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Will man in Bezug auf Bildqualität ein Top-Ergebnis, wird man sehr bald sehen, dass man mit MFT doch den einen oder anderen Kompromiß eingeht, und man kommt um einen APS-C Sensor (wie in der Sony A6000) nicht herum - dann aber auf Kosten von Flexibilität.

 

Da es hier im speziellen um die GX7 und die Sony Alpha 6000 geht, würde ich gerne wissen, wie du zu dieser Annahme kommst? Wenn ich mir den Vergleich auf DKamera.de ansehen, dann sehe ich keine signifikanten Unterschiede. Egal was ich dort einstelle, ISO 200, oder ISO 1600, ein Kompromiss ist die GX7 mit Sicherheit nicht.

 

http://www.dkamera.de/testbericht/bildqualitaet/

 

Kannst du mir bitte mal erklären, wie du zu dieser Aussage gekommen bist? Hast auch selber mal verglichen (GX7 vs. Alpha 6000), oder ist das nur deine allgemeine Vermutung, das ein etwas größerer Sensor auch eine besser Bildqualität bedeuten muss?

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Da es hier im speziellen um die GX7 und die Sony Alpha 6000 geht, würde ich gerne wissen, wie du zu dieser Annahme kommst? Wenn ich mir den Vergleich auf DKamera.de ansehen, dann sehe ich keine signifikanten Unterschiede. Egal was ich dort einstelle, ISO 200, oder ISO 1600, ein Kompromiss ist die GX7 mit Sicherheit nicht.

 

http://www.dkamera.de/testbericht/bildqualitaet/

 

Kannst du mir bitte mal erklären, wie du zu dieser Aussage gekommen bist? Hast auch selber mal verglichen (GX7 vs. Alpha 6000), oder ist das nur deine allgemeine Vermutung, das ein etwas größerer Sensor auch eine besser Bildqualität bedeuten muss?

 

Ich habe beide Kameras hier, und ich gehe mit beiden (!) sehr gerne fotografieren: Schwerpunkt MFT beim Handling (und EV), APS-C / VF für besondere BQ.

 

Was die größeren Sensoren einem MFT Sensor voraushaben sind die höheren Reserven: Lichter und Schatten lassen sich beim Sony APS-C Sensor spürbar besser verarbeiten als bei einer MFT Vorlage.

 

Und es gibt Auflösungsreserven: Früher konnte ich die eigentlich nur beim Croppen nutzen, seitdem ich einen 5K-Monitor besitze, sieht man den Auflösungsvorteil bereits in Vollbilddarstellung.

 

Aber der wirklich entscheidende Faktor für mehr Sensorfläche sind die zusätzlich nutzbaren Lichter und Schatteninformationen, sowie Farbverläufe, die auch bei Korrektureingriffen "berechenbar" bleiben (je kleiner der Sensor, desto schneller "kippt" das Bild bei Manipulation und es kommt zu "Farbabrissen").

 

Unter günstigen Lichtverhältnissen sind die Unterschiede entsprechend geringer - da es mich persönlich eher reizt, die schwierigen Motive einzufangen, kann ich den Mehrwert von APS-C bzw. Vollformat sehr häufig nutzen.

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Wenn man Fotos im Vergleich ansieht, so kann schon Unterschiede zugunsten zu Sony A6000 bemerken, aber nicht soo große.

Letztendlich ist Farbanmut auch Geschmacksache. So hat, finde ich, der Sony-Look auch ein bißchen was von, sehr überspitzt gesagt, Plastik-Look auf sehr hohem Niveau.

Rein meßwerttechnisch betrachtet hat die Sony A6000 schon die Nase vorne:

http://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Sony-A6000-versus-Panasonic-Lumix-DMC-GX7___942_901

 

Bei der Frage, was man bevorzugt, spielt ja nicht nur die Bildqualität alleine eine Rolle.

So hat die GX7 ein solideres Gehäuse, der geräuschlose Auslöser ist was Feines, wie auch der klappbare Sucher, der Touchscreen erlaubt eine komfortablere Bedienung, das native Objektivangebot ist sehr viel größer. Usw. usf.

Das Ganze bleibt auch wirklich klein, weil die Micro Four Thirds-Objektive klein bleiben, ja hier kann man sogar ein, besonders im Vergleich, kleines und leichtes Superzoom dranschrauben.

Nichtsdestotrotz hat rein bildqualitätsmäßig betrachtet die Sony A6000, wie schon gesagt und im Labor gezeigt, die Nase vorne.

Aber noch andere Faktoren, s.o., spielen ja eine Rolle.

Und da kann man als Ornithologe wie ich, der evtl. auch mal die Vögel fotografieren will (was überzeugend möglich), dieses jetzt schon mit der GX7 am Swarovski-Spektiv, wofür ein Adapter schon vorhanden, im Supertelebereich tuen könnte, eben der GX7 den Vorzug geben. Momentan favorisiere ich, der noch ohne Kamera, diese - obwohl mich rein bildqualtiätsmäßig die Sony A6000 noch mehr überzeugt.

Ich habe sie allerdings auch schon in der Hand gehalten, und war vom Griffgefühl nicht begeistert. Und ja, häßlich sieht sie auch aus.

Die Panasonic GX7 hatte ich noch in der Hand, sie sieht aber schon mal viel attraktiver aus - klar, Geschmackssache an der Stelle..

 

Es kommen immer mehrere Anwendungsparameter ins Spiel, und in der Summe führen diese zur richtigen Entscheidung für jeden Anwender.

Was nützt mir, der schon ohne Kamera mit Fernglas, Spektiv mit Stativ, Bestimmungsbüchern und Proviantrucksack schon viel trägt, eine hervorragende Ergebnisse liefernde Kamera, wenn ich sie aber nicht tragen kann, ohne unter dieser Gesamtlast zu stöhnen?

 

 

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Wenn man Fotos im Vergleich ansieht, so kann schon Unterschiede zugunsten zu Sony A6000 bemerken, aber nicht soo große.

Letztendlich ist Farbanmut auch Geschmacksache. So hat, finde ich, der Sony-Look auch ein bißchen was von, sehr überspitzt gesagt, Plastik-Look auf sehr hohem Niveau.

 

 

Ich denke, die "Farbanmut" ist eine Eigenschaft der JPG-Engine (so hat Sony den Plastik-Look, die Fuji einen Fuji-Look, und die Oly das typische Oly-Rot ;) ), die man durch Verwendung der RAW-Formate leicht umgehen kann.

 

Als "Ornithologe" ist aber die Systementscheidung schon gefallen, oder? Nur würde ich, um etwa das Panasonic 100-300 einzusetzen, auch nicht primär mit der GX7 spekulieren - da fehlt einem bei dem schlanken Gehäuse doch etwas der Halt. Da die E-M1 die Möglichkeiten dieses Objektivs wegen SS nicht richtig nutzen kann, kämen hier eine M-5 oder M-10 in die engere Auswahl, mit Handgriff, nur liege ich mit dieser Empfehlung natürlich nicht mehr in der Bandbreite dieses Threads  :eek:

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Danke, Ihr seit echt super, so schnell so viele Eindrücke.  :)

 

Wenn ich die Bilder vergleiche, auf:

http://www.dkamera.de/testbericht/bildqualitaet/

 

oder auf:

http://www.dpreview.com/reviews/image-comparison/fullscreen?attr18=lowlight&attr13_0=panasonic_dmcgx7&attr13_1=sony_a6000&attr15_0=raw&attr15_1=raw&attr16_0=3200&attr16_1=3200&normalization=full&widget=66&x=-0.7500914568679378&y=0.5808953417663878

 

Ich tue mir da echt schwer, Unterschiede festzustellen. Die Unterschiede sind marginal, bzw. überhaupt nicht feststellbar. (bin ich blind, oder schaue ich da die falschen Ausschnitte an?  :P )

Wähle ich bei dpreview, RAW, ISO 1600 oder ISO 3200, Daylight, oder Lowlight, ähnliches gilt auch für dkamera.de, kann ich keine großen Unterschiede feststellen?

 

Wenn ich JPEP wähle, dann kann ich, erst wenn ich nach bestimmte Stellen im Bild suche, einen kleinen Unterschied feststellen. Die Schrift auf dem Stift (die 12), ist etwas unschärfer und dieser Ausschnitt hat etwas mehr Rauschen, als bei der Sony Alpha 6000.

 

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Wähle ich RAW, ist dieser Unterschied nicht mehr vorhanden:

 

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Auch bei Dkamera schaut das ähnlich aus. Ich würde sogar sagen, beim Feuerzeug hat die GX7 mehr Schärfe (in der Tag Einstellung)

 

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Deckt sich das auch mit Euren Erfahrungen?

 

 

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Was solche Tests nicht zeigen:

 

Im Vergleich von Micro Four Thirds zu APS-C und von APS-C zu Vollformat wirken Aufnahmen mitunter räumlicher. Und das kann man reizvoller finden - wenn man es denn sieht.

 

Tatsache auch, und wohl keine Überraschung: Wenn man, über einen sehr langen Zeitraum, sehr viele Fotos im Vergleich ansieht, fallen einem mehr Unterschiede auf, die einem sonst nicht so auffallen würden.

D.h. aber auch, daß diese Unterschiede oft nicht so groß sein können.

 

Wer tagtäglich professionell fotografiert, dessen Auge ist natürlich für bestimmte Wahrnehmungen sensibilisierter, geschulter als bei einem eher gelegentlich fotografierenden Wochenend-Kniopser, auch wenn der durchaus professionelle Ansprüch hat. - Er kann aber, auf verschiedenen Ebenen, nicht dieselbe Wahrnehmung haben, da er nicht dieselbe Übung hat. Mit mehr Übung kommt mit der Zeit auch eine anspruchsvollere Wahrnehmung.

 

Aber das ist ja mit allen Dingen so!

Beschäftige ich mich intensiver mit Musik, dann höre ich irgendwann Dinge, die ich vorher nicht so hörte - und die ich jetzt aber hören will (früher aber nicht vermißte).

bearbeitet von Pseudemys
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Du würdest also behaupten, das die Vergleichsbilder (dpreview, Dkamera) ein durchaus realistische Bild, der Abbildungsleistung (Rauschverhalten, Schärfe usw.) wiederspiegeln und sich mit deinen Erfahrungen deckt? Die Unterschiede sind aber erst mit einem geschulten Auge erkennbar und deswegen kann jeder User zu anderen Eindrücken gelangen? Habe ich dich da richtig verstanden?  ;)

bearbeitet von Kabafit
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Die Vergleichsbilder haben den Charakter objektiver Meßwerte, und darin besteht ihr Wert als Aussage.

Beim direkten Vergleich bedarf es wohl keines geschulten Auges. Ich redete von Feinheiten, die man mit der Zeit erst wahrnimmt und nicht durch Tests, die natürlich ihren Wert haben.

 

Ich persönlich mag die Wärme, Weichheit, also, wenn man so will: auch Nicht-Brillianz der Nikon-Farben - sie sind am Leben nahe dran. Was sich auch nicht so brillant wie die Ergebnisse mancher Kamerahersteller präsentiert. Aber das Publikum liebt durchaus die Täuschung, wenn sie denn schön und gefällig daher kommt.

 

Hoffe, Du kannst mit meiner mehr ironischen als wissenschaftlichen Aussage etwas anfangen.

 

 

bearbeitet von Pseudemys
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Was ich ansprechen möchte, das mache solche Vergleichsbilder gerne anzweifeln, da sie in der Praxis zu anderen Schlussfolgerungen gekommen sind. Ein minimaler Unterschied bei bei Vergleichsbildern, sollte auch in der Praxis und vergleichbaren Einstellungen, minimal bleiben.

 

Den Unterschied bei den Bildern von dpreview, Dkamera, sind für mich eher minimal, bzw. nicht vorhanden. (Ich bin aber auch kein Profi, der sich jeden Tag hunderte Bilder ansieht, bzw. bearbeiten muss) Des öfteren liest man, das andere Benutzer die Vergleichsbilder nicht nachvollziehen können, weil sie selber im Vergleich zu deutlicheren Unterschieden gekommen sind.

 

Ich vermute da aber, das dann dort andere Einstellungen gewählt wurden, ev. andere Objektive verwendet wurden, persönliche Presets in der Kamera gewählt wurden, die dann das Ergebnis verzerren. (eine objektiver Vergleich ist dann aber eigentlich nicht mehr möglich)

 

Auch persönliche Vorlieben spielen da ev. eine Rolle, der eine steht mehr auf Schärfe, der andere mehr wenig rauschende Bilder. Auch leidet oft die Objektivität, denn die Kamera XY ist deswegen besser, weil ich sie habe.  ;)

 

bearbeitet von Kabafit
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[…]

 

Ich vermute da aber, das dann dort andere Einstellungen gewählt wurden, ev. andere Objektive verwendet wurden, persönliche Presets in der Kamera gewählt wurden, die dann das Ergebnis verzerren. (eine objektiver Vergleich ist dann aber eigentlich nicht mehr möglich)

 

Auch persönliche Vorlieben spielen da ev. eine Rolle, der eine steht mehr auf Schärfe, der andere mehr wenig rauschende Bilder. Auch leidet oft die Objektivität, denn die Kamera XY ist deswegen besser, weil ich sie habe.  ;)

 

Deine Vermutung ist sicherlich sehr wahrscheinlich.

Mir ist kein vernünftiger Grund bekannt, wonach an der Sorgfalt der Tests und damit der Objektivität ihrer Ergebnisse zu zweifeln wäre.

Und diese können daher natürlich eine Hilfe bei der Einschätzung der Leistungsfähigkeit einer Kamera sein - genau dafür werden sie ja auch erstellt.

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Die Bilder auf dpreview sind halt auch in Standardeinstellung ... bei der GX7 zB sollte man die Rauschunterdrückung stark zurücknehmen (ich habe sie auf -4) um einen natürlicheren Eindruck zu bekommen

 

 

 

Ich denke, die "Farbanmut" ist eine Eigenschaft der JPG-Engine (so hat Sony den Plastik-Look, die Fuji einen Fuji-Look, und die Oly das typische Oly-Rot ;) ), die man durch Verwendung der RAW-Formate leicht umgehen kann.

 

nicht ganz, da nicht jeder die gleichen Farbfilter nutzt, ist es zT nicht möglich exakt das gleiche zu bekommen. ZB das typische Olympusblau ist schwer so hinzubekommen, ohne selektive Korrektur.

 

 

Als "Ornithologe" ist aber die Systementscheidung schon gefallen, oder? Nur würde ich, um etwa das Panasonic 100-300 einzusetzen, auch nicht primär mit der GX7 spekulieren - da fehlt einem bei dem schlanken Gehäuse doch etwas der Halt. Da die E-M1 die Möglichkeiten dieses Objektivs wegen SS nicht richtig nutzen kann, kämen hier eine M-5 oder M-10 in die engere Auswahl, mit Handgriff, nur liege ich mit dieser Empfehlung natürlich nicht mehr in der Bandbreite dieses Threads  :eek:

 

Vielleicht sollte man für die EM1 das Olympus 75-300 nehmen.

 

 

Mir liegt die GX7 mit einem Lederhalfcase vom Chinesen auch mit dem 100-300 satt in der Hand ... vielleicht mal probieren?

bearbeitet von nightstalker
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