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Hallo Forum,

ich besitze zwei Nikon Z7 Gehäuse und fertige in erster Linie Nah- und Makroaufnahmen an. Darum bin ich ziemlich enttäuscht, dass bei beiden Gehäusen (eines kaufte ich neu, das weitere als Zweitgehäuse gebraucht) die Einstellung zur Fokusverlagerung im Menü grau dargestellt wird, also keine Aktivierung/Einstellung möglich ist (genauso auch die Einstellung "Zeitrafferfilm", die ich aber nicht benötige). Das Problem scheint im Internet nicht zu existieren - alle nutzen begeistert oder enttäuscht die Funktion und niemand hat mein Problem, dass die Funktion gar nicht erst eingesetzt werden kann.... Weiß jemand Rat? Hab mir eigens das Nikon 105er Makro (für Z-Kameras) gekauft, um die Funktion nutzen zu können..... Danke!

bearbeitet von Frogography
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vor 2 Stunden schrieb Frogography:

Fokusverlagerung

Wenn Funktionen ausgegraut dargestellt werden, dann verhindert grundsätzlich eine nicht damit harmonierende Einstellung die Ausführung der betreffenden Funktion. Nikon gibt allerdings nur selten an welche dies im Detail ist, so dass man selbst Herumprobieren muss. Ohne deine Einstellungen im Detail zu kennen, ist eine Analyse aus der Ferne natürlich noch mühsamer als vor Ort.

Versuche folgendes zu deaktivieren: Video, TimeLapse, Bracketing, Zeitauslöser, Bulb/Time, HDR, MultiExposure, Intervall Timer. Stelle auf Modus PASM und AF-S.

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vor 31 Minuten schrieb Frogography:

Danke - die stille Auslösung habe ich noch gar nicht benutzt; die Autofokuseinstellungen sollten aktiv sein. Gibt es bei letzteren etwas zu beachten (also eine bestimmte Autofokus- oder Messfeldvariante)? Danke!

Der elektronische Verschluss verhindert die Funktion Focus Shift bei mir nicht. Im zugehörigen Submenü wird diese Option zudem zusätzlich angeboten.

Ich verwende praktisch immer AF-S mit einem der beiden kleinsten Felder. Vermutlich sind auch andere Einstellungen möglich, aber damit klappt's auf jeden Fall.

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vor 17 Minuten schrieb Käuzchen:

Ich frage mich, warum es zwingend sein soll, beim "Abspulen" einer Fokusverlagerungreihe "Autofokus" einzustellen ?

Manueller Fokus ist es halt definitiv auch nicht. ;)

Meiner Ansicht nach sollte die Kamera diese und weitere Einstellungen einfach automatisch passend wählen (und im Idealfall danach wieder zurückstellen), dann ersparte man sich das Herumrätseln.

Vielleicht soll die zusehends älter werdende Zielgruppe aber einfach nur mental fit gehalten werden. Wer weiß das schon so genau …

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vor 3 Stunden schrieb flyingrooster:

Manueller Fokus ist es halt definitiv auch nicht. ;)

Naja, an Käuzchens Bemerkung ist schon was dran. Schließlich soll die Kamera nicht den Autofokus nutzen, sondern die Schärfeebene in den festgelegten Schritten ändern.

 Wenn <manuell> aber den Fokusmotor ausschaltet, wir kommen dann die Linsen in die neue Position?*

 Lässt die Kamera den Motor an und ignoriert nur den Autofokus, ging’s auch.

 Mer waas es net!

(Mer = ich😉)
* eigentlich auch Blödsinn, auch in manuell muss ja der Fokusmotor im Betrieb sein, die Kopplung zum Fokusring ist ja nur elektronisch!?

 Mann, war meine X700 simpel und verständlich…😎

bearbeitet von WeirdPhoton
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vor 3 Stunden schrieb WeirdPhoton:

Wenn <manuell> aber den Fokusmotor ausschaltet, wir kommen dann die Linsen in die neue Position?*

* eigentlich auch Blödsinn, auch in manuell muss ja der Fokusmotor im Betrieb sein, die Kopplung zum Fokusring ist ja nur elektronisch!?

Eben. Das ist nun eine Frage der Definition. Beim Focus Bracketing wird manuelle Fokussierung in der eigentlichen Wortbedeutung nicht verwendet, da der Fokus von einer Automatik verstellt wird. Autofokus nach üblichem Verständnis der Einstellung anhand eines vorm Objektiv befindlichen Objekts ist es ebenfalls nicht, wenngleich aber schon automatisch fokussiert wird.
Aber unanbhängig davon welcher Kategorie man die automatisch abgespulte schrittweise Verstellung zuordnen möchte, könnte Nikon jegliche Einstellung dabei einfach komplett ignorieren, da ja ohnehin allesamt einzig elektronisch gesteuert werden und es eigentlich völlig egal ist welcher Schalter gerade in welcher Position steht.

vor 5 Stunden schrieb Frogography:

Vielen Dank für Eure Antworten! Nach Anschluss meines neuen Nikkor Z 105 ist die Funktion plötzlich/endlich "freigeschaltet" 🙂 Geht gleich ans ausprobieren....

Meistens hängt man anfangs bei einer nicht passenden Einstellung und nach ein paar Verwendungen kenn tman den eh schon den Übeltäter (war sicher nicht der AF/MF-Schalter des Objektivs in der falschen Position?). Viel Spaß. ;)

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vor 57 Minuten schrieb flyingrooster:

Aber unanbhängig davon welcher Kategorie man die automatisch abgespulte schrittweise Verstellung zuordnen möchte, könnte Nikon jegliche Einstellung dabei einfach komplett ignorieren, da ja ohnehin allesamt einzig elektronisch gesteuert werden und es eigentlich völlig egal ist welcher Schalter gerade in welcher Position steht.

Ich finde dieses Verhalten prinzipiell ok, denn wenn an der Kamera zwei Einstellungen aktiviert werden sollen, welche sich aus technischen Gründen widersprechen, dann soll die Kamera sich nicht ungefragt für eine der beiden entscheiden. Sie soll den User über diesen Widerspruch informieren, denn der muss wissen was er möchte. Wobei man in diesem Fall diskutieren kann, ob die Benutzerführung ausreichend war. Einfach ausgrauen und den Benützer - wie der Volksmund sagt - blöd sterben lassen, ist bei so komplexen Geräten auch nicht zielführend.

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vor 9 Stunden schrieb flyingrooster:

Das ist nun eine Frage der Definition. Beim Focus Bracketing wird manuelle Fokussierung in der eigentlichen Wortbedeutung nicht verwendet, da der Fokus von einer Automatik verstellt wird. Autofokus nach üblichem Verständnis der Einstellung anhand eines vorm Objektiv befindlichen Objekts ist es ebenfalls nicht, wenngleich aber schon automatisch fokussiert wird

Denke auch, dass es an der Definition liegt. Fokussierung ist für mich das verstellen der Schärfeebene so, dass ein Motiv darin liegt. Das Schrittweise ändern dieser sehe ich als einen anderen Prozess, weil er nicht an den zusätzlichen Prozess der Bildschärfeanalyse gekoppelt ist. Bracketing sollte auch mit MF möglich sein, weil man den Anfangsfokuspunkt manuell gesetzt hat. Danach werden nur noch Schritte angefahren, die mit der Bildanalyse nichts mehr zu tun haben. So weit ich mich erinnere kann eine Oly in MF auch Fokusbrackets (kann es aber grad nicht testen).

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vor 5 Stunden schrieb wasabi65:

So weit ich mich erinnere kann eine Oly in MF auch Fokusbrackets

Ich habe es noch einmal getestet, um sicher zu gehen, dass ich das richtig in Erinnerung habe. Testkamera Olympus EM-1 II. Testobjektiv M.Zuiko pro 12-40mm f/2.8. Das Objektiv wurde bewusst gewählt, weil es sowohl Bracketing erlaubt, als auch eine mechanische AF-Kupplung hat.

In allen Fällen wurde die Kamera manuell auf einem Punkt VOR den eigentlichen Motiv (in Richtung Kamera) fokussiert.

An der Kamera Fokus Bracketing an, Fokus Stacking aus, AF an. Objektiv auf AF.

  • Die Kamera fokussiert und wird damit in den meisten Fällen den vorfokussierten Punkt verlassen. Das Ergebnis wird in den meisten Fällen unbrauchbar sein, weil nicht der geplante Fokusbereich abgefahren wird.

An der Kamera Fokus Bracketing an, Fokus Stacking aus, AF an. Objektiv auf MF.

  • Da die MF Kopplung an diesem Objektiv mechanisch ist, verschwindet das BKT Symbol im Sucher. Die Kamera macht ein Bild mit manueller Fokussierung.

An der Kamera Fokus Bracketing an, Fokus Stacking aus, AF aus. Objektiv auf AF.

  • Die Kamera startet an der voreingestellten Position mit dem Bracketing und kehrt nach dem Abschluss der Aufnahmeserie zum Anfangspunkt zurück. So soll es sein.

Vor- und Nachteile dieser Vorgehensweise:

  • Durch nochmaliges Drücken des Auslösers kann eine weitere Aufnahmeserie mit den gleichen Parametern gestartet werden.
  • Ist die Aufnahmeserie zu kurz, kann mit einer gewissen Überdeckung der Endpunkt fokussiert und von dort ein Fortsetzungslauf gestartet werden. In der Nachbearbeitung sollten die überlappenden Bilder manuell aussortiert werden. Nicht jede Software bringt da Ordnung rein. Oder man ändert die Parameter und macht die ganze Aufnahmeserie noch einmal.
  • Vergisst man, die Fokusverlagerung im Menü zu deaktivieren, wird beim nächsten Auslösen wieder eine Aufnahmeserie gestartet.

Zum Vergleich das Ganze noch einmal mit Nikon. Mangels Z ist die Testkamera die D850. Diese unterstützt nur Fokus Bracketing, aber kein Fokus Stacking. Was in meinen Augen kein Nachteil ist. Testobjektiv ist das Sigma 105mm f/2.8 DG Macro HSM.

Die Aufnahmeserie wird nicht über den Kameraauslöser gestartet. Drückt man diesen, macht die Kamera eine normale Aufnahme.

Die Aufnahmeserie wird über den Menüpunkt "Start" und den OK Button im Menü gestartet.

An der Kamera Fokus Bracketing an, AF an. Objektiv auf AF.

  • Die Kamera startet an der voreingestellten Position mit dem Bracketing und bleibt nach dem Abschluss der Aufnahmeserie dort stehen.

An der Kamera Fokus Bracketing an, AF an. Objektiv auf MF.

  • Die Kamera bringt eine Fehlermeldung, dass der Fokusmodus geändert werden muss.

An der Kamera Fokus Bracketing an, AF aus. Objektiv auf AF.

  • Die Kamera bringt eine Fehlermeldung, dass der Fokusmodus geändert werden muss.

Die Unterschiede zu Olympus:

  • Ist die Aufnahmeserie zu kurz, kann sie durch nochmaliges Drücken des OK Buttons nahtlos fortgesetzt werden. Die beiden Serien können zusammengefasst an die Stacking Software übergeben werden.
  • Für jede weitere Aufnahmeserie muss der Anfangspunkt neu gesetzt werden.
  • Es kann über den Kameraauslöser jederzeit zwischen zwei Aufnahmeserien normal fotografiert werden. Ein Abschalten des Bracketing ist nicht nötig und auch gar nicht möglich.

Wie schon geschrieben, wurde der Vergleich mit einer D850 gemacht, welche sich im Detail anders verhalten kann als die Kameras der Z Serie. Die Funktion Fokus Bracketing ist nur anwählbar, wenn ein AF-S /AF-P Objektiv oder ein gleichwertiges Objektiv eines anderen Herstellers angeschlossen ist. Ist das Objektiv auf MF gestellt, wird die Funktion angeboten und erst beim Start erfolgt eine Fehlermeldung. Ist das Objektiv auf Grund veralteter Firmware (z. B. Sigma APO Macro 150mm f/2.8 der ersten Serie) nicht für Bracketing geeignet, merkt die Kamera das nicht. Die Aufnahmeserie wird ausgeführt, aber das Objektiv führt die Fokusverlagerung nicht aus. Das heißt, alle Aufnahmen sind gleich. Und unscharf, da ja die erste Aufnahme vor dem Motiv liegen muss.

Jedenfalls aber sind die in früheren Beiträgen gestellten Fragen berechtigt. Fokus Bracketing funktioniert bei Nikon F nur im AF Modus, bei Olympus nur im MF Modus, es sei denn man kann den AF Punkt so wählen, dass er als Anfangspunkt des Bracketing geeignet ist. Die subtilen Unterschiede stellen hohe Anforderungen an User, welche beide Systeme für Fokus Bracketing im Einsatz haben.  Was natürlich auch für die Implementierungen anderer Hersteller gilt.

bearbeitet von tengris
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bearbeitet von tengris
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vor 47 Minuten schrieb tengris:

An der Kamera Fokus Bracketing an, Fokus Stacking aus, AF an. Objektiv auf MF.

  • Da die MF Kopplung an diesem Objektiv mechanisch ist, verschwindet das BKT Symbol im Sucher. Die Kamera macht ein Bild mit manueller Fokussierung.

Danke fürs testen! Diese Kombo hatte ich gar nicht aufm Schirm und bin eigentlich erstaunt, dass nicht geht. Denn Das Objektiv hat zwar eine „mechanische“ Kupplung, wird aber auch in MF (am Objektivring eingestellt) elektronisch fokussiert? 

Der Ansatz bei Nikon scheint mir sogar noch besser gelungen.

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vor 13 Stunden schrieb tengris:

Ich finde dieses Verhalten prinzipiell ok, denn wenn an der Kamera zwei Einstellungen aktiviert werden sollen, welche sich aus technischen Gründen widersprechen, dann soll die Kamera sich nicht ungefragt für eine der beiden entscheiden.

In diesem Punkt bin ich grundsätzlich bei dir. Wobei es halt auch Geschmacksache ist ob es einem lieber ist, wenn die Kamera in Konflikt stehende Einstellungen selbst und ohne Mitteilung (temporär) ändert, oder ob man jede einzelene Änderung selbst durchführen möchte, um sich derer gewahr zu sein. Für letzteren Fall ist es ausgesprochen hilfreich darüber informiert zu werden welche Einstellung gerade Funktion X verhindert – dies ist noch verbesserungswürdig.

Neben diesen unterschiedlichen Vorstellungen wie sich eine Kamera in solchen Fällen verhalten sollte, kommt meiner Ansicht nach noch zusätzlich mitunter schwierige Nachvollziehbarkeit.
Ich beispielsweise stelle bei Fokusbracketing den Fokus immer manuell ein, weil sich dadurch der Startpunkt viel exakter legen lässt. Um manuell zu fokussieren, stelle ich die Kamera (und Objektiv) also auf AF-S, da ansonsten Fokusbracketing nicht funktioniert. Nachdem ich in AF-S rein manuell fokussiert habe und die Kamera kein einziges Mal den AF verwendet hat, starte ich die Bracketingserie. Weshalb genau kann ich nicht einfach in MF manuell fokussieren und die Bracketingserie starten? Oder warum stört sich die Kamera an aktivierter zeitverzögerter Auslösung bei Fokus Bracketing? Rein intuitiv wäre dies eher eine Funktion, welche bei dabei üblicherweise stativgebundener Nutzung nahe läge. Noch dazu ohne Hinweis, dass einem die um 5 Sek. verzögerte Auslösung nun Bracketing verunmöglicht, muss man teils schon recht kreativen Gedankengängen folgen um den vermeintlich logischen Widerspruch zu finden. Etc.

Das ist nun alles kein Drama und Fokus Bracketing funktioniert an den Zs wunderbar – ich verwende die Funktion gerne. Und wenn man die Funktion dreimal verwendet hat, weiss man eh meist an welcher Einstellung es gerade hakt. Der Einstieg wird einem aber meiner Ansicht nach unnötig erschwert und eine Menge solcher Anfragen über „ausgegraute Funktionen“ in Foren legen nahe, dass man dies optimieren könnte. Zumindest den Hinweis auf den „falschen“ Fokusmodus erhält man mittlerweile (dies war anfangs bei den Zs nicht so), den Rest muss man sich noch selbst zusammendichten und wer Erfahrung mit der Logik einiger Monkey Island Rätsel hat, ist definitiv im Vorteil …   Aber wie gesagt, wenigstens wird man geistig fit gehalten. ;)

bearbeitet von flyingrooster
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vor einer Stunde schrieb wasabi65:

Denn Das Objektiv hat zwar eine „mechanische“ Kupplung, wird aber auch in MF (am Objektivring eingestellt) elektronisch fokussiert?

Es ist etwas merkwürdig. Schiebt man den Entfernungsring in Richtung Kamera, erscheint eine am Ring aufgedruckte Entfernungsskala. Der Ring hat Anschläge bei Unendlich und bei der Nahgrenze. Bei eingeschalteter Kamera sieht man die Fokussierverschiebung der Linsen durch die dann offene Blende. Bei ausgeschalteter Kamera schließt sich die Blende und man muss das Objektiv abnehmen. Von hinten sieht man keine solche Bewegung der hinteren Linsengruppe. Eine Umkehrung der Fokussierrichtung im Menü ist möglich, aber bei diesem Objektiv nicht wirksam.

bearbeitet von tengris
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vor 9 Minuten schrieb flyingrooster:

Neben diesen unterschiedlichen Vorstellungen wie sich eine Kamera in solchen Fällen verhalten sollte, kommt meiner Ansicht nach noch zusätzlich mitunter schwierige Nachvollziehbarkeit.

Unterschiede, welche ich nicht angeführt habe, sind die mehrsekundige "Vorbereitungszeit" auf die Aufnahmeserie und die relativ langen Pausen zwischen den Aufnahmen, auch wenn keine Wartezeit eingestellt ist. Da ist mit der Olympus ein deutlich spontaneres Arbeiten möglich. Zum Bespiel bei meinen lieben Feuerwanzen, mit welchen ich im Frühjahr erste Praxisexperimente gemacht habe. Da ist Speed essentiell, da es die Tierchen nicht so haben mit längerem Stillsitzen. Wobei ich jetzt nicht beurteilen kann, ob das relativ betagte Sigma Objektiv hier einen Einfluß hat.

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vor 4 Stunden schrieb tengris:

Es ist etwas merkwürdig. Schiebt man den Entfernungsring in Richtung Kamera, erscheint eine am Ring aufgedruckte Entfernungsskala. Der Ring hat Anschläge bei Unendlich und bei der Nahgrenze. Bei eingeschalteter Kamera sieht man die Fokussierverschiebung der Linsen durch die dann offene Blende. Bei ausgeschalteter Kamera schließt sich die Blende und man muss das Objektiv abnehmen. Von hinten sieht man keine solche Bewegung der hinteren Linsengruppe. Eine Umkehrung der Fokussierrichtung im Menü ist möglich, aber bei diesem Objektiv nicht wirksam.

Eben…ist bei allen Oly Objektiven so mit Fokusring. Mechanische Kupplung, aber elektronische fokussierung.

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vor 4 Stunden schrieb wasabi65:

Eben…ist bei allen Oly Objektiven so mit Fokusring.

Beim OM System M.Zuiko pro 40-150mm f/4 ist es nicht so. Das hat am Objektiv selbst außer Zoom und Fokus keine Einstellmöglichkeiten. Der Fokusring ist nur ein Impulsgeber und hat keinen Anschlag und keine Umschaltmöglichkeit auf MF. Das tritt aber optisch und preislich in der gleichen Klasse wie das M.Zuiko pro 12-40mm f/2.8 an.

Wobei man jetzt über "keine Einstellmöglichkeiten" diskutieren kann, weil das Objektiv "collapsible" ist und über den Zoomring entfaltet werden muss.

Nachtrag:
Es ist wohl keine Überraschung, dass mit diesem Objektiv die Umkehrung der Fokusrichtung funktioniert.

P.S.:
Sollte ich nach Weihnachten vom Baustellenstress nahtlos in die Winterdepression fallen, probiere ich das einmal interessehalber mit Panasonic Objektiven aus. Davon hätte ich mehr zum Spielen.

bearbeitet von tengris
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