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Eine kompakte Info zu der Dynamik Geschichte Film/Sensor gibt es u.a. hier:

 

http://www.henner.info/hell.htm

 

Ein erheblicher Verlust von Film-Dynamik fand/findet anscheinend bei der Umsetzung vom Negativ auf Papier statt.

 

Wer betrachtet sich schon Negative :-)

 

 

Der Trick war (genau wie heute) die Tonwerte solange zu bearbeiten, bis sie aufs Papier passten ;)

 

 

(Stichwort abwedeln/nachbelichten)

 

 

Aber Papier wird in 1000 Jahren nicht so brilliant aussehen, wie ein gutes Dia ... drum habe ich Dias gemacht. (auch wenn man viel genauer arbeiten musste, weil das Dia halt das Endprodukt war und man nicht mehr im Labor tricksen konnte.)

 

 

Man darf aber nicht in die Falle gehen und Dynamikumfang und Kontrastumfang gleichsetzen ... denn der nutzbare Dynamikumfang eines Dias ist ziemlich ärmlich .... und je bunter und kontrastreicher der Film arbeitete, umso schlimmer ist es.

 

Der heute so hochgelobte Velvia war nur zu idealen Zeiten überhaupt sinnvoll einsetzbar, weil er so hart war, dass er gerade eine Handvoll Blendenstufen wiedergeben konnte ... und das darf man sich auch nicht wie heute vorstellen, denn wo man heute sogar bei einem JPG noch die Tiefen anheben kann, ist ein Dia halt (zumindest wenn man es für die Projektion nutzt) ein Original .. dunkel ist dunkel, hell ist hell ... mehr ist nicht. 

 

So ein Aufheller war früher viel wichtiger als heute :)

bearbeitet von nightstalker
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Dazu eine Frage an die, die sich damit auskennen: Zu Film-Zeiten gab es für Papierabzüge Spezialpapiere mit optischen Aufhellern, die dem Abzug zumindxest einen Teil der Brillianz des Dias zurückgaben. Werden solche Verfahren heute auch noch/wieder angewandt, oder ist das wegen der eingesetzten Druckverfahren nicht mehr möglich?

 

 

Öh ... also ich habe immer Cibachrome abziehen lassen, die wurden wirklich schön ...

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Ilfochrome

 

http://www.photoscala.de/Artikel/Das-Ende-von-Ilfochrome-Classic

 

 

 

 

Bis irgendwann "Digiprints" kamen, danach war Dia -> Papier kein Problem mehr.

 

(anfangs noch recht grob aufgelösst)

 

 

 

Bei eingescannten Dias sollte das aber alles kein Problem mehr sein, die kann man ja am Rechner entsprechend vorbereiten.

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Ich habe mal ne generelle Frage zur Bildqualität.

Ich habe hier eine E-M10 II + 12-40mm 2.8 Pro und bei Landschaftsfotos fällt mir auf, dass entfernte Strukturen ziemlich vermatscht aussehen. Als Beispiel nenne ich mal einen Wald, der in ca. 1km Entfernung kaum noch Struktur erkennen lässt.

Dagegen ist bei einer A7 + Canon FD 50mm auch in geschätzten 10km noch immer mehr Struktur im Wald zu erkennen als bei meiner Oly auf 1km.

Liegt das jetzt an den unterschiedlichen Sensorgrößen oder mache ich da vielleicht mit meiner Olympus irgendwo einen Fehler?

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Ich habe hier eine E-M10 II + 12-40mm 2.8 Pro und bei Landschaftsfotos fällt mir auf, dass entfernte Strukturen ziemlich vermatscht aussehen. Als Beispiel nenne ich mal einen Wald, der in ca. 1km Entfernung kaum noch Struktur erkennen lässt.

 

Ich würde generell empfehlen Fotos aus deutlich geringeren Entfernungen zu betrachten ... ;)

 

 

Liegt das jetzt an den unterschiedlichen Sensorgrößen oder mache ich da vielleicht mit meiner Olympus irgendwo einen Fehler?

 

Schwierig zu beurteilen - hast du Beispielbilder?

Beurteilst du RAWs oder JPGs?

 

Ich hätte jedenfalls keinerlei bilddetailseitige negative Kritik am 12-40/2.8.

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Soll auch keine Kritik sein. :-)
Ich beurteile da nur RAW. Ich hab mal ein Vergleich angehängt.

 

Links E-M10. Der Wald ist ca. 1km entfernt.

Rechts A7 und dort ist der Wald ungefähr 10km entfernt.

 

 

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Was soll man bei einem solchen Bild vergleichen? Interessant wäre dasselbe Bild mit unterschiedlichen Kameras aufgenommen. Und zwar mit gleicher ISO, Blende, Zeit und Brennweite (entsprechend der Sensorgrösse).

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Mit identischen Fotos von 2 Kameras kann ich leider nicht dienen. Sind übrigens 2 100% Ausschnitte.

Hab jedenfalls das Gefühl, dass die A7 feinere Strukturen besser darstellt als die Olympus. Vielleicht ist es ja auch nur Einbildung meinerseits. :-)

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Hab jedenfalls das Gefühl, dass die A7 feinere Strukturen besser darstellt als die Olympus. Vielleicht ist es ja auch nur Einbildung meinerseits. :-)

Nun ja es wäre nicht gut, wenn sich ein Sensor mit fast der vierfachen Fläche und deutlich höherer Auflösung nicht auf die Bildqualität auswirken würde. http://cameraimagesensor.com/size/#83,14,a

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Soll auch keine Kritik sein. :-)

Macht aber nichts, wenn es eine wäre. Kritik an sich ist ja nichts Negatives. ;)

 

 

Hab jedenfalls das Gefühl, dass die A7 feinere Strukturen besser darstellt als die Olympus.

Sofern diese feineren Strukturen, wie bei deinen beiden Beispielen, relativ dunkel/unterbelichtet ausfallen, kann die A7 dabei durchaus mehr Details zeigen bzw. mehr ("effektive") Tonwerte zur Verfügung stellen. Ich habe beim Bild der Oly den Eindruck, dass es zudem mit unnötig hohem ISO-Wert entstanden ist und beide Bilder, für eine anschliessende RAW-Entwicklung, ein gutes Stück weit großzügiger belichtet hätten werden können, um gerade in den dunkleren Bereichen nochmal deutlich mehr Reserven aufzuzeichnen.

 

Ich nutze übrigens selbst auch u.a. eine E-M5II und A7RII und könnte nicht behaupten, dass mFT bei "guter Belichtung" und einem Objektiv wie dem 12-40/2.8 auf Pixelniveau vergleichsweise an Bilddetails vermissen lässt.

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Soll auch keine Kritik sein. :-)

Ich beurteile da nur RAW. Ich hab mal ein Vergleich angehängt.

 

Links E-M10. Der Wald ist ca. 1km entfernt.

Rechts A7 und dort ist der Wald ungefähr 10km entfernt.

 

 

attachicon.gifP5180098.jpg

 

 

Naja, Matsch vs. Matsch .. einmal mit etwas Sonne, einmal ohne ... und die Farben des Grauschleiers unterscheiden sich auch etwas.

 

 

wobei ich der A7 durchaus zutraue mehr Details darstellen zu können, als einer mFT ... irgendwo müssen die Extrapixel ja wirken.

Die höhere Dynamik, die der Sensor aufzeichnen kann, würde wohl auch helfen, wenn er nicht mit Dunst kämpfen müsste.

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Vor allem würde ich mal aufhören, Bilder ständig in 100% zu vergleichen. Dafür mache *ich* keine Fotos. Ich schaue mir meine Bilder - wenn ich sie auf mich wirken lassen will - in Vollbildansicht an, dafür werden sie gestaltet. Und hierbei sollten die Unterschiede zwischen A7 und E-M10 vernachlässigbar sein, insbesondere wenn das O 2.8/12-40mm verwendet wurde.

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Ich frage mich wieder mal, was wird hier gezeigt: JPEG ooc mit welchen Einstellungen? Bearbeitete RAWs, in welchen Programmen/Parametern?

Das linke Bild von Cepe zeigt durch den Lichtsaum oberhalb des Waldes deutlich an, dass es bearbeitet wurde. Meine Bilder aus der E-M1 sind nicht so verrauscht. Cepe müsste schon mehr Infos liefern oder gleich Links zu Originaldateien, und mehr als geschätzte Entfernungen.

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Wg. EM10 und A7 Matsch... man sollte Äpfel mit Äpfeln vergleichen, z.b....

 

o ein 1000x1000 Pixel Crop

o äquivalente Blende

o jeweils 'Base ISO'

o 100% Blitzbelichtung oder jeweils 1/2000 Sek

o gleiches Motiv (also gleich gross auf 1000x1000) auf beiden Crops

 

... matschmässig dürfte es da ziemlich Null Unterschied geben...

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@tgutgu

 

Ich schaue ich mir Fotos außer beim Bearbeiten nie bei 100% an. Mir ist es halt aufgefallen, weil man ja doch ab und an mal reinzoomen muss. Normal auch nur f wie Vollbildmodus.

 

@flyingrooster

 

Nee, ist basis ISO, also 200. Hast aber recht, ich sollte mir mal angewöhnen etwas mehr zu belichten.

 

 

Würde ja gerne die beiden Raws hochladen, aber weiß nicht wo. Ich schaue mal nach.

bearbeitet von cepe
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Hoffe, dass es so funktioniert.

 

https://drive.google.com/folderview?id=0B-xn5SzIMuvyTHNHSjM4QWlWbGc&usp=sharing

 

 

btw. ich möchte jetzt keine ellenlange Sensordiskussion, sondern einfach nur wissen, ob es da Unterschiede geben kann.

Hat funktioniert. Ich habe beide runtergeladen und werde sie mir morgen mal genauer anschauen.

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was soll der Vergleich ergeben?

 

 

Dass bei dem einen Bild Sonne drauf war und blauer Himmel und bei dem anderen keine Sonne mehr und ein höherer Kontrast?

 

Gegenlicht vs. Seitenlicht?

 

Sorry, das kann man nicht vergleichen ... 

 

 

Aber zur Beruhigung, bei den Entfernungen kommt auch bei gleichen Bildern nichts sinnvolles raus, das geht alles im kontrastmildernden Dunst unter.

 

;) Es hat schon einen Grund, wieso sich die Pixelpeeper auf Ziegelmauern geeinigt haben ...

 

 

P.S. bei diesem Vergleich muss das DNG überlegen sein ... sieht man schon am Namen :D

bearbeitet von nightstalker
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[...]

Aber zur Beruhigung, bei den Entfernungen kommt auch bei gleichen Bildern nichts sinnvolles raus, das geht alles im kontrastmildernden Dunst unter.

 

;) Es hat schon einen Grund, wieso sich die Pixelpeeper auf Ziegelmauern geeinigt haben ... [...]

 

Das wäre eine Antwort mit der ich mich anfreunden könnte.

 

 

btw. den Witz mit dem DNG verstehe ich nicht. :D

 

bearbeitet von cepe
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Wisst Ihr, was ich toll finde?

 

 

Das .orf hätte man noch vor wenigen Jahren einfach löschen können, da wäre nichts mehr rausgekommen ...

 

 

Aber heute:

 

27044540802_b5bd70901c_b.jpgCepe_sBild_org by the Nightstalker, auf Flickr

 

26533878224_ea95db8da1_b.jpgCepe_sBild_DXO by the Nightstalker, auf Flickr

 

27139636415_a498ebc719_b.jpgCepe_sBild_NIK by the Nightstalker, auf Flickr

 

 

wird tatsächlich noch ein brauchbares Foto draus!

 

 

DAS ist es, worüber wir eigentlich sprechen sollten :) ... was hilfts ein paar Strukturen zu pixelpeepen, verglichen damit, dass man aus einer eigentlich kaputten Aufnahme, ein Bild machen kann.

 

(sowas ginge natürlich auch mit einem A7 Bild, aber da das mit dem Licht gemacht wurde und deshalb keine Rettung braucht, habe ich das nicht mit eingestellt)

 

Die Bilder sind natürlich privat getagged und können nur hier im Forum gesehen werden ;)

 

 

bearbeitet von nightstalker
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Hey echt klasse. :-)

 

Joa, die Fotos unserer E-PL2 wären am Arsch gewesen, wenn man es mal salopp sagen möchte.

Ich belichte manchmal einfach zu knapp, weil ich die tatsächliche Stimmung einfangen will. Dabei habe ich bislang immer vergessen, dass nachträgliches abdunkeln wohl besser wäre. Obwohl da mal schnell was ausgefressen sein kann.

Werde jedenfalls in Zukunft etwas mehr aufs Histogramm achten.

 

 

Meine Bearbeitung sieht sehr ähnlich aus.

P.S.: Hihi, die 1337 sehe ich ja jetzt erst. Hatte ich gar nicht drauf geachtet. :D

 

26840836520_1598d6b78d_h.jpg

spring mood by Christian Pigan, auf Flickr

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