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Als A7-"Anfänger" bitte ich um Hilfe.

Im Thread zur allgemeinen. systemübergreifenden Nutzung von JPEG und/oder RAW tummeln sich zwar zahlreiche "Fachleute" und diskutieren Pro und Kontra RAW (überwiegend PRO), aber zur Beantwortung folgender Frage fühlt sich leider keiner so recht zuständig, da diese möglicherweise nur SONY-Kameras betrifft. Darum hier noch einmal meine Frage.

Ich hatte seit der ersten Nutzung meiner A7 vor ein paar Wochen nur JPEG "Extra Fein" eingestellt und dann testweise auf RAW & JPEG geändert. Dabei stellte ich aber verwundert fest, dass die JPEG-Bilder statt vorher in "Extra Fein" nur noch in der geringeren "Fein"-Qualität gespeichert werden. Die Dateigröße ist ca. auf die Hälfte reduziert.

In der Sony-Anleitung zur A7/A7R lese ich auf Seite 44:
Wenn Sie [Handgeh. bei Dämm.] oder [Anti-Beweg.-Unsch.] mit [RAW & JPEG] wählen, wird die Bildqualität vorübergehend auf [Fein] eingestellt.

Das verstehe ich so, dass nur in diesen beiden Fällen die JPEG-Qualität auf "Fein" reduziert wird, in allen anderen aber bei "Extra Fein" bleiben müsste. Ich habe aber keine der beiden o.g. Optionen aktiviert.

Weitere Hinweise zur Reduzierung auf "Fein" finde ich in der Anleitung leider nicht. Aber was sonst soll im obigen Text "vorübergehend" bedeuten?

Muss ich, um JPEG in der optimalen Qualität "Extra Fein" zu bekommen, zwangsläufig auf RAW verzichten oder etwa bei jedem einzelnen Foto die Einstellungen ändern? Das erscheint mir irgendwie unlogisch, zumal dies im oben erwähnten systemübergreifenden Thread - trotz inzwischen annähernd 900 Postings - niemals erwähnt wird. Habe ich da evtl. irgendeine versteckte Option übersehen oder handelt es sich um einen Defekt meiner A7?

Kann es an der Firmware-Version liegen? Bei meiner A7 ist Ver 1.10 installiert. Bei Sony scheint es zur Zeit aber keine neuere Version zu geben.

Ich habe jetzt erst mal wieder auf "JPEG Extra Fein" eingestellt, obwohl ich so bewusst auf "RAW" verzichte. Aber vielleicht bekomme ich von euch ja bald einen brauchbaren Tipp, wie ich beide Formate gleichzeitig, beide aber auch in optimaler Qualität, speichern kann.

Danke!

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Deine Frage kann ich Dir auch nicht beantworten, da ich eine A7s habe und außerdem selbst nur RAW fotografiere // aber einen kleinen Denkanstoß:

Das extra feine JPG brauchst Du doch nur, wenn Du das Bild in möglichst optimaler Qualität ausdrucken möchtest, für nahezu alle anderen Anwendungen sollte Dir die feine Qualität doch locker reichen. Sobald Du anfängst zu verkleinern zb ist der Vorteil eines extra feinen JPGs schon hin und es würde Dir außer Speicherplatz zu belegen nicht wirklich helfen.

Wenn Du allerdings möglichst optimal printen möchtest, solltest Du eh in RAW fotografieren - und dann brauchst Du wie gesagt auch kein extra feines JPG ;)

 

Warum möchtest Du nicht in RAW knipsen? Mir würde dazu kein einziger vernünftiger Grund einfallen...???

bearbeitet von deep_dark_blue
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Warum möchtest Du nicht in RAW knipsen? Mir würde dazu kein einziger vernünftiger Grund einfallen...???

 

Danke für die prompte Antwort.

 

Ich möchte schon - zusätzlich - auch RAW speichern, aber trotzdem auf das JPEG (Extra fein) nicht verzichten. Direkte Vergleiche haben ergeben, dass die JPEG (Extra fein) sich vom RAW kaum unterscheiden. Eher scheinen mir die JPEG's sogar näher an der Wirklichkeit oder entsprechen eher meinem persönlichen Geschmack. Warum soll ich mir dann wirklich die Mühe der RAW-Nachbearbeitung machen.

 

In Einzelfällen halte ich es aber durchaus für denkbar, dass doch mal Fotos dabei sind, bei denen auch ich eine Nachbearbeitung für angebracht halte. Und dies soll ja bei RAW komfortabler oder weitgehender möglich sein als bei JPEG. Ich würde darum "JPEG (Extra fein) & RAW" auf jeden Fall der Einstellung "RAW & JPEG (fein)" vorziehen.

 

Ist in der Kombination bei meiner A7 allerdings JPEG (Extra fein) grundsätzlich nicht möglich, würde ich - nach derzeitigem Kenntnisstand - auf RAW komplett verzichten und - falls in Einzelfällen erforderlich - das JPEG-Foto entsprechend nachbearbeiten.

 

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Kann nur für Oly sprechen... hier gibt es zwischen LargeFine und LargeSuperFine keinen sichtbaren Unterschied... und wenn man vorhat, das Bild zu bearbeiten, dann... (siehe meine Signatur)...

 

LargeSuperFine wurde lediglich für die RAW-Verweigerer eingeführt, damit diese notfalls ein JPG via EBV vergewaltigen können.

 

Falls es bei der A7 ähnlich ist, wäre m.E. RAW + Fein 'vernünftiger' als komplett auf das RAW zu verzichten....

bearbeitet von kirschm
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Wenn dir die JPG's gefallen und du nur selten oder nur wenig nachbearbeitest, bleib dabei. Wenn du ängstlich bist, dass du dir etwas vergibst und womöglich besser als die JPG Engine glaubst zu performen, oder gern vorm Rechner sitzt, nimm RAW. [emoji2][emoji3][emoji12]

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Kann nur für Oly sprechen... hier gibt es zwischen LargeFine und LargeSuperFine keinen sichtbaren Unterschied... und wenn man vorhat, das Bild zu bearbeiten, dann... (siehe meine Signatur)...

LargeSuperFine wurde lediglich für die RAW-Verweigerer eingeführt, damit diese notfalls ein JPG via EBV vergewaltigen können.

Falls es bei der A7 ähnlich ist, wäre m.E. RAW + Fein 'vernünftiger' als komplett auf das RAW zu verzichten....

 

Danke, es ist natürlich - gerade bei einer solchen Entscheidung - immer hilfreich, auch unterschiedliche Sichtweisen kennen zu lernen. Es mag sicher auch kleinere oder größere Qualitätsunterschiede bezüglich JPEG bei den verschiedenen Kamera-Fabrikaten geben. Am Ende werde ich mich dann für eine Möglichkeit entscheiden müssen. RAW zumindest als Reserve wäre mir schon ganz angenehm...  JPEG (Extra fein) bleibt vorerst mein Favorit. Das kann sich aber jederzeit ändern, sobald ich überzeugt bin, dass RAW mir entscheidende Vorteile bietet.

 

Wenn dir die JPG's gefallen und du nur selten oder nur wenig nachbearbeitest, bleib dabei. Wenn du ängstlich bist, dass du dir etwas vergibst und womöglich besser als die JPG Engine glaubst zu performen, oder gern vorm Rechner sitzt, nimm RAW. [emoji2][emoji3][emoji12]

 

Ebenfalls vielen Dank. Im Moment sehe ich in der Übergangslösung (nur JPEG Extra fein) keine signifikanten Nachteile, habe also niemals das Gefühl, auf Qualität wirklich zu verzichten. Vielleicht forderten aber die bisher fotografierten Motive auch nicht unbedingt eine strikte pro/contra-Entscheidung...

 

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Wenn du vor der Aufnahme weißt, wie das Bild aussehen soll und die Kamera entsprechen eingerichtet ist, kannst du zu über 90% auf RAW verzichten. Machst du gern alles selbst, traust keinem anderen was zu und willst ALLES aus dem RAW herausholen, was drin steckt um dein Ergebnis jederzeit umzugestalten, bist du mit RAW besser bedient.

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Das wurde zwar gefühlt schon hundert mal geschrieben, aber ich schreibe es gerne nochmals: Speziell für Sony gibt es einen Sonderpreis für Capture One. Das Programm kostet normalerweise über 200 €, und speziell nur für Sony bekommt man es einschl. Gebühren für 29,00 €. Wenn Du dir Capture One installierst und nur noch in RAW aufnimmst, dann hast Du mit den Voreinstellungen ohne zusätzlichen Aufwand beim Import und automatischer Wandlung m.M. eine hervorragende JPG-Engine und Du lässt dir alle Möglichkeiten zur Nachbearbeitung offen, die RAW bietet.

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Also ich würde es ja einfach mal ausprobieren. Manches Gericht im Restaurant ist sofort gut und schmeckt köstlich, manches muss man etwas nachwürzen, und wenn der Koch es verdirbt lässt man es zurückgehen. Dann kann man versuchen, das vorzügliche Gericht des Sternekochs nachzukochen. Wenn es schmeckt ist es OK, schmeckt es nicht, geht man eben wieder ins Restaurant. Ist doch ganz einfach. ;)

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Also ich würde es ja einfach mal ausprobieren. Manches Gericht im Restaurant ist sofort gut und schmeckt köstlich, manches muss man etwas nachwürzen, und wenn der Koch es verdirbt lässt man es zurückgehen. Dann kann man versuchen, das vorzügliche Gericht des Sternekochs nachzukochen. Wenn es schmeckt ist es OK, schmeckt es nicht, geht man eben wieder ins Restaurant. Ist doch ganz einfach. ;)

 

Bist Du Jesus? Du sprichst neuerdings nur noch in Gleichnissen!

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Bei Fotos geht es zumindest mir wesentlich mehr um den Spielraum in der Nachbearbeitung der Tonwerte, als um letzten Feinheiten in der Auflösung. Diesen Spielraum liefert Dir auch "JPEG Extra Fein" nicht wegen des 8 Bit Korsetts, Du verschenkst einfach zu viel Potenzial, um anschließend Schatten aufzuhellen oder Lichter zu retten. Diese Erkenntnis wird sicher auch bei Dir im Laufe der Zeit kommen, wenn Du Dich etwas mit der Nachbearbeitung aus RAW befasst hast. Speichere also beide. Wenn Du mit dem JPEG-Bild bereits zufrieden bist, wird in den allermeisten Fällen auch JPEG fein genügen, für die restlichen Fälle hast Du dann immer noch das RAW.

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Das wurde zwar gefühlt schon hundert mal geschrieben, aber ich schreibe es gerne nochmals: Speziell für Sony gibt es einen Sonderpreis für Capture One. Das Programm kostet normalerweise über 200 €, und speziell nur für Sony bekommt man es einschl. Gebühren für 29,00 €. Wenn Du dir Capture One installierst und nur noch in RAW aufnimmst, dann hast Du mit den Voreinstellungen ohne zusätzlichen Aufwand beim Import und automatischer Wandlung m.M. eine hervorragende JPG-Engine und Du lässt dir alle Möglichkeiten zur Nachbearbeitung offen, die RAW bietet.

 

@bezet,

 

um diese Frage ging es aber überhaupt nicht, sondern lediglich darum, ob da irgendwie die SONY-Betriebsanleitung für die A7 / A7R fehler- oder lückenhaft ist oder meine Kamera eine Macke hat. Einfach noch mal durchlesen. Werbung für die zahlreichen Bearbeitungs-Tools war nicht gefragt.

 

Bevor noch andere User auch diesen Thread hier mit ähnlicher Werbung zumüllen, also nochmal meine Frage, ob jemand bekannt ist, wie ich gleichzeitig JPEG Extra fine und RAW speichern kann. Klappt das auch bei anderen SONY-Nutzern nicht, werde ich das einfach bei meinem Händler reklamieren.

 

Ach ja, Programme (RAW Konverter) wollen auch noch gekauft, gepflegt und bedient werden. Entwickelst du jedes Bild mit den Standardeinstellungen kannst du auch gleich die JPG's verwenden.

 

Ja, den Eindruck habe ich ebenfalls. Ich habe mir ganz bewusst Zeit bei der Wahl einer neuen Kamera gelassen und auch einige Fabrikate bzw. Typen kurz im Fachgeschäft getestet, um selbst die Bild-Qualität vergleichen zu können. Am Ende habe ich mich dann ganz gezielt für die A7 entschieden, von der es ja auch unterschiedliche Typen gibt. Sinn der Sache war, dass ich eine Kamera haben wollte, die selbst vernünftige Ergebnisse liefert, so dass ich nicht nachher noch Stunden am Computer sitzen muss, um schlechte Bilder zu reparieren...

 

Schade, dass sich wohl immer weniger Foren-Nutzer die Mühe machen, Beiträge komplett und aufmerksam durchzulesen.

 

Also ich würde es ja einfach mal ausprobieren. Manches Gericht im Restaurant ist sofort gut und schmeckt köstlich, manches muss man etwas nachwürzen, und wenn der Koch es verdirbt lässt man es zurückgehen. Dann kann man versuchen, das vorzügliche Gericht des Sternekochs nachzukochen. Wenn es schmeckt ist es OK, schmeckt es nicht, geht man eben wieder ins Restaurant. Ist doch ganz einfach. ;)

 

Thema verfehlt - 6...! Wie sagt man hier im Forum: OT !

Auch du hast meine Frage wohl nicht komplett gelesen oder interpretierst diese bewusst falsch. Die bisherigen Bilder meiner A7 sind zum größten Teil ganz hervorragend, da gibt es also kaum Gründe, "nachzuwürzen" oder das Bild "nachzukochen". Die mir nicht so gelungen erscheinen, kommen einfach in den Papierkorb.

 

Lies einfach oben meine Antwort an @bezet. Es war niemals meine Absicht, hier einen Werbe-Thread für alle möglichen Reparatur-Tools aufzumachen.

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Edit: habe diesen Text verfasst, um dir Erfahrungen zum Thema raw&jpg zu berichten.

 

Zu deiner ursprünglichen Frage kann ich leider nicht berichten, da ich keine a7 besitze.

 

Bei meiner nex6 gibt es jpg fine, jpg standard, raw und die kombi aus jpg fine & raw. Wenn ich jpg fine wähle, kommt das gleiche Bild heraus wie in der Kombi aus raw & jpg fine. Gleiche Größe und gleiche Komprimierung.

 

 

 

Ein tip an Hobbex

 

Ich habe jahrelang in jpg fotografiert. Dabei hat mir nichts gefehlt.

 

 

Erst später sind mir Bilder aufgefallen, die ich etwas bearbeiten wollte. Und dann stellte ich fest, dass die Bearbeitung der raws mehr Spielraum bot.

 

 

Die wesentlichen anwendungsfälle, wo ich das raw sehr viel besser finde, sind sämtliche aufnahmen bei ISO 1600 und höher. Hier sind die jpgs matschig, während das raw eine viel bessere Entrauschung bei ausreichend detailerhalt ermöglicht. Meine Aussage gilt für canon 50d, canon 5dII und nex6. Ich würde mich wundern, wenn es bei der a7 anders wäre.

 

Der zweite Anwendungsfall betrifft Fotografie von feiern (Hochzeit, runder Geburtstag, ...). Hier hat man mit sehr wechselhaftem Licht zu tun. Kunstlicht aus neon- und wolframlampen. Evtl. Noch Tageslicht durch die Fenster und häufig Blitzlicht von der Kamera. Hier passiert es doch sehr häufig, dass ich den Weißabgleich erst am monitor so korrigiere, dass die gesichter keinen zu starken farbstich haben. Und wenn ich schon einmal dabei bin, den Weißabgleich anzupassen, passe ich auch bei vielen Bildern die Belichtung (halbe bis eine blende) und die Schatten und lichter an. Schatten aufhellen hilft, dunkle gesichtspartien (dem Licht abgewandte Seite) aufzuhellen und lichter reduzieren ist sinnvoll, wenn eine tischlampe die dunkle Szene zu sehr überstrahlt oder Leute vor einer Fensterfront sitzen, wo noch üppig Tageslicht einfällt. Selten nutze ich dann noch partielles nachbelichten oder partielles abdunkeln von Gesichtern mit dem Pinsel in LR.

 

Wenn man diese bildbehandlung in einem solchen Anwendungsfall für sinnvoll hält, ist das raw viel ergiebiger als das komprimierte jpg. Bei letzterem produziert man recht schnell tonwertabrisse in homogenen Farbflächen (Himmel, farbige wand), wenn man die Belichtung verändert und zusätzlich z.b. Schatten aufhellen und den Weißabgleich korrigiert.

 

Abgesehen also von high ISO und party-fotografie gibt es noch viele szenarien, wo auch ich mit dem jpg gut leben könnte: reisefotografie, städtetrips, Familie bei Tageslicht, Zoo, Sport bei tageslicht usw.

 

Da ich mich aber auf die Katalogisierung und Verschlagwortung bei LR eingelassen habe, ist mir aus ganz praktischen Erwägungen heraus eine parallele Fotografie von raw und jpg zu viel orga-aufwand. Ich mache also nur noch raw und bearbeite den rutsch an Bildern mit einem preset. Bei 20-30% der Bilder Schraube ich dann noch etwas individueller rum, wenn ich Lust und Zeit habe. Andernfalls verschieben ich das finetuning auf später und entwickle alle Bilder einfach fertig und stelle sie online (onedrive), um sie mit freunden und Familie zu teilen. Die entwickelten Bilder landen bei mir im unterordner LR Export. Bevor ich sie online stelle, werden sie auf 3.000er Kantenlänge verkleinert (6 MP), damit der upload zügiger verläuft. Die Bildserien werden beim import nach LR umbenannt: Jahr Monat Tag minute Sekunde Titel. Das ist deshalb sinnvoll, weil auf manchen reisen mehrere Fotografen mitwirken (skifahren, segeln). Dann hilft diese Umbenennung der Bilder beim zeitlichen sortieren diverser bildserien. Vor dem upload lösche ich recht großzügig in den 3000er Bildern doppelte und dreifache Motive heraus, die zwar gelungen sind, thematisch aber redundant.

 

Wenn man sich diesen workflow anschaut, spricht sehr viel für raw.

 

Die jpg-nutzung würde ich dann verwenden, wenn ich im Grunde nur die Bilder von der Karte ziehe und dann nicht mehr mit dem Rechner weiterbearbeiten möchte. Will ich die Bilder in irgendeiner weise weiterbearbeiten, leuchtet mir nicht ein, wieso ich diese Weiterbearbeitung mit dem jpg machen sollte. Welchen Vorteil hätte das ggü der raw-bearbeitung?

 

Ich hoffe, ich konnte darlegen, dass mir bei vielen Bildern das jpg reichen würde. Die durchgängige raw-nutzung hängt auch mit praktischen Überlegungen (high ISO, Kunstlicht) und dem gewohnten workflow (Umbenennung, Verschlagwortung, Bewertung mit Sternen, partielle Nachbearbeitung etc.) zusammen.

 

Wenn jemand seine Reisebilder ausschließlich in jpg fotografiert und dabei kaum high ISO oder derbe kunstlicht-szenen erlebt, wird er bei den aktuellen Kameras schon sehr hohe Qualität ernten. Insofern ist meine Argumentation "pro raw" nur als persönliche Erfahrung zu verbuchen und keineswegs als Appell, dass "man" es so tun müsse. Es soll ja in erster Linie Spass bringen! Wer an den Raws keinen Spass entwickelt, sollte es einfach weglassen und sich der ohnehin schon sehr hohen Qualität der jpgs erfreuen.

bearbeitet von noreflex
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Bei Fotos geht es zumindest mir wesentlich mehr um den Spielraum in der Nachbearbeitung der Tonwerte, als um letzten Feinheiten in der Auflösung. Diesen Spielraum liefert Dir auch "JPEG Extra Fein" nicht wegen des 8 Bit Korsetts, Du verschenkst einfach zu viel Potenzial, um anschließend Schatten aufzuhellen oder Lichter zu retten. Diese Erkenntnis wird sicher auch bei Dir im Laufe der Zeit kommen, wenn Du Dich etwas mit der Nachbearbeitung aus RAW befasst hast. Speichere also beide. Wenn Du mit dem JPEG-Bild bereits zufrieden bist, wird in den allermeisten Fällen auch JPEG fein genügen, für die restlichen Fälle hast Du dann immer noch das RAW.

 

Ebenfalls OT !

 

Die von Dir geschilderten Nachbearbeitungs-Gründe für die Nutzung von RAW mögen für Deine Fotos zutreffen. Bei meinen Bildern sehe ich diesen Bedarf (bisher) nicht. Deinen Hinweis auf "fehlende Erkenntnis" empfinde ich darum als vollkommen unangebracht.

 

Lese doch einfach meine Eingangs-Frage noch mal aufmerksam durch. Dazu reichen auch 8 Bit. Mir scheint, du versuchst, selbst meine Fragestellung in deinem eigenen  Sinne "nachzubessern". Ansonsten kann ich mir die absolute Fehlinterpretation in deinem Posting nicht erklären.

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@hobbex

 

Ich merke gerade, dass es dir ausschließlich um die Möglichkeit geht, jpg extra fine und raw parallel zu nutzen.

 

Vielleicht findet sich noch ein a7-nutzer, der hier besser helfen kann?

 

Die meisten antworten wollten dir wohl nahelegen, dass jpg extra fine aus Sicht vieler erfahrener Anwender dennoch kein raw ersetzt und daher vielleicht weniger wichtig sei.

 

Aber du kannst das natürlich auch anders sehen. Dein gutes recht. Deine Reaktion auf Leute, die es nur gut meinten, wirkt allerdings recht schroff. Vielleicht wartest du noch einen Moment, dann kommt bestimmt auch ein a7 user mit der einzig von dir erwünschten Antwort: "gehts - oder gehts nicht?" ;-)

bearbeitet von noreflex
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Edit: habe diesen Text verfasst, um dir Erfahrungen zum Thema raw&jpg zu berichten.

Zu deiner ursprünglichen Frage kann ich leider nicht berichten, da ich keine a7 besitze.

Bei meiner nex6 gibt es jpg fine, jpg standard, raw und die kombi aus jpg fine & raw. Wenn ich jpg fine wähle, kommt das gleiche Bild heraus wie in der Kombi aus raw & jpg fine. Gleiche Größe und gleiche Komprimierung.

Ein tip an Hobbex

 

@noreflex,

 

die Auflistung der Qualitäts-Formate deiner NEX6 kommt dem Problem schon etwas näher. Genau die gleichen Qualitäts-Stufen gibt es unverändert auch bei meiner A7.

 

Die A7 bietet aber zusätzlich noch "JPEG Extra Fein". Die Bild-Dateien mit dieser Einstellung sind ca. doppelt so groß wie die mit "JPEG Fein". Das allein sollte schon ein sicheres Indiz dafür sein, dass bei Extra Fein erheblich mehr Details abgespeichert werden! Der Qualitätsunterschied ist am Monitor auch eindeutig erkennbar und ist in den allermeisten Fällen vom separat fotografierten RAW wirklich kaum zu unterscheiden. Hier scheint - auch gegenüber der NEX6 - die A7 doch einen nicht zu unterschätzenden Qualitäts-Vorteil zu bieten.

 

So, und das von mir geschilderte Problem ist eigentlich nur, dass, sobald ich "RAW & JPEG" wähle, beim JPEG eben nur die "Fein"- statt der "Extra fein" gespeichert wird. Von SONY selbst wird in der Anleitung aber beschrieben, dass diese Beschränkung nur in zwei genau umschriebenen Fällen gilt ("vorübergehend"). Ich empfinde dies als Mangel, habe aber leider bisher im WWW noch keinen nachvollziehbaren Grund für diese Qualitäts-Beschränkung gefunden. Und nur aus diesem Grund habe ich diese Frage hier gestellt.

 

Deine weiteren - sehr umfangreichen - Beschreibungen zum Für und Wider von RAW sind zwar sehr aufschlussreich, beziehen sich aber zwangsläufig auf die bei JPEG auf "Fein" limitierte Qualitätsstufe, sind darum für die A7 mit JPEG Extra fein nicht unbedingt zutreffend. Trotzdem vielen Dank für die Mühe.

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Bevor noch andere User auch diesen Thread hier mit ähnlicher Werbung zumüllen, also nochmal meine Frage, ob jemand bekannt ist, wie ich gleichzeitig JPEG Extra fine und RAW speichern kann. Klappt das auch bei anderen SONY-Nutzern nicht, werde ich das einfach bei meinem Händler reklamieren.

 

Wenn Du jeden Tip, der Dir hier angeboten wird, und der nur entfernt mit dem Produkt eines Herstellers verknüpft wird, als unerwünschte Werbung empfindest, dann ist ein Forum vielleicht nicht die ideale Form der Informationsgewinnung für Dich. 

 

Ich würde  beispielsweise schon wissen wollen, ob ein RAW Converter 150€ oder, unter bestimmten Voraussetzungen, nur 29€ kostet, selbst dann, wenn meine Frage damit auch noch nicht beantwortet wäre. Und erst recht würde ich einen solche Hilfestellung nicht mit dem Begriff "mit Werbung zumüllen" verbinden, sondern würde mich eher bei bezet für diesen Tip bedanken.

 

Um es knapp auszudrücken: Dein Verhalten empfinde ich als sehr ruppig und unfreundlich. Auch die Reaktion gegenüber wolfgang_r. Da frage ich mich schon, ob Du dich wohl zum ersten Mal in einem Forum bewegst. 

 

 

Kannst ja mal schauen, was Dir Deine Reklamation beim Händler bringen wird, der wird eher weniger wissen als dieses Forum hier.  

 

 

Genau genommen ist es nämlich eine Geschichte von 5 Minuten, die Einstellungen im Menü durchzuprobieren, um sich klar zu machen, wie die Kamera tickt. Warum nicht selber ausprobieren? 

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Verstehe!

 

Müssen wir mal warten, ob ein a7 Nutzer einen Ausweg kennt!?

 

Wieso? Ich wüsste, was zu tun ist, ich habe eine A7 hier. Aber zuerst müsste man Mißverständnisse beseitigen, die beim TO  offensichtlich vorliegen. Warum sollte ich das tun, um dann ein OT an den Kopf geknallt zu bekommen?

 

 

Hans

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Viele reden sich immer wieder schön, dass man sich mit der zusätzlichen (oder expliziten) RAW Speicherung nichts vergibt und somit sich nur erweiterte Chancen für eine ""SPÄTERE" Bearbeitung offen hält.

Allerdings ist das ein Trugschluss. Denn wer hochwertige JPG's in SF will, kriegt meistens keine RAW's dazu, weil die abzuspeichernden Datenmengen offensichtlich viel zu groß sind und der Bufferspeicher zu schnell voll läuft.

 

Meine GX7 erlaubt z. B. überhaupt kein SF JPG abzuspeichern. Egal ob mit oder ohne RAW.

Die Olympus EM-1 erlaubt alle Kombinationen, ist offensichtlich fit für schnelle Datenverarbeitung.

 

Bei paralleler Abspeicherung von JPG (F) und RAW fallen gegenüber dem nur JPG (F) ca. 5 X so viele Daten an, bei JPG (SF) und RAW ca. 6 X so viel. Das heißt, 6 x langsamer oder 6x schneller voll!

Offensichtlich ist das für einige Kameramodelle zu viel. Natürlich wollen die beiden "originale" auch noch vernünftig verwaltet und eindeutig gesichert werden. Ein ganz schöner Luxus, man muss sich es auch leisten können, Müll für den Fall aufzubewahren, etwas aus Versehen entsorgt zu haben.

Was die A7 kann oder nicht, kann ich mangels Hardware leider nicht beurteilen.

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