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Hallo Wolfgang,

danke für dein einleutendes Beispiel. Wenn man die Bilder VOR dem Abdrücken sauber komponiert, den Weißabgleich richtig setzt und sauber belichtet, dann gibt es tatsächlich für RAW kaum noch viel Verbesserungsmöglichkeiten gegenüber dem JPEG.

 

Ich kann deine Aussage bezüglich der "natürlichen" Farben nur unter dem Gesichtspunkt Geschmack bestätigen; meines Wissens nach bietet Lightroom eine jeweils sehr "farbverbindliche" Darstellung; andere Konverter weichen da auch gerne mal geschmäcklerisch ab.

 

Zu allen anderen Ausführungen von dir volle Zustimmung.

Gruß Thorsten

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Danke Thorsten. LR ist gar nicht soo weit weg von den Oly-Farben. Was mir aufgefallen ist, man muss eher mehr an anderen Parametern drehen, um zum Beispiel die "Porträt"-Variante der Oly's zu erreichen.

Ich betone das hier gern nochmal: Essentiell ist ein korrekter Weißabgleich und eine saubere Belichtung (wenn man die Zeit dazu hat). Das spart enorm viel Zeit und hat sehr viel mit dem zu tun was man zu Analogzeiten "Fotografieren" nannte.;) Heute hat man es vergleichsweise eben sehr einfach mit den Korrekturen. Das war mal anders, vermurkst war vermurkst, da gab es kein Zurück.

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Es bringt m.E. wenig, an den Settings der Kamera rumzudoktern, um sich die JPEGs besser hinzubiegen. Erscheinen sie für ein Bild stimmig, können sie beim nächsten Bild schon wieder vollkommen daneben liegen. Es ist dann von so einem JPEG ausgehend jedoch viel schwieriger, ein stimmigeres Bild zu erzeugen, als von einem RAW, das einem zunächst noch alle Wege offen lässt und zudem durch seine höhere Farbtiefe (10 oder 12 Bit pro Kanal im Gegensatz zu 8 Bit, auf die JPEG bereits beschnitten sind) mehr Reserven in Schatten- oder fast-ausgebrannten Bereichen lässt.

 

Das Argument der verschenkten Zeit bei RAW-Nutzung zieht für mich auch nicht.

Kurz Anmerkung zu RAW oder JPG, so sehe ich das auch, wenn dann wenigstens beide Formate. :cool:

 

Was ich aber am meisten denke, das vielen der Spaß am RAW vergeht,

weil ihnen kein schneller und gut bedienbarer Konverter zur Verfügung steht.

 

Wenn ich an die Anfangszeiten mit Olympus denke, der Konverter war echt ein Zeitfresser.

 

Nach vielen Tests vor langer Zeit im blauen Forum bin ich bei ACR und PS gelandet,

mit dem ich auch als einzigen Konverter das Magenta-Problem der E500 damals in den Griff bekommen habe.

 

Sehr schnell und einfach zu bedienen, wenn man sich passende Presets abspeichert,

und die Konvertierung ist fast schon ein Kinderspiel, nur wenige Klicks.

 

Gerade stellen, WB und Schnitt funktioniert alles verlustfrei, man kann sich beliebig viele Versionen erschaffen.

 

Auch die Geschwindigkeit für eine Konvertierung ist mit ca. 10s eine super Zeit,

lange dauern solche Dinge nur, wenn man sich damit nicht auskennt aber das kennen wir ja.

 

Ich glaube ich schweife etwas ab ... ;)

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Hallo DonParrot,

vielleicht gefällt dir etwas besser. Deine folgenden Aussagen sind - entschuldige - einfach Käse!

 

 

 

Nein! Nein! und nochmals Nein! :mad: Es gibt kein besser, sondern allenfalls ein "gefälliger" oder "visuell anregender" oder meinetwegen "auffälliger".

 

Es gibt Menschen, den gefallen die Oly-Farben besser, ok! Es gibt Menschen, die grundsätzlich aufgesteilte Kontraste bevorzugen, ok! Es gibt Leute, die Stunden brauch um einen Kontrastregler zu bewegen oder den Weißabgleich einzustellen, ok! Das hat aber NICHTS mit besser zu tun.

 

ICH gehöre nicht zu diesen Menschen, MIR gefällt die Oly-JPEG-Engine nicht und das, obwohl ich durchaus häufig die Kontraste etwas aufsteile (aber ebenso häufig auch wiederum sogar verflache).

Und ich brauchte für ZWEI Ausarbeitungen des "unscharfen" Eisi-Bildes insgesamt nicht einmal 20 Minuten - mit zwei unterschiedlichen RAW-Konvertern, mit gänzlich unterschiedlichen Vorbedingungen und in einem Fall mit vier Alternativen, woraus Eisi sich seine bevorzugte aussuchen konnte. ALL DAS kann keine einzige Oly dieser Welt (und auch keine andere JPEG-Engine, die nichts weiter als ein fest parametrisierter RAW-Konverter ist)!

 

In diesem Punkt werden wir uns wohl nie einig, Thorsten.

 

 

Die JPEGs der frühen Pana-µFTs waren farblich einfach daneben, und dieses Problem scheint mittlerweile tatsächlich zumindest teilweise behoben. Dafür haben die JPEGs der aktuellen Modelle jetzt 'nen Grauschleier und sind soweit ich das als überzeugter Non-Pixelpeeper beurteilen kann - wesentlich weniger detailreich als die der PENs (Zumindest bis zur E-PL2, den neuen PENs kann ich noch nichts sagen, von denen habe ich bisher einfach noch zu wenig Real-Life-Bilder gesehen).

Gut, nun kannst Du natürlich sagen, dass Dir flaue geglätte Bilder lieber sind, aber ich halte sie einfach für schlechter. Und das nicht nur subjekt- sondern auch objektiv.

 

 

Es bringt m.E. wenig, an den Settings der Kamera rumzudoktern, um sich die JPEGs besser hinzubiegen. Erscheinen sie für ein Bild stimmig, können sie beim nächsten Bild schon wieder vollkommen daneben liegen.

Das sehe ich ganz anders. Allerdings musst Du dafür Deine Kamera ein bisschen kennen. Ich habe beispielsweise versucht, die von mir für bestimmte Bedingungen mit der E-30 verwendeten Einstellungen auf die E-5 zu übertragen - und das hat überhaupt nicht funktioniert.

Doch wenn Du Dir ein bisschen Zeit nimmst, Deine Kamera erstmal kennenzulernen, hat das mit Herumdoktern herzlich wenig zu tun.

Ich stelle durchaus bei jedem 'Shooting' (ein viel zu professioneller Begriff für meine amateurhafte Fotografie, aber mir fällt kein besserer ein) die Parameter meiner Olympus-Kameras den äußeren Bedingungen entsprechend ein, um die von mir gewünschte Bilder zu erhalten. Und das meiner Ansicht nach sehr erfolgreich.

 

Es ist dann von so einem JPEG ausgehend jedoch viel schwieriger, ein stimmigeres Bild zu erzeugen, als von einem RAW, das einem zunächst noch alle Wege offen lässt und zudem durch seine höhere Farbtiefe (10 oder 12 Bit pro Kanal im Gegensatz zu 8 Bit, auf die JPEG bereits beschnitten sind) mehr Reserven in Schatten- oder fast-ausgebrannten Bereichen lässt.

Der sinn der entsprechenden JPEG-Einstellungen in der Kamera ist es ja, dass das Bild eben schon ohne entsprechende Nachbearbeitung stimmig ist.

Wenn ich weiß, die Lichbedingungen sind schwierig und das JPEG könnte eventuell nicht den von mir gewünschen Erwartungen entsprechen schieße auch ich siecherheitshalbe RAW und JPEG. Aber nur dann.

 

 

Das Argument der verschenkten Zeit bei RAW-Nutzung zieht für mich auch nicht. Wer keine Lust auf EBV hat (und dann offenbar auch nie mal etwas gerade ausrichten oder auf einen gefälligeren Ausschnitt beschneiden möchte?), kann Ligthroom oder den Bildprozessor von Photoshop einfach im "Batch" auf einen ganzen Ordner von RAWs loslassen und wird ohne irgend einen Schieberegler anfassen zu müssen, in den allermeisten Fällen schon mit Standard-Settings von ACR / Lightroom JPEGs erhalten, nach deren Betrachtung man i.d.R. sowohl die ooc-JPEGs der Olys als auch der Lumixe löschen wird...

 

Also: Zu deinem ersten Argument: Natürlich werden schiefe Bilder auch von mir ausgerichtet und beschnitten werden fast alle, da ich das 16:9-Format bevorzuge. Aber dafür gibt'sd in den Olys ja die L-SF-Einstellung. Die kann ich X Mal ohne Verluste speichern.

Und was die Batch-Berabeitung betrifft muss ich Dir da ganz energisch widersprechen. Selbst per Einzelbearbeitung ist es alles andere als einfach, ein Resultat zu erzielen, dass einem Oly-JPEG gleichkommt. Vor etwa zwei Monaten hat bei DPrevie ein User ein Oly-JPEG eingestellt und das entsprechende RAW zur Verfügung gestellt - mit der Bitte, doch bitte aus dem RAW ein in punkto Lichstimmung und Atmosphäre gleichwertiges bild zu entwickeln. Von all den selbsternannten EBV-Experten hat das gerade msal einer so halbwegs hinbekommen.

Dazu auch noch ein Ausschnitt aus den abschließenden Sätzen von DPreview zum Test der E-620(!):

"...The JPEG engine makes the most of everything that the camera is capturing, in terms of both resolution and dynamic range, significantly reducing the need to shoot RAW or post process (unless you're particularly inclined to)..."

 

Und die tollen Eisvogel-Bilder von Eisi inklusive seiner leider halt nicht sonderlich gelungenen Entwicklung beweisen meiner Ansicht nach ganz hervorragend, dass es eben nicht für jeden sinnvoll ist, immer nur RAWs zu fotografieren. Wer keine Freude an der EBV hat und sich dementsprechend - wie beispielsweise ich - nicht um jeden Preis in die Feinheiten der Feinheiten einarbeiten will, wird so häufig schlechtere Bilder erhalten als wenn er sich mit der JPEG-Engine seiner Kamera auseinandergesetzt und dann JPEGs geschossen hätte.

 

Was ich natürlich nicht bestreite, ist, dass ein ausgewiesener EBV-Experte mit dem entsprechenden Aufwand auch aus jedem Oly-Bild noch mehr herausholen kann als die JPEG-Engine der entsprechenden Kamera.

 

Nur - und das hat mir der oben angesprochene Thread bei DPreview wioeder einmal deutlich bewiesen - ist die Zahl dieser EBV-Experten offenbar nicht sehr groß. Und viele, die meinen, einer zu sein, befinden sich ganz offensichtlich im Irrtum.

 

Und das in der Forenwelt, wo ja eh schon in erster Linie Technik-Nerds wie wir unterwegs sind. Wie mag das wohl erst bei den Leuten aussehen, die sich nicht in den Foto-Foren herumtreiben?

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Danke Thorsten. LR ist gar nicht soo weit weg von den Oly-Farben. Was mir aufgefallen ist, man muss eher mehr an anderen Parametern drehen, um zum Beispiel die "Porträt"-Variante der Oly's zu erreichen.

Hallo Wolfgang,

kannst du vielleicht in einem eigenen Thread mal diese "Oly-Farben" demonstrieren? Beispielsweise ein Porträt oder eine Landschaft einmal als JPEG-OOC und einmal als LR-Entwicklung (Standard).

Die meisten Verfechter der grandiosen Oly-Farbpalette haben leider keine RAWs um das selber nachvollziehen zu können ..

Gruß Thorsten

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Hallo DonParrot,

In diesem Punkt werden wir uns wohl nie einig, Thorsten.

.. ud können uns trotzdem gut leiden und verstehen :P

 

Die JPEGs der frühen Pana-µFTs waren farblich einfach daneben, und dieses Problem scheint mittlerweile tatsächlich zumindest teilweise behoben. Dafür haben die JPEGs der aktuellen Modelle jetzt 'nen Grauschleier und sind soweit ich das als überzeugter Non-Pixelpeeper beurteilen kann - wesentlich weniger detailreich als die der PENs (Zumindest bis zur E-PL2, den neuen PENs kann ich noch nichts sagen, von denen habe ich bisher einfach noch zu wenig Real-Life-Bilder gesehen).

Ich bitte hier einfach einmal den Terminus "Detailreich" und "Visuell Schärfer" zu differenzieren. Vielleicht muss man auch die Bilder einfach mal (unverändert) auf knapp einen Meter lange Seite ausbelichten und dann nebeneinander an eine Wand hängen!(?)

 

Gut, nun kannst Du natürlich sagen, dass Dir flaue geglätte Bilder lieber sind, aber ich halte sie einfach für schlechter. Und das nicht nur subjekt- sondern auch objektiv.

Das hängt, wie oben angedeutet, alleine von der Präsentation ab. Es hängt zum zweiten davon ab, was man an einem Bild bemerkenswert empfindet.

 

Zum Thema der Kameraeinstellungen schreibst du:

Doch wenn Du Dir ein bisschen Zeit nimmst, Deine Kamera erstmal kennenzulernen, hat das mit Herumdoktern herzlich wenig zu tun.

Ich stelle durchaus bei jedem 'Shooting' (ein viel zu professioneller Begriff für meine amateurhafte Fotografie, aber mir fällt kein besserer ein) die Parameter meiner Olympus-Kameras den äußeren Bedingungen entsprechend ein, um die von mir gewünschte Bilder zu erhalten. Und das meiner Ansicht nach sehr erfolgreich.

Im Grunde machst du also nichts anderes, als das was ein RAW-Entwickler macht; du machst es VOR dem Schuß (was Übung und Erfahrung voraussetzt), der andere macht es NACH dem Schuß (was Zeit und Geduld voraussetzt).

Und jetzt bin ich wieder ganz bei dir: wenn du für dich den Eindruck hast, damit zufriedenstellende Bilder zu machen, dann gibt es überhaupt keinen Grund, an deinem Verfahren zu zweifeln.

Und es gibt eine Reihe professioneller Fotografen, die ähnlich arbeiten.

 

Wer keine Freude an der EBV hat und sich dementsprechend - wie beispielsweise ich - nicht um jeden Preis in die Feinheiten der Feinheiten einarbeiten will, wird so häufig schlechtere Bilder erhalten als wenn er sich mit der JPEG-Engine seiner Kamera auseinandergesetzt und dann JPEGs geschossen hätte.

volle Zustimmung! ohne Spaß an der Freude Finger weg.

 

Nur - und das hat mir der oben angesprochene Thread bei DPreview wioeder einmal deutlich bewiesen - ist die Zahl dieser EBV-Experten offenbar nicht sehr groß. Und viele, die meinen, einer zu sein, befinden sich ganz offensichtlich im Irrtum.

 

Und das in der Forenwelt, wo ja eh schon in erster Linie Technik-Nerds wie wir unterwegs sind. Wie mag das wohl erst bei den Leuten aussehen, die sich nicht in den Foto-Foren herumtreiben?

Auch wenn ich das jetzt ähnlich sehe, wieviele der Nutzer einer Kamera können so wie du die Einstellungen im Vorfeld passend treffen?

 

Ich fand die Kritik an Eisis Bilder vollkommen überzogen und empfinde einige Ausarbeitungen der lieben Kollegen hier auch überzogen. Wenngleich für die Darstellung im Forum auch wieder sehr zielgerichtet.

 

Die "Interpretation" von Helge beispielsweise ist wirklich auffallend, kräftiger und gefälliger (würde von mir auch als wirklich sehr gut beurteilt, wie die Bilder von vaio2), aber sie zeigt weniger Details als meine. Das hängt natürlich auch wieder vom Display ab, wovor man sitzt..

 

Ich empfinde zum Beispiel Maxis als die Beste, aber nicht unbedingt gefälligste am Bildschirm. Die von vaio2 sind sehr angenehm und satt und ebenfalls sehr gefällig ausbalanciert, aber auf Dauer wäre sie mir einen Ticken zu kräftig, die Farben doch übersättigt, die Kontraste zu sehr betont. Damit das auch hier klar wird: je nach Ansicht und Intention trifft das dann wieder genau das, was der Fotograf/Bearbeiter zeigen will. Ich möchte hier keine Wertung vornehmen, sondern nur die Unterschiede benennen und verdeutlichen.

Gruß Thorsten

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Hallo Wolfgang,

kannst du vielleicht in einem eigenen Thread mal diese "Oly-Farben" demonstrieren? Beispielsweise ein Porträt oder eine Landschaft einmal als JPEG-OOC und einmal als LR-Entwicklung (Standard)....

Ja Thorsten, das würde mich auch echt mal interessieren, da dieses Thema in allen möglichen Threads immer wieder auftaucht. Und gleich dazu mein Vorschlag: Es wäre klasse, wenn mal jemand, der sowohl Pana als auch Oly verwendet, direkte Vergleichsbilder machen würde. Oder wenn sich zwei Forenmitglieder zusammentäten. Einfach um mal die Unterschiede ganz direkt sehen zu können.

 

An dem Glaubenskrieg, welche Farben der "Realität" näher kommen oder aber "schöner" sind, wäre ich dann allerdings wieder weniger interessiert :rolleyes:.

Farbtreue mag für Profis wichtig sein (Katalogaufnahmen fallen mir als Beispiel ein), aber für mich als Amateur ist das nicht so wichtig. Ich entscheide da lieber so wie früher bei der Filmwahl auch nach meinem Geschmack. Viele liebten auch damals z.B den Velvia für seine warmen und kräftigen Farben. Ich nicht, mir gefiel die kühlere Zurückhaltung eines Kodachrome 64 besser. Was soll's, Geschmacksache halt ... :)

Gruß, leicanik

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Hallo Wolfgang,

kannst du vielleicht in einem eigenen Thread mal diese "Oly-Farben" demonstrieren? Beispielsweise ein Porträt oder eine Landschaft einmal als JPEG-OOC und einmal als LR-Entwicklung (Standard).

Die meisten Verfechter der grandiosen Oly-Farbpalette haben leider keine RAWs um das selber nachvollziehen zu können ..

Gruß Thorsten

 

Gerne, siehe unten. Links OOC und rechts LR Standard.

Aber wie ich schon schrieb, vorsicht Monitorkalibrierung, Geschmack, etc.;)

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Hallo Wolfgang,

nach meinem Empfinden ist LR-Standard übersättigt; da gefällt mir jetzt das Oly (links) besser, auch wenn es nicht gefälliger wirkt ;).

 

Ich habe mir gerade nochmals Eisis Eisi geschnappt und möchte euch drei Varianten demonstrieren. Vielleicht fällt ja jemandem etwas auf?

 

Systemstandard

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Tageslicht

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Präsentation

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Alle Varianten auf die Schnelle in Silkypix Developer Studio 4.0 als JPEG entwickelt, mit Unschärfe Maske und 80% JPEG-Qualität gespeichert (also in diesem Schritt keine Unterschiede gemacht).

Gruß Thorsten

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Hallo Wolfgang,

nach meinem Empfinden ist LR-Standard übersättigt; da gefällt mir jetzt das Oly (links) besser, auch wenn es nicht gefälliger wirkt ;).

 

(...)

Gruß Thorsten

Vor allem mit Grün scheint es LR zu gut zu meinen. Das kann man zurücknehmen, aber trotzdem habe ich die Grün-Differenzierung noch nicht so wie bei Oly hin bekommen. Auch mit Blau und den verwandten Tönen hat man so seine Probleme. Ein schöner Postkartenhimmel ist die Folge, das hat aber nichts mit den Tatsachen zu tun. Dagegen klappt es mit Hauttönen und den Mischfarben mit nur geringem oder keinem Grün- und Blau-Anteilbesser. Nach meinem Geschmack und dem Vergleich am Fenster mit dem Monitorbild im Zimmer unmittelbar nach der Aufnahme fehlt LR die Ausgewogenheit. Ich suche mal ein Beispiel für das Himmelblau heraus. Da isses.

bearbeitet von wolfgang_r
Edit: Beispiel schon da
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(...)

Farbtreue mag für Profis wichtig sein (Katalogaufnahmen fallen mir als Beispiel ein), aber für mich als Amateur ist das nicht so wichtig. Ich entscheide da lieber so wie früher bei der Filmwahl auch nach meinem Geschmack. Viele liebten auch damals z.B den Velvia für seine warmen und kräftigen Farben. Ich nicht, mir gefiel die kühlere Zurückhaltung eines Kodachrome 64 besser. Was soll's, Geschmacksache halt ... :)

Gruß, leicanik

Das ist eine gesunde Einstellung, meine ich. Mir persönlich ist es lieber, wenn "von Haus aus" bei neutraler Einstellung eine möglichst gute Originaltreue geliefert wird. Verändern kann ja dann jeder nach eigenem Geschmack. Das ist der angenehme Unterschied, denn dazu muss man ja heute noch nicht mal verschiedene Filme ausprobieren, sondern kommt bequemstens zu den gewünschten Ergebnissen und beliebig vielen Varianten. Das scheint mir sogar für viele sehr viel einfacher zu realisieren zu sein, als die passende Belichtung und der Weißabgleich vor der Aufnahme, obwohl auch das jetzt sehr viel einfacher ist als zu Chemiefilmzeiten. Da scheint das Hobby weniger das Fotografieren, sondern eher die EBV zu sein. Das hat auch für mich durchaus seinen Reiz, aber es ist mir eine größere Freude, wenn ich es schon bei der Aufnahme geschafft habe, dem Bild das mit zu geben, was ich beabsichtigt hatte. Die "Dunkelkammerarbeit" behalte ich mir lieber für trübe Novembertage vor (aber dann gibt es auch wieder reizvolle Motive draußen).

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.....Da scheint das Hobby weniger das Fotografieren, sondern eher die EBV zu sein. Das hat auch für mich durchaus seinen Reiz, aber es ist mir eine größere Freude, wenn ich es schon bei der Aufnahme geschafft habe, dem Bild das mit zu geben, was ich beabsichtigt hatte.....

genau!

bei mir ist die EBV kein Hobby und hat nichts mir Spaß zu tun - wird allenfalls, in ganz seltenen Fällen, nötig, wenn es um professionelle Druck-Veröffentlichung o.ä. geht.... und dann muß es aber gründlich sein...

 

Dein Hinweis auf den Unterschied zu Digital und Papier-Ausdruck ist auch sehr wichtig!

 

 

.......

 

Es kommt also ganz entscheidend darauf an, WAS man machen will oder muss.... und auf den eigenen Geschmack.

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Hallo Forum,

 

bei einem Canon Kurs hat der Haus und Hof Fotograf/Referent dieser Firma vor einigen Jahren Vollformate vorgestellt...

 

In seinem Vortrag meinte er sinngemäß :

 

" Photoshop etc sind doch ein Krankenhaus ...Wollt Ihr ins Krankenhaus - nein !

Also bitte vor der Aufnahme alles möglichst perfektionieren und vorbereiten bevor ihr aus den Auslöser drückt...."

 

Ich sehe das etwas anders besonders bei Raws. Ein "Krankenhaus" kann im Notfall auch hilfreich sein und einen "gesunden" Zustand herstellen.

 

......manchmal passiert eben auch was ..shit happens !:eek: ...und Schönheitschirurgen für den besonderen Fall gibt es auch noch...wer's mag !!!

 

Grüße Gucki

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kannst du vielleicht in einem eigenen Thread mal diese "Oly-Farben" demonstrieren? Beispielsweise ein Porträt oder eine Landschaft einmal als JPEG-OOC und einmal als LR-Entwicklung (Standard).

Die meisten Verfechter der grandiosen Oly-Farbpalette haben leider keine RAWs um das selber nachvollziehen zu können ..

 

Ich bin nicht Wolfgang, habe aber eine Olympus E-PL1 und kann etwas zeigen, das mir relativ ungut aufgefallen ist. Ich fotografiere Raw und entwickle in Lightroom. Vor einigen Wochen habe ich jedoch aus einer Laune heraus drei Wochen lang JPEGs fotografiert. Die JPEGs der Olympus sind durchaus sehr gut, haben aber deutliche Farbverschiebungen. Zum Beispiel ist ein ganz wenig ins Orange gehende Gelb bei Olympus Orange. Das ist mir bereits bei einigen Blumen aufgefallen, ich fotografiere schließlich gerne Makro.

 

Das möchte ich jetzt demonstrieren. Mein Balkon wurde im letzten Jahr neu gestrichen. Die Farbe habe ich mir nicht aussuchen können, aber jedenfalls ist sie so eine Problemfarbe. Ich bin so vorgegangen, dass ich zuerst einen manuellen Weißabgleich gemacht habe und die in der Kamera JPEG+Raw eingestellt habe. Ich habe die Bildeinstellung Neutral verwendet. Die Raw-Datei habe ich in Adobe Camera Raw entwickelt, was aber mit Lightroom ident ist. Ich habe dabei die Standardeinstellungen verwendet.

 

Olympus E-PL1, Adobe Camera Raw:

pictor-albums-demonstrationen-picture7693-acr.jpg

 

Olympus E-PL1, JPEG, Neutral:

pictor-albums-demonstrationen-picture7694-kamera.jpg

 

Adobe Camera Raw gibt die Farbe sehr realitätsnaher wieder. Die Farbe sieht in Wirklichkeit fast genauso aus. Ich habe die Raw-Datei auch im Olympus Viewer geöffnet und die anderen Einstellungen geben die Farbe auch nicht treffend wieder, sondern weichen zum Teil stärker ab.

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Mir sieht das einfach nach unterschiedlichen Grün- bzw. Magentaanteilen aus. Das liesse sich über den Grün-/Magenta-Regler im Weissabgleich mindestens teilweise angleichen.

 

Jein. Es hängt etwas vom Bild ab. Normalerweise macht ja niemand Aufnahmen eines Abschnittes eines Balkons. Wenn ich z.B. etwas Weißes im Bild habe und ändere den Grün-/Magenta-Regler, damit dieses Gelb passt, dann ist das Weiß nicht mehr weiß.

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Mir scheint das einfach die warme Tönung zu sein, die viele an den Olympusbildern so lieben und loben, welche hier eben sehr deutlich wird. Mir kommen diese Bilder dann öfter mal recht gewärmt vor, zwar sehr gefällig und angenehm, aber für meinen Geschmack manchmal halt nicht so natürlich.

Gruß, leicanik

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Normalerweise macht ja niemand Aufnahmen eines Abschnittes eines Balkons.

 

:DNa, so einigen Blödsinn habe ich da auch schon betrieben.:D

Dann mit der Farbsonde am PC ausgemessen, in der Kamera korrigiert... wieder ausgemessen.... rückgang.. weiter.... verworfen....

Die Zeit hätte ich auch in Verbesserung des Bildes am PC verbringen können.

 

Und da fällt mir spontan ein.. Wie wäre es eigentlich mit einer eigenen Forumsfarbkarte, die man sich ordern könnte. :confused::confused:

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Ich habe leider nur LR 2 - und als ich mich endlich entschlossen hatte, mich mal ernsthaft damit auseinander zu setzen - hatte ich inzwischen die GH-2 und damit eine cam, die LR2 leider nicht unterstützt....

nicht mal mein iPhoto, Version 8... unterstützt die RAW von der GH-2.....

 

ich hasse das - da soll man auch noch ständig neue Software kaufen:confused:

:mad:

 

das mitgelieferte silkipix hat mir schon bei der L10 nicht so sehr gefallen....

 

Aber vielleicht sollte ich es konsequenter Weise doch mal mit LR3 versuchen...:cool:

(am besten kaufe ich mir dann auch gleich noch einen neuen Mac - und vorsichtshalber mal wieder eine neue cam und dann wieder Software, Mac, cam.....:mad::mad:)

 

Aktuellen DNG-Konverter von Adobe runterladen, die RAWs in DNGs verwandeln und dann bearbeiten. Sollte mit Lightroom ohne Probleme gehen.

 

Gruß

Thobie

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Mir scheint das einfach die warme Tönung zu sein, die viele an den Olympusbildern so lieben und loben, welche hier eben sehr deutlich wird. Mir kommen diese Bilder dann öfter mal recht gewärmt vor, zwar sehr gefällig und angenehm, aber für meinen Geschmack manchmal halt nicht so natürlich.

Gruß, leicanik

 

Das ist so ähnlich, wie zu Analogzeiten die Fuji-Chrome Filme. Da waren die Aufnahmen nach meinem Geschmack immer einen Tick zu warm. Und der Kodak-Chrome war immer einen Tick zu neutral. Und nun habe ich mit Raw die Möglichkeit, das ganz individuell einzustellen.

 

Gruß

Thobie

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Über die Frage RAW oder JPEG wird hier immer wieder gestritten.

 

Ich bin ganz ehrlich: Ich kann inzwischen das hohe Lied auf die Oly-Farben nicht mehr hören.

 

Meine Auffassung ist ganz einfach: Jeder so, wie er es mag. Wer mit den JPEGs ooc zufrieden ist, der soll sie nutzen. Ebenfalls, wem die Rawbearbeitung zu aufwändig ist.

 

Ich selber habe Spass daran, die Raws zu bearbeiten. Zu sehen, was man rausholen kann. Welche Einstellung gefälliger ist. Wenn ich keine Raws hätte, ginge das nicht mehr in dem Umfang. Denn jedes JPEG ist bereits kompimiert. Und in der Farbtiefe auf 8 Bit beschnitten. Und das engt den Spielraum für Optimierungen ein.

 

Und es ist auch keine stundenlange Arbeit am RAW-Konvertert. Ersten suche ich die Aufnahmen, die ich bearbeiten will, genau aus. Damit reduziert sich die Anzahl der Aufnahmen, die bearbeitungswürdig sind, und die ich vielleicht anderen zeigen möchte, ganz enorm. Und die Arbeit im RAW-Konverter ist in der Regel der Bearbeitungsschritt, der noch am wenigsten Mühe macht. Viel aufwändiger sind dann die Bearbeitungen in Photoshop. Es ist erstaunlich, was man mit Ebenen und Masken machen kann. Und das ist etwas, was keine Kamera dieser Welt kann. Und da habe ich den Vorteil, das ich mit 16-Bit-Tiffs arbeiten kann.

 

Aber man muss das nicht machen. Man kann sich auch mit den JPEGs ooc zufrieden geben. Damit spart man halt etwas Lebenszeit.

 

Völlig unsinnig finde ich es, die Zeit am Raw-Konverter in Geldwert zu bewerten. Fotografieren ist für mich Hobby. Wenn ich die Zeit, die ich damit verbringe, in Geld umrechnen müsste, so wäre es wohl besser die Kamera zu verkaufen und in der Zeit einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen.

 

Gruß

Thobie

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Thorsten

Danke für deine Tipps zur raw-Anwendung

 

Zur Reihenfolge der Bearbeitung

Wenn man JPEG aufhübschen möchte, kann die Reihenfolge der Bearbeitungsschritte eklatante Folgen haben.

 

Wenn man einen gescheiten RAW-Konverter benutzt, dann ist es aus technischer Sicht vollkommen wurscht, in welcher Reihenfolge man Änderungen einbringt.

 

Allerdings ist es für den Bearbeiter durchaus richtig, sich an eine Reihenfolge zu gewöhnen bzw. eine günstige zu finden.

 

Meine Empfehlung (gilt auch für JPEG):

 

1.) zuerst den Weißabgleich bestimmen, dann

2.) Belichtung und Kontrastumfang festlegen.

3.) Danach Farbe und Stimmung feintunen

4.) und dann alles was mit Filtern (Rauschen) zu tun hat

5.) und zum Schluß (und keinesfalls vorher) Schärfe nachtunen ..

 

und mit etwas Übung und einem feinen Auge braucht man für keinen dieser Schritte eine Minute, erhält nach fünf Minuten ein Ergebnis das JEDEM festparametrisierten RAW-Konverter (JPEG-Engine in einer Kamera) deutlich überlegen sein kann.

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