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 Die Entwicklung verlief aber nicht linear sondern war am Anfang sehr schnell wurde dabei immer langsamer und ist heute schneckenlahm und fast zum erliegen gekommen. Das liegt in der Natur der Sache wenn man sich einer Grenze nähert die das Optimum darstellt und die man nicht überschreiten kann. Signifikante Verbesserungen kommen heute deshalb auch erst nach einigen Jahren und mehreren Modellgenerationen zum tragen. Andere Merkmale jenseits der Sensorqualität werden deshalb wesentlich wichtiger.

 

Abgesehen davon wird es natürlich auch bei deutlich besserer Sensorqualität immer noch Leute geben die meinen immer das größte Format haben zu müssen und sich einbilden das Bilder damit besser würden :-)

 

Ich stimme Dir im Prinzip zu. Die Sensoren haben heute bereits ein sehr hohes Niveau erreicht...wenn man z.B. bedenkt, dass ein relativ kleiner, aktueller FT-Sensor locker die Qualität früherer analoger Mittelformatkameras erreicht bzw. übertrifft. Da kann man heute schon wahrlich kaum meckern!

Der Ausgangspunkt dieses Threads war allerdings, dass wir wahrscheinlich schon bald erleben werden, dass die heutige BQ von CX/APS-C/KB/Mittelformat bereits von dem jeweils eine Stufe kleineren Format erreicht werden wird.

Davon abgesehen denke ich, dass generell schon noch weitere Verbesserungen im Rauschverhalten und in der Dynamik durchaus in der Praxis genutzt  werden können (das MP-Wettrennen wird dabei  sicher in den Hintergrund treten).

Überdies denke ich, dass auch die Handyfotografie für Überraschungen gut sein wird. Wenn ich beispielsweise daran denke, dass Apple jetzt gerade ein Objektivbajonett für Handys patentiert hat. Warum sollte es also nicht schon bald Hybrid-Handys für Fotografen geben, die dann die Qualität heutiger CX-Sensoren bieten, mit der Möglichkeit Objektive zu wechseln. 

Natürlich werden die Entwicklungssprünge bei den "richtigen" Kameras sicher nicht mehr so rasant verlaufen wie in den ersten Jahren der Digitalfotografie, auch darin bin ich ganz Deiner Meinung. Doch wir werden in fünf, spätestens zehn Jahren bestimmt mit kleineren Hochleistungssensoren in noch kompakterer Form professionelle BQ erleben, da bin ich mir ziemlich sicher

bearbeitet von Viewfinder
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Überdies denke ich, dass auch die Handyfotografie für Überraschungen gut sein wird. Wenn ich beispielsweise daran denke, dass Apple jetzt gerade ein Objektivbajonett für Handys patentiert hat. Warum sollte es also nicht schon bald Hybrid-Handys für Fotografen geben, die dann die Qualität heutiger CX-Sensoren bieten, mit der Möglichkeit Objektive zu wechseln.

 

Wechselobjektive allein reichen nicht. Sie muss es auch mit ausreichen Freistellpotential geben. Das wäre bspw. f1.2 für 1" oder f1.4 für mFT. Sowas wird es aber für Handys nicht geben von daher dürfte das keine wirkliche Alternative auch bei besseren Sensoren werden.
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Wechselobjektive allein reichen nicht. Sie muss es auch mit ausreichen Freistellpotential geben. Das wäre bspw. f1.2 für 1" oder f1.4 für mFT. Sowas wird es aber für Handys nicht geben von daher dürfte das keine wirkliche Alternative auch bei besseren Sensoren werden.

 

Ich denke mal, dass die Mehrzahl der Leute bei Wechselobjektiven überhaupt nicht ans "Freistellen" denken, sondern rein an die Möglichkeiten den Bildwinkel und/oder Aufnahmeabstand/Maßstab zu ändern. Überhaupt wurde in der Geschichte der Fotografie noch nie so viel von "Freistellen" und "Bokeh" gesprochen wie in den letzten Jahren, wo das bei einer Gruppe von Fotografen nach meinem Eindruck zur Manie geworden ist. "Freistellen" ist doch eigentlich nur ein (Neben-)Effekt, der hin und wieder gestalterisch eingesetzt werden kann, mehr nicht. Wie viele Anwender wollen denn jedes Bild möglichst in einer unscharfen Hintergrundsoße verschwimmen lassen? Und wie viele wollen eher möglichst viel Schärfentiefe?

Bei einem Objektiv will ich (wie früher 99% aller Fotografen) zunächst einmal wissen, welche Brennweite besitzt es und welchen Bildwinkel kann ich damit mit meiner Sensorgröße nutzen, wie lichtstark ist es (und zwar in erster Linie im Hinblick auf low light/available light), wie scharf bildet es ab (BQ), wie angenehm/präzise lässt es sich bedienen und was kostet es

 

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Ich denke mal, dass die Mehrzahl der Leute bei Wechselobjektiven überhaupt nicht ans "Freistellen" denken, sondern rein an die Möglichkeiten den Bildwinkel und/oder Aufnahmeabstand/Maßstab zu ändern. Überhaupt wurde in der Geschichte der Fotografie noch nie so viel von "Freistellen" und "Bokeh" gesprochen wie in den letzten Jahren, wo das bei einer Gruppe von Fotografen nach meinem Eindruck zur Manie geworden ist. "Freistellen" ist doch eigentlich nur ein (Neben-)Effekt, der hin und wieder gestalterisch eingesetzt werden kann, mehr nicht. Wie viele Anwender wollen denn jedes Bild möglichst in einer unscharfen Hintergrundsoße verschwimmen lassen? Und wie viele wollen eher möglichst viel Schärfentiefe?

Bei einem Objektiv will ich (wie früher 99% aller Fotografen) zunächst einmal wissen, welche Brennweite besitzt es und welchen Bildwinkel kann ich damit mit meiner Sensorgröße nutzen, wie lichtstark ist es (und zwar in erster Linie im Hinblick auf low light/available light), wie scharf bildet es ab (BQ), wie angenehm/präzise lässt es sich bedienen und was kostet es

 

 

Du hast hierzu meine volle Zustimmung. Freistellen ist, wenn richtig angewendet, eine Möglichkeit der Bildgestaltung, aber nicht das allein selig machende Element.

 

LG,

Joachim

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