Lumix Geschrieben 19. März 2010 Share #26 Geschrieben 19. März 2010 (bearbeitet) Werbung (verschwindet nach Registrierung) Da würde ich schon gerne wissen, woher diese Information kommt? Google shopping findet über 800 Anbieter von DVD-RAM, 15 Markenfirmen stellen welche her. Alle jetzt erhältlichen LG-Multilaufwerke unterstützen auch DVD-RAM, DVD-Recorder auch. Neuerdings tauchen sogar in Notebooks DVD-RAM Brenner auf. Das sieht nicht nach einer eingestellten Produktion aus. (?) Ich bin jetzt selbst verunsichert und ziehe meine Behauptung zumindest vorläufig zurück. Ich möchte niemanden irritieren. Ich meine zwar, mich deutlich daran zu erinnern, dass zuerst die Produktion von 'DVD-RAM' als Cartridge eingestellt werden sollte - aber ich finde das auch nicht mehr. Deshalb: vergesst das bitte NACHTRAG: Jetzt habe ich es gefunden Schnurer hilft! | c't magazin 27.06.2009 Probleme mit der Technik? Hintergrund: Schnurer hilft! DVD-RAM Thomas B aus Dielsdorf (Schweiz) fragt: "Lieber Herr Schnurer, ich verwende einen DVD-Rekorderm um Fernsehfilme mitzuschneiden. Auf dem Rekorder kann ich DVD.RAM verwenden, um die Werbng herauszuschneiden. Aber dieses Format können meine Freunde und Bekannten nicht lesen. Welches Format soll ich verwenden, was ist zukunftssicher? Die DVD-R oder die DVD-RAM?" Schnurer hilft! Die DVD-RAM hat gerade für Ihre Zwecke einen entscheidenden Vorteil: Sie ist organisiert wie eine Festplatte, das heißt die Videodateien sind in Sektoren abgelegt. Das ermöglicht es, einfach einzelne Sequenzen (Werbung) aus den Filmen herauszuschneiden. Die DVD-R dagegen ist organisiert wie eine Schallplatte, mit einer einzigen langen "Rille". Will man bei der DVD-R etwas löschen, dann muss man die DVD – sofern sie wiederbeschreibbar ist – komplett löschen und wieder neu bespielen. Die DVD-RAM konnte sich aber nicht durchsetzen und wird auch sehr bald vom Markt verschwinden. Es wird also demnächst schwer werden, Rohlinge und Ersatzteile für Ihren DVD-RAM-Rekorder zu bekommen. Eine sichere Variante wäre das Abspeichern auf einer externen Festplatte. Hier können Sie einfach die Videos editieren und problemlos zurückspeichern. Denken Sie aber daran, wertvolle Videos noch auf einer zweiten Festplatte zu sichern, die Ihnen dann ausschließlich als Back-Up dient und auf der Sie nicht arbeiten. Diese Sicherheitsplatte sollten Sie alle zwei bis drei Jahre auf mögliche Fehler hin untersuchen. (Uli Geiger) bearbeitet 19. März 2010 von Lumix Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 19. März 2010 Geschrieben 19. März 2010 Hi Lumix, Das könnte für dich interessant sein: Archivfestigkeit 500 Jahre!!! . Da findet jeder was…
leicanik Geschrieben 19. März 2010 Share #27 Geschrieben 19. März 2010 Ja, hierSuper, vielen Dank Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lumix Geschrieben 19. März 2010 Share #28 Geschrieben 19. März 2010 Ich wollte noch den Link zur c't (Schnurer hilft) nachliefern, den konnte ich nachträglich leider nicht mehr hinein "editieren": Hintergrund: Schnurer hilft! DVD-RAM - c't-TV Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
fax Geschrieben 19. März 2010 Share #29 Geschrieben 19. März 2010 Das klingt allerdings nicht nach verbindlichen Aussagen der Hersteller, sondern der persönlichen Einschätzung Schnurers. Womit er vermutlich allerdings auch nicht Unrecht hat. In der c't gab es auch mal einen Test zur Archivfestigkeit diverser Medien, habe nur gerade keinen Lust, den hervorzukramen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lumix Geschrieben 19. März 2010 Share #30 Geschrieben 19. März 2010 (bearbeitet) Das klingt allerdings nicht nach verbindlichen Aussagen der Hersteller, sondern der persönlichen Einschätzung Schnurers. Womit er vermutlich allerdings auch nicht Unrecht hat. In der c't gab es auch mal einen Test zur Archivfestigkeit diverser Medien, habe nur gerade keinen Lust, den hervorzukramen. Ja, das hatte ich irgendwie nicht mehr richtig im Hinterkopf - obwohl ich mir nach wie vor fast sicher bin, dass es auch eine Wirtschaftsmeldung gab, derzufolge die Cartridge-RAMs demnächst aus den Regalen verschwinden werden. Aber, wie schon gesagt . . . Anyway. Ideal waren mal Magneto Optical Disc - allerdings bei geringerer Kapazität: MO-Medien sind vollkommen lichtunempfindlich / bis ca. 100 °C temperaturunempfindlich und noch Cartridgegeschützt. Gibt es sowas noch? bearbeitet 19. März 2010 von Lumix Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
fax Geschrieben 19. März 2010 Share #31 Geschrieben 19. März 2010 Anyway. Ideal waren mal Magneto Optical Disc - allerdings bei geringerer Kapazität: MO-Medien sind vollkommen lichtunempfindlich / bis ca. 100 °C temperaturunempfindlich und noch Cartridgegeschützt. Gibt es sowas noch? Klar, es gibt genug Unternehmen, die auf ihre Daten Wert legen, bzw. Wert legen müssen: Medien Preisvergleich bei Geizhals.at Deutschland Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
matadoerle Geschrieben 19. März 2010 Share #32 Geschrieben 19. März 2010 Werbung (verschwindet nach Registrierung) MO-Disc sind professionelle Archivspeicher und immer noch in Verwendung - professionell und teuer, aber gut! c't hat da mal wieder in eine Glaskugel geschaut und der Herr Schnurer seine persönliche Einschätzung abgegeben (wann eigentlich?). Tatsache ist, daß DVD-RAM seit Vista durchgängig auch vom Betriebssystem unterstützt wird UND erheblich weniger Probleme hat; mittlerweile gibt es kaum noch Laufwerke, für die DVD-RAM ein Fremdwort darstellt (das war früher anders) Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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Lumix Geschrieben 19. März 2010 Share #33 Geschrieben 19. März 2010 MO-Disc sind professionelle Archivspeicher und immer noch in Verwendung - professionell und teuer, aber gut!c't hat da mal wieder in eine Glaskugel geschaut und der Herr Schnurer seine persönliche Einschätzung abgegeben (wann eigentlich?). Tatsache ist, daß DVD-RAM seit Vista durchgängig auch vom Betriebssystem unterstützt wird UND erheblich weniger Probleme hat; mittlerweile gibt es kaum noch Laufwerke, für die DVD-RAM ein Fremdwort darstellt (das war früher anders) c't magazin 27.06.2009 Hier nochmal der Link:Hintergrund: Schnurer hilft! DVD-RAM - c't-TV Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
matadoerle Geschrieben 19. März 2010 Share #34 Geschrieben 19. März 2010 und hier ein recht übersichtlicher und informativer Artikel in der Wikipedia Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Diethard Geschrieben 19. März 2010 Share #35 Geschrieben 19. März 2010 Im Augenblick sieht es jedenfalls nicht so aus als ob Herr Schnurer Recht behalten würde. Es gibt DVD-RAM auch in den neuen Produkten. Um zeitversetzt fernzusehen eignet sich ja neben der Festplatte nur die DVD-RAM. In den Wikibooks findet sich eine sehr schöne Darstellung des gesamten DVD-RAM Themas. DVD-RAM ? Wikibooks, Sammlung freier Lehr-, Sach- und Fachbücher Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Chrys Geschrieben 19. März 2010 Share #36 Geschrieben 19. März 2010 Ich mache es so: Videos und Fotos auf ein 2x1TB Festplatte im Raid-Betrieb. In 5Jahren ist die vielleicht voll, dann wird eine neue 2x100TB angeschafft, die alten Daten rüber kopiert. Zusätzlich lösche ich die Speicherkarten mit den Originalaufnahmen nicht, sondern wahre sie an einem anderen Ort auf. Besonders schöne/wichtige Fotos lasse ich ausbelichten. Denke dieses System ist sehr sicher. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
leicanik Geschrieben 19. März 2010 Share #37 Geschrieben 19. März 2010 Ich mache es so: Videos und Fotos auf ein 2x1TB Festplatte im Raid-Betrieb. ...Im DSLR-Forum habe ich gerade heute gelesen, ein RAID-System sei als Sicherung gerade nicht geeignet (im Zweifelsfall sei beides weg...)Gruß, leicanik Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
supermd Geschrieben 19. März 2010 Share #38 Geschrieben 19. März 2010 Hmmmmm, Frank, gab's da schon CD-Brenner? Ich kann mich erinnern, dass wir so gegen Ende des 20. Jahrhunderts in der Firma auf Kodak-CD-Rohlinge, das neueste vom Neuen, brannten. Aber 1990? Muss so DOS 4.0 oder so gewesen sein. Grüße ... Rolf Hallo Rolf, ja gab es aber nicht für Privat, die Kodak PhotoCD's die kamen 1990 raus und ich war einer mit der ersten der sich Dia' etc. hat digitalisieren lassen, hat zu einen stolzen Preis damals das Stück ca.150 DM und für damalige Verhältnisse mit einer fantastischen Auflösung. Die PhotoCD's nutze ich Heute noch viel und Leute von Heute kennen das System garnicht. Diese CD's wurden von Kodak auf Gold Rohlingen beschrieben und sind noch total Fehlerfrei. Ich hatte damals erst 1995 meinen Ersten Brenner für Top Angebot von 2000DM und ein Gold Rrohling kam damals auch nur günstige 20-30DM und nach ca.900-1000 gebrannten Rohlingen mußte der Brenner eingeschickt werden zum Hersteller zur Laser Justage, tolle Teile damals. Meinen zweiten Brenner von 1996 habe ich Heute noch eine richtige Maschine und wenn mal eine CD die man Heute im Jahr 2010 gebrannt hat nicht mehr lesbar ist mit den Gerät von 1996 bekommt man noch 89-90% der Daten noch gelesen welch ein Wunder der Technik. Mir ist sowas zwar noch nicht passiert, aber Bekannte z.B.kamen mit einer CD mit den Urlaubsbildern an, die nicht mehr lesbar war, aber der Brenner hatte nach 8 Stunden alle Bilder auf den Rechner ausgelesen. Frank Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Chrys Geschrieben 20. März 2010 Share #39 Geschrieben 20. März 2010 Im DSLR-Forum habe ich gerade heute gelesen, ein RAID-System sei als Sicherung gerade nicht geeignet (im Zweifelsfall sei beides weg...)Gruß, leicanik Jaein, erstmal muss ich dazu sagen, dass die Platten im USB-Betrieb extern laufen und nur eher selten am PC hängen, von daher werden sie schon mal vor Verschleiss oder negativen Fremdeinwirkungen geschont. Zweitens ist der GAU für so ein System wenn während dem Schreibvorgang der Strom ausfällt, die Anschlusskabel rausgezogen werden o.ä... die Datenstruktur wird dann beschädigt, aber selbst dann sind nicht alle Daten einfach weg, nur sind die Platten vom System dann nicht mehr ansprechbar, aber solche Fehler kann man relativ leicht wieder reparieren (durch prof. Datenretter auf jeden Fall). Raid (insbesondere eins, das ständig an ist) gilt daher nicht als echtes Backup-System, darum liegen bei mir die Daten auch immer noch auf den original SD-Karten vor. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lupo Geschrieben 20. März 2010 Share #40 Geschrieben 20. März 2010 Im DSLR-Forum habe ich gerade heute gelesen, ein RAID-System sei als Sicherung gerade nicht geeignet (im Zweifelsfall sei beides weg...)Gruß, leicanik Da böte sich spontan an, mal etwas genauer auf "Raid1" zu schauen. RAID 1 ist der Verbund von mindestens zwei Festplatten. Ein RAID 1 speichert auf allen Festplatten die gleichen Daten (Spiegelung) und bietet somit volle Redundanz. Die Kapazität des Arrays ist hierbei höchstens so groß wie die kleinste beteiligte Festplatte. Fällt eine der gespiegelten Platten aus, kann jede andere weiterhin alle Daten liefern. Besonders für sicherheitskritische Echtzeitanwendungen ist das unverzichtbar. RAID 1 bietet eine hohe Ausfallsicherheit, denn zum Totalverlust der Daten führt erst der Ausfall aller Platten. Ich fühle mich mit meiner Linkstation* recht sicher. (ich nutze sie nur zur Datensicherung.) *natürlich gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Anbieter Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
fax Geschrieben 20. März 2010 Share #41 Geschrieben 20. März 2010 Da böte sich spontan an, mal etwas genauer auf "Raid1" zu schauen. Einmal aus Versehen "rm -rf /" getippt, und dein RAID 1 befördert die Daten mit Höchstgeschwindigkeit ins Nirvana. Deshalb als Faustregel - RAID erhöht die Verfügbarkeit, auf Backups kann man deswegen nicht verzichten. Mal abgesehen von dem gerade genannten Fall ist ein RAID natürlich trotzdem einiges sicherer als eine einzelne Festplatte. Ich würde trotzdem regelmäßig ein Backup ziehen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Chrys Geschrieben 20. März 2010 Share #42 Geschrieben 20. März 2010 Ich fühle mich mit meiner Linkstation* recht sicher. (ich nutze sie nur zur Datensicherung.) *natürlich gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Anbieter Das ist auch, zumindest für den privaten Gebrauch allen Unken rufen zum Trotz, ein relativ sicheres System. Allerdings sollte man sich da auch der Nachteile bewusst sein, einen eventuellen Schreibcache sollte man auf jeden Fall deaktivieren, hat man das Pech eines Stromausfalles (oder ähnliches) während auf den beiden Platten zugegriffen wird, kann der Raid1-Verbund komplett ausfallen und auch zu Datenverlusten kommen. Zwar sind dann auch nicht alle Daten einfach "weg", aber schlimmstenfalls muss man als Laie das Gerät zu einer professionellen Datenrettung einschicken, um sie lesbar zu machen (ist dann aber ein relativ günstiger defekt). Dir (oder jemand aus deinem Haushalt) kann natürlich das Gerät einmal aus der Hand fallen (ist wahrscheinlicher wenn Kinder im Haus sind) und dann gibt es natürlich auch schlimme Datenverluste bis hin zum Totalausfall mit (sehr sehr teuren) Rettungsmöglichkeit. Gerade ersterer Ausfallgrund tritt relativ häufig auf, mehr als man annehmen mag, das Netz ist voller User die solche Probleme mit Raid1 haben/hatten. Wiegt man das Pro und Contra ab, ist Raid1 trotzdem relativ sicher, wirklich wichtige Daten würde ich aber nicht alleine so speichern! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Chrys Geschrieben 20. März 2010 Share #43 Geschrieben 20. März 2010 Da böte sich spontan an, mal etwas genauer auf "Raid1" zu schauen. Aber bitte auch zu Ende zittieren! Eine Spiegelplatte ist kein Ersatz für eine Datensicherung, da sich auch versehentliche oder fehlerhafte Schreiboperationen (Viren, Stromausfall, Benutzerfehler) augenblicklich auf die Spiegelplatte übertragen. Dies gilt insbesondere für unvollständig abgelaufene, schreibende Programme (etwa durch Stromausfall abgebrochene Update-Transaktionen auf Datenbanken ohne Logging-System), wobei es hier nicht nur zu der Beschädigung der Spiegelung, sondern auch zu einem inkonsistenten Datenzustand trotz intakter Spiegelung kommen kann. Abhilfe schaffen hier Datensicherungen und Transaktions-Logs. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
leicanik Geschrieben 20. März 2010 Share #44 Geschrieben 20. März 2010 Danke Chrys, genau darum ging es: Versehentliches Löschen oder Virenbefall, der dann schön "mitgespiegelt" wird. Gruß, leicanik (Lupo, ich weiß schon ungefähr, was RAID ist ) Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
matadoerle Geschrieben 20. März 2010 Share #45 Geschrieben 20. März 2010 Genau! Grundsätzlich gilt: JEDES einzelne System und Medium KANN irgendwann ausfallen oder nur mit unerheblich großem Aufwand wieder gelesen werden. Deshalb sind ALLE Ratschläge, die auf mehrere unabhängige und verschiedenartige Medien setzen, gegenüber EINER sichersten Lösung im Vorteil. Auf der SD-Card liegt ein Original, auf der Festplatte des Rechners liegt eine Arbeitskopie; bevor man beispielsweise ie SD-Card löscht, sollte man also die Bilder auf ein unabhängiges anderes Medium sichern. Das kann eine externe Festplatte oder RAID sein (ich nutze beispielsweise WD My Passport), das kann ein optisches Medium sein (ich nutze DVD-R, DVD-RAM und zur Zeit probehalber auch Blu-ray BD-R), das kann genausogut ein Dienstanbieter im Internet sein. Ich muß das "unabhängig" noch einmal betonen: ich arbeite professionell (und privat) eigentlich NUR mit RAID Systemen (und habe auch einige mit hunderten von Platten in Betreuung) - damit wird KEINE Datensicherung gemacht und auch keine Datensicherheit erhöht, WEIL ein solches System NICHT UNABHÄNGIG arbeitet. Es gibt aber EINEN Grund für RAID, das ist die gesteigerte Verfügbarkeit und Performance sowie der Schutz vor EINEM spontanen Festplattencrash. Ein beliebiger anderer Fehler (die machen ca. 80% aller Fälle von Verlusten aus - egal ob die Fehlerquelle vor oder in dem Computer sitzt) pflanzt sich unweigerlich fort und betrifft dann das ganze System: Daten futsch. Also: auch ein RAID ist NUR ein einziges System; mein Ratschlag: eine Kopie auf eine unabhängige Platte (extern, kann auch RAID sein) und eine Kopie auf ein anderes Medium (Band, CD, DVD, Blu-ray, MO, UDO). IMMER auf mehrere, unabhängige und bestenfalls Betriebssystemunabhängige Datenträger kopieren - alles andere ist Käse. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lupo Geschrieben 20. März 2010 Share #46 Geschrieben 20. März 2010 Aber bitte auch zu Ende zittieren! ...Ich picke mir mal Deinen Beitrag stellvertretend heraus. Offensichtlich beziehen sich alle zusammengetragenen Äußerungen auf "Raid 1 anstatt Datensicherung" Ich nutze das Raid 1 zusätzlich und ausschließlich zur Datensicherung. Viren, Stromausfall etc. während der Sicherung, dürfte wohl für jedes andere System auch ein Problem sein. Wenn mir jemand ein annähernd praktikableres System nennen könnte, würden sich die vielfältigen "Ja, aber" erübrigen. Das Bessere ist der Feind des Guten. @Leicanik Du hattest "ein RAID-System sei als Sicherung gerade nicht geeignet (im Zweifelsfall sei beides weg...)" zitiert. Darauf mein Antwort. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
fax Geschrieben 20. März 2010 Share #47 Geschrieben 20. März 2010 Ich nutze das Raid 1 zusätzlich und ausschließlich zur Datensicherung. Viren, Stromausfall etc. während der Sicherung, dürfte wohl für jedes andere System auch ein Problem sein. Wenn mir jemand ein annähernd praktikableres System nennen könnte, würden sich die vielfältigen "Ja, aber" erübrigen. Für den Privatgebrauch tut's auch eine einfache externe Festplatte. Wenn die hopps geht, hat man immer noch die Originaldateien auf dem Rechner. Also: auch ein RAID ist NUR ein einziges System; mein Ratschlag: eine Kopie auf eine unabhängige Platte (extern, kann auch RAID sein) und eine Kopie auf ein anderes Medium (Band, CD, DVD, Blu-ray, MO, UDO). Da gehen jetzt aber Datensicherung/Backup und Archivierung durcheinander. Bei einem Backup habe ich die Originale ja immer noch im Rechner auf der Festplatte, ich kann den Verlust eines Backupmediums für den Privatgebrauch normalerweise kurzfristig verschmerzen. Bei der Archivierung habe ich die Daten komplett auf ein externes Medium ausgelagert und kopiere sie mir zum Arbeiten etc. bei Bedarf zurück. Solche Medien müssen besonders pfleglich behandelt werden, alle paar Jahre mal umkopiert werden und doppelt vorhalten kann sicher auch nicht schaden. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
ixo Geschrieben 20. März 2010 Share #48 Geschrieben 20. März 2010 Hier geht eigentlich alles durcheinander. Was ist ein Backup? -> Ein Backup ist eine Folge von Sicherungen, die eine gewisse Historie ermöglicht. Üblicherweise kann damit der Zustand zu einem der gesicherten Zeitpunkte als Ganzes oder als einzelne Dateien zurückgesichert werden. Eine Kopie der Datei auf einer externen Festplatte (Band, was auch immer) bringt nicht viel. Beispiel: Es existieren 2 Platten (oder auch RAID, das bringt nichts im Sinne von Datensicherung, nur im Sinne von Verfügbarkeit). Die erste Platte beinhaltet die Originaldaten, auf der zweiten wird regelmäßig eine Kopie erstellt. Jetzt liegt auf der ersten Platte ein Dateisystemfehler vor, durch den z.B. 50% der Daten nicht mehr referenziert werden und diese Daten im folgenden durch Anlegen neuer Daten überschrieben werden (also wirklich physisch weg sind). Der Fehler fällt nicht weiter auf. Beim Kopieren der Daten auf die zweite Platte werden die durch den Dateisystemfehler natürlich nicht kopiert und sind auf der zweiten Platte auch nicht vorhanden, d.h. sie sind unwiederbringlich weg. Statt eines Dateisystemfehlers können die Dateien z.B. auch versehentlich gelöscht worden sein. Es ist also absolut notwendig, eine Historie zu haben, um noch auf einen Stand zurückgreifen zu können, an dem die betroffenen Dateien noch fehlerfrei vorhanden waren. mfg, ixo PS: Ich verwende dafür seit vielen Jahren (unter Linux) die Software storebackup (http://storebackup.org). Sie erkennt Doubletten, ob Dateien verschoben oder umbenannt wurden und speichert diese nur ein Mal (spart Platz und ermöglicht dadurch eine weitergehende Historie). Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lupo Geschrieben 20. März 2010 Share #49 Geschrieben 20. März 2010 Hier geht eigentlich alles durcheinander... ...Es ist also absolut notwendig, eine Historie zu haben, um noch auf einen Stand zurückgreifen zu können, an dem die betroffenen Dateien noch fehlerfrei vorhanden waren.... ...wenn ich das richtig interpretiere begann der Ablauf dieses Threads mit der Auflistung unterschiedlicher Medien und der jeweiligen Einschätzung auf Tauglichkeit und ging dann mit den "eigenen" Vorlieben der Nutzer weiter. Über die Art und Weise der jeweiligen Bakups wurde doch (noch) gar nicht gesprochen. PS: Bei meinen "wichtigen" Daten, privat und gewerblich, gibt es von jedem Monat ein Zip-File, welche auf unterschiedlichen Systemen mehrfach verfügbar bleiben. Völlig unabhängig von irgendwelcher übergeordneten Software. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
ixo Geschrieben 20. März 2010 Share #50 Geschrieben 20. März 2010 Über die Art und Weise der jeweiligen Bakups wurde doch (noch) gar nicht gesprochen. Naja, der Thread ist dem eigentlichen Thema ja sehr deutlich entglitten . . . Da viele so etwas lesen und meinen, die Lösung ihrer Probleme / Anforderungen zu finden, wollte ich auf etwas Essentielles hinweisen, auch wenn es nicht zum eigentlichen Thema passt. Gruß, ixo PS: Wie unbedarft viele sind, sieht man daran, dass sie wahrscheinlich einen (billigen) Hardware Raid Controler verwenden und sich dann fragen, wie sie wieder an ihre Daten im proprietären Format nach einem Defekt des Controlers (den es dann nicht mehr zu kaufen gibt) kommen können. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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