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Die Einschätzung ist allerdings stark davon abhängig ob man in RAW oder JPEG fotografiert. Die RAW Problematik hat sich Fuji selbst geschaffen, weil sie vergessen haben die RAW-Konverter Hersteller rechtzeitig mit dem nötigen Fachwissen zu versorgen. In JPEG sind mir bisher keine Nachteile aufgefallen - sondern nur die Vorteile wie geringe Moiréanfälligkeit, hervorragendes Rauschverhalten, sehr gute Dynamik und gute Detailauflösung im Vergleich zu normalen APS-C Chips.

Stimme großteils zu.

Hinsichtlich JPGs bietet Fuji meiner Meinung nach eine der besten JPG Engines überhaupt an und den X-Trans empfinde ich dabei auch nicht als Nachteil (wobei von mancher Seite geringere Farbauflösung kritisiert wird). Für jemanden der jedoch auch sehr oft und generell lieber RAWs verwendet, wird die Sache aber leider zumindest unnötig aufwendiger.

 

Verglichen mit zB einer K-5 IIs sehe ich jedoch, bis auf den Punkt Moiré, keine Vorteile des X-Trans gegenüber herkömmlicher Farbfilteranordnung ohne Tiefpassfilter.

Ich persönlich hätte entweder den 24 MP NEX7-Sensor (würden die Fuji Optiken wunderbar bedienen) oder einen 16 MP mit nativen ISO 80 à la K-5 lieber als den X-Trans in den neuen Fujis gehabt. Spassige Kameras mit tollen Bildergebnissen bleiben sie aber natürlich trotzdem. ;)

bearbeitet von flyingrooster
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Diese Threads erheitern immer den Arbeitsalltag. Sehr angenehm.

 

Man betrachte es doch als das was es im Kern ist. Systemlösungen auf unterschiedlichen Zeitachsen der Entwicklung. Die eine Lösung kann die andere nicht vollständig ersetzen solange sie nicht gleich umfänglich und leistungsfähig ist. Sprich Objektivauswahl, AF, Auflösung etc.

 

Nun stagniert die eine Systemlösung eher, hat ihren Zenit überschritten und wird Cash Cow, die andere zeigt Innovationen und wächst.

Irgendwann haben sich beiden in den Leistungsmerkmalen, Stichworte "Hybrid-AF", "Multikern Prozessoren", "BSI Sensoren", "Schwarzes Silicium...:o", angenähert und sind für die Kunden austauschbar. Für manche und immer mehr Kunden ist der Zustand heute schon erreicht für manche nicht.

 

Was immer bleibt als Unterschiede sind:

- Auf den größeren Sensor passen bei gleicher Leistung mehr Pixel - höhere Auflösung

- Unterschiedliche DOF mit Objektiven gleicher Blende.

 

Ist nur die Frage ob es für diese unbesteitbaren Alleinstellungsmerkmale des größeren Systems dann noch genügend Kunden geben wird?

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Was immer bleibt als Unterschiede sind:

- Auf den größeren Sensor passen bei gleicher Leistung mehr Pixel - höhere

Das ist natürlich genau so zutreffend wie die Tatsache, dass in ein größeres Fahrzeug mehr Passagiere passen. Müssen wir daher alle einen privaten Bus fahren?

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Es sollte doch eigentlich zum immer wieder angesprochenen Thema Schärfentiefe keine kontroversen Meinungen geben, da es sich doch hierbei wirklich um physikalisch/optische Gesetzmäßigkeiten handelt, die unumstößlich sind und die sich im Kern nicht zwischen analoger und digitaler Fotografie unterscheiden.

Will man bei unterschiedlichen Sensoren/Filmformaten den gleichen Bildwinkel erzielen, muss man unterschiedliche Brennweiten einsetzen.

Nehmen wir einmal das, was man als Normalobjektiv bezeichnet (das ist in etwa die Brennweite, die in mm der Diagonale des Filmformats bzw. Sensors entspricht).

Das bedeutete beispielsweise in der Analogfotografie, dass 50mm für Kleinbildformat in etwa den gleichen Bildwinkel wie 80mm an Mittelformat (6x6) ergeben.

In der Digitalfotografie sind es die gleichen entsprechenden Gegebenheiten: Der Bildwinkel eines 50mm für einen KB-Sensor entspricht bei einem Mittelformat-Sensor (Hasselblad) dem Bildwinkel eines 80 mm Objektivs, bei dem um den (Crop-Faktor) 1,5 kleineren APS-Sensor wird der gleiche Bildwinkel mit knapp 35mm Brennweite erzielt.

Da in der fotografischen Praxis neben der Blende die Brennweite die bei weitem wichtigste singuläre Einflußgröße auf die Schärfentiefe darstellt, wird bei sonst gleichen Voraussetzungen (Abbildungsmaßstab) die Schärfentiefe mit der Länge der Brennweite abnehmen. Die Pixeldichte der jeweiligen Sensoren (mit leicht unterschiedlichem Zertsreuungskreis) hat dabei einen vergleichsweise geringen Einfluß auf die Schärfentiefe.

Also es ist doch ganz einfach: Schärfentiefe wird vorrangig von Blende und Brennweite variiert. Kleinere Sensoren erfordern proportional kürzere Brennweiten für die gleichen Bildwinkel wie größere Sensoren.

Je kürzer die Brennweite, desto schwieriger wird das "Freistellen" also die Unschärfe im Hintergrund eines Motivs. Dafür wird die Schärfentiefe als erweitert wahrgenommen.

Je nach Motiv kann dies ein Vorteil oder ein Nachteil sein. Nicht mehr und nicht weniger. Schärfentiefe ist doch nicht "gut" oder "böse" sondern sie ist eines von vielen Gestaltungsmitteln in der Fotografie. Mit der Sensorgröße hat sie per se in der Praxis ziemlich wenig zu tun.

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Gut beschrieben und auch richtig - aber je groesser der Sensor, sprich je länger die Brennweite, desto freier kann man mit der Schärfentiefe umgehen. Ob gut oder böse hängt natürlich von den bevorzugten Motiven des Fotografen ab, aber mit Ablenden kann kann man an großen Sensoren eben auch mehr Schärfentiefe erreichen, während das Aufblenden an kleinen Objektiven oft eher durch Geld und Physik begrenzt ist...;)

 

Und dann kommt natürlich hinzu, dass die meisten Fotografen nur noch die geringstmoegliche Schärfentiefe als Gestaltungsmerkmal kennen, scheint einfacher zu sein, als sich über generellen Bildaufbau Gedanken machen zu müssen.:o

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Gut beschrieben und auch richtig - aber je groesser der Sensor, sprich je länger die Brennweite, desto freier kann man mit der Schärfentiefe umgehen. Ob gut oder böse hängt natürlich von den bevorzugten Motiven des Fotografen ab, aber mit Ablenden kann kann man an großen Sensoren eben auch mehr Schärfentiefe erreichen, während das Aufblenden an kleinen Objektiven oft eher durch Geld und Physik begrenzt ist...

Und dann kommt natürlich hinzu, dass die meisten Fotografen nur noch die geringstmoegliche Schärfentiefe als Gestaltungsmerkmal kennen, scheint einfacher zu sein, als sich über generellen Bildaufbau Gedanken machen zu müssen.:o

Man könnte natürlich z.B. bei einer APS-Kamera ein Motiv mit etwas längerer Brennweite fotografieren, bei offener oder fast offener Blende und man kann dann auch noch einen schönen Unschärfeeffekt im Hintergrund erzeugen.

Ansonsten gebe ich Dir völlig Recht: Ich verstehe grundsätzlich den ganzen Bokeh-Hype nicht. Vor 10 Jahren hat kein Schwein von "Bokeh" geredet und jetzt ist es plötzlich zu einem der wichtigsten Merkmale einer Optik geworden.

Jeder, der sich etwas mit Fotografie beschäftigt hat, wußte seit jeher, dass man durch Aufblenden und/oder längere Brennweiten (=geringere Tiefenschärfe) den (vielleicht störenden) Hintergrund verschwimmen lassen kann. So what? Elementarkurs Fotografie und nur eines von sehr vielen technischen Mittel zur Bildgestaltung. Viel entscheidender ist doch -wie Du auch sagst- der generelle Bildaufbau. Doch plötzlich reden alle von "Bokeh" quasi als dem Killer-Kriterium für Bildgestaltung:confused:. Mindestens genauso oft ist doch auch eine großeTiefenschärfe erwünscht, z.B. bei dramatischen WW-Aufnahmen, wenn ein kleiner Vordergrund fast surrealistisch mit der Hintergrundkulisse verbunden wird. Und, und, und

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Gast outsourced
Vor 10 Jahren hat kein Schwein von "Bokeh" geredet und jetzt ist es plötzlich zu einem der wichtigsten Merkmale einer Optik geworden.

 

Naja, so ganz kann ich das nicht unterschreiben..es gab früher auch schon lichtstarke Objektive u. es wurde auch schon über selektive Schärfe, harmonische Unschärfe gesprochen, vielleicht nicht soviel u. nicht so angestrengt. Es gab kein Internet dies machte es Leuten die sich nicht physisch mit der Materie beschäftigten etwas schwieriger ihre nicht gemachten Erfahrungen an den Mann/Frau zu bringen.

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Also es ist doch ganz einfach: Schärfentiefe wird vorrangig von Blende und Brennweite variiert. Kleinere Sensoren erfordern proportional kürzere Brennweiten für die gleichen Bildwinkel wie größere Sensoren.

[...]

Je kürzer die Brennweite, desto schwieriger wird das "Freistellen" also die Unschärfe im Hintergrund eines Motivs.

Genau diese beiden Punkte, Schärfentiefe und Unschärfe des Hintergrunds, sind zwei verschiedene Paar Schuhe und gehören eigentlich auch getrennt voneinander betrachtet.

 

Die Schärfentiefe hängt praktisch nicht von der Brennweite ab (siehe Tabelle im 4. Absatz: Understanding Depth of Field in Photography), das Ausknocken des Hintergrundes aufgrund des engeren/weiteren Bildwinkels natürlich schon.

Es kommt daher immer drauf an ob man mit Schärfentiefe wirklich die Schärfentiefe oder eigentlich lediglich das Ausmaß der Einbeziehung des Hintergrundes meint.

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Naja, so ganz kann ich das nicht unterschreiben..es gab früher auch schon lichtstarke Objektive u. es wurde auch schon über selektive Schärfe, harmonische Unschärfe gesprochen, vielleicht nicht soviel u. nicht so angestrengt. Es gab kein Internet dies machte es Leuten die sich nicht physisch mit der Materie beschäftigten etwas schwieriger ihre nicht gemachten Erfahrungen an den Mann/Frau zu bringen.

Ich sehe da keinen großen Widerspruch, denn ich hatte ja auch gesagt, dass selektive Schärfe auch früher zum fotografischen Basiswissen/Instrumentarien der Bildgestaltung gehörte. Als ein Mittel von vielen, um Fototechnik gezielt gestalterisch einzusetzen. Nur halt von "Bokeh" hat kaum jemand gesprochen und schon gar nicht als derart zentral wichtigen Punkt für die Beurteilung einer Optik wie das heute geschieht. Das Wissen ist ein alter Hut, der Hype ist neu. Heute kommt es mir so vor als sehen manche den anzustrebenden Kernpunkt jeglicher fotografischer Gestaltung in der Verwendung eines 1,2/85mm, bei voller Blendenöffnung und natürlich bei der intensiven qualitativen Beurteilung der Zerstreuungskreise.

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Nur halt von "Bokeh" hat kaum jemand gesprochen und schon gar nicht als derart zentral wichtigen Punkt für die Beurteilung einer Optik wie das heute geschieht.

 

Weil ich analog zum Schluss mit der Marke fotografiert habe, war ich vor ca. 12 Jahren eine Weile im Leica-Forum unterwegs und da war das schon damals ein Thema.

 

Ich kann mich sogar an einen Berufsfotografen mit Benutzernamen "Telewatt" erinnern, der die neuere APO-Variante des Summicron 2.0/90 mm wieder gegen den Vorgänger zurück getauscht hat, weil ihm das Bokeh nicht gefiel.

 

 

Gruß Norbert

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Weil ich analog zum Schluss mit der Marke fotografiert habe, war ich vor ca. 12 Jahren eine Weile im Leica-Forum unterwegs und da war das schon damals ein Thema.

 

Ich kann mich sogar an einen Berufsfotografen mit Benutzernamen "Telewatt" erinnern, der die neuere APO-Variante des Summicron 2.0/90 mm wieder gegen den Vorgänger zurück getauscht hat, weil ihm das Bokeh nicht gefiel.

 

 

Gruß Norbert

Ich hatte ja auch geschrieben (Zitat): "Nur halt von "Bokeh" hat kaum jemand gesprochen und schon gar nicht als derart zentral wichtigen Punkt für die Beurteilung einer Optik wie das heute geschieht." Ich habe nicht behauptet, dass niemand davon gesprochen hat. Aber doch nicht so oft und intensiv wie heute

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Ich hatte ja auch geschrieben (Zitat): "Nur halt von "Bokeh" hat kaum jemand gesprochen und schon gar nicht als derart zentral wichtigen Punkt für die Beurteilung einer Optik wie das heute geschieht." Ich habe nicht behauptet, dass niemand davon gesprochen hat. Aber doch nicht so oft und intensiv wie heute

 

Das hier klang aber schon ein wenig so...

 

Vor 10 Jahren hat kein Schwein von "Bokeh" geredet und jetzt ist es plötzlich zu einem der wichtigsten Merkmale einer Optik geworden.

 

... aber es stimmt schon, dass es heute mehr thematisiert wird, wobei allerdings oft "Bokeh" mit "Freistellung" verwechselt wird. :o

 

 

Gruß Norbert

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Ansonsten gebe ich Dir völlig Recht: Ich verstehe grundsätzlich den ganzen Bokeh-Hype nicht. Vor 10 Jahren hat kein Schwein von "Bokeh" geredet und jetzt ist es plötzlich zu einem der wichtigsten Merkmale einer Optik geworden.

 

 

Nun, man wusste noch nicht, dass die Japaner das Bokeh nennen ... aber über die Hintergrundwiedergabe sprach man damals auch schon (besonders Leicaner fanden das Thema extrem spannend ... und die Pentaxiander entdecken an ihren Objektiven zunehmend den "3D" Effekt)

 

Bokeh benennt nicht die Stärke der Unschärfe, sondern die Art der Hinter- und Vordergrundunschärfe.

 

Ein tolles Bokeh kann auch ein 28er bei Blende 8 haben, auch wenn dabei noch alles relativ gut erkennbar ist.

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“Full Frame Equivalence” and Why It Doesn’t Matter @ Admiring Light

 

Habe ich selber nur kurz überflogen, aber zumindest die tech. Kernaussage sind formal korrekt in meinen Augen.

 

Prima Abhandlung. Das rückt die Verhältnisse mal von "extern" zurecht. Wenn sowas in Foren dargestellt wird, dann endet es ja im Allgemeinen chaotisch ....;)

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Prima Abhandlung. Das rückt die Verhältnisse mal von "extern" zurecht. Wenn sowas in Foren dargestellt wird, dann endet es ja im Allgemeinen chaotisch ....;)

 

Das liegt aus meiner Sicht auch daran, dass viele entweder nur das eine oder andere System kennen oder wie ein Nichtraucher, der früher mal Kettenraucher war, einem abgeschworen haben ;)

Ich sehe das total entspannt, ich kenne beide Systeme, ich verwende beide Systeme...habe aber nur eine Frau :D

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