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Ich mache gerne Langzeitbelichtungen bei Dunkelheit. Dabei nutze ich meine A6000, die kommt dann aufs Stativ.

 
Nun sagt man, dass Vollformatkameras Vorteile beim Rauschverhalten haben.
Und da kommt man ins Grübeln, so eine A7II wäre ja auch ganz nett :D
Da ja nicht nur die Kamera, sondern auch Objektive angeschafft werden müssen, und das Sparschwein sich nur ungern schlachten lässt, will ich mir auch sicher sein, dass ein Wechsel was bringen würde.
 
So, nun zurück zum Rauschverhalten. Wo genau liegen denn die Vorteile?
- Höherer Spielraum bei der ISO. Die ISO kann man bei Vollformat sicher höher drehen als bei APS-C
 
- Besseres Rauschverhalten bei gleicher ISO? Das ist für mich die entscheidende Frage. Wenn ich auf dem Stativ fotografiere, kann ich die ISO in der Regel unten lassen (z.B. ISO 100). Bringt mir hier der Wechsel zur A7II etwas? Vor allem die dunklen Bereiche sind ja anfällig fürs Rauschen. Sehen diese bei einer A7II besser aus als bei der A6000 bei gleicher ISO?
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Umso grösser der Sensor, umso grösser ist der Kontrastumfang in der gleichen Sensorgeneration. Die RAWs sollten auch mehr Reserven haben. Bei grösseren Sensoren kommen die Motive oftmals plastischer rüber.

Wie gross der Unterschied zwischen einer A6000 und einer A7x genau ist, weiss ich nicht.

Nach meiner Ansicht liegen die grössten Unterschiede zwischen KB und APS-C in den Reserven vom RAW.

bearbeitet von warmduscher
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Oder geht es Dir auch um die Aufhellmöglichkeit? Auch da bietet die A7II etwas mehr Spielraum.

Die leichten Vorteile der A7II sind aber sehr teuer erkauft...

 

Genau, ich fotografiere in RAW. Wenn man die dunklen Stellen dann nach oben zieht, da muss man schon behutsam mit den Reglern umgehen, da das Rauschen sonst schon gut sichtbar.

 

Aber das stimmt schon, der Vorteil ist schon teuer erkauft. Es ist ja nicht nur die Kamera, sondern auch die Objektive.

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Genau, ich fotografiere in RAW. Wenn man die dunklen Stellen dann nach oben zieht, da muss man schon behutsam mit den Reglern umgehen, da das Rauschen sonst schon gut sichtbar.

 

Aber das stimmt schon, der Vorteil ist schon teuer erkauft. Es ist ja nicht nur die Kamera, sondern auch die Objektive.

 

Ok, da hättest Du mit dem KB-Sensor eine Blendstufe mehr Spielraum in der Nachbearbeitung. Einen Test zum Nachbearbeitpotential hatte ich selbst mal hier eingestellt:

 

https://www.systemkamera-forum.de/topic/112103-zusammenhang-von-sensorgröße-dynamik-und-lichtempfindlichkeit/?p=1241851

 

Ich würde es aber auch vorher mit HDR-Techniken versuchen, also mindestens zwei unterschiedlich lang belichtete Aufnahmen übereinander zu legen. Damit gibt's nochmal deutlich mehr Spielraum und es kostet nichts.

 

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Danke euch für die Tipps und Hinweise.

Die werde ich jetzt erstmal abarbeiten ;-)

 

Eins stimmt schon: Wenn eine A7II gegenüber meiner A6000 einen Vorteil bietet, dann ist dieser ziemlich teuer erkauft. Die Kamera selbst ist schon kein Schnapper, und die Objektive hauen auch rein.

Aber ein gewisser "Habenwollen"-Faktor bleibt trotzdem  :cool:

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- Besseres Rauschverhalten bei gleicher ISO? Das ist für mich die entscheidende Frage. Wenn ich auf dem Stativ fotografiere, kann ich die ISO in der Regel unten lassen (z.B. ISO 100).

 

Ich gehe davon aus, das war dem TO bewusst... er fragte explizit nach gleichem ISO. Natürlich stimmt es, bei gleicher Schärfentiefe verdoppelt sich dann die Belichtungszeit.

bearbeitet von pizzastein
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Den Rauschvorteil gibt's aber nur, wenn du bei KB bei gleicher ISO bleiben kannst. Also entweder weniger Schärfentiefe oder doppelte Belichtungszeit.

 

Das ist mir schon bewusst.

Die Frage war, wie groß der Rauschvorteil durch KB ist. Und für mich muss ich dann noch entscheiden, ob der Vorteil es mir aus finanzieller Sicht wert ist.

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(...)

 

Aber das stimmt schon, der Vorteil ist schon teuer erkauft. Es ist ja nicht nur die Kamera, sondern auch die Objektive.

 

 

Das ist mir schon bewusst.

Die Frage war, wie groß der Rauschvorteil durch KB ist. Und für mich muss ich dann noch entscheiden, ob der Vorteil es mir aus finanzieller Sicht wert ist.

 

Je nach .... Objektiv kann es passieren, dass der schöne Vorteil futsch ist, weil die Tiefen keine Details mehr zeigen. Dann endet das Hochziehen im Einheitsduster.

 

Und dann noch dieses (wenn bei KB die ISO hochgesetzt werden muss, dann wird es mit der Dynamik nicht besser):

https://www.systemkamera-forum.de/topic/110114-%C3%A4quivalenz/page-10?do=findComment&comment=1128457

https://www.systemkamera-forum.de/topic/110114-%C3%A4quivalenz/page-12?do=findComment&comment=1128586

https://www.systemkamera-forum.de/topic/110114-%C3%A4quivalenz/page-16?do=findComment&comment=1130528

https://www.systemkamera-forum.de/topic/110114-%C3%A4quivalenz/page-11?do=findComment&comment=1128534

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=11483225#post11483225  ff.

 

Das Resümee von der Geschicht: Auch bei größeren Formaten die ISO so niedrig wie möglich niedrig halten, dann klappts auch mit den Reserven.

bearbeitet von wolfgang_r
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Theux,

wenn ich Serien Langzeitbelichtungen mit z.B. einer Focus Stacking Software (ich verwende FOCUS Projects 3 Pro) zusammenführe,

nimmt die Schärfe zu und die Spielräume der Nachbearbeitung werden deutlich größer (Lichter/Schatten).

 

Das könnte ebenfalls interessant sein:

C:\Program Files (x86)\DeepSkyStacker\DeepSkyStacker - Free.htm

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Niedrige ISO ist betreffs Rauschen immer von Vorteil. Man könnte es auch eine Binsenweisheit nennen. Tja und lichtstarke Objektive sind in diesem Fall wie auch ein IBIS oder OIS auch von Vorteil. Wie gesagt Binsen....

 

Nun zum Sensorformat: Bei der A 7 R II empfiehlt sich bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich unter zu belichten. Im RAW Konverter kann man das gut hochziehen. Das Rauschen hält sich dann zumindest in Grenzen. Mit meiner E-M1 und auch mit der Fuji X-T1 gelingt das nicht in diesem Maße. Mit der Fuji allerdings noch besser als mit der E-M1. Könnte mit der Sensorgröße zu tun haben     ;)

 

bearbeitet von Gast
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Um die ursprüngliche Frage zu beantworten - Lustigerweise habe ich gerade gestern mit einem Freund genau das getestet: Er hat eine A7II und ich eine A6000 - es ging dabei nur um das Rauschen - Fazit, wie schon von anderen gepostet:

Wo zum Beispiel die A7II mit ISO 1600 auskommt, muss man mit der A6000 auf 3200 gehen usw. um gleiche Zeit und Blende einsetzen zu können. Also in etwa immer die halbe ISO-Zahl. Wenn man die gleiche ISO verwendet und sich dann das Rauschen der beiden Kameras ansieht (die gleichen MP haben sie ja), dann stellt man fest, dass der kleinere Chip etwas stärker rauscht, was etwas körniger aussieht.

Fazit: Natürlich bessere Lichtempfindlichkeit und weniger rauschen mit der Vollformat-Kamera, was sich aber nur im low-light Bereich auszahlt, wenn aus der Hand geschossen wird. Wenn man ein Stativ benutzt, ist ein Wechsel m.E. zu teuer erkauft. Und das System wird ja auch merklich größer und schwerer...

Ich bleibe gern bei meiner A6000 und meinen Lieblingsobjektiven (SEL 35/1.8 OSS (low-light, Portrait), Sigma 30/2.8 (Schärfe, Portrait), SEL 16-70/4 OSS (Allround), SEL 10-18/4 OSS (Landschaft, Architektur) ) :)

bearbeitet von Doc_M
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