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Noch ein Hinweis, was der Test mit "Himmelblau" zu tun hat: Es ist hauptsächlich nur ein Farbkanal im Einsatz, daher werden vom Sensor nur ca. 25% der vorhandenen Pixel genutzt (50% entfallen auf Grün - entsprechend würden hier die Test zu ganz anderen Ergebnissen führen).

Das ist aber wirklich ein unfairer Vergleich;)

Bei der A7 ist der Himmel ein schwach gesättigtes Blau (bißchen

wolkig), bei der GX7 ein fast reines Blau, ein bißchen unterbelichtet,

die Lichtsituation ist also eine ganz andere.

Und das Rauschen ist einmal von ISO100 und zum Anderen von ISO200.

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Das ist aber wirklich ein unfairer Vergleich;)

Bei der A7 ist der Himmel ein schwach gesättigtes Blau (bißchen

wolkig), bei der GX7 ein fast reines Blau, ein bißchen unterbelichtet.

 

Du kannst an dem Bild drehen wie Du willst: Der Eindruck der "verrauschten Blau" bleibt bestehen. Und was die Iso betrifft: Zeig mir, wie ich an der GX7 einen niedrigeren Wert einstellen kann ;-)

 

Aber wie gesagt: Zu dem Thema kommt noch mehr, dann auch wirklich vergleichbar - mit Ausnahme Iso: Das ist Sache einiger Hersteller, sich auf 200 als Basis Iso einzulassen, nicht mein Problem. Die sollten sich was dabei gedacht haben - wenn nicht, wird es zu ihren Lasten gerechnet.

 

 

Hans

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Du kannst an dem Bild drehen wie Du willst: Der Eindruck der "verrauschten Blau" bleibt bestehen. Und was die Iso betrifft: Zeig mir, wie ich an der GX7 einen niedrigeren Wert einstellen kann ;-)

 

Aber wie gesagt: Zu dem Thema kommt noch mehr, dann auch wirklich vergleichbar.

 

 

Hans

Wieso muß ich drehen, ich habe nur deinen prima Test beschrieben.

Das Rauschen ist eben das 200 und 100 ISO und dann der größere Sensor:D

Du hattest doch es nicht nötig 2 unterschiedliche Lichtverhältnisse zu vergleichen.

bearbeitet von Berlin
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@Hans, die beiden Bilder vergiß mal.

Hier https://www.systemkamera-forum.de/505928-post735.html ist beim ersten Bild das Weiß der Wände noch nicht einmal ausgereizt (bis max. 90%) und schau Dir da den Himmel an. Ich suche mal nach noch ein paar Beispielen.

Sowas extremes wie bei Deinem Bild aus der GX7 habe ich noch nie gesehen, sorry.

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wirkt. Also ist Dynamik im Prinzip nichts anderes als Bildrauschen?

 

...

 

Also hat das Ergebnis nicht nur mit dem Sensorrauschen zu tun, sondern auch mit der Entwicklung des Fotos?

 

...

 

Bei den meisten RAW-Bildern die gezeigt werden, sind die Schatten total flau. Woran liegt das? Am Sensor doch nicht.

 

@deadpoet

Also meiner Meinung nach ist die Dynamik in einem RAW File auf 2 Arten begrenzt.

Einmal wirklich durch die harten Schwarz- / und Weißgrenzen.

 

Ziehe ich die Lichter maximal herunter und es waren doch noch hellere Bilddetails vorhanden haben wir eben das typische Lichter-Clipping welches als weiße Flächen zurückbleibt.

Das selbe gibt es auch beim Schwarz.

Es kommen keine weiteren Details oder Rauschen aus den Tiefen nach, sondern die schwarzen Clipping-Flächen werden beim weiteren Hochziehen einfach mehr grau.

 

Zusätzlich haben wir aber nun noch die Tatsache, dass die "Details", welche wir aus den extremen Tiefen holen oft nur noch Müll sind.

Wir wollen also nicht den absoluten Dynamikumfang der im RAW steckt nutzen.

Das ist dann, was ich salopp als "nutzbare Dynamik" betitelt habe.

Wir clippen schwarz also früher als es technisch möglich wäre,

um ein saubereres Bild zu erhalten.

 

Umso dunklere Tiefen ich aus dem Schwarz hochziehe, umso mehr Rauschen wird man in diesen Bereichen sehen, da ich eben das Ausgabematerial mitsamt dem Rauschen verstärke.

 

Wie sehr Rauschen auffällt hängt aber eben auch von der Ausgabegröße / Auflösung ab.

Verschwimmen mehrere Pixel miteinander, gleicht sich das Rauschen aus und wird weniger sichtbar.

Belichte ich ein Bild in 10x15cm aus und optimiere es so, dass das Rauschen gerade nicht mehr auffällt,

wird man das Rauschen bei der selben Datei ausbelichtet auf A4 wahrscheinlich wieder wahrnehmen.

 

Will ich das nicht, muss ich die am stärksten hochgezogen Tiefen eben wieder absenken, womit ein Teil irgendwann für das menschliche Auge wieder im Schwarz versinkt.

Ich entscheide mich also wieder bewusst für ein frühzeitigeres Clippen der Schwarztöne um Bildfehler zu vermeiden.

Damit habe ich dann auch wieder weniger des originalen Dynamikumfangs meines Motives im sichtbaren Endergebnis.

 

Die Bilder werden flau durch die Komprimierung des Dynamikumfangs / der Tonwerte.

Wenn wir die Schatten anheben, so dass aus dem scheinbar puren Schwarz wieder Details hervorkommen,

werden andere Bildpartien die davor fast schwarz waren auch weiter angehoben.

Sie werden also langsam Richtung Grau verändert.

Das selbe passiert beim Absenken der Lichter. Hier werden fast weiße Details dann langsam auch hellgrauer.

 

Die Bilddetails verlieren also an Kontrast, wenn ich durch Komprimierung mehr Dynamikumfang des Motivs auf einem Ausgabemedium ausgebe welches diese Dynamik unkomprimiert eigentlich nicht ausgeben kann.

 

Dem entgegenzuwirken ohne das Bild künstlich wirken zu lassen ist nicht immer einfach.

Kontrast-, Klarheitregler sowie Gradiationskurven sind oft der erste Schritt.

Umso weiter man das Spiel treibt, umso schwieriger ist es einen realistischen Look zu behalten.

Man muss nur mal in die HDR Sammelthreads schauen (Auch wenn das bei vielen dort Absicht ist)...

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...Die Bilder werden flau durch die Komprimierung des Dynamikumfangs / der Tonwerte.

Wenn wir die Schatten anheben, so dass aus dem scheinbar puren Schwarz wieder Details hervorkommen,

werden andere Bildpartien die davor fast schwarz waren auch weiter angehoben.

Sie werden also langsam Richtung Grau verändert.

Das selbe passiert beim Absenken der Lichter. Hier werden fast weiße Details dann langsam auch hellgrauer.

 

Die Bilddetails verlieren also an Kontrast, wenn ich durch Komprimierung mehr Dynamikumfang des Motivs auf einem Ausgabemedium ausgebe welches diese Dynamik unkomprimiert eigentlich nicht ausgeben kann...

@ Thyraz

 

Ich habe dein Posting jetzt stark zusammengekürzt weil ich einen Fullquot vermeiden wollte. Ich beziehe mich mit meiner Antwort aber nicht nur auf den zitierten Teil.

 

Ich wollte genau darauf hinaus, dass die höhere Dynamik nur dann zur Verfügung steht, wenn man per EBV an dem Bild dreht. Darum ging es mir. Letztlich ist die höhere Dynamik des größeren Sensors eine Funktion aus Fläche + Rauschen. Das Ergebnis sollte bei 4facher Fläche und 50% mehr Pixeln auch deutlich besser sein, sonst könnte man sich den großen Sensor ja sparen.

 

Das andere Problem, das ich salopp mit "Müll" bezeichnet habe, ist dann ja noch ein weiterer Aspekt, den ich gar nicht bedacht habe. Wenn ich also unten etwas hinzufüge (die Schatten aufhelle), dann verliere ich automatisch Informationen in den helleren Partien, da der "Container" des Ausganbemediums begrenzt ist, du nennst es "Komprimierung".

Und jetzt ist mir noch rätselhafter, wie man da von höherer Dynamik sprechen kann, letztlich wird das Bild ja doch wieder in den Dynamikumfang des Ausgabemediums gequetscht. Das ist wie wenn man mit einem PKW und einem Lastwagen unter einer niedrigen Brücke durchfährt, wenn der LKW nicht steckenbleibt hat er nachher auch nur noch maximal die Höhe der Brücke.

 

Die Vorteile in Punkto Rauschen und Auflösung sind mir klar, das hat man ja deutlich gesehen, und das ist auch das, was ich als Vorteil der großen Sensoren propagiere. Aber die Konvention, dass man ein Bild zusammenquetscht (komprimiert) und anschließend davon spricht, dass man mehr Dynamik hat, finde ich ein wenig irreführend. Vielleicht gewöhne ich mich noch dran. Ich hätte gedacht, dass 2 Stufen mehr Dynamik im Vergleich zu mFT bedeuten, dass man zwei Stufen knapper belichten kann, bzw. durch den Niedrig-ISO-Vorteil des großen Sensors auch drei oder vier (ISO 50 und 100), und dass die Schatten nachher auch aussehen wie zwei bis vier Stufen mehr belichtet, also gar nicht rauschen.

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Da hier wieder Schleifen gedreht werden, nun doch meine beiden Beispiele (GX7, A7) zum Thema "Himmelblau".

 

Die Szene war atemberaubend, die A7 gibt das ein Stück weit wieder, die GX7 wirkt bei dieser Motivsituation "zu harmlos".

Hallo Hans,

 

vielen Danke für Deinen Vergleich aber eine Frage, hast Du an der GX7 was verstellt ?

 

So rauscht es bei mir nicht mal wenn ich die Rauschreduzierung auf 0 stelle,

ich hoffe ich habe Deinen Vergleich nicht falsch verstanden. :confused:

 

 

 

 

 

 

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Hallo Hans,

 

vielen Danke für Deinen Vergleich aber eine Frage, hast Du an der GX7 was verstellt ?

 

So rauscht es bei mir nicht mal wenn ich die Rauschreduzierung auf 0 stelle,

ich hoffe ich habe Deinen Vergleich nicht falsch verstanden. :confused:

 

Hallo Maxi,

 

 

unter "normalen Umständen" habe ich an meiner GX7 dieses Verhalten auch nicht, aber wenn die Kontraste so extrem werden wie bei meinem Motiv dann eben schon. Der Punkt ist, dass die Belichtungsmessung die hellen Bildteile einfangen muss, den dunklen Himmel damit an den unteren Rand des Histogramms drückt und so erst die Voraussetzungen für Rauschen geschaffen werden.

 

Im Vergleich sind Deine Bildbeispiele vom Motiv her sehr ausgewogen, so dass dieser Effekt erst gar nicht eintritt (auch nicht bei meiner GX7).

 

Aber es ging hier zuletzt ja vor allem um das Thema "Dynamik", und da müssen solche Beispiele einfach rein.

 

@Wolfgang:

Wenn ich nicht wüsste, dass ich das reproduzieren kann, hätte ich die Beispiele nicht eingestellt. Aber wie gesagt: Richtige Tests dauern noch, das Wetter muss passen und Zeit muss ich auch haben. Hab zwar schon drüber nachgedacht, das Ganze an meinem Monitor zu simulieren, aber ich würde sagen: Verschwendete Zeit, wem nutzt das. Zu viele Wenns und Abers. Entscheidend ist die Kontraste und Farben einzusetzen, wie sie in der Natur vorkommen.

 

Hier nochmals die beiden Aufnahmen mit besserem Helligkeitsabgleich: Ob die GX7 Aufnahme dadurch besser wird soll jeder selber entscheiden:

 

A7:

 

 

 

GX7:

 

 

 

Hans

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@hans

 

Ich finde deine beispielbilder sehr aufschlussreich!

 

Sie mögen keinen "test" darstellen, dennoch weiss ich, wovon du spricht und was du vermitteln willst. Ich kenne dieses himmelblau-grisseln auch! Genau in diesen starken Kontrast-situationen: helles Gebäude vor blauem Himmel v.a. bei Mittagssonne! Hier haben auch meine 50d und die nex6 hin und wieder grisseln im blau!

 

Mit der 5dII war das schon besser und bei der a7 sowieso!

 

Die Diskussion über verschiedene Blautöne verstehe ich (auch) nicht!? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Jeder von uns weiß, dass das Blau je nach Zeit und Blickrichtung ganz unterschiedlich aussehen kann. Du wolltest jedoch darstellen, wie das blau zu etwa selber Zeit aus etwa selber Richtung auf dem Sensor eingefangen wird - unter der jeweils rauschärmsten kamera-einstellung (jeweils niedrigste ISO). Und das hast du gut gezeigt.

 

Wenn du dieses Beispiel nun noch innerhalb von wenigen Minuten nacheinander produziert hättest, wäre die Aussage für die Zweifler weniger angreifbar. Wer dir vertraut, dass du nicht absichtlich eine Kamera schlechter aussehen lassen willst, kann aber auch an deinem Beispiel erkennen, was du in vielen deiner Bilder sehen kannst.

 

Danke für deine Mühe!;)

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Hallo!

Was mich an den Bildern viel schlimmer finde als das Rauschen im Blau ist das bei der mFt-Bild die Antenne keinerlei Konturen hat.

Ciao baeckus

Das liegt auch am Rauschen. Dass es anders geht sieht man hier

https://www.systemkamera-forum.de/505928-post735.html

beim ersten Bild links oben. Die Antenne ist da sogar noch kleiner.

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Hallo!

Klar liegt das am Rauschen - aber wenn ich das Bild "entrausche, was bitter notwendig ist, so der Fall es ist mir wichtig dies Foto zu behalten, gehen auch diese Detaills verloren.

Tut mir echt leid, aber hier bei diesem Beispiel ist mFt der klare Verlierer.

Zu deinen Verweisen sei nur gesagt das man dort sehr gut sieht welch hervorragende Optik das neue Zoom ist.

Ciao baeckus

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Wenn ich also unten etwas hinzufüge (die Schatten aufhelle), dann verliere ich automatisch Informationen in den helleren Partien, da der "Container" des Ausganbemediums begrenzt ist, du nennst es "Komprimierung".

Und jetzt ist mir noch rätselhafter, wie man da von höherer Dynamik sprechen kann, letztlich wird das Bild ja doch wieder in den Dynamikumfang des Ausgabemediums gequetscht.

 

Du musst dir das anders vorstellen.

Sagen wir mal wir haben Bäume vor einem Sonnenuntergang als Motiv mit heftig ausgebranntem Himmel und nur noch schwarz im Vordergrund bei der Standardeinstellung in RAW.

 

Wenn ich die Schatten nun aufhelle und bisher unsichtbare Informationen aus dem RAW wiederhergestellt werden verliere ich dadurch keine Informationen in den Lichtern.

Das würde ich nur, wenn ich statt Tiefen anheben den Belichtungsregler hochschieben würde.

Denn dieser verschiebt den sichtbaren Ausschnitt aus dem gesamten Tonwertumfang tatsächlich nur.

Soviel wie ich unten reinschiebe fliegt oben raus.

 

Beim Tiefen Aufhellen werden die oberen Tonwerte aber nicht verändert, sondern die Tonwertabstufungen in den Tiefen und Mitten zusammengeschoben (komprimiert).

 

Stell dir ein Fenster vor hinter dem eine Akkordeon steht.

Das Fenster ist genau so groß, dass es zusammengeschoben von außen komplett sichtbar ist.

Nun ist es aber zu Beginn nicht zusammengeschoben sondern du siehst nur das rechte Ende und einen Teil der Mitte.

Verschiebt nun jemand hinter dem Fenster das Akkordeon (ohne es weiter zusammenzuschieben) so weit bis du das linke Ende durch das Fenster siehst, dann verschwindet dafür das rechte Ende aus deinem Blickfeld.

Dies wäre praktisch der Belichtungsregler.

Wenn er aber nun das Akkordeon nicht verschiebt, sondern zusammenschiebt dann wirst du am Ende das gesamte Akkordeon durch das Fenster sehen können.

So funktionieren die Tiefen/Lichter Regler in Lightroom.

Sie verschieben nur einen der beiden Endbereiche indem sie die Abstufungen dazwischen "zusammenschieben".

Der andere Endbereich bleibt fixiert.

 

Hier mal noch ein passendes Beispiel.

Das Startbild ist so belichtet, das in den Lichtern nicht zuviel ausbrennt:

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Erhöhe ich die Belichtung einfach, sehe ich zwar was in den Schatten ist, dafür brennen mir aber die Lichter aus:

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Ich habe also nicht die Dynamik erhöht, ich habe nur den sichtbaren Tonwertbereich verschoben.

 

Ziehe ich nun die Lichter nach unten und die Schatten nach oben kann ich beides erreichen.

Das Akkordeon wird zusammengeschoben. ;)

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Wie vorhin erwähnt wird durch das Anheben der dunklen Mitteltöne und das Abdunkeln der hellen Mitteltöne der Kontrast sehr flau.

Durch Erhöhen des Kontrast- und Klarheitreglers wirken wir dem entgegen:

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Wir haben es also geschafft mehr von der Ursprungsdynamik der Szene in den begrenzten Dynamikumfang des Ausgabemediums Monitor zu pressen.

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Wir haben es also geschafft mehr von der Ursprungsdynamik der Szene in den begrenzten Dynamikumfang des Ausgabemediums Monitor zu pressen.

 

Applaus - genau so sehe ich das auch.

Mir ist die Theorie die dahintersteckt auch recht egal, ich habe nur festgestellt das es Kameras bzw deren RAW Dateien, gibt, bei denen da richtig gut geht und bei Anderen nicht.

Die, bei denen es gut geht sind meine Lieblinge.........:D

Ciao baeckus

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Nagut, Punkt für die A7. Der Sensor der A7 wäre tatsächlich einiges besser als der eines mft Systems aber das ist ja dann auch nur ein einziges Argument für die A7. Die Bildqualität ist unerreichbar aber ein System lebt von weiteren Gliedern und da hat die A7 zur Zeit wenig zu bieten.

 

Und jetzt was humoristisches ganz unten. Ich brauche die anderen Glieder nicht, mich reicht ein Glied mit unerreichbaren Qualität, WW ist eh zu kurz ;)

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Du wolltest jedoch darstellen, wie das blau zu etwa selber Zeit aus etwa selber Richtung auf dem Sensor eingefangen wird - unter der jeweils rauschärmsten kamera-einstellung (jeweils niedrigste ISO). Und das hast du gut gezeigt.

Nö die GX7 kann auch noch ISO 125 und das Bild ist deutlich sichtbar knapper belichtet 1/5000s im Vergleich zur 1/800s und eventuell auch noch hochgezogen oder sonstwie vergeigt.

Ich glaube ja gerne das die Sony besser ist und mehr Reserven hat aber wenn man mit einer aktuellen mFT Kamera bei ISO 200 nicht mal einen rauschfreien Himmel wie diesen hier: https://www.systemkamera-forum.de/506239-post1408.html

hin bekommt dann liegt es ganz sicher nicht an der Kamera.

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Nö die GX7 kann auch noch ISO 125 und das Bild ist deutlich sichtbar knapper belichtet 1/5000s im Vergleich zur 1/800s und eventuell auch noch hochgezogen oder sonstwie vergeigt.

Ich glaube ja gerne das die Sony besser ist und mehr Reserven hat aber wenn man mit einer aktuellen mFT Kamera bei ISO 200 nicht mal einen rauschfreien Himmel wie diesen hier: https://www.systemkamera-forum.de/506239-post1408.html

hin bekommt dann liegt es ganz sicher nicht an der Kamera.

 

Seltsam, seltsam, dass unter meinen rudimentären Möglichkeiten zur Bildbearbeitung immer nur die Pana-Fotos leiden :D

 

Und das verlinkte Beispiel habe ich bereits kommentiert: Da sind im Vergleich deutlich weniger Kontraste zu bewältigen als in meinen Bildbeispielen - und das ist ja genau Punkt, um den es hier geht: Bildqualität an den Enden des Spektrums, da, wo die Luft normalerweise dünn wird.

 

Dacor! Ich hatte mich mal zurückgehalten.

 

Wenn man die unterschiedlichen Isos berücksichtigt, belichtet die Pana etwa 1 Blende knapper als die A7, das macht das Kraut auch nicht fett (würde man in Bayern sagen).

 

Klar, man hätte den Himmel "richtig" belichten können (um den Sensor zu schonen). Aber das Bild besteht aus zwei Teilen: Da ist so ein doofes, weißes Haus ins Blickfeld gesprungen - was wird damit?

 

Ok, also Himmel anvisiert und der Kamera als leicht verdauliche Mahlzeit angeboten, dann würden wir jetzt halt über ausgefranste Lichter diskutieren anstelle verrauschter Himmel. Wenn das sympathischer ist, werde ich den geplanten Test halt unter der Rubrik "MFT-Highlight-Clipping" anlegen. Aber ich gehe davon aus, dass zuerst die Lichter passen müssen, und die Entwicklung sich dann um die Schatten kümmert bzw. darum, was der Sensor davon übrig lässt.

 

Man kann das Thema drehen und wenden wie man will: Ein 2-Meter-Mann braucht auch eine 2-Meter-Bettdecke, um sich zuzudecken, die 1 Meter MFT-Decke reicht hierfür nicht aus: Entweder die Füße bleiben im Freien oder der Oberkörper - beides kriegt man nicht zugedeckt (wobei: 2 Meter liefert die A7 auch nicht, aber vielleicht einsvierzig oder auch nur einszehn oder einszwanzig - egal - mit Zahlen und Theorien wurde in diesem Thread schon vieles verschleiert :);)).

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Nun, wie wäre es denn gewesen, der mFT-Kamera nicht gerade das bekanntermassen schlechteste Objektiv zu gönnen bei einem solchen Vergleich?

Mit einer vernünftigen Optik hätte auch die Antenne besser ausgesehen, hätte das Haus Zeichnung und wäre das Bild insgesamt erheblich schärfer.

Bei mir steht dieses 14-140 nur herum, ich werde es unter keinen Umständen mehr an einer Kamera verwenden, weil ich damit ohne jede Frage die Qualität auf ein Minimalmass herunterziehe und der eigentlich guten Kamera eine mehr oder minder schlechte Kompaktkameraqualität aufzwinge.

Die Nutzung einer solchen Linse in einem Vergleich verbietet sich doch eigentlich vollständig, wenn man mit dieser Gegenüberstellung eine Aussage erzielen will, oder?

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Das liegt auch am Rauschen. Dass es anders geht sieht man hier

https://www.systemkamera-forum.de/505928-post735.html

beim ersten Bild links oben. Die Antenne ist da sogar noch kleiner.

 

Äpfel und Birnen. Wo bleibt der Kontrast?

 

Klar kann ich mit MFT blauen Himmel fotografieren, sehr gut sogar. Ich muss "nur" aufpassen, was ich sonst noch ins Bild reinnehme.

 

Aber je weniger mich eine Kamera zwingt, darauf zu achten, was sie vielleicht überfordern könnte, desto näher komme ich dem Thema Fotografie.

 

Meine bisherigen Beispiele sind ja schon etwas gewagt, da eigentlich nicht direkt vergleichbar, das gebe ich ja zu und so habe meine Bilder angekündigt.

Aber nach mittlerweile Tausenden von Entwicklungen A7 / GX7 festigt sich ein Eindruck, und diesen geben meine Bildbeispiele wieder. Das mag man glauben oder nicht: Wer neugierig ist, wird Zugang zu einer A7 finden und kann das alles selbst austesten.

 

Ich kann daher nur jedem, der mit seiner Kamera "in schwierigem Gelände" unterwegs ist und nach dem Optimum an Qualität sucht, empfehlen sich ein eigenes Bild zu machen. Theorien sind grau, aber unsere Welt ist farbig ;)

 

Hans

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Nun, wie wäre es denn gewesen, der mFT-Kamera nicht gerade das bekanntermassen schlechteste Objektiv zu gönnen bei einem solchen Vergleich?

Mit einer vernünftigen Optik hätte auch die Antenne besser ausgesehen, hätte das Haus Zeichnung und wäre das Bild insgesamt erheblich schärfer.

Bei mir steht dieses 14-140 nur herum, ich werde es unter keinen Umständen mehr an einer Kamera verwenden, weil ich damit ohne jede Frage die Qualität auf ein Minimalmass herunterziehe und der eigentlich guten Kamera eine mehr oder minder schlechte Kompaktkameraqualität aufzwinge.

Die Nutzung einer solchen Linse in einem Vergleich verbietet sich doch eigentlich vollständig, wenn man mit dieser Gegenüberstellung eine Aussage erzielen will, oder?

 

An der A7 hatte ich sogar ein Plastik-Objektiv (die niveaulose 28-70 Kit Linse, die rein physikalisch betrachtet gar nicht existieren dürfte, für ca. 300 €).

 

Sorry, ich will das jetzt nicht ins lächerliche ziehen: Unter anderen Bedingungen schafft "mein" 14-140 ganz andere, teilweise hervorragende Ergebnisse. Es wird ja auch gemunkelt, dass die Streubreite bei dieser Optik recht groß wäre - ich hatte offensichtlich Glück. Die Antenne kriege ich bei "richtiger" Belichtung scharf abgebildet, da sehe ich überhaupt kein Problem. Auflösung und Schärfe ist garantiert nicht die Limitierung eines MFT Systems, auch nicht mit dieser Optik. Da sehe ich eher die Probleme bei VF.

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Nagut, Punkt für die A7. Der Sensor der A7 wäre tatsächlich einiges besser als der eines mft Systems aber das ist ja dann auch nur ein einziges Argument für die A7. Die Bildqualität ist unerreichbar aber ein System lebt von weiteren Gliedern und da hat die A7 zur Zeit wenig zu bieten.

 

Hallo jdark,

 

 

das soll auch nicht zur Debatte stehen. Es schadet aber nicht, die Stärken und Schwächen der einzelnen Systeme zu kennen. Nur dann kann man die persönlich optimale Auswahl treffen.

 

Ursprünglich war mein Plan, diese Bilder nicht hier einzustellen, aus offensichtlichen Gründen. Dann kam das Thema Dynamik in diesen Thread, anschließend gefühlt 100-Seiten Theorie, so dass am Ende das Thema platt geredet war, so nach dem Motto "nichts Genaues weiß man nicht". Nur in dieser speziellen Situation hielt ich es für angebracht, an einem simplen Beispiel zu zeigen, worum es denn überhaupt geht.

 

Und jetzt sind plötzlich wieder alle wach :D (und ich leg mich jetzt schlafen und schalte meinen Rechner lange lange nicht mehr ein ;))

 

Hans

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Hallo!

Irgendie erinnert mich das Ganze an die Hifischlachten der 70er und frühen 80er Jahre.

da gab es das Pendant zum mFt - das praktische, kompakte und durchdachte Kassettendeck - auf der einen Seite, und das althergebrachte, unhandliche und kompliziert zu bedienende Tonband auf der Anderen.

Für Genusshörer war das Band in der Plastikbox ein Unding.

Viel zu schmal, zu langsam und ein optimales führen am Tonkopf fast unmöglich.

Ein archaisches Studer Revox klang einfach besser.....

Das änderte auch Nakamichi mit seinen Kisten im Werte eines Handwerkergesellen Jahregehaltes nicht.

Trotzdem wurden die Tapes in allen Varianten gekauft und befeuerten exorbitant teure Lautsprecher, einfach weil sie einfach zu bedienen waren, allseits kompatibel und überall zu Nutzen.

Das letze Quentchen Klang wurde abdingbar.

Den puren Enthusiaten wäre allerdings eine solche Klang und Dynamikbremse nie zwischen die Stecker gekommen.....

Ciao baeckus

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