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2 Freunde in luftiger Höhe


Bodyworks
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Die Farben, die Oberflächenstrukturen der Wand und des Holzes, die Anordnung der Kisten und des Kistendeckels (als Mini-Gegendiagonale) zeigen eine durchdachte Komposition.

(…,in der mich nur das „Ordentliche“ in Form des roten Tores(?) etwas stört.)

Ulrich

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Es gibt ja oft Diskussionen darüber, wieviel EBV darf sein.

Dieses Beispiel zeigt wieder mal deutlich: Die Kamera liefert nur das Rohmaterial. Erst in der EBV wird das Bild gemacht.

Und in diesem Falle vom allerfeinsten.

Ohne EBV wäre es ein "Knipsbild". Jetzt hat es Gemäldequalität! Es spricht, es erzählt, es fasziniert (mich total) - ich bin begeistert.

 

Gruß, olaf

 

PS: Ich kann mir auch die Kisten alleine im leichten Hochformat mit einem kleinen bisschen mehr Vordergrund, (wenn vorhanden) gut vorstellen (hab's gerade auprobiert).

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Hab' gerade selbst einen Versuch gemacht.

Wird natürlich nichts.

Kannst Du mir den Arbeitsablauf (z.B. die Ebenenverrechnungsmodi - falls Du es manuell gemacht hast) beschreiben - pleeeeze, bettel, Kniefall.

 

Gruß, olaf

 

Hallo Olaf,

 

das ist im Prinzip recht einfach (wenn man weiß wie es funktioniert)

Die Bilder müssen ohne Versatz vom Stativ mit Belichtungsstufen von extrem hell bis extrem dunkel belichtet werden. Für das Motiv dienten 5 RAWs. Alle Bilder werden dann als Ebenen in PS übereinandergelegt. Das hellste ist die oberste Ebene. Nach unten werden die Bilder dann immer dunkler.

 

Bei der Bearbeitung wird dann mit dem obersten Bild begonnen. Es wird eine Ebenenmaske erstellt und alle stark überbelichteten Bildbereiche werden mit schwarzem Pinsel maskiert. Die darunter liegenden, (besser belichteten Bildbereiche) kommen dadurch zum Vorschein.

 

Man kann die Prozedur auch umgekehrt durchführen, also mit dem dunkelsten Bild beginnen. Das Ergebnis ist identisch.

Die Bearbeitungszeit beträgt mit ewas Übung ca. 15-20 Minuten.

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Interessante Wirkung, sehr schönes Motiv, mit gutem Auge eingefangen.

Da ich kein Fan eines deutlichen HDR-Effekts bin, würde mir allerdings vermutlich eine weniger sichtbare EBV besser gefallen.

(Was mich wundert: Photoshop kann doch auch automatisch ein HDR zusammenrechnen - bringt denn die Sandwichtechnik demgegenüber Vorteile?)

Gruß, leicanik

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Interessante Wirkung, sehr schönes Motiv, mit gutem Auge eingefangen.

Da ich kein Fan eines deutlichen HDR-Effekts bin, würde mir allerdings vermutlich eine weniger sichtbare EBV besser gefallen.

(Was mich wundert: Photoshop kann doch auch automatisch ein HDR zusammenrechnen - bringt denn die Sandwichtechnik demgegenüber Vorteile?)

Gruß, leicanik

 

Hallo Leicanik,

 

was mich persönlich bei vielen "HDR-Automatiken" massiv stört, ist die Tatsache, dass man den Mikrokontrast nicht individuell (d.h. in jedem beliebigen Bildbereich) beeinflussen kann. Wenn man an den diversen Schiebereglern dieser "Automaten" dreht, entstehen oft Halos (Lichtsäume um dunkle Bildbereiche herum bzw. am Rand von dunklen Kontrastkanten), die das Bild dann völlig unrealistisch erscheinen lassen.

 

Es ist einfach nicht real, wenn dunkle Bildbereiche, zu denen nur wenig Licht vorgedrungen ist, unnatürlich durch HDR aufgehellt werden. Daher bevorzuge ich die Methode "von Hand" über Ebenen und Maskierungen. Hierbei kann man mit dem Pinselwerkzeug sehr exakt und mit großen Zoomstufen gearbeitet werden. Die Ergebnisse werden dadurch sehr viel realistischer, insgesamt harmonischer und gefälliger für das Auge. Es ist zwar deutlich mehr Arbeit, die sich aber unterm Strich lohnt.

 

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Automation (egal ob HDR via Photoshop oder Photomatix) insbesondere beim exakten Übereinanderlegen der einzelnen Aufnahmen oft keinen perfekten Job durchführt. Sehr häufig gibt es einen minimalen Pixelversatz, obwohl beim Fotografieren garantiert kein Kameraschwenk stattgefunden hat.

 

Dadurch kann es passieren, dass Teile des Bildmotivs entweder unscharf wirken oder mit einer Art chromatischer Abberation überzogen werden.

 

Auch aus diesem Grund ist mir die "von Hand-Methode" lieber.

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