nightstalker Geschrieben 3. März 2016 Share #101 Geschrieben 3. März 2016 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Mit dem Recht der Vernunft. Übertrieben ausgedrückt. Vernunft? Ernsthaft? In unserer Zeit kommst Du mit Vernunft? .... Das ist doch sowas von eighties, Alter... flyingrooster hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 3. März 2016 Geschrieben 3. März 2016 Hi nightstalker, Das könnte für dich interessant sein: Dieses Wort ist ein Adjektiv: "jackentaschentauglich" . Da findet jeder was…
Basteloz Geschrieben 4. März 2016 Share #102 Geschrieben 4. März 2016 100% - 99,9% = ? Bloß weil man perfekt die deutsche Sprache spricht, muss man Mathe noch lange nicht verlernen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
leicanik Geschrieben 4. März 2016 Share #103 Geschrieben 4. März 2016 (bearbeitet) Mich persönlich stören Fehler nicht, die aus Unkenntnis (Deutsch als Zweitsprache, Bildungsunterschiede) oder aufgrund einer Legasthenie entstehen. D.h. genau genommen stören sie natürlich manchmal auch den Lesefluss, aber ich übergehe sie, weil ich sie den Schreibern ja nicht innerlich ankreide. Was mich aber schon stört, sind Fehler, die aus Bequemlichkeit oder aus Moden (Denglisch, betont plakativ flapsige Schreibweise) entstehen. Den Unterschied merke ich in den meisten Fällen sehr wohl. Und im Zweifel gilt natürlich Toleranz. Die fällt mir allerdings zugegebenermaßen schwer, wenn jemand ausgesprochen großspurig formuliert und dabei gravierende Fehler macht (z.B. jemand, der meint, die fotografische Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, und dann am laufenden Band "Rezessionen" verfasst). bearbeitet 4. März 2016 von leicanik flyingrooster, kirschm, systemfan und 5 weitere haben darauf reagiert 8 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
systemfan Geschrieben 4. März 2016 Share #104 Geschrieben 4. März 2016 Basteloz schrieb am 04 März 2016 - 06:50: 100% - 99,9% = ? Bloß weil man perfekt die deutsche Sprache spricht, muss man Mathe noch lange nicht verlernen. "Maria, ihm schmeckt`s nicht" oder er hat`s immer noch nicht verstanden Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
cosmovisione Geschrieben 4. März 2016 Autor Share #105 Geschrieben 4. März 2016 100% - 99,9% = ? Bloß weil man perfekt die deutsche Sprache spricht, muss man Mathe noch lange nicht verlernen. Tatsache, 0,1! Ich habe mir quasi unbemerkt meinen Widerspruch kleingeredet... flyingrooster hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
max65 Geschrieben 4. März 2016 Share #106 Geschrieben 4. März 2016 So richtig fest im Sattel sitzt man halt nur auf dem eigenen Steckenpferd - und auch da nicht immer: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mars-climate-orbiter-absturz-wegen-leichtsinnsfehler-beim-rechnen-a-44777.html Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Tony103 Geschrieben 4. März 2016 Share #107 Geschrieben 4. März 2016 Werbung (verschwindet nach Registrierung) wintermanteltaschentauglich wäre auch korrekt? Basteloz hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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flyingrooster Geschrieben 4. März 2016 Share #108 Geschrieben 4. März 2016 wintermanteltaschentauglich wäre auch korrekt? Nein. Das wird wiederum groß geschrieben. Zumindest in dieser Konstellation am Satzanfang. kirschm hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kirschm Geschrieben 4. März 2016 Share #109 Geschrieben 4. März 2016 (bearbeitet) Tatsache, 0,1! Leider auch wieder falsch... 0,1 = 10% Eintrag ins Klassenbuch: Fersetsung gepferdet bearbeitet 4. März 2016 von kirschm Basteloz und wasabi65 haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 4. März 2016 Share #110 Geschrieben 4. März 2016 Tatsache, 0,1! Ich habe mir quasi unbemerkt meinen Widerspruch kleingeredet... ach, seid doch nicht immer so digital ... es gibt nicht nur schwarz oder weiss .. der fehlende Rest waren Enthaltungen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
systemcam128 Geschrieben 4. März 2016 Share #111 Geschrieben 4. März 2016 Nein. Aber diese Hausrechtschreibungen haben sich ja in erster Linie aufgrund einer in vielen Fällen nicht eindeutigen, offiziellen Schreibweise – welche aus einer halbherzigen Rechtschreibreform resultierte – entwickelt. Eben diese Einheitlichkeit wollte man in den betreffenden Medien mittels "eigener Regeln" wahren. Mit der Rechtschreibreform wollte man die Regeln vereinfachen nach dem Motto wenn sich eh immer weniger an korrekte Rechtschreibung halten dann werden häufig gemachte Fehler einfach als richtig definiert.Im privaten Bereich hat sie aber keine Verbindlichkeit und deshalb braucht sich keiner und auch die Verlage nicht dran halten. Deren Motivation ist freilich besonders korrekte Rechtschreibung und somit gegen die Reform gerichtet. Sprache verändert sich deshalb weil Leuten Sprache nicht so wichtig ist. So landen denn auch mal Wörter wie "downgeloadet" im Duden. Der Profi-Linguist findet die Sprache eines Textes natürlich wichtig. Dem Mathematiker dagegen ist wichtiger das Aufgaben wie 100-99,9 im Text ein korrektes Ergebnis haben. Anderen wiederum kommt es gar auf die Semantik des Textes an Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 4. März 2016 Share #112 Geschrieben 4. März 2016 (bearbeitet) 1 Mit der Rechtschreibreform wollte man die Regeln vereinfachen nach dem Motto wenn sich eh immer weniger an korrekte Rechtschreibung halten dann werden häufig gemachte Fehler einfach als richtig definiert. 2 Im privaten Bereich hat sie aber keine Verbindlichkeit und deshalb braucht sich keiner und auch die Verlage nicht dran halten. 3 Deren Motivation ist freilich besonders korrekte Rechtschreibung und somit gegen die Reform gerichtet. Rot von mir. 1 Zustimmung. Man wollte aber auch mehr Logik in das System bringen. 2 Sie hat insofern Verbindlichkeit, als sie in den Schulen gelehrt und benotet wird. 3 Deren Motivation ist nicht korrekte, sondern einfache und einheitliche Schreibweise (offiziell), die von den Redakteuren und Setzern keine große Umstellung verlangt und deshalb gegen die Reform gerichtet ist (boshaft, aber realistisch). Mit der ursprünglichen Reform wären die Vorgaben korrekte Rechtschreibung gewesen. Die Verlage haben sie (mMn. aus egoistischen Gründen) torpediert und damit den Wirrwarr provoziert. bearbeitet 4. März 2016 von Kleinkram Softride hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
m(A)ui Geschrieben 4. März 2016 Share #113 Geschrieben 4. März 2016 [...] nach dem Motto wenn sich eh immer weniger an korrekte Rechtschreibung halten dann werden häufig gemachte Fehler einfach als richtig definiert. Im privaten Bereich hat sie aber keine Verbindlichkeit und deshalb braucht sich keiner und auch die Verlage nicht dran halten. [...] Sprache verändert sich deshalb weil Leuten Sprache nicht so wichtig ist. selten so einen schwachsinn gelesen ... montan hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
flyingrooster Geschrieben 5. März 2016 Share #114 Geschrieben 5. März 2016 (bearbeitet) Mit der Rechtschreibreform wollte man die Regeln vereinfachen [...] Bis zu diesem Punkt stimme ich dem Satz zu. Im privaten Bereich hat sie aber keine Verbindlichkeit und deshalb braucht sich keiner und auch die Verlage nicht dran halten. Deren Motivation ist freilich besonders korrekte Rechtschreibung und somit gegen die Reform gerichtet. "Besonders korrekt", klingt wie "ein bisschen schwanger". Bei Akzeptanz und Anwendung der neuen Rechtschreibung hätten sie automatisch "korrekt" geschrieben. Nach offiziellen Begründungen stand Einheitlichkeit und Eindeutigkeit (innerhalb ihres jeweilig eigenen Mediums) im Vordergrund. Etwas konservative Anhaftung an alte Gewohnheiten mag aber dabei natürlich auch immer mitschwingen. Sprache verändert sich deshalb weil Leuten Sprache nicht so wichtig ist. So landen denn auch mal Wörter wie "downgeloadet" im Duden. Oder Abonnement, Computer, Schlamassel, vehement, etc., Karaoke, usw. Sprache (& Schrift) stellt nunmal in erster Linie Mittel zum Zweck der Verständigung dar und ist damit stetigen Änderungen unterworfen. Und das ist auch gut so, da starre, dogmatische Gebilde zusehends ihre Funktion verlieren und nur noch zum Selbstzweck erhalten werden. Im Japanischen finde ich u.a. die Einflechtung derlei sprachlicher Neuzugänge wunderbar elegant gelöst, ohne den grundsätzlichen Stamm der Schrift damit "zu verunstalten". Aber sie haben es schon immer, auf verschiedenen Gebieten, verstanden Klassik mit Moderne gekonnt ineinander fließend zu verbinden. . bearbeitet 5. März 2016 von flyingrooster Softride hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 5. März 2016 Share #115 Geschrieben 5. März 2016 Grundsätzlich stimme ich Dir zu, flyingrooster. Nur mit dem Japanischen... Dort hat man wegen der Schrift keine andere Wahl, als kreativ bei Fremdwörtern zu sein. Mit dem Nachteil, das selbst international bekannte Wörter, japanisch ausgesprochen, von Ausländern nicht verstanden werden. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
flyingrooster Geschrieben 5. März 2016 Share #116 Geschrieben 5. März 2016 (bearbeitet) Nur mit dem Japanischen... Dort hat man wegen der Schrift keine andere Wahl, als kreativ bei Fremdwörtern zu sein. Mit dem Nachteil, das selbst international bekannte Wörter, japanisch ausgesprochen, von Ausländern nicht verstanden werden. Man hätte schon eine andere Wahl. Beispielsweise jene, welche in China angewendet wird. Nämlich Fremdworte rein lautmalerisch mittels Kombinationen von Schriftzeichen wiederzugeben, welche im Chinesischen ähnlich klingen, jedoch gänzlich andere Bedeutung aufweisen. Oder jene westlicher Sprachen nur ein Alphabet für alles zu verwenden. Im Japanischen dagegen gibt es drei unterschiedliche Schriftbestandteile, bzw. "Alphabete". Eines davon dient hpts. (aber nicht nur) dazu Fremdworte zu schreiben (Katakana). Rein japanische Texte benötigen dieses "Alphabet" grundsätzlich nicht und unterscheiden sich daher rein optisch bereits von Fremdworten. Die westliche Verständlichkeit der Aussprache ist wieder ein anderes Thema. Dieses Problem liegt hpts. in der komplett anderen und daher ungewohnten Grundstruktur begründet. Schwierig kann es manchmal sein, das streite ich nicht ab. Aber, sobald man mit dem japanischen Schriftsystem, zumindest in seinen Grundzügen, vertraut ist, versteht man auch gesprochene Fremdworte erheblich besser. bearbeitet 5. März 2016 von flyingrooster Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Tony103 Geschrieben 7. März 2016 Share #117 Geschrieben 7. März 2016 Nein. Das wird wiederum groß geschrieben. Zumindest in dieser Konstellation am Satzanfang. Mist! ich gehe eine Runde weinen.. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
micharl Geschrieben 7. März 2016 Share #118 Geschrieben 7. März 2016 Rein japanische Texte benötigen dieses "Alphabet" grundsätzlich nicht und unterscheiden sich daher rein optisch bereits von Fremdworten.Dafür benötigen sie das andere (Hiragana) zur Schreibung der reichlich angebotenen Flektionen oder Postpositionen - soweit man nicht auch die Wortstämme mit der Silbenschrift schreibt, weil man das passende chinesische Wortzeichen (Kanji) gerade nicht zur Hand hat oder dieses zu umständlich ist. [/Klugscheissermodus] Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
flyingrooster Geschrieben 7. März 2016 Share #119 Geschrieben 7. März 2016 Dafür benötigen sie das andere (Hiragana) zur Schreibung der reichlich angebotenen Flektionen oder Postpositionen - soweit man nicht auch die Wortstämme mit der Silbenschrift schreibt, weil man das passende chinesische Wortzeichen (Kanji) gerade nicht zur Hand hat oder dieses zu umständlich ist. [/Klugscheissermodus] Ja. Aber dafür kommt das moderne Japanisch, im Gegensatz zu Chinesisch, mit "nur" ca. 2000 Kanji, anstatt von zig tausenden, aus. Mit diesen 2000 Wortzeichen lässt sich bereits unheimlich viel ausdrücken, so dass die Hiragana üblicherweise annähernd gänzlich für Flexionen, Partikel, &c. Verwendung finden. Und genau hierin liegt einer der Reize der japanischen Schrift. Die Wortbedeutung (Kanji) sticht sofort ins Auge, die grammatikalische Zuordnung (Hiragana) hält sich im Hintergrund. Dagegen ist die Hervorhebung von Nomen durch Großschreibung im Deutschen nur ein müder Abklatsch. Mal ganz abgesehen von der Ästhetik japanischer Texte. Falls man das passende Kanji grade nicht parat hat, und dieses in die Gruppe der 2000 Standardzeichen fällt, gilt man übrigens praktisch als Analphabet. Macht aber auch nichts, zur Not verwendet man einfach die "Kinderschrift" der Katakana für alles und outet sich als Gaijin .. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
micharl Geschrieben 7. März 2016 Share #120 Geschrieben 7. März 2016 zur Not verwendet man einfach die "Kinderschrift" der Katakana für alles und outet sich als Gaijin .. ... sofern man uns nicht vorher wegen unserer Langnasen oder Kuhaugen durchschaut hat. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
flyingrooster Geschrieben 7. März 2016 Share #121 Geschrieben 7. März 2016 ... sofern man uns nicht vorher wegen unserer Langnasen oder Kuhaugen durchschaut hat. Zumindest schriftlich eher schwieriger. Wobei die gute, alte Hera auch bereits als boopis galt. So gesehen, ein Kompliment. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
micharl Geschrieben 7. März 2016 Share #122 Geschrieben 7. März 2016 Ich sehe schon: Wir wissen zwar den Unterschied zwischen Handy und Kamera nicht so genau - aber linguistisch sind voll auf der Höhe. Im Unterschied zu den Werbeleuten von Kanon, die es bisher versäumt haben, ihre Eos als "rosenfingrig" zu bewerben. Würde in Griechenland sicher enormen Eindruck machen Wir brauchen dringend ein paar neue Kameras, sonst nimmt das OT nie ein Ende... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
flyingrooster Geschrieben 7. März 2016 Share #123 Geschrieben 7. März 2016 Wir brauchen dringend ein paar neue Kameras, sonst nimmt das OT nie ein Ende... Nö, passt schon. Kamerabezogene Themen sind doch nur langweilige Pflicht, OT hingegen wirklich erfrischende Kür. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 7. März 2016 Share #124 Geschrieben 7. März 2016 Ich bin über Ostern in Japan. Um dort an einem Forum teilnehmen zu können (Ist ein Hybrid ein echtes Auto?), befasse ich mich mit der Sprache. Es geht vorwärts, konnichi wa und sayonara beherrsche ich schon. Die Japaner waren geschickter als wir. Bei ihrer Sprachreform gab es bei ihnen keinen Günter Grass, keinen Spiegel und keine FAZ, die die Kultur bedroht sahen. Da die Reform kurz nach dem 2. Weltkrieg war, hatte auch der von den Printmedien bei uns prophezeite Weltuntergang für die Japaner nicht so den Horror. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kirschm Geschrieben 7. März 2016 Share #125 Geschrieben 7. März 2016 Auch köstlich, Titel und Text: https://www.systemkamera-forum.de/topic/114196-lichtstarkes-standartzoom-mit-ios/ flyingrooster hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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