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Da wir uns also alle einig sind, daß wir uns in diesem Fred über die neuen spiegellosen Nikons unterhalten wollen, sollten wir das auch tun ...

 

Hi,

 

Du hast Recht, und ich habe keine Antwort auf die Ausgangsfrage: Für wen ist die neue von Nikon?

 

Sie adressiert eigentlich die Kompaktknipsenklientel - und bietet gleichzeitig Wechselobjektive. Das passt nicht zusammen. Und es ist sehr bedauerlich, dass Nikon die Chance verpasst hat, ein aus Fotografen-Sicht hervorragendes Produkt zu produzieren.

 

Stattdessen ist es einfach nur ein Lifestyle-Spielzeug geworden.

 

Wirklich schade, hier hätte ich mehr Kühnheit, mehr Rückgrat erwartet.

 

VG

Christian

 

christian ahrens.fotograf – Stories aus der Praxis | Das Blog für Fotografen und bilderverrückte Menschen

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Sie adressiert eigentlich die Kompaktknipsenklientel - und bietet gleichzeitig Wechselobjektive. Das passt nicht zusammen. Und es ist sehr bedauerlich, dass Nikon die Chance verpasst hat, ein aus Fotografen-Sicht hervorragendes Produkt zu produzieren.

 

Stattdessen ist es einfach nur ein Lifestyle-Spielzeug geworden.

 

Wirklich schade, hier hätte ich mehr Kühnheit, mehr Rückgrat erwartet.

 

Hallo Christian,

 

100% Zustimmung.

 

 

Hoffen wir, dass die "Mutigen" für ihr Risiko belohnt werden. Für mich sind das aktuell Sony (speziell Nex 7), Samsung (tolle Objektive), Fuji.

 

Und die "Bewahrer", die hoffentlich verlieren werden: Canon, Nikon, Panasonic teilweise (die neue GX1 ist wohl Sicherheit hoch drei).

 

Olympus hat gute Ansätze, aber kämpft derzeit eher anderweitig.

 

Gruß Hans

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Eigentlich wollte ich einen eigenen Text dazu verfassen. Dann bin aber auf diesen gestossen:

 

Hi!

 

Ich denke, dass die Überlegung darüber, wer zur Nikon-1 abwandern könnte, in die falsche Richtung geht. Die Kamera soll nicht in erster Linie Käufer anderer Kameras abwerben.

Sie soll Nikon-Fanboys die Möglichkeit geben, eine Nikon zu kaufen, wenn sie eine EVIL-Kamera wollen. Sie soll aber so speziell sein, dass sie keine Nikon-DSRL ersetzt.

Wenn man es aus dieser Perspektive betrachtet, macht die "1" durchaus Sinn.

Sie verhindert, dass Nikonfans über den Tellerrand blicken und dabei vielleicht an anderen Gerichten Gefallen finden.

 

Grüße Ulrich

 

Das trifft es meiner Meinung nach gut. Es ist nichts anderes als wirtschaftliches Kalkül. Wenn man schon den Zug verpasst hat, dann eben Schadensbegrenzung auf diese Weise. Die 1er von Nikon hat nichts, was bei mir auch nur annähernd Interesse erzeugen könnte.

 

Just my opinion.

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Das Video sagt einiges aus:

 

ah digitalrev einer meiner lieblings-kamera tester.. also ich stimme dir totall zu das video sagt echt einiges aus. Aber ich frag mich wieso die nikon eine kleineren sensor hat wenn sie doch genauso groß ist wie die olympus kamera, nur um mehr brennweite bei kleineren objektiven zu haben? Also mich überzeugt dieses konzept der nikon nicht,, da gefallen mir die micro four thirds kameras immer noch besser, ist aber nur meine meinung.

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Also noch kleiner wäre wohl fatal. Irgendwie muss man die Kamera ja noch greifen können und das Display muss auch noch passen. Die E-PL1 ist mir persönlich manchmal "zu klein", da treffe ich oft irgendwie etwas, was ich gar nicht treffen will. Bei der E-P passiert mir das nicht, die gefällt mir nicht nur deshalb einfach viel besser.

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Herzerfrischend, der Chinesen im Video...

 

 

Ehrlich gesagt, finde ich den Schritt von Nikon sehr mutig. Gerade wir FT/mFT Nutzer wissen doch um die Vorteile eines kleinen Sensors. Vielleicht ist ja das 1 System für die Zukunft besser geeignet? Falls Nikon es schafft entsprechende Objektive anzubieten.

 

Das Kalkül, welches ulrich in #19 beschreibt wird sicher zutreffen. Aber die bei Nikon sind sicher nicht blöd und werden auch mit eingeplant haben, das man mit diesem System in Zukunft vielleicht auch dem Pro oder Semipro Bereich bedienen kann.

 

Es deutet sich ja schon an, das man in Zukunft ein elektronisches Bokeh erzeugt oder freistellt. Damit wäre dann der letzte Vorteil für grössere Sensoren dahin. Die Kamera muss nur beim Fokussieren ein nicht scharfes Bild mit abspeichern und daraus eine Schärfe-Maske berechnen und das dann noch im Raw-Format speichern.

 

Für Raw-Entwickler muss das doch ein Traum sein, das Bokeh und die Freistellung später am Rechner (in gewissen Grenzen) nach belieben einstellen zu können. Ich freue mich jedenfalls schon auf darauf.

 

 

Vielleicht ist also der kleinere Sensor auf Dauer von Vorteil? Dynamik und Rauschverhalten ist nur eine Frage der Zeit und das elektronische Bokeh steckt bereits in den Kinderschuhen.

Aber vielleicht taugt der kleine Sensor nicht so gut diese "Schärfe-Maske" zu erzeugen, wegen der zu grossen Schärfentiefe?

 

Ich frage mich in letzter Zeit, warum sich Olympus für das 4/3 Format entschieden hat? Warum nicht grösser oder kleiner? Ist das vielleicht der optimale Kompromiss?

Andererseits, die von Nikon sind auch nicht blöd. Oder zählte bei Nikon wirklich nur das in #19 beschriebene Kalkül?

 

 

Für mich ist das System derzeit uninteressant. Die Objektive verschwenden das Potenzial und hässlich sind die Kameras auch noch. Zudem wäre mir Nikon höchst unsympathisch, wenn sich herausstellen sollte, das tatsächlich die Raws entrauscht sind.

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... Zudem wäre mir Nikon höchst unsympathisch, wenn sich herausstellen sollte, das tatsächlich die Raws entrauscht sind ...

Liegt durchaus im Bereich des Möglichen, wenn ich das Rauschverhalten der JPEGs bei ISO 800 sehe.

Damit macht man beim heutigen Stand der Konkurrenten keinen Schnitt ...

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Vielleicht ist also der kleinere Sensor auf Dauer von Vorteil? Dynamik und Rauschverhalten ist nur eine Frage der Zeit und das elektronische Bokeh steckt bereits in den Kinderschuhen.
Die physikalischen Vorteile größerer Sensoren werden damit aber nicht aufgehoben. Solange mit gleicher Technik auch größerere Sensoren gebaut werden, wird man deren Vorteile auch immer wahrnehmen, auch wenn für sich genommen die Leistungen der Klein-Chips immer besser werden. Sicher ist ein 1/2,3'' Chip heute so gut, dass 10 Jahre alte 2/3'' Sensoren dagegen buchstäblich alt aussehehn, gleiches gilt wohl für Vollformatsensoren erster Generation im Vergleich mit den APS-C-Sensoren heutiger Spitzen DSLRs und Systemkameras.

 

Erst wenn ein (die) Hersteller die Fortentwicklung größerer Sensoren einstellt(en), würde man diese relativierenden Vergleiche nicht mehr ziehen können. Ob ein Hersteller dazu den Mut aufbringt wird sich zeigen, sind doch die Vollformatsensoren wichtige Imageträger und bei einigen Profis noch als unverzichtbar angesehen. Wenn SONY jetzt gerüchtehalber das Vollformatsortiment Richtung NEX für Edel-Amateure und Technikverliebte erweitert, spricht dies nicht für einen Rückzug aus den Großsensoren.

 

Das Nikon-System ist für die Masse der Aufsteiger aus Kompaktkameras sicher akzeptabel, ebenso für die Masse der Nikon-DSLR-Besitzer, die einen kleinen Body zusätzlich brauchen. Der Rest liegt dann auch am Fachhandel, wie intensiv die Kunden in Richtung dieses Systems "beraten" werden, d.h mit welchen Margen und Konzepten Nikon hier in den Markt drängt. Nikon als kleinerer der beiden großen DSLR Hersteller profitiert ja immer ein wenig vom "Profibonus", zu Zeiten analoger SLRs war Nikon jedenfalls im Verhältnis zu seiner sonstigen Marktbedeutung in diesem Bereich noch deutlich überrepräsentiert.

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irgendwann ist der Vorteil der grossen Sensoren in einem Bereich angelangt, der nicht mehr relevant ist.

 

Schon heute kann man mit den mFT Kameras alles machen, was man früher mit Kleinbild auf Dia machte ... (die Offenblend/Schärfenuntiefewelle ist noch nicht so alt, früher blendete man im Allgemeinen mindestens 2 Blendenstufen ab)

Bald wird man alles, was man jetzt machen kann, auch mit mFT oder Nikons System 1 hinbekommen ... zur Not elektronisch nachgeholfen. (ich erinnere mal an die Objektivkorrektur, die nun so ziemlich jeder Hersteller zumindest per RAW Konverter zur Verfügung stellt)

 

Die Notwendigkeit für grosse Sensoren wird immer geringer, die Anwendungen zu denen sie wirklich nötig sind, werden weniger.

 

Wenn man mal ansieht, was das System 1 im AF leistet und welche Bildfrequenzen da möglich sind (von Precapturing garnicht zu reden) dann sehen wir hier die Zukunft der Sportfotografie vor uns.

Drucktauglich kann man für Zeitungsbedarf mit dem Ding locker bis ISO 1600 gehen ... was will man mehr?

 

Wenn sie sich im Sportbereich im unteren Qualitätsbereich durchsetzt, dann wird man auch die passenden Objektive dafür bauen ... stellt Euch ein 1,4/100 dran vor oder ein 2/200 ... und dann wird der Nachteil vergessen sein.

Profis sind konservativ, es wird dauern, aber irgendwann wird sich auch da die Ansicht durchsetzen, dass man nicht die maximale Qualität braucht, sondern die geforderte Qualität mit dem geringsten Aufwand.

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Profis sind konservativ, es wird dauern, aber irgendwann wird sich auch da die Ansicht durchsetzen, dass man nicht die maximale Qualität braucht, sondern die geforderte Qualität mit dem geringsten Aufwand.

 

Ich kenne persönlich keine Fotoprofis, jenseits der Foren.

Ist das wirklich so, dass diese konservativ sind? Mein Eindruck, der aber auch falsch sein kann, ist eher, dass manche Hobbyisten (noch) sehr traditionell eingestellt sind und optischen Suchern und klappernden Spiegeln nachhängen.

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Ich kenne persönlich keine Fotoprofis, jenseits der Foren.

Ist das wirklich so, dass diese konservativ sind?

Ich kenne immerhin zwei, die als fotografierende Journalisten für zwei Fachmagazine im Bereich Fußbodentechnik unterwegs sind. Und die sind stramm konservativ, der eine hält seit Jahren seiner EOS 350D, der andere seiner Lumix FZ50 die Treue. Mehr braucht man eben nicht für die typische Pressefotografie und viel mehr kann und braucht sich ein kleiner Fachverlag auch gar nicht leisten.

 

Auf zentnerschweres Vollformatsystem hätten beide keinen Bock, die genannten Kameras wurden nicht zuletzt wegen ihrer Kompaktheit angeschafft. Da hat sich die Einsicht

dass man nicht die maximale Qualität braucht, sondern die geforderte Qualität mit dem geringsten Aufwand.
schon lange durchgesetzt.:D
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Ich kenne persönlich keine Fotoprofis, jenseits der Foren.

Ist das wirklich so, dass diese konservativ sind? Mein Eindruck, der aber auch falsch sein kann, ist eher, dass manche Hobbyisten (noch) sehr traditionell eingestellt sind und optischen Suchern und klappernden Spiegeln nachhängen.

 

wenn Du Dein Geld damit verdienen musst und nicht gerade ein Starfotograf bist und auch keine Agentur hast, die Dir eine D3 stellt, dann musst Du vorsichtig sein mit Experimenten. Man nimmt bewährtes, für das man überall Support bekommt und für das man auch Zubehör leihen kann.

 

Wie über mir geschrieben wird, ist Profi sein nicht immer gleich mit "dicke Vollformatkamera" ;) ... aber wenn man sicher Bilder liefern muss, ist eine 1D Mark irgendwas oder eine Nikon D 300 halt bewährte Technik. Hochzeitsfotografen schwören wegen Kontrastwiedergabe und Hauttönen oftmals noch auf eine ältere Fuji S5 Pro.

Einfach mal kaufen und probieren kann einen eine Auftrag kosten, deshalb macht man es eher ungern.

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... Hochzeitsfotografen schwören wegen Kontrastwiedergabe und Hauttönen oftmals noch auf eine ältere Fuji S5 Pro.

 

...

 

Ich kenne 1. Fotografen (und ja, der ist Profi) der eigentlich nur die S5 Pro verwendet (und davon hat er einige) eben wegen der Bildanmutung. Man sollte so oder so nicht meinen, wie viele "echte" Fotografen mit teilweise für unsere Verhältnisse/Ansprüche alten Equipment arbeiten. Die machen dennoch bessere Bilder als ich, was eben zu einem Teil auch daran liegt, dass sie wissen, was mit ihrem Werkzeug geht.

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Ich kenne 1. Fotografen (und ja, der ist Profi) der eigentlich nur die S5 Pro verwendet (und davon hat er einige) eben wegen der Bildanmutung. Man sollte so oder so nicht meinen, wie viele "echte" Fotografen mit teilweise für unsere Verhältnisse/Ansprüche alten Equipment arbeiten. Die machen dennoch bessere Bilder als ich, was eben zu einem Teil auch daran liegt, dass sie wissen, was mit ihrem Werkzeug geht.

 

:) oder evtl auch daran, dass sie mit dem Ding blind umgehen können und genau wissen wie es in welcher Situation reagieren wird. Das kommt bei langer Nutzungsdauer von selbst ... wenn man alle paar Wochen oder Monate eine neue Kamera hat, kommt man nie in den Zustand.

 

(an die eigene Nase fass ;) )

 

Ein Grund, wieso ich immer wieder für nicht wiederholbare Aufnahmen (Veranstaltungen etc.) auf meine zuverlässige E3 zurückgreife. Wobei das dank direkter Vorschau bei den PENs inzwischen abgenommen hat.

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  • 2 weeks later...
Hallo Don,

 

zu diesem Thema gibt es ohnehin keine Belege, sondern nur Stil, Meinungen, Erfahrungen und Überzeugungen.

 

- ein großer Sensor ist einer, der im Zusammenspiel mit lichtstarken Objektiven viel Spiel mit Schärfe/Unschärfe zulässt und Grenzbereichsfotografie bei schwachem Licht ermöglicht. "Groß" ist für mich daher nach wie vor das klassische KB. Aber ich akzeptiere auch APS-C als ausreichend dimensioniert.

 

- Sucher gibt es auch anderswo, ja. Aufstecksucher z.T. mäßiger Qualität, sündteuer, abfallfreudig. Oder Gucklöcher, die unbrauchbar sind. Ein selbstverständlich vorhandener, fest verbauter und in verschiedenen Fotografiersituationen sehr gut nutzbarer Sucher ist z.B. in der Fujifilm. Wenn es ihn woanders auch gibt, freut mich das aufrichtig.

 

- Was Fujifilm gemacht hat, ist in der Tat eigentlich nicht schwierig. Aber sie haben es gemacht, im Gegensatz zu Nikon, Canon, Olympus, Panasonic usw. Sie haben mal ausnahmsweise an ein in sich stimmiges Produkt gedacht, nicht nur an den Börsenkurs. Sie haben eine klassische Sucherkamera der 70er in zeitgemäßer Digitaltechnik gebaut. Für Fotografen. Absolut einmalig, es gibt nichts Vergleichbares.

 

- Die Fuji ist nicht retro designt. Sie ist klassisch konstruiert. Das ist ein großer Unterschied.

 

- Von der kommenden Serie mit Wechselobjektiven erwarte ich erstklassige Bildqualität, Top-Sucher und kleine, handliche Festbrennweiten. Lichtstark. Scharf. Ein Vergnügen für Lichtbildner.

 

Mehr dazu hier:

 

Fujifilm Finepix X100

 

Beste Grüße

Christian

 

christian ahrens.fotograf – Stories aus der Praxis | Das Blog für Fotografen und bilderverrückte Menschen

 

 

+1:cool:

 

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