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GF2 = diese 230 € Cam deckt 50 % meiner Anforderungen ab (mft Kompakt mit Pancakes)

G3 = diese 400 € Cam deckt 80 % meiner Anforderungen ab (mft klein mit Sucher, noch für Trekking gut geeignet)

GH3 = diese 1000 € Cam deckt 100* % meiner Anforderungen ab

.

 

 

wetten nicht?

 

 

Meine Erfahrung zum Thema:

 

es fehlt immer irgendwas :)

 

Die Hersteller wollen ja auch nächstes Jahr was verkaufen und sind sehr geschickt darin, uns immer noch ein Detail vorzuenthalten, das dann dafür sorgt, dass wir wieder kaufen.

 

 

:)

 

 

Ansonsten:

 

"Warum ständig Kameras wechseln?"

 

 

"warum nicht?"

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Ich mag es unkompliziert und einfach.:)

Das zu fotografierende Objekt (die `Aufgabe´) erfordert oft meine ganze Konzentration so daß ich froh bin die Technik quasi blind zu beherrschen. Manchmal lege ich auch (wg. anderer Hobbys) Pausen ein, da ist es anschließend ganz gut wenn man die Gerätschaft kennt und sofort loslegen kann. Nichts nervt mich dabei mehr als eine `Einarbeitung´die mich ablenkt vom Fotografieren.

Ich habe den Eindruck daß die moderne Fotoindustrie, die bei den Hobby- und Amateugeräten praktisch im 10-monatigen Wechsel ein `verbessertes´Nachfolgemodell anbietet, absichtlich Features zurück hält um sie als Neuerung im nächsten Modell an zu preisen.

Die bestmöglichste Konsumerkamera auf dem neuesten Stand der Technik gibt es somit praktisch gar nicht. Schließlich will man verkaufen und bedient damit den Spiel- und Konsumtrieb der Kunden, die dann im nächsten Modell das Argument der `verbesserten Technik´ haben.

Wie gesagt, ich behaupte das nicht, ich habe den Eindruck.

 

Das kann natürlich jeder machen wie er möchte - ich neide da niemandem und gönne jedem sein Glück. - Ich werde jedenfalls weiterhin mit meinen vertrauten Gerätschaften arbeiten und sie pfleglich behandeln auf daß sie mir lange dienen mögen und mir den Spaß am reinen Fotografieren erhalten.

 

Gruß Jörg

 

Ach ja, ich fotografiere mit Minolta AF- und Pentacon Objektiven. Dahinter für Sport: Sony A 450, den Rest mit Nex3 + Adaptern. UW: Fuji F200 EXR im Gehäuse.

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Lass mich raten, wenn die GH5 raus kommt deckt die GH3 nur noch 70% ab und die GH5 100%???

Oder wird die GH3 deine letzte Kamera?

 

sicherlich nicht, da ich noch lange leben möchte auf diesem wunderbaren Planeten und nicht als Reichster auf dem Friedhof liegen will.

 

Alles was mit Spannung (nicht nur elektrisch) zu tun hat, ist im Fluss.

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GH3 = diese 1000 € Cam deckt 100* % meiner Anforderungen ab

 

Zu "Analogzeiten" habe ich an der OM-1n wirklich gar nichts vermisst. Weder Autofokus noch Belichtungsautomatik und schon gar keinen Schwenkmonitor. :D

 

Motor? Wofür habe ich einen Daumen?

 

Deswegen kam für viele Jahre bei mir nicht der Wunsch nach einem neueren Gehäuse auf.

 

Die Verbesserungen, die ich heute genieße, brachte erst die Digitalisierung. Nicht mehr Filmmaterial sparen zu müssen, deutlich weniger Gewicht und die Möglichkeit, bei schlechterem Licht noch Freihandaufnahmen machen zu können.

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Ich verstehe den ständigen Drang, eine neue Kamera zu kaufen, nicht wirklich.

Auch wenn meine G1 sicherlich noch gewisse Nachteile hat, die mich manchmal stören, werde ich mir trotzdem erst mal einige zusätzliche Objektive kaufen, die meine fotografischen Möglichkeiten viel mehr erweitern als eine neue Kamera.

 

Wenn ich in ca. 2-4 Jahren genügend Geld übrig habe und mir meine wichtigsten Objektiv-Wünsche erfüllt habe, gibt es dann auch mal eine neue Kamera (vermutlich ein dann aktueller Nachfolger der E-M5), die dann wirklich nahezu all meinen Anforderungen und Wünschen entspricht und mit der ich dann viele Jahre lang fotografieren kann, ohne den Wunsch nach einer neuen Kamera zu verspüren.

(Die gebrauchte G1 habe ich bewusst als günstigen Kompromoss gekauft, der zwar deutlich besser als meine alte Minolta Dimage 7i ist, aber noch nicht all meine Wünsche erfüllt.)

 

Nur weil eine neue Kamera auf den Markt kommt, werden die Bilder, die ich mit meiner alten Kamera mache, ja nicht schlechter.

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

So ganz kann ich die Diskussion nicht nachvollziehen. Argumente, dass man mit den alten Kameras auch gute Fotos gemacht hat und aktuelle Technik nicht weiter bringt, halte ich für wenig stichhaltig.

 

Digitalfotografie hat im DSLR Segment bis vor ca. 2-3 Jahren mit den Produktzyklen immer für die fotografische Praxis wichtige Fortschritte gebracht, wozu ich auch die höher auflösenden Sensoren zähle. Ich hatte mit der Canon EOS 20D angefangen, weil mir erst mit dieser Kamera das Preis/Qualitätsverhältnis angebracht erschien. 8 Mp waren mir für meine größeren Drucke aber schon damals zu wenig. Die 40D brachte dann den größeren Monitor und deutlich bessere Low Light Eigenschaften.

 

Dann kam m4/3 und die geringe Systemgröße, für mich ein Grund zum Wechsel zu G1. Dann kam die GH1, weil ich Video ausprobieren wollte und schließlich die GH2, um die bislang vorherrschenden Nachteile der BQ zu elimimieren.

 

Die E-M5, schließlich ersetzte die GH2 aufgrund der besseren Performanz (Serienbildmodus) und des deutlich besseren Dynamikumfanges.

 

Wo im DSLR Bereich die Innovationskurve ziemlich flach geworden ist, ist sie im Bereich der Spiegellosen Kameras noch ziemlich steil. Bislang hat jede Kamerageneration gegenüber den Vorgängern, wichtige Innovationen gebracht und für mich konkrete Vorteile, welche die fotografischen Möglichkeiten deutlich erweiterten und nichts mit Marketinghörigkeit zu tun hatten. Bildseriengeschwindigkeit und -dauer, AF Geschwindigkeit und Präzision, bessere Sucher, IBIS, all das trägt schon enorm zu mehr Zufriedenheit bei.

 

Wahrscheinlich wird die Innovationskurve in 3-5 Jahren auch bei den Spiegellosen flacher. Bis dahin hoffe ich, gerade auch bei Olympus, auf ergonomischere, und qualitativ bessere Produkte, bessere und zuverlässigere AF Funktionen und nutzbare High ISO Qualität bis ISO 12800.

 

Im analogen Bereich war die Innovationskurve im wesentlichen zehn Jahre flach, bevor die Digitalfotografie ihren Siegeszug hatte. Optische Sucher bedurften keiner Verbesserung, Batterielaufzeit, Performanz, etc. blieb auf dem gleichen Niveau.

 

Bis auf Weiteres wird es im Bereich der Spiegellosen viele sinnvolle Gründe geben, seine Kameratechnik auf dem Laufenden zu halten. Fast immer kommen dadurch auch bessere Ergebnisse heraus. Die Phrase, dass das Equipment unwichtig ist und nur der Fotograf eine Rolle spielt, ist Blödsinn. Natürlich muss der Fotograf das notwendige Talent und Wissen haben, gute, funktionierende Werkzeuge sind jedoch, wie meistens beim Handwerk, genauso wichtig.

 

 

 

Thomas

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So ganz kann ich die Diskussion nicht nachvollziehen. Argumente, dass man mit den alten Kameras auch gute Fotos gemacht hat und aktuelle Technik nicht weiter bringt, halte ich für wenig stichhaltig.

....

Die Phrase, dass das Equipment unwichtig ist und nur der Fotograf eine Rolle spielt, ist Blödsinn. Natürlich muss der Fotograf das notwendige Talent und Wissen haben, gute, funktionierende Werkzeuge sind jedoch, wie meistens beim Handwerk, genauso wichtig.]

 

Ein wirklich guter und talentierter Fotograf macht selbst mit irgendeiner einer Bridgekamera höchstwahrscheinlich bessere Bilder als irgendein 08/15-Amateur mit einer Vollformat-DSLR...

Natürlich stimmt Deine Aussage mit dem Handwerkszeug...nur meine ich, geht man vom heutigen hohen Standard aus, was Auflösung/Rauschverhalten usw. angeht, dann sind die Innovationssprünge von einem Modell zum nächsten nicht wirklich so relevant für das fotografische Ergebnis. Vielleicht der Sprung vom aktuellen Modell zum übernächsten (oder überübernächsten) bringt dann wieder so viel, dass es sich wirklich lohnt.

Natürlich will und darf man nich für andere Regeln aufstellen wollen! Wen das ständig aktuellste Modell glücklich macht und das nächste Modell dann wieder ein Stück glücklicher: na prima. Ich will nur auch meine Meinung vertreten dürfen und neugierig darauf sein, wie andere den Drang sehen, stets das aktuellste Modell haben zu wollen...

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Ich will nur auch meine Meinung vertreten dürfen und neugierig darauf sein, wie andere den Drang sehen, stets das aktuellste Modell haben zu wollen...

 

Ich sehe das so, dass es zwei Arten von Kaufursachen bei denjenigen gibt, die sich häufiger neue Kameras kaufen.

 

Da sind einmal diejenigen, für die Verbesserungen der Kameras von Generation zu Generation tatsächlich einen Vorteil in der praktischen Nutzung bingen, der ihnen 1000€ pro Jahr wert ist.

 

Die zweite Gruppe würde ich mal als emotional buyers bezeichnen, die Kameras haben für diese eine ähnliche Funktion wie Schokolade, Steaks, Pizza, Pommes und MC Donalds für stark Übergwichtige, die ihre Alltagssorgen wegfuttern zu glauben können. Die Kameras sind dabei unter gesundheitlichen Aspekten die deutlich bessere Option, da sie ja doch dazu motivieren, sich in frischer Luft zu bewegen, belasten allerdings ganz ordentlich das Haushaltsbudget.

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Es ist halt ein Hobby. Das kostet halt ein paar Euros.

Für mich entscheidend war bei der OM-D der Bildstabilisator im Gehäuse und der hervorragende Dynamikumfang der OM-D.

Ich fotografiere viel in der blauen Stunde und später. Hier hatte ich bei der GH-Serie immer das Problem, dass ich die Tiefen kaum hochziehen konnte.

Wenn ich die Kölner Hauptbahnhof-Halle bei Nacht und available Light fotografiere, kann ich später in LR4 die Tiefen extrem anheben und darüber die Hallenkonstruktion besonders in den dunklen Bereichen extrem aufwerten.

Das gleich gilt für andere Bereiche, die sich nicht im direkten Licht befinden und so ohne Probleme aufgehellt werden können.

Und tagsüber bietet der Dynamikumfang die Möglichkeit, den Himmel, hier speziell die Wolken, in der EBV optimal auszuarbeiten. Das liegt vermutlich bei der OM-D eher am Sony-Sensor als an der internen Bildverarbeitung.

Meiner Meinung nach wird dies durch die neue Lumix G5 bestätigt, die mit dem Panasonic Sensor nicht den Dynamikumfang der OM-D besitzt.

Ich wäre deswegen von der MFT fast wieder zurück zu den DSLR 's gegangen. Nach Testen der OM-D war ein Wechsel überflüssig.

Bei mir war es ein Wechsel hin zur OM-D aufgrund von Innovationen in einem jungen System.

bearbeitet von Mick
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Mal ein paar allgemeine Aussagen zum Thema von mir.

 

Wenn jemand eine neue Kamera kauft weil er sie haben will und das Geld dafür hat gibt es da nichts zu kritisieren. Ich denke aber wir sollten hier im Forum unerfahrenere Fotografen davor schützen ihr vielleicht knappes Geld sinnlos für neue Bodys aus dem Fester zu werfen. Ich sehe oft im Forum Fragen von Kamerasuchenden die glauben unbedingt die neuste und teuerste Kamera kaufen zu müssen. Die werden dann durch diverse Beiträge im Forum darin bestärkt weil teilweise argumentiert wird man könne mit den alten Kameras und deren BQ keine guten Bilder mach und bräuchte unbedingt die neuste Sensortechnologie.

 

Ein Freund von mir ist professioneller Fotograf und er hat bis vor kurzem noch mit einer alten Digitalkamera gearbeitet die weniger Dynamik und mehr Rauschen hatte als meine GH1. Den Fotos sieht man das aber nicht an. Überhaupt habe ich noch nie erlebt, das jemand anhand des Bildes sagen könne mit welcher Kamera oder welcher Technologiegeneration dieses Bild aufgenommen worden ist. Eher ist es möglich anhand des Bildes auf die Qualität und Parameter der Qptik zu schliessen.

 

Für die meissten interessierten Käufer wäre es daher sinnvoller eine ältere günstigere Kamera zu kaufen und damit erst mal das eigene Fotografieverhalten zu erforschen. Erst nach einigen Jahren weiss man wirklich was man will und welche Ausrüstung man braucht. Erst dann macht es Sinn viel Geld in die Hand zu nehmen um die optimale Ausrüstung zu kaufen. Dahingehend sollten wir die Anfragen beantworten und nicht durch irrelevante BQ Diskussionen die Käufer verunsichern. Das schaffen schon die diversen Zeitungsberichte und Werbeslogans zur genüge.

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Ich versuche es mal auf den Punkt zu bringen.

 

Eigentlich reicht die Bildqualität auch einer G1 aus. Ohne Punkt und Komma. Natürlich gibt es Anwendungsbereiche, in denen die G1 nicht ganz optimal ist. High-ISO ist mal so ein Stichwort.

 

So, und da steht nun eine OM-D oder eine GH3 im Laden. Und sofort setzt der Habenwollen-Faktor ein. Meine Behauptung ist, dass ich mit entsprechendem Wissen und mit ein paar Tricks in der Endbearbeitung durchaus Qualitäten erziele, die es kaum gestatten dürften, einen Unterschied zu sehen. Endbearbeitung heißt für mich Ausgabe auf einem Fernseher oder als DIN A4 Ausdruck. Natürlich keine 1:1 Ansicht.

 

Warum wechseln wir dann überhaupt? Ganz einfach: Weil man Spass am neuen Spielzeug, Entschuldigung Werkzeug hat. Das ist doch bei Autos im richtigen Leben genau so. Mein Schwager kauft sich alle 3 Jahre einen neuen PKW. Die Autos haben dann so um die 80.000 KM herunter. Und dann kommt die Rechnung, dass ja der neue Wagen soviel günstiger im Unterhalt ist. Der Kapitalwert bleibt aber immer in den ganz roten Zahlen. Ich habe meinen letzten Wagen mit 350.000 KM weggegeben. Die anstehende Reparatur hätte sich eigentlich nicht mehr gelohnt. Diesen werde ich nicht so lange fahren. Die S-Klasse ist einfach zu verlockend. Und ja, ich gebe es zu. Es gibt keine rationalen Gründe für den Neukauf. Ich möchte aber einfach mal wieder den Geruch von neuem Leder und edlem Holz in der Nase haben. Ist halt ein wenig Luxus, den ich mir gönne.

 

Und ich werde mir in diesem Jahr eine GH3 kaufen. Ok, ich kann sogar einen rationalen Grund anführen: Die Ausgabe lohnt sich, weil ich dann mit der Kamera filmen kann. Und ja, etwa 11/2 Blenden mehr Dynamik und besseres Rauschverhalten. Das allein rechtfertigt den Kauf. Klingt sogar sehr gut. Sieht selbst meine Frau ein. Aber wenn ich mal ganz ehrlich bin, ist auch das schöngeredet. Die Wahrheit ist: Die G1 reicht eigentlich nach wie vor. Ich drucke nun mal nicht ständig auf A0 aus. Ich verdiene kein Geld mit der Fotografiererei. Und Filmen. Na ja, ich habe da ja immer noch einen Semipro Camcorder, der neu so etwa das gekostet hat, was auch eine Leica M9 kostet. Im Grunde würde ich auch so weitermachen können, wie bisher.

 

Gleichwohl werde ich die GH3 kaufen. Warum? Weil ich es mir leisten kann und weil ich das Dingen haben will. Da gibt es kein Schönreden. Und wenn Jeder so ehrlich ist, dann werden die Neukäufe auch in ein richtiges Licht gerückt. Und dann kann auch ein unerfahrener Amateur die Aussagen hier richtig einordnen. Sonst bekommt man ja den Eindruck: Alle 2 Jahre 1200 Euro für eine neue Kamera.

 

Ich beabsichtige allerdings die GH3 dann wirklich 4 oder 5 Jahre zu nutzen. Dann wird der technische Fortschritt weiter gegangen sein. Und in der - in der Praxis kaum relevanten - 100%-Ansicht wird man dann auch den einen oder anderen Unterschied sehen. Und ich habe mal wieder einen Grund, mir einen Neukauf schönreden zu können.

 

Gruß

Thobie

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....

...und wer sagt das das alles unkritisch geschieht.

Und selbst wenn...na und???? wenn man Spaß dabei hat!

Das ist doch keine Religion mit hohen Zielen die man durch Selbstbeschränkung und Enthaltsamkeit angeblich besser erreichen kann?!

 

.....

Jeder kann und darf im Rahmen dessen, was er für sich selbst verantworten kann, sein Geld nach Belieben für neueste Hypes und anderen Unsinn aus dem Fenster werfen ....

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Gleichwohl werde ich die GH3 kaufen. Warum? Weil ich es mir leisten kann und weil ich das Dingen haben will. Da gibt es kein Schönreden. .....

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Das ist schon eine seltsame Diskussion. Ich finde, dass sich hier niemand mit mehr oder weniger schlechtem Gewissen dafür rechtfertigen sollte, warum es sich dieses oder jenes Gerät kauft und ob das auch wirklich nötig ist.

 

Alles ist sehr relativ und eine Frage der persönlichen Gewichtung nach Maßgabe der vorhandenen Mittel.

 

Wer mit leicht vorwurfsvollem Unterton meint, andere würden zu häufig neue Foto-Gerätschaften kaufen, sollte einmal offen legen, was er bei welchem Einkommen insgesamt so ausgibt. So wird sich alsbald in vielen Fällen recht schnell herausstellen, dass eben andere Dinge persönlich einen höheren Stellenwert haben. Wer (als theoretisches und beliebig abzuwandelndes) Beispiel mehrmals im Jahr in Urlaub fährt, teuere Uhren sammelt und nur nebenbei fotografiert, kann hier im Forum gut den abgeklärten Asketen geben.

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Also ich kaufe mir eigentlich jedes Jahr einen neuen Body, weil es einfach günstiger ist, als seinen alten ewig weiterzubenutzen. Wenn ich mir alle vier bis sechs Jahre eine neue Kamera für ca. 1300 Euro kaufen würde, knnte ich am Ende der sechs Jahre die alte Kamera nicht mehr verkaufen, weil sie einfach keiner mehr möchte. Somit kostet mich der Spaß ca. 20 Euro im Monat.

 

Wenn ich die Kamera aber im Rythmus der Neuvorstelungen verkaufe, kann ich die Kamera mit ca. 20-30 % weiterverkaufen. Packe ich dann ca. 200-300 Euro drauf bekomme ich wieder eine aktuelle Kamera dafür und habe ebenfalls nur ca. 20 Euro im Monat drauf gezahlt.

 

Warum also sollte ich mit einer 6 Jahren alten Kamera rumlaufen, wenn ich für das selbe Geld up to date sein kann? Auch wenn die Bilder nicht besser werden. Aber die Kamera wird leichter schneller hübscher hat neue Garantie etc.

 

Bei Objektiven mache ich das ebenso. Wenn ein neues rauskommt, welches mir gefällt kaufe ich es mir. Die Brennweiten, die es ersetzt, werden vekauft. Im Großen und Ganzen kommt mich das ganze Spielchen ebenso gleichteuer, wie als wenn ich ein Objektiv 10 Jahre nutze und mir dann die selbe Brennweite erneut kaufe. Bei mFT kommt ja noch hinzu, dass es viele Brennweiten noch nicht oder nicht in der Qualität gibt, die ich gerne hätte. Soll ich mir deswegen die jetzigen Objektive nucht kaufen? Ne ich hole mir halt ein 12-35mm und wenn es irgendwann doch ein 12-60 von Olympus gibt und mir das besser gefällt geht das 12-35 in die Bucht und das 12-60 kommt dafür. Bis dahin habe ich aber mit dem 12-35 schon schicke Bilder gemacht :-)

 

Wird in anderen Branchen ja genauso gemacht. Oder warum leasen Firmen Auto, als sich eines zu kaufen und das dann 15 Jahre zu fahren?

 

Ach ja und was noch dazu kommt. Das ganze ist nur ein Hobby. Und da gehort halt nicht nur das fotografieren dazu, sondern auch das Fachsimpeln, die Vorfreude auf neuen Schnick Schnack, das Ausprobieren von neuen technischen Spielereien etc. Wenn das alles nicht wäre, würde ich ja noch mit meiner DSLR fotografieren, wo die Bilder auch nicht schlechter waren als jetzt.

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Ich kann eigentlich nur für das mFT-System sprechen, da ich seit einem kurzen Zwischenstop bei FourThirds von Anfang an mit dabei. Der Produktzyklus war dort bisher relativ schnell und ich habe erst mit der aktuellen bzw. jetzt in den Handel kommenden Generation den Eindruck, das das selbstgesteckte Ziel auch erreicht wurde. Das war weniger eine Frage der Konzeption der Gehäuse und der Bedienung, sondern der Bildqualität und Arbeitsgeschwindigkeit. Vergleiche ich diese mal zwischen G1 und GH3 oder E-P1 und E-M5 kann ich mir rückblickend meine jährlichen Gehäusewechsel innerhalb des Systems allein durch das "Prinzip Hoffnung" erklären... Und es hat genau diese 3-4 Produkt-Generationen gebraucht um die Qualität der immer als Vergleich herangezogenen APS-C Gerätschaften auch zu erreichen. Somit erwarte ich jetzt zumindest bei mir eine stark nachlassende Gehäuse-Wechselfrequenz, nachdem ich die E-M5 habe. ;)

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Ich kann eigentlich nur für das mFT-System sprechen, da ich seit einem kurzen Zwischenstop bei FourThirds von Anfang an mit dabei. Der Produktzyklus war dort bisher relativ schnell und ich habe erst mit der aktuellen bzw. jetzt in den Handel kommenden Generation den Eindruck, das das selbstgesteckte Ziel auch erreicht wurde. Das war weniger eine Frage der Konzeption der Gehäuse und der Bedienung, sondern der Bildqualität und Arbeitsgeschwindigkeit. Vergleiche ich diese mal zwischen G1 und GH3 oder E-P1 und E-M5 kann ich mir rückblickend meine jährlichen Gehäusewechsel innerhalb des Systems allein durch das "Prinzip Hoffnung" erklären... Und es hat genau diese 3-4 Produkt-Generationen gebraucht um die Qualität der immer als Vergleich herangezogenen APS-C Gerätschaften auch zu erreichen. Somit erwarte ich jetzt zumindest bei mir eine stark nachlassende Gehäuse-Wechselfrequenz, nachdem ich die E-M5 habe. ;)

 

Das trifft meine Meinung zu 100%. Ich habe jetzt Presets für LR4, die für eine schnelle und meiner Ansicht nach sehr gute Jpeg-Ausgabe sorgt.

Bisher (GF1, GH1) konnte ich die RAW's ohne sichtbare Abrisse im Bild nicht so verbiegen wie mit dem Dynamikumfang der OM-D.

Dazu kommt dann noch der hervorragende Bildstabilisator und die AF-Geschwindigkeit.

Schnell und gut trifft jetzt im Vergleich zu DSLR's zu. Dazu schön klein. Wenn das keine Kaufgründe sind (persönliche Meinung).

 

PS: Gestern Las ich im blauen Forum im Nikon D600 Thread Fragen zu grundlegenden Fototechniken. Es gibt also auch Leute, die kaufen Vollformat und Fragen dann nach der Rolle der Blende in Bezug auf die Schärfentiefe.

Wer das Geld hat, kauft sich halt "Luxus".

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PS: Gestern Las ich im blauen Forum im Nikon D600 Thread Fragen zu grundlegenden Fototechniken. Es gibt also auch Leute, die kaufen Vollformat und Fragen dann nach der Rolle der Blende in Bezug auf die Schärfentiefe.

 

Das sind dann diejenigen die dann fragen ob sie das Kitobjektiv ihrer alten D80 auch an der D600 weiterbenutzen können :D. Und Vollformat kauft man halt weil man das eben so kauft :P.

 

Zum Ursprungsthema.Die Produktzyklen im Spiegellos Segment sind sehr schnell. Da ist doch ein "habenwollen" Effekt normal wenn man seinen Spass am fotografieren und an Kameras hat. Wie oben schon jemand meinte, werden die Bilder mit einer neuen Kamera nicht besser aber man hat mehr Spass an den schlechten Bildern :D.

 

Wen das stört muss sich halt eine DSLR der Oberklasse kaufen. Interessant dass Nikon die D90 immer noch im Sortiment hat. Die hat mittlerweile doch etwa 4 Jahre auf dem Buckel. Mittlerweile gehört sie halt nicht mehr zur Oberklasse sondern bestenfalls zur Mittelklasse.

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Wird in anderen Branchen ja genauso gemacht. Oder warum leasen Firmen Auto, als sich eines zu kaufen und das dann 15 Jahre zu fahren?

 

Ganz einfach: Beim Leasing kann jeder Cent der Leasingrate steuerlich geltend gemacht werden. Und ein neu angeschaffter PKW ist nach 4 Jahren auf den Erinnerungswert von 1 Euro abgeschrieben. Und da ist der Neukauf unter steuerrechtlichen Gesichtspunkten sehr sinnvoll. Das ist aber mit einer privat genutzten Kamera nicht einmal im Ansatz vergleichbar.

 

Gruß

Thobie

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Also ich kaufe mir eigentlich jedes Jahr einen neuen Body, weil es einfach günstiger ist, als seinen alten ewig weiterzubenutzen. Wenn ich mir alle vier bis sechs Jahre eine neue Kamera für ca. 1300 Euro kaufen würde, knnte ich am Ende der sechs Jahre die alte Kamera nicht mehr verkaufen, weil sie einfach keiner mehr möchte. Somit kostet mich der Spaß ca. 20 Euro im Monat.

 

Wenn ich die Kamera aber im Rythmus der Neuvorstelungen verkaufe, kann ich die Kamera mit ca. 20-30 % weiterverkaufen. Packe ich dann ca. 200-300 Euro drauf bekomme ich wieder eine aktuelle Kamera dafür und habe ebenfalls nur ca. 20 Euro im Monat drauf gezahlt.

 

Warum also sollte ich mit einer 6 Jahren alten Kamera rumlaufen, wenn ich für das selbe Geld up to date sein kann? Auch wenn die Bilder nicht besser werden. Aber die Kamera wird leichter schneller hübscher hat neue Garantie etc.

 

Aber Zweifel sind an Deiner Rechnung schon erlaubt. Fakt ist, dass die neue Kamera zunächst zu einem Preis auf den Markt kommt, der nahe an dem UVP liegt. Vorm Modellwechsel wird der Marktpreis des alten Modells sinken. Nehmen wir die OM-D. Du hast 1199 Euro bezahlt. Wetten, dass der Marktpreis auf etwa 999 Euro sinken wird, wenn das neue Modell angekündigt wird. Und wenn Du mir versuchen würdest, Deine gebrauchte OM-D zu verkaufen, so würde ich mindestens 40% Abschlag auf den aktuellen Marktpreis verlangen, oder nicht kaufen. Denn ich bekomme eine gebrauchte Kamera. Ich weiß nicht, was die schon hat mitmachen müssen. Und wenn dann der Gewährleistungsfall eintritt kann es durchaus passieren, dass ich mit dem ursprünglichen Verkäufer erst einmal eine juristische Auseinandersetzung führen muss.

 

Selbst bei einem völlig ungebrauchten Kit-Objektiv würde ich mindestens 20 % Abschlag beim Kauf von Privat erwarten. Bei Händler mag die Sache etwas anders aussehen.

 

Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Es geht hier nicht darum, irgendwelche Vorwürfe zu erheben. Wer Spass daran hat, immer das neues Modell zu nutzen, soll doch seinem Hobby nachgehen. Nur sollte man das dann auch bewußt so tun (ich tues es, weil ich Spass daran habe und es mir leisten kann) und nicht den Kauf mit irgendwelchen Argumenten schönreden.

 

Ich habe mir dieses Schönreden einfach abgewöhnt. Wenn ich mir einen hochwertigen Füllhalter oder eine schöne Uhr kaufe, dann tue ich das, weil mir die Sachen gefallen. Weil ich Spass daran habe und weil ich es mir leisten kann. Nehmen wir die Füllhalter: Ich habe eine ganze Reihe hochwertiger Füllhalter, mit denen ich mehr oder weniger regelmäßig schreibe. Jeder weitere ist Luxus. Im Grunde brauche ich in den nächsten Jahren Vieles, aber gewiss keinen neuen Füllhalter. Und doch gibt es wieder die neueste Sonderedition. Oder eine Musikfeder. Und schon sitzt das kleine Teufelchen im Hinterkopf...

 

Gruß

Thobie

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ich bin gleich zu Anfang in das MFT System eingestiegen.

 

Mein Werdegang sieht so aus:

 

G1, GF1, G2, GH2, GF2, GF3, G5 und jetzt die GH3 schon bestellt. Die GF Modelle habe ich immer zeitgleich zu einer mit eingebauten Sucher benutzt.

 

Die meisten Kameras habe ich immer relativ jung mit wenig Verlust verkauft.

 

Ob das alles notwendig war, bestimmt nicht, aber ich habe mit allen Kameras viel Spass gehabt.:) Auch das kaufen und ausprobieren der neuen Kameras gehört irgendwie zum Hobby.

 

Dafür bleiben bei mir andere elktronische Geräte langer im Haushalt.

Mein Plasma Tv ist von 2006, die HiFi Anlage aus 2000 mit Bausteinen die teilweise bis in den Anfang der 90er Jahre gehen. etc.

 

Mal sehen, wie lange die aktuelle G5 umd die zukünftige GH3 bleiben. :)

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Ob das alles notwendig war, bestimmt nicht, aber ich habe mit allen Kameras viel Spass gehabt.:) Auch das kaufen und ausprobieren der neuen Kameras gehört irgendwie zum Hobby.

 

Und genau das ist doch in Orndung. Wer Spass am Ausprobieren neuer Kameras hat - warum nicht. Und ja, ich kann nachvollziehen, dass auch Kaufen Spass macht. Bei mir sind es dann Uhren oder Füllhalter, bei meiner Frau und meiner Tochter eher Kleidung und Schuhe. Warum denn nicht?

 

Ich hoffe, dass dieser Thread nicht missverstanden wird. Es geht doch gar nicht darum, den häufigen Neukauf von Kameras zu verteufeln. Auch nicht darum, den Zeigefinger zu heben. Aber ein wenig nachdenklich darf man dann schon werden.

 

Gruß

Thobie

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Bei MFT bin ich gelandet, weil die EOS 5D fast nur noch zuhause lag und ich kaum noch fotografierte.

 

Der Sprung in der Bildqualität war von der G1 zur GH2 deutlich sichtbar und deshalb fand die unmittelbar nach Erscheinen den Weg in meine Fototasche.

 

Der Sprung in der Bildqualität wird von der GH2 zur GH3 (nach dem, was ich bislang gesehen habe) wohl nicht so groß sein, zumal ich mit der Qualität der GH2 sehr zufrieden bin.

 

Deshalb werde ich bei der GH2 bleiben, zumal der Multiformat-Sensor wegfällt (ich bevorzuge 2:3) und die GH3 deutlich größer und schwerer ausfällt, als die GH2 und Kompaktheit und geringes Gewicht waren schließlich die Gründe, die mich zu MFT und meine EOS-Klopper zu eBay gebracht haben. ;)

 

 

Gruß Norbert

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Es geht doch gar nicht darum, den häufigen Neukauf von Kameras zu verteufeln. Auch nicht darum, den Zeigefinger zu heben. Aber ein wenig nachdenklich darf man dann schon werden.
Was die Argumente zum Verkauf von ein-jährigen oder älteren Bodies betrifft, stimme ich zu. Bei kurzfristigeren Laufzeiten rechnet es sich oft wirklich:

 

Gehypte Neuerscheinung im Kit über günstigen Einkauf (z.B. Amazon Warehousedeals) deutlich unter EK erstanden, sofortiger Verkauf des Kitobjektivs, später der Verkauf des wenige Wochen alten Bodies, Verlust = 0€

 

Alternativ günstiger Kauf eines wenige Wochen alten Bodies aus unattraktiver Anzeige (keine Abbildungen, wenig Details) diverser bekannter Foto-Foren, wenige Wochen später verlustloser Verkauf durch ansprechendere Präsentation.

 

Auch das nächtliche oder frühmorgendliche Durchforsten dieser privaten Gebrauchtmärkte kann das eine oder andere Schnäppchen zu Tage fördern (2.8/12-35mm, zwei Monate alt, 780€). Auch hier ist ein Wiederverkauf, falls inerhalb kurzer Frist getätigt, verlustfrei zu erreichen.

 

So ist eben über die Möglichkeit, gebrauchtes Fotoequipement auch privat über entsprechende Online-Märkte sogar international anzubieten, EIN wichtiges Treibmittel des immer schneller werden Konsum-Karussells. Ob das nun gut ist, weiß ich nicht, es ermöglicht aber, unabhängig von gelegentlichen kurzen Versuchen beim Händler, die ausführliche Beschäftgung mit dem gewünschtem Sujet und im Zweifelsfall das relativ verlustlose Abstoßen desselben bei Nichtgefallen.

 

Mein Kauf der OM-D mit Kitobjkektiv, zusätzlich 12-35mm, anschließend Verkauf der gesamten Ausrüstung und Probekauf einer G3 mit 14-45mm und anschließender Rückkehr zur Ideal-Kombination OM-D und 12-35mm hat mir jetzt sogar einen kleinen Gewinn von ca. 100€ beschert!

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Aber Zweifel sind an Deiner Rechnung schon erlaubt. Fakt ist, dass die neue Kamera zunächst zu einem Preis auf den Markt kommt, der nahe an dem UVP liegt. Vorm Modellwechsel wird der Marktpreis des alten Modells sinken. Nehmen wir die OM-D. Du hast 1199 Euro bezahlt. Wetten, dass der Marktpreis auf etwa 999 Euro sinken wird, wenn das neue Modell angekündigt wird. Und wenn Du mir versuchen würdest, Deine gebrauchte OM-D zu verkaufen, so würde ich mindestens 40% Abschlag auf den aktuellen Marktpreis verlangen, oder nicht kaufen. Denn ich bekomme eine gebrauchte Kamera. Ich weiß nicht, was die schon hat mitmachen müssen. Und wenn dann der Gewährleistungsfall eintritt kann es durchaus passieren, dass ich mit dem ursprünglichen Verkäufer erst einmal eine juristische Auseinandersetzung führen muss.

 

Selbst bei einem völlig ungebrauchten Kit-Objektiv würde ich mindestens 20 % Abschlag beim Kauf von Privat erwarten. Bei Händler mag die Sache etwas anders aussehen.

 

Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Es geht hier nicht darum, irgendwelche Vorwürfe zu erheben. Wer Spass daran hat, immer das neues Modell zu nutzen, soll doch seinem Hobby nachgehen. Nur sollte man das dann auch bewußt so tun (ich tues es, weil ich Spass daran habe und es mir leisten kann) und nicht den Kauf mit irgendwelchen Argumenten schönreden.

 

Ich habe mir dieses Schönreden einfach abgewöhnt. Wenn ich mir einen hochwertigen Füllhalter oder eine schöne Uhr kaufe, dann tue ich das, weil mir die Sachen gefallen. Weil ich Spass daran habe und weil ich es mir leisten kann. Nehmen wir die Füllhalter: Ich habe eine ganze Reihe hochwertiger Füllhalter, mit denen ich mehr oder weniger regelmäßig schreibe. Jeder weitere ist Luxus. Im Grunde brauche ich in den nächsten Jahren Vieles, aber gewiss keinen neuen Füllhalter. Und doch gibt es wieder die neueste Sonderedition. Oder eine Musikfeder. Und schon sitzt das kleine Teufelchen im Hinterkopf...

 

Gruß

Thobie

 

 

Nur mal am Beispiel der OM-D, die du ja erwähnt hattest.

 

Schaue dir mal die momentanen Gebrauchtmarktpreise auf Ebay an. Dort steht heute eine mit Kitobtik bei ca. 900 Euro. Sie läuft noch etwas über einen Tag. Ich gehe mal davon aus, dass Sie für ca. 1000 weggehen wird. Abzüglich der 9% für Ebay bleiben noch knapp 930. Ich hatte für meine OM-D bei Amazon Warhouse Deal 1180 bezahlt. Und dass ziemlich direkt nach erscheinen. Wenn ich sie jetzt verkaufen würde, also mit ca. 250 Euro Verlusst.macht also beim Stand heute ca. 50 Euro im Monat. Da ich mit der OM-D sogar schon ca. 10000 Bilder durchhabe wird sie bei gleicher Nutzung in ca. 2 Jahren durch sein (50000 Auslösungen) macht (aufgerundet) ca. 40 Euro im Monat wenn ich sie bis zur Mülltone benutze ( 1180 : 30 Monate). Ist zwar nicht günstiger aber nur 10 Euro teurer im Monat.

Werde sie zwar nicht jetzt direkt verkaufen. Aber ich schätze mal im Frühjahr nächstes Jahr wird es so weit sein. Richtet sich auch meißt danach, wann die großen Läden im Frühjahr ihre 20% Aktionen haben. Da kann man dann richtige Schnäpchen schießen. Hatte da damals meine 7D auch für 20% weniger bekommen und sie nach einem halben Jahr nahezu ohne Verlusst weiterverkauft. Kommt halt immer auf den Zeitpunkt an, wann mann sich sein neues Spielzeug kauft und das Alte verkauft :-)

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Nur mal am Beispiel der OM-D, die du ja erwähnt hattest.

 

Schaue dir mal die momentanen Gebrauchtmarktpreise auf Ebay an. Dort steht heute eine mit Kitobtik bei ca. 900 Euro. Sie läuft noch etwas über einen Tag. Ich gehe mal davon aus, dass Sie für ca. 1000 weggehen wird. Abzüglich der 9% für Ebay bleiben noch knapp 930. Ich hatte für meine OM-D bei Amazon Warhouse Deal 1180 bezahlt. Und dass ziemlich direkt nach erscheinen. Wenn ich sie jetzt verkaufen würde, also mit ca. 250 Euro Verlusst.macht also beim Stand heute ca. 50 Euro im Monat. Da ich mit der OM-D sogar schon ca. 10000 Bilder durchhabe wird sie bei gleicher Nutzung in ca. 2 Jahren durch sein (50000 Auslösungen) macht (aufgerundet) ca. 40 Euro im Monat wenn ich sie bis zur Mülltone benutze ( 1180 : 30 Monate). Ist zwar nicht günstiger aber nur 10 Euro teurer im Monat.

Werde sie zwar nicht jetzt direkt verkaufen. Aber ich schätze mal im Frühjahr nächstes Jahr wird es so weit sein. Richtet sich auch meißt danach, wann die großen Läden im Frühjahr ihre 20% Aktionen haben. Da kann man dann richtige Schnäpchen schießen. Hatte da damals meine 7D auch für 20% weniger bekommen und sie nach einem halben Jahr nahezu ohne Verlusst weiterverkauft. Kommt halt immer auf den Zeitpunkt an, wann mann sich sein neues Spielzeug kauft und das Alte verkauft :-)

 

Die Frage ist allerdings, ob Du bei 10.000 Auslösungen wirklich noch 1.000 Euro für die Kamera bekommst. Ich würde die dafür nicht bieten. Denn die Kamera ist schon ganz deutlich gebraucht. Und die Anzahl der Auslösungen würde ich mir vom Verkäufer in jedem Fall zusichern lassen.

 

Und natürlich ist der Zeitpunkt des Verkaufs entscheidend. Fakt ist aber doch, dass der Preis des "alten" Modells mit Ankündigung des neuen bei den Fachhändlern sinkt. Ein GH2 Body war kurz nach der Vorstellung für etwa 1.000 Euro zu haben, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Der Preis ist inzwischen auf 749,-- Euro gesunken. Eine 1 Jahr alte gebrauchte GH2 (nur Body) könnte mich vielleicht für 500 Euro hinter dem Ofen hervor locken. Ich würde dafür keinen Cent mehr ausgeben. Mehr Geld hätte ich allenfalls vor einem Jahr gegeben. Danach ging der Preisverfall nämlich schon los beispielsweise mit dem Cashback zu Weihnachten. Natürlich hättest Du eine ältere GH2 um Weihnachten herum verkaufen können. Nur da gab es schon die Cashback-Aktion von Panasonic. Da hättest Du beim gebrauchten Body kräftige Abstriche machen müssen.

 

Natürlich kann ich meine alte Kamera so etwa ein halbes Jahr vor Erscheinen des neuen Modells verkaufen. Dann ist der erzielbare Preis sicher höher, als nach dem Erscheinen. Nur womit fotografier ich in der Zwischenzeit?

 

So ganz ohne Tücke scheint das Modell "häufiger Wechsel" nicht zu sein.

 

Ich stimme rhl_lm allerdings zu, dass bei ganz kurzen Laufzeiten Ausnahmen gelten mögen. Aber wir reden hier ja von Kameras, die etwas länger in Gebrauch waren.

 

Gruß

Thobie

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