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Ich habe den hiesigen Altenheimen und Rentnerclubs sukzessive angeboten, den betagten Leuten kostenlos Powerpoint-Vorträge zu Naturthemen zu präsentieren. Heute war wieder ein solches Event. Gleich zu Beginn hat eine unachtsame Dame ein halbes Glas Sekt über die Tastatur gekippt. Ich schaltete ab, drehte die Tatstatur schräg und auf den Kopf, so dass die Brühe weitgehend ablief. Danach quoll beim Drücken der einzelnen Tasten allerdings noch Sekt aus den Vertiefungen, welcher von beflissenen Gästen mit Papiertüchern aufgesaugt wurde. Der Computer funktionierte noch. Zuhause angekommen habe ich das Gerät rechtwinklig aufgeklappt und seitlich auf einer warmen Ofenbank aufgestellt.

Kann ich darauf hoffen, dass die in die Tastenvertiefungen gelangte Flüssigkeit z.B. durch eine Folie vom Eindringen ins Geräte-Innere abgehalten wird.? Es handelt sich um ein 3 Jahre altes MEDION-Model (Neupreis ca. 500 €).

Der Verein will den Vorfall seiner Haftpflichtversicherung schon mal melden; ich meinte, dass die Sache erledigt sein dürfte, falls der Laptop in 3 Wochen noch funktioniert.

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vor 3 Minuten schrieb Käuzchen:

Kann ich darauf hoffen, dass die in die Tastenvertiefungen gelangte Flüssigkeit z.B. durch eine Folie vom Eindringen ins Geräte-Innere abgehalten wird.?

Das wird Dir nur der Hersteller sagen können. Ich habe hier u.a. ein Lenovo Notebook liegen, das für den Lehrbetrieb (Schüler, Studenten) gedacht ist. Sehr robust, kann also tatsächlich in einen Rucksack "gepfeffert" werden. Hier gibt der Hersteller auch explizit an, dass Flüssigkeit über die Tastatur laufen kann, ohne das was passiert. Ansonsten ein ganz normales und nicht mal teures Windows Notebook.

Sollte bis jetzt kein Kurzschluss entstanden sein, wird wahrscheinlich auch keiner mehr kommen. Trotzdem lieber länger trocknen lassen. Wenn Du Pech hast, kleben einige Tasten wenn sie trocken sind.

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So lange man nicht reinschaut, wird man den Zustand wohl nicht so richtig abschätzen können. Es könnten sich auch nach einiger Zeit Korrosion bilden.
Ist halt wie bei den Kameras.
Die einzigen Notebooks für Werkstätten und ähnliches, die ich kenne, sind die Panasonic Toughbooks, die mehr aushalten. 

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vor 35 Minuten schrieb shutter button:

Lenovo Notebook

Glück gehabt. Etwa 1,5m von hier liegt das Lenovo Notebook meines Neffen. Meine Frau hat auch eines, deshalb habe ich es als Ersatzteilspender eingelagert, falls einmal Bedarf bestehen sollte. Ja, es war ein teures Gaming Notebook. Der Kontakt mit der Schadflüssigkeit kam nicht über die Tastatur. Diese wurde auf dem Tisch verschüttet. Das Notebook stand daneben und der Ventilator hat die Pfütze ins Innere gesaugt und dort verteilt, wo das Schadenspotential am größten war. Ich konnte die klebrige Brühe nicht genau identifizieren, es könnte Cola oder Kakao gewesen sein. Der Vorfall lag länger zurück und das Notebook hat nach äußerlicher Reinigung noch eine Weile funktioniert, aber die Abstürze begannen sich zu häufen. Ich habe es zerlegt und alle sichtbaren Spuren der Kontamination entfernt und mit Spiritus und Wattestäbchen gereinigt. Danach ging es deutlich besser, aber wirklich zuverlässig ist es immer noch nicht.

vor 49 Minuten schrieb Käuzchen:

falls der Laptop in 3 Wochen noch funktioniert

Es kommt sehr darauf an, welcher Schadstoff wo rein kommt und wie weit er in das Innere vordringt. Die Tastatur ist bei manchen Rechner durchaus eine Barriere, die viel zurück halten kann. Ersatztastaturen für gängige Notebooks kosten nicht viel. Ich habe schon ein paarmal welche ausgetauscht oder zur Reinigung aus- und eingebaut. Im Internet gibt es Anleitungen, wie man die Gerate zerlegt. Es ist allerdings kein Job für linke Hände und nicht jeder Hersteller legt Wert auf ein servicefreundliches Design. Lenovo habe ich da in guter Erinnerung. Wenn allerdings im Hintergrund eine Versicherung bereit steht, dürfte Selbstreparatur ausscheiden, weil die ja eine Rechnung wollen. Was aber auf jeden Fall nicht schaden kann, ist den Kandidaten einer Fachwerkstätte zur Überprüfung und gegebenenfalls zum Austausch kontaminierter Teile zu geben. Da hat man nachhaltig gehandelt und trotzdem eine gewisse Sicherheit vor bösen Überraschungen. Die Kosten sollte die Versicherung auf jeden Fall übernehmen.

bearbeitet von tengris
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Gute Laptops haben eine „Wanne“ für die Tastatur. Diese verhindert dass Flüssigkeiten direkt ins Innere gelangen. Einfach Mal die Tasten abclipsen und gucken. Zuerst ein Foto des Tastaturlayouts machen…

Übrigens wird die Flüssigkeit meist schnell aufgesogen durch vorhandenen Staub, Brotkrümel und vielem anderem, was dann zuerst Müsli ergibt und später Zement.

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Danke für Euer Feedback; finde ich interessant.

Aber seit heute morgen ist klar, dass mein Laptop hin ist. Aus dem Inneren kommen Klack-Geräusche verschiedener Art und Lautstärke. Ruft man Google auf, füllt sich das Eingabefeld ohne Zutun mit vielen Buchstaben "t". Korrekt herunterfahren ließ sich das Teil auch nicht mehr; ich musste dazu die Einschalttaste lange drücken.

Mir fiel nachträglich noch auf, dass sich oberhalb der Tastatur 2 ovale Felder mit winzigen Bohrungen befinden, durch die man im Inneren die Elektronik erkennen kann. Da dürfte die Suppe auf jeden Fall hindurchgekommen sein.

Es gibt nun kein Geplänkel mehr; die Verursacherin muss den Schaden tragen. Werde mir den Restwert auszahlen lassen und auf die Neuanschaffung eines Laptops verzichten. Für die Foto-Speicherung und -bearbeitung habe ich einen leistungsfähigen PC.

Nachdem das nun die 2. Pleite als "Dank" für mein kostenloses Engagement ist (2 Jahre zuvor hatte man mir an anderer Stelle ein Essen spendiert, von dem mir paar Stunden später schlecht geworden war), stelle ich die Vortragstätigkeiten ein. Was ich an solchen Dingen unterlasse, kann mir schließlich nicht schaden; ebenso wenig wie das Mitnehmen und Nach-Hause-Fahren mühselig Einkaufstaschen schleppender Rentner, die ich unterwegs gesichtet und in meinem PKW Platz nehmen ließ, um in meiner Garage dann festzustellen, dass der Beifahrersitz vollgepinkelt ist.

bearbeitet von Käuzchen
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Witzig : mir ist gestern in Thinkpad L580 "zugeflogen". Für das Gerät von 2019 gibt es bei Lenovo sogar noch das Handbuch und ich habe gelernt, dass es am Boden eine Öffnung zum Auslaufen von Flüssigkeiten gibt(!). Man hat für das Unglück der Tastaturtränkung schon vorgesorgt.

Tastaturen haben oft unter den Tasten eine geschlossene Folie, schon um den Staub von den Schaltern unter den Tasten fern zu halten. Das Problem ist aber die Flüssigkeit! Vor Jahren habe ich einen Laptop geerbt, auf dessen Tastatur eine halbe Tasse Milchkaffee gelandet war und die nicht sofort mit Wasser ausgewaschen wurde. Der eingetrocknete Kaffee hatte einige Tasten verklebt, was sich auch durch nachträgliches Spülen nicht beheben ließ. Im Web habe ich für € 30 eine Ersatztastatur gefunden und diese auch einbauen können, aber trivial war das nicht.

Die Elektrotechnik ist Teil des Maschinenbaus, und Maschinen dürfen auch mal Wasser abbekommen, ohne kaputt zu gehen. 😀

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vor 8 Stunden schrieb Käuzchen:

Ruft man Google auf, füllt sich das Eingabefeld ohne Zutun mit vielen Buchstaben "t".

<...>

Mir fiel nachträglich noch auf, dass sich oberhalb der Tastatur 2 ovale Felder mit winzigen Bohrungen befinden, durch die man im Inneren die Elektronik erkennen kann. Da dürfte die Suppe auf jeden Fall hindurchgekommen sein.

Wenn auf der Tastatur ein Zeichen "hängt", klingt das aber doch nach Tastaturschaden. Wenn du für das Gerät noch ein Leben nach dem Tode siehst und die Versicherung das Gerät nicht als Beleg für den Schaden haben will (ist mir einmal bei einem Objektiv passiert), könntest du wie gesagt die Tastatur tauschen oder einfach ausbauen und durch eine externe USB Tastatur ersetzen. Das macht das Notebook zwar zum stationären Rechner, aber vielleicht möchten die Senioren ein wenig im Internet surfen. Oder die Fotos ansehen, die du ihnen auf dem USB Stick vorbei bringst. Oder auf einer SD Karte ohne Schreibschutz. Die wäre wasserdicht.

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vor 12 Stunden schrieb Käuzchen:

füllt sich das Eingabefeld ohne Zutun mit vielen Buchstaben "t". Korrekt herunterfahren ließ sich das Teil auch nicht mehr; ich musste dazu die Einschalttaste lange drücken.

Das erste ist klar „einfach“ ein Tastaturproblem. Wie oben erwähnt Tasten ausclipsen und putzen.

Viel Glück

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Bildbearbeitung mit Photoshop und TOPAZ

Hier ein Beispiel: Taube hoch oben auf einem Baum in ca. 150m Entfernung, RAW mit 150mmx2 Tele aufgenommen.

Entwickelt und Crop mit PS 26.6 Beta, Denoise und Superfocus mit PhotoAI 3.6, Crop vergrößert mit Gigapixel 8.3.3

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, aber urteilt selbst:

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