Jump to content

Haben Shift-Objektive heutzutage noch einen ausreichend großen Vorteil gegenüber den aktuellen Möglichkeiten in der Nachbearbeitung. Beispiele Laowa und Diskussion.


Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Einen Aspekt haben wir noch gar nicht abgearbeitet, fällt mir ein. Eine Zeitlang waren die Musikvideofilmer ganz närrisch auf die damals neuen DSLR Kameras mit Videofunktion und Tilt-Objektive. Wenn man die sozusagen "verkehrt" verstellte erhielt man eine ganz schmale Schärfezone und damit einen Miniatureffekt. Ganz normale Straßenszenen sahen aus wie in der Modelleisenbahn aufgenommen. Neben anderen Abartigkeiten. Ein Effekt, der sich sehr schnell tot gelaufen hat, aber auch ein Effekt der in Software nicht so einfach umsetzbar ist.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb tengris:

Ein Effekt, der sich sehr schnell tot gelaufen hat, aber auch ein Effekt der in Software nicht so einfach umsetzbar ist.

Der Effekt ist gar nicht so kompliziert:

Der Hafenbereich von Riva vom Campanile aus:

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

und hier als Modell:

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Ich hab das in Vegas Pro mal schnell als Video gemacht. Mit einer horizontalen Maske weichem Übergang und der Defokus-Unschärfe. Da kann man einstellen ab wann Lichter zu Kreisen werden.  Damit es künstlicher aussieht ist die Farbsättigung hochgedreht und im Video sieht es in Zeitraffer dann schon ganz gut aus. 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 11 Stunden schrieb tengris:

Neben anderen Abartigkeiten. Ein Effekt, der sich sehr schnell tot gelaufen hat, aber auch ein Effekt der in Software nicht so einfach umsetzbar ist.

Mein EM10 hat einen FotoSzene Modus, der Diorama heisst und genau das macht. Der OlyWorkspace könnte den sogar drin haben.

bearbeitet von wasabi65
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 12 Stunden schrieb tengris:

ein Effekt der in Software nicht so einfach umsetzbar ist

Den Einsprüchen wird hiermit statt gegeben. Ich war da in der falschen Ecke. Eine digitale Tilt-Funktion wäre nicht so simpel zu realisieren, aber hier geht es um einen Miniatureffekt als Nebenprodukt der Tilt-Verstellung, welcher in Software wie von @beerwish und @wasabi65 beschrieben nachgebildet werden kann.

Den Effekt selbst mochte man damals gemocht haben oder auch nicht. Er reiht sich ein in eine Reihe kurzzeitiger Hypes, wie etwa auch die Spiegelung von Ringleuchten mit LEDs in den Augen. Dreimal gesehen, abgehakt.

bearbeitet von tengris
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 6 Stunden schrieb tengris:

Den Effekt selbst mochte man damals gemocht haben oder auch nicht. Er reiht sich ein in eine Reihe kurzzeitiger Hypes, wie etwa auch die Spiegelung von Ringleuchten mit LEDs in den Augen. Dreimal gesehen, abgehakt.

Das ist mit vielen Effektfiltern so. In der GX80 und der GH5 sind die in größerer Zahl vorhanden. Den Miniatureffekt gibt es da auch. Später hat man die dann von Haupteinstellrad weggenommen und stark reduziert. Die Erfahrung mit den Nutzern war garantiert, dass die fast nie benutzt werden.

Der Miniatureffekt kann ja mal Sinn machen wenn man ihn einsetzt weil das zur Story passt. In dafür typischen Szenarien wie einem Bahnhof von schräg oben wenn man den Zusammenhang mit Modelleisenbahnen herstellen will könnte es z.B. passen. Ich hab auch mal ein schönes Video gesehen wo ein Stuntfahrer mit einem Auto Sachen gemacht hat die eigentlich nur in Stop-Motion mit Matchbox Autos gemacht werden können. Das Video sah auch so aus wie Matchbox und ruckelte stark. Am Ende ist er dann aber ausgestiegen und weggegangen. 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Am 30.8.2025 um 10:25 schrieb tengris:

Den Effekt selbst mochte man damals gemocht haben oder auch nicht. Er reiht sich ein in eine Reihe kurzzeitiger Hypes, wie etwa auch die Spiegelung von Ringleuchten mit LEDs in den Augen. Dreimal gesehen, abgehakt.

Tolles Thema hier - Verzerrungen olé.

Zum Miniatureffekt.
Da stimme ich der allgemeinen Abneigung zu
( Wäre schön wenn auch die Blendensterne endlich mal End-of-Hype sind... )

Man sieht ja meistens nur Miniatureffekte aus Software, die können ja schon
gehen für den Sekunden-Dopamin-Aufmerksamkeitskick in Social Media oder Werbung, da guggt eh keiner zweimal hin.
Für mehr aber auch nicht.
Die Software macht eben einfach oben und unten unscharf mit einem Verlauf.
Egal ob da ein Dach in der Mitte drin ist oder nicht. Sieht gruselig aus.
Damit sind links vom Haus die ersten Gäste unter der Markise weiter hinten schärfer, wie der hintere Teil vom Dach,
der mit Sicherheit näher liegt, da weiter oben.
Demnach ist das Spielkram als Soma fürs SM-Volk.

Mich würde mal interessieren ob dieser optisch unsaubere Miniatureneffekt auch mit einer echten Tilt-Optik so rüberkommt
oder ob so was dann echter aussieht. Hier gibts ja gerade Tilt Erfahrene.

Grüße

 

bearbeitet von frank.ho
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 3 Stunden schrieb frank.ho:

Damit sind links vom Haus die ersten Gäste unter der Markise weiter hinten schärfer, wie der hintere Teil vom Dach, der mit Sicherheit näher liegt, da weiter oben.

Mich würde mal interessieren ob dieser optisch unsaubere Miniatureneffekt auch mit einer echten Tilt-Optik so rüberkommt

Ich habe mich zwar noch nie an solchen Miniatureffekten versucht, aber bei einem Tilt-Objektiv richtet sich das Ausmaß der Unschärfe natürlich nach der jeweiligen Entfernung von der Fokusebene, wie bei jedem anderen Objektiv auch. Ob dies bei gekippter Fokusebene dann realistisch erscheint, kommt darauf an wie man die Fokusebene legt. Die jeweilige Entfernung vom Betrachter ist im Gegensatz zur Entfernung zur Fokusebene auch dabei nicht relevant – aber eben deshalb verkippt man die Fokusebene ja. Sonst bräuchte man kein Tilt-Objektiv.

In jedem Fall erhält man dabei nicht nur einen aufs Bild gelegten, zweidimensionalen oben-unten Verlauf wie bei simplen Softwarelösungen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 7 Stunden schrieb frank.ho:

Mich würde mal interessieren ob dieser optisch unsaubere Miniatureneffekt auch mit einer echten Tilt-Optik so rüberkommt
oder ob so was dann echter aussieht. Hier gibts ja gerade Tilt Erfahrene.

Ich bin sicher, dass eine richtige Optische Lösung besser aussieht. Das ist so ähnlich wie bei gerechneter Schärfentiefe. Echte optische Unschärfe ist schwer in Software zu simulieren. Die Frage ist halt ob man ein Objektiv kauft um das dann für eine Handvoll Aufnahmen zu nutzen. Da müsste man schon Miniatureffekt-Experte sein oder man braucht das Gegenteil. Man ist z.B. spezialisiert auf Modelleisenbahnen und will die Schärfeebene so flach legen, dass die Modelle wie echt aussehen. Das geht ja bei Flächen von schräg oben in beide Richtungen.
Für mich wäre ein Shift-Objektiv interessanter weil ich viel Häuser und Straßen aufnehme und ich habe gerne keine stürzenden Linien außer ich will sie absichtlich. Aber selbst da würden die Nachteile wie kein AF und beschränkt auf ein bestimmtes Objektiv bei mir überwiegen. Ich denke ich werde mir so was kaum kaufen. 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Am 29.8.2025 um 16:53 schrieb beerwish:

Für Experimente mit Tilt/Shift-Objektiven an MFT und APS-C Kameras gibt es auch noch Adapter. Damit kann man dann alte DSLR-Objektive an die Kameras anschließen und hat dann zusätzlich Tilt, Shift und manchmal auch beides. Da Vollformat-Objektive einen größeren Abbildungskreis haben, gibt es auch ausreichend Spielraum zum Schieben.

Weil ich das zufällig gerade noch einmal gelesen habe, eine Anmerkung zur Vollständigkeit:

Das Ganze gibt es auch noch eine Nummer größer. Schon zur Filmzeit gab es die Möglichkeit, diverse Mittelformat-SLR-Objektive an Kleinbild Kameras mit Shift- und optional auch mit Tilt-/Shift-Funktion zu adaptieren. Wobei sich bei Mamiya M645 Objektiven an Nikon F Kameras auf Grund der kurzen Auflagemaßdifferenz nur eine Shift Funktion ausgeht.

Auch wenn das Angebot an solchen Adaptern wieder größer geworden ist, bleibt es für Viele eine theoretische Option. Man benötigt Mittelformatobjektive mit manueller Fokussierung, mechanischer Blende und Blendenring. In den meisten Fällen werden das Objektive für Mamiya M645, Pentax 645, Pentax 6x7/67 und Hasselblad C und F sein. Objektive für Mamiya RB/RZ67 und Fuji GX680 und Rollei SL66  scheiden aus, weil sie über einen Balgenauszug der Kamera fokussiert werden. Zenza Bronica EC Objektive mit Einstellschnecke könnten sich eignen, aber da gibt es meines Wissens keine Adapter. Alles in allem muss man schon ziemlich weit in Opas Geräteschrank einsteigen, um mit etwas Glück pilz- und schimmelfreie Veteranen zu finden.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi,

ich habe mir vor kurzem das Laowa  12-24 5.6 Shift gekauft, das erste Zoom-fähige Shift-Objektiv überhaupt – für meine Fuji X-Kameras. Ich habe die Ankündigung dieses Objektivs sehr gefeiert, und zwar vor allem aus folgendem Grund:

Wenn man architektonisch motivierte Bilder machen will (ohne stürzende Linien), dann kann man natürlich auch mit normalen WW oder UWW arbeiten und das Ganze später per Software entzerren. Das funktioniert auch gut.

Aber, was mir daran überhaupt nicht gefällt, ist das Gefühl beim Fotografieren. Man produziert die ganze Zeit Bilder, die einfach nicht so sind, wie das, was man eigentlich erreichen will. Das hinterlässt bei mir kein schönes Gefühl, sondern es wirkt immer irgendwie unperfekt, handwerklich unsauber, nicht sorgsam und genau - es wirkt wie dahingepfuscht.

Aber mit dem Laowa ist dieses Unbehagen auf einmal weg: Man sieht genau, welches Ergebnis man erzielen wird. Man sieht das belichtete Foto im Sucher, auf dem Display oder im iPad. Man kann sehr genau einschätzen, ob das Ergebnis auch so ist, wie man es sich vorgestellt hat – und man kann ggf. korrigieren.

Für nicht ist das ein Gamechanger am X-System: endlich ist richtiges Shiften möglich - und sogar mit variablen Brennweiten. Das macht richtig Spaß!

VG, Christian

P.S.: Tilten geht damit nicht, aber das ist auch nicht das, was mich interessiert. 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

bearbeitet von christian ahrens
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wie ist es denn, wenn man shiftet von der Abbildungsgröße? Erscheint das Motiv dann kleiner? Wird es sozusagen gestaucht oder gedehnt? Oder ein Mittelding?

Als Beispiel, was ich meine:

Die beiden Wandbilder befinden sich jeweils am Rand.

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

Wenn man nun shiftet, bewegen sich a) die Wandbilder unten nach innen und die Decke nach aussen, sozusagen unten gestaucht und oben gedehnt? 

Oder wird b) das Motiv eher größer und es wird nur oben gedehnt (Abbildung links), oder wird c) nur gestaucht (Abbildung rechts) aber statt der schwarzen Flächen sieht man dann etwas mehr vom Umfeld :

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

In der Software  (DXO Photolab) läuft es ja so, dass das Bild zwar aussieht wie Abbildung oben links, die Auflösung aber geringer wird (Beschnitt von Abbildung oben rechts).

Ich vermute, mit dem Shiftobjektiv sieht es dann so aus (schwarze Flächen mit Umgebund des Motivs):

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

Anmerkung: Normalerweise funktioniert die automatische Perspektivenkorrektur mit Photolab sehr gut. Hier hat es sich aber offensichtlich von den Bildern täuschen lassen, die nicht plan auf der Wand hängen. Es hat sozusagen die Bilder senkrecht ausgerichtet und nicht die Wände. 

bearbeitet von benmao
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nachtrag: Ich habe das was bei sonyalphablog gefunden:

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Wenn man davon ausgeht, dass er die Aufnahmeposition nicht geändert hat, dann ist beim geshifteten Bild mehr zu sehen beim ungeschifteten softwaremäßig korrigiert.

Geshiftet ist nämlich noch das Verkehrsschild links zu sehen. Wenn man mit Software die Perspektivenkorrektur macht, dann fehlt das ja, da es im ungeshifteten Bild bereits abgeschnitten ist. 

Da ich die 12 mm hauptsächlich als Reserve für die Perspektivenkorrektur verwende, würde ein weniger weitwinkeliges Shiftobjektiv das selbe darstellen können? Oder anders rum, mit einem 12-24 mm Shift kann man mehr vom Gebäude aufs Bild bringen als mit einem normalen Objektiv plus Nachbearbeitung?

 

 

 

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi,

der Unterschied zwischen Perspektivkorrektur und Fotografieren mit Shift-Objektiv liegt darin, dass man beim Shift-Objektiv die Kamera nicht kippen muss, um zum Beispiel auch den oberen Rand eines Gebäudes mit aufs Bild zu bringen. Die Kamera wird weiterhin gerade gehalten (und das Bild zeigt exakt das, was der jeweilige Bildwinkel eben hergibt). Dann wird das Objektiv (!) parallel um einige Millimeter nach oben "gestiftet" (also verschoben), und weil Shiftobjektive einen viel größeren Bildkreis abbilden als normale Weitwinkel, bleiben die Linien schon bei der Aufnahme schön gerade und das Objektiv erzeugt ein Foto ohne stürzende Linien. 

Hier wird das gut erklärt:

LG, Christian

bearbeitet von christian ahrens
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Am 3.9.2025 um 20:53 schrieb tengris:

In den meisten Fällen werden das Objektive für Mamiya M645, Pentax 645, Pentax 6x7/67 und Hasselblad C und F sein.

Nachtrag:

Veteranen des Arbeiter- und Bauernstaates hätten an dieser Stelle eigentlich reklamieren müssen, dass Objektive für Praktisix, Pentaconsix, Exakta 66, Kiev 60 und Kiev 88 auch noch in diese Kategorie gehören. Wobei das Interesse an Experimenten mit solchen Veteranen wohl wirklich nicht sehr verbreitet sein dürfte.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 1 Stunde schrieb christian ahrens:

der Unterschied zwischen Perspektivkorrektur und Fotografieren mit Shift-Objektiv liegt darin, dass man beim Shift-Objektiv die Kamera nicht kippen muss, um zum Beispiel auch den oberen Rand eines Gebäudes mit aufs Bild zu bringen.

Auch hier gelten die üblichen Gesetze der Fotografie. Ist der Bildwinkel nicht groß genug oder die Entfernung zu knapp, geht nicht alles drauf. Ich kann dann zwar nach oben shiften, aber ich erreiche den Anschlag, bevor die Gebäudespitze erreicht wird. Ist der Bildwinkel zu groß oder das Motiv zu weit weg, verschwende ich Bildinformation, weil ich croppen muss, um die gewünschte Bildwirkung zu erzielen.

vor 1 Stunde schrieb christian ahrens:

Die Kamera wird weiterhin gerade gehalten

Genau das ist die Regel zur Vermeidung stürzender Linien. Und darum geht es letztlich.

Bei der Arbeit mit einem Shiftobjektiv habe ich einen größeren Bildkreis als bei ungeshifteter Fotografie benötigt wird und ich habe die Freiheit, den Bildausschnitt innerhalb dieses Bildkreises beliebig zu positionieren. Rauf, runter, links rechts. Eine andere Möglichkeit wäre, von vorneherein ein größeres Format zu verwenden und den - wenn wir beim hohen Gebäude bleiben - in diesem Fall unerwünschten Vordergrund zu beschneiden. Das geschieht zwar auch in der Nachbearbeitung, aber es ist eine grundsätzlich andere Herangehensweise als die digitale Perspektivkorrektur. Hier kann ich Hilfslinien im Sucher einblenden und damit besser beurteilen, wie das Ergebnis aussehen wird. 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 5 Stunden schrieb christian ahrens:

der Unterschied zwischen Perspektivkorrektur und Fotografieren mit Shift-Objektiv liegt darin, dass man beim Shift-Objektiv die Kamera nicht kippen muss, um zum Beispiel auch den oberen Rand eines Gebäudes mit aufs Bild zu bringen.

Exakt das kann man auch machen indem man ein Weitwinkel nutze und den Rest wegschneidet. Mit der Panasonic mache ich das manchmal bei Videos indem ich Open Gate aufnehme (25MP Video in 4:3) und dann gibt es einiges an Spielraum zum Zuschneiden. Weil mein Rechner auch schon wieder 5 Jahre alt ist, mache ich das aber dann doch nicht so oft. Der hat ganz schön zu knabbern wenn man solche Videos verarbeitet. Bei Fotos kann man das natürlich auch machen und da hilft mir 4:3 oft um in der Vertikalen mehr Spielraum zu bekommen. Bei wichtigen Aufnahmen liefert HighRes zusätzlich einiges an Auflösung. Bei so fetten Fotos kommt mein Rechner dann aber auch ins Schwitzen.   

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • 3 weeks later...

wenn nachträglich entzerrt, also eigentlich verzerrt wird, klappt das mit den vertikalen Linien noch halbwegs gut. Aber durch nach oben geneigte Kameraperspektive verdichten sich die horizontalen Linien, es geht Bildtiefe verloren. Wer jemals mit eine Großformat gearbeitet hat sieht das jedem nachträglich verzerrten Bild sofort an. Man muß sich einfach die Mühe machen sich Bilder von Anseln Adams genau anzuschauen. sucht euch paar pappeln macht den gleichen Bildausschnitt und vergleicht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
  • Wer ist Online   0 Benutzer

    • Keine registrierten Benutzer online.
×
×
  • Neu erstellen...