tom-tom Geschrieben 21. Juni 2010 Share #1 Geschrieben 21. Juni 2010 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Es kennt sicherlich jeder diese riesigen rechteckigen Fernsehkameras, wie man sie auch bei der Fussball-WM am Seitenrand sieht. Ich las, dass die enthaltenen Objektive eine Domäne von Canon sind, man erkennt auf der Gehäuseseite auch den Schriftzug 'Canon'. Canon scheint diesen Objektiv-Teilmarkt quasi alleine zu bedienen (?). Sind diese Kameras eigentlich komplett von Canon oder liefert Canon speziell das Objektiv zu? Ich finde die enorme Bildqualität und den vermutlich riesigen Zoombereich beeindruckend. Von weitwinkligen Aufnahmen bis zum Zoomen in den Mond scheinen diese Kameras/Objektive alles perfekt zu beherrschen. Unendliche Tiefenschärfe bis Freistellen alles kein Problem. Das bringt mich unter anderem zu der Frage, wie die Grössenverhältnisse innerhalb dieser rechteckigen Gehäuse ausschauen. Meine Vermutung ist, dass die Objektive in Relation zu den Verhältnissen, wie wir sie von digitalen Fotokameras kennen, massivst gegenüber dem Bildsensor überdimensioniert sind. Wie gross sind die verbauten Bildsensoren? Weiss das jemand? Weitere Informationen zu den Objektiven wie Brennweiten und Lichtstärke wären auch sehr interessant. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 21. Juni 2010 Geschrieben 21. Juni 2010 Hi tom-tom, Das könnte für dich interessant sein: Rechteckige Fernsehkameras, u. a. welche Sensoren? . Da findet jeder was…
skrohmer Geschrieben 21. Juni 2010 Share #2 Geschrieben 21. Juni 2010 Die benötigte Auflösung ist nun nicht wirklich aufregend. Bei HDTV 1080i ist das gerade mal ein Megapixel. Hier ist mal ein Beispiel einer tragbaren Studiokamera: LDK 100 Sie enthält drei Sensoren à 2/3" (8,8 x 6,6 mm²), also die Hälfte der Länge/Breite von Four-Thirds . Interessant finde ich das Zoom-Objektiv 9,5 - 670 mm bei Blende 1,6! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
joachimeh Geschrieben 21. Juni 2010 Share #3 Geschrieben 21. Juni 2010 Interessant finde ich das Zoom-Objektiv 9,5 - 670 mm bei Blende 1,6! Wow, wo gibt's den Adapter für mFt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
skrohmer Geschrieben 21. Juni 2010 Share #4 Geschrieben 21. Juni 2010 Nachtrag: Ich habe gerade noch ein aktuelleres Modell gefunden: http://www.gearhousebroadcast.com/i/ldk6000_ds.pdf Auszug: Pickup device: 3 x 2/3" 16:9 HD-DPM+ CCDs Picture elements: 9.2 million pixels 1920 (H) x 4320 (V) effective Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
skrohmer Geschrieben 21. Juni 2010 Share #5 Geschrieben 21. Juni 2010 Wow, wo gibt's den Adapter für mFt. Wahrscheinlich wäre das Auflagemaß weniger das Problem als der Bildkreis. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
joachimeh Geschrieben 21. Juni 2010 Share #6 Geschrieben 21. Juni 2010 wahrscheinlich wäre das auflagemaß weniger das problem als der bildkreis. :d Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
systemfan Geschrieben 21. Juni 2010 Share #7 Geschrieben 21. Juni 2010 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Tatsächlich beinhalten die prof. FS-Kameras 3 Sensoren, nämlich für RGB (rot-grün-blau) jeweils einen. Als Strahlenteiler wird i.d.R. ein Prisma eingesetzt, an dem dann die Sensoren aufgefächert angebracht sind. Die Größe der Linsen wird durch die hohe Empfindlichkeit der Optik und wegen des wahnsinnigen Zoombereichs bestimmt. Es gibt übrigens diverse Optiklieferanten, meistens aus Fernost. Die Elektronik kommt dagegen von anderen Herstellern. In EU ist nur noch Philips und Thomson übriggeblieben Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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tom-tom Geschrieben 21. Juni 2010 Autor Share #8 Geschrieben 21. Juni 2010 (bearbeitet) Danke für die links! Die Bildsensoren bewegen sich in der Grössenordnung von Kompaktkameras und Handycams, dafür aber pro Farbe einer, was man glaube ich im Moment nur noch bei einer Panasonic Consumer Cam vorfindet, die dafür aber nochmal verkleinerte Bildsensoren verwendet. Sehr beachtlich ist allerdings, was man bei diesen Fernsehkamera als Objektiv anbringt und welche Qualität dadurch im Bild entsteht. 1,6 Lichtstärke durchgehend bei 70-fach Zoom. Danke für die Daten. Ich überlege gerade, ob man sich als zusätzliches ideales Videosystem für Fotoobjektivbesitzer nicht eine Minimierung der Sensorgrösse mit Einzelfarbsensoren wünschen sollte, um ein besseres Verhältnis Objektiv-Bildaufzeichner zu erhalten. Die kamerainterne Elektronik lässt sich bestimmt auf ein erträgliches Mass minituarisieren, so dass nicht_übergrosse Gehäuse möglich sein sollten. Für Weitwinkelaufnahmen würde man auf die mFT oder APS Kameras switchen. Alleine schon, um diese massiven teleeffekte erreichen zu können. Edit: 'Instant push-button electronic zoom for focusing on small details' aus dem pdf. Das wäre noch eine Idee für den mFT oder APS Sensor, nicht nur wegen des Teleeffekts, sondern auch um umschalten zu können, zwischen Video mit hoher Schärfentiefe und hochauflösender Fotofunktion. bearbeitet 21. Juni 2010 von tom-tom Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
thobie Geschrieben 21. Juni 2010 Share #9 Geschrieben 21. Juni 2010 Fast alle semiprofessionellen Cams sind 3-Chipper. Das hat sich da einfach so durchgesetzt. So auch meine Sony VX 2100 und meine Panasonic AG-HVX201 AE. Die hatte ich leider schon bestellt, als Panasonic eine Videocam im 4/3 Format angekündigt hat. Bislang galt, dass bei den 3-Chippern die Farbwiedergabe brillianter ist. Allerdings wurde hier auch schon die Ansicht geäußert, dass angesichts der großen Sensoren heute keine 3 Chips mehr notwendig sind. Vergleiche habe ich noch nicht gesehen und kann das nicht weiter beurteilen. Größte Blende bei der Panasonic ist 1.6 bis 2.8, bei der Sony 1.7, aber durchgehend. Mit der Sony kann man noch bei Kerzenschein filmen, ohne dass es fühlbar rauscht. Beide Cams lassen keine Wechselobjektive zu. Das gibts erst in der nächsten Preisklasse bzw. Canon bietet wohl auch Videocams mit Wechselobjektiven an. Leider werden mir das Systempreise zu hoch... Das Objektiv der Panasonic wurde wohl von Leica gerechnet (zumindestens steht Leica drauf). Im Profibereich hat auch Fuji einen sehr guten Ruf (Fujinon-Optiken). Gruß Thobie Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tom-tom Geschrieben 21. Juni 2010 Autor Share #10 Geschrieben 21. Juni 2010 Thobie, ich schrieb ja handycams (=Sony Markenzeichen). Das sind keine semiprofessionellen Kameras. Das teuerste Modell kostet knapp €1.500 und die semiprofessionellen features fehlen. Panasonic hat allerdings nicht eines wie ich schrieb, sondern inzwischen 3 Modelle HDC-SD707, -HS700 und -TM700 3-chip in diesem Preisbereich. Die TM700 hatte ich referenziert. Diese hat nochmal kleinere Chips als die hanycams und ebenso keine semiprofessionellen features, wenn ich mich an einen Test richtig erinnere. Du bist vermutlich mit noch höherwertigeren camcordern unterwegs. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
thobie Geschrieben 21. Juni 2010 Share #11 Geschrieben 21. Juni 2010 Jipp. Die größeren Camcorder lassen sich einfacher bedienen. Und bislang war die Bildqualität auch immer besser. Zu SD-Zeiten hatten die Panasonic Camcorder aus dem Consumerbereich kein so ganz dolles Rauschverhalten. Wie das heute ich, kann ich nicht sagen, da ich mich für dieses Marktsegment nicht mehr so recht interessiert habe. Wenn mich nicht Alles täuscht, hat sich Sony bei den Consumer-Modellen schon lange von den 3-Chippern verabschiedet. Die sind eben aufwändiger in der Produktion und der Preisrahmen ist auch begrenzt aufgrund des Wettbewerbs. Was die Bildqualität bei den Consumern zusätzlich in den letzten Jahren kontinuierlich verschlechtert hat, insbesondere in Bezug auf das Rauschen, ist die Tatsache, dass die Chips immer dichter gepackt werden mussten. Das lag einerseits daran, dass der Käufer kleinere Camcorder haben wollte und dann sollten die Dinger auch noch fotografieren können. Folge: Superkleine Chips mit vielen Megapixeln. Und die Folgen dürften klar sein. Zum Vergleich: Die Sony VX 2100 hat 1/2 Zoll Chips und zwar 3 davon. Jeder Chip hat 475.000 Pixel. Nix Megapixel. Das reicht auch, da SD eine Auflösung von 720 (richtiger wohl 704) * 576 hat. Mehr braucht es zum Filmen nicht. Zum fotografieren ist die Ausstattung dann allerdings ein wenig mickrig. Ich habe einen Camcorder immer als Camcorder und nicht als Fotokamera gesehen. Umgekehrt scheint es wohl eher möglich zu sein. Was ich so höre, scheint gerade bei der GH1 als auch bei einigen DSLRs die Bildqualität gut zu sein. So richtig kann ich mich aber noch nicht an den Gedanken gewöhnen, mit einer Fotocam zu filmen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich verwöhnt bin, was die Bedienung angeht. Gruß Thobie Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast *dp Geschrieben 22. Juni 2010 Share #12 Geschrieben 22. Juni 2010 Fast alle semiprofessionellen Cams sind 3-Chipper. Das hat sich da einfach so durchgesetzt. So auch meine Sony VX 2100 und meine Panasonic AG-HVX201 AE. Die hatte ich leider schon bestellt, als Panasonic eine Videocam im 4/3 Format angekündigt hat. Also: Ja, die professionellen Videocamcorder haben (fast) alle 3 Chips. Die von dir angesprochene 4/3 von Panasonic AG-AF100 und das 3D Schwerstermodell AG-3DA1 sind Single-Piece-Camcorder. Bislang galt, dass bei den 3-Chippern die Farbwiedergabe brillianter ist. Allerdings wurde hier auch schon die Ansicht geäußert, dass angesichts der großen Sensoren heute keine 3 Chips mehr notwendig sind. Vergleiche habe ich noch nicht gesehen und kann das nicht weiter beurteilen. Nein, die 3 Chips dienen vor allem der erhöhten Dynamic. Die bessere Farbtrennung ergab sich eher bei den S-VHS Prof-Camcordern, die aber heute keiner mehr fährt. Der große Chip bietet vor allem Filmlook. Man sag den Low-Budget Fernsehproduktionen die "Videoqualität" sehr an. Das ist dank Red , Arri und ja, den DSLR Videos Vergangenheit. Allerdings ist das Arbeiten mit diesen Boliden ein ganz anderer Schnack. Für Sportberichterstattung ist das nichts. die großen Studiocams auf dem Pedestal mit Fujinonen (Stückpreis so um die 25.000Eur) liefern heute Fernsehmäßig die best mögliche Qualität ab. Früher kosteten diese Röhrenstudio-Ottos von Phillips um die 750.000 DM. Allein der Pedestal von Sachtler liegt im hohen 5-stelligen Bereich. Größte Blende bei der Panasonic ist 1.6 bis 2.8, bei der Sony 1.7, aber durchgehend. Mit der Sony kann man noch bei Kerzenschein filmen, ohne dass es fühlbar rauscht. Beide Cams lassen keine Wechselobjektive zu. Das gibts erst in der nächsten Preisklasse bzw. Canon bietet wohl auch Videocams mit Wechselobjektiven an. Leider werden mir das Systempreise zu hoch... Nanana, das Rauschen ist schon bei wenig Licht sichtbar. Ich filme auch noch mit der PD-170 von Sony (entspricht der VX-2100, zeichnet aber in DVCAM auf. Läuft etwas schneller und hat einen besseren Ton - XLR-Buchsen) Diese Geräte sind im Lowlight-Bereich sehr gut, weil die HD-Camcorder im Dunklen leider zu Artefkaten neigen. Aber Das Rauschen ist schon sichtbar! Das Objektiv der Panasonic wurde wohl von Leica gerechnet (zumindestens steht Leica drauf). Im Profibereich hat auch Fuji einen sehr guten Ruf (Fujinon-Optiken). Gruß Thobie Für die Panasonic 4/3 Camcorder gibt es sehr schöne Objektive von Zeiss. Aber die kosten natürlich ein paar EUR. Fotoobjektive sind in der Regel KEINE Videoobjektive. (Ich meine damit die Vario-Linsen, die beim zoomen den Fokus nicht halten.) Fujinone haben nicht nur einen guten Ruf, sie sind absolute Top-Objektive! HzG *dp Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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