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Hi alle,

 

ich bin im Besitz einer Olympus E-PL2 und gehe Ende Januar auf ein Konzert. Momentan habe ich nur das 14-42mm Kit Objektiv. Ich wollte mal horchen, welches Objektiv ihr für solche schlecht beleuchtete Situationen empfehlen würdet. Vermutlich kommt nur ein altes, gebrauchtes Analog-Objektiv mit Adapter in Frage, da mein verfügbares Budget unter 100 € liegt.

 

Position vor der Bühne vermutlich Reihe 1 - 3. :D

 

Ich spiele übrigens gerne mit Unschärfen, bin mir aber nicht sicher, ob das vor der Bühne funktioniert und ob ich das wirklich möchte.

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Zunächst solltest du mal üben, mit der manuellen Scharfstellung (wie bei adaptierten manuellen Objektiven natürlich notwendig) in solchen Situationen klarzukommen - ernst gemeinter Ratschlag und unbedingt vor der "Feuerprobe" notwendig.

 

Ansonsten dürftest du aus dieser Position (Reihe 1 - 3, "normale Konzertlocation") sicher mit einem lichtstarken 45-50mm-Objektiv (also bei µFT vom Bildwinkel etwa 90-100mm KB entsprechend) gut hinkommen - das gibt es mit Lichtstärken von 1,4 bis mindestens 1,7/1,8 incl. Adapter in deiner Preisklasse.

 

Gut sind auf jeden Fall Objektive von Minolta (MC/MD-Rokkore), Canon (FD), Nikon und Olympus - natürlich auch Pentax und viele nicht genannte - du hast praktisch freie Auswahl, wirkliche Versager sind bei den genannten Marken nicht dabei.

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Mein Rat wird dich überraschen: Versuch's mit dem Kit-Objektiv. Manuelles Altglas zu adaptieren ist eine nette Spielerei. Du wirst allerdings vorher das manuelle Fokussieren üben müssen. Und: die meisten dieser Linsen wollen mindestens auf Blende 2,8 (besser 4,0) abgeblendet werden, um zu scharfen und konstrastreichen Bildern zu kommen. Der Vorteil an Lichtstärke gegenüber dem Kit schwindet dann schnell.

 

Mit dem ausgezeichneten Oly-Kitzoom bist Du dagegen flexibel in der Brennweite, hast Autofokus und ein Objektiv, das Du bereits kennst (denk dran: es ist wahrscheinlich dunkel im Zuschauerraum. Kannst Du die Blende erfühlen?).

 

Wenn es eine lichtstarke Festbrennweite sein soll, ist der Rat von Nightstalker aber auch ein guter. Für's nächste Konzert, wenn Du das Geld beisammen hast.

 

Kolja

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Ich habe das Zuiko 45/1.8 benutzt, das ging ganz prima. Das 20er ginge natürlich auch, es ist aber zu viel auf dem Bild drauf, man will ja nicht immer die ganze Kapelle sehen.

 

klar, das Objektiv ist natürlich für den vorgesehenen Zweck optimal - lichtstark und AF; allerdings doch deutlich teurer als der vom TO angestrebte Preisrahmen.

 

Was gegen das Kit-Zoom spricht, ist eindeutig die mangelnde Lichtstärke gerade bei den für gute Aufnahmen (wenn nicht nur Totale gewünscht sind) nötigen längeren Brennweiten ... hier fällt die Anfangsöffnung auf bis zu 5,6 ab, was ganz einfach kaum zu zufriedenstellenden Aufnahmen mit noch vertretbaren ISO-Werten führen wird.

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klar, das Objektiv ist natürlich für den vorgesehenen Zweck optimal - lichtstark und AF; allerdings doch deutlich teurer als der vom TO angestrebte Preisrahmen.

 

...

 

Beides stimmt. Ist dennoch meine Empfehlung, denn mit allem anderen wird er auf Dauer nicht zufrieden sein und billig gekauft ist doppelt gekauft.

Ich selbst mache Aufnahmen bei Jazzkonzerten immer mit meiner D700 und Tamron 28-75 oder Nikkor 24-85, beim letzen Mal habe ich der G3 und dem 45/1.8 eine Chance gegeben. Diese Kombination machte sich gut, mit dem Kitobjektiv wird man nicht ganz weit kommen, wie ich aus leidiger Erfahrung weiß.

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Frohes neues Jahr alle miteinander,

 

vielen Dank für eure Tipps. Wie ich sehe, sind gerade lichtstarke MFT-Objektive doch eine recht teure Angelegenheit. Ich werde mal gucken, ob ich in der Bucht günstig ein Objektiv mit Adapter schießen kann. Man kann es ja nach dem Konzert immernoch wieder in der Bucht verscheuern. Zumindest probieren möchte ich es aber. :) Über kurz oder lang möchte ich aber auf jedenfall noch ein 20er und ein 45er Objektiv haben. Ist halt alles eine Kostenfrage...

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Um welche Art von Konzert handelt es sich? Die Beleuchtung bei Rock- bzw Klassikkonzerten ist ja doch etwas unterschiedlich. ;)

 

Die Lichtstärke von 5.6 des Kitobjektivs bei maximaler Brennweite ist natürlich etwas wenig.

 

Von einer Festbrennweite würde ich aber abraten. Damit ist man zu eingeschränkt (oder kannst du das Objektiv während des Konzerts wechseln?).

 

Ich an deiner Stelle würde auf jeden Fall mein Soligor 35-105mm (mit durchgehender Blende 3.5) mitnehmen, obwohl dass schon ein ganz schöner Brocken ist.

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...Manuelles Altglas zu adaptieren ist eine nette Spielerei. Du wirst allerdings vorher das manuelle Fokussieren üben müssen.

 

+1, du hast im Konzert selten eine chance da zu probieren

 

Und: die meisten dieser Linsen wollen mindestens auf Blende 2,8 (besser 4,0) abgeblendet werden, um zu scharfen und konstrastreichen Bildern zu kommen. Der Vorteil an Lichtstärke gegenüber dem Kit schwindet dann schnell.

..

 

-1 ... ein OM Zuiko f1,8/50 ist klein und kompakt, schön zu fokussieren und schon bei Offenblende gut nutzbar (wie auch andere alte Oly linsen). Was sicher stimmt ist, dass viele f1,4 oder gar f1,2 offen echte Weichzeichner sind und erst bei f4 wirklich ans arbeiten kommen. Mit den f1,8 kaufst du dir natürlich wieder eine sehr enge Tiefenschärfe ein, was aber auch bei dem f1,8/45 zutrifft, daher solltest du bei wichtigen Fotos vorher üben.

 

Cheers, Tjobbe

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Um welche Art von Konzert handelt es sich? Die Beleuchtung bei Rock- bzw Klassikkonzerten ist ja doch etwas unterschiedlich.

 

Naja, bei Sitzplätzen wäre es einfach, da könnte der Vordermann als Stativ herhalten. :D

 

Nein, in der Tat geht es in die rockige Ecke. Wobei man natürlich auch immer Phasen der kompletten Bühnenausleuchtung hat.

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... ein OM Zuiko f1,8/50 ist klein und kompakt, schön zu fokussieren und schon bei Offenblende gut nutzbar (wie auch andere alte Oly linsen). Was sicher stimmt ist, dass viele f1,4 oder gar f1,2 offen echte Weichzeichner sind und erst bei f4 wirklich ans arbeiten kommen.

 

Es handelt sich leider um ein hartnäckiges Märchen, dass alte Olympus OM-Objektive ganz besonders gut gewesen sind. Sie waren - wie viele zeitgenössische Tests bewiesen haben - eher im (tlw. oberen) Mittelfeld angesiedelt; besser waren zumeist Objektive von Leitz, Zeiss und Minolta, Canon und Nikon und häufig auch Pentax. Es lagen zumeist aber qualitätsmässig keine Welten dazwischen.

 

Insoweit verweise ich mal auf die Anfang der 80-iger Jahre von Walter E. Schön in der ColorFoto über viele Ausgaben publizierten sehr ausführlichen Objektivtests incl. sehr viel Bildmaterial zur nachvollziehbaren Auswertung.

 

Auf jeden Fall waren die OM-Objektive aber sehr kompakt und zumeist kleiner (oft zusammen mit Pentax) als der Rest des Konkurrenten.

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Es handelt sich leider um ein hartnäckiges Märchen, dass alte Olympus OM-Objektive ganz besonders gut gewesen sind.

 

Es geht hier um die Abbildungsqualitäten in Verbindung mit der Adaptierung an eine Pen.

Und für diesen Zweck sind einige OM Objektive wohl richtig gut, auch im Vergleich mit anderen Oldies.;)

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Es geht hier um die Abbildungsqualitäten in Verbindung mit der Adaptierung an eine Pen.

Und für diesen Zweck sind einige OM Objektive wohl richtig gut, auch im Vergleich mit anderen Oldies.;)

 

okay, viell. habe ich nicht genug aktuelle PENs (E-P1, E-PL1 und dann div. Panas) ... immerhin war bzw. bin ich (ich habe eine Menge alter OMs, die ich neben Canon FDs, Minolta MC/Ds usw... getestet habe ) mit den Ergebnissen insgesamt gerade bei Offenblende in allen Fällen nicht wirklich zufrieden gewesen - im Gegenteil zu den Tests an den NEX-Bodies ... insbes. an der 5N laufen die alten Linsen schon offen zu Höchstform auf.

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Es handelt sich leider um ein hartnäckiges Märchen, dass alte Olympus OM-Objektive ganz besonders gut gewesen sind. Sie waren - wie viele zeitgenössische Tests bewiesen haben - eher im (tlw. oberen) Mittelfeld angesiedelt.

 

Gut zu wissen.

 

Die Zuikos werden ja gerne mal über den grünen Klee gelobt. :rolleyes:

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Gut zu wissen.

 

Die Zuikos werden ja gerne mal über den grünen Klee gelobt. :rolleyes:

 

wir reden hier von CROP bzw mFT ;), da sieht die Sache vollkommen anders aus als an 35mm Film Formaten. Da war es immer schwer kleine Objektive zu bauen und auch Ausleuchtung an den Rand sicherzustellen. Wenn du dir die alten und aktuellen Messungen z.B. des 1,8er ansiehst wirst du zwar Probleme am Rand bei Vollformat feststellen, aber im Zentrum ist es auch bei damaligen messungen sehr scharf, damit hast du an mFT garkeine und an CROP 1,5 auch keine Probleme, im gegenteil ein im Gegensatz zu den anderen Objektiven ein seh leichtes portables und damit gerade an CSC Kamera optimal geeignet.

 

Wer natürlich noch mit beleuchteten Feststoffrollen :D arbeitet, der wird sicher etwas genauer hinschauen.

 

Im übrigen reden wir hier von einem Objektiv, das man zwischen 30-50€ erstehen kann :rolleyes:

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okay, viell. habe ich nicht genug aktuelle PENs (E-P1, E-PL1 und dann div. Panas) ... immerhin war bzw. bin ich (ich habe eine Menge alter OMs, die ich neben Canon FDs, Minolta MC/Ds usw... getestet habe ) mit den Ergebnissen insgesamt gerade bei Offenblende in allen Fällen nicht wirklich zufrieden gewesen - im Gegenteil zu den Tests an den NEX-Bodies ... insbes. an der 5N laufen die alten Linsen schon offen zu Höchstform auf.

Das könnte darauf hin deuten, dass die 5N wegen ihres Mikrolinsendesigns für die alten noch nicht bildseitig "nahezu telezentrisch" gerechneten Objektive besser geeignet ist.

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... die meisten dieser Linsen wollen mindestens auf Blende 2,8 (besser 4,0) abgeblendet werden, um zu scharfen und konstrastreichen Bildern zu kommen.

Ich kann nur zum Minolta Rokkor MD 50/1.4 was sagen: Das ist auch mit Offenblende oder ganz leicht abgeblendet ziemlich gut. Ob's das mit Fernost-Adapter im Moment für weniger als 100 Euro gibt, kann ich nicht sagen. Ich habe die Anschaffung dieses Objektivs jedenfalls nicht bereut, das ist auch für andere Anwendungszwecke sehr schön und scharf.

 

Nach meinen bisherigen Fotografier-Erfahrungen auf Konzerten kannst Du "aus der Hand" nur mit nahezu Offenblende schießen, weil Du bei den üblichen Lichtverhältnissen sonst entweder verwackelst oder weil sich die Musiker zu schnell bewegen. Insofern erledigt sich das "Spiel mit der Unschärfe" von selbst, Du musst halt auf denjenigen Kopf scharf stellen, der am meisten interessiert. Das Kit-Objektiv ist meines Erachtens zu lichtschwach, um es auf Konzerten sinnvoll einzusetzen. Ich hab's aber noch nicht selber ausprobiert.

 

Um seitens der Belichtungszeit etwas mehr Spielraum zu erhalten, stelle ich die Belichtung meist auf -0,3 bis -0,7. Dann sind die Zeiten kürzer und die leicht dunkleren Bilder fangen die meist schummerige Bühnenstimmung besser ein. Bei der PEN außerdem daran denken, den internen Bildstabilisator manuell auf die Brennweite einzustellen, also in diesem Fall auf 50 mm. Man muss sich aber trotzdem auf recht viel Ausschuss einstellen. Oder mit indirektem Blitz schießen, aber das ist auf Konzerten aus gutem Grund häufig nicht erwünscht.

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