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Der Polfilter ist für mich der wichtigste Filter überhaupt,da seine Wirkung durch digitale Bearbeitung nicht erreicht werden kann.

Die Entspiegelungswirkung ist ein bekannter Effekt,darüber hinaus kann er die Farsättigung und den Kontrast verstärken,die Klarheit der Fernsicht verbessern und die Struktur von Wolken (vor Allem bei seitlichenm Licht) verbessern.

Es gibt 2 Typen:

a) lineare PF,die in beiden Richtungen wirken.Mit ihnen lässt sich mit 2 hintereinander geschalteten PF der Lichtdurchlass regeln.Es wirkt als als ND-Filter.Nutzbar bis ca ND50,darüber (bis ND400!) wird es für die Kamera etwas schwierig.

Lineare PF lassen sich für EVIL-Kameras uneingeschränkt verwenden,für normale Kameras mit Innenmessung jedoch nicht.Deshalb sind sie nur noch selten zu finden.

B) zirkulare PF sind 2-schichtig aufgebaut und unidirektional.Als ND-Filter lassen sie sich nur nach Wenden des 2. Filters verwenden.Sie sind schwächer in der polarisierende Wirkung.

 

Ein Vergleich (Die Sonne steht optimal für den Zweck !)Die volle Bearbeitung der RAW's ist für alle ca. gleich

 

 

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...zirkulare PF sind 2-schichtig aufgebaut und unidirektional.Als ND-Filter lassen sie sich nur nach Wenden des 2. Filters verwenden.Sie sind schwächer in der polarisierende Wirkung...

 

Hallo Jens,

 

zirkulare Polfilter bestehen aus einem linearen (ganz normalen) Polfilter und einer nachgeschalteten Lambda-Viertel-Platte, die das linear polarisierte Licht in eine zirkulare Polarisation überführt. Damit erreicht man, dass das Licht für den Belichtungsmesser wieder "normal" aussieht.

Bei Spiegelreflexkameras könnte (je nach Einfallswinkel) eine zusätzliche Polarisation an den Spiegeln stattfinden, die dann so wirkt wie die oben von Dir beschriebenen einstellbaren Graufilter und dabei den Belichtungsmesser betrügen.

Der Winkel, bei der die zusätzliche Polarisation anstelle der Reflektion eintritt, heißt Brewster-Winkel.

 

Wir Du oben richtig schreibst, benötigen Kameras ohne Spiegel keinen zusätzlichen Zirkulator. Mir ist aber nicht bekannt (und auch nicht erklärbar), dass der Zirkulator die Wirkung des Polfilters einschränkt. Ich vermute eher, dass die Gründe für Deine unterschiedlichen Bildergebnisse in der Genauigkeit der Einstellung oder in der Fertigungstoleranz zu suchen sind. Zirkular-Polfilter sind nicht schlechter aber unnötig aufwendig für spiegellose Systemkameras.

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Mir ist aber nicht bekannt (und auch nicht erklärbar), dass der Zirkulator die Wirkung des Polfilters einschränkt. Ich vermute eher, dass die Gründe für Deine unterschiedlichen Bildergebnisse in der Genauigkeit der Einstellung oder in der Fertigungstoleranz zu suchen sind. Zirkular-Polfilter sind nicht schlechter aber unnötig aufwendig für spiegellose Systemkameras.

 

Das war mir auch nicht bewusst,bis ich ein Filterbüchlein von Heliopan gelesen hatte,wo genau darauf hingewiesen wurde.Sonstige Literaturhinweise sind selten.

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Nachtrag: das Bild mit anderem linearen Polfilter aufgenommen.Also keine Frage der Toleranz,das Ergebnis deckt sich mit dem des Canon.

N.B.: Der Eintrag Polfilter in Wikipedia ist eigentlich recht gut.

 

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Hallo Jens,

 

die Aussage (von Helioplan?) war, dass zirkulare Polfilter etwas schlechtere Filterwirkung haben als lineare. Dies ließe sich nur beweisen, in dem Du noch bei einer Reihe von Aufnahmen mit verschiedenen Zirkularfiltern grundsätzlich schlechtere Ergebnisse erhieltest.

Bei derartigen vergleichenden Aufnahmen dürfte die Hauptfehlerquelle die exakte Ausrichtung der Polarisationsebene sein. Was sicherlich einfacher wäre, wenn die Filter eine kalibrierte Skala hätten.

Für denkbar halte ich es allerdings, dass die zusätzlichen Grenzflächen des Zirkulators für eine etwas höhere Reflexneigung innerhalb des Filters sorgen und somit wieder etwas "aufweichen".

Aber für die fotografische Praxis müssen wir es sicher nicht so genau wissen. Eine geringfügige Anhebung des Schwarzwertes beim Zirkularbild wird die geringen Unterschiede sowieso zum Verschwinden bringen.

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Ich habe mir für meine E-PL2 auch einen B&W Polarisationsfilter, zikular, zugelegt und wollte damit an der See fotografieren. War natürlich Müll, da man auf dem Dislplay bei Sonnenschein keine wirklich relevante Einstellung erkennen konnte.

 

... dafür gibt es folgenden "Workaround": Filter von der Kamera nehmen und vors Auge halten, dann die so "manuell" gewonnene Einstellung festhalten und Filter wieder aufs Objektiv setzen (ich weiß, es klingt lächerlich, aber es hilft).

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... dafür gibt es folgenden "Workaround": Filter von der Kamera nehmen und vors Auge halten, dann die so "manuell" gewonnene Einstellung festhalten und Filter wieder aufs Objektiv setzen (ich weiß, es klingt lächerlich, aber es hilft).

 

Hab' ich bei der Leica CL (Messsucher) auch so gemacht und jetzt wieder häufiger bei der GH1/2 obwohl die einen TTL-Sucher haben. Ich finde aber, dass das noch eine der wenigen Vorteile des optischen Suchers einer (D)SLR ist. Mit dem elektronischen sieht man die Auslöschung nicht so eindeutig. Vielleicht bin ich aber mit den Jahren auch nur schusseliger geworden :confused:.

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Ich habe mir für meine E-PL2 auch einen B&W Polarisationsfilter, zikular, zugelegt und wollte damit an der See fotografieren. War natürlich Müll, da man auf dem Dislplay bei Sonnenschein keine wirklich relevante Einstellung erkennen konnte.

 

Mein Workaround (mit GF1) sieht so aus: ich verdrehe den Filter so lange bis die größte Belichtungszeit auf dem Display erscheint. Das stimmt dann einigermaßen (wenn viel Himmel im Bild ist).

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Mir fällt noch ein workaround ein, hab ich aber noch nicht getestet. Polen nach Histogramm.

Schaut man sich ein flaues Bild an, ist links und rechts vom Histogramm noch Platz. Zieht man die Markierungen an das Histogrann wirds kontrastreicher.

Hat man den Poleffekt maximal eingestellt, solte das Histogramm des live Bildes sich entsprechend verändern.

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Damit erreicht man, dass das Licht für den Belichtungsmesser wieder "normal" aussieht.

....

und dabei den Belichtungsmesser betrügen.

 

Die zirkulare Polarisation hat keinen Einfluß auf den Belichtungsmesser.

Auch bei meiner Canon AE-1 konnte ich trotz eingebauten Belichtungsmessers einen linearen Polfilter verwenden (damals gab's nur diese).

 

Erst ab dem Phasen-AF-Zeitalter sind zirkulare Polfilter notwendig geworden, wo die Phasenverschiebung der geteilten Lichtwelle verglichen wird. Sind aber einige der Phasen weggefiltert, kann auch kein Vergleich stattfinden.

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Die zirkulare Polarisation hat keinen Einfluß auf den Belichtungsmesser.

Auch bei meiner Canon AE-1 konnte ich trotz eingebauten Belichtungsmessers einen linearen Polfilter verwenden (damals gab's nur diese).

 

Erst ab dem Phasen-AF-Zeitalter sind zirkulare Polfilter notwendig geworden, wo die Phasenverschiebung der geteilten Lichtwelle verglichen wird. Sind aber einige der Phasen weggefiltert, kann auch kein Vergleich stattfinden.

Die Notwendigkeit der zirkularen Polarisation ist immer dann gegeben, wenn sich Spiegelflächen (natürlich auch Prismen) im Strahlengang befinden. Diese können ebenfalls polarisierende Effekte zeigen, so dass die durch das Pol-Filter bereits gefilterten und ausgerichteten Schwingungsebenen in der Intensität geschwächt werden. Das führt dann in der Folge zu Fehlmessungen.

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Die Notwendigkeit der zirkularen Polarisation ist immer dann gegeben, wenn sich Spiegelflächen (natürlich auch Prismen) im Strahlengang befinden....

 

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Unser verehrter WinSoft hat mal einen schönen Bericht dazu geschrieben: https://www.systemkamera-forum.de/tests-erfahrungsberichte/1186-polfilter-i.html

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Sucher auf der EPL2 hätte es auch getan

 

 

Alternativ, wenn man keinen hat oder will:

 

leere Klorolle mitnehmen, aufs Display setzen, reinkucken ;)

Einfach, leicht, faltbar, überall kostenlos zu bekommen, wirkungsvoll, leicht zu entsorgen, umweltverträglich, 100% biologisch abbaubar... TOP! (Das meine ich wirklich so.)

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...Hat man den Poleffekt maximal eingestellt, solte das Histogramm des live Bildes sich entsprechend verändern.

 

Gute Idee, der Effekt zeigt sich auch tatsächlich, wenn auch nur in bescheidenem Umpfang. Ich habe es mit den ersten blauen Himmel nach der Regenwoche sofort mal ausprobiert aber die Änderung ist zu gering um verlässlich darauf einzustellen. Vielleicht gelingt es im Gebirge mit dem tief dunklen Himmel besser?

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Vielleicht gelingt es im Gebirge mit dem tief dunklen Himmel besser?

Nur braucht man dann auch keines ;)

 

Mit den G1-/GH2-Kameras habe ich da überhaupt keine Probleme. Man kann auch sehr gut Zwischenwerte einstellen.

Früher mit den Leica-M-Kameras war das durch den separaten Sucher (man sieht dort ja nicht durchs Objektiv) fast unmöglich. Wer heute immer noch M nutzt, kennt das Problem leider auch aktuell.

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Mein Workaround (mit GF1) sieht so aus: ich verdrehe den Filter so lange bis die größte Belichtungszeit auf dem Display erscheint. Das stimmt dann einigermaßen (wenn viel Himmel im Bild ist).

 

Eine Alternative zu Filter ab,durchschauen,einstellen,wieder drauf ist auch folgende:

 

Belichtung auf manuell und die Belichtungsschritte beim Drehen beobachten.Das geht evtl. besser als mit den springenden Belichtungszeiten.

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Eine Alternative zu Filter ab,durchschauen,einstellen,wieder drauf ist auch folgende:

 

Belichtung auf manuell und die Belichtungsschritte beim Drehen beobachten.Das geht evtl. besser als mit den springenden Belichtungszeiten.

So ähnlich mache ich es auch, jedoch mit der Belichtungsspeichertaste (AEL). Damit wird auch (bis zum erneuten Drücken, je nach Konfiguration) die Belichtungszeit eingefroren und man sieht den Polfiltereffekt recht gut.

 

Gruß, Carl

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