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Das Histogramm ist sehr wichtig für mich :) ... aber eigentlich vor allem, weil ich direkt mit der Maus im Histogramm die Tonwerte verschiebe, wenn ich in LR nachbearbeite.

 

Geht viel schneller und intuitiver als mit den Reglern und wenn man ein bisschen Übung hat, ist man mit drei Klicks durch mit der Kurve.

 

 

... genau so mache ich das auch, sowohl in C1 wie in LR

 

 

LG

Joachim

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Wie immer lautet die Antwort: es kommt darauf an! ;)

 

die Diagramme helfen, das man sich belichtungstechnisch nicht verläuft. Bzw. wieviel Spielraum ich bei der Bea habe um ein Bild in eine bestimmte Richtung zu ziehen.

Nicht jedes Bild wird besser, wenn es den technischen Richtlinien entspricht, also alle Bereiche von links bis rechts komplett ausfüllt.

Am Ende zählt das gewünschte Ergebnis.

Ein Gegenlichtbild lebt z.B. durch die Überstrahlungen und Flares. Ist eher soft. Das Histogramm wird hier arg rechtslastig sein. Korrigier ich das in LR so, dass es alle Tonwerte ausfüllt, wird daraus ein zwar technisch korrektes, inhaltlich aber sehr langweiliges Bild werden

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Da Bilder für mich nichts anderes als "Gemälde, gemalt mit Licht" sind, kann es für mein Verständnis auch nicht das Ziel sein, bei jeder Aufnahme möglichst das gesamte Spektrum an Tonwerten in seinem Bild unterzubringen. Für manche Bilder mag das der zu gehenden Weg sein, aber nicht für die Mehrzahl meiner Motive.

 

Mal was ganz anderes: Die üblichen Belichtungsmesser aus Zeiten ohne "Live-View" oder spiegelloser Digitalfotografie nutzen die Objektmessung mit den entsprechenden technischen Nachteilen (Stichwort "18 % Reflexion", "mittleres Grau", "Schneeflächen" usw.). Heutzutage wird direkt mittels des Sensors gemessen und eigentlich könnte die Kamera rein technisch die Belichtung anhand des Ergebnisses in den gemessenen Daten (Tonwert gemessen vs. Tonwert in den gespeicherten Daten, auch schon vor der wirklichen Aufnahme) abgleichen bzw. korrigieren. Nach meinen Erfahrungen tut sie dies aber nicht, zumindest nicht bei Sony-Geräten. Da brennen laut Live-View-Histogramm und Zebra die Lichter im Schnee aus, de fakto ist die gespeicherte Aufnahme aber laut Histogramm unterbelichtet (ganz wie zu alten Zeiten der Belichtungsmesser in Kameras).

 

Warum ist dies so?

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Da Bilder für mich nichts anderes als "Gemälde, gemalt mit Licht" sind, kann es für mein Verständnis auch nicht das Ziel sein, bei jeder Aufnahme möglichst das gesamte Spektrum an Tonwerten in seinem Bild unterzubringen. Für manche Bilder mag das der zu gehenden Weg sein, aber nicht für die Mehrzahl meiner Motive.

 

Mal was ganz anderes: Die üblichen Belichtungsmesser aus Zeiten ohne "Live-View" oder spiegelloser Digitalfotografie nutzen die Objektmessung mit den entsprechenden technischen Nachteilen (Stichwort "18 % Reflexion", "mittleres Grau", "Schneeflächen" usw.). Heutzutage wird direkt mittels des Sensors gemessen und eigentlich könnte die Kamera rein technisch die Belichtung anhand des Ergebnisses in den gemessenen Daten (Tonwert gemessen vs. Tonwert in den gespeicherten Daten, auch schon vor der wirklichen Aufnahme) abgleichen bzw. korrigieren. Nach meinen Erfahrungen tut sie dies aber nicht, zumindest nicht bei Sony-Geräten. Da brennen laut Live-View-Histogramm und Zebra die Lichter im Schnee aus, de fakto ist die gespeicherte Aufnahme aber laut Histogramm unterbelichtet (ganz wie zu alten Zeiten der Belichtungsmesser in Kameras).

 

Warum ist dies so?

Der Belimesser wird ja - wie Du es richtig beschreibst - im Schnee die Belichtung runter ziehen, so dass die Aufnahme de facto unterbelichtet ist. Offenbar berücksichtigt dies das Histogramm bereits. 

Die Warnung vor ausgefressenen Lichtern scheint sich aber am live-View-Bild zu orientieren. Normalerweise kannst Du aber einstellen, ob im liveview das Endergebnis simuliert wird oder nicht. Möglicherweise ist das bei Dir nicht der Fall?

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Ich fotografiere je nach Situation mit oder ohne "alle Anzeigen aus". Das hat jeweils Vor- und Nachteile.

 

Aber das sollte eigentlich mit beiden Varianten kein Problem sein. Beim Vorfokussieren könnte in Sekundenbruchteilen eine "reduzierte Aufnahme" mit rein elektronischer Sensorauslesung erfolgen und dann das Verhalten in den Tonwerten gegenüber dem Vorschau-Histogramm analysiert werden. Eine Korrektur in Echtzeit wäre kein Problem, würde aber mehr Strom verbrauchen.

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Ebenfalls keine. Die Zebrafunktion ist präziser und einfacher zu sehen wenn es um die Bewahrung der Lichter geht.

 

Grüße

Phillip

 

Hallo Phillip,

 

die Zebrafunktion hab ich an der A7 ausgeschaltet, da sie selbst bei 100+ Einstellung viel zu früh "anspringt" soll heissen wenn Zebra aktiv wird, sind die Lichter noch lange nicht ausgebrannt.

Wie händelst Du die Funktion sinnvoll?

 

 

Gruss

Walt

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... auch wenn Thomas_Wy das Histogramm in LR meint, eine Frage zur Zebrafunktion bei Sony,

ich kann mich nicht mehr an meine NEX-7 erinnern, funktioniert die Zebrafunktion wirklich präziser als das Histogramm ?

 

Ich habe es gerade mit einer Panasonic und Zebra-Einstellungen von 50 % - 105 % getestet,

selbst wenn ich bis -5 unterbelichte, zeigt mir die Zebrafunktion immer noch Streifen an,

wogegen das Histogramm schon bei -3 den Wert korrekt anzeigt, bezogen auf mein Testbild.

 

... die Zebrafunktion hab ich an der A7 ausgeschaltet, da sie selbst bei 100+ Einstellung viel zu früh "anspringt" soll heissen wenn Zebra aktiv wird,

sind die Lichter noch lange nicht ausgebrannt.

Wie händelst Du die Funktion sinnvoll?

 

Die Anfragen waren wohl nicht angemessen weil er nicht drauf eingeht, ich erspare mir in Zukunft Fragen in diese Richtung.

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Ich nehme beim Fotografieren die Blinkies (Zebra) als grobe Orientierung bzw. Hinweis vielleicht soch die Belichtung zu korrigieren oder ein HDR bzw. eine Belichtungsreihe zu machen. Beim Nachbearbeiten in LR schaue ich schon mal aufs Histogram und korrigiere wie Nightstalker gelegentlich auch mal direkt übers Histogramm, es ist aber nur eins von vielen Helferlein. Die Kurve bzw. Form der Kurve ist mir i.a. relativ egal, was bei meiner derzeitigen Vorliebe für Flares und überstrahlte Stellen auch gut ist :D

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Hi,

 

erstmal vielen Dank für die durchaus hilfreichen Antworten.

Nun, das Histogramm in LR nutze ich, wie offensichtlich die meisten, als grobe Orientierungshilfe... ein Schätzeisen, als Überblick, ob und was vielleicht noch herauszuholen ist. Die größte Aufmerksamkeit bekommt das Bild und wenn das Resultat passt ist mir das HG egal.

Tatsächlich achte ich beim Aufnehmen tatsächlich ein wenig mehr auf das HG. Nicht verbissen aber die Kurve muss zum Motiv passen und wenn das der Fall ist gibt es meist wirklich weniger zum Nacharbeiten.

 

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... mir ist das Histogramm bei der Aufnahme / auf der Kamera ziemlich egal... ich bin so eingebildet, zu glauben, aus Erfahrung zu wissen, wie das Histogramm später aussehen wird... und tatsächlich... ich habe noch nie beim Final-Histogramm (z.B. in LR) Überraschungen erlebt...

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Also ich mache grundsätzlich immer Belichtungsreihen (3 Bilder +/-3). Wenn ich dann mit dem Bearbeiten des "mittleren" Bildes in Lr anfange, schaue ich kurz auf's Histogramm, um zu beurteilen, ob im Randbereich was "fehlen" könnte. Ggf. wird dann das über- oder unterbelichte Bild mit hinzugenommen und mit dem Plugin von HDRsoft zu einem 32-Bit-TIFF kombiniert und dann dieses weiterbearbeitet.
Bei der eigentlichen Entwicklung gehe ich dann rein nach Auge vor und nicht nach irgendwelchen technischen Anzeigen.

bearbeitet von AndreasJM
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  • 2 weeks later...

Hallo Phillip,

 

die Zebrafunktion hab ich an der A7 ausgeschaltet, da sie selbst bei 100+ Einstellung viel zu früh "anspringt" soll heissen wenn Zebra aktiv wird, sind die Lichter noch lange nicht ausgebrannt.

Wie händelst Du die Funktion sinnvoll?

 

 

Gruss

Walt

Ich halte Zebra, gerade an der A7 fuer eine der wichtigsten und sinnvollsten Anzeigen, denn Ueberbelichtungen sind bei der Kamera,

um einiges problematischer als Unterbelichtungen.

 

Selbst wenn Zebra bei der A7 etwas zu frueh anspringt, so ist es doch ein wichtiger Indikator, und wenn man das weiss, kann man damit leicht umgehen.

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