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Hallo zusammen,

 

meine vorhandene DSLR Ausrüstung (Canon 7DII und 5DIII) soll nicht ersetzt sondern ergänzt werden.

Die erste Aufgabe ist eine Kamera für Urlaub und "normale" Fotos zu finden.

Auch wenn sicherlich gleich der eine oder andere mit dem Kopf schütteln werden - es stehen 2 Kamera zur Auswahl.

Olympus OMD-M5 Mark II und Fuji T-X1.

Die beiden weil eben ich so fern mir das system zusagt, durchaus erweitert werden soll. Makro und ew. Personenfotos waren so Bereiche wo ich mir das noch vorstellen könnte.

 

Ich habe in letzter Zeit einiges sowohl über mFT wie auch Fuji gelesen. So richtig klar welches System mehr Vorteile zu bieten kann weiß ich leider nach wie vor nicht

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Ich kann Deine Überlegungen gut nachvollziehen, weil ich selber exakt so vorgehe. Canon 5DIII + L-Objektivsatz + Funkblitzsatz als "großes System", dazu habe ich mich für die Oly-E-M1 mit Brennweiten von 7.5 - 300 mm entschieden + primär Lichtgesteuertes Blitzsystem entschieden. Mittlerweile mache 90 % mit dem Olympus-System, einfach wegen des Gewichtes und weil 16 Mp für fast alles ohnehin ausreicht. Die Canon nehme ich immer dann, wenn es in Extremsitutationen geht, entweder wenn das entfesselte Blitzen mit Licht nicht geht (max. Sonne, z.B. in Südeuropa o-ä.), oder wenn sehr hohe ISO notwendig werden, da ist die 5DIII nunmal der Weltmeister.

 

Ich habe auch zwischen OM und Fuji geschwankt vor 2 Jahren, als ich die erste OM (E-M5) gekauft habe, und habe auch später immer noch einmal, als die Fuji TX-1 verfügbar wurde, nochmals, habe die Fuji auch beim Händler mal länger "begrabbeln" können. Für die Fuji spricht ein vernünftiges Bedienkonzept, gegen sie die Tatsache, daß sie doch recht schwer ist (auch von den Optiken her, das gibt sich nicht viel zu Canon.  Zur OM gibt es eine ganze Reihe phantastischer sehr leichtgewichtiger Objektive um oder unter 200 g, und es gibt ein gut funktionierendes Blitzsystem. Fuji bietet hinsichtlich Blitz nur rudimentäre Funktionen, von Highspeedblitz z.B. können die Anwender träumen bislang. Im direkten Vergleich kann ich berichten, daß die E-M1 mit dem winzigen 2.8/60 Macro die 5DIII mit dem 100 L IS USM Macro eindeutig in der Auflösung schlägt, das Objektiv ist einfach besser.

 

Der große Haken der Olys ist die Software, die ein Cahot programmiert haben muß. Von einem Profi-Sytem her kommend, wirst Du am Anfang nur noch fluchen, weil immer wieder wichtige Funktionen irgendwo tief in Menüs versteckt sind, was das schnelle Arbeiten zudem eindeutig behindert. Mit der Zeit kann man sich aber auch an diese idiotische Programmierung gewöhnen, die rein optisch/mechanische Leistung entschädigt für den Ärger. Und: es ist eine unglaubliche Gewichtsreduktion möglich, von 3 kg Canon auf um 700 g Olympus für meine Basis-Ausrüstung.

 

Was man noch sagen sollte, ist die Tatsache, daß die Oly brauchbar mit bis zu 800 ASA hochqualitativ funktioniert, vergleichst Du es mit der 5DIII, würde ich sagen, die 800 ASA der Oly entsprechen 3200 ASA an der Canon. Das ist aber nicht so schlimm, da man dank Crop 2.0 mit der halben Lichtmenge auskommt, was etwa 1600 ASA entspricht. Und da ist der Unterschied nicht mehr so groß.

 

Horst

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Meine Frage hierzu ist, was willst Du machen? 

 

Einfach nur ein kleines 2. System haben? Ich glaube davon würde ich es abhängig machen, Fuji und Sony haben einen kleinen Vorsprung was die Bildqualität an sich angeht -zumindest überzeugen mich beide. Zur neuen Oly kann glaub kaum jemand was sagen... zu neu, aber interessant allerdings. MFT hat meines Erachtens das beste Objektivportfolio bei den Systemkameras. 

 

Ich würde an Deiner Stelle, da du für Action etc. gut gerüstet bist zur Oly greifen um die "leichten" Vorteile schätzen zu lernen und zudem noch ein wenig mit LIveBulb und Livecomp noch ein wenig Spass zu haben... Nur meine Meinung, ich warte noch auf meine 1. Oly ;)

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Von einem Profi-Sytem her kommend, wirst Du am Anfang nur noch fluchen, weil immer wieder wichtige Funktionen irgendwo tief in Menüs versteckt sind, was das schnelle Arbeiten zudem eindeutig behindert.

 

 

welche wichtige Funktion ist denn so tief im Menue versteckt, dass man sie nicht einfach auf einen Knopf oder eine Radstellung legen könnte?

 

 

 

 

Ansonsten @TE

 

Tu Dir einen Gefallen und kauf Dir nicht noch ein System, sondern eine hochwertige Kompakte a la Panasonic LX100 oder Sony RX100III

 

Eine mFT Ausrüstung ist kompaikt und leicht .. aber in die Jackentasche/Handtasche passt sie einfach nicht. Und wenn ich im Urlaub rumlaufe, will ich sie auch immer dabei haben und nicht im Safe im Hotel.

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welche wichtige Funktion ist denn so tief im Menue versteckt, dass man sie nicht einfach auf einen Knopf oder eine Radstellung legen könnte?

 

 

 

 

Ansonsten @TE

 

Tu Dir einen Gefallen und kauf Dir nicht noch ein System, sondern eine hochwertige Kompakte a la Panasonic LX100 oder Sony RX100III

 

Eine mFT Ausrüstung ist kompaikt und leicht .. aber in die Jackentasche/Handtasche passt sie einfach nicht. Und wenn ich im Urlaub rumlaufe, will ich sie auch immer dabei haben und nicht im Safe im Hotel.

 

Zu 1: Beispiel Olympus, Remote-Blitzen: es gibt ein Blitzmenü, das im Prinzip nicht schlecht ist, das ich auf einen Button gelegt habe. Aber, damit es überhaupt wirksam ist, muß man im 2. Hauptmenü, das sonst überhapt nichts mit dem Blitzen zu tun hat, die Remote-Steuerung einschalten. Warum ist diese Funktion nicht auch mit dem Bltzmenü verbunden ?

 

Zu 2: Für zumindest semiprofessionelle Arbeit als "Reiseschriftsteller/Fotograf" brauche ich in jedem Fall ein Backup-Gehäuse, weil ich auf irgendeiner Ägäis-Insel bei Defekt sonst ziemlich dumm dastehe. Früher waren das 2 Canons, eine 7D und eine 5DIII als Arbeitspferd. Beim Suchen nach Gewichtsreduktion ging es mir auf, daß ich für den Preis einer 7D ein ganzes Olympus-System mit E-M5 damals bekam. Daraus ist inzwischen eine E-M1 geworden, und das Oly-System ist +/- komplettiert. Ich will nicht "knipsen", sondern brauche für die Bilder für Naturführer schon ein recht anspruchsvolles System, will aber andererseits nicht mehr die großen Massen schleppen. Als Minimalausrüstung ein kleiner Rucksack mit E-M1, 2.0/12 mm und das 2.8/60 Macro sind zusammen weniger als 1,5 kg, mit 3 Blitzen knapp 2,5 kg. Mit der 5 DIII, 100 er Macro, 17-40 L-Zoom bin ich da schon über 5 Kg. Deswegen halte ich das auch nach gut 2 Jahren für eine sehr gute Entscheidung. 90% etwa kann ich mit der Oly machen, und wenn es nicht anders geht, hole ich die Canon halt noch dazu.

Ohnehin schleppe ich die langen Röhren z.B. nie mit mir rum, die sind getrennt verpackt. Wenn so etwas ansteht, dann nehme ich sie eben speziell mit.

 

Die Sony RX100 ist eine schöne Kamera, aber ich könnte damit meine Aufgabenstellungen nicht meistern.

 

Horst

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Vielen dank für die antworten.

Also eine kompakte kommt für mich nicht in Frage. Ich habe geschrieben, dass die erste Aufgabe für das neue system "Urlaub &Co." sein wird. Und das ist auch meiner Meinung nach richtig. Im Moment geht immer die 5D3 mit Griff und 24-105/4 und 35/1.4 oder 50/1.2 mit. Und das auch wenn es viele Stunden sind.

Mir ist klar, dass ich mit kleinerem Sensor etwas was ISO angeht begrenzt bin. Habe die 7D von daher brauche ich mir hier nichts vormachen.

Bis ca. ISO 1200-1600 soll man aber noch sehr gut mit dem zukünftigen system fotografieren können. Es soll eben auch möglich sein abends Fotos zu machen.

Das neue system wird etliche Einsatzgebiete nicht abdecken können (Action, Architektur ). Das ist für mich aber kein Problem. Dafür habe ich meine Canon Sachen.

 

Aus den Beiträgen habe ich so weit rausgelesen, dass fuji etwas besser bei höheren ISO werten ist, mFT deutlich größeren objektivpark vorweisen kann da mehrere Firmen in Board.

 

Dann war noch ein Beitrag von HKO wegen Blitzsystem. Ich blitzt zwar ungern, sicherlich werde mir aber auch ein Blitz zulegen.

Wo hat mFT hier genau Vorteil gegenüber Fuji?

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Mit der E-M1 bestückt mit einer lichtstarken Festbrennweite machst du auch abends noch einwandfreie Fotografien,  weil du dank IBIS aus der Hand bis ca. 1/8 sec. verwacklungsfrei auslösen kannst.

 

Das heisst für statische Motive brauchst du dann die ISO nicht hochzuschrauben, und profitierst von der guten Bildqualität bei tiefen ISO's.

 

Musst du allerdings oft Action bei schlechtem Licht einfrieren, sieht die Sache anders aus. Hier sind die Systeme mit grossem Sensor zweifelsohne im Vorteil. Allerdings gibt es Systeme, die wesentlich mehr aus einem APS-C-Sensor herausholen als gerade die Canon 7D, die ich auch mal hatte (gut in der Bedienung, schnell), aber von deren ISO-Performance ich sehr enttäuscht war; sie zeigte bei knapper Belichtung sogar bei mässigen ISO-Werten ein Hintergrundrauschen, das sogar den modernen 1-Zoll-Kameras abgeht ...

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Bis ca. ISO 1200-1600 soll man aber noch sehr gut mit dem zukünftigen system fotografieren können. Es soll eben auch möglich sein abends Fotos zu machen.

Das können die aktuellsten mFT und APS-C Sensoren problemlos. Je nach Hersteller kann man auch mit ISO 3200 noch gut fotografieren.

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Allerdings gibt es Systeme, die wesentlich mehr aus einem APS-C-Sensor herausholen als gerade die Canon 7D, die ich auch mal hatte

Bei mir geht es um die 7DMark 2. Die ist um einiges besser als die "alte" 7D

 

Ich habe die M5 Mark 2 genannt, weil ich mir hier auch Vorteile/ Weiterentwicklung zu der M5 wie auch M1 verspreche.

Auf irgendwann vielleicht kommende M1 Mark 2 o.ä will ich nicht spekulieren - warten kann man immer

 

(Hmm mein tapatalk scheint kaputt zu sein. Also noch Mal versuchen den Beitrag zu Ende zu schreiben)

 

Welches Zoom (12-40?) + FB (75mm?) waren gute Kombi für Urlaub und Stadtbummel? (Vorab ich "kacke" nicht mit Geld, habe in den vielen jahren gelernt, lieber etwas länger sparren und gleich das "richtig gute" zu kaufen, statt sich später zu ärgern, weil ich doch lieber sofort was deutlich schlechtete/ billigere gekauft habe)

 

Sind bei mFT alle Objektive mit gegenlichtblende und sind irgendwie etwas abgedichtet oder so bald es anfängt zu regnen, muss sofort alles in die Tasche o.ä?

 

 

bearbeitet von DSLRUser
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Bei Fuji gibt es bis jetzt keinen Highspeed-Blitz. D.h., ein Aufhellblitzen in Vollsonne, um die Schatten zu mindern geht nicht.

Hinssichtlich mFT sollte man noch anmerken, daß der Cropfaktor von 2 dazu führt, daß Du defacto generell doppelt so viel Licht zur Verfügung hast wie mit der 5DIII. D.h. praktisch, wenn wenn Du mit der Canon f=11 benötigst bei gleichen ISO, hast Du die gleiche Schärfentiefe mit mFT bereits bei 5.6. D.h. im Umkehrschluß, daß wenn Du für die gleiche Aufnahme mit der 5DIII 3200 ASA brauchst, und bei mFT 800 ASA (bei 1600 ASA wäre es pari) verwendest, aber nur halbe Blende brauchst, reduziert sich die Differenz von mFT zur 5DIII auf nur noch 1 Blende.

Zudem muß man anmerken, daß praktisch der 5-Achsen Sabi im Gehäuse der E-M1 weit besser ist als der Objektiv-Stabi bei Canon, auch das relativiert das ASA-Problem.

 

Horst

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Danke Horst.

 

Da fällt mir noch was ein (bin jetzt nicht 100% sicher), meine aber dass die M1 sowohl Phasen wie auch Kontrast AF hat/ nutzt. Die M5 auch die Mark 2 nur Kontrast. Ist das so? Auf die schnelle kann ich plötzlich nichts konkretes dazu finden

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Hinssichtlich mFT sollte man noch anmerken, daß der Cropfaktor von 2 dazu führt, daß Du defacto generell doppelt so viel Licht zur Verfügung hast wie mit der 5DIII. D.h. praktisch, wenn wenn Du mit der Canon f=11 benötigst bei gleichen ISO, hast Du die gleiche Schärfentiefe mit mFT bereits bei 5.6. D.h. im Umkehrschluß, daß wenn Du für die gleiche Aufnahme mit der 5DIII 3200 ASA brauchst, und bei mFT 800 ASA (bei 1600 ASA wäre es pari) verwendest, aber nur halbe Blende brauchst, reduziert sich die Differenz von mFT zur 5DIII auf nur noch 1 Blende.

:blink:

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Hallo dlsr user,

 

Ja das ist in der tat so, allerdings merkt man an der autofocus geschwindigkeit keinen unterschied. Die em1 hat den phasen focus um den autofocus der "alten" fourthird objektive bedienen zu können.

Und um die aussage von horst zu vervollständigen:

Auch die em-5 (I &II) sind spritzwassergeschützt.

Hier mal noch eine auflistung (fast) aller mft objektive:

http://www.hennigarts.com/micro-four-thirds-objektive.html

 

Und dann gibts das auch noch von fuji (da weiß ich allerdings nicht wie vollstandig das ist):

http://www.hennigarts.com/fujifilm-x-objektive.html

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Hallo dlsr user,

 

Ja das ist in der tat so, allerdings merkt man an der autofocus geschwindigkeit keinen unterschied. Die em1 hat den phasen focus um den autofocus der "alten" fourthird objektive bedienen zu können.

Und um die aussage von horst zu vervollständigen:

Auch die em-5 (I &II) sind spritzwassergeschützt.

Hier mal noch eine auflistung (fast) aller mft objektive:

http://www.hennigarts.com/micro-four-thirds-objektive.html

 

Und dann gibts das auch noch von fuji (da weiß ich allerdings nicht wie vollstandig das ist):

http://www.hennigarts.com/fujifilm-x-objektive.html

Bzgl. Autofokus sollte aber beachtet werden, dass am 24.02. die Firmware 3.0 für die E-M1 freigeschaltet wird. Hierbei soll sich der C-AF und das AF-Tracking deutlich verbessern. D.h. eine Beurteilung, ob die E-M1 gegenüber den anderen OM-D Modellen nicht noch signifikante AF-Vorteile (außer bei der Verwendung von FT-Objektiven) hat, sollte warten, bis die Wirkung des Firmware Updates bekannt ist.

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Hallo zusammen,

 

meine vorhandene DSLR Ausrüstung (Canon 7DII und 5DIII) soll nicht ersetzt sondern ergänzt werden.

Die erste Aufgabe ist eine Kamera für Urlaub und "normale" Fotos zu finden.

 

Lieber DSLRuser,

 

ich habe vor 2 Jahren einen ähnlichen Einstieg in die DSLM-Welt begonnen, wie Du es nun vorhast. Damals warnte man mich, dass ich mit dem Anschaffen einer DSLM meine DSLR-Ausrüstung alsbald liegen lassen werde.

 

Es kam wie prophezeit. Und ich bin da wohl kein Einzelfall: wenn man die Leichtigkeit des Fotografierens mit einer kleinen DSLM über ein Klapp-Display oder einem kleinen unauffälligen Sucher kennengelernt hat, besteht aus meiner Sicht eine über 90%-ige Wahrscheinlichkeit, dass man wenig später nicht mehr mit dem großen Rucksack loszieht. Ich will es nur erwähnen, damit Du am Ende nicht sagen kannst, keiner hätte Dich gewarnt!

 

:)

 

 

Wenn Du der Prophezeiung Glauben schenken solltest, sollte Dir klar sein, dass aus dem "Nebenher-System" binnen kürze ein "Hauptsystem" wird. So war es bei mir! Ich habe das nicht glauben wollen, wurde aber eines besseren belehrt. Fast sämtliche User hier, die mehrere hundert Beiträge geschrieben haben, kommen von den voluminöseren DSLR. Einige wenige (so auch ich) besitzen zwar noch eine DSLR, aber auf Reisen fahre ich mit einem kleinen Slingbag und einer Sony-Nex-Ausrüstung. Weiterer Vorteil: Man benötigt für eine DSLM nicht zwingend die großen und schweren Stative. Ein kleiner Togopod (to go pod) reicht, um eine Nex mit einem Tele zu fixieren.

 

Bei mir kommt noch hinzu, dass ich Spaß am Filmen habe. Mit einer DSLM kann man neben der Fotografie auch ganz spontan herrliche Full-HD-Clips drehen und damit seine Reiseerinnerungen auch um Filmschnipsel anreichern. Geht mit einer DSLM und dem AF wesentlich komfortabler und schneller als mit einer DSLR und manuellem AF. Die 7dII hat allerdings auch einen sehr guten Video-AF!

 

Meine Erfahrungen und viele Reisebilder findest Du hier beschrieben:

https://www.systemkamera-forum.de/topic/94415-nex6-kurzer-erfahrungsbericht-reisen/

 

Das, was ich über meine Nex6 geschrieben habe, würde ich mit ziemlicher Sicherheit auch über die von Dir favorisierten OMD 5MII oder die Fuji schreiben können. In beiden Systemen gibt es ähnliche Qualität und viele gute Optiken, die aber auch eine Stange an Geld kosten!

 

Ich habe mein Start-System (Nex6, 35/1,8 OSS, 16-50 OSS, 55-200 OSS und 10-18 OSS, alles mit Crop 1,5 zu rechnen, wenn Du die KB-Äquivalenten Brennweiten und Blenden berechnen willst) für ca. 2.000 EUR gekauft. Nimm noch einen Konverter, einen Blitz, ein paar SD-Karten, Akkus, Filter und einen Rucksack hinzu und Du bist rasch bei 2.500-3.000 EUR. Bei Fuji würde ich ca. mit 3.000-4.000 EUR rechnen. Oly liegt dazwischen...

 

Die Bildqualität ist phänomenal! (Oly, Fuji, Sony, Pana, Samsung..) Das beziehe ich auf die Auflösung, die Schärfe (die viel präziser sitzt) und auch das Rauschen (mit Raw).

 

Der AF ist fast so schnell oder z.T. sogar schneller als bei der 7d. Die Treffer-Quote des AF ist immens besser! Wenn Du 50 Bilder von Architektur oder Landschaft mit einer DSLM schießt, sollten ca. 48..50 scharfe Aufnahmen dabei sein. Mit einer Canon-DSLR würde ich die Quote auf ca. 35 scharfe, 10 fast scharfe und 5 völlig unscharfe Aufnahmen tippen. Ich habe vor zwei Jahren mal einen Test gemacht:

 

50d vs. Nex6 und da  lag die Quote der scharfen Bilder bei 62% (Canon) zu 90% (Sony Nex). Ich habe so schnell als möglich zwei Motive mit ca. 1,50m Abstand mit lichtstarken Optiken (50/1,4 canon vs. 35/1,8 Sony) anvisiert und abgedrückt. Anschließend die scharfen Aufnahmen gezählt (über 40 Aufnahmen).

 

Meine Sony Nex sollte technisch auf dem Niveau der OMD 5 MII oder der Fuji liegen, was das Thema Rauschen betrifft. Aufnahmen bis ISO 3200 sehen nach LR-Behandlung meistens noch sehr gut aus. Darüber wird es eher dokumentarisch und für kleine Ausgabgrößen (Fotobuch, Monitor) bedingt tauglich. Im Vergleich zur 7d würde ich die aktuellen DSLM ebenbürtig einstufen. Die 5dII ist erst ab ISO 6400 besser, hat aber keine stabilisierten Festbrennweiten. So ist man, wie jemand über mir bereits schrieb, mit der Oly (Sensor-Stabi) und der Sony und stabilisierten Festbrennweiten (35/1,8 und 50/1,8) besser unterwegs. Fuji hat hier m. Wissens auch keine Stabi-Festbrennweiten im Angebot!

 

Während das beim Fotografieren vielleicht noch nicht so auffällt: beim Filmen ohne Stabi sehen die Filme schon strange aus! Also: video mit einer Festbrennweite würde ich immer mit Stabi machen!!!

 

 

 

 

Ich habe geschrieben, dass die erste Aufgabe für das neue system "Urlaub &Co." sein wird. Und das ist auch meiner Meinung nach richtig. Im Moment geht immer die 5D3 mit Griff und 24-105/4 und 35/1.4 oder 50/1.2 mit. Und das auch wenn es viele Stunden sind. 

Mir ist klar, dass ich mit kleinerem Sensor etwas was ISO angeht begrenzt bin.

 

Als Sony-Nutzer kann ich v.a. bei Sony mitreden: Bei Sony wäre ein Reiseset z.B. die a6000, 18-105/4 OSS, 35/1,8 OSS und 50/1,8 OSS.

 

Hätte ich eine Oly 5II würde ich wohl auch zu 12-40/2,8 und ein paar Festbrennweiten greifen (17/1,8 und 45/1,8), wobei sehr vieles wohl auch mit dem 12-40 abzuwickeln geht. Zudem ist dieses Spritzwasser-geschützt.

 

Fuji? Hier bin ich nicht fit. Aber nach wie vor ist Fuji beim Filmen wohl nicht führend. Kenne keinen user, der hier ein Loblied singen könnte. Dagegen findet man viele positive Berichte über Pana, Sony und auch die neue OMD wg. ihres Stabis (der ein Glidecam-System ersetzen könne?).

 

Ich würde auf jeden Fall eine System-Kamera mit stabilisierten Festbrennweiten (Sensor-Stabi oder Objektiv-Stabi) bevorzugen!

 

Die Fuji-Festbrennweiten sollen (Hörensagen) sehr hochwertig sein. Lichtstark und teuer (im Vergleich zur preiswerteren Alternative bei Sony, Samsung, mft) sind sie auf jeden Fall. 

 

Wenn Freistellung eines Deiner Ziele ist, würde Fuji jedenfalls noch etwas besser passen, als die anderen Anbieter (mehrere F1,2 oder F1,4 Festbrennweiten, KB-Äquivalent: F1,8 bzw. F2,1; eine mft Festbrennweite mit F1,4 hat eine KB-Äquivalente Tiefenschärfe von F2,8, was manchmal ein Vorteil und manchmal ein Nachteil sein kann).

 

Reisebilder mit DSLM?

(ich zeige mal ein paar aus der "alten Sony Nex6". Die OMD oder die Fuji sind hier eher gleichgut oder gar besser)

 

Edinburgh, Pub, Sony Nex6 mit 50/1,8 OSS bei ISO 3200 und 1/30s.

13950047251_949b2cc90c_h.jpg

 

Party?

 

ISO 1600, 1/200s, 50/1,8 bei F1,8.

15866285612_c7458e075f_h.jpg

 

Freistellen?

50/1,8 bei F2, 1/3200s

15996861495_60f4dae65a_h.jpg

 

Porträt?

50/1,8 bei F1,8, ISO 400 (mit Color-Efex bearbeitet)

15980887948_fc1bc51a36_h.jpg

 

High ISO (hier ist meines Erachtens nur noch mit Tricks zu arbeiten, wenn man über ISO 6400 hinaus geht: monochrom oder entsättigen und cross-entwickeln, da sonst die Farben arg flau werden...)

ISO 12.800 in der dunklen Wüste, 35/1,8 bei F1,8, 1/50s.

8807408035_64fbddc9db_h.jpg

bearbeitet von noreflex
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Zum AF der E-M1 im Veggleich zur 5DIII muß man aber etwas einschränken: Ein Mitzieher fliegender Vögel mit langer Brennweite vor einem Hintergund aus Gebüsch gelingt m:E. nicht, oder besser ist mir noch nicht gelungen, während dies mit der Canon keine Probleme bereitet. Das ist wohl dem unterschiedlichen System der AF-Steuerung geschuldet. Dafür funktionieren andere Dinge unglaublich perfekt: z,B. spielende Kleinkinder, auch der C-AF hält das eingestellte z.B. linke Auge sehr, sehr sicher als Schärfe-Ebene. Da hinkt dann die Canon hinterher.

 

Horst

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Aus eigener Erfahrung kann ich das MFT System empfehlen. Möchte man damit die Möglichkeiten voll ausschöpfen, kommen aber auch schnell € 5 Tds. zusammen für Primes, lichtstarke Zooms und einen guten Body. Meinen Ausflug zur Leica M habe ich beendet um dies zu finanzieren. Wenn Geld nebensächlich ist, wäre die M für Dich natürlich auch eine Option.

Das MFT System selbst bietet inzwischen auch die Wahl zwischen ultrakompakten Linsen mit mäßiger Lichtstärke an extrem kleinen Bodies, die mit aktueller Sensortechnik aufwarten (Lumix GM) oder eben "ausgewachsene" Bodies mit vielen manuellen Einstellmöglichkeiten wie OMD oder GHx.

Wenn man, wie Du, von Canon kommt ist die Menüführung der Lumix schnell vertraut. Ich würde Dir raten die GX7 nicht außer acht zu lassen und diese mit der OMD vergleichen.

Meine Jackentaschenkombi ist die GM1 mit 20mm pancake. Das 9mm Oly Fisheye dazu ist eine Spaßlinse die viel bessere BQ als erwartet abliefert.

Grüße & gutes Licht

Jan

   

bearbeitet von strandgut
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Das, was noreflex geschrieben hatte, kann ich nur bestätigen: das "Zweitsystem" wurde auch bei mir ruckzuck zum Erstsystem und die DSLR ganz schnell verkauft. So war das zunächst nicht geplant gewesen. Und dies zu einer Zeit, wo DSLM Kameras gegenüber der etablierten DSLR Technik weiter zurück lag als das heute der Fall ist (Anfang 2009, Lumix G1).

 

Damals waren folgende Gründe ausschlaggebend, die heute nach wie vor gelten:

 

Entkopplung der Suchergröße vom Sensorformat: schon die G1 hatte einen riesigen Sucher. Heute sind die EVFs auf viel besserem Niveau.

 

Live-Belichtungskontrolle, seit den OM-D auch live mit "Blinkies". Perfekt für die Belichtungskorrektur.

 

Sehr gute Abbildungsleistung (damals) der ersten Kit Objektive im Vergleich zu den DSLR Kits.

 

 

Ich persönlich würde aufgrund sehr positiver Erfahrung zu m4/3 raten, weil es sehr vielseitig ist (Gehäusekonzepte) und ein gutes Objektivangebot hat, z.T. mit sehr preiswerten "Schätzchen" z.B. O 1.8/45mm oder P 4-5.6/35-100mm. Aktuell empfehlen würde ich auch die Olympus E-M5II, hauptsächlich wegen des hervorragenden Bildstabilisators, der jedes Objektiv stabilisiert und auch bei Video seine Dienste hervorragend verrichten soll. Außerdem lässt sich die Kamera Dank der Zusatzgriffe sehr gut den eigenen Bedürfnissen anpassen und hat den wahrscheinlich besten Sucher eingebaut (E-M1 Sucher). D.h. für die 1099 € Gehäusepreis erhält man ein sehr gutes Leistungspaket. Bzgl. Objektiv halte ich die ca. 950 € für ein O 2.8/12-40mm für gut investiertes Geld, besser geht bei einem Standardzoom kaum noch. Wenn es im Telebereich kleiner und preiswerter bleiben soll, kann ich das P 4-5.6/35-100mm oder das P 45-175mm empfehlen. Beide haben eine solide Abbildungsleistung, welche freilich nicht ganz an die teuren 2.8er Zooms (P 2.8/35-100mm oder O 2.8/40-150mm) herankommen. Wenn Geld keine Rolle spielt, eins von den beiden 2.8ern (da spielt dann Größe und Gewicht eine Rolle).

Eine empfehlenswerte, kleine Festbrennweite ist aus meiner Sicht auch noch das P 1.7/15mm.

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Ich kann tgutgu bzgl dem Oly-Set auch zustimmen. Es ist z.Zt. das umfangreichste System (mft, Oly, Pana) und bietet eine enorme Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten.

 

Der TO gab allerdings zu bedenken, dass bei ihm das Geld nicht im Flur rumliegt und beliebig vermehrbar sei. Wenn ich mich daran erinnere, dass ich im Canon-DSLR-System aus hunderten möglichen optiken gerade mal eine Hand voll gekauft habe, lag das u.a. auch daran, dass auch ich keinen Geld-Esel besitze!  :)

 

Um mal den Gedanken des "Zweitsystems" zu befeuern: eine sony a6000 mit Kit 16-50 und 55-210 gibt es für schlanke 884 EUR komplett (amazon).

 

Eine EOS M mit Adapter, einem 18-55 und einem 22 Pancake kosten gerade mal 600 EUR (amazon). Mit dem Vorteil, tatsächlich auch die vorhandenen 24-105, 35/1,4 und 50/1,2 andocken zu können.

 

Wenn also das Geld nicht zu locker im Gurt sitzt, gibt es gute Lösungen für unter 1.000 EUR! Man muss im Urlaub und auf Reisen ja nicht zwingend alle Optiken mitnehmen, die der jeweilige Hersteller im Programm hat.

 

Geht der TO allerdings erst mal bei Oly einkaufen, prophezeie ich, dass er dem Reiz der vielen lustigen kleinen und optisch guten Festbrennweiten erliegen wird. Sein Konto wird ihn dann schon irgendwann wieder zur Vernunft bringen. Später irgendwann! ;)

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Noch mal vielen dank für die ausführliche antworten.

Ich mochte mit meinen fragen oder Beiträgen keine Grundsatz Diskussion starten. Man soll bei allen Vorteilen der spiegellosen Systemen die Kirche im Dorf lassen ☺

Es gibt Bereiche die diese Systeme zumindest nicht abdecken können. Das ist in meinen Augen uberhaupt nicht schlimm. Mein Ziel habe ich oben schon beschrieben. Wenn das klappt, bin ich bestens zufrieden.

Um ew. Nachfragen jetzt schon aus dem weg zu gehen - ich denke jeder der etwas das Canon Portfolio kennt, wird mir recht geben, das Optiken wie 600/4 IS L oder TS-E 17/4 TS-E 24/3.5 inkl. die von mir verwendete Bodys 7DII und 5DIII nicht zu ersetzen sind.

Wenn ich aber meine Urlaub, Makro und vielleicht auch ab und zu Studio Bilder mit dem neuen System erledigen kann - super.

 

Bei Canon wie auch Nikon ist der Stabil in den Objektiven. Auch in den Festbrennweiten. Natürlich nicht in allen, Es macht auch nicht unbedingt Sinn es in jede Optik zu packen. In einem 50/1.2 oder 35/1.4 wusste ich z.B kein Grund warum die Linse noch schwerer sein soll

Hmm also TapaTalk und das Forum sind nicht so toll.

 

Also neues Versuch. Auch wenn ich sehr viel gutes zu Panasonic GH4, 7 gelesen habe, ist doch so, dass sie auch im Gehäuse kein Stabil haben und damit muss man wieder etwas mehr auf die Auswahl der objektive achten. Alle oly Linsen kann man meines Wissens sehr gut nutzen aber auch die besten bleiben ohne stabil. Damit wäre das eine deutliche Einschränkung des avisierten Systems.

bearbeitet von DSLRUser
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Die GH4 hat dafür einen superruhigen und auf Wunsch absolut geräuschlosen elektronischen Verschluss, mit dem du auch längere Zeiten verwacklungsfrei durchstehen kannst ...

 

Aufgaben, die du mit einer DSLM nicht erledigen kannst, gibt es nicht mehr viele. Tilt- und Shift gehören dazu, aber wieviele von uns sind wirklich darauf angewiesen? Entscheidest du dich für eine A7*, könntest du jedes deiner dir unentbehrlich scheinenden Canon-Objektive daran adaptieren, gerade die ohnehin manuellen TS-E von Canon eignen sich dafür bestens! 

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...ich denke jeder der etwas das Canon Portfolio kennt, wird mir recht geben, das Optiken wie 600/4 IS L oder TS-E 17/4 TS-E 24/3.5 inkl. die von mir verwendete Bodys 7DII und 5DIII nicht zu ersetzen sind.

Wenn ich aber meine Urlaub, Makro und vielleicht auch ab und zu Studio Bilder mit dem neuen System erledigen kann - super....

 

 

. Alle oly Linsen kann man meines Wissens sehr gut nutzen aber auch die besten bleiben ohne stabil. Damit wäre das eine deutliche Einschränkung des avisierten Systems.

 

Du hast Recht: die von Dir genannten Optiken sind nicht zu ersetzen. 

 

Es gibt sicherlich ähnliche Lösungen, die in die Nähe kommen, aber ein 600/4 ist schon ein Argument (Preis und Gewicht)!  :)

 

Bei den Oly-Optiken ist es so, dass sie an den aktuellen Oly-Bodies stabilisiert sind (Sensor-Stabi im Body). Die gleichen Optiken wären dann an einer Pana-Kamera nicht stabilisiert. Dagegen kannst Du bei den stabilisierten Pana-Optiken auch einen Oly-Body verwenden. Meines Wissens kannst Du dann wählen, welchen Stabi du nehmen willst.

 

Für Reisen und Urlaub kannst Du jedenfalls bildqualitativ mit den DSLR voll mithalten. Die Qualität ist völlig vergleichbar. Gewicht ist auch bei tagelangem Wandern kaum zu spüren. In Städten kannst Du ungestörter fotografieren, weil Du mit einer DSLM weniger Aufmerksamkeit auf Dich ziehst! Ich habe mit der 50d und dem 70-200 in Istanbul oder Paris jedenfalls die auf mich gerichteten Augen der Menschen gespürt und brauchte etliche Zeit, bis die Umwelt nicht mehr auf die Kamera gestarrt hat. Bei einer OMD oder einer anderen DSLM schaut nach meiner Erfahrung kaum ein Mensch länger in Deine Richtung. Man ist einfach unsichtbar für die vorbeihastenden Menschen und kommt so zu unverkrampfteren Menschen-Aufnahmen.

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