Jump to content

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Seit der Einführung von Smart-Ebenen /-Objekten arbeitet PS ebenfalls destruktiv auf Bilddaten mit 32 Bit pro Farbkanal. Insofern sind die Programme sehr wohl vergleichbar. Und selbst wenn es gar nicht um Rechenoperationen auf Bilddaten ansich geht; einfach mal die Lupe von LR mit der OpenGL beschleunigten von PS inkl. diverser Smart-Filter vergleichen.

 

Nein; Lightroom ist ganz offensichtlich unsauber programmiert. Sonst würde die Oberfläche auch nicht so "herumzappeln". Ein klarer Fall von Race-Conditions und einer fehlenden oder schlechten Synchronisation parallel laufender Prozesse.

 

Lightroom arbeitet dennoch völlig anders als Photoshop, bzw. Photoshop tickt anders als die meisten RAW Editoren. Deine Aussage, dass LR "unsauber" programmiert ist, kannst Du nicht belegen, da Du nicht exakt weißt, was zum "Herumzappeln" führt. Was ist mit den Rechnern, auf denen nichts "zappelt"?

 

Ich behaupte nicht, dass LR 6 fehlerfrei ist, aber bislang sind mir Aussagen wie "lahm", "Gezappel" etc. zu unpräzise. Läuft "Dein" Lightroom deutlich langsamer als auf den von mir veröffentlichten Videos? Wenn nicht, haben wir offenbar unterschiedliche Vorstellungen, was akzeptabel ist. Aber dann wirst Du Dich schwer tun, einen akzeptablen RAW Editor zu finden, der einen vergleichbaren Funktionsumfang hat.

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Leider eine nicht zwingende Verallgemeinerung. Lightroom ist meiner Erfahrung nach nicht mit jeder neuen Funktion / Version langsamer geworden und LR 6 läuft bei mir flüssiger als LR 5. Ich habe auch keinen Anhaltspunkt, dass LUA verantwortlich ist, wenn es mal klemmt.

 

Die Kernfunktionen sind wohl auch nicht in LUA implementiert. Das wird in erster Linie die Oberfläche sein.

 

So wie ich das verstanden habe ist es die Oberfläche. Der eigentlich RAW-Konverter ist wohl ein DCRAW-Derivat. Wenn die Oberfläche mit ihrer Resourcen fressenden objektorientierten Programmierung zuviel von der Rechnerleistung braucht, dann ist das keine gute Strategie. Die Konvertierung selbst läuft bei mir nicht langsamer als bei 5.7. Es ist einfach zuviel Primborium drumrum. Bis sich die Software durch die Classes gehangelt hat, das dauert.....

Außerdem ist mit Version 6 zum ersten Mal LR bei mir hängen geblieben. Ich denke jetzt mache ich ernst und die 6. war meine letzte.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So wie ich das verstanden habe ist es die Oberfläche. Der eigentlich RAW-Konverter ist wohl ein DCRAW-Derivat. Wenn die Oberfläche mit ihrer Resourcen fressenden objektorientierten Programmierung zuviel von der Rechnerleistung braucht, dann ist das keine gute Strategie. Die Konvertierung selbst läuft bei mir nicht langsamer als bei 5.7. Es ist einfach zuviel Primborium drumrum. Bis sich die Software durch die Classes gehangelt hat, das dauert.....

Außerdem ist mit Version 6 zum ersten Mal LR bei mir hängen geblieben. Ich denke jetzt mache ich ernst und die 6. war meine letzte.

 

Es ist doch oft eine Frage der Tradeoffs. Es kann durchaus sein, dass der große Funktionsumfang seinen Tribut fordert, d.h. man braucht ggf. leistungsfähigere Hardware (von der ich aber generell profitiere). Dennoch bin ich mir sicher, dass LR für mich effektiver ist, als eine Sammlung von Tools, die irgendwie - oder auch nicht - zusammenspielen. Wer einen schlanken *Konverter* benötigt, ist möglicherweise bei Lightroom nicht völlig richtig.

 

Ansonsten lässt sich Lightroom auch verschlanken, zumindest optisch, so dass das "Brimborium" weg ist. Die Module und Panels, die Du nicht benötigst, lassen sich nicht nur einklappen, sondern auch ausblenden. Bei mir sind z.B. das Buch-, Karten und das Webmodul ausgeblendet. Andere Kandidaten wären für mich das Snapshot-Panel, Tontrennung und einige mehr.

 

Einen Hänger hatte ich noch nicht. Mei, es ist eine .0 Version. Da kenne ich kein Programm, wo so etwas schon nahezu perfekt ist. Dennoch sind die Fehler so gering, dass man mMn. einen Einsatz rechtfertigen kann.

 

Wenn es Deine letzte Version sein sollte, auf was gedenkst Du denn umzusteigen? Gerne auch als PN.

bearbeitet von tgutgu
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

(...)

 

Wenn es Deine letzte Version sein sollte, auf was gedenkst Du denn umzusteigen? Gerne auch als PN.

 

Das wird sich zeigen, kommt darauf an....

Wenn die JPG-Umsetzung in der Kamera so weiter entwickelt wird, dann komme ich auch gut ganz ohne aus. Wirklich genutzt habe ich es bisher fast nur für ganz große Prints.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es ist doch oft eine Frage der Tradeoffs. Es kann durchaus sein, dass der große Funktionsumfang seinen Tribut fordert, d.h. man braucht ggf. leistungsfähigere Hardware (von der ich aber generell profitiere). Dennoch bin ich mir sicher, dass LR für mich effektiver ist, als eine Sammlung von Tools, die irgendwie - oder auch nicht - zusammenspielen. Wer einen schlanken *Konverter* benötigt, ist möglicherweise bei Lightroom nicht völlig richtig.

 

Genau das ist der wunde Punkt. Mit deiner hochgezüchteten Rennmaschine (gleich 2x SSD...) wird eine mäßig programmierte Sammlung an Tools schnell genug laufen, da habe ich keine Zweifel. Für mich ist leider nur ein Laptop sinnvoll einsetzbar, da werden zwei SSD's schwierig... Genauso wie Vierkernprozessor und 16GB RAM. Deshalb bin ich auf schlankere Tools angewiesen. Und da habe ich mir einen für mich passenden Workflow zusammen gestellt, der neben Lightroom eben auf schlanken Tools basiert. Die arbeiten zwar nicht direkt zusammen, sind in meinem Fall aber ungleich praktikabler. Dateiimport mit dem "WIA Loader", das Programm benennt die Dateien automatisch um, kopiert die jpgs in einen Ordner für die jeweilige Fotosession und die RAWs in einen Sammelordner (alles automatisch). Der nächste Schritt ist das Sichten der jpg-Dateien. Entweder grob mit Irfan View, oder zur Schärfebeurteilung mit dem FastRAWViewer. Letzterer braucht keinen aufwändigen Import, zeigt direkt ein Histogramm und Aufnahmedaten, und das Wichtigste, hat auf Klick eine extrem schnelle 1:1-Ansicht (egal, ob jpg oder RAW). Dann kommt der noch hakeligste Schritt. Möchte ich von jpgs auch die RAW-Datei behalten bzw. bearbeiten, tippe ich in eine Textdatei die letzten vier Ziffern der Datei. Klingt erst mal aufwändig, ist aber beim Entscheidungsprozess, ob von einem Bild die RAW-Datei nötig ist, nicht der geschwindigkeitsbestimmende Schritt. Ziffern sind sehr schnell getippt. Dann sorgt ein Excel-Script dafür, dass die im Textfile gepeichterten RAW-Dateien automatisch in einen vorgegebenen Ordern kopiert werden. Nur diesen Ordner lade und bearbeite ich in Lightroom.

 

Mit diesem Workflow kann ich schnell und problemlos arbeiten, auch mit meinem im Vergleich zu deinem PC lahmen Laptop. Einziges Problem war das von mir genannte Speicher-Problem, für das ich jetzt den Workaround habe (der im Netz erstaunlich wenig verbreitet zu sein scheint).

 

Von LR6 werde ich auf jeden Fall die Finger lassen, da das bestimmt nicht weniger speicherhungrig ist als LR5.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Genau das ist der wunde Punkt. Mit deiner hochgezüchteten Rennmaschine (gleich 2x SSD...) wird eine mäßig programmierte Sammlung an Tools schnell genug laufen, da habe ich keine Zweifel. Für mich ist leider nur ein Laptop sinnvoll einsetzbar, da werden zwei SSD's schwierig... Genauso wie Vierkernprozessor und 16GB RAM. Deshalb bin ich auf schlankere Tools angewiesen. Und da habe ich mir einen für mich passenden Workflow zusammen gestellt, der neben Lightroom eben auf schlanken Tools basiert. Die arbeiten zwar nicht direkt zusammen, sind in meinem Fall aber ungleich praktikabler. Dateiimport mit dem "WIA Loader", das Programm benennt die Dateien automatisch um, kopiert die jpgs in einen Ordner für die jeweilige Fotosession und die RAWs in einen Sammelordner (alles automatisch). Der nächste Schritt ist das Sichten der jpg-Dateien. Entweder grob mit Irfan View, oder zur Schärfebeurteilung mit dem FastRAWViewer. Letzterer braucht keinen aufwändigen Import, zeigt direkt ein Histogramm und Aufnahmedaten, und das Wichtigste, hat auf Klick eine extrem schnelle 1:1-Ansicht (egal, ob jpg oder RAW). Dann kommt der noch hakeligste Schritt. Möchte ich von jpgs auch die RAW-Datei behalten bzw. bearbeiten, tippe ich in eine Textdatei die letzten vier Ziffern der Datei. Klingt erst mal aufwändig, ist aber beim Entscheidungsprozess, ob von einem Bild die RAW-Datei nötig ist, nicht der geschwindigkeitsbestimmende Schritt. Ziffern sind sehr schnell getippt. Dann sorgt ein Excel-Script dafür, dass die im Textfile gepeichterten RAW-Dateien automatisch in einen vorgegebenen Ordern kopiert werden. Nur diesen Ordner lade und bearbeite ich in Lightroom.

 

Mit diesem Workflow kann ich schnell und problemlos arbeiten, auch mit meinem im Vergleich zu deinem PC lahmen Laptop. Einziges Problem war das von mir genannte Speicher-Problem, für das ich jetzt den Workaround habe (der im Netz erstaunlich wenig verbreitet zu sein scheint).

 

Von LR6 werde ich auf jeden Fall die Finger lassen, da das bestimmt nicht weniger speicherhungrig ist als LR5.

 

SSDs sind heutzutage nichts besonderes mehr und werden in vernünftig ausgestatteten Rechnern ohnehin schon standardmäßig verbaut. Ich habe auch nicht behauptet, dass LR nur mit SSDs schnell läuft, sie stellen aber eine von vielen Optimierungsmöglichkeiten dar, darum ging es mir. Man kommt auch ohne aus und benötigt schon gar nicht zwei. Ich bezweifele auch etwas, dass man mit der Vielzahl an "schlanken" Werkzeugen, wirklich effizienter (d.h. schneller) arbeiten kann, aber jeder entwickelt seinen eigenen Stil.

 

Dass Lightroom nicht auf jedem Rechner optimal läuft, ist sonnenklar. Es braucht eine gewisse Grundausstattung damit Arbeiten flüssig geht. Es deswegen aber als "lahm", schlecht programiert, speicherhungrig etc. zu bezeichnen, ist nicht schlüssig, da sich IT-Standards ändern und auch die Softwarehersteller darauf reagieren. Es ist mMn. schon berechtigt, Software so mit anspruchsvolleren Funktionen weiterzuentwickeln, dass zeitgemäße Rechner vorauszusetzen sind (was nicht bedeutet, dass dies hochgezüchtete Maschinen mit der neuesten Technologie sein müssen).

 

Gerade Notebooks haben gerne eklatante Flaschenhälse, die eine Anwendung schön ausbremsen können. Meine Full HD Bildpräsentation bekomme ich auf meinem Notebook nicht zum Laufen. Soll ich deswegen die Auflösung reduzieren?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Selbst mein Dienstlaptop hat SSD, weil schnell, leicht und stromsparend. Andererseits, wenn man bilder bearbeiten will, braucht es ein minimum an hardware. Klar geht es selbst aufm ipad, wenn es denn nicht anders möglich ist.

bearbeitet von wasabi65
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Selbst mein Dienstlaptop hat SSD, weil schnell, leicht und stromsparend. Andererseits, wenn man bilder bearbeiten will, braucht es ein minimum an hardware. Klar geht es selbst aufm ipad, wenn es denn nicht anders möglich ist.

 

Es ist ja so, dass wir bei fotografischer Ausrüstung gerne mit der Zeit gehen (Kameras, Objektive, höhere Auflösungen, mehr Bilder), dabei nicht selten den Rest vernachlässigen (Monitor, Drucker, Rechnerausstattung). Das passt dann oft nicht zusammen. Ich habe es jedenfalls aufgegeben, auf meinem Schreibtisch für mein Fotohobby einen tragbaren Rechner einzusetzen. Dafür sind die Dinger zu teuer und im Vergleich zu leistungsschwach. Desktop Rechner können selektiv mit Komponenten bestückt werden und später sukzessive modernisiert werden ohne, dass das gesamte Gerät zum Elektronikschrott wird. Jedenfalls geht das eine Weile. Bei Notebooks setzen neue Leistungsanforderungen dem Gerät viel früher seine Grenzen.

 

Unterwegs verzichte ich auf Bildbearbeitung prinzipiell, da habe ich anderes zu tun.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Jetzt wurde schon so vieles diskutiert und geschrieben, so langsam würde ich mich gerne aus der Diskussion verabschieden. Nochmal in Kürze:

- das Notebook habe ich wegen meinem (nicht ganz freiwilligen) mobilen Privatleben. Ein fester PC scheidet leider aus. Und da anständige Notebooks nicht ganz billig sind, nutze ich das, solange möglich.

- mit meinem Workflow kann ich sehr gut leben (das habe ich durchaus länger durchdacht und Programme/Tools getestet), für den reicht mein Notebook (mit dem Workaround bei LR) noch völlig aus.

- ich habe eine Vorliebe für kleine, schlanke Tools, die eine Sache ohne Firlefanz gut beherrschen. Als CD brennen noch wichtiger war, habe ich irgendwann aufgehört, Nero zu nutzen, als es eine aufgeblasene Alleskönner-Suite werden sollte. Ich hoffe, dass das nicht auch mit LR geschieht. Das mag eine persönliche Vorliebe sein, ich bin aber der Einzige hier im Thread damit. In dem Punkt haben wir wohl unterschiedliche Geschmäcker, ich sehe nicht das eine als richtig und das andere als falsch an.

- In Kombination mit meinem Workflow hatte ich mit LR eigentlich nur ein Problem, nämlich das Exportieren mehrer Dateien ohne Neustart des Programms. Warum das aus der Bibliothek heraus geht, nicht aber aus dem Entwickeln-Model, bleibt mir weiterhin sehr rätselhaft. Mir sagt das aber, dass mein Rechner eigentlich ausreicht, wäre die Speicherverwaltung von LR besser optimiert.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

(...)  als es eine aufgeblasene Alleskönner-Suite werden sollte. Ich hoffe, dass das nicht auch mit LR geschieht. (...)

 

Das ist es doch schon. Für mich im positiven Sinne, für andere halt nicht, wobei ich "aufgeblasen" streichen würde.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

- mit meinem Workflow kann ich sehr gut leben (das habe ich durchaus länger durchdacht und Programme/Tools getestet), für den reicht mein Notebook (mit dem Workaround bei LR) noch völlig aus.

 

- ich habe eine Vorliebe für kleine, schlanke Tools, die eine Sache ohne Firlefanz gut beherrschen.

Ich ticke hier wohl genauso wie Pizzastein:

 

Mein Workflow stammt aus einer Zeit (und existiert immer noch) als ich weder wusste was RAW noch Lightroom ist... er funktioniert mit RAW/Lightroom genauso flexibel und über Jahre 'stabil' wie ohne.

 

Mein Ziel bei der Sache: Unabhängig von eigenen Vorlieben und Tools über den Zeitablauf bleiben. Wenn von heute auf morgen LR aus meinem Scope raus ist, funktioniert der Workflow immer noch... LR geht, der Workflow bleibt...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich ticke hier wohl genauso wie Pizzastein:

 

Mein Workflow stammt aus einer Zeit (und existiert immer noch) als ich weder wusste was RAW noch Lightroom ist... er funktioniert mit RAW/Lightroom genauso flexibel und über Jahre 'stabil' wie ohne.

 

Mein Ziel bei der Sache: Unabhängig von eigenen Vorlieben und Tools über den Zeitablauf bleiben. Wenn von heute auf morgen LR aus meinem Scope raus ist, funktioniert der Workflow immer noch... LR geht, der Workflow bleibt...

Wäre bei mir nicht anders. Die Ordnerstruktur bleibt, die Dateibenennung kann auch anderswo abgebildet werden und Dank XMP bleiben die Metadaten erhalten. Die Hauptabhängigkeit zum RAW Editor bleiben aber die spezifischen Bildbearbeitungsparameter. Diese bekommt man auch mit schlanken Tools nicht völlig weg.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du kannst dich - aus welchen Gründen auch immer - für Lightroom einsetzen wie du willst. Gegen die persönlichen Erfahrungen der Leute wirkt deine Argumentation wie Schönfärberei. Es bringt nichts die Defizite zu relativieren und Probleme auf die Kunden abzuwälzen. Gerade jetzt bei Version 6 machen viele Adobe Weg nicht mehr mit, die Software mit verzichtbaren Funktionen aufzublasen aber am Grundproblem nichts zu ändern. Wenn ich schon sehe, dass der Entwicklungsprozess immer noch von 2012 ist... dann bin ich einmal mehr sicher das der Wechsel zu Capture One richtig war.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du kannst dich - aus welchen Gründen auch immer - für Lightroom einsetzen wie du willst. Gegen die persönlichen Erfahrungen der Leute wirkt deine Argumentation wie Schönfärberei. Es bringt nichts die Defizite zu relativieren und Probleme auf die Kunden abzuwälzen. Gerade jetzt bei Version 6 machen viele Adobe Weg nicht mehr mit, die Software mit verzichtbaren Funktionen aufzublasen aber am Grundproblem nichts zu ändern. Wenn ich schon sehe, dass der Entwicklungsprozess immer noch von 2012 ist... dann bin ich einmal mehr sicher das der Wechsel zu Capture One richtig war.

Es geht nicht um Schönfärberei. Aber ebensowenig ist einseitige Schwarzmalerei ohne dass die Ursachen klar sind, wirklich hilfreich. Auch andere Hersteller haben vergleichbare Probleme und nicht immer liegt es an Ihrem Produkt selbst. Aus der Tatsache, dass der Entwicklungsprozess immer noch 2012 heißt, kannst Du nicht schließen, dass sich nichts getan hat. Mit der Änderung der Prozesse wurden vor allem die Bearbeitungsparameter angepasst. Wenn hier keine neue Struktur erforderlich ist, bedarf es ggf. keiner neuen Prozessversion.

 

Wenn Du mit Capture One glücklich bist, ist es doch in Ordnung. Ein guter RAW Editor, der viel bietet, teilweise auch schneller ist, in der Summe aber deswegen nicht das effizientere Gesamtpaket sein muss. Ich bin mir aber sicher, dass auch Capture One nicht auf allen Rechnern optimal läuft und es vergleichbare Probleme gibt. Abhilfe kann nur geschaffen werden, dass die Probleme sauber und nach Möglichkeit reproduzierbar dem Hersteller mitgeteilt werden, so dass ggf. Fehler behoben werden können.

 

Wenn ich nach jedem Fehler, den ich in einem RAW Editor gefunden habe, zur Konkurrenz laufen würde, käme ich vor lauter Wechseln nicht mehr zum Arbeiten.

 

Ich habe in meinen Videos mal gezeigt, wie LR bei mir läuft. Welchen Anlass hätte ich anzunehmen, dass LR schlecht programmiert ist? Warum sollte ich zu einem anderen Programm wechseln? Läuft doch. Und zwar recht gut. Wenn LR langsam läuft, hat das zweifelsohne Ursachen, verallgemeinern kann man das aber zu "LR ist lahm" eben nicht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich kann Pizzastein in seiner Situation verstehen. Das ist aber wohl kaum das normale setup zu elektronischer Bildverarbeitung. Mein Dell steht schon seit vier Jahren da, und wurde weder zum gamen noch damals zur EBV gekauft. Trotzdem lief schon LR5 und auch jetzt LR6 schnell genug drauf, dass ich keine Probleme damit habe. Natürlich könnte es noch schneller werden!

 

Ich habe in den letzten Wochen andere RAW editoren versucht (C1, DxO) und konnte mich weder mit deren RAW editing noch mit der Bildverwwaltung anfreunden. Da LR doch etwas besser ist als die Win FotoGallery ist, bleibt es . PS benutze ich wenig da viel komplexer (und ich habe PS viel länger als LR) und nicht so viel mehr bietet als LR (panos und Hdr sind in PS besser).

 

Zum TO die Temperaturbelstung meines Prozessors ist mr sehr wurscht bei einem Desktop der falls nötig einen Lüfter einschalten kann.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn ich bei jeder zweiten Kamera das LR Default-Profil dermaßen stark verbiegen oder sogar ausauschen muss nur um ein offensichtliches Farbdarstellungsproblem zu beheben, handelt es sich um eine schlecht programmierte / abgestimmte Software. Wenn ich auf meinem Core-i2700 Quadcore mit 16GB RAM, 2 SSD's inkl. ausgelagerter Bibliothek auf die zweite SSD, Geforce GTX770 (irrelevant für LR5) "erhebliche Pause" während der Bedienung aussitzen muss, damit sich die Oberfläche neu gezeichnet hat (mit der Geschwindigkeit / Reaktionszeit des Entwicklungsmoduls beim Ändern von Parametern bin ich ja zufrieden) ist die Software nicht sauber entwickelt worden. Das passiert nicht nur auf meinem Rechner, sondern auf jedem Rechner auf dem ich LR bedienen durfte. Wenn man sich dann noch die Mühe macht und das Buch von Scott Kelby kauft und die Performance Tips beachtet, diese aber trotzdem nur die schlimmsten Performanceprobleme lösen können, dann ist die Softeware nicht sauber programmiert.

Wenn andere Programme mit ähnlichen Aufgaben so ein Verhalten nicht zeigen, dann ist die Software nicht sauber programmiert. Punkt!

 

Schon allein die neue Panorama-Funktion die ich nun auch begutachten durfte ist von der Performance her "lausig". Ich nutze (übrigens mit hervorragender Lighroom-Integration) Autopano. Und bei dem Tool kann man seit ca. 3 Jahren sehen was eine GPU-Unterstützung bewirken kann.

 

Lightroom ist ansich genau der für mich passende Konverter, wäre er duch nur halbwegs sauber und sorgfälltig programmiert worden. Leider verhält er sich aber ähnlich wie der Flash-Player. Verschwenderisch und Fehleranfällig.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@ tugut: Jetzt muss ich doch nochmal... Als erstes muss ich auch mal bemerken, dein Einsatz hier für Adobe ist einzigartig. Mir ist keine anderes Thema hier im Forum bekannt, wo ein User sich so engagiert für ein Produkt/eine Firma einsetzt :eek:

Bei zwei Punkte möchte ich nochmal nachhaken.

Du sagst, LR ist gut genug programmiert, weil es auf deinem leistungsfähigem Rechner flüssig läuft. Das ist keine Kunst. Interressanter fände ich, wie das Programm auf "mittlerer" Hardware läuft - Zweikern-CPU, 8 GB RAM, (kleine) SSD für Windows + LR-Katalog, (große) magnetische Festplatte mit den Fotos. Wenn es da flüssig läuft, wäre ich zufrieden. Ansonsten nicht.

Du gehst hier auf (fast) alle Kritikpunkte an LR detailliert ein, bis auf meine angesprochene Fehlermeldung "not enough memory". Wenn ich das bei google eingebe, scheint das eine durchaus "beliebte" Fehlermeldung zu sein, die sich über Jahre hält. Es gibt eine Einigkeit in Foren, dass LR bei bestimmten Aktionen den verwendeten RAM nicht wieder freigibt :angry:
 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@ tugut: Jetzt muss ich doch nochmal... Als erstes muss ich auch mal bemerken, dein Einsatz hier für Adobe ist einzigartig. Mir ist keine anderes Thema hier im Forum bekannt, wo ein User sich so engagiert für ein Produkt/eine Firma einsetzt :eek:

 

 

Mir auch nicht... Oly hätte so was auch mal nötig...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Seit ich LR nutze ist mein Stromverbrauch im Haushalt um 0,001% gestiegen (auf 12 Monate hochgerechnet!). Da kein erhöhter Kaffeeverbrauch wegen zu langer LR-Laufzeiten anliegt, ist dafür kein erhöhter Stromverbrauch angefallen. Auch der Stromverbrauch zur Teilnahme an diesem Thread ist (noch) vernachlässigbar.

bearbeitet von joachimeh
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hier muss ich doch mal eingreifen!

 

Es gibt keinen Stromverbrauchszähler, der 0,001 % Änderung anzeigen kann. Den Wert hast Du geschätzt .

 

Aber gut. Ich weiß es genau!

 

Der durchschnittliche Haushalt verbraucht 4000 kWh im Jahr. Wenn Du Deinen Rechner mit 40 W täglich 3 h nutzt, verbrät er jährlich 40 kWh.

 

Dein Stromverbrauch steigt durch LR um 0,001 % insgesamt, der des Rechners allein, ich habe es genau errechnet, um 1%. Du siehst, LR macht sich negativ bemerkbar!

 

Im Übrigen, nur um meine Kompetenz zu belegen, Prozentzahlen wirken für sich allein, man braucht sie nicht auf ein Jahr hoch zu rechnen.

 

:)

 

 

bearbeitet von Kleinkram
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn ich bei jeder zweiten Kamera das LR Default-Profil dermaßen stark verbiegen oder sogar ausauschen muss nur um ein offensichtliches Farbdarstellungsproblem zu beheben, handelt es sich um eine schlecht programmierte / abgestimmte Software. Wenn ich auf meinem Core-i2700 Quadcore mit 16GB RAM, 2 SSD's inkl. ausgelagerter Bibliothek auf die zweite SSD, Geforce GTX770 (irrelevant für LR5) "erhebliche Pause" während der Bedienung aussitzen muss, damit sich die Oberfläche neu gezeichnet hat (mit der Geschwindigkeit / Reaktionszeit des Entwicklungsmoduls beim Ändern von Parametern bin ich ja zufrieden) ist die Software nicht sauber entwickelt worden. Das passiert nicht nur auf meinem Rechner, sondern auf jedem Rechner auf dem ich LR bedienen durfte. Wenn man sich dann noch die Mühe macht und das Buch von Scott Kelby kauft und die Performance Tips beachtet, diese aber trotzdem nur die schlimmsten Performanceprobleme lösen können, dann ist die Softeware nicht sauber programmiert.

Wenn andere Programme mit ähnlichen Aufgaben so ein Verhalten nicht zeigen, dann ist die Software nicht sauber programmiert. Punkt!

 

Schon allein die neue Panorama-Funktion die ich nun auch begutachten durfte ist von der Performance her "lausig". Ich nutze (übrigens mit hervorragender Lighroom-Integration) Autopano. Und bei dem Tool kann man seit ca. 3 Jahren sehen was eine GPU-Unterstützung bewirken kann.

 

Lightroom ist ansich genau der für mich passende Konverter, wäre er duch nur halbwegs sauber und sorgfälltig programmiert worden. Leider verhält er sich aber ähnlich wie der Flash-Player. Verschwenderisch und Fehleranfällig.

Ich würde an Deiner Stelle mal etwas gründlicher nach Flaschenhälsen in Deinen Rechnern schauen, bevor Du Schlüsse auf "unsaubere" Programmierung ziehst. Wäre das alles so dramatisch auf jedem Rechner, wäre im Netz die Hölle los.

 

Bzgl. der Profile: die dienen ja dazu, ggf. dem eigenen Geschmack angepasst zu werden. Farbempfinden ist so subjektiv und von so vielen weiteren Faktoren abhängig, dass es problematisch ist, wenn Du von einem "offensichtlichen Farbdarstellungsproblem" sprichst. Ich kann - natürlich auf Olympus Kameras bezogen - nichts dergleichen Feststellen und kann grundsätzlich dank der guten Softproofing Funktion auch sehr gute Übereinstimmung zwischen Monitor und Drucken erziehen. Daher sehe ich bzgl. Farbdarstellung keine gravierenden Probleme.

 

Ansonsten empfehle ich, Deine Performanzprobleme und Farbdarstellungsproblemen mit genauen Fehlerbeschreibungen dem Adobe Support zu berichten, damit diese ggf. weiter analysiert werden können. Das hilft im Zweifelsfalle mehr, als relativ pauschales Klagen in Internetforen.

bearbeitet von tgutgu
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@ tugut: Jetzt muss ich doch nochmal... Als erstes muss ich auch mal bemerken, dein Einsatz hier für Adobe ist einzigartig. Mir ist keine anderes Thema hier im Forum bekannt, wo ein User sich so engagiert für ein Produkt/eine Firma einsetzt :eek:

 

Bei zwei Punkte möchte ich nochmal nachhaken.

 

Du sagst, LR ist gut genug programmiert, weil es auf deinem leistungsfähigem Rechner flüssig läuft. Das ist keine Kunst. Interressanter fände ich, wie das Programm auf "mittlerer" Hardware läuft - Zweikern-CPU, 8 GB RAM, (kleine) SSD für Windows + LR-Katalog, (große) magnetische Festplatte mit den Fotos. Wenn es da flüssig läuft, wäre ich zufrieden. Ansonsten nicht.

 

Du gehst hier auf (fast) alle Kritikpunkte an LR detailliert ein, bis auf meine angesprochene Fehlermeldung "not enough memory". Wenn ich das bei google eingebe, scheint das eine durchaus "beliebte" Fehlermeldung zu sein, die sich über Jahre hält. Es gibt eine Einigkeit in Foren, dass LR bei bestimmten Aktionen den verwendeten RAM nicht wieder freigibt :angry:

 

Ich setzte mich nicht für Adobe ein, sondern wende mich gegen pauschale Aussagen wie solche, dass eine Software "schlampig" programmiert ist, bevor ich nicht klare Anhaltspunkte dafür habe. Lightroom ist sicherlich nicht in jeder Hinsicht die schnellste Software, aber nach meinen Erfahrungen muss sie sich auch nicht verstecken. Ich denke auch, dass mein Rechner kein Hochleistungsrechner ist, sondern allenfalls guter Durchschnitt. Jedenfalls läuft Lightroom auch auf schwächeren Rechnern gut.

 

Ich nutze Lightroom seit 2006 und habe seitdem mit nahezu jedem RAW Editor auf der Windows Plattform meine Erfahrungen gemacht. Seit meinem Beginn mit Lightroom ist es mein vierte Rechner Konfiguration und die aktuelle läuft stabil seit ca. zwei Jahren. Auf keiner Konfiguration lief Lightroom bislang langsam und instabil, einschließlich der öffentlichen Betas, die es in früheren Versionen manchmal gab. Wenn ich das mit den anderen RAW Editoren vergleiche, muss sich LR bzgl. Stabilität und Laufzeitverhalten vor der Konkurrenz nicht verstecken. Es ist nicht immer besser aber auch nicht schlechter. Es ist - wie jeder andere RAW Editor - auch nicht fehlerfrei, besonders in frühen Releases einer neuen Hauptversion.

 

Man kann diesen Thread natürlich zu einem reinen "Lightroom ist Sch... " Thread verkommen lassen und positive Erfahrungen komplett ausblenden. Das hilft nur keinem. Interessanter wäre es dagegen, die individuell festgestellten Probleme im Adobe Forum oder dem Support zu melden und dann hier darüber berichten, sollten interessante Antworten eintreffen. Dabei wird es garantiert auch Fehler geben, die von Adobe bestätigt werden.

 

Ich kann bislang auch nicht feststellen, dass es bei meiner LR Nutzung zu signifikanten Speicherlecks gekommen ist. Und das auch nach stundenlangen Sitzungen. Ob LR 6 mit 4 GB RAM unter allen Bedingungen noch ausreichend bestückt ist, kann ich naturgemäß nicht sagen, aber es würde mich nicht wundern, wenn die Leistungsanforderungen etwas gestiegen sind. Das ist aber der Gang der Dinge. Ein Zweikernerechner mit 4GB RAM ist heute deutlich unterdurchschnittlich und liegt möglicherweise schon näher an einer Grenze, wo die Arbeit mit LR Freude macht.

 

D.h. nicht, dass es solche nicht gibt, in. bestimmten Konstellationen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde an Deiner Stelle mal etwas gründlicher nach Flaschenhälsen in Deinen Rechnern schauen, bevor Du Schlüsse auf "unsaubere" Programmierung ziehst. Wäre das alles so dramatisch auf jedem Rechner, wäre im Netz die Hölle los.

 

Nun sind wir wieder auf unserer gewohnten Art der Kommunikation abgekommen. ;)

Schön, dass du mir versuchst  zu unterstellen, dass mein Rechner Flaschenhälse besitzt. Vielleicht ist es ja in diesem Fall auch eine andere Wahrnehmung; wer nicht in der Lage ist seinen Rechner schnell und logisch zu bedienen, wird sich auch nicht von der Lightroom Oberfläche ausgebremst fühlen. Ich kann LR mittlerweile fast blind bedienen und bin kein Anfänger mehr - dadurch muss ich nicht so lange überlegen was ich als nächstes tun möchte. :P

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...