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Wenn ich mich richtig erinnere, gehörst Du selbst zur Gruppe der Nichtkochenden?

 

Wir sollten eine Selbsthilfegruppe der Kochsendungszuschauer aufmachen.

 

Und tatsächlich erwarte ich von der SL zwingend, dass sie Pixelpeeper-Diskussionen standhält, vor allem das Standardzoom. Das muss immerhin nur 24 MP bedienen.

 

Ich koche gern, mit guten Zutaten, die nicht aus dem Supermarktregal sind.

So wie mir in der Kueche als Hobbykoch, eines Tages ein suendhaft teures japanisches Kochmesser herkommt,

so muss es auch irgend wann mal eine Leica fuer die Fotografie sein.

Denn was Spass macht zaehlt und mir macht Qualitaet spass, auch wenn in dem einen oder anderen nicht-Leica Gehaeuse noch ein Pixel oder zwei mehr versteckt sind.

bearbeitet von Sony Beach
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Ich würde mal sagen: wenn jemand diese Kamera möchte, dann soll er zuschlagen, allerdings müsste er mir gut darlegen, wieso, damit ich ihn ernst nehmen kann.

 

Wenn einer Geld und Kameras genug und Spaß an der SL hat, ist das Grund genug für den Kauf.

 

Ich glaube nicht, dass SL-Käufer besonderen Wert darauf legen, von Dir ernst genommen zu werden.

 

Sich lustig machen über Käufer einer selbst unerreichbaren Kamera ist nicht lustig. Das riecht nach dem von Dir verneinten Neid.

bearbeitet von Kleinkram
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Was ein Glück, dass es mehrere Testplattformen gibt! So kann sich jeder den passenden Beitrag nehmen und ihn dem Ignoranten, der andere Tests liest, als natürliche Wahrheit präsentieren.

 

Kann es sein, dass Forumer bei der SL dpreview zitieren und das Portal bei anderen (eigenen) Kameras als unprofessionell bezeichnen?

bearbeitet von Kleinkram
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Ich würde mal sagen: wenn jemand diese Kamera möchte, dann soll er zuschlagen, allerdings müsste er mir gut darlegen, wieso, damit ich ihn ernst nehmen kann.

 

Wenn ich mein Vorhaben umsetzen kann, und eines Tages dann an der Leica-Verkaufstheke stehe,

dann freue ich mich inbruenstig, wenn einer da steht und sagt ich muesse ihm darlegen, wieso ich mir diese Kamera kaufe,

damit er mich ernst nehmen koenne. :lol:

 

Ich hoffe im Leica-Laden haben sie einen Darkroom fuer die Faelle, wo ihre Kunden, den Nichtkunden erklaeren muessen,

wieso sie sich die Kamera kaufen. ;)

bearbeitet von Sony Beach
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Wenn ich mich richtig erinnere, gehörst Du selbst zur Gruppe der Nichtkochenden?

 

Wir sollten eine Selbsthilfegruppe der Kochsendungszuschauer aufmachen.

 

Und tatsächlich erwarte ich von der SL zwingend, dass sie Pixelpeeper-Diskussionen standhält, vor allem das Standardzoom. Das muss immerhin nur 24 MP bedienen.

 

Hat denn schon jemals ein waschechter pixelpeeper eine Leica gekauft? Die Käufer sind doch meist motivorientierte Schöngeister. Gut genug für diese ist gut genug.

 

Ob sie picelkeeper Diskussionen standhält, interessiert pixelpeeper. ;-)

Leica Käufer und damit auch den Hersteller weniger. Bei denen darf oder sollte sie nicht auffällig durchfallen und das tut die SL ja auch nicht. Die Objektivqualität ist vermutlich bedeutender, als Detailunterschiede auf dpreview Testcharts, die manche nicht einmal reproduzierbar identifizieren können.

 

Eine Kamera, unterschiedliche Bewertergruppen, die keinen Konsens finden werden. Ich glaube, daran wird niemand etwas ändern können.

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Ich kaufe mir sowieso keine Kamera nach den Charts von Amazon.

Da koennte ich auch auf Mediamarkt, Saturn, etc. hoeren....die bewerten das gut, was weg muss. :D

Die SL duerfen diese Internet-Dealer die den Allerniedrigstlohnsektor vertreten, wohl noch nicht verkaufen. ;)  So siehts aus!

 

bearbeitet von Sony Beach
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Man wird sehen, wie die Mietmäuler von Leica zur Verfügbarkeit mit ihren Jubelarien den Absatz zu befeuern versuchen werden. Und traumhaft schöne Bilder von den minimalistischsten Locations der Welt, die sie auf Firmenkosten mit Firmenequipment produzieren durften, von ihren YT-Channels herabregnen lassen.

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Man wird sehen, wie die Mietmäuler von Leica zur Verfügbarkeit mit ihren Jubelarien den Absatz zu befeuern versuchen werden. Und traumhaft schöne Bilder von den minimalistischsten Locations der Welt, die sie auf Firmenkosten mit Firmenequipment produzieren durften, von ihren YT-Channels herabregnen lassen.

Willst du Leica verbieten Werbung zu machen?

Das tun doch alle anderen auch. 

Im Vergleich zum Werbeaufwand z.B. der Apple Produktpalette, ist das was Leica macht, verschwindent gering.

Auch Canon und Sony ruehren bei weitem staerker als Leica ihre Werbetrommeln auf Firmenkosten, die der Kunde anschliessend ausgleichen darf.

bearbeitet von Sony Beach
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Ich will niemandem verbieten Werbung zu machen, nur ist sie leider unglaubwürdig. Was die anderen machen ist eine andere Geschichte für einen anderen Thread.

Du musst es ja nicht glauben, kaufst doch sowieso keine Leica.

Wenn die Firma und ihre Werbung so unglaubwuerdig waere, haette sie nicht diesen Kundenstamm.

bearbeitet von Sony Beach
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Stell bei dpreview halt mal 2 Blenden Abstand ein und scroll mal über den kompletten Musteraufbau - die Canon sieht immer noch nicht schlechter aus als die Sony.

dpreview kommt übrigens auch zu der Meinung, dass die A7ii deutlich stärker rauscht als die 6D (Abwertung im A7ii Review).

 

DXO kommt vermutlich deswegen zu Gleichstand, weil der Bereich, ab dem der Canon Sensor "wegbricht" vermutlich in die Kennzahlberechnung mit einfließt - schon ist der Iso Vorsprung futsch.

 

Hier nun die zwei Stufen Unterschied. Ich sehe bei Canon eine deutlich stärkere Körnigkeit trotz kleinerer Darstellung:

 

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Wie auch dpreview würde ich sagen, die A7II rauscht mehr als die 6D. Nur kann ich Deine 2 Stufen absolut nicht nachvollziehen.

 

Der Wert von DXO bezieht sich auf ca. ISO 2400 ("Thus low-light ISO is the highest ISO setting for a camera that allows it to achieve an SNR of 30dB while keeping a good dynamic range of 9 EVs and a color depth of 18bits.").

 

Mit Deiner Aussage von 2 Blendstufen stellst Du Dich gegen zwei anerkannte Testseiten. So eine steile These verlangt nach guter Unterstützung durch Daten.

bearbeitet von pizzastein
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Hier nun die zwei Stufen Unterschied. Ich sehe bei Canon eine deutlich stärkere Körnigkeit trotz kleinerer Darstellung:

 

attachicon.gifrauschen canon sony.jpg

 

Wie auch dpreview würde ich sagen, die A7II rauscht mehr als die 6D. Nur kann ich Deine 2 Stufen absolut nicht nachvollziehen.

 

Der Wert von DXO bezieht sich auf ca. ISO 2400 ("Thus low-light ISO is the highest ISO setting for a camera that allows it to achieve an SNR of 30dB while keeping a good dynamic range of 9 EVs and a color depth of 18bits.").

 

Mit Deiner Aussage von 2 Blendstufen stellst Du Dich gegen zwei anerkannte Testseiten. So eine steile These verlangt nach guter Unterstützung durch Daten.

 

Ok, sagen wir 1.5 Blendendstufen. Geh bei der Sony auf Iso 400 (das ist die Schwelle, ab der sie deutlich an Qualität verliert und letztlich der Einstieg in den Iso-Bereich, der mich in der Praxis am meisten interessiert), dann ist die Canon bei Iso 800 immer noch besser, und bei Iso 1600 etwas schlechter. Es kann durchaus sein, dass bei Iso 2400 der Abstand anders ist, aber dieser Bereich ist für mich allenfalls als "Notfallszenario" von Bedeutung, mich interessiert der Iso-Bereich, in dem die Kamera nur wenig an Qualität verliert, und der ist bei der A7 bereits bei 640 zu Ende, bei der Canon erst bei 1600. 

 

Dazu kommt, was ich aber jetzt nicht belegen kann, dass die Canon RAWs in diesem Bereich leichter zu entwickeln sind (mit LR), was die gewünschte Farbabstimmung betrifft. Letzteres sind Erfahrungswerte, von mir nicht belegbar, aber ich möchte sie einfach als Hinweis für diejenigen hier einbringen, die sich für beide Sensoren interessieren und beispielsweise dann auch mit den entsprechenden Kameras "richtige Bilder" schießen können.

 

Es ist mir generell noch nie ganz leicht gefallen, einen in der Praxis beobachteten Unterschied in Labortests eindeutig zu verifizieren: Die in den Testtafeln ersichtliche Differenz im Rauschverhalten der Sensoren etwa macht sich in der Praxis noch viel stärker bemerkbar. Zwar kann man nun sagen: 1 Blende Test ist wie 1 Blende Praxis. Der Unterschied ist halt der, dass zu realen Aufnahmen das tatsächlich erlebte Bild als Vergleichsmaßstab fungieren kann, was die speziellen Fähigkeiten der Sensoren noch betont - immerhin reagiert unsere komplette Wahrnehmung (sehen, hören, tasten usw.) sehr empfindlich auf Unterschiede, und genau das macht sich bemerkbar, wenn wir "real life" Bilder von Motiven vor uns haben, die als Erinnerungen in unseren Köpfen noch lebendig sind.

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Dazu kommt, was ich aber jetzt nicht belegen kann, dass die Canon RAWs in diesem Bereich leichter zu entwickeln sind (mit LR), was die gewünschte Farbabstimmung betrifft

Dem stimme ich zu, die Farbabstimmung in LR ist für Canon besser gelöst als für Sony. Für mich immerhin ein Grund, zu einem anderen Konverter zu wechseln.

 

Eine Sache fällt mir noch zum Rauschen ein: Sony neigt zum leichten Unterbelichten und wenn man nicht gegensteuert, müssen die Bilder in der Nachbearbeitung oft aufgehellt werden. Vielleicht ist das eine Erklärung für das stärker wahrgenommene Rauschen.

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Eine Sache fällt mir noch zum Rauschen ein: Sony neigt zum leichten Unterbelichten und wenn man nicht gegensteuert, müssen die Bilder in der Nachbearbeitung oft aufgehellt werden. Vielleicht ist das eine Erklärung für das stärker wahrgenommene Rauschen.

 

Ein wichtiger Hinweis, denke ich.

 

Aber um an den Ausgangspunkt der Diskussion zurückzukommen: Begonnen habe ich diese Vergleiche quasi als Kompensation, weil der Canon Sensor von manchen schon vollständig abgeschrieben gilt. Dem kann ich nicht zustimmen. Wer zwischen  einer A7 und einer Canon KB-DSLR schwankt, sollte nach ganz anderen Gesichtspunkten entscheiden, allen voran ob Spiegellos oder DSLR. Mit beiden Sensoren wird man hervorragende Bilder machen können.

 

Und zuletzt, um die Kurve zum Thread zu kriegen, im Vergleich zu den SL Laborbildern (https://www.systemkamera-forum.de/topic/112839-leica-setzt-neuen-meilenstein-digitale-leica-sl-vorbild-für-beste-bedienbarkeit/?p=1241138), wäre ich geneigt zu sagen: Nicht allzu wichtig nehmen. Wenn ich einen Schatten um 6 Blendenstufen aufhellen muss, kann ich mich um Falle des Sony Sensors zwar am niedrigsten Rauschanteil erfreuen, aber sonst ist doch in diesem Bereich keine verwertbare Information mehr enthalten - alle Bildbeispiele, die ich zu diesem Thema bislang gesehen habe, hätte ich an genau diesen Stellen abgedunkelt, um wenigstens noch das Gesamtbild zu retten.

 

Auch hier meine ich: Wer sich für die SL interessiert, sollte sich von diesen Vergleichen nicht abschrecken lassen. Nur weil sich ein Sensor bei Aufhellung um 6 Blendenstufen gutmütig verhält ist noch lange nicht gesagt, dass er dies bei "normalen" Aufhellungen (2-4 Blenden) auch ist. Und umgekehrt: Wer im 6-Blenden-Test verliert, kann im "sichtbaren Bereich" dennoch als Gewinner vom Platz gehen.

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Die beste Werbung für Leica und höchstwahrscheinlich der einzige Grund, warum heutzutage überhaupt noch jemand eine Leica kauft, liegt rund 90 Jahre zurück, als sich Leitz 1924 entschloß, die Barnack'sche Erfindung in Serie zu bauen. Über viele Jahrzehnte hinweg hat Leica seinen innovativen, technischen Mythos mit feinmechanisch und optisch äußerst hochwertiger und präziser Fertigung begründet. In diesen Jahren war Leica keine designgetriebene sondern eine äußerst technikgetriebe Firma, die mit teilweise sogar grotesk-häßlichen Lösungen (bizarre Adaptervielfalt, Visoflex, Objektivköpfe an Metallschneckengängen, Zwischenringsammelsurium usw) geglänzt hat. Diese Kameras wurden eher von technikverliebten Kunden gekauft, die gerade diese Unzahl von Adapterlösungen schätzten. Daneben blieb natürlich als Kern die Messsucher Leica mit klassischen 35-50-90mm-Objektiven als überragende, kompakte, zuverläßige und präzise Reportagekamera.

Mit dem Einzug der Digitalzeit endete dieses Kontinuum. Leica hat sich mangels digitaltechnischer Kompetenz clever zum Design- und Lifestyleproduzenten gewandelt, der den absolut zu Recht begründeten Technikmythos von einst intensiv vermarktet ohne dass dieser Mythos in der Digitalzeit noch eine besondere Relevanz besitzt. Früher war unter den Gehäusen eine Präzision, die Benchmark war, heute wird digitale Alltagstechnik (van anderen erfunden/entwickelt/gebaut) von hochwertigenen Gehäusen umhüllt. Dafür sind die Marken-Mythos-Aufschläge so hoch wie noch nie zuvor in der langen Geschichte des Unternehmens.

Prima, wenn Leica dafür noch einen solventen Kundenstamm bedienen kann. Nur soll man nicht so tun als sei Leica im Zeitalter der Digitalfotografie technisch Benchmark oder von irgendeiner Relevanz für die Entwicklung/Fortentwicklung der Digitalfotografie

bearbeitet von Viewfinder
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Nur soll man nicht so tun als sei Leica im Zeitalter der Digitalfotografie technisch Benchmark oder von irgendeiner Relevanz für die Entwicklung/Fortentwicklung der Digitalfotografie

Wer ist denn schon Benchmark?

Diejenigen, die auf tolle Kamera machen, aber alles was ihre Kamera ausmacht bei Sony einkaufen?

Oder die anderen, die selbst am Sensor herumbasteln und ewig auf dem selben schlechten Dynamiklevel herumholpern? 

Oder die mit dem kleinen Sensor, mit allen Nachteilen?

 

Leica versteht sich bestimmt nicht als technische Benchmark obwohl sie auch da immer wieder ueberraschen, 

wie jetzt bei der SL mit dem besten EV den man derzeit kaufen kann. Quasi von O auf 100 besser als alle anderen die da schon laenger mit herumfummeln.

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(...)

 

Es ist mir generell noch nie ganz leicht gefallen, einen in der Praxis beobachteten Unterschied in Labortests eindeutig zu verifizieren: Die in den Testtafeln ersichtliche Differenz im Rauschverhalten der Sensoren etwa macht sich in der Praxis noch viel stärker bemerkbar. Zwar kann man nun sagen: 1 Blende Test ist wie 1 Blende Praxis. Der Unterschied ist halt der, dass zu realen Aufnahmen das tatsächlich erlebte Bild als Vergleichsmaßstab fungieren kann, was die speziellen Fähigkeiten der Sensoren noch betont - immerhin reagiert unsere komplette Wahrnehmung (sehen, hören, tasten usw.) sehr empfindlich auf Unterschiede, und genau das macht sich bemerkbar, wenn wir "real life" Bilder von Motiven vor uns haben, die als Erinnerungen in unseren Köpfen noch lebendig sind.

 

 

Hans

 

"In der Praxis" hängt vieles auch von der Art der Bildbearbeitung und vom Werkzeug ab, wie weit sich etwas bei welchem Werkzeug in welchen Bildbereichen auswirkt, auch zusätzlich noch ggf. in welcher Kombination Bildbearbeitungsparameter eingesetzt werden. Das sind alles Aspekte, die kein Test berücksichtigen kann. Also ist es gut möglich, dass eine Canon 6D sich bei Deiner Arbeitsweise "gutmütiger" verhält als es die Tests vermuten lassen.

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 Also ist es gut möglich, dass eine Canon 6D sich bei Deiner Arbeitsweise "gutmütiger" verhält als es die Tests vermuten lassen.

 

Ist das jetzt eine diplomatische Umschreibung für einen Grobmotoriker der Bildverarbeitung?   :D    

 

Und die Qualifikation der 6D eher als "Ackergaul", dem selbst übelste Behandlung nichts aus macht, im Vergleich zum A7-Rennpferd?

 

 

Danke, das merk ich mir . .  .     ;)

 

 

Hans

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Prima, wenn Leica dafür noch einen solventen Kundenstamm bedienen kann. Nur soll man nicht so tun als sei Leica im Zeitalter der Digitalfotografie technisch Benchmark oder von irgendeiner Relevanz für die Entwicklung/Fortentwicklung der Digitalfotografie

 

 

Man kann sagen was man will, aber im Falle eines Falles ist man als 'normaler' Kunde bei Leica immer noch am besten aufgehoben.

Ich glaube schon, dass man im Canon oder Nikon Profiservice auch alles blitzschnell und kulant repariert bekommt, aber als normaler Konsument zieht man bei den Elektronikgiganten immer den kürzeren und erhält teils ganz befremdliche Antworten, wenn es um die Inanspruchnahme von Garantieleistungen geht.

 

Bei Leica erkennt man Produktprobleme an und schafft kulante Lösungen für die betroffenen Kunden. Auch wenn es Qualitätsmängel gab oder auch aktuell geben sollte, kann man sich sicher sein, dass Leica sich kümmert. 

 

Ich finde schon, dass ich hier einen Punkt gefunden habe, in dem man Leica als benchmark im Kreis der Hersteller von Digitalkameras einordnen kann.

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Die beste Werbung für Leica und höchstwahrscheinlich der einzige Grund, warum heutzutage überhaupt noch jemand eine Leica kauft, liegt rund 90 Jahre zurück, als sich Leitz 1924 entschloß, die Barnack'sche Erfindung in Serie zu bauen. Über viele Jahrzehnte hinweg hat Leica seinen innovativen, technischen Mythos mit feinmechanisch und optisch äußerst hochwertiger und präziser Fertigung begründet. In diesen Jahren war Leica keine designgetriebene sondern eine äußerst technikgetriebe Firma, die mit teilweise sogar grotesk-häßlichen Lösungen (bizarre Adaptervielfalt, Visoflex, Objektivköpfe an Metallschneckengängen, Zwischenringsammelsurium usw) geglänzt hat. Diese Kameras wurden eher von technikverliebten Kunden gekauft, die gerade diese Unzahl von Adapterlösungen schätzten. Daneben blieb natürlich als Kern die Messsucher Leica mit klassischen 35-50-90mm-Objektiven als überragende, kompakte, zuverläßige und präzise Reportagekamera.

Mit dem Einzug der Digitalzeit endete dieses Kontinuum. Leica hat sich mangels digitaltechnischer Kompetenz clever zum Design- und Lifestyleproduzenten gewandelt, der den absolut zu Recht begründeten Technikmythos von einst intensiv vermarktet ohne dass dieser Mythos in der Digitalzeit noch eine besondere Relevanz besitzt. Früher war unter den Gehäusen eine Präzision, die Benchmark war, heute wird digitale Alltagstechnik (van anderen erfunden/entwickelt/gebaut) von hochwertigenen Gehäusen umhüllt. Dafür sind die Marken-Mythos-Aufschläge so hoch wie noch nie zuvor in der langen Geschichte des Unternehmens.

Prima, wenn Leica dafür noch einen solventen Kundenstamm bedienen kann. Nur soll man nicht so tun als sei Leica im Zeitalter der Digitalfotografie technisch Benchmark oder von irgendeiner Relevanz für die Entwicklung/Fortentwicklung der Digitalfotografie

 

Da behaupte ich glatt das Gegenteil. Gerade Leica benötigt, relativ gesehen, wohl eher am wenigsten Werbung gerade weil sie nach wie vor Qualitäten hat, die dem Mythos gerecht werden. Das ist ja genau der Punkt: sie haben sich nicht dazu verleiten lassen im Zeitalter der schnellen und kurzen Produktzyklen zumindest bei einem Teil ihrer Produkte (also diejenigen, die keine Panasonic Klone sind), auf die Tugenden Robustheit, wertige Materialen, gute mechanische Qualität auch weiterhin wert zu legen, aucn wenn das den Preis in die Höhe treibt.

 

Dass sie bei der Elektronik und allgemein bei den Komponenten, die dazu gekauft werden müssen, nicht immer ganz am technisch aktuell Besten sind, ist auch klar. Es zeigt aber auch, dass die Kunden das auch nicht unbedingt haben wollen, sondern dass die Eigenschaften, für die Leica steht, ihnen mindestens genauso wichtig sind. Deswegen gibt es bei den Leica "Originalen" auch keine billigen Plastikgehäuse und keine preiswerte Objektivlinie.

 

Was Leica mMn. am "falschesten" macht, ist das Abweichen von bewährten Bedienkonzepten, was eher irritiert als hilft.

 

Mit "Lifestyle" hat das nichts zu tun. Einen technischen "Mythos" gab es bei Leica übrigens nie. Technisch war Leica wohl nie führend. Der Mythos hat sich eher aus der mechanischen und optischen Qualität geschöpft und zwar so überzeugend, dass es niemals wirklich großer Werbung bedurfte. Der tollste Sensor macht schlapp, wenn das Objektiv nichts taugt, nicht präzise genug gefertigt ist oder das Gehäuse bei der Maßhaltigkeit Probleme hat. Dass nicht jedes Leica Produkt dem Mythos gerecht wurde und wird, spielt dabei kaum eine Rolle. Auch andere etablierte Hersteller leisten sich Patzer, die aber nicht selten weitaus schlimmer ausfallen. Einer dieser Patzer wird hier ja gerade in anderen Threads diskutiert und auch Leica war nicht frei davon (selten aber beim Thema Robustheit).

bearbeitet von tgutgu
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Ist das jetzt eine diplomatische Umschreibung für einen Grobmotoriker der Bildverarbeitung?   :D    

 

Und die Qualifikation der 6D eher als "Ackergaul", dem selbst übelste Behandlung nichts aus macht, im Vergleich zum A7-Rennpferd?

 

 

Danke, das merk ich mir . .  .     ;)

 

 

Hans

 

 

 

Ist die 6D, nicht speziell Deine, sondern allgemein, eigentlich eine hässliche Kamera, dass Du sie uns nicht zeigen möchtest? Mach doch mal ein Foto von ihr. Ich weiss echt nicht, wie ich sie einordnen soll. Eine 5Diii kenne ich, aber die 6D ist unbekanntes Land. Ist die 6D die aktuellste Canon KB-DSLR?

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Ist die 6D, nicht speziell Deine, sondern allgemein, eigentlich eine hässliche Kamera, dass Du sie uns nicht zeigen möchtest? Mach doch mal ein Foto von ihr. Ich weiss echt nicht, wie ich sie einordnen soll. Eine 5Diii kenne ich, aber die 6D ist unbekanntes Land. Ist die 6D die aktuellste Canon KB-DSLR?

 

Ja, sie ist in der Tat eine häßliche Kamera, mit Rundbuckel oben drauf, so häßlich, dass nicht mal Diebe danach greifen - welcher moderne Dieb klaut heute noch eine (nahezu unverkäufliche) DSLR     ;)

 

Ist das Einsteigermodell, unterhalb der 5D angesiedelt.

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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