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Wenn Deine edle "Marotte", überhaupt nicht auf Themen zu schauen, die Dich nicht interessieren, tatsächlich vorhanden wäre, würde ich meinen Hut ziehen.

Ob die "edel" ist wage ich nicht zu beurteilen. Was ich behaupten kann, dass ich mit Sicherheit mehr als 50% aller Themen/Threads hier nicht beachte, weil mich der Inhalt nicht interessiert. Das ist keine Wertung, sondern ganz natürlich, dass einen nicht alles (zB alle Kameras und alle Systeme) interessieren

 

In einigen Fällen (u.a. bei Beiträgen von noreflex und mir) hattest Du jedoch die nicht zu überlesende Ambition - entgegen Deines hier postulierten und durchaus erstrebenswerten Verhaltens -, ein Threadthema gerne mal ins lächerliche zu ziehen. Beispiele hierfür liefere ich bewusst nicht. Falls Du das selber gar nicht mehr wahrnehmen solltest, kann (und will) ich diesbezüglich nicht helfen.

Es tut mir leid, wenn Du das so empfindest. Ich habe weder gegen Dich noch gegen den lieben noreflex irgendetwas. Warum auch? Allerdings habe ich schon die Neigung, manches nicht so ernst zu nehmen und ironisch zu kommentieren. Ich meine das nie persönlich. Sorry, wenn dann manches was ich sicher gar nicht so ernst meine, falsch ankommt

 

...Und manche Themen von Dir finde ich in diesem Sinne auch interessant und inspirierend....

 Danke

 

...Das Problem bei (einigen) Deiner Endlos-Threads ist, dass Du an einer echten Diskussion gar nicht interessiert bist. Das Ergebnis Deines Threads steht (für Dich) letztlich schon bei Eröffnung des Threads fest ...

Also ich kann keinen Thread endlos machen. Nur wenn das Thema auf Interesse etlicher anderer Mitforenten stößt kann sich eine längere Diskussion entwickeln. Und natürlich habe ich idR eine eigene Meinung, wenn ich mal einen Thread starte. Ich habe hier im Forum aber, ganz allgemein, auch schon viele wertvolle Anregungen erhalten und auch Denkanstösse, meine Meinung zu revidieren

 

...Das sind dann eben so Leitsätze, wie

 

- Vollformat ist doof; insbesondere die Begrifflichkeit, aber auch das Format an sich (um dann Monate später selbst einzusteigen)

- Leica ist doof

- Spiegel sind doof

Jeder hat wohl in den unterschiedlichsten Bereichen Abneigungen gegen irgendetwas. Leica finde ich nicht "doof" sondern ich verehre geradezu die alten analogen Leicas und bin eher frustriert zu sehen, was mE aus dieser hochwertigen Marke geworden ist. Spiegel finde ich nicht doof, sondern in Kameras mittlerweile überflüssig. Das ist mein gutes Recht und daher habe ich mich auch in dieses Forum "verirrt". Und wahrscheinlich habe ich zum Thema "Vollformat" wirklich sehr häufig betonen müssen, dass mich allein der Begriff stört. Und dass das KB-Potenzial wirklich nur von wenigen wirklich ausgeschöpft wird, der Meinung bin ich noch immer. Die A7 habe ich nur gekauft, weil es mir Spaß macht, Altglas ohne Cropfaktor zu nutzen, das habe ich immer betont. Von der BQ her reicht mir APS-C vollkommen, mir würde sicher auch FT völlig reichen

 

Du bist zweifelsohne kein Troll, aber mir sind in der Tat Menschen lieber, die Diskussionen führen, die man auch als Diskussion bezeichnen kann.

Immerhin bin ich kein Troll, das ist doch schon einmal eine Basis. Dass Du mich quasi nicht für diskussionsfähig hälst tut mir leid; ich nehme es als Deine Meinung wahr und würde mich freuen, wenn andere Forenten hier ein etwas freundlicheres Bild von mir hätten.

bearbeitet von Viewfinder
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Dass ein Umsatzplus von 23% bei den Spiegellosen nicht zwangsläufig auch ein erfolgreiches Imaging-Geschäft bedeutet hat Olympus in beeindruckender Weise gezeigt. Die haben die Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2015 und damit für das gesamte Geschäftsjahr 2014/15 veröffentlicht. Im Bereich Imaging Business (das ist das Digitalkamerageschäft) ging der Umsatz in Q1 auf Yen-Basis um 8% und im gesamten Geschäftsjahr 2014/15 um 13% zurück. Die Umsatzrendite (in diesem Fall der Verlust) betrug in Q1 spektakuläre -39,5% und im Gesamtjahr immer noch miserable -16,6%. Prognostiziert waren für das Gesamtjahr ein Anstieg beim Umsatz um 1% und eine Umsatzrendite von -3,6%. Da wurden die Ziele wie auch in der Vergangenheit weit verfehlt. Wieso es dann keine Änderungen im Management der Imaging-Sparte gibt werden wir westlich geprägten Menschen wohl nie verstehen. Die Imaging-Sparte hat unter dem gleichen Management das fünfte Jahr in Folge mit tiefroten Zahlen abgeschnitten.

Olympus nennt für den extrem hohen Quartalsverlust Abschreibungen auf Lagerbestände, schlechter als erwartete Verkaufszahlen (insbesondere bei den Spiegellosen, obwohl dort der Umsatz um 23% gestiegen ist), die dann nicht zu den Vertriebsausgaben passten und Anlaufinvestitionen in das angestrebte B2B-Geschäft. Problematisch war auch der deutliche Preisverfall bei den Spiegellosen. Olympus hat jetzt hoffentlich alle Leichen aus den Keller geholt und in dieses Quartal gepackt. Für das neue Geschäftsjahr prognostizieren sie jedenfalls (wie schon häufiger in der Vergangenheit) ein ausgeglichenes Ergebnis. Warten wir es ab.

Olympus veröffentlicht auch die Absatzzahlen bei den Digitalkameras. Bei den Spiegellosen waren das im Gesamtjahr unverändert 510.000 Stück gegenüber dem Vorjahr. Für das neue Geschäftsjahr werden 480.000 Stück (also ein Rückgang um 5,9%) prognostiziert.

Hier der Link zum Geschäftsbericht für Q1/15, interessant sind die Seiten 4, 25 und 34 http://www.olympus-global.com/en/common/pdf/brief147PB_5.pdf

Tja, auch Unternehmen die die Zukunft nicht verschlafen haben so ihre Problemchen.  :P

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danke, Orbiter!

ein Jammer, dass die nach wie vor nix verdienen mit den Geräten.

 

Also bei den Zahlen könnte man ja fast die Frage stellen, ob eine Oly- oder MFT-Kamera ein Hochrisikoinvest ist! :D Jaaa, ich bin ja schon ruhig. Das machen wir nie wieder .. :P

 

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Also bei den Zahlen könnte man ja fast die Frage stellen, ob eine Oly- oder MFT-Kamera ein Hochrisikoinvest ist! :D Jaaa, ich bin ja schon ruhig. Das machen wir nie wieder .. :P

 

 

DAS is mal ne gute Frage!

Wäre einen eigenen thread wert!! :D :D :D

 

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danke, Orbiter!

ein Jammer, dass die nach wie vor nix verdienen mit den Geräten.

 

Sehr pauschale Aussage. Ich sehe jedenfalls keine Differenzierung nach Geräten. Was ich eher sehe, ist dass sich Olympus mit der PEN Serie verhoben hatte (sowohl bei den Stückzahlen als auch preislich - hier gab es wohl ziemlich hohe Lagerbestände). Ob das bei den OM-Ds und den Objektiven der Fall ist, kann aus den Zahlen nicht abgelesen werden. Aber es wird wohl seine Gründe haben, dass Olympus (wie auch Fuji und Sony) bei den Systemkameras sich eher in Richtung hochwertiges Segment bewegt hat und auch andere Zielgruppen im Visier hat.

 

Ein Großteil der Verluste lassen sich wahrscheinlich mit der Fehleinschätzung erklären, dass man glaubte mit sehr kompakten Spiegellosen die Käufer von Kompaktkameras in den Systemkameramarkt zu locken. Das ist sicher gescheitert. Jetzt geht es aber um den Kampf um die ambitionierten Fotografen, die zunehmend mit kleinerem und leichterem Equipment arbeiten wollen. Und diesen Trend verschlafen Canikon eben eklatant. Und hierbei geht es nicht darum, ob DSLR oder Spiegellos "besser" ist (damit wurde dieser Thread leider zu stark belastet, obwohl es darum nicht geht). Spiegellos ist vor allem anders und zwar so, dass es eine zunehmende Zahl von DSLR Umsteigern anspricht. Die Zahlen drücken vor allem nur die Absatzmengen aus, nicht aber die Zahl der Fotografen, die inzwischen mit Spiegellos statt DSLR (auch teilweise) fotografieren. Das ist auch künftiges Käuferpotential. Der Rückgang an verkauften Einheiten kann letztlich auch damit zusammenhängen, dass aufgrund der guten Produktleistungen, der Bedarf für ein neues Kameramodell geringer wird und ein Ersatz in größeren Zyklen (ähnlich wie bei Analogkameras) erfolgen wird. Darauf müssen sich die Hersteller einstellen. Daher widersprechen die Absatzzahlen mMn. nach aber auch nicht dem Trend, dass die Zahl der Spiegellos-Nutzer zunimmt, während die Zahl der DSLR Nutzer wahrscheinlich von einem hohen Niveau am Sinken ist.

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Die Frage wurde in einem separaten Thread schon beantwortet. Ein eindeutiges Nein.

 

dat war ironisch!

den separaten thread habe ich höchstpersönlich eröffnet, Gott sei's geklagt.

also keine Bange

 

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Sehr pauschale Aussage. Ich sehe jedenfalls keine Differenzierung nach Geräten. Was ich eher sehe, ist dass sich Olympus mit der PEN Serie verhoben hatte (sowohl bei den Stückzahlen als auch preislich - hier gab es wohl ziemlich hohe Lagerbestände). Ob das bei den OM-Ds und den Objektiven der Fall ist, kann aus den Zahlen nicht abgelesen werden.

Bei allem Respekt. Das waren gemessen an der Umsatzrendite die schlechtesten Quartalszahlen die ein Imaging-Unternehmen in diesem Jahrtausend erzielt hat. Und die Spiegellosen (sowohl die PENS`s als auch die OM-D`s) hatten daran erheblichen Anteil. Da gibt es überhaupt nichts zu beschönigen. Der Preisverfall betraf alle Spiegellosen und die hohen Vertriebs- und Promotionausgaben (die nicht zu den bescheidenen Umsatzzahlen passten) betraf ebenfalls alle Spiegellosen. Und ob zu den Verlusten die PEN`s noch viel stärker als die OM-D`s beigetragen haben spielt doch keine Rolle. Olympus verdient mit den Spiegellosen kein Geld. Würden sie die PEN`s einstellen und nur noch OM-D Modelle verkaufen, müssten sie die Preise anheben weil die Entwicklungskosten (z. B. für den AF, EVF, den Bildprozessor, usw.) nicht mehr auf die PEN`s umgelegt werden könnten. Und ob sich das dann lohnt? Wieso überhaupt eine Differenzierung nach Geräten? Brauchst du einen Strohhalm damit der Glaube an mFT, Olympus oder OM-D nicht verlorengeht? Hast du eine OM-D und stört es dich mit einer (finanziellen) Loser-Ausrüstung zu fotografieren?
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Die Frage wurde in einem separaten Thread schon beantwortet. Ein eindeutiges Nein.

 

Thomas, ein bisschen mehr Humor bei Sache schadet auch nicht. Atur und ich waren ja die Auslöser für diesen Thread. Wir leiden heute noch ... :D

 

Allerdings könnte man über das "eindeutiges" nach meiner Meinung noch diskutieren ... :P

 

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Hast du eine OM-D und stört es dich mit einer (finanziellen) Loser-Ausrüstung zu fotografieren?

 

Das war nun aber auch nicht nett und bisschen unnötig. :mellow:   Aber wird für die nächsten 15 Seiten Diskussion sorgen. ;)

Ich habe eben bei meiner E-M5 geschaut. Zum Glück sieht man nirgendwo die negative Umsatzrendite und Eurostücke brauche ich für's Fotografieren auch noch nicht einschmeissen. :D

 

bearbeitet von cyco
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Thomas, ein bisschen mehr Humor bei Sache schadet auch nicht. Atur und ich waren ja die Auslöser für diesen Thread. Wir leiden heute noch ... :D

 

Allerdings könnte man über das "eindeutiges" nach meiner Meinung noch diskutieren ... :P

 

 

Vielleicht steckte in meiner Antwort ja auch ein wenig Humor und Ironie drin?

 

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Vielleicht steckte in meiner Antwort ja auch ein wenig Humor und Ironie drin?

 

 

:huh: Ok, da es ein Einzeiler war konnte ich Humor und Ironie leider nicht zwischen den Zeilen herauslesen. Mea culpa! ;)

 

bearbeitet von cyco
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Bei allem Respekt. Das waren gemessen an der Umsatzrendite die schlechtesten Quartalszahlen die ein Imaging-Unternehmen in diesem Jahrtausend erzielt hat. Und die Spiegellosen (sowohl die PENS`s als auch die OM-D`s) hatten daran erheblichen Anteil. Da gibt es überhaupt nichts zu beschönigen. Der Preisverfall betraf alle Spiegellosen und die hohen Vertriebs- und Promotionausgaben (die nicht zu den bescheidenen Umsatzzahlen passten) betraf ebenfalls alle Spiegellosen. Und ob zu den Verlusten die PEN`s noch viel stärker als die OM-D`s beigetragen haben spielt doch keine Rolle. Olympus verdient mit den Spiegellosen kein Geld. Würden sie die PEN`s einstellen und nur noch OM-D Modelle verkaufen, müssten sie die Preise anheben weil die Entwicklungskosten (z. B. für den AF, EVF, den Bildprozessor, usw.) nicht mehr auf die PEN`s umgelegt werden könnten. Und ob sich das dann lohnt? Wieso überhaupt eine Differenzierung nach Geräten? Brauchst du einen Strohhalm damit der Glaube an mFT, Olympus oder OM-D nicht verlorengeht? Hast du eine OM-D und stört es dich mit einer (finanziellen) Loser-Ausrüstung zu fotografieren?

 

Es geht in diesem Thread nicht konkret um Olympus, sondern um den DSLM Trend. Auf den dummen letzten Satz will ich nicht weiter eingehen, aber selbstverständlich spielt die Differenzierung nach Produkten eine Rolle und hierzu gibt die Statistik keine Auskunft. Ob die OM-Ds Verlustbringer sind, wirst anhand der Zahlen auch Du nicht weiter klar machen können.

 

Gäbe es die Spiegellos-Technik nicht, wären Olympus, Panasonic, Fuji, Samsung und Sony heute vom Kameramarkt verschwunden und wir hätten ein sehr ausgeprägtes Canikon Hersteller Duopol. Dass wir das heute nicht haben, zeigt allein schon, dass Canikon den Trend verschlafen haben.

 

Die Bilanzen gehören ohnehin nur randlich zum Thema. Wie ich schon erläutert habe, dreht es für mich, wenn wir über diesen Trend reden, vor allem um die Nutzungszahlen und den Wechseltrend. Und da sehe ich wirklich keine Rückbewegung von DSLM nach DSLR, womit eine Trendumkehr sehr unwahrscheinlich ist.

 

Zum Markt kann man derzeit nur sagen, dass die Spiegellos-Hersteller offenbar nach wie vor an ihrem Produktzweig hängen und diesen munter weiter entwickeln, aber sicherlich ihre Produktstrategie anpassen werden. Für die Nicht-DSLR Hersteller wüsste ich ohnehin keine Alternative. Es sollte vor allem darum gehen, das ambitioniere Fotografieren wieder populärer zu machen und mehr Anteile im professionellen Markt zu gewinnen (die Produktlinien werden diesbzgl. ja gerade umgestellt). Das geht aber mMn. eigentlich nur noch mit kleineren und leichteren Systemen, weil der Rest ja durch das Duopol besetzt ist.

bearbeitet von tgutgu
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Für die Nicht-DSLR Hersteller wüsste ich ohnehin keine Alternative.

Die Alternative kann auch darin bestehen sich aus dem Markt mit Systemkameras zurückzuziehen. Fujifilm und Olympus haben das während ihrer langjährigen Historie ja bereits einmal gemacht. Gerade in einem schrumpfenden Markt wie dem Systemkameramarkt wäre es nicht ungewöhnlich wenn der eine oder andere Anbieter das Handtuch wirft.
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3 Smileys im Beitrag von atur haben nicht gereicht um den Anflug von Selbstironie herauszulesen? ;)

 

 

Da ich Emoticons nicht mag und auch fast nie verwende, beachte ich die auch kaum. Ich finde die eher lästig, weil sie für meinen Geschmack zuviel verwendet werden.

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Da ich Emoticons nicht mag und auch fast nie verwende, beachte ich die auch kaum. Ich finde die eher lästig, weil sie für meinen Geschmack zuviel verwendet werden.

 

:huh: :huh: :huh:

 

Dann kann ich deinen Schreibstil und Antwortverhalten besser verstehen. Und da ich nicht weiß, wann du ernst schreibst oder ironisiert, bin ich leider nicht mehr in Lage deine Post angemessen zu beantworten ....schade ...

 

bearbeitet von cyco
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Die Alternative kann auch darin bestehen sich aus dem Markt mit Systemkameras zurückzuziehen. Fujifilm und Olympus haben das während ihrer langjährigen Historie ja bereits einmal gemacht. Gerade in einem schrumpfenden Markt wie dem Systemkameramarkt wäre es nicht ungewöhnlich wenn der eine oder andere Anbieter das Handtuch wirft.

 

Irgendwann vielleicht, aber ganz aufgegeben offenbar nie. Soweit ich weiß bestand die Reaktion auf die geringen Erfolgsaussichten im DSLR-Bereich, darin einen neuen Trend (DSLM) zu setzen bzw. diesem zu folgen. In der Zeit des Umbruchs auf Digital hat Olympus eine Zeit lang auf Bridgekonzepte gesetzt, bis die Entwicklungen im Systemkamerabereich (E1, FT) marktreif waren. Fuji hatte da mal eine längere Zäsur, ist aber in Kooperation mit Nikon beim DSLR Geschäft mit mäßigem Erfolg wieder dabei gewesen.

 

Eine Geschäftsaufgabe oder der Verkauf ist immer einer Alternative, aber mMn. ist diese Diskussion etwas am Thema vorbei. Eine Frage könnte sein, ob der Bedarf an DSLM groß genug ist, dieses Geschäft überhaupt zu führen und demzufolge die Entwicklungslinie aufzugeben. Dafür spricht mMn. nach nichts. Es würde letztlich bedeuten, dass Konzepte wie elektronischer Sucher und Live View Techniken gescheitert wären.

 

Wären Canon und Nikon mit gleichem Engagement wie die Spiegelloshersteller in die Entwicklung ambitionierter DSLM eingestiegen, wäre das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine profitable Sache geworden, weil es genug markentreue Kunden gegeben hätte, die sich von den Vorteilen der neuen Technik hätten überzeugen lassen (oder eigentlich darauf warten). Das Bedürfnis nach kleineren und trotzdem ambitionierten Systemen ist einfach das, was verschlafen wird und was jetzt andere bedienen.

bearbeitet von tgutgu
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