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Die neuen spiegellosen Sony Vollformat-Systemkameras bewegen derzeit viel: So gibt es enorm viele Forenbeiträge, die Pre-Orders wachsen, man spürt viel Begeisterung und in einigen Beiträgen erste Ernüchterung.

 

Anscheinend ist die grundsätzliche Tendenz in Richtung größer Sensor in Takt.

 

Wie geht es Euch mit dieser Entwicklung? Findet Ihr das positiv? Ist Euch nunmehr APS-C oder gar MFT zu klein? Steht Ihr vor einem Systemumstieg? Oder ist die Entwicklung Euch egal? Setzt Euch diese Entwicklung gar unter Druck, den Ihr eigentlich gar nicht haben möchtet? Gebt Ihr durch diese Entwicklung voraussichtlich mehr Geld aus, als Ihr noch vor Kurzem vorhattet?

 

Da diese Fragen vermutlich systemübergreifend die User bewegen, habe ich mir erlaubt, das Thema hier einzustellen.

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Nein!

 

Ich spüre allerdings etwas Kribbeln, weil ich das eine oder andere Spielzeug gern befummeln oder am liebsten sogar haben wollte! Aber ich bin Realist und weiss, dass ich kurz nach der A7/A7r (ca. 2-3 Monate?) genau das gleiche Kribbeln empfinden werde, wenn die nächste Sony, Pana, Fuji oder Oly... herauskommt.

 

Ich finde KB in so einem kleinen Gehäuse inkl. Sucher, Klappdisplay, Blitzschuh und mehreren Rädchen schon ganz große Klasse!

 

Da ich aktuell die Nex6 habe, würde das KB-Geräte nur in wenigen Grenzbereichen (hohe ISO) einen Vorteil bringen. Dafür müsste ich unverhältnismäßig (für meine Börse) viel Geld in die Hand nehmen und das will ich nicht. Aber würde ich aktuell z.B. von einer DSLR erstmalig richtung Systemkamera schielen und einen Einstieg erwägen, würde ich wohl mit A7 und 55/1,8 anfangen!

 

Bessere Bilder erwarte ich dadurch nicht. Es würde aber bestimmt Spaß machen, mit einer 55/1,8 an A7 zu fotografieren und zu filmen. Es gab bisher keine KB-Kamera, die ein Klappdisplay hatte und einen funktionierenden Video-AF. Also insofern spüre ich einen Lockruf, dem ich voraussichtlich 2-3 Jahre widerstehen kann. In 2015 oder 2016 werde ich dann vielleicht die Nex6 um eine KB-Schwester erweitern. Mal sehen...;)

 

Ich hatte diese Gedanken übrigens ähnlich hier schon mal angesprochen (unter dem Thema: Nein, ich brauche keine neue Kamera!): https://www.systemkamera-forum.de/small-talk/48716-nein-ich-brauche-keine-neue-kamera.html

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Ich hoffe auf einen Body ohne Sucher, dafür mit Touch Display. Aufgrund des Bodywahns von Sony wird so eine Kamera sicher auch kommen. Sicher dann auch mit für mich akzeptablem Preis. Sollte sie nicht kommen werd ich auf eine A7 sparen.

 

Ich wollte seit je her eine Fullframe Kamera haben um meine ausschließlich manuelle KB Objektiv Sammlung auch adäquat nutzen zu können. Auflösung ist mir egal, die Objektive werden da irgendwann eh streiken. Über Sinn und Widersinn des Formats werde ich hier nicht den ersten Stein lostreten. Ich für mich sehe den "Bedarf" eines größeren Formates und ja ich werde zumindest den Body (bisher 5N) definitv irgendwann zugunsten einer KB Sony wechseln.

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Die neuen spiegellosen Sony Vollformat-Systemkameras bewegen derzeit viel: So gibt es enorm viele Forenbeiträge, die Pre-Orders wachsen, man spürt viel Begeisterung und in einigen Beiträgen erste Ernüchterung.

 

Anscheinend ist die grundsätzliche Tendenz in Richtung größer Sensor in Takt.

 

Wie geht es Euch mit dieser Entwicklung? Findet Ihr das positiv? Ist Euch nunmehr APS-C oder gar MFT zu klein? Steht Ihr vor einem Systemumstieg? Oder ist die Entwicklung Euch egal? Setzt Euch diese Entwicklung gar unter Druck, den Ihr eigentlich gar nicht haben möchtet? Gebt Ihr durch diese Entwicklung voraussichtlich mehr Geld aus, als Ihr noch vor Kurzem vorhattet?

 

Da diese Fragen vermutlich systemübergreifend die User bewegen, habe ich mir erlaubt, das Thema hier einzustellen.

 

Nach diesen beiden Kameras spüre ich null Verlangen und für eine erste FF Systemkamera finde ich das Interesse eher relativ schwach. Die Reaktionen auf die E-M5 waren jedenfalls deutlich euphorischer.

 

Ich mag das Design der A7 Serie überhaupt nicht, der Sucherbuckel wirkt aufgesetzt. Die Ergonomie der m4/3 Flagschiffe GH3 und E-M1 scheint mir bzgl. der Anordnung der Bedienelemente besser.

 

Das große Problem der neuen Serie bleibt ja bestehen: es wird kaum möglich sein, eine Objektivserie herauszubringen, die es bzgl. Gewicht, Größe, Vielfalt und Preis mit m4/3 aufnehmen kann. Jetzt in das FE System einzusteigen, ist reine Spekulation darauf, dass Sony es auch nur annähernd so ausbaut, wie es m4/3 derzeit ist. Jedenfalls ist der Start erstmal sehr mau, das war bei m4/3 deutlich besser.

 

Die messerscharf dünne Schärfentiefe brauche ich nicht und halte sie mittlerweile für ein oft abgegriffenes und übertrieben eingesetztes Stilmittel. Bilder leiden eher an zu wenig Schärfentiefe als umgekehrt. Mit der Leistung bei hohen ISO Werten bin ich bei m4/3 schon jetzt nicht unzufrieden.

 

Ich bin auch gespannt, ob und wann FE eine mit m4/3 vergleichbare Performanz (AF, Serienbildgeschwindigkeit) etc. hinbekommt.

 

Ähnlich wie die überteuerte RX1 wird das neue System zunächst auch einfach viel zu teuer sein, als das es mich interessieren würde. Eine Investition in die E-M1 wäre für mich sinnvoller.

 

Nach all den endlosen Gerüchten über Vollformat-NEXe finde ich das vorgelegte Ergebnis eher enttäuschend.

 

 

Thomas

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Ich finde die A7 sehr interessant, auch das Design finde ich okay. Einen Kaufreiz löst sie aber bei mir nicht aus. Grundsätzlich bin ich sehr für Reduzierung von Gewicht und Größe, sofern die Handhabung nicht darunter leidet.

 

Aktuell fotografiere ich mit einem Nikon D600 und einem Sony NEX-6 System. Als Sensorformat habe ich für mich APS-C als unterste Größe festgelegt. MFT habe ich mal ein Jahr mit der Panasonic G3 ausprobiert. Die G3 ist sicher nicht mit den aktuellen MFT-Kameras zu vergleichen. Seinerzeit hatte sie aber zuviel Rauschen z.B. in den Schatten und auch die Freistellungsmöglichkeiten sind mir bei MFT im Vergleich zu APS-C oder KB-Format zu gering. Ich arbeite gerne mit geringer Schärfentiefe und finde nicht, das diese Bildgestaltung abgedroschen ist. (@Thomas, das Bilder eher an zu wenig Schärfentiefe leiden als umgekehrt, ist mir doch zu pauschal. Es kommt halt auf das Foto und die Bildgestaltung und die Bildaussage an).

 

Unterschiede sehe ich auch bei APS-C zu FX, insbesondere bei größeren Belichtungsumfängen. Die D600 hat dann mehr Reserven z.B. in den Schatten, wenn ich auf die Lichter belichte. Insgesamt bin ich mit beiden Systemen zufrieden.

 

Mit der Vorstellung der A7 kam mir auch spontan der Gedanke, da könnte ich doch aus beiden Systemen ein einziges neues machen.

 

Sony kann allerdings die Physik auch nicht überlisten, lichtstarke Festbrennweiten, wie z.B. das Sigma A 1.4/35mm erfordern eine gewisse Größe und werden auch ein entsprechendes Gewicht haben. Insgesamt würde im Vergleich zur DSLR die Gewichtsersparnis (ebenso die geringere Größe) im wesentlichen beim Gehäuse liegen. Wir reden dann da von ca. 400 bis 500 Gramm.

 

Von daher kommt für mich kein Kaufreiz (Gott sei Dank ;-) ) auf. Mal davon abgesehen, dass Sony ja erst mal einen vernünftigen Objektivpark aufbauen muss.

Ich sehe u.a. auch deshalb noch kein wieder mal eingeläutetes Ende der DSLR. Das "Vollformat" wurde ja auch schon mal (weiss nicht, ob das hier war) als überflüssig totgesagt und erlebt wohl gerade wieder eine Auferstehung.

 

Würde ich aber jetzt vor einem Einstieg oder Aufstieg von z.B. einer Kompaktkamera stehen, wäre die A7 sicher eine der Optionen. Das Fuji X-System würde aber ebenso in die engere Wahl kommen. Hier ertappe ich mich schon eher beim Haben-Wollen-Effekt, Bedienung und Qualität finde ich einfach klasse. Aber als Zweitsystem neben der D600 finde ich es zu teuer, bzw. bin ich nicht bereit, soviel Geld zu investieren.

Außerdem ist für mich bei Systemkameras ein beweglicher Monitor Grundvoraussetzung.

 

Insgesamt komme ich also glücklicherweise nicht in einen "Kaufrausch". Bis zur Photokina in einem Jahr ist es aber auch nicht mehr soo lange ;-) .

 

 

P.S.

Erfahrungsgemäß können solche Diskussionen schnell in "Materialschlachten" ausarten. Ich werde mich daher nicht an Beiträgen beteiligen, die in die Richtung gehen, nur MFT, APS-C, FX sind das Maß aller Dinge, wer gegen Format x ist hat keine Ahnung... usw.

Meine Äußerungen weiter oben sind das Ergebnis meiner persönlichen Erfahrungen sowie das Resultat aus Überlegungen, welches Material für meine Art der Fotografie am besten geeignet sind.

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...

Das große Problem der neuen Serie bleibt ja bestehen: es wird kaum möglich sein, eine Objektivserie herauszubringen, die es bzgl. Gewicht, Größe, Vielfalt und Preis mit m4/3 aufnehmen kann. Jetzt in das FE System einzusteigen, ist reine Spekulation darauf, dass Sony es auch nur annähernd so ausbaut, wie es m4/3 derzeit ist. Jedenfalls ist der Start erstmal sehr mau, das war bei m4/3 deutlich besser.

...

Thomas

 

Meinst Du damit, dass Sonys System es auf deine Anforderungen bezogenen nicht mir m4/3 aufnehmen kann oder generell bezogen auf die Marktanforderungen? Auf dich bezogen, klar da hat jeder seine eigenen Präferenzen, aber was den Markt angeht, sehe ich das anders. Das ein Vollformat-basiertes System automatisch größer ist, ist ganz logisch, daher kann und will Sony da sicherlich nicht mit m4/3 konkurrieren. Hätten sie absolute Größe, Gewicht, Kompaktheit etc. als Main topic im Lastenheft gehabt, dann hätten sie keinen 36x24 mm Sensor einbegaut. Sie werden sich anders auf dem Markt positionieren wollen.

Und das ein neues System nicht die Vielfalt, wie ein länger auf dem Markt befindliches System hat ist auch klar. Da könnte man jetzt auch in die andere Richtung argumentieren, es gibt auch vielfältigere Systeme als m4/3 (nicht zwangsweise im Spiegellosen Bereich, aber Systemkameras müssen nicht zwangsweise spiegellos sein ;)).

Ich finde die Reaktionen recht interessant und bin gespannt, wie sich die Kameras etablieren werden. Für mein Empfinden ist das generelle Interesse groß. Das es bei der E-M5 größer gewesen sein soll? Ich weiß nicht, hier gut möglich, aber wenn man sich sonst so umschaut in anderen Foren, auch Markenforen, da werden die Sony jetzt quasi überall diskutiert. Die E-M5 hingegen wurde dort fast nicht beachtet.

Für mich persönlich ändert sich zunächst nichts, da ich mit meinem System extrem zufrieden bin.

Wenn für mich gerade aber Vollformat ein Thema wäre, wäre Sony für mich ganz weit vorne. Auch waren die Anfänge des Nex Systems nichts für mich, langsam wird es mir aber doch sympathisch.

 

Gruß

Matthias

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Ich habe sie heute mal für ca. 15 Minuten angeschaut. Da es ja noch nicht die finale Firmwareversion drauf hatte, waren mir erst mal die Bilder egal. (Hatte eh keine Speicherkarte drin und das, was im Internet kursiert, ist erst mal schlecht fotografiert)

Ich wollte eigentlich hart bleiben und nicht über die Kamera nachdenken, die Bedienung ist aber für mich das Beste, was es auf dem Markt gerade gibt. Sony hat tatsächlich alles aus den drei Systemen (Alpha, Nex und RX) genommen und fast perfektioniert.

Einziger Wehrmutstropfen ist der wirklich saublöd angebrachte Auslöseknopf... :mad:

 

Für mich würde so eine Kleinbildkamera schon passen, da ich eher im unteren Brennweitenbereich und dann auf einem Stativ unterwegs bin. Gerade im (U)WW hat ja KB seine Stärken! Zuerst hatte mich die A7 angelacht, im Nachhinein würde ich dann doch eher zu der A7r tendieren.

 

Freistellung ist für mich selber auch eher oberstes Gebot, sofern ich mich im höheren Brennweitenbereich bewege. (Wobei ich da so maximal bis 150mm gehen würde, mehr brauche ich nicht für Portraits) Gerade im Sommer habe ich schon mit APS-C meine Grenzen aufgezeigt bekommen, wenn draußen die Sonne scheint. (Blende 8 Sonne lacht! :D) Sollten die Iso 50 in Kombination mit 1/8000s in die finale Firmware einfließen, hätte ich dann neben dem eh schon größeren Freistellungspotential quasi noch zwei Blenden geschenkt bekommen. Das macht in Summe den Kohl dann so richtig fett!

 

Das ganze führt jetzt so weit, dass ich über die eigentlich geplante Investition in das Sel-1018 nachdenke. Sollte da demnächst irgendwas für Kleinbild rauskommen, würde ich wohl eher dahingehend tendieren, damit ich immer die Möglichkeit habe, auf KB zu wechseln. Ist irgendwie wie bei CaNikon, da kaufen ja auch nicht wenige KB-Optiken, damit ein Wechsel nicht zu teuer wird.

 

Edit: das Sel-1018 habe ich mir auch kurz angeschaut und bin recht angetan. Ist gar nicht so groß und schwer, wie ich befürchtet habe!

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Meinst Du damit, dass Sonys System es auf deine Anforderungen bezogenen nicht mir m4/3 aufnehmen kann oder generell bezogen auf die Marktanforderungen? Auf dich bezogen, klar da hat jeder seine eigenen Präferenzen, aber was den Markt angeht, sehe ich das anders. Das ein Vollformat-basiertes System automatisch größer ist, ist ganz logisch, daher kann und will Sony da sicherlich nicht mit m4/3 konkurrieren. Hätten sie absolute Größe, Gewicht, Kompaktheit etc. als Main topic im Lastenheft gehabt, dann hätten sie keinen 36x24 mm Sensor einbegaut. Sie werden sich anders auf dem Markt positionieren wollen.

Und das ein neues System nicht die Vielfalt, wie ein länger auf dem Markt befindliches System hat ist auch klar. Da könnte man jetzt auch in die andere Richtung argumentieren, es gibt auch vielfältigere Systeme als m4/3 (nicht zwangsweise im Spiegellosen Bereich, aber Systemkameras müssen nicht zwangsweise spiegellos sein ;)).

Ich finde die Reaktionen recht interessant und bin gespannt, wie sich die Kameras etablieren werden. Für mein Empfinden ist das generelle Interesse groß. Das es bei der E-M5 größer gewesen sein soll? Ich weiß nicht, hier gut möglich, aber wenn man sich sonst so umschaut in anderen Foren, auch Markenforen, da werden die Sony jetzt quasi überall diskutiert. Die E-M5 hingegen wurde dort fast nicht beachtet.

Für mich persönlich ändert sich zunächst nichts, da ich mit meinem System extrem zufrieden bin.

Wenn für mich gerade aber Vollformat ein Thema wäre, wäre Sony für mich ganz weit vorne. Auch waren die Anfänge des Nex Systems nichts für mich, langsam wird es mir aber doch sympathisch.

 

Gruß

Matthias

 

Natürlich geht es auch um meine Anforderungen. Aber ich bin der Meinung, dass Systeme vielversprechender sind, wenn sie prinzipiell weite Einsatzbereiche erlauben und damit Fotografen mit unterschiedlichen Präferenzen unterstützen.

 

So war es meiner Meinung nach von Panasonic ein sehr guter Schachzug das 7-14mm schon sehr früh anzukündigen und auch herauszubringen. Das war ein Signal.

 

Es gibt Fotografen, die sich auf einen kleinen Brennweitenbereich beschränken. Es gibt aber auch sehr viele, die die ungeheure Vielfalt vom Ultraweitwinkel bis zum starken Tele gleichermaßen nutzen.

 

Es gibt derzeit kaum ein anderes System als m4/3, das es erlaubt mit so kleinem Volumen und Gewicht einen so weiten Brennweitenbereich abzudecken. Was sollte mich also am FE System reizen? Weniger Möglichkeiten bei höherem Gewicht, Volumen und Preis? Die etwas bessere Freistellung reicht da nicht.

 

 

Thomas

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Die Sony könnte ja die perfekte Kamera sein, um jegliches KB- Altglas zu adaptieren. In diesem Sinne könnte mich die Kamera reizen, da alte Kleinbild- Objektive hier den selben Bildwinkel haben wie an den Kameras, für die diese Objektive gedacht waren.

Da ich aber kaum solche Linsen habe, lohnt sich der kauf für mich nicht. Vielleicht in 5 Jahren, wenn sie günstig gebraucht zu haben ist.

Die A7 ist zwar faszinierend klein, aber an ihr dann grosse native Objektive zu verwenden scheint mir unhandlich, ohne sie jetzt jemals in der Hand gehabt zu haben.

Da bleibe ich lieber bei mft, da mir die Bildqualität völlig ausreicht.

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Die neuen spiegellosen Sony Vollformat-Systemkameras bewegen derzeit viel: So gibt es enorm viele Forenbeiträge, die Pre-Orders wachsen, man spürt viel Begeisterung und in einigen Beiträgen erste Ernüchterung.

 

Anscheinend ist die grundsätzliche Tendenz in Richtung größer Sensor in Takt.

Die grundsätzliche Tendenz geht immer in Richtung kleinerer Sensor.

Viele steigen von DSLR auf Crop Systemkamera um.

Einige gar auf Edelkompakte wie RX100 etc.

Die Gründe liegen auf der Hand wozu schweres Gerafel mitschleppen und unzählige verpasste Bilder in Kauf nehmen wenn wegen dem technischen Fortschritt das selbe auch mit viel kleinerem Gerät machbar ist.

Eine Kompakte ist natürlich relativ limitiert in ihren Möglichkeiten aber mFT ist bei Bedarf mit den richtigen Optiken kaum größer ohne auf die Option von leistungsfähigeren Optiken verzichten zu müssen.

 

Natürlich gib es auch die kleine Zielgruppe die immer das größte haben wollen und die auch MF kaufen würden wenn jemand das günstig rausbringt.

 

Was jetzt die A7 betrifft hat sie wegen dem fehlenden Stabi schon mal einen großen Nachteil was sie schon allein für mich völlig unattraktiv machen würde und vermutlich auch DSLR Umsteiger die diesen von dort gewohnt waren.

 

Dazu kommt das Objektivangebot sowie die Größe der Objektive für mich völlig unattraktiv sind. Ich brauche 14-600mm KB und das extrem leicht und kompakt mit mFT geht das.

 

Ich denke aber wenn sie das Konzept noch etwas weiter entwickeln und auch den Stabi bringen das sie damit zumindest die DSLR Klasse ablösen können.

Panasonic hatte das als erstes getan. Jetzt hat es auch Olympus getan und der letzte Nachteil von spiegellosen Kameras der AF ist mit Hybridsystemen mittlerweile auch schon ganz gut gelöst worden. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit bis die Spiegel grundsätzlich verschwinden werden wie die Plattenspieler.

bearbeitet von systemcam128
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Ich bin die letzte Zeit am kopfen gewesen, von welchen system ich mich trenne und welches ich behalte um meine Sammlung zu reduzieren auf ein Mass das man nicht nur hortet, sondern auch nutzt.

 

Stand gerade das Canon FD System und meine NEX-5 zur Debatte, hat sich das Ganze nun verschoben und Nikon kommt komplett auf den Markt!

 

Die A7 ist der Traum den ich hatte, als ich das erste Mal eine Digitalkamera kaufte. Ich wollte meine geliebten Canon FD Objektive ins digitale Zeitalter retten und auch so nutzen. Die NEX-3/5 gaben mir diese Möglichkeit wenn auch durch den Crop-Faktor mit eingeschränktem Nutzen. Damals war schon der wunsch nach eine Kamera da deren Sensor dem des Films entsprechen täte und deren Auflagemaß es ermöglichen würde meine Objektive weiter zu nutzen. Leica legte mit der M240 etwas vor das hätte der Preis mich nicht komplett verschreckt gekauft hätte - auch wenn die Leica Gemeinde mich wohl gesteinigt hätte bei dem Gedanken das ich Canon Objektive auf einer Leica benutzen würde :D

Nun baut wieder Sony mir diesen Traum und die A7 wird mir wohl reichen wie es schon die NEX-3 tat, die nur durch einen Unfall durch eine NEX-5 ersetzt wurde.

Ganz ehrlich mit der Sony A7 bin ich an dem Punkt angelangt bei dem ich nicht mehr links und rechts schaue was es neues gibt, denn sie erfüllt alle meine Wünsche.

Jetzt wird die Sammlung reduziert auf Canon FD und Voigtländer Bessamatic sowie meine Plattenkameras aber Nikon und Zeiss Ikon dürfen komplett gehen - brauche ich nicht mehr ;-)

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Danke für die bisherigen Beiträge.

 

Ich denke, je mehr man sich mit der Materie beschäftigt, desto klarer wird (mir zumindest), dass es DIE Kamera, die alle Wünsche erfüllt, nicht gibt. Das ist auch gleich ein ganz guter Hinweis, dass eine zu intensive Beschäftigung mit der technischen Seite der Fotografie ab einem gewissen Punkt nicht mehr lohnend ist. Die eigene Weiterentwicklung beim Fotografieren selber ist damit gerade nicht gemeint.

 

Letzlich kommt man bei hochwertigen Vollformat-Objektiven um vergleichsweise hohes Volumen, hohes Gewicht und einen vergleichsweise hohen Preis nicht vorbei. Diesbezüglich gelten nunmal die optischen Gesetze, die weder Sony noch sonst ein Hersteller aufheben kann. Man sieht diesen Effekt schon ganz gut bei dem angekündigten SEL 70-200. Es kursieren eine Größe von 8,0 x 17,5cm, ein Gewicht von 840g und ich habe etwas von 3.000 EUR bei Golem.de gelesen. Das wäre mir in allen Dimensionen etwas viel. Für die Nikon 1 bekommt man ein 81-297mm Objektiv mit den Dimensionen 6,0 x 6,1cm (allerdings eingezogen) bei einem Gewicht von 180g. Natürlich hinkt dieser Vergleich hinsichtlich IQ und insbesondere Lichtstärke - ich wollte nur mal andeuten, wie sehr Größe, Gewicht und Preis explodieren, wenn man Vollformat-Objektive mit größeren Brennweiten mit kleineren Formaten vergleicht.

 

So gesehen wäre für mich der (sinnvolle) Anwendungsbereich auf 35,55 und vielleicht 75/85mm begrenzt. Zum SWW-Bereich kann ich nichts sagen. Dort habe ich keine Erfahrungswerte. Allerdings fände ich es auch gar nicht so tragisch, wenn man mit der A7 - unter Verzicht auf den SWW- und den größeren Telebereich - lediglich den mittleren Brennweitenbereich abdeckt, sofern das mit sichtbaren Vorteilen verbunden ist.

 

Die aktuell bzw. zeitnah verhandenen nativen 35er- und 55er-Zeiss-Objektive haben allerdings keinen OSS, was ich als Einschränkung ansehe. Bei den jetzigen SEL 35 und SEL 50 für APS-C funktioniert der OSS sehr wirkungsvoll und erweitert die Anwendungsmöglichkeiten, ohne sichtbare Nachteile, die vielleicht theoretisch da sein mögen.

 

Bezüglich Freistellung bietet ein SEL 50/1.8 an der NEX6 aktuell mehr als das Zeiss FE 55/1.8 an der A7. Nochmals mehr Freistellung bietet das Nikkor 1 32/1.2 an der Nikon 1. Hier ist mein Vergleich zugegebenermaßen nicht ganz "rund", da ich unterschiedliche Brennweiten auf KB-Basis vergleiche: 55/75/86. Immerhin verwende ich das SEL 50 und das 32er Nikkor aktuell für Portraits und würde aktuell hierfür das FE 55er verwenden, sofern ich die A7 besäße. Aus der Perspektive hätte ich - aktuell - keinen Fortschritt.

 

Zweifelsohne kann die A7/A7r für Diejenigen, die bereits diverse hochwertige Kleinbildobjektive besitzen, eine wunderbare Bereicherung darstellen - sofern das Adaptieren auch tatsächlich (gut) funktioniert. Weiterhin haben Bilder, die von KB-Sensoren aufgenommen wurden, mitunter einfach eine "gute" Bildwirkung - oder ich bilde mir das beim Betrachten nur ein. Letzteres kann ich zumindest nicht ausschließen ;-)

 

Die zu erbringenden (Mindest-)Investionen spielen bei mir sicherlich auch eine Rolle: Mit den Komponenten A7 + Kitobjektiv + 35er Zeiss + 55er Zeiss läge man bei ungefähr 3.600 EUR. Erstmal nur ganz klein mit A7 + Kit starten und bisherige APS-C-Objektive nutzen? Nö - das fände ich nix Halbes und nix Ganzes.

 

Bei mir hat sich das Thema Vollformat zunächst erledigt. Es gibt noch andere schöne Dinge, wofür man sein Geld ausgeben kann.

bearbeitet von Foto2013
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Nur sind Plattenspieler nicht grundsätzlich verschwunden. Das wird m.E. Ämit den Spiegelreflexen auch nicht passieren

 

Stimmt, ich habe selber einen Linn. Dennoch darf man sagen, dass die analogen Plattenspieler inzwischen mehr den Charakter eines netten Accessoires im Wohnzimmer haben, wenngleich sie nach wie vor gut klingen.

 

Der Zeitpunkt, an dem separate nicht sonsorgebundene AF-Module nicht mehr erforderlich sind, wird kommen. Olympus, Nikon und Panasonic sind ja mit ihren spiegellosen Systemkameras bekanntermaßen schon recht nah dran.

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Ich bin ins mFT-System eingestiegen, um möglichst viele fotografische Mögichkeiten zu haben und gleichzeitig möglichst wenig Ausrüstung durch die Gegend schleppen zu müssen.

 

Die A7® selbst ist zwar nicht all zu groß, aber die Objektive sind mal wieder viel zu groß und schwer und passen somit auch kaum zur relativ kleinen Kamera.

Von daher würde eine solche Kamera mit den passenden Objektiven bei mir genau wie eine DSLR-Ausrüstung fast immer im Schrank liegen, weil ich nicht so viel Foto-Geraffel durch die Gegend schleppen will.

 

Ach ja.. dazu empfinde ich das Design der A7® als zumindest sehr gewöhnungsbedürftig und in Kombination mit dem monströsen Hochformatgriff gar als potthässlich.

 

Für Altglas-Adaptierer, Freistellungs-Fetischisten, Low-Light-Freaks, usw. könnte das FF-NEX-System dagegen schon recht interesant sein.

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Die A7/A7r sind ein interessanter neuer Ansatz, aber nicht für mich. Mit OM-D E-M5, 4 Festbrennweiten, 2 Zoom und einer RX100 für die Hosentasche, habe ich momentan alles was ich brauche.

 

 

Gruß Norbert

 

Die Sensorgrössendifferenz zwischen 1 Zoll und KB wäre für die Praxis auch zu gross.

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Mir sind "in der Praxis" eher die Objektive zu groß und ich brauche keine 36 MP. Aber warum sollten andere nicht mit diversen Formaten von 1 2/3" bis Phase One nebeneinander fotografieren? :confused:

 

Wenn ich viel transportieren muss, nehme ich das Auto, wenn es am Ziel keine Parkplätze gibt, das Motorrad, wenn es in der Nähe ist, gehe ich zu Fuß. Für jeden Zweck gibt es passende Lösungen. ;)

 

 

Gruß Norbert

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Wie geht es Euch mit dieser Entwicklung?

Ich nehme sie mit ziemlicher Gelassenheit zur Kenntnis

Findet Ihr das positiv?

Positiv schon, aber nicht so, dass es mich vom Hocker haut

Ist Euch nunmehr APS-C oder gar MFT zu klein?

Steht Ihr vor einem Systemumstieg?

Ganz sicher nicht

Oder ist die Entwicklung Euch egal?

Ich nehme sie zur Kenntnis und warte ab

Setzt Euch diese Entwicklung gar unter Druck, den Ihr eigentlich gar nicht haben möchtet?

Bestimmt nicht

Gebt Ihr durch diese Entwicklung voraussichtlich mehr Geld aus, als Ihr noch vor Kurzem vorhattet?

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Moin,

 

es gibt immer viele Innovationen am Markt, die Technik ist auch immer im Wandel - trotzdem bin ich ziemlich gelassen was die Technik und den Fortschritt angeht.

 

APS-C ist schon lange in der Diskussion und Vollformat auch und µFT erst recht und der Spiegel wird auch immer mehr wegdiskutiert - aber alles in allem bleibt´s dabei - es ist scheißegal womit man fotografiert, das Ergebnis zählt und man macht keine besseren Fotos wenn man sich ständig das neuste Zeugs am Markt besorgt.

 

Mein Fotografisches APS-C- und µFT-Koordinatensystem ist somit seit Jahren unverändert und wird es auch bleiben ...

 

;)

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