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Beugung ist ein physikalischer Effekt der durch die Größe (Kleinheit) der Blendenöffnung entsteht und hat m.E. mit

der Pixeldichte des Sensors nichts zu tun!

Das Ausmaß der Beugung ändert sich natürlich nicht in Abhängigkeit der Pixeldichte des Sensors, jedoch wird der Effekt bei höherer Pixeldichte schneller sichtbar. Ein niedrig auflösender Sensor bekommt die Beugungseffekte 1:1 gleich ab wie ein höher auflösender, kann sie jedoch erst bei dementsprechend stärkerem Ausmaß sichtbar darstellen. Bei gleicher Ausgabegröße ist der höher auflösende Sensor bezüglich Beugung nie im Nachteil, aber er löst ab einer gewissen Grenze einfach schneller unnötig hoch auf.

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Beugung ist ein physikalischer Effekt der durch die Größe (Kleinheit) der Blendenöffnung entsteht und hat m.E. mit

der Pixeldichte des Sensors nichts zu tun!

Eben. Beugung tritt bei jeder Blende auf, auch bei F0,95. Wenn man sie nicht sieht, dann a) weil die Sensorauflösung zu gering ist, und/oder B) weil das Objektiv nicht hoch genug auflöst.

 

Verwunderlich, dass es immer die Beugung ist, die bei Fotografen Ängste auslöst (Beugungsängste), aber niemals ihre Zwillingsschwester Schärfentiefe, die bei steigender Pixelzahl die Auflösung im selben Maß beschneidet.

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(...)

Verwunderlich, dass es immer die Beugung ist, die bei Fotografen Ängste auslöst (Beugungsängste), aber niemals ihre Zwillingsschwester Schärfentiefe, die bei steigender Pixelzahl die Auflösung im selben Maß beschneidet.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Gesichtsfeld auf die Schärfentiefe begrenzt ist. So ist im Fotoquartett leichter zu argumentieren.

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Bei mir würde der grosse Sprung zum Kreissensor eher zum großen Wurf werden .... richtung Müllcontainer. Eine existierende Kamera mit Kreisbildobjektiven ist schon auf dem besten Weg dahin.:rolleyes:

Das ist ziemlich unfair. Ich denke, du kommst zu diesem Schluss, weil deine Art des Fotografierens ergebnisorientiert ist. Daneben gibt es aber auch noch die erlebnisorientierte, und hat es schon immer gegeben. Ich finde, beide haben ihre Berechtigung. Wenn ich sehe, mit welchem Enthusiasmus die A7® Besitzer ausprobieren, welche Objektive an ihrer Kamera funktionieren und welche nicht, dann nötigt mir das äußersten Respekt ab. Ich wünschte, ich könnte noch ebenso frisch, unverkrampft und unvoreingenommen an unser schönes Hobby herangehen, aber irgendwie bin ich mit den Jahren zu starr und zu bequem geworden, etwas neues auszuprobieren.

Und wenn man dann mal sieht, was an Ergebnissen mit den richtigen Gläsern herauskommen kann, dann sieht man, dass ergebnisorientiert und erlebnisorientiert keine Widersprüche sein müssen. Ist eben keine Kamera für jeden, sondern eine, die man sich erarbeiten muss.

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Bei gleicher Ausgabegröße ist der höher auflösende Sensor bezüglich Beugung nie im Nachteil, aber er löst ab einer gewissen Grenze einfach schneller unnötig hoch auf.

Den letzten Halbsatz habe ich nicht verstanden. Wo liegt diese Grenze und was ist "unnötig hoch"?

 

Bis jetzt kommt doch keine Kamera im KB-Format oder größer an die Pixeldichten der kleineren Formate heran. Oder meintest du, dass die Sensorauflösung bei größeren Formaten das Auflösungsvermögen der Objektive überfordert?

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Das ist ziemlich unfair. Ich denke, du kommst zu diesem Schluss, weil deine Art des Fotografierens ergebnisorientiert ist. Daneben gibt es aber auch noch die erlebnisorientierte, und hat es schon immer gegeben. Ich finde, beide haben ihre Berechtigung. Wenn ich sehe, mit welchem Enthusiasmus die A7® Besitzer ausprobieren, welche Objektive an ihrer Kamera funktionieren und welche nicht, dann nötigt mir das äußersten Respekt ab. Ich wünschte, ich könnte noch ebenso frisch, unverkrampft und unvoreingenommen an unser schönes Hobby herangehen, aber irgendwie bin ich mit den Jahren zu starr und zu bequem geworden, etwas neues auszuprobieren.

Und wenn man dann mal sieht, was an Ergebnissen mit den richtigen Gläsern herauskommen kann, dann sieht man, dass ergebnisorientiert und erlebnisorientiert keine Widersprüche sein müssen. Ist eben keine Kamera für jeden, sondern eine, die man sich erarbeiten muss.

 

Ähm.... ja. :eek:...:confused:

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Irgendwie verstehe ich die Diskussion nicht.

 

Die ersten el. Bildaufnehmer waren kreisförmig, daher die Zoll-Bezeichnung. Ich kann mich nicht erinnern, dass daraus runde Bilder abgebildet wurden. Objektive erzeugen kreisförmige Abbildung, trotzdem sind Bilder seit Anbeginn viereckig.

 

Aber vielleicht ändert sich vieles. wenn die ersten kreisförmigen Monitore ausgeliefert werden. :)

 

Man kann durch Ausschnitt am Rechner aus mittelmäßigen Bildern bessere machen, gute entstehen jedoch nur in der Kamera durch den Fotografen.

 

Starkes Croppen bei vielen Pixeln bringt nichts, weil die Objektivqualität stärkeres Vergrößern begrenzt. Und wenn ich eh nur die Bildmitte stark vergrößern kann, warum dann die Diskussion um rund oder eckige Randbereiche?

 

Wenn ich dem Weg von der Bildaufnahme bis zur Präsentation folge, so wird in den allermeisten Fällen der Fotograf ein Rechteckformat wählen und entsprechend benötigt es für die Präsentation keinen runden Monitor.

 

Die Meinungen, wann und wie Unterwegs auf diesem Weg das Format der Präsentation festgelegt wird, sind unterschiedlich. Die Mehrheit ist damit zufrieden, mit einem fixen Sensorformat die Aufnahme zu machen und dann, wenn das Präsentationsformat ein anders sein soll zu croppen.

 

Dann gibt es einige die gerne ein Multiformat hätten, damit sie bei der Aufnahme das Präsentationsformat mit bestmöglicher Bildqualität direkt aufnehmen können.

 

Ein Teil dieser Fraktion würde auch das Multiformat so erweitern das es für den Wechsel zwischen Hoch- und Querformat keine Verstellung an der Kamera braucht.

 

Nun kommen die Exoten, die möchten das bei der Aufnahme gewählte Format nachträglich auf dem Rechner unter Ausnutzung vom ursprünglichen Bildkreis bei Bedarf auch Horizontal ändern können. https://www.systemkamera-forum.de/487493-post88.html

 

Offenbar ist das Intresse dafür nicht sehr gross.

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Nun kommen die Exoten, die möchten das bei der Aufnahme gewählte Format nachträglich auf dem Rechner unter Ausnutzung vom ursprünglichen Bildkreis bei Bedarf auch Horizontal ändern können. https://www.systemkamera-forum.de/487493-post88.html

 

Offenbar ist das Intresse dafür nicht sehr gross.

Das Interesse ist nicht groß weil die Pixel quadratisch sind und man

deshalb bei Winkeln ungleich n*90° trotzdem interpolieren muss

(Verluste!), so dass es kein Unterschied ist, dann beim Rechteck gleich in

einer Rechnung auf das ursprüngliche Format zu interpolieren.

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Ja es gibt bestimmt Verluste. Das Thema passt ja auch gut zur ursprünglichen Fragestellung dieses Treads: ich würde meinen, je mehr Pixel vorhanden sind umso kleiner wird der reale Verlust an Bildinformation. Du hast ja auch Fuji aufgeführt, die mit sechseckigen Pixel arbeiten. Hier nehme ich an das man in dem Fall mit weniger Verlust die Horizontale im RAW ändern könnte?

 

Aber ist das wirklich der Grund der Ablehnung von einem Bildkreissensor?

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Den letzten Halbsatz habe ich nicht verstanden. Wo liegt diese Grenze und was ist "unnötig hoch"?

Die Lage der Grenze hängt von der Blendenöffnung und der Auflösung der Pixelmatrix ab. Sobald die durch die Beugung definierten Unschärfekreise größer als die kleinste sensitive Einheit des Sensors ausfallen, bestimmt das Ausmaß der Beugung die erreichbare Maximalauflösung und nicht mehr die Pixelmatrix des Sensors. Ab diesem Punkt löst der Sensor unnötig hoch auf, zumindest hinsichtlich des besprochenen Parameters.

Wenn beispielsweise die Beugung nur noch max. 8 MP zulässt, dann bringt hinsichtlich Detailauflösung ein 36 MP Sensor nicht mehr als ein 8 MP Sensor. Mal der Einfachheit halber nur von der Luminanzauflösung betrachtet und Bayer spezifische Farbinterpolationen weiter unberücksichtigt...

 

Bis jetzt kommt doch keine Kamera im KB-Format oder größer an die Pixeldichten der kleineren Formate heran.

Müssen sie auch nicht zwingend um von Beugungseffekten im selben Ausmaß betroffen zu werden. Meist kämpft man in Situationen welche zwecks Erreichen hoher Schärfentiefe stärkeres Abblenden erfordern mit der Beugung. Bei gleichem Bildwinkel und Schärfentiefe schlägt die Beugung bei jeder Sensorgröße äquivalent zu.

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Eben. Beugung tritt bei jeder Blende auf, auch bei F0,95. Wenn man sie nicht sieht, dann a) weil die Sensorauflösung zu gering ist, und/oder B) weil das Objektiv nicht hoch genug auflöst.

 

Verwunderlich, dass es immer die Beugung ist, die bei Fotografen Ängste auslöst (Beugungsängste), aber niemals ihre Zwillingsschwester Schärfentiefe, die bei steigender Pixelzahl die Auflösung im selben Maß beschneidet.

 

Ja, aber unterscheidet sich der Beugungseffekt abhängig von der Blendenöffnung? Und weshalb (es ist so, nur warum?)?

 

Am Doppelspalt hat man Beugungseffekte in Form eines Interferenzmusters mit Maxima und Minima, wenn der Spaltabstand in Größenordnung der Wellenlänge liegt (das Experiment macht man mit diskretem Spektrum eines Lasers).

 

Beim Einzelspalt hat man hinter einem schmalen Spalt eine scharfe Projektionslinie, hinter einem breiten eine breite.

 

Beim Photoobjektiv hat man grössere Blendendurchmesser - deutlich grösser als die Wellenlängen. Was ist die Erklärung dafür, dass beim Abblenden die Beugungsunschärfe zunimmt?

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(...)

 

Beim Einzelspalt hat man hinter einem schmalen Spalt eine scharfe Projektionslinie, hinter einem breiten eine breite.

 

Beim Photoobjektiv hat man grössere Blendendurchmesser - deutlich grösser als die Wellenlängen. Was ist die Erklärung dafür, dass beim Abblenden die Beugungsunschärfe zunimmt?

 

Nein, beim Einzelspalt hat man die gleichen Muster wie beim einzelnen Spalts eines Doppelspalts. Das Muster kommt durch die Überlagerung der Muster beim Doppelspalt zustande. Bei noch mehr Schlitzen gibts noch mehr Überlagerungen. Es ist auch völlig egal, ob es sich um Wasser, elektromagnetische Wellen (Licht) oder Oberflächenwellen auf einer Fläche mit Schlitz z. B. handelt.

Beugung am Einzelspalt - Abitur Physik

Wenn man den Spalt verkürzt bis er nur noch so lang wie breit ist und dann rundet, hat man das Loch, welches das Beugungsscheibchen erzeugt. Je kleiner das Loch (abblenden), um so größer der Anteil der Wellen höherer Ordnung im Vergleich zur Grundwelle (dem Loch). (Vereinfacht)

Ist doch ganz einfach. Ist Dir ein light aufgegangen?

 

Nachtrag: Gebeugt wird eigentlich an der Kante beim "Vorbeiflug" am dichteren Medium. Der Spalt ist schon ein Sonderfall mit gegenüberliegenden Kanten.

bearbeitet von wolfgang_r
Nachtrag
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...Und beide sind, oh Wunder, aus guten Gründen rechteckig.

Das ist alles mehr als 100 Jahre alt und noch nie hat jemand rundes Bildmaterial gefordert (analog zu dem sehr exotischen Wunsch nach runden Sensoren):rolleyes:

 

Das glaubst du doch selber nicht, da ist schon tausend mal drüber gesprochen worden und tausend mal hat man festgestellt das das Unwirtschaftlich und zu Aufwändig ist. An dem Tag an dem runde Sensoren billiger herzustellen sind als Eckige werden sie auch in Kameras verbaut ob wir sie brauchen oder nicht.

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Ja, aber unterscheidet sich der Beugungseffekt abhängig von der Blendenöffnung? Und weshalb (es ist so, nur warum?)?

 

Die Ähnlichkeitstheorie zeigt viele interessanet Zusammenhänge auf. Bei einer Verkleinerung kann nur eine Masseinheit im gewünschten Verhältnis geändert werden. Bei der Blende wird jeweils die Lichtmenge halbiert. Die Fläche ändert sich im Qudrat Verglichen mit der Länge. Je kleiner die Blende umso grösser wird im Verhältnis dazu der Rand der Licht berührt.

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Nein, beim Einzelspalt hat man die gleichen Muster wie beim einzelnen Spalts eines Doppelspalts. Das Muster kommt durch die Überlagerung der Muster beim Doppelspalt zustande. Bei noch mehr Schlitzen gibts noch mehr Überlagerungen. Es ist auch völlig egal, ob es sich um Wasser, elektromagnetische Wellen (Licht) oder Oberflächenwellen auf einer Fläche mit Schlitz z. B. handelt.

Beugung am Einzelspalt - Abitur Physik

Wenn man den Spalt verkürzt bis er nur noch so lang wie breit ist und dann rundet, hat man das Loch, welches das Beugungsscheibchen erzeugt. Je kleiner das Loch (abblenden), um so größer der Anteil der Wellen höherer Ordnung im Vergleich zur Grundwelle (dem Loch). (Vereinfacht)

Ist doch ganz einfach. Ist Dir ein light aufgegangen?

 

Nachtrag: Gebeugt wird eigentlich an der Kante beim "Vorbeiflug" am dichteren Medium. Der Spalt ist schon ein Sonderfall mit gegenüberliegenden Kanten.

 

Ja, light hat gezündelt. Danke für den Spiritus. :D

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Das glaubst du doch selber nicht, da ist schon tausend mal drüber gesprochen worden und tausend mal hat man festgestellt das das Unwirtschaftlich und zu Aufwändig ist. An dem Tag an dem runde Sensoren billiger herzustellen sind als Eckige werden sie auch in Kameras verbaut ob wir sie brauchen oder nicht.

Kamerahersteller haben manchmal schon jecke Ideen. Aber Kameras mit rundem Sensor, die 3276 Leute pro Jahr kaufen, werden sie nicht bauen, selbst wenn sie billiger herzustellen wären.

bearbeitet von Kleinkram
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Das ist ziemlich unfair. Ich denke, du kommst zu diesem Schluss, weil deine Art des Fotografierens ergebnisorientiert ist. Daneben gibt es aber auch noch die erlebnisorientierte, und hat es schon immer gegeben.

Erlebnisorientiert und ergebnisorientiert schließen sich nicht aus. Das zeigt nicht erst die große Sony. Schon seit Jahren experimentieren MFTler und Nexler mit analogen Objektiven, wohl wissend, dass sie nur selten eingesetzt werden.

 

Ich zähle zu der Sorte Leute, denen der Umgang mit der Kamera manchmal mehr bedeutet als das Bild. Aber das kann daran liegen, dass ich nicht ergebnisorientiert genug fotografiere und deswegen mit Bildern zu wenig Erfolgserlebnisse habe.

 

Wer elebnisorientiert fotografieren will und dafür ausgefallene Kameratypen braucht, zählt wohl nicht zu den besonders Kreativen im Lande.

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Kamerahersteller haben manchmal schon jecke Ideen. Aber Kameras mit rundem Sensor, die 3276 Leute pro Jahr kaufen, werden sie nicht bauen, selbst wenn sie billiger herzustellen wären.

 

Wenn der runde Sensor billiger als der Rechteckige wäre, dann würden alle Kompaktkameras und alle Handys mit runden Sensoren ausgestattet. Natürlich würde man damit rechteckige Bilder erzeugen.

Wenn zwei technische Lösungen zum gleichen Ergebnis führen und es für den Anwender keinen merkbaren Unterschied gibt setzt sich zu 99% die billigere Lösung durch. Deswegen sind die Sensoren eckig und die Wafer rund.

Zumindest ist mir kein ideologischer Grund für eckige Bildsensoren bekannt.

 

:D

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Beugung ist ein physikalischer Effekt der durch die Größe (Kleinheit) der Blendenöffnung entsteht und hat m.E. mit

der Pixeldichte des Sensors nichts zu tun!

 

Je kleiner die Pixel auf dem Sensor sind, desto exakter muss die Optik sein, um das Licht gezielt auf die einzelnen Pixel zu lenken. Dieser Präzision ist jedoch Grenzen gesetzt. Zu dem mechanischen Problem kommt der physikalische Effekt der Lichtbeugung hinzu. Ab einer gewissen Blendenöffnung sinkt die Detail Genauigkeit ab.

Da durch die Lichtbeugung Streueffekte auftreten, welche die Bildqualität mindern. Je kleiner der Bildsensor bzw. je höher die Pixeldichte nun ist, desto früher tritt dieser Effekt auf.

 

 

Oder worauf würdest Du zurück führen das man z.B. eine Sony RX100 mit 20.0 MP nicht weiter als F11.0 abblenden kann. Und bei F 11.0 tritt an einer Sony RX 100 schon sehr deutliche Beugung auf.:o

 

 

20.0 MP an FT mit heutiger Objektiv und Kamera Technik sind ab Blende F4.0 nicht mehr ohne Beugung machbar.

 

 

Da es hier auch manchmal um die Sony A7 geht. Ich war am Mittwoch in Köln um mir einen neuen Lenspen zu kaufen. Im Saturn war der mir zu teuer. Dann bin ich zum Media Markt, da kostete er 5,- Euro weniger und eine Sony A-7 hatten die auch da aber keine E-M1. Die Sony A7 ist für meine Verhältnisse zum Teil fummelig zu bedienen. Um die Einstellräder zu erreichen musste ich immer mit dem Finger über Kanten reiben. Das stelle ich mir mit der Zeit als schmerzhaft vor.

 

 

Dann lieber eine E-M1 in 1 oder 2 Jahren wenn alles Kinderkrankheiten beseitigt sind.;)

 

 

mfg

ftfreestyle

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Zumindest ist mir kein ideologischer Grund für eckige Bildsensoren bekannt.

 

:D

Weil der Kunde eckige Bilder haben will. Das ist ein ideologischer, ökonomischer und die Finanzleute und damit die Ingenieure überzeugender Grund.:)

 

Wer will schon runde Bilder ins Kästchen stecken, ins Fotobuch übernehmen oder am Monitor anschauen?

 

Erlebnisorientierte Fotografen freuen sich am Ergebnis und schmeißen die Bilder nach einer Woche weg, weil das Erlebnis vergänglich ist.

bearbeitet von Kleinkram
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Weil der Kunde eckige Bilder haben will. Das ist ein ideologischer, ökonomischer und die Finanzleute und damit die Ingenieure überzeugender Grund.:)

 

Wer will schon runde Bilder ins Kästchen stecken, ins Fotobuch übernehmen oder am Monitor anschauen?

 

Erlebnisorientierte Fotografen freuen sich am Ergebnis und schmeißen die Bilder nach einer Woche weg, weil das Erlebnis vergänglich ist.

 

Niemand hier wollte jemals runde Bilder erzeugen.

 

Zur keiner Zeit in dieser Diskussion wollte irgend jemand am Ende ein rundes Bild erzeugen.

Nur über den Zeitpunkt wann aus dem leider zwangsläufig runden Bild hinter der Optik ein eckiges wird wurde gesprochen.

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Ähm.... ja. :eek:...:confused:

Habe ich irgendwas Falsches gesagt? :confused:

 

Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Gesichtsfeld auf die Schärfentiefe begrenzt ist. So ist im Fotoquartett leichter zu argumentieren.

Jetzt habe ich es verstanden, glaube ich. Die Schärfentiefe wird anhand des Betrachtungswinkels beurteilt, die Beugung dagegen mit der Lupe bei stets 100% Ansicht. Durch diese ungleiche Betrachtung ergibt sich natürlich immer eine Schieflage zuungunsten der kleineren Formate. Man projiziert sozusagen ein Phänomen (die Beugung) ins Gesichtsfeld, das dort nicht hineingehört.

 

Die Lage der Grenze hängt von der Blendenöffnung und der Auflösung der Pixelmatrix ab. Sobald die durch die Beugung definierten Unschärfekreise größer als die kleinste sensitive Einheit des Sensors ausfallen, bestimmt das Ausmaß der Beugung die erreichbare Maximalauflösung und nicht mehr die Pixelmatrix des Sensors. Ab diesem Punkt löst der Sensor unnötig hoch auf, zumindest hinsichtlich des besprochenen Parameters.

Wenn beispielsweise die Beugung nur noch max. 8 MP zulässt, dann bringt hinsichtlich Detailauflösung ein 36 MP Sensor nicht mehr als ein 8 MP Sensor.

Wenn man Pixel als Währung und nicht als Verbrauchsmaterial betrachtet: Ja. Aber es macht ja aufgrund des Abtasttheorems Sinn, ein Oversampling zu erreichen, und den Sensor daraufhin auszulegen anstatt auf die Beugung.

 

Meist kämpft man in Situationen welche zwecks Erreichen hoher Schärfentiefe stärkeres Abblenden erfordern mit der Beugung. Bei gleichem Bildwinkel und Schärfentiefe schlägt die Beugung bei jeder Sensorgröße äquivalent zu.

Mit anderen Worten: Das Beugungsargument verpufft anhand der Fakten.

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Habe ich irgendwas Falsches gesagt? :confused:

Nönö.

Jetzt habe ich es verstanden, glaube ich. Die Schärfentiefe wird anhand des Betrachtungswinkels beurteilt, die Beugung dagegen mit der Lupe bei stets 100% Ansicht. Durch diese ungleiche Betrachtung ergibt sich natürlich immer eine Schieflage zuungunsten der kleineren Formate. Man projiziert sozusagen ein Phänomen (die Beugung) ins Gesichtsfeld, das dort nicht hineingehört.

... und wenn außer dem engen Gesichtsfeld auch noch der Weitblick fehlt, spielt auch die Erleuchtung der Pixel im Bokehbereich keine Rolle mehr.

Wenn man Pixel als Währung und nicht als Verbrauchsmaterial betrachtet: Ja. Aber es macht ja aufgrund des Abtasttheorems Sinn, ein Oversampling zu erreichen, und den Sensor daraufhin auszulegen anstatt auf die Beugung.

.... und das erleichtert die Rechnerei um Verzeichnung, CA und mittels Deconvolution.

Mit anderen Worten: Das Beugungsargument verpufft anhand der Fakten.

Das war nie ein Argument, sondern ein vorgeschobener Grund beim Formatquartett. Die vielen Millionen Benutzer der Kameras mit 1/2,7" - Sensor haben sich davon nicht beugen lassen und was sie teilweise zustande bringen kann sich durchaus sehen lassen.

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Bin ich der einzige, der das nicht vollständig versteht?:confused:

Bei allem Respekt vor fundiertem Fachwissen: Ein Fotograf ist nicht notwendigerweise promovierter Elektroniker...Ich will fotografieren und keine Kamera keinen/Sensor konstruieren:rolleyes: Ich will auch wirklich keinem auf die Füße treten, aber bei manchen Forumsbeiträgen habe ich das Gefühl, dass manche Forenten vorrangig ihre physikalischen Kenntnisse/Kompetenz (mitunter auch nur Halbwissen;)) durch den Gebrauch entsprechender Termini unter Beweis stellen wollen und alles vermeiden, was einigermaßen allgemeinverständlich klingt. Nochmals, ganz generell ohne Bezug auf einen bestimmten Forenten: Respekt vor Fachwissen. Respekt aber auch vor Fachjournalisten und Verfassern populärwissenschaftlicher Fachbücher: die haben als Priorität ihre Zielgruppen im Auge und haben ein Talent dafür sich so auszudrücken, dass auch komplizierte Sachverhalte von möglichst vielen Menschen (zumindest im Prinzip) verstanden werden:)

Der Beitrag steht auf der ersten Seite des Thread, er passt immer noch.

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...Oder worauf würdest Du zurück führen das man z.B. eine Sony RX100 mit 20.0 MP nicht weiter als F11.0 abblenden kann. Und bei F 11.0 tritt an einer Sony RX 100 schon sehr deutliche Beugung auf.:o

 

 

20.0 MP an FT mit heutiger Objektiv und Kamera Technik sind ab Blende F4.0 nicht mehr ohne Beugung machbar. ...

 

Wenn man bei der RX100 mit ihrem 1" Sensor bis f11 gehen kann*, warum sollte dann beim doppelt so großen

FT Sensor bei f4 Schluss sein? ;)

 

 

*was mir allerdings angesichts der Sensorgröße schon deutlich jenseits der "förderlichen Blende" zu liegen scheint…

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