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Hallo Leute, einen schönen Abend wünsche ich.

Ich schäme mich beinahe, diesen Thread zu eröffnen, aber der Innere Drang zur Fotografie ist enorm.

Ich bin ein "Newbie"; wie er im Buche steht. Kameraerfahrung? Nahezu ein Fremdwort für mich.

Ich kann mittlerweile sehr sicher & gut mit Photoshop umgehen - mein größerer Wunsch aber ist, Fotos selbst zu schießen, Motive selbst zu wählen - die absolute künstlerische Freiheit zu erlangen.

Daher war es für mich seit mittlerweile gut 2 Jahren der nächste Schritt - die Erlangung einer guten Kamera.

Ich informiere mich nun seit gut einem Monat intensivst wegen dieser. Anfangs war ich auf der falschen Fährte, soweit seh und verstehe ich das selbst. Ich suchte eine Bridgekamera - nonsens für einen Anfänger der möglichst manuell arbeiten möchte.

Wie dem auch sei - ein Kumpel erklärte mir, dass das was ich suche, eine Systemkamera sei. Soweit bin ich nun - ich brauch eine Systemkamera.

Da aber mein Know-how in diesem Bereich gegen Null ist, wollte ich hier fragen, was für einen blutigen Anfänger wie mich geeignet wäre.

Welches Model meine ich.

Mein einzigstes Kriterium: Der Preis. Da ich eben absoluter Anfänger bin, möchte ich für dieses Hobby am liebsten eine möglichst günstige Alternative, da ich es ja nicht gefestigt habe. Bei mir gibts leider zwei Persönlichkeitseinstellungen: Entweder ich betreibe ein Hobby ekszessiv und ultrainteressiert wenn ich mich langsam hineingetastet habe - oder ich breche es komplett ab.

Was empfiehlt ihr mir?

Ich wäre euch für gute Tipps sehr verbunden!

Vielen dank,

Euer Axe.

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Hallo Axe,

 

willkommen im Forum.

Schwierig, deine Frage umfassend zu beantworten.

Nicht, daß es nicht genügend Möglichkeiten gäbe.

Ein Budget-Rahmen jedoch, in dem sich deine erfüllbaren Wünsche bewegen dürfen, wäre nicht schlecht.

Meine persönlichen Favoriten kämen entweder von Panasonic oder von SONY.

Die Panasonic G 3 liefert dir ein ziemlich umfassendes "Paket", das neben einem guten Sucher und einem aktiven Touchdisplay auch ein Zoom beinhaltet.

Mit rundgerechnet 500 €uronen bist du dabei.

Die SONY NEX 5n ist einen Hauch neuer, dafür gibts einen Sucher nur optional, für diese Kamera müßtest du momentan knappe 600 €uro investieren.

Es gibt natürlich auch preiswertere Möglichkeiten, wie die kleineren Geschwister der NEX beispielsweise oder den Auslauf-Vorgänger der G 3, die G 2, die auch schon ziemlich komplett ist, und momentan sehr preiswert zu erhalten.

Das A & O an diesen Kameraempfehlungen wäre ein Grabbeltest im Fachgeschäft, um dir klarzumachen, was dir haptisch liegt - die Konzepte sind sehr unterschiedlich, die Ergebnisse dagegen bei allen gut ...

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Vielen dank donalfredo!

Was ich an sich nicht 100%ig verstehe ist diese Sache mit den Objektiven.

Was ist der Unterschied zwischen den Objektiven? Für was sind sie konkret da?

Und noch eine Sache: Wie sieht es mit Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera

 

aus? Sinnlos?

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Die Frage zu den Objektiven verstehe ich nicht, die zur Finepix schon -

 

du befindest dich in einem Systemkamera-Forum.

Systemkamera heißt, daß Komponenten (wie Objektive) gewechselt werden können.

Da das bei einer Superzoom wie der HS20 nicht der Fall ist, besprechen wir die auch nicht (und haben, wie in meinem Falle, keine Ahnung davon, weil ich sie nicht besitze).

 

Um es, Objektive betreffend, auf den Punkt zu bringen:

 

vergleiche ein gutes Objektiv mit einem Automobil.

Ein Lkw fährt keine 300 km/h, ein Ferrari lädt keine 30 Tonnen Fracht.

Eine Superzoom will das alles als eierlegende Wollmilchsau können, und dementsprechend sind die Ergebnisse nicht mit denen aus einer Kamera mit hochwertigem Objektiv vergleichbar ...

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Ich denke auch, die G3 mit dem Standardobjektiv 14-45 mm ist eine gute Empfehlung.

Bei ziemlich guter und solider Leistung ist die Investition akzeptabel.

Die G3 ist ausbaufähig und den späteren Vorstellungen anzupassen.

 

Wenn Du dann noch jemand findest, der Dir auf die Schlappen hilft, sollte es was werden.

Sag einmal, wo Du wohnst. Vielleicht gibt`s im Forum einen passenden Partner.

 

MfG Dieter

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Hallo & Willkommen!

Lass Dir ruhig Zeit bei Deiner Entscheidung, es gibt viele Möglichkeiten.

Hast Du denn ein Interesse an bestimmten Motiven? Ist es Dir wichtig, bei wenig Licht gute Bilder machen zu können?

 

Die Objektive unterscheiden sich u.a. in Brennweite und Lichtstärke. Da kommt es dann auf den Einsatzzweck an. Ein Weitwinkelobjektiv hat eine kleine Brennweite. Ein solches Objektiv wird gerne für Landschaft-, Architekturaufnahmen aber auch für Bilder mit extremen Perspektiven und schöner Tiefenwirkung benutzt.

Ein Teleobjektiv hat eine große Brennweite. Mit so einem Objektiv kann man entfernte Motive heranholen, der Schärfentiefenbereich dieser Objektive ist gering.

Dann gibt es noch Brennweiten dazwischen, z.B. die Normalbrennweite, die recht universell einzusetzen ist (Landschaft, Personen, Architektur).

Es gibt aber auch Zoomobjektive, die einen mehr oder weniger großen Bereich der Brennweite abdecken. Die HS20 hat z.B. ein solches Objektiv (fest) eingebaut, mit einem großen Brennweitenbereich von Weitwinkel bis zum Tele. Die Bridgekameras besitzen normalerweise kleinere Sensoren, die üblicherweise den Nachteil haben, bei hohen ISO-Einstellungen (bei wenig Licht) mehr zum Bildrauschen zu neigen, als größere Sensoren. Zudem hat man mit den kleineren Sensoren eine größere Schärfentiefe, positiv bei Makros, negativ, wenn man gerne den Hintergrund weich haben möchte, um das Hauptmotiv zu betonen. Meine erste digitale Kamera war eine Bridgekamera (FZ50), von den manuellen Einstellmöglichkeiten her konnte ich nicht meckern. Die HS20 habe ich auch schon ausprobiert (meine Schwester hat die), ich fand die nicht schlecht.

 

VG

Oliver

bearbeitet von OZO
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Hallo Axe,

In diesem Forum braucht man sich nicht zu schämen, und schon gar nicht in diesem Bereich. In Foren erfährst Du Details die sonst nirgends stehen, es wird Dir auch geholfen, aber dies erspart Dir nicht Dich selbst auch schlau zu machen, sei es das Internet oder Bücher.

Zu Deiner Fragestellung sehe ich prinzipiell zwei Ansätze:

1. Du kaufts Dir eine billige Gebrauchte, aber gehobene, manuell bedienbare Kamera. Nach einer Lernphase, wenn Dir diese nicht mehr gefällt, kannst Du diese wieder verkaufen, und Du weißt dann besser was zu Dir paßt. Übung macht den Meister, und die Lernkurve braucht Zeit. Das Arbeiten mit Photoshop wird Dir dann mehrfach mehr Freude bereiten.

2. Du versuchst gleich die für Dich richtige Kamera zu finden, was aber schon schwieriger ist. Es gibt nämlich keine perfekte Kamera die alle Vorteile in sich vereint und alles am besten kann.

Wie Du in meinem Trailer sehen kannst, habe ich mich langsam über Jahre an die NEX-5 herangetastet, zu diesem Zeitpunkt stand dann für mich fest: Panasonic GF1 oder NEX-5, damals schon Auslaufmodelle, gewonnen hat der Preis. Kriterien waren: Preisrahmen, Eigenschaften - und da diese Kriterien von uns Anwendern unterschiedlich gewichtet werden, wirst Du auch viele unterschiedliche Ratschläge bekommen. Das Bessere ist des Guten Feind, es kommen laufend neue verbesserte Modelle auf den Markt, die aber zum Teil auch wieder gewünschte Eigenschaften des Vormodells verlieren. Für eine Entscheidung und den Kauf habe ich mir mehrere Monate Zeit gelassen, während der ich mich intensiv informiert habe, dies hat sich auch positiv auf den Preis ausgewirkt.

Gruß Hanns

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Ich betätige mich jetzt mal als Freveler: Kauf dir eine ältere, digitale Spiegelreflexkamera (z.B. die EOS 450D). :D

 

  • Du willst wenig ausgeben: Auf dem Gebrauchtmarkt sind DSLRs günstiger zu haben als vergleichbare Systemkameras
  • Systemkameras zeichnen sich durch geringere Größe aus, du schreibst aber nichts von Größe, sondern von küntlerischer Freiheit. Da geben sich die Systeme nichts
  • Ich habe den Eindruck, du weisst noch gar nicht wohin die Reise gehen soll. Im Vergleich zu Micro Four Thirds, Sony Nex, etc. sind für die großen Spiegelreflex-Systeme deutlich mehr Objektive verfügbar, ergo stehen dir mehr Möglichkeiten offen.
  • Spiegelreflexe sind zur Zeit viel verbreiteter. In einem Fotokurs z.B. musst du nicht groß rumdiskutieren was deine Miniknipse kann. Du wirst mehr Leute finden, die sich mit deiner speziellen Kamera auskennen.

 

Oder um es nochmal kurz zusammen zu fassen: Steig in ein möglichst verbreitetes System, mit großer Objektivauswahl und kleinen Kosten für ein gebrauchtes Set ein. Am Anfang großes Geld auszugeben ist Unsinn, du wirst dich sowieso umorientieren und brauchst Erfahrung um abzuschätzen, was du wirklich brauchst. Vertrau mir, ich mache gerade das Gleiche durch.

 

Darüber hinaus wäre es hilfreich zu wissen, wie viel Geld du ausgeben kannst und welche Fotos du machen willst. ;)

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Hallo Axemane!

 

Da du ja noch nicht definitiv weißt, ob du das Projekt "Fotografie" lange betreiben wirst, oder es doch schnell in Ablage P landet, würde ich dir auch auf jeden Fall zu einer Gebrauchten raten.

 

Ich würde versuchen, ob du hier im Gebrauchtmarkt eine schöne G2 (oder evtl. auch noch G1?) findest. Die sind recht billig - und hier im Gebrauchtmarkt kannst du sicher sein, gute Ware zu bekommen.

 

Wirds was mit dem Hobby, bist du damit zum Einstieg gut aufgestellt und kannst dich ganz nach deinen Bedürfnissen weiter mit Spielzeug eindecken (Aber vorsicht: Macht süchtig!). Merkst du, dass dich die Fotografie doch nicht so interessiert, hast du nicht zu viel Geld ausgegeben.

 

Tante Edit sagt: Is mir grad übern Weg gelaufen: Lumix G2 im Kit mit 14-42 im Gebrauchtmarkt

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Ich betätige mich jetzt mal als Freveler: Kauf dir eine ältere, digitale Spiegelreflexkamera (z.B. die EOS 450D). :D

 

  • Du willst wenig ausgeben: Auf dem Gebrauchtmarkt sind DSLRs günstiger zu haben als vergleichbare Systemkameras
  • Systemkameras zeichnen sich durch geringere Größe aus, du schreibst aber nichts von Größe, sondern von küntlerischer Freiheit. Da geben sich die Systeme nichts
  • Ich habe den Eindruck, du weisst noch gar nicht wohin die Reise gehen soll. Im Vergleich zu Micro Four Thirds, Sony Nex, etc. sind für die großen Spiegelreflex-Systeme deutlich mehr Objektive verfügbar, ergo stehen dir mehr Möglichkeiten offen.
  • Spiegelreflexe sind zur Zeit viel verbreiteter. In einem Fotokurs z.B. musst du nicht groß rumdiskutieren was deine Miniknipse kann. Du wirst mehr Leute finden, die sich mit deiner speziellen Kamera auskennen.

 

Oder um es nochmal kurz zusammen zu fassen: Steig in ein möglichst verbreitetes System, mit großer Objektivauswahl und kleinen Kosten für ein gebrauchtes Set ein. Am Anfang großes Geld auszugeben ist Unsinn, du wirst dich sowieso umorientieren und brauchst Erfahrung um abzuschätzen, was du wirklich brauchst. Vertrau mir, ich mache gerade das Gleiche durch.

 

Darüber hinaus wäre es hilfreich zu wissen, wie viel Geld du ausgeben kannst und welche Fotos du machen willst. ;)

 

Sei mir nicht allzu böse, buebo,

 

einem Neueinsteiger zu einem Kameramodell zu raten, wo er erst zuhause sieht, was er angerichtet hat, ist nicht bekömmlich.

Ich würde ihm auf jeden Fall zu einer LifeView-tauglichen Kamera raten

und nicht zu einem Modell von vorgestern, so gut die Bilder auch gewesen sein mögen.

Damit verliert er, wenn er sich nicht intensivst beschäftigt, schneller die Freude als man denken kann ...

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Hallo Wolfgang,

am vergangenen Wochenende haben die versammelten Canipentaxonen gefühlte 80% der Zeit mit der Kontrolle der Bilder auf dem Display verbracht.

Seitdem ich mit MFT fotografiere, habe ich diese Kontrolle aufgegeben - da wird natürlich auch den Kollegen mal ein Bild gezeigt, aber in der Regel habe ich doch schon im Sucher gesehen, was auf dem Bild sein wird.

 

Mir ist seitdem auch klar, warum diese DSLR-Kollegen so viel Wert auf besonders hohe Bildwiederholraten legen - sonst könnten die in den verbleibenden 20% der Zeit einfach nicht genug Bilder machen, um die Speicherkarten vollzuschreiben :cool: ..

 

.. ich rate ebenfalls zu einer kompakten, preiswerten und gebrauchten Systemkamera - der Wertverlust dürfte sich bei Nichtgefallen in sehr engen Grenzen halten. Meines Erachtens nach sind Panasonic G1/G2/G3 die richtigen Kandidaten für Neueinsteiger .. ich habe meine GH1 mit angeflanschtem 20mm Objektiv einer Guten-Foto-Unerfahrenen "Mitläuferin" in die Hand gedrückt. Nach kurzer Zeit kommt die Frage, wo denn der Zoom sei. Ich erkläre ihr, diese Kombination habe keinen, man müsse die Füße benutzen; da fing die auf einmal an um die Motive herum zu tanzen und Bilder zu machen. Davon sind die meisten durchaus ansehnlich geworden ..

Das gleiche passierte meinem Töchterchen mit der von mir geschenkten G1: ihr Freund, eigentlich wollte er nicht mal durch den Sucher schauen, schnappt sich deren Kamera und fotografiert .. weil es Spaß macht!

Gruß Thorsten

bearbeitet von matadoerle
Ergänzung
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Hallo Wolfgang,

 

... aber in der Regel habe ich doch schon im Sucher gesehen, was auf dem Bild sein wird.

 

Mir ist seitdem auch klar, warum diese DSLR-Kollegen so viel Wert auf besonders hohe Bildwiederholraten legen -

sonst könnten die in den verbleibenden 20% der Zeit einfach nicht genug Bilder machen, um die Speicherkarten vollzuschreiben ..

 

Gruß Thorsten

 

Meine Rede ...

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Sei mir nicht allzu böse, buebo,

 

einem Neueinsteiger zu einem Kameramodell zu raten, wo er erst zuhause sieht, was er angerichtet hat, ist nicht bekömmlich.

 

Übertreibung als Stilmittel. Mag ich auch! Böse bin ich dir auch nicht, aber etwas an der Wirklichkeit vorbei ist die Darstellung schon, immerhin sprach ich hier nicht von einer analogen Spiegelreflex. :D

 

Ich will jetzt auch gar nicht die Grundsatzdiskussion aufmachen, welche Besonderheiten im Vergleich für oder gegen Spiegellose oder Spiegelreflexkameras sprechen. Das artet innerhalb kurzer Zeit in einen sinnlosen Glaubenskrieg aus. Persönliche sehe ich durchaus Vorteile an beiden Konzepten

 

Gerade wenn jemand als bestimmenden Faktor das Budget einbringt, dann ist der Hinweis auf alternative, günstige Einstiege doch gestattet, oder?

 

Auf ebay geht z.Zt. eine EOS 450D mit Kitlinse für deutlich unter 400€ weg, eine 350D für ca. 280€, bei Nikon dürften die Preise ähnlich aussehen. Imho ist das schon einen Blick wert.

 

Da der OP auch noch gar nichts dazu gesagt hat, wie viel Geld er ausgeben will, was er fotografieren will und wie er sich die Kamera vorstellt, stochern wir an der Stelle sowieso komplett im Nebel, insofern schaden auch etwas weiter herbei geholte Vorschläge nicht. :D

 

P.S.: Ich bin auch sehr angetan von den kleinen Systemkameras und zur Zeit auch ein mµ davon entfernt mein ganzen Spiegelreflex-Kram zu verkaufen. Daraus folgern das Systemkameras die einzige Antwort auf alle Fragen sind, will ich trotzdem nicht.

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Übertreibung als Stilmittel. Mag ich auch! Böse bin ich dir auch nicht, aber etwas an der Wirklichkeit vorbei ist die Darstellung schon, immerhin sprach ich hier nicht von einer analogen Spiegelreflex. :D

 

 

Nein.

Ich habe nicht übertrieben.

Ich war nur der Meinung, daß die 450 D noch keinen LifeView gehabt hätte, und das ist falsch.

Daher nehme ich alles zurück ...

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Hallo Leute!

Als erstes muss ich direkt anmerken: Ich bin verblüfft. Das Internet benutzte ich seit 8 Jahren, in Foren tummle ich mit seit 7 Jahren und noch nie habe ich ein so Anfänger-Freundliches Forum gesehen wie dieses hier!

So viel Interesse und Hilfsbereitschaft hatte ich im heutigen Internetzeitgeist bereits aufgegeben - vielen dank dafür!

Da ich ganz vergessen habe, zu sagen was ich fotografieren möchte, mache ich das jetzt:

Leider kann ich hier nicht knallhart sagen, was ich genau vorhabe.

Gerne würde ich Personenfotos bei Dunkelheit (bzw. sehr schwacher Straßenbeleuchtung) machen, Personenfotos an sich (am liebsten gefällt mit dieser starke Fokus-Effekt, der Hintergrund unscharf, das Motiv messerscharf. Darauf fahre ich ab :D) & auch etwas Landschaftfotos, wenn ich mal im Urlaub bin.

Das sind so die wichtigsten Interessen, die ich am liebsten vertreten würde.

Hoffe das ist nicht zu Allgemein zusammengefasst.

Was ich aber insgeheim persönlich wohl beschloßen habe - ich werde mir, weil man einem dazu wohl im Allgemeinen rät & insofern absolut recht hat, eine vom Gebrauchtmarkt hier zulegen.

Das hier schon Namen genannt werden finde ich super, weil ich mich dann schon langsam orientieren kann.

Vielen dank weiterhin!

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Für Aufnahmen bei schlechter Beleuchtung und mit Scharf/Unscharf brauchst du eine lichtstarke Festbrennweite. Wenn du manuell scharfstellen kannst/willst, bieten die die Systemkameras die Möglichkeit, günstige Objektive aus der Analog-Zeit zu verwenden. Mittels Adapter kannst du da fast alles anschließen. Die Linsen gibt's günstig bei ebay.

 

Ansonsten ist der günstigste Einstieg für diesen Bereich das 1.8/45 von Olympus, welches du an Olympus-PEN oder Panasonic G anschließen kannst. Es ist allerdings relativ schwer zu bekommen.

 

Roger

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Wie siehts denn mit dem Budget aus? Wie wichtig ist dir Autofokus? Wie tief willst du in die technische Ebene der Fotografie einsteigen?

 

Wenn Du sie kriegen kannst, wäre vielleicht eine gebrauchte NEX-5 oder NEX-3 mit einer lichtstarken Festbrennweite aus dem manuellen Zeitalter zu empfehlen.

 

Vielleicht äußert sich ja noch jemand, der so eine Kombination in Betrieb hat, wie sowas unter den genannten Umständen funktioniert.

 

Nur um das auch noch mal zu sagen: Für Available Light Porträts eignen sich alle hier diskutierten Systeme eigentlich fast gleich gut, die Unterschiede sind Geschmackssache, was die Entscheidung natürlich nicht einfacher macht. Insofern finde ich die Frage nach dem finanziellen Rahmen fast schon am wichtigsten, immerhin dürften dann gleich ein paar Kandidaten rausfallen...

bearbeitet von buebo
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Gerne würde ich Personenfotos bei Dunkelheit (bzw. sehr schwacher Straßenbeleuchtung) machen, Personenfotos an sich (am liebsten gefällt mit dieser starke Fokus-Effekt, der Hintergrund unscharf, das Motiv messerscharf

Schön.... genau das kostet im Allgemeinen Geld!

 

So, wie du dich und deine "Voraussetzungen" beschreibst, wäre mein Rat folgender:

 

du gehst zu ebay und suchst nach diesem

 

OLYMPUS PEN E-PL1 DIGITALKAMERA KIT + 14-42mm WIE NEU | eBay

 

Kamerakit. Du kannst den Anbieter aus dieser Auktion anklicken, der bietet täglich einige davon an. Preis sollte bei max. 200 Euro liegen.

 

Warum? Weil es kaum was kostet und du die Kamera auch problemlos zurückgeben kannst, wenn du doch nicht damit zurechtkommst.

 

Wenn es halbwegs passt, hol dir ein Olympus 45/1.8 (300 Euro) oder ein Panasonic 14/2.5 (200 Euro) bzw. 20/1.7 (300 Euro) dazu. Dann erlebst du, wie es ist, mit Festbrennweiten zu fotografieren, du kannst bei wenig Licht damit fotografieren und mit dem 20 bzw. 45 auch freistellen (so nennt man deinen zweiten Wunsch). Verkaufen lassen sich diese Objektive auch mit sehr wenig Verlust bzw. bei Gebrauchtkauf oft verlustfrei.

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Prinzipiell kann ich dem Ratschlag zur E-PL1 folgen, für die Wünsche des TO ergänze ich allerdings:

 

Sony NEX3 oder NEX5 (die älteren) - nur Body, müsste für zwischen 150 und 200 Euronen zu machen sein, dann ein manuelles altes 50/1,7, 1,8 oder 2,0 der Markenhersteller plus den passenden Adapter zur NEX, dürfte zusammen für max. weitere 50 Euronen zu kriegen sein.

 

Steht absolut für vergl. sehr gute Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen (besser als ein Zoom, welches bei 3,5 anfängt) und kann in dieser Klasse noch am besten "freistellen" - alles, was der TO wünscht und weiterhin will er doch gerne manuell arbeiten - hier sei der Peak-Focus erwähnt.

 

Alternative im µFT-Bereich wäre noch die Panasonic G1 mit der gleichen Objektiv-Ausstattung wie mein Vorschlag zur Sony-NEX - sogar noch billiger zu kriegen und sogar noch mit Sucher - dafür dann aber nicht ganz so leichte bzw. komfortable (subjektiv) MF-Scharfstellung und etwas geringere "Freistellung".

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Sony NEX3 oder NEX5 (die älteren) - nur Body, müsste für zwischen 150 und 200 Euronen zu machen sein, dann ein manuelles altes 50/1,7, 1,8 oder 2,0 der Markenhersteller plus den passenden Adapter zur NEX, dürfte zusammen für max. weitere 50 Euronen zu kriegen sein.

 

 

genau den rat würde ich auch geben. es ist zwar mehr fummelei, als mit autofokus, aber als anfänger macht es eh mehr spass, sich länger mit seinem motiv zu beschäftigen ... und prinzipiell würde ich auch immer zur vorletzten generation kameras raten. die haben ihren wertverlust schon grösstenteils hinter sich und der abstand zu den aktuellen geräten ist für einen anfänger erst mal nicht so wichtig. der ist mit dem, womit er erst mal rumspielen kann, vollauf beschäftigt, war zumindest bei mir so ...

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Und wo würde ich dieses Set finden?

Also Body ist kein Problem, aber dieses Objektiv + Adapter - da würd ich mir große Sorgen machen, dass ich was falsches habe oder technische Probleme habe, da keine Anleitung vorhanden.

Mein Preisrahmen wäre bei gebrauchten bei max. 300 €uro.

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Dazu ein paar kurze Worte.

Zu nahezu allen spiegellosen Kamerasystemen gibt es Adapter.

Diese ermöglichen die Montage älterer Objektive aus der Analogzeit.

Die Blende stellt man am Blendenring ein, am Scharfstellring wird scharfgestellt -

kurzum, die moderne Kamera muß nur noch die Belichtungszeit beisteuern, was sie so perfekt macht, daß es der Fotograf selbst kaum besser könnte.

Die Adaption ist vergleichbar einfach wie das Bananenschälen - dazu brauchst du doch auch keine Anleitung, oder?

bearbeitet von donalfredo
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Hi Axe, hallo zusammen,

 

ich habe es im Prinzip genau so gemacht, wie von einigen hier empfohlen:

 

1) eine Nex-3 mit 18-55 und 16 Objektiven gebraucht bei ebay für EUR 365,- gekauft

 

2) das 16er habe ich für EUR 160,- wieder bei ebay verkauft

 

3) Einige Canon Objektive mit dem FD-Bajonett gekauft:

 

  • 50mm / 1.8 für 24,10 von ebay Kleinanzeigen (*)
  • 28mm / 2.8 für 33,- von dito (*)
  • 85mm / 1.8 für 114,- von ebay
  • 135mm / 2.8 für 51,- von ebay (*)
  • Soligor 20mm / 2.8 für 83,50 von ebay
  • Tokina RMC 200 / 3.5 für 23,48 von ebay
  • 100mm / 2.8 für 73,- von ebay Kleinanzeigen (*)
  • Zwischenringe 12mm, 20mm, 36mm für 20,- von ebay
  • Adapter "Canon-FD zu Nex" für 10,27 von ebay

die mit (*) gekennzeichneten Objektive sollten für den Anfang ausreichen

4) Fotografieren, meine ersten Werke siehe hier

 

Damit lässt sich eine sehr brauchbare Ausrüstung für unter EUR 400,- zusammenstellen, die kaum noch unter Wertverlust leidet.

 

Wenn das Hobby nicht gefällt, kann man alles wieder über ebay verkaufen.

 

Viele Grüße

 

Bernhard

bearbeitet von User57696
typo korrigiert
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Weiterhin vielen dank für die Tipps, ich werde momentan alles aus & hoffe, dass ich mich für das beste entscheide!

Kleine Zwischenfrage. Was sagt ihr generell zum Samsung NX100 ?

Also preislich muss ich sagen ist mit 310 €uro (inkl. Anfänger-Objektiv) für mich mehr als machbar.

Und dazu kommt, dass es eben neu ist, was eben ein anderes Feeling ist.

Zusammengefasst: Samsung NX100 Systemkamera (14,6 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, HD Video, Bildstabilisation) inkl. 20-50 mm i-Function Objektiv neu für ca. 310 €.

Was meint ihr dazu?

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