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Da ich auch begeisterter MFT Anhänger bin, mache ich viele meiner Aufnahmen zweigleisig: MFT (darunter mit dem hervorragenden 20mm) vs. A7 mit Altglas: Würde die A7 da nicht immer wieder die Nase nicht vorne haben, hätte die Altglasadaption sicher nicht den Stellenwert erzielt, den sie mittlerweile bei mir einnimmt.

 

Was ich sagen will: Man kann die Benutzung von Altglas als Bestandteil entschleunigter Fotografie sehen, aber man muss nicht. Viele Altglaskombinationen laufen an der A7 zur Höchstform auf, sowohl was Ergebnis, als auch Bedienung betrifft, auch wenn es mal schnell gehen soll. Diese Vielfalt ist es, was die A7 so einzigartig macht.

 

Hans

 

µ4/3 bleibt noch aber die A7 drängt sich auch bei mit in den Vordergrund mit dem "Altglas".

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Viele direkt bedienbare Knöpfe sind zwar schön, aber doch eher pseudoergonomisch, wenn sie an der falschen Stelle liegen und ich beim Fotografieren letztlich das Auge vom Sucher nehmen muss. Das ist z.b. bei der GH3 und der A7 so, deren Bedienelemente z.T. hinter der Handfläche liegen oder ohne Umgreifen nur schwer erreichbar sind. Bei der E-M1 liegen die Elemente nahe beieinander auf oder nahe der Oberseite und die DSLR Tugend Elemente auch auf die Vorderseite zu legen, erreichbar durch die Fingerspitzen der rechten Hand, wurde wieder aufgegriffen.

 

Na klar, die E-M1 ist ja über alle Zweifel erhaben. Und Du hast auch die ganz große Erfahrung mit der GH3. Vermutlich schon einige Tausend Aufnahmen gemacht. Ob Du es glaubst oder nicht: Ich bediene die GH3 blind und habe mit der Ergonomie keinerlei Probleme. Das mag aber auch dran liegen, dass ich die GH3 im Gegensatz zu Dir gekauft habe und damit praktisch täglich fotografiere. Aber ich weiß schon: Du kannst das natürlich viel besser beurteilen. Immerhin hattest Du schon eine GH3 oder eine A7 beim Händler in der Hand.

 

Nimm doch einfach mal zur Kenntnis, dass eine E-M1 nicht für Jeden die optimale Kamera ist. Vielmehr sind doch die Anforderungen vielfältig.

 

Und ja, ich kann die Nutzer gut verstehen, die eine A7 oder A7r kaufen und diese einer E-M1 oder einer GH3 vorziehen. Warum denn auch nicht. Für Viele hier stellt Olympus die Marke dar, die zumindest nach dem Empfinden, die besten Kameras baut. Dieses Empfinden habe ich nicht, aber das ist eine andere Geschichte. Da spielt ganz viel Markenbindung eine Rolle. Und für andere sind dies die Produkte aus dem Hause Minolta, das ja von Sony übernommen wurde. Und würde Olympus eine Kamera mit Vollformat auf den Markt bringen, würden hier auch ganz viele diese Kamera als die Krone der Schöpfung ansehen.

 

Wenn man mal die Markenprägung außen vor lässt, dann kann man vielleicht die A7/A7r ein wenig objektiver sehen:

 

Sony hat da schon ein tolles Stück Technik geschaffen. Sicher sind auch diese beiden Kameras mit Einschränkungen verbunden. Und so ist auch hier beim Kauf ein Kompromiss angesagt.

 

Für mich kann ich sagen, dass ich diesen Kompromiss nicht gehen werde; aber nicht, weil ich die A7/A7r für eine schlechte Kamera halte. Bei mir ist es vielmehr so, dass mir die GH3 schlichtweg ausreicht. Die A7/A7r hat sicher Vorteile in der Frage der Auflösung und auch im Rauschverhalten. Nur reicht mir da das aus, was die GH3 liefert. In Sachen Video hat die GH3 sogar noch ein wenig die Nase vorn. Da die A7/A7r für mich ein Systemwechsel bedeuten würde, vermag sich angesichts des finanziellen Aufwands die Waage nicht zugunsten der A7/A7r senken. Hätte ich viele Sony-Objektive, sähe die Sache möglicherweise anders aus. Würde Canon mit einer bezahlbaren Vollformat-Systemkamera auf den Markt kommen, so würde die Sache auch anders aussehen, da ich noch eine ganze Reihe von EF-Objektive, insbesondere solche mit rotem Ring habe (so eine Kamera würde sich sehr gut an meinen T/S-Objektiven machen).

 

Gruß

Thobie

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Also, ich kann mit der E-M1 dank ihres sehr großen und guten Suchers, der weitestgehend frei von Artefakten ist (im Gegensatz zum A7 Sucher), und den m4/3 Objektiven mit dem zurückziehbaren Fokusringen, mindestens genauso intensiv fotografieren, wie Du es beschreibst, . . .

 

Grüße

 

Thomas

 

 

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Hallo Thomas,

 

 

fast würde ich Dir recht geben, fast. Ich traue der M1 dieses Potenzial durchaus zu, auch als manuelle Kamera hervorragend eingesetzt werden zu können. Aber der Prozess ist ja mit dem Auslöseklick nicht zu Ende: In der digitalen Dunkelkammer wird er ja zum Bild entwickelt - und hier machen sich die Reserveren des Vollformats halt schon bemerkbar.

 

Zumindest aus meiner persönlichen Sicht sind die Aufnahmen, die mit besonderer Sorgfalt erstellt werden (wo ich also die manuellen Eingriffsmöglichkeiten nutze), gleichzeitig eben auch die, die mit besonderer Sorgfalt entwickelt werden. Und da muss die M1 eben passen, da hält sie mit VF nicht mehr mit.

 

Ich bewundere viele Aufnahmen, die in diesem Forum mit Kompaktkameras gemacht werden. Ich finde Handyaufnahmen Klasse, wenn Sie Bildwinkel und Dynamik ausstrahlen, die in "High End Zirkeln" kaum zu finden sind. Aber es gibt auch die Art von Fotografie, die vom Detail lebt, dem perfekt ausgearbeiteten Farb-, Helligkeits- und Schärfeverlauf. Landschaftsaufnahmen, die feinste Strukturen abbilden, Himmel und Schatten gleichermaßen durchzeichnen. Oder Porträts. Das sind Anwendungen für VF.

 

Natürlich gäbe es Mittelformatsensoren, die das noch besser können. Aber ich muss für mich den Kompromiss finden, der im Rahmen meiner (auch finanziellen) Möglichkeiten liegt: Und da ist die A7 in Verbindung mit einfach verfügbaren, extrem breit aufgestellten Objektivpalette (aus Altglas) das für diese Aufgabenstellung perfekte Werkzeug. Tatsächlich kostet mich die A7 zusammen mit den angesprochenen Objektiven nur einen Bruchteil dessen, den ich für MFT ausgeben müsste.

 

Hans

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. . . Würde Canon mit einer bezahlbaren Vollformat-Systemkamera auf den Markt kommen, so würde die Sache auch anders aussehen, da ich noch eine ganze Reihe von EF-Objektive, insbesondere solche mit rotem Ring habe (so eine Kamera würde sich sehr gut an meinen T/S-Objektiven machen).

 

Gruß

Thobie

 

Hallo Thobie,

 

hast Du schon einmal darüber nachgedacht, EF Objektive per AF Adapter an die A7 zu schrauben? Mich würde es tatsächlich interessieren, da ich mit dem Gedanken spiele, für die Einsatzbereiche, in denen ich eine "Vollautomatik" an der A7 benötige, ein Objektiv mit EF-Bajonett zu verwenden, und als Adapter etwa den Falcon:

 

DEO-Tech

 

 

Hans

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Na klar, die E-M1 ist ja über alle Zweifel erhaben. Und Du hast auch die ganz große Erfahrung mit der GH3. Vermutlich schon einige Tausend Aufnahmen gemacht. Ob Du es glaubst oder nicht: Ich bediene die GH3 blind und habe mit der Ergonomie keinerlei Probleme. Das mag aber auch dran liegen, dass ich die GH3 im Gegensatz zu Dir gekauft habe und damit praktisch täglich fotografiere. Aber ich weiß schon: Du kannst das natürlich viel besser beurteilen. Immerhin hattest Du schon eine GH3 oder eine A7 beim Händler in der Hand.

 

Nimm doch einfach mal zur Kenntnis, dass eine E-M1 nicht für Jeden die optimale Kamera ist. Vielmehr sind doch die Anforderungen vielfältig.

 

Und ja, ich kann die Nutzer gut verstehen, die eine A7 oder A7r kaufen und diese einer E-M1 oder einer GH3 vorziehen. Warum denn auch nicht. Für Viele hier stellt Olympus die Marke dar, die zumindest nach dem Empfinden, die besten Kameras baut. Dieses Empfinden habe ich nicht, aber das ist eine andere Geschichte. Da spielt ganz viel Markenbindung eine Rolle. Und für andere sind dies die Produkte aus dem Hause Minolta, das ja von Sony übernommen wurde. Und würde Olympus eine Kamera mit Vollformat auf den Markt bringen, würden hier auch ganz viele diese Kamera als die Krone der Schöpfung ansehen.

 

Wenn man mal die Markenprägung außen vor lässt, dann kann man vielleicht die A7/A7r ein wenig objektiver sehen:

 

Sony hat da schon ein tolles Stück Technik geschaffen. Sicher sind auch diese beiden Kameras mit Einschränkungen verbunden. Und so ist auch hier beim Kauf ein Kompromiss angesagt.

 

Für mich kann ich sagen, dass ich diesen Kompromiss nicht gehen werde; aber nicht, weil ich die A7/A7r für eine schlechte Kamera halte. Bei mir ist es vielmehr so, dass mir die GH3 schlichtweg ausreicht. Die A7/A7r hat sicher Vorteile in der Frage der Auflösung und auch im Rauschverhalten. Nur reicht mir da das aus, was die GH3 liefert. In Sachen Video hat die GH3 sogar noch ein wenig die Nase vorn. Da die A7/A7r für mich ein Systemwechsel bedeuten würde, vermag sich angesichts des finanziellen Aufwands die Waage nicht zugunsten der A7/A7r senken. Hätte ich viele Sony-Objektive, sähe die Sache möglicherweise anders aus. Würde Canon mit einer bezahlbaren Vollformat-Systemkamera auf den Markt kommen, so würde die Sache auch anders aussehen, da ich noch eine ganze Reihe von EF-Objektive, insbesondere solche mit rotem Ring habe (so eine Kamera würde sich sehr gut an meinen T/S-Objektiven machen).

 

Gruß

Thobie

 

Gaaanz ruhig, mein lieber Thobie. Ich habe die E-M1 nur als Beispiel angeführt, wie Kameraergonomie gut gestaltet werden kann und dafür Kriterien genannt. Bei den meisten Kameras kann man schon von der Anordnung der Bedienelemente auf die Ergonomie schließen.

 

Dass Ergonomie auch immer eine subjektive Komponente hat, ist sonnenklar, es gibt aber auch gewisse Designregeln, die relativ unabhängig von der Person sind.

 

Die Ergonomie einer Kamera zu beurteilen, bedarf weder eines Kaufes noch einer langen Benutzung. Entweder fallen die Elemente dahin, wo die Finger sie erwarten oder nicht. Manches ist natürlich von der Handgröße abhängig, aber es gibt auch Designentscheidungen, welche davon unbeeinflusst sind. Natürlich passt sich die Arbeitsweise auch ergonomisch weniger guten Lösungen an und man wird damit gut leben können. Aber es ging hier ja darum, welche Voraussetzungen besonders gut geeignet sind, damit eine Kamera das Vwrschmelzen zwischen Fotograf und Motiv unterstützt. Neben der E-M1 fallen mir dazu auch Panasonic Kameras ein, GH2 und G5 kommen mir da in den Sinn.

 

Ich habe es schon oft geschrieben, dass ich die E-M5 nicht wegen, sondern trotz ihrer Ergonomie gekauft habe und ich sie deswegen im Geschäft auch schon fast liegen gelassen hätte. Letztlich hat sie aber zwei der oben genannten Kriterien gegenüber der GH2 deutlich besser erfüllt (neben der verbesserten BQ natürlich).

 

Es gibt halt Kameras, bei denen sind bestimmte Aspekte besonders gut gelungen, das ist bei der E-M1 die Ergonomie und der Sucher, also zwei Kriterien, welche das von Specialbiker und deepthroat angesprochene Thema auch bei reiner Digitalfotografie gut unterstützen.

 

Wenn Du bzgl. der GH3 diese Aspekte ähnlich gut gelöst empfindest, steht es Dir ja frei - ohne persönlich zu werden - darüber zu berichten.

 

 

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Sakrileg. Das werden hier ganz viele nicht hören wollen. Ich kann Dich allerdings verstehen.

 

Gruß

Thobie

Fatale Fehleinschätzung! Nicht nur von Dir. Zumindest was mich und einige andere betrifft.

Das "so eine Kamera würde sich sehr gut an meinen T/S-Objektiven machen" zum Beispiel wäre ein Fall für mich. Du hast sicher gelesen, wie ich einer KB-Systemkamera gegenüber stehe. Nur DIESE aktuelle Lösung ist nicht meine.

 

Für alle die passenden Objektive die man sich zusammensuchen muss, müsste ich ja fast mehr Taler auf den Tisch legen als für ein ordentliches Objektiv und dann ist das Zeug noch nicht einmal AF-fähig. Und dann raubt mir der ganze Metallkram den Platz in der Tasche und krümmt meinen Rücken.

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@deadpoet:

...

Ganz ehrlich: Ich käme mir anstaltsreif vor, wenn ich mit einer Oldtimer-Kamera durch die Lande zöge, keinen Film drin hätte, aber durch den Sucher schauen würde, das Bild gestalten würde und das Auslösegeräusch zu geniessen versuchte.

Ja, da hast du recht. Genau die Gedanken gingen mir zu anfangs auch durch den Kopf. Aber dann ist mir noch rechtzeitig eingefallen, dass es ja um einen reinen Test geht. Und ich habe an dem ganzen Tag sowieso kein Motiv gesehen, das sich zu fotografieren gelohnt hätte, oder das ich nicht schon tausendmal fotografiert habe. Außerdem war das Licht nicht gut. Ich hätte also sowieso nur Testbilder machen können. Ziegelwände, Fahrräder, Blumentöpfe (um zusehen ob das 1,8 50er noch so gut freistellt wie früher) usw. usw. oder den Nussknacker oder die Obstschale auf dem Tisch oder die Krippenengel am Weihnachtsbaum. Wenn ich davon irgendetwas fotografiert und dann den Film zum Entwickeln abgeben und entwickelt wieder abholen und dafür hätte bezahlen müssen, dann wäre ich mir erst recht bescheuert vorgekommen. Digital wäre das natürlich etwas anderes gewesen. Aber das war ja keine Option, denn wie gesagt, ich hatte ja keine A7, sondern nur eine alte analoge Nikon zur Verfügung.

 

Die A7 ist in der Lage, egal ob AF oder MF, die jeweiligen Fabrikate entsprechend ihrer ursprünglichen Bedeutung einzusetzen.

Ja, finde ich Klasse! Wenn man von einem Non-AF Objektiv keinen AF erwartet, hat man auch nicht das Gefühl, dass einem was fehlt.

Komisch, wenn ich es so ausdrücke, klingt es etwas seltsam, deine Formulierung gefällt mir besser. Vielleicht so: Die A7 ist in der Lage, das ganze zur Verfügung stehende Potential auszunutzen und die in sie gestellten Erwartungen zur Zufriedenheit zur erfüllen.

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ach Thomas (tgutgu),

wieder einmal versuchst Du zu verschleiern, was Du permanant hier treibst:

Lobpreisung auf die EM-1 und immer (!) im direkten Vergleich die vermeintlichen Nachteile der GH-3 aufzeigen.

Es hätte gerade einmal wieder bei Deinem Beitrag gereicht, wenn Du die von Dir gesehene sinnvolle Ergonomie der EM-1 betont hättest. Machts Du aber nicht, Du bringst sofort -wie immer und bei jeder Gelegenheit- die vermeintlichen Nachteile der GH-3 ins Spiel, zeigst diese -wie immer- sofort als Negativbeispiel auf.

Was nur zeigt, daß Du NOCH NIE ernsthaft mit einer GH-3 gearbeitet hast und mit Deiner permanent negativen Darstellung der GH-3 in der Summe Deiner Aussagen unglaubwürdig bist. Leider, denn manchmal ist ansatzweise ja auch Substanz zu entdecken - nur eben nicht, wenn es um Panasonic geht.

 

Übrigens: Ich habe sowohl GH-3 wie auch EM-1 hier und arbeite mit beiden.

Beide haben ihre ganz spezifischen Vorteile, aber keine hat gravierende Nachteile, die sie gegenüber der anderen Kamera zurücktreten lassen müsste.

Und für mich ist die Ergonomie und die Praktikabilität der GH-3 erkennbar besser.

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Hallo Thobie,

 

hast Du schon einmal darüber nachgedacht, EF Objektive per AF Adapter an die A7 zu schrauben? Mich würde es tatsächlich interessieren, da ich mit dem Gedanken spiele, für die Einsatzbereiche, in denen ich eine "Vollautomatik" an der A7 benötige, ein Objektiv mit EF-Bajonett zu verwenden, und als Adapter etwa den Falcon:

 

DEO-Tech

 

Hi Hans,

 

ehrlich gesagt noch nicht. Das liegt aber auch daran, dass mir im Moment der gesamte finanzielle Aufwand zu hoch ist. Denn der Adapter stellt letztlich auch einen recht großen Kompromiss dar. Für meine T/S-Objektive wäre es vermutlich sogar eine gute Lösung. Denn die haben eh manuellen Fokus. Für meine langen, lichtstarken Brennweiten ist es wohl eher kein Kompromiss. Die Objektive sind auf Phasen-AF optimiert und werden am Kontrast-AF eher langsam fokussieren. Mir fällt aber auch die Entscheidung leicht, da ich für 2014 eine Reihe anderer Anschaffungen plane und Fotografie dann leider auf der Strecke bleibe (ich habe gerade eine neue Armbanduhr im Auge und schon das Ja meiner Ehefrau bekommen, wenn auch nicht ohne Gegenleistung...). Ich habe im Moment allerdings auch keinen Leidensdruck. Dort, wo ich wirklich Vollformat brauche, bekomme ich es auch. Ich leihe mir dann halt eine 1d.

 

Gruß

Thobie

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@deadpoet:

Möglicherweise habe ich es irgendwo überlesen, von daher sei die Frage gestattet:

Hast Du irgendwann mal persönlich zwischen A7 und A7r verglichen?

Worauf basiert Deine Entscheidung für die A7 ohne "r"?

Ich schwanke derzeit noch immer, ob ich mir mal -mehr oder minder spaßeshalber im ersten Schritt- eine A7 ® zulege, vor allem, welche denn nun.

Derzeit hadere ich mit dem Optikangebot (bin nicht so der Altglasverwerter).

Grüße

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Hallo Thomas,

 

 

fast würde ich Dir recht geben, fast. Ich traue der M1 dieses Potenzial durchaus zu, auch als manuelle Kamera hervorragend eingesetzt werden zu können. Aber der Prozess ist ja mit dem Auslöseklick nicht zu Ende: In der digitalen Dunkelkammer wird er ja zum Bild entwickelt - und hier machen sich die Reserveren des Vollformats halt schon bemerkbar.

 

Zumindest aus meiner persönlichen Sicht sind die Aufnahmen, die mit besonderer Sorgfalt erstellt werden (wo ich also die manuellen Eingriffsmöglichkeiten nutze), gleichzeitig eben auch die, die mit besonderer Sorgfalt entwickelt werden. Und da muss die M1 eben passen, da hält sie mit VF nicht mehr mit.

 

Ich bewundere viele Aufnahmen, die in diesem Forum mit Kompaktkameras gemacht werden. Ich finde Handyaufnahmen Klasse, wenn Sie Bildwinkel und Dynamik ausstrahlen, die in "High End Zirkeln" kaum zu finden sind. Aber es gibt auch die Art von Fotografie, die vom Detail lebt, dem perfekt ausgearbeiteten Farb-, Helligkeits- und Schärfeverlauf. Landschaftsaufnahmen, die feinste Strukturen abbilden, Himmel und Schatten gleichermaßen durchzeichnen. Oder Porträts. Das sind Anwendungen für VF.

 

Natürlich gäbe es Mittelformatsensoren, die das noch besser können. Aber ich muss für mich den Kompromiss finden, der im Rahmen meiner (auch finanziellen) Möglichkeiten liegt: Und da ist die A7 in Verbindung mit einfach verfügbaren, extrem breit aufgestellten Objektivpalette (aus Altglas) das für diese Aufgabenstellung perfekte Werkzeug. Tatsächlich kostet mich die A7 zusammen mit den angesprochenen Objektiven nur einen Bruchteil dessen, den ich für MFT ausgeben müsste.

 

Hans

 

Hallo Hans

 

Ich denke, wir liegen nicht so weit auseinander. Dass Vollformat bzgl. BQ noch mehr Reserven hat, bestreitet kaum jemand, allerdings müssen auch die Objektive entsprechendes leisten. Und es stellt sich immer die Frage, ab welchem Punkt man für welchen Zweck genug Qualität hat. Ich komme mit meinen m4/3 Bildern selbst ausgedruckt bis A2 gut klar.

 

Der andere Aspekt ist das Altglass. Auch hier gibt es unterschiedliche Nutzergruppen. Fotografen wie Du haben ihre alten Objektive behalten, ich bin in einer Generation, in der gutes Glas für meine SLRs noch zu teuer war bzw. die Neuanschaffung einer Kamera, gelegentlich auch ein Systemwechsel, mit dem Verkauf des alten verbunden war, auch der Finanzierung wegen. Die optischen "Schätze" besaß ich nie, daher ist bei mir Altglas keine Motivation und demzufolge A7/r für mich nicht interessant.

 

Die Beiträge bzgl. des "Eintauchens" in den Aufnahmeprozess sind schon sehr interessant und ich kann Deine Sichtweise nachvollziehen, wenngleich ich sie auch als sehr extrem empfinde. Ich habe versucht darzustellen, dass man auch mit rein digitalen Produkten, das was Du beschreibst erreichen bzw. sich dem annähern kann und versucht die mMn. wichtigen Voraussetzungen dafür darzulegen.

 

Mit einer Kamera, die eher im Wege ist, wirst Du das, was Du beschreibst, kaum erreichen können, da stimmst Du mir wahrscheinlich zu. Der Sucher ist während der Aufnahme (für mich viel mehr als das Display), das Instrument, indem sich der "Kontakt" zum Motiv entwickelt (bei Portraits, Personen kommt noch anderes hinzu), daher empfinde ich seine Qualität (insbesondere die optische, die Farbe ist mir eher weniger wichtig) als besonders wichtig. Eine Kamera, die bei Serienaufnahmen nach wenigen Bildern langsamer wird oder wo der AF zu Verzögerungen führt, kann nicht immer das leisten, was Du beschreibst (wobei Du ja von langsamer Fotografie schreibst und die Performanzaspekte nur eine geringe Rolle spielen).

 

 

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(...) Du als Techniker siehst eine Kamera in erster Linie als ein Instrument, das seinen Zweck erfüllen muss. Und übersiehst dabei völlig, dass es auch andere Herangehensweisen gibt. Manchen geht es beim Fotografieren eben eher ums Faible, und das sollte man akzeptieren. Manchmal ist es wichtiger, wie ein Bild zustande kommt und womit es zustande kommt, als das Was. (...) Darum rate ich dir, versuche es einfach mal selber.

 

Du hast mich voll erwischt. Mich interessiert in erster Linie, was hinten raus kommt. Um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen habe ich mir sogar einiges selbst bauen müssen, weil es das nicht fertig zu kaufen gibt und es funktioniert mit den modernen Knipscomputern schlechter als vor dreissig Jahren mit den alten Filmstreifenträgern, weil man die alten Dinger stundenlang in B stehen lasen konnte ohne dass etwas unerwünschtes auf dem Bild erschien. Dafür hatte man dann mit Glück auf einem 36er Film EIN Bild, mit dem man was anfangen konnte.

Vielleicht habe ich den heutigen Adaptierern ja etwas voraus, nämlich 4 Jahrzehnte Adaptionsversuche aller Art mit Zubehör aller Art und Ergebnissen aller Art. Ich bin sozusagen austhera...äh adaptiert.

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Zu Wolfgangs Bemerkung, an MFT hätten die von ihm getesteten Altglas Exemplare keine guten Ergebnisse gebracht: Ja, vermutlich braucht es einen VF Sensor, um ein VF-Objektiv zu 100% zu nutzen, und nicht nur zu 25%: Die Auflösung dieser Objektive ist eben nicht so, dass man ein kleines Stückchen der Bildmitte auf 16 MPix "aufbläst". Nutze ich den kompletten Bildkreis, habe ich bei fast allen meiner Altglasexemplare eine hervorragende BQ, die keine Kompromisse eingeht (verglichen mit heutigen "Standards").

 

Das könnte durchaus ein Grund sein. Denn 16 MPIX mft würden doch 48 MPIX bezogen auf Vollformat entsprechen. Daher ist die Auflösung einer A7 deutlich geringer, was vermutlich dem Altglas zugugte kommt. Wäre mal interessant, wie sich die Objektive an einem 48 MPIX VF-Sensor machen (den es nach meiner Kenntnis so nicht am Markt gibt). Mich würde mal ein Vergleich eines Objektives an einer A7 und an einer A7r interessieren.

 

Zudem gibt es bei mft praktisch immer Problem bei der Adaption von lichtstarken Weitwinkeln. Dort kommt es zu Überstrahlungen, die ich auch beim 1.4/50 mm habe. Diese Probleme scheint es wohl selbst an der NEX-7 nicht gegeben zu haben.

 

Gruß

Thobie

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Um was geht es hier eigentlich?

Um des Kaisers Bart?

Ihr müsst all die Gerätschaften doch ohnehin so nehmen,wie sie nun mal sind.Ob jemand nun mit diesem oder jenem Fotokastl gut,besser, oder auch gar nicht zurechtkommt, ist doch für andere überhaupt nicht relevant,somit finde ich solche endlosen Diskussionen schon ziemlich sinnfrei,einfach tote Zeit.

 

"Was dem Einen sin Uil,ist dem Anderen sin Nachtigall",gilt für alle Dinge auf dieser Welt.

 

Aber macht nur :D

Schöne Feiertage noch!

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ach Thomas (tgutgu),

wieder einmal versuchst Du zu verschleiern, was Du permanant hier treibst:

Lobpreisung auf die EM-1 und immer (!) im direkten Vergleich die vermeintlichen Nachteile der GH-3 aufzeigen.

Es hätte gerade einmal wieder bei Deinem Beitrag gereicht, wenn Du die von Dir gesehene sinnvolle Ergonomie der EM-1 betont hättest. Machts Du aber nicht, Du bringst sofort -wie immer und bei jeder Gelegenheit- die vermeintlichen Nachteile der GH-3 ins Spiel, zeigst diese -wie immer- sofort als Negativbeispiel auf.

Was nur zeigt, daß Du NOCH NIE ernsthaft mit einer GH-3 gearbeitet hast und mit Deiner permanent negativen Darstellung der GH-3 in der Summe Deiner Aussagen unglaubwürdig bist. Leider, denn manchmal ist ansatzweise ja auch Substanz zu entdecken - nur eben nicht, wenn es um Panasonic geht.

 

Übrigens: Ich habe sowohl GH-3 wie auch EM-1 hier und arbeite mit beiden.

Beide haben ihre ganz spezifischen Vorteile, aber keine hat gravierende Nachteile, die sie gegenüber der anderen Kamera zurücktreten lassen müsste.

Und für mich ist die Ergonomie und die Praktikabilität der GH-3 erkennbar besser.

 

Ja, mei, dass ich die GH3 nicht so mag, muss ich nicht verschleiern, hat aber nichts mit Glaubwürdigkeit und Person zu tun, da ich ja meine Gründe dafür nenne. Es gilt halt oft schon als ergonomisch, besonders viele Bedienelemente zu haben, entscheidend zwischen gut und exzellent ist aber die Anordnung. Das was ich über die GH3 schreibe, bedarf keiner langen Benutzung, da diese Eigenschaften schnell erfassbar sind und sich auch nicht ändern. Allenfalls gewöhnt man sich daran. BQ und Videoqualität sind hier ja nicht das Thema, da ist GH3 für ihr Format ohne Fehl und Tadel.

 

 

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. . .

Ohne Film analog rumzuknipsen ist vielleicht mal lustig ... von HCB hat man ja gehört, dass er mit einer geschenkten Holzleica viel Spass hatte .... aber das ist ohne Ergebnis und deshalb eigentlich ein vollkommen anderes Hobby.

 

aber es macht Sinn, wenn jemand, wie in diesem Falle deadpoet, sich einmal mit dem auseinandersetzt, was ins uns vorgeht, wenn wir ein "Foto anvisieren". Und diese Diskussion hat Tradition: In der Kunst des Bogenschießens übt man lange Zeit, ohne überhaupt mit dem Werkzeug jemals in Berührung gekommen zu sein. Eines der bekanntesten Werke zu diesem Thema

 

Zen in der Kunst des Bogenschießens / Der Zen-Weg: Amazon.de: Hermann Tausend, Eugen Herrigel: Bücher

 

würde ich hier gerne auch mal den Fotografen ans Herz legen. Mich eingeschlossen: Hab mir gleich vorgenommen, über die Feiertage dieses Büchlein erneut zu lesen.

 

Natürlich kann man sagen: Fotografieren ohne Film ist ein anderes Hobby. Gleichzeitig sind die meisten hier aber auch an guten Bildern interessiert (und nicht nur guten Kameras). Also gehören diese Themen dann doch wieder zusammen.

 

Spätestens wenn ich beim Blick durch den Sucher nur noch das Flimmern analysiere, das Fabrikat A (meines) besser unterdrückt als das Fabrikat B (seines), wenn die Fokussierung unnütze 100stel schneller läuft, obwohl mir Geschwindigkeit zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts bringt, wenn ich nur noch dem fast nicht hörbaren EV lausche, obwohl weit und breit niemand zu sehen ist, den ich stören könnte: Spätestes dann sehen wir vom Motiv nur noch einen winzigen Bruchteil, geschweige denn den Bildinhalt. Spätestens dann würde es nicht schaden, mal einige Stunden oder Tage mit einer Pappkamera zu üben, was es bedeutet, ein "Bild ich sich aufzunehmen".

 

Hans

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Um was geht es hier eigentlich?

Um des Kaisers Bart?

Ihr müsst all die Gerätschaften doch ohnehin so nehmen,wie sie nun mal sind.Ob jemand nun mit diesem oder jenem Fotokastl gut,besser, oder auch gar nicht zurechtkommt, ist doch für andere überhaupt nicht relevant,somit finde ich solche endlosen Diskussionen schon ziemlich sinnfrei,einfach tote Zeit.

 

"Was dem Einen sin Uil,ist dem Anderen sin Nachtigall",gilt für alle Dinge auf dieser Welt.

 

Aber macht nur :D

Schöne Feiertage noch!

 

Hallo panaman,

 

 

Du unterschätzt die Macht, die Konsumenten haben. Und die Bedeutung von Foren für die Entwicklung dessen, was als "Entwurf einer idealen Kamera" als Vorlage für die Hersteller dienen könnte.

 

Die Hersteller lesen hier mit, machen sich ebenfalls eine Meinung. Und was hier entwickelt wird, sehen wir in 2 Jahren auf der Photokina. Zumindest in Ansätzen.

 

Deswegen ist das Ganze mehr als nur "Kaisers Bart". Das ist, als würde man sagen: Ich gehe eh nicht mehr zur Wahl, die (Politiker) tun ja eh, was sie wollen. Nein, tun sie nicht. Sie tun, was wir (!) wollen (vorausgesetzt, man artikuliert seine Vorstellungen und lässt sich nicht treiben wie Herdenvieh).

 

Hans

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Die Ergonomie einer Kamera zu beurteilen, bedarf weder eines Kaufes noch einer langen Benutzung.

Stimmt, an die Ergonomie der GH3 kommt die E-M1 und E-M5 für mich bei weitem nicht ran,

welche ich längere Zeit im Geschäft testen durfte.

 

Bin gespannt ob Oly noch mal einen µFT Body ähnlich der E1, E3, E5 oder E30 entwirft,

Panasonic hat ja seit der G1 schon immer einen griffigen Body im Angebot.

 

Gesendet von zu Hause.

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@deadpoet:

Möglicherweise habe ich es irgendwo überlesen, von daher sei die Frage gestattet:

Hast Du irgendwann mal persönlich zwischen A7 und A7r verglichen?

Worauf basiert Deine Entscheidung für die A7 ohne "r"?

Da liegt eigentlich gar keine Bedeutung drin, ich habe schlicht das Gender-R vergessen, bzw mir erspart dauernd A7/A7r oder A7/r zu schreiben. Bis zu den technischen Details bin ich noch gar nicht vorgedrungen, ich wollte erst mal den manuellen Spaßfaktor nachvollziehen.

...als vor dreissig Jahren mit den alten Filmstreifenträgern, weil man die alten Dinger stundenlang in B stehen lasen konnte ohne dass etwas unerwünschtes auf dem Bild erschien."

Ich glaube, dass würde heutzutage nicht mehr funktionieren, vermutlich wäre nach kurzer Zeit die Kamera weg. Wo in B hast du die damals stundenlang stehen lassen? Brandenburger Tor, Alexanderplatz, Checkpoint Charlie?

Vielleicht habe ich den heutigen Adaptierern ja etwas voraus, nämlich 4 Jahrzehnte Adaptionsversuche aller Art mit Zubehör aller Art und Ergebnissen aller Art. Ich bin sozusagen austhera...äh adaptiert.

Kann ich nachvollziehen. Ich habe angefangen, als bei Nikon Halbformat noch Vollformat war und man von Vollformat (bei Nikon) noch nicht mal träumen konnte. Mein 20-35 wurde z.B. zu einem 30-52,5 adaptiert. Als ich dann Objektive für DX hatte, kam FX-Vollformat. Damit habe ich dann damals schon vor ähnlichen Problemen gestanden wie die jetzigen Nex-User. Irgendwann ist man totadaptiert und wünscht sich nur noch, dass es funktioniert.

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Vielleicht habe ich den heutigen Adaptierern ja etwas voraus, nämlich 4 Jahrzehnte Adaptionsversuche aller Art mit Zubehör aller Art und Ergebnissen aller Art. Ich bin sozusagen austhera...äh adaptiert.

 

:) Die Begeisterung für langsame Fotografie findet sich ja tatsächlich meistens bei Leuten, die nicht mit Handbelichtungsmesser und 8 Bildern pro 120er Rollfilm durch die Gegen gezogen sind :)

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16 MPIX mft würden doch 48 MPIX bezogen auf Vollformat entsprechen. Daher ist die Auflösung einer A7 deutlich geringer, was vermutlich dem Altglas zugugte kommt. Wäre mal interessant, wie sich die Objektive an einem 48 MPIX VF-Sensor machen...

Das würde ja bedeuten, dass die Objektivleistung bei steigender Sensorauflösung immer schlechter wird? Heißt das dann, dass die Objektive in zwei oder drei Kameragenerationen so schlecht sind, dass man sie sowieso nicht mehr verwenden kann?

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aber es macht Sinn, wenn jemand, wie in diesem Falle deadpoet, sich einmal mit dem auseinandersetzt, was ins uns vorgeht, wenn wir ein "Foto anvisieren". Und diese Diskussion hat Tradition: In der Kunst des Bogenschießens übt man lange Zeit, ohne überhaupt mit dem Werkzeug jemals in Berührung gekommen zu sein. Eines der bekanntesten Werke zu diesem Thema

 

Zen in der Kunst des Bogenschießens / Der Zen-Weg: Amazon.de: Hermann Tausend, Eugen Herrigel: Bücher

 

würde ich hier gerne auch mal den Fotografen ans Herz legen. Mich eingeschlossen: Hab mir gleich vorgenommen, über die Feiertage dieses Büchlein erneut zu lesen.

 

Natürlich kann man sagen: Fotografieren ohne Film ist ein anderes Hobby. Gleichzeitig sind die meisten hier aber auch an guten Bildern interessiert (und nicht nur guten Kameras). Also gehören diese Themen dann doch wieder zusammen.

 

Spätestens wenn ich beim Blick durch den Sucher nur noch das Flimmern analysiere, das Fabrikat A (meines) besser unterdrückt als das Fabrikat B (seines), wenn die Fokussierung unnütze 100stel schneller läuft, obwohl mir Geschwindigkeit zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts bringt, wenn ich nur noch dem fast nicht hörbaren EV lausche, obwohl weit und breit niemand zu sehen ist, den ich stören könnte: Spätestes dann sehen wir vom Motiv nur noch einen winzigen Bruchteil, geschweige denn den Bildinhalt. Spätestens dann würde es nicht schaden, mal einige Stunden oder Tage mit einer Pappkamera zu üben, was es bedeutet, ein "Bild ich sich aufzunehmen".

 

Hans

 

 

Wie gesagt, HCB - wohl unbestritten einer der wenigen wirklichen Meister des gestalteten Bildes, hatte Spass daran mit seiner Holzleica ohne Funktion in der Gegend rumzuknipsen .... es muss also was dran sein.

 

Aber man muss sichhalt mal entscheiden was man will .. ZEN Knipsen oder Bilder machen. (sprich: Ergebnisorientiert oder tätigkeitsorientiert agieren)

 

Beides sind respektable Tätigkeiten, aber die Zielsetzungen passen nicht zusammen.

 

 

Wenn ich so durch die Gegend laufe, mache ich auch dauernd Bilder ... ohne eine Kamera in die Hand zu nehmen.

Wenn ich Musse habe, eine Kamera in der Tasche und die Szene noch vorhanden ist, dann hole ich meine Taschekamera hervor und mache das soeben virtuelle geschossene Bild tatsächlich.

 

Genau deshalb habe ich vor einiger Zeit entschieden, dass ich immer eine Kamera dabeihaben will ... einfach weil ich diese Kopfbilder bei Bedarf gerne auch auf die Karte bannen will.

 

 

Wenn jemand daran Spass hat, mit einer alten Analogen ohne Film das gleiche zu machen, werde ich der letzte sein, der ihm das vermiesen will.

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