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Vorsicht, möglicherweise Missverständnis, vielleicht aber auch nicht.

 

Sicherheitshalber zur Klärung, falls Du Dich auf Aussagen von mir beziehen solltest: Ich halte 100% Ansichten für sehr wichtig für den Fotografen, um aus "handwerklicher Sicht" die Gründe für eine Bildwirkung zu verstehen. Allein entscheidend in der Ausgabe ist für mich jedoch das Endergebnis, wie es beispielsweise in einer Ausstellung der Besucher wahrnehmen würde.

 

Konkreter: Ich gehe von einem Ausgabemedium aus (bei mir der Monitor in 4k Auflösung, in ein bis zwei Jahren werden wir bei 8k landen, bei anderen etwa ein 60x90 Poster, bei wieder anderen ein Druck usw.) und nehme die Ausgabe bei diesem Medium als Maßstab: Was ich ohne Einsatz technischer Hilfsmittel (100% Ansicht, Mikroskop, Ultraschalleinrichtung :D ) nicht erkennen kann, ist von diesem Standpunkt aus nicht existent. Daher habe ich bei meinen A7 Erfahrungen auch bewusst darauf verzichtet, darauf einzugehen, dass ich beim 24MPix-A7 Bild gegenüber 16MPix-MFT mehr Details erkennen kann, wenn ich eine 100% Ansicht öffne. Was soll das bringen? Das ist eine Form von Pixelpeeping, auf die ich gerne verzichten kann. Die 24MPix bringen mir erst dann etwas, wenn in der Verarbeitung des Bildes Verbesserungen eintreten, die auch dann noch sichtbar sind, wenn ich auf ein 4k (8k) Endergebnis skaliert habe (oder Druck oder Poster usw.).

 

Worauf ich ebenfalls verzichten kann sind Steigerungen der Abbildungsleistung, die ich möglicherweise auch nur dann erkenne, wenn ich elektronische Hilfsmittel wie 100% Ansicht einsetze. Dasselbe wie oben: Was ich in 4 oder 8k nicht mehr erkennen kann interessiert mich nicht.

 

Wenn ein Bild vom Betrachter erst mühsam seziert werden muss, um seinen Inhalt zu verstehen, dann erinnert mich das eher an die Arbeit der Forensiker eines Leichenschauhauses :D

 

Oder um es mit Monty Python auszudrücken: Dieser Papagei ist toooot ;-)

 

Hans

 

Lieber Hans

 

Kurz OT, aber was für einen 4K Monitor hast Du denn, und in welcher Preislage liegt der? Welche Auflösung hat das Gerät?

 

Danke im Voraus!

 

 

Grüße, Thomas

 

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Vorsicht, möglicherweise Missverständnis, vielleicht aber auch nicht.

 

Sicherheitshalber zur Klärung, falls Du Dich auf Aussagen von mir beziehen solltest...

Nein, ich habe mich auf symmachus bezogen. An dich habe ich dabei gar nicht gedacht.

Lieber deadpoet,

 

Mir scheint, dass Du gern schwarz weiss denkst. Kann mich aber auch täuschen!;)

Wie kommst du darauf?

Zum Argument "Lichtstärke = gleich gross und schwer": hier kann man mit ja und nein antworten!

Mit Ja oder mit Nein oder mit Ja und Nein? Ich nehme an, Ja oder Nein wäre zu schwarzweiss?

Das 55/1,8 und das 35/2,8 sind sowohl lichtstark als auch relativ klein. Beide haben af.

Das Otus ist sowohl lichtstärker als auch relativ groß. Und es hat keinen AF.

Außerdem kann man ältere lichtstärkere Optiken (m Leica, Zeiss) in klein und gross (canon tele) adaptieren.

Z.B. das Otus. Man kann aber auch sogar APS-Nexobjektive adaptieren. Es gibt jede Menge Möglichkeiten und Schattierungen.

Sony kann auch künftig noch andere Lichtstärkere Optiken entwickeln.

Und die können größer oder kleiner sein, je nachdem...

Sonys Entscheidung, zooms mit f4 an den Start zu bringen, sorgt zumindest für kleinere Preise. Ob Sony mehr Kunden mit f2,8-zooms gefischt hätte, ist spekulativ. Ich fürchte, dass das eher abgeschreckt hätte.

Um den Gedanken der Abschreckung ging es mir eigentlich nicht. Eigentlich ging es mir um die einfache Überlegung, dass lichtstärkere Objektive in der Regel größer und schwerer als lichtschwächere sind. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du das soeben, wenn auch ziemlich umständlich, bestätigt hast. Wo ist das Problem?

 

Weiter unten kommst du dann zu der Überlegung, dass es eventuell gar keine schlechten Objektive, sondern nur ungeeignete Motive gibt. Arbeitest du zufällig in der Reklamationsabteilung für Fotozubehör?

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Vorsicht, möglicherweise Missverständnis, vielleicht aber auch nicht.

 

Sicherheitshalber zur Klärung, falls Du Dich auf Aussagen von mir beziehen solltest: Ich halte 100% Ansichten für sehr wichtig für den Fotografen, um aus "handwerklicher Sicht" die Gründe für eine Bildwirkung zu verstehen. Allein entscheidend in der Ausgabe ist für mich jedoch das Endergebnis, wie es beispielsweise in einer Ausstellung der Besucher wahrnehmen würde.

 

Konkreter: Ich gehe von einem Ausgabemedium aus (bei mir der Monitor in 4k Auflösung, in ein bis zwei Jahren werden wir bei 8k landen, bei anderen etwa ein 60x90 Poster, bei wieder anderen ein Druck usw.) und nehme die Ausgabe bei diesem Medium als Maßstab: Was ich ohne Einsatz technischer Hilfsmittel (100% Ansicht, Mikroskop, Ultraschalleinrichtung :D ) nicht erkennen kann, ist von diesem Standpunkt aus nicht existent. Daher habe ich bei meinen A7 Erfahrungen auch bewusst darauf verzichtet, darauf einzugehen, dass ich beim 24MPix-A7 Bild gegenüber 16MPix-MFT mehr Details erkennen kann, wenn ich eine 100% Ansicht öffne. Was soll das bringen? Das ist eine Form von Pixelpeeping, auf die ich gerne verzichten kann. Die 24MPix bringen mir erst dann etwas, wenn in der Verarbeitung des Bildes Verbesserungen eintreten, die auch dann noch sichtbar sind, wenn ich auf ein 4k (8k) Endergebnis skaliert habe (oder Druck oder Poster usw.).

 

Worauf ich ebenfalls verzichten kann sind Steigerungen der Abbildungsleistung, die ich möglicherweise auch nur dann erkenne, wenn ich elektronische Hilfsmittel wie 100% Ansicht einsetze. Dasselbe wie oben: Was ich in 4 oder 8k nicht mehr erkennen kann interessiert mich nicht.

 

Wenn ein Bild vom Betrachter erst mühsam seziert werden muss, um seinen Inhalt zu verstehen, dann erinnert mich das eher an die Arbeit der Forensiker eines Leichenschauhauses :D

 

Oder um es mit Monty Python auszudrücken: Dieser Papagei ist toooot ;-)

 

Hans

 

Da sprichst Du etwas aus, was eine wichtige Grundlage für eine Entscheidung dienen kann, ob es sich lohnt von m4/3 auf ein A7 System umzusteigen oder dieses parallel zu nutzen: wie und wo (bzw. auf was) werden meine Bilder betrachtet! Kann ich mit einem größeren Sensor sichtbare Qualitätssteigerungen gegenüber einer gegenwärtigen m4/3 Ausrüstung erzielen, welche die zusätzlichen Ausgaben rechtfertigen würden? Beim aktuellen Objektivangebot würde mir das zusätzliche Freistellungspotenzial nicht reichen.

 

Meine Bildausgaben bewegen sich hauptsächlich im folgenden Bereich:

 

- Ausdrucke auf hochwertigem Papier mit EPSON 3800 auf A4

- Bildbetrachtung auf einem EIZO Monitor mit 2560x1440 Auflösung

- AV Shows auf Beamer mit 1440x1050 Auflösung

- Bildbetrachtung auf iPad 4 mit Retina Display

- untergeordnet größere Drucke bis A2 auf EPSON 3800

- untergeordnet posten von Bildern in Foren oder in Google+ Alben

 

Wenn aus Deinen Ausführungen zu schließen wäre, dass man die A7/r Vorteile (allgemeiner: hochauflösender, großer Sensoren der neusten Generation) erst wirklich genießen kann, wenn man entsprechend höher aufgelöste Ausgabemedien verwendet (klingt nach Binsenweisheit), also 4K Monitor, 4K Beamer und häufig größere Drucke (sagen wir ab A3), muss man schon bereit sein, diese Zusatzkosten in die Gleichung mit aufzunehmen. Das gilt natürlich für KB allgemein, wobei A7 die KB Charakteristik derzeit nicht voll ausspielen kann.

 

Das wäre dann die Frage, ob sich unter diesen Anforderungen eine A7 oder A7r unter den gegenwärtigen Umständen lohnt. Ich mit der Abbildungsleistung meiner besten m4/3 Objektive (O 2.8/12-40mm, P 2.8/35-200mm, O 1.8/75mm, O 2.8/60mm, P 4/7-14mm, O 75-300mm II) eigentlich recht zufrieden.

 

 

Grüße, Thomas

 

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@deadpoet

 

Ich glaube, unsere Diskussion wird immer zerflückter. Da ich die a7/a7r nicht nutze, kann ich wenig zu der Kamera aus der Praxis beitragen. Specialbiker jedoch hat in seinen Argumenten einige Gründe für seine a7 genannt. Lichtstärke und Freistellung kamen da nicht vor.

 

Ich lese mal mit, was die Praktiker berichten können. Das ist für den thread ergiebiger als theoretische Standpunkte von allen seiten abzudichten!

 

Gestern hatte ich mal geschaut, welche Motive du gern bevorzugt (wegen eckenschärfe). Lad doch gern mal bei Gelegenheit Fotos in entsprechende threads. Ist kein muss! Erleichtert aber das Verständnis, worauf der gegenüber mit seiner Rede hinaus will!

 

Liebe grüße in die runde!;)

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zu 2.

- Ja das Graufilterproblem hatte ich auch schon, da können die gern niedr. Werte anbieten. Ist aber nicht unbedingt ein mFT/Sony Problem.

- Die E-M5 kostet fast die Hälfte der E-M1, warum muss man das "Flaggschiff" beim Preis heran ziehen, die Bildqualität bei E-M5, E-PL5, GH3, GX1, GM1 .. ist ähnlich.

- Der Preisvergleich bezieht sich m.E. auf die Freistellung. Klar wenn man bei mFT mehr freistellen will muss man auch mehr zahlen. Aber generell ist aber mFT um einiges günstiger bei den Objektiven.

Die meisten FE Objektive liegen um die 1000eur und auch als ich mir die Alpha KB Objektive angeschaut habe musste ich ordentlich schlucken, dort beginnt der Preis ab 1000.

- Die gleiche Gehäusegröße stimmt zwar (bezogen auf E-M1, also eine große mFT Kamera), aber eine Kamera betreibt man immer mit Objektiven und die sind bei FE scheinbar auch sehr groß. Das 35mm sticht da positiv raus, aber mal sehen was noch kommt.

 

 

Die Argumente sind daher meines Erachtens nach nicht unbedingt begründet, aber klar kann jeder seine Favoriten haben..

 

 

Bei mir ist es jedenfalls so, dass mich spiegellos Kleinbild auch sehr reizen würde, wegen höherer Bildqualität und geringerer Tiefenschärfe (für Porträtshootings)

Bei der Bildqualität war ich bisher nicht soo beeindruckt, da liege ich (meiner Meinung nach) mit meiner E-M5 recht in der Nähe.

 

Wenn es um die geringere Tiefenschärfe geht ist, so ist diese im Moment leider nur mit adaptierten Objektiven möglich da FE Objektive nicht soo besonders Lichtstark sind. Da ich auf AF Wert lege ist dies aber keine alternative für mich.

Bei den Alpha KB Objektiven die ich von Sony finden konnte wird das zwar mit Phasen-AF (und den bekannten Nachteilen) ermöglicht, aber die kosten im Bereich 1000-2000eur. :(

 

Zum "graufilter Problem" du hast Recht, es ist kein MFT SOny Problem, doch habe ich ja die EM-5 als Startpunkt genannt. Um das Problem zu minimieren wäre dann der Umstieg auf die EM-1 gewesen, womit auch deine anderen Argumente mit billigeren Kameras wegfallen. Eina Kamera ohne Sucher gibt es bei mir nicht und bei der GH3 habe ich nichts gewonnen. Ein fairer Vergleich ist nur mit dem Topmodell möglich.

 

Und natürlich beziehe mich auf lichtstarke Objektive. Lichtschwache Objektive kamen mir noch nie die Kamera.

 

Was hast du an der Bildqualität auszusetzen? Oder was sind deine Erwartungen?

Du wirst natürlich nicht einem bild sofort ansehen, das es mit der A7 und nicht mit der EM-5 gemacht wurde. Der, der das behauptet erzählt Quatsch. Abgesehen von den physikalischen grenzen natürlich. Und dir ist das FE 55 1.8 nicht Lichtstark genug? Du brauchst unbedingt die 2/3 Blende auf 1.4 mehr? Aber auf der anderen Seite favorisierst du das mft system? das geht beides nicht auf. und das fe 55 ist eins der besten objektive auf dem markt, auf höhe der leicas zu einem Bruchteil des Preises. Du darfst halt bei dem Preis nicht vergessen was du bekommst.

Ein super Bokehwunder bei 1A Schärfe, die eierlegendewolmilchsau.

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Lieber Hans

 

Kurz OT, aber was für einen 4K Monitor hast Du denn, und in welcher Preislage liegt der? Welche Auflösung hat das Gerät?

 

Danke im Voraus!

 

 

Grüße, Thomas

 

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Hallo Thomas,

 

bestellt habe ich den Dell up2414q, 3840 x 2160, ab 1099 €.

 

Dell UltraSharp 24 Ultra HD Monitor - UP2414Q | Dell Belize

 

Es gibt dieses Modell auch in 32 Zoll (teuer), und in 28 Zoll demnächst, aber ich habe mich jetzt mal bewusst für die 24 Zoll entschieden, um einen hohen ppi Wert zu erhalten - nach den sehr positiven Erfahrungen mit der Bildwirkung beim iPad denke ich, dass ein guter Bildeindruck einen guten ppi Wert voraussetzt. Der ist beim Monitor zwar immer noch deutlich niedriger als beim iPad, aber dafür gibt es ja auch einen anderen Betrachtungsabstand.

 

Derzeit betrachte ich meine Aufnahmen auf einem Lenovo Ideapad Yoga 2 mit 3200 x 1800 Auflösung (auf 13 Zoll), und ziehe diese Darstellung meinem 27 Zöller iMac (2560 x 1440, "alte Version") sogar vor.

 

Was ich nicht mehr missen möchte ist die Umschaltung auf Hochformat, um auch hier die volle Auflösung zu erhalten: Geht bei jedem Tablet, beim Ideapad, und auch der Dell ist in seiner Aufhängung drehbar.

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Wenn aus Deinen Ausführungen zu schließen wäre, dass man die A7/r Vorteile (allgemeiner: hochauflösender, großer Sensoren der neusten Generation) erst wirklich genießen kann, wenn man entsprechend höher aufgelöste Ausgabemedien verwendet (klingt nach Binsenweisheit), also 4K Monitor, 4K Beamer und häufig größere Drucke (sagen wir ab A3), muss man schon bereit sein, diese Zusatzkosten in die Gleichung mit aufzunehmen. Das gilt natürlich für KB allgemein, wobei A7 die KB Charakteristik derzeit nicht voll ausspielen kann.

 

Das wäre dann die Frage, ob sich unter diesen Anforderungen eine A7 oder A7r unter den gegenwärtigen Umständen lohnt. Ich mit der Abbildungsleistung meiner besten m4/3 Objektive (O 2.8/12-40mm, P 2.8/35-200mm, O 1.8/75mm, O 2.8/60mm, P 4/7-14mm, O 75-300mm II) eigentlich recht zufrieden.

 

 

Grüße, Thomas

 

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du wirst unter normalen Lichtbedingung bei einer größe von 20 mal 30 nicht mal iphone, kompaktknipse, mft und FF auseinanderhalten können! Das sollte bekant sein

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Wenn Du 110.- über UVP bei einem Anbieter für einen guten Vergleichspreis hällst.. :rolleyes:

 

Das habe ich nicht behauptet. Dennoch liegen das FE 2.8/35mm und das O 1.8/17mm preislich so weit auseinander, dass die Aussage A7 KB ist billiger als E-M1 m4/3 schlichtweg falsch ist.

 

 

Grüße, Thomas

 

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du wirst unter normalen Lichtbedingung bei einer größe von 20 mal 30 nicht mal iphone, kompaktknipse, mft und FF auseinanderhalten können! Das sollte bekant sein

 

Aber sicher, zwar nicht immer, aber oft genug, und auch schon bei 10x15 cm.

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Ja, wir kommen zu interessanten Konstellationen. Zum Beispiei ist es möglich, pro KB, aber kritisch gegenüber der A7 zu sein, aber man wird dann behandelt, als sei man pro mFT und gegen KB.

 

Da hast Du vollkommen recht. In dieser Diskussion - und daran muss man immer mal wieder erinnern - geht es nicht um die Vor- und Nachteile zweier Sensorformate (KB vs. m4/3 Sensoren), sondern um den Vergleich zweier Kamerasysteme: A7 und Olympus/Panasonic.

 

 

Grüße, Thomas

 

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du wirst unter normalen Lichtbedingung bei einer größe von 20 mal 30 nicht mal iphone, kompaktknipse, mft und FF auseinanderhalten können! Das sollte bekant sein

 

Nicht dass es mir nicht bekannt wäre (zumindest dass es den vielen Betrachtern nicht auffallen würde), trotzdem ein wichtiger Punkt in der Diskussion. Somit erscheint es mir wohl auch für Dich wenig sinnvoll zu sein, auf A7 zu setzen (sofern Du das tust) - oder sind Deine Ausgabemedien so hoch auflösend und so anspruchsvoll, dass hier die A7 (wohlgemerkt nicht KB allgemein) einen so klaren Vorteil hat. Bei der Freistellung sehe ich gegenwärtig lediglich 1 - knapp 1,5 Blendenstufen (wie gesagt: adaptierte Objektive ziehe ich nicht in Betracht).

 

 

Grüße, Thomas

 

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Das habe ich nicht behauptet. Dennoch liegen das FE 2.8/35mm und das O 1.8/17mm preislich so weit auseinander, dass die Aussage A7 KB ist billiger als E-M1 m4/3 schlichtweg falsch ist.

 

 

Grüße, Thomas

 

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mit dem 35 mm ist die mft version 120 euro günstiger, mit dem nokton an beiden gewinnt FF mit 300 Euro!

In meiner Rechner war also nichts falsch!

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Da sprichst Du etwas aus, was eine wichtige Grundlage für eine Entscheidung dienen kann, ob es sich lohnt von m4/3 auf ein A7 System umzusteigen oder dieses parallel zu nutzen: wie und wo (bzw. auf was) werden meine Bilder betrachtet!

 

Genau das meine ich.

 

Das wäre dann die Frage, ob sich unter diesen Anforderungen eine A7 oder A7r unter den gegenwärtigen Umständen lohnt.

 

Immer dann, wenn sich die Fähigkeiten des Sensors im Endprodukt abbilden lassen - und wie wichtig einem dieser Unterschied ist. Eine hohe Auflösung kann Farbverläufe und Schärfeeindruck auch in einem deutlich verkleinerten Bild verbessern - in welchem Maße dieser Effekt spürbar ist werden wir nicht in einer simplen Kennzahl (wie Blende etc.) ausdrücken können.

 

Ich mit der Abbildungsleistung meiner besten m4/3 Objektive (O 2.8/12-40mm, P 2.8/35-200mm, O 1.8/75mm, O 2.8/60mm, P 4/7-14mm, O 75-300mm II) eigentlich recht zufrieden.

 

Grüße, Thomas

 

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Um diesen "Fuhrpark" an Objektiven für die A7 zu erhalten würde man lange warten müssen, vorsichtig formuliert, von Kosten ganz zu schweigen. Wenn Du diesen Brennweitenbereich ausgiebig nutzt, ist die A7 doch offensichtlich keine Alternative, da wären dann eher ein A-Mount-System oder klassische DSLR's besser geeignet, mit all Ihren Gewichts- und Handlingsnachteilen eben. In dem Falle würde auch ich die MFT Lösung aus Gründen der Kompaktheit und Beweglicheit vorziehen.

 

Hans

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Ja, wir kommen zu interessanten Konstellationen. Zum Beispiei ist es möglich, pro KB, aber kritisch gegenüber der A7 zu sein, aber man wird dann behandelt, als sei man pro mFT und gegen KB.

 

Oder man ist pro KB und wird automatisch kontra mft.

 

Das ist wie bei der Kleidungsauswahl einer Frau. Wenn man ein Tipp abgibt, welches von den zwei schönen Kleidungstücken angezogen werden soll, heißt es gleich, dass man das andere Kleidungstück hässlich findet ;)

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Nicht dass es mir nicht bekannt wäre (zumindest dass es den vielen Betrachtern nicht auffallen würde), trotzdem ein wichtiger Punkt in der Diskussion. Somit erscheint es mir wohl auch für Dich wenig sinnvoll zu sein, auf A7 zu setzen (sofern Du das tust) - oder sind Deine Ausgabemedien so hoch auflösend und so anspruchsvoll, dass hier die A7 (wohlgemerkt nicht KB allgemein) einen so klaren Vorteil hat. Bei der Freistellung sehe ich gegenwärtig lediglich 1 - knapp 1,5 Blendenstufen (wie gesagt: adaptierte Objektive ziehe ich nicht in Betracht).

 

 

 

Ich tue es und für mich ist es sinnvoll. Gründe stehe oben. Nicht wegen der Auflösung des Ausgabemediums, wobei ich im Treppenhaus Prints mit 120 cm Breite habe. Ich stehe halt auf Leica für Arme, mit dem schönen Norton 50 mm, Dynamischen Bereich, Freistellen wenn gewollt, und das alles Kompakt wie eine OMD zum gleichen Preis. Das passt dann schon!

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Was hast du an der Bildqualität auszusetzen? Oder was sind deine Erwartungen?

Du wirst natürlich nicht einem bild sofort ansehen, das es mit der A7 und nicht mit der EM-5 gemacht wurde. Der, der das behauptet erzählt Quatsch. Abgesehen von den physikalischen grenzen natürlich. Und dir ist das FE 55 1.8 nicht Lichtstark genug? Du brauchst unbedingt die 2/3 Blende auf 1.4 mehr? Aber auf der anderen Seite favorisierst du das mft system? das geht beides nicht auf. und das fe 55 ist eins der besten objektive auf dem markt, auf höhe der leicas zu einem Bruchteil des Preises. Du darfst halt bei dem Preis nicht vergessen was du bekommst.

Ein super Bokehwunder bei 1A Schärfe, die eierlegendewolmilchsau.

 

Bei der Bildqualität wollte ich mich zumindest merklich steigern wenn ich über 2000eur investiere. ;)

 

Also ein 85mm mit f1.8 wäre schon super und genau das was ich suche, die Alphavariante mit f1.4 kostet leider 1500eur.

Ein FE ist da laut Roadmap wohl noch nicht am Horizont?

 

Bei 55mm 1.8 ist es grenzwertig, das liegt schon sehr nah an meinem 25 f1.4, außerdem kostet es auch einen tausender.

Klar kann es sein, dass es besser ist ;-) aber für einen Systemwechsel reicht es bei mir da nicht.

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du wirst unter normalen Lichtbedingung bei einer größe von 20 mal 30 nicht mal iphone, kompaktknipse, mft und FF auseinanderhalten können! Das sollte bekant sein

 

Meine Meinung dazu: Kommt drauf an, wie schwierig die Aufnahmesituation ist und wie extrem die Lichtbedingungen - das trennt die Spreu von Weizen. Speziell das Ausfransen von Lichtern ist ein Effekt, der eine Handy-Aufnahme blitzschnell "enttarnt". Aber Du schreibst ja: Unter "normalen Lichtbedingungen".

 

Dennoch ist es erstaunlich, was die aktuelle Handy-Generation leistet, der schrumpfende Abstand zu hochwertigen Systemen wird dem klassischen Kameramarkt noch schwer zu schaffen machen. Ein Grund auch, warum Sony, Panasonic, Olympus mit entsprechenden High End Produkten aus dieser Krise raus wollen: Die Kompakten verursachen Verluste ohne Ende.

 

Hierzu ein informativer Artikel:

 

Smartphones versus DSLRs versus film: Smartphones versus DSLRs versus film: A look at how far we've come: Connect

 

Hans

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(...)

 

Dann bezieht Du Dich auf vorherige Argumente, dass bei KB eine eckenschärfe gar nicht wichtig sei!? Wer hat das denn so pauschal für KB und für alle kb-user gesagt?

 

Ich selbst argumentierte weiter vorn, dass eckenschärfe vielleicht nicht in allen Situationen (Sport, Porträt, Theater, Familie, pflanzen...) und auch nicht für jeden Fotografen sooo wichtig ist. Diese Aussage kann man nicht umdrehen in: "kb-user brauchen keine scharfen Ecken!"

 

;)

 

Wenn man sich z.b. die Bilder von vajo oder mannifredo anschaut, dann zeigen sie hier schwerpunktmäßig Bilder, wo scharfe Ecken nun überhaupt keine Rolle spielen, obwohl sie mit einem system unterwegs sind, welches exzellente objektive für scharfe Ecken bereithält!

 

Kann man also sagen, dass mft user keinen wert auf dieses feature legen, oder sollte man auch hier differenzieren?;)

 

 

Ja, das ist schon ein diffiziele Sache. Schon bei Allerweltsmotiven muss man sich entscheiden, ob man im WW z. B. noch eine gewisse Schärfe hat, oder ob der Hotspot genügt. Schön wäre es natürlich, wenn man nicht motivabhängig verschiedene Objektive mitschleppen muss, sondern das eine möglichst lichtstarke Linse ohne nennenswerten Randafall sowohl bei freizustellenden Motiven (geringe Schärfentiefe), die das ganze Bildfeld in Anspruch nehmen, als auch bei zentralen Motiven mit "Bokeh-Rand" zur Verfügung steht. (Manchmal gestaltet man ja auch so, dass sich das Hauptmotiv eher am Rand befindet. Feininger, Die hohe Schule der Fotografie, Seite 120. Harald Mante, Bildaufbau.) ICH möchte ungern motivabhängig Objektive mitschleppen, zumal ich ja nicht weiß, welche Motive mir über den Weg laufen werden. Diesen Komfort hätte ich dann auch gerne bei einer A7. Die Variante A der Beispiele unten ist MIR deshalb lieber als die simulierte Variante B. (Für die Bildästheten: Das ist nur eine Testaufnahme.) Es liegt nun an Sony, so etwas für die A7 zu ermöglichen ohne adaptieren zu müssen.

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Das Wetter ist schlecht. Man muss ja nicht lange suchen, um noch viel schönere Aufnahmen zu sehen.

 

Haha, nun lass das Sticheln, diese Objektive haben an der Kamera nichts zu suchen. Keine Ahnung was diese Experimente sollen.

Für solche Anforderungen gehört da eine fette telezentrik-Tonne drauf.

 

Oder, (Überraschung) mft :P

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Haha, nun lass das Sticheln, diese Objektive haben an der Kamera nichts zu suchen. Keine Ahnung was diese Experimente sollen.

Für solche Anforderungen gehört da eine fette telezentrik-Tonne drauf.

(...)

Du weiß das, ich weiß das, aber unbedarfte Aufsteiger, die von Kompakt mit Vollgas zur A7 wechseln (gibts tatsächlich, habe ich hier schon gesehen) möglicherweise (? oder sicher?) nicht.

Das hat mit Sticheln nichts zu tun, das muss auch Sony lesen (und die lesen hier mit), damit die in die Pötte kommen und nicht den gleichen Quatsch wie mit den NEXen wiederholen.

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