lichter bis an die Grenze des Histogramms?

Ist das dann wirklich 100% Aussagekräftig?

Die Reserven in den Lichtern lasse ich dann ja außen vor.

 

Welchen Teil des gesamten (vom Sensor aufgenommenen) Tonwertbereichs ein Hersteller in das Jpeg presst ist ja aber sicher nicht immer gleich (AutoDR o.Ä. spuckt ja zusätzlich mit rein).

Selbst bei identischen Sensoren könnte man bei einem Modell mehr Reserven in den Lichtern lassen, beim anderen mehr Reserven in den Schatten.

Dafür hat man (bei gleicher Gesamtdynamik) eben dann am einen Ende weniger "Puffer" im Raw als am anderen Ende.

 

Das Histogramm wird uns als Obergrenze eben normal das anzeigen, was im resultierenden Jpeg gerade noch nicht geclipped wäre.

Im Raw mag aber durchaus mehr an stecken.

 

Soweit ich das verstehe, würde man somit also nicht sicherstellen,

dass ein fairer Vergleich stattfindet.

 

Müsste man nicht eher ein Motiv finden, bei dem Sowohl die Schatten total im Rauschen versaufen, als auch die Lichter an verschiedenen Stellen verschieden stark clippen?

 

Dann retten was zu retten ist.

Danach sollte man dann sehen bei welcher Kamera mehr zu holen ist.

 

Das sehe ich nicht so kompliziert. Um an die Grenze zu gehen kann das Histogramm mit Rechtsanschlag genutzt werden und dann belichtet man noch ein paar Aufnahmen in 1/3-Schritten über. Damit sollte für raw (RAW;)) die Grenze gut genug getroffen werden. Damit hat man auch gleich noch ausgelotet, was man zulassen kann. Für die Gesamtdynamik ist die Abstimmung der Hersteller nach oben oder unten herzlich egal, die ist insgesamt immer gleich. Der Rest ist Philosophie. Gut wäre, wenn sowohl in den Lichtern als auch in den Schatten feine Details enthalten wären, die man am Original kontrollieren kann. In den Lichtern erlebt man sonst vielleicht Überraschungen. Ähnlich ist es in den Schatten. Ich habe schon wunderbar rauschfrei hochgezogenen Schatten gesehen, die aber bei genauerem Hinsehen keinerlei Zeichnung mehr enthielten, obwohl im Original da schon noch etwas war. Der Ursache dafür kann dreierlei sein, einerseits eine "Behandlung" der Schatten seitens der Kamerahersteller, andererseits die Arbeitsweise des externen Konverters (inklusive des Bedieners) und drittens das Kontrastverhalten des Objektivs. Bei einem vom Objektiv verursachten dicken Grauschleier wird man weniger Details finden, obwohl der Sensor vielleicht mehr könnte. Versucht man die Details trotzdem herauszufischen, dann gibt es schnell Abrisse, weil da unten dann einfach die Tonwertauflösung fehlt. Das ist dann auch gerade das, was bei hohen Kontrasten durch Streulicht das Ergebnis unter Umständen nicht unerheblich vom Objektiv abhängig macht. Wenn das RAW für andere zur Verfügung gestellt wird, könnten sich die Spezialisten daran austoben.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe vor ein paar Tagen eine meiner EM-1 wieder verkauft - gekauft hat sie jemand, der bis zu diesem Tag eine Sony 7r nutzte und mit ihr ob sehr vieler unscharfer Bilder nicht klar kam.

Nach Vergleichen hat er sich eine/meine EM-1 gekauft und ist -den nachträglichen Mails zu entnehmen- jetzt glücklich.

Geht auch so, das nur am Rande.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mit der A7 kann ich ja nicht dienen,

daher hier nun ein Vergleich Panasonic GM1 (mit Oly 17mm 1.8) und Sony RX1.

Also aktueller mFT Sensor mit 16MP gegen den fast aktuellen Sony KB Sensor mit 24MP.

 

RX1 bei Blende 8, GM1 bei Blende 4 für vergleichbare Tiefenschärfe.

Beide Kameras bei Base-ISO.

An sich so, wie man beide z.B. für Landschaftsaufnahmen einsetzen könnte um einen realistischen Vergleich zu haben.

 

Der Bildausschnitt ist leider etwas versetzt, da ich die Schraube am Billigstativ gegen verschwenken der Kamera nicht festgezogen hatte.

Die Bilder sind aber von oben herab auf den Boden gemacht, schadet der Schärfeebene also nicht.

 

Beide Bilder wurden aus jeweils einer manuellen Belichtungsreihe gewählt.

Ich habe bei allen Bildern zuerst die Lichter maximal aus dem RAW wiederhergestellt

und dann jeweils das Bild gewählt welches als erstes Clipping in den Lichtern gezeigt hat.

Die geclippte Fläche ist auch von der Größe bei beiden Bildern identisch womit die Bilder für eine Vergleich recht gut dienen sollten.

 

Die original RAWs bekommt ihr mal zuerst zum Download:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/5583639/RAWs_RX1_GM1.zip

 

Dann die Bilder wie sie in LR mit den Grundeinstellungen aussehen.

Alle eingestellten Bilder sind auf 1MP reduziert (keine feste Breite, wegen dem Unterschied von 3:2 und 4:3)

Somit vergleichen wir Rauschen bei selber Ausgabegröße und somit die Unterschiede der Sensorgröße (und nicht der Megapixelzahl).

 

RX1:

11986797105_a30bee0dd6_o.jpg

 

GM1:

 

 

Danach hab ich erstmal die Lichter max. runtergezogen und die Schatten max. hoch.

Zusätzlich den Schwarzwert so weit angehoben, bis man erkennt an welchen Stellen nichts mehr aus dem Schwarz zu holen ist (Clipping).

Exakt die selben Reglereinstellungen (per Copy & Paste übertragen) in LR für beide Bilder.

 

Dann Luminanz-Entrauschung und Schärfen auf 0 gestellt.

Farbrauschen war bei beiden recht heftig, daher habe ich in LR hier bei beiden einen niedrigen Wert von 10 gewählt.

Habe hier keinen Detailverlust in der 100% Ansicht erkennen können, aber die Bilder waren eher zu ertragen bei der Bearbeitung. ;)

 

RX1:

11986459494_05b7074325_o.jpg

 

GM1:

11986372463_cb214ac49e_o.jpg

 

Man sieht, dass die Sensortechnik beider Kameras einen ähnlichen Stand hat.

Es lassen sich sowohl aus den Lichtern, als auch aus den Schatten praktisch die selben Details herausholen bevor das Clipping einsetzt.

Das Rauschen ist beim kleineren Sensor natürlich geringer.

 

Nun hab ich erstmal bei der RX1 die Mitten und Tiefen soweit herabgesetzt, bis die 1MP Ausgabe für meinen Geschmack rauschfrei genug war.

(Wir hatten es ja davon, dass der nutzbare Dynamikumfang normal nach unten hin durch das noch erträgliche Rauschen in den Schatten begrenzt ist und nicht durch das Clipping.

Da die Bilder über diesem Text ja normal nicht wirklich vorzeigbar sind. ;))

 

Das kam bei der RX1 dabei raus:

11986480834_0c3c9b96ea_o.jpg

 

Die GM1 auf die selbe Helligkeit geregelt:

11986482884_563307a7eb_o.jpg

 

Hier sieht man in den Schatten (grau der Taschenlampe, Bereich um den Stativfuß rechts) noch einiges an Rauschen.

Ich würde bei diesem Licht/Motiv also bei der GM1 die nutzbare Dynamik als kleiner empfinden, da ich die Helligkeit weiter runterregeln muss um das Rauschen im Dunkeln verschwinden zu lassen.

 

Hier mal eine etwas dunklere Version welche ich als Ok empfinde:

Wenn man genau hinschaut, sieht man aber in den Schatten immer noch ein wenig mehr Rauschen (Um den Preis vom Kinder Bueno, wieder am Stativfuß rechts).

Aber bei normalem Betrachtungsabstand passt es soweit.

 

Ob das nun weltbewegend ist oder nicht, liegt wohl am jeweiligen Fanboy. ;)

Man könnte sicher auch noch anfangen zu Entrauschen und dafür Detailverluste in Kauf zu nehmen.

 

Da für das Ergebnis einer Enttäuschung aber das Verhältnis echter Details zu Rauschen maßgeblich ist,

dürfte das bei dem geringeren Rauschen in der 100% Ansicht und der zusätzlich höheren Auflösung der RX1 den Vorsprung eher ausbauen...

bearbeitet von Thyraz
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

 

Man sieht, dass die Sensortechnik beider Kameras einen ähnlichen Stand hat.

Es lassen sich sowohl aus den Lichtern, als auch aus den Schatten praktisch die selben Details herausholen bevor das Clipping einsetzt.

Das Rauschen ist beim kleineren Sensor natürlich geringer.

 

 

Ich denke, hier hast Du dich verschrieben. Es sollte wohl heißen: "Das Rauschen ist beim größeren Sensor natürlich geringer."

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Stimmt, "Enttäuschung" am Ende des Beitrags sollte auch "Entrauschung" heißen. :P

Danke an die Rechtschreibkorrektur...

 

Wenn ich später dazu komme, versuche ich mal noch eine Entwicklung der Bilder mit 2MP und jeweils möglich optimaler Entrauschung für diese Ausgabegröße

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ob das nun weltbewegend ist oder nicht, liegt wohl am jeweiligen Fanboy. ;)

Man könnte sicher auch noch anfangen zu Entrauschen und dafür Detailverluste in Kauf zu nehmen.

..

 

Hallo Thyraz,

 

danke für den Bericht, bei dem Du eine Eigenschaft der besprochenen Formate detailliert beschreibst. Man könnte weitere Beispiele anführen - dies ist halt jeweils mit viel Aufwand verbunden, bei einem solchen Vergleich eine objektive Sicht einzuhalten.

 

Für meine persönlichen Erwartungshaltung sehe ich in Deinem Beispiel Welten zwischen den beiden Sensoren (besser: Sensorklassen), der Vergleich bestätigt, was ich bei der Entwicklung in LR an sehr vielen Bildbeispielen ähnlich wahrnehme. Neben den Schattenbereichen sind mir insbesondere blaue Himmelspartien aufgefallen, die bei kontrastreichen Motiven (also in Verbindung mit hellen Hauswänden etc.) vom kleineren Sensor relativ schnell verrauscht werden: In dieser Situation ist Blau nicht einfach in der Mitte des Histogramms angesiedelt (dass kann jeder Sensor), sondern muss vom unteren (linken) Rand des Histogramms zurückgeholt werden, weil die Belichtungsmessung ja die Highlights am rechten Rand ebenfalls erhalten muss.

 

Das hat zur Folge, dass das Himmelsblau nicht nur grieselig wird (hängt natürlich stark vom Betrachtungsabstand ab), sondern dass aus einem leuchtenden Blau ein "eingeschmutztes" Blau wird, das Bild weicht vom Original nicht unerheblich ab, der Bildeindruck ist teilweise ein völlig anderer, aus einer packenden Aufnahme wird ein harmloses, nettes Urlaubsbildchen. Und zwar bei nahezu jedem Abstand und jeder Bildgröße.

 

Hat man in solchen Situationen keine Vergleichsaufnahme zur Hand, würde man davon ausgehen, dass das Ergebnis die Realität ganz gut trifft. Ich habe vermieden, das Beispiel "Himmelblau" hier einzustellen, da die beiden Bilder nicht zur gleichen Uhrzeit entstanden sind, werde aber einen entsprechenden Test nachliefern, falls hier mal wieder die Sonne scheint - in gefühlt 4 Monaten also erst wieder ;-)

 

Aber jeder Betrachter legt halt andere Schwerpunkte . . .

 

Was dem einen (nutzbare) Dynamik bedeutet, ist für den anderen der Umgang mit einem großen Spektrum an Brennweiten, oder Kompaktheit oder oder halt wieder was anderes. . .

 

Hans

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

(...) Ich habe vermieden, das Beispiel "Himmelblau" hier einzustellen,

(...)Hans

 

Himmelblau? Was ist Himmelblau? Ist das das sehr helle Weißblau, was man oft bei uns in Tallagen hat, oder ist es das dunkle Schwarzblau im Hochgebirge bei klarem Himmel? Gehe da mal mit Spotmessung drüber, Du wirst Dich wundern wie sich das vom Horizont unten bis senkrecht nach oben bei "gutem" Wetter ändert.

Schau mal genau hin. Flach am Horizont sind oft weiße Wolken kaum vom Himmel zu unterscheiden und nach oben sind sie im Vergleich zum Himmel strahlend hell, aber auch nicht heller als am Horizont.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hat man in solchen Situationen keine Vergleichsaufnahme zur Hand, würde man davon ausgehen, dass das Ergebnis die Realität ganz gut trifft.

Und woher weiß man, dass die Vergleichsaufnahme die Realität besser trifft? Vielleicht gefällt sie nur besser?

Ich habe vermieden, das Beispiel "Himmelblau" hier einzustellen, da die beiden Bilder nicht zur gleichen Uhrzeit entstanden sind, werde aber einen entsprechenden Test nachliefern, falls hier mal wieder die Sonne scheint - in gefühlt 4 Monaten also erst wieder ;-)

Mit anderen Worten, du hast gar keine Vergleichsaufnahme, sondern fühlst den Vergleich nur?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da für das Ergebnis einer Entrauschung aber das Verhältnis echter Details zu Rauschen maßgeblich ist,

dürfte das bei dem geringeren Rauschen in der 100% Ansicht und der zusätzlich höheren Auflösung der RX1 den Vorsprung eher ausbauen...

Abgesehen davon, dass das GM1 Bild mit höherer ISO aufgenommen ist und der unterschiedliche Weißabgleich zu unterschiedlichem Clipping führt - welcher Vorsprung? Man sollte erwarten dürfen, dass die RX1 deutlich besser ist als die GM1, aber hier sind beide Bilder Müll. Der eine Müll sieht etwas besser aus als der andere, aber das war es auch schon. Beide Bilder sind völlig vermatscht, die Farben können bei beiden Kameras nicht mehr vernünftig wiederhergestellt werden. Ich hätte erwartet, dass das der große Sensor besser hinbekommt anstatt einfach nur weniger zu rauschen. Das sind nie im Leben zwei Blendenstufen Unterschied, und dabei hat die RX sogar noch den Bonus des niedrigeren ISO-Wertes.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Und woher weiß man, dass die Vergleichsaufnahme die Realität besser trifft? Vielleicht gefällt sie nur besser?

 

Wenn die realen Eindrücke erst wenige Stunden zurückliegen hat man ein gutes Gespür dafür, ob ein Bild diese widergibt oder nicht.

 

Mit anderen Worten, du hast gar keine Vergleichsaufnahme, sondern fühlst den Vergleich nur?

 

Meine Vergleichsaufnahmen sind mit Unsicherheit behaftet, ja. Aus meinem Bildbestand kann ich aber über "ähnliche" Aufnahmesituationen zugreifen, die diese Unsicherheit für mich verringern. Ein Test ist jedoch was anderes.

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Himmelblau? Was ist Himmelblau? Ist das das sehr helle Weißblau, was man oft bei uns in Tallagen hat, oder ist es das dunkle Schwarzblau im Hochgebirge bei klarem Himmel? Gehe da mal mit Spotmessung drüber, Du wirst Dich wundern wie sich das vom Horizont unten bis senkrecht nach oben bei "gutem" Wetter ändert.

Schau mal genau hin. Flach am Horizont sind oft weiße Wolken kaum vom Himmel zu unterscheiden und nach oben sind sie im Vergleich zum Himmel strahlend hell, aber auch nicht heller als am Horizont.

 

Hallo Wolfgang,

 

 

man kann jetzt eine Diskussion starten, wie viele Blautöne es gibt, und nach 20 Seiten Thread weiß keiner mehr wo oben und unten ist (so geschehen in einem Abschnitt wenige Postings weiter oben: Hier wurde mit den Begriffen Dynamik, Pixelgröße, Diagonale, Rauschen und einigen weiteren so lange jongliert, bis am Ende keine nutzbare Information mehr übrig blieb).

 

Analysieren heißt nicht zuletzt auch unterteilen: Nur wenn man ein Thema in zu viele Teile zerlegt bleibt vom Ganzen nichts mehr übrig.

 

Man kann aber aber versuchen, das nachzuvollziehen, und ich habe speziell diesen Test fest eingeplant. Nur wie gesagt, blauer Himmel ist derzeit Mangelware.

 

Hans

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Abgesehen davon, dass das GM1 Bild mit höherer ISO aufgenommen ist und der unterschiedliche Weißabgleich zu unterschiedlichem Clipping führt - welcher Vorsprung? Man sollte erwarten dürfen, dass die RX1 deutlich besser ist als die GM1, aber hier sind beide Bilder Müll. Der eine Müll sieht etwas besser aus als der andere, aber das war es auch schon. Beide Bilder sind völlig vermatscht, die Farben können bei beiden Kameras nicht mehr vernünftig wiederhergestellt werden. Ich hätte erwartet, dass das der große Sensor besser hinbekommt anstatt einfach nur weniger zu rauschen. Das sind nie im Leben zwei Blendenstufen Unterschied, und dabei hat die RX sogar noch den Bonus des niedrigeren ISO-Wertes.

 

Hallo deadpoet,

 

 

willst Du (als Fotograf) besser werden, in dem Du Erfahrungen anderer in Dich aufnimmst und reflektierst, oder einfach nur recht haben, in dem Du sie ablehnst und stattdessen alles auflistest, was bei einem Test nur schief gehen kann?

 

 

Hans

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Himmelblau? Was ist Himmelblau? Ist das das sehr helle Weißblau, was man oft bei uns in Tallagen hat, oder ist es das dunkle Schwarzblau im Hochgebirge bei klarem Himmel?

 

 

Wahrscheinlich das in fotoforen übliche "Adobeblau" bei dem man so lange am Himmel rumbiegt, bis er Postkartenquaität hat und auch rauscht ;)

 

 

P.S. denkt noch jemand manchmal an Diaaufnahmen von blauen Himmel?

Wie die gegrieselt haben, auch bei 100ASA

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo deadpoet,

 

 

willst Du (als Fotograf) besser werden, in dem Du Erfahrungen anderer in Dich aufnimmst und reflektierst, oder einfach nur recht haben, in dem Du sie ablehnst und stattdessen alles auflistest, was bei einem Test nur schief gehen kann?

Hallo Hans,

 

Wenn man die Unterschiede sehen könnte, müsste man sie nicht in Form von Erfahrungen anderer in sich aufnehmen. Man hat mir mal erzählt, der Unterschied zwischen KB und mFT würde 2 Blendenstufen an Dynamik bedeuten, also Stufen mehr Belichtungsumfang. Davon sehe ich aber nichts. Ich sehe nur, dass die GM1 deutlich mehr rauscht.

 

Ehrlich gesagt ist mir auch nicht klar, wo die zwei Stufen mehr sich bemerkbar machen könnten, da das Ausgabemedium ja gleich ist. Analog war es genauso, die Bilder aus Groß- oder Mittelformatkameras hatten nicht mehr Tonwerte oder Farben oder mehr Belichtungsspielraum, sie waren nur größer und darum feinkörniger. Ich habe mich schon immer gefragt, warum das bei digital anders sein sollte.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hätte noch JPG-OOC-Himmelblau mit 20 Minuten Abstand und in entgegengesetzter Himmelsrichtung.

Bild 3 eine Kopie vom Dia... (Hochfeiler, ca. 7:30...8:00 morgens)

Das dunkle Blau im Dia sieht mir aber doch sehr nach Polfilter und/oder Vignettierung aus.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das dunkle Blau im Dia sieht mir aber doch sehr nach Polfilter und/oder Vignettierung aus.

Das weiß ich noch sehr genau, kein Filter und keine Vignettierung, die müsste man am Kreuz und unten auch sehen, denn das ist das komplette Bild. Was man daran erkennen kann (alte Diafotografen jedenfalls) ist die geringere Kontrastverträglichkeit des Films. Da fehlen gegenüber heutigen Sensoren mindestens 4, eher 6 Stufen. Ich habe noch mehr solcher Dias, die aber nicht kopiert.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@deadpoet, wie schon geschrieben begrenzt das Rauschen ja die nutzbare Dynamik, da du die Schatten nicht so hochziehen wirst bis das Bild nicht mehr anschaubar ist (Was du ja bei den Testbildern kritisiert hast, somit ist dir das ja durchaus aufgefallen.)

Somit vergleichen wir ja schon die nutzbare Dynamik.

 

Das wir hier Extreme betrachten und uns Tiefen anschauen die wir nicht komplett nutzen würden ist ja gerade das Thema des Vergleichs.

Daher verstehe ich die Kritik mit dem Müll daran nicht wirklich.

 

Die Frage ist ja wie weit ich bei welcher Kamera gehen kann ohne ein Müllergebnis zu erhalten.

Und die jeweils letzte Version jeder Kamera aus dem Vergleich entspricht eben etwas meiner Einschätzung wie weit ich mit welcher Kamera gehen würde.

 

Und ja, die BaseISO der Kamera ist nicht identisch.

Sie liegt bei der GM1 wie bei den meisten aktuellen mFT Cams bei 200.

Soweit ich weiß ist das ein Kompromiss für eine etwas bessere HighISO Tauglichkeit.

Bei den Sony KBs (und soweit ich weiß auch z.B. bei der D800) liegt die BaseISO niedriger.

Dies ist es eben was ich bei einer Kamera für Landschaft mit viel Dynamik wählen würde.

Es geht ja darum mit welcher Kamera ich mehr Dynamikumfang erhalte.

Dabei wähle ich natürlich die optimalen Einstellungen und interessiere mich dann reichlich wenig ob ich bei anderen Kameras andere Einstellungen nehmen muss.

 

Wenn ein (oder zwei) Hersteller sich entscheidet, dass es seine Sensoren in dieser Grundempfindlichkeit das Optimum darstellen, dann muss ich das eben so nutzen und kann es auch nur so vergleichen.

Ein Sensor dessen Grundempfindlichkeit nicht genau ISO 100 Entspricht, muss ja deshalb auch noch lange nicht weniger Dynamik haben.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@deadpoet, wie schon geschrieben begrenzt das Rauschen ja die nutzbare Dynamik, da du die Schatten nicht so hochziehen wirst bis das Bild nicht mehr anschaubar ist (Was du ja bei den Testbildern kritisiert hast, somit ist dir das ja durchaus aufgefallen.)

Somit vergleichen wir ja schon die nutzbare Dynamik.

Tut mir leid, wenn es falsch rüber kam, ich wollte nicht kristisieren, sondern einfach beschreiben, wie es auf mich wirkt. Also ist Dynamik im Prinzip nichts anderes als Bildrauschen?

 

Das wir hier Extreme betrachten und uns Tiefen anschauen die wir nicht komplett nutzen würden ist ja gerade das Thema des Vergleichs.

Daher verstehe ich die Kritik mit dem Müll daran nicht wirklich.

 

Die Frage ist ja wie weit ich bei welcher Kamera gehen kann ohne ein Müllergebnis zu erhalten.

Und die jeweils letzte Version jeder Kamera aus dem Vergleich entspricht eben etwas meiner Einschätzung wie weit ich mit welcher Kamera gehen würde.

Also hat das Ergebnis nicht nur mit dem Sensorrauschen zu tun, sondern auch mit der Entwicklung des Fotos?

 

Ich habe mich mal an deinem Bild probiert. Ich kenne mich leider mit EBV nicht so gut aus, aber ich habe probiert, mehr Kontrast hineinzubekommen. Bild ist das Beispiel der GM1, mit der RX1 habe ich es leider nicht so gut hinbekommen, darum zeige ich das gar nicht erst. Aber ich hoffe, man sieht, worauf ich hinaus wollte.

 

Bei den meisten RAW-Bildern die gezeigt werden, sind die Schatten total flau. Woran liegt das? Am Sensor doch nicht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da hier wieder Schleifen gedreht werden, nun doch meine beiden Beispiele (GX7, A7) zum Thema "Himmelblau". Die Aufnahmesituationen liegen etwa eine Stunde auseinander, zu viel, als das dies als ein objektiver Bildvergleich durchgehen würde. Immerhin war ich zum Zeitpunkt der Aufnahme im Urlaub und nicht zu Testzwecken unterwegs. Die zweite Aufnahme ist tatsächlich mehr aus dem Verdacht heraus entstanden, die entsprechende Aufnahmesituation könnte eine Schlüsselstelle liefern, in der VF Sensor zeigen kann, was ihm liegt: Die Szene war atemberaubend, die A7 gibt das ein Stück weit wieder, die GX7 wirkt bei dieser Motivsituation "zu harmlos".

 

Ein technischer Hinweis noch:

Jeweils Basis Iso: Also 200 (MFT) und 50 (A7). Warum nicht gleich? Wie Thyraz schon sagt ist allein das maximal mögliche Ergebnis mit den Kameras von Interesse: Was kriege ich an Ausbeute, wenn ich mit beiden Kamera unterwegs bin.

 

Zum anderen: Die GX7 hat knapper belichtet als die A7. Hätte ich die Belichtung nach oben angepasst, wäre der Himmel auch weniger schlecht ausgefallen. Ich hätte aber das Problem (mangelnder) Dynamik auf die Hauswände verlagert, die eh schon grenzwertig erscheinen.

 

Das Thema wird von mir nochmals mit Aufnahmen unter vernünftigen Testbedingungen aufgegriffen: Ich habe ein MFT System, und ich will selber wissen, was zu leisten es imstande ist - ein "MFT-Bashing" schadet mir selber am meisten. Zur Zeit hat mein Vertrauen aber ganz klar die A7.

 

A7 (28-70 Kitobjektiv):

 

 

 

GX7 (Pana 14-140 "alt"):

 

 

 

 

Noch ein Hinweis, was der Test mit "Himmelblau" zu tun hat: Es ist hauptsächlich nur ein Farbkanal im Einsatz, daher werden vom Sensor nur ca. 25% der vorhandenen Pixel genutzt (50% entfallen auf Grün - entsprechend würden hier die Test zu ganz anderen Ergebnissen führen). Alles

was wir an Unterschieden über die Sensoren wissen wird durch Reduktion auf diese eine Farbe quasi noch verstärkt: Die Sensoren arbeiten auch bei reichlich Licht schon ein Stück weit an der Grenze (in Verbindung mit hohem Motivkontrast). Dies als eine knappe Erklärung, warum speziell diese Konstellaton die Systeme vor ganz besonders harte Anforderungen stellt.

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...